„Seawatch“: Privatinitiative will mit eigenem Schiff Flüchtlingen im Mittelmeer helfen

„Seawatch“: Privatinitiative will mit eigenem Schiff Flüchtlingen im Mittelmeer helfen

In den Medien ist erneut die aktuelle Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer ein Hauptthema. So wird auch am kommenden Sonntag bei Günther Jauch: „Das Flüchtlingsdrama! Was ist unsere Pflicht?“ diskutiert. Mit dabei: Harald Höppner von der Privatinitiative „Sea Watch“.

Gemeinsam mit Freunden und Familie hat Höppner ein altes Fischerboot gekauft und seetauglich gemacht. Ausgerüstet mit Hilfsgütern für 500 Menschen will Höppner sich nun ins Mittelmeer aufmachen, um Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten.

 

Jeden Monat sterben Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Die Europäische Politik tut wenig, um dies zu verhindern. Im Gegenteil: ertrunkene Flüchtlinge werden billigend in Kauf genommen, da Abschreckung politisch gewollt ist.

 

Mit einem privaten Schiff im Seegebiet zwischen Malta und der libyschen Küste will die Initiative Seawatch diesem unhaltbaren Zustand ganz praktisch etwas entgegen setzen. Die MS Sea-Watch wird Flüchtlingsbooten in Not Ersthilfe leisten und die Rettung durch die zuständigen Institutionen einfordern und forcieren.

 

„Wir wollen die offiziellen Stellen in Europa in die Pflicht nehmen, indem wir Neuigkeiten vom Meer live übers Internet und per Telefon berichten. Unsere Mittel sind beschränkt, aber wir können Zeichen setzen“, heißt es auf der Webseite der Organisation.

 

Eine tolle Initiative! Dank an Höppner und seine Mitstreiter! Lasst uns alle spenden! (ia, Foto: Seawatch)

 

Alle Infos zum Projekt: HIER.