Start steht bevor: africologneFESTIVAL 17. bis 30. Juni 2019 in Köln

Start steht bevor: africologneFESTIVAL 17. bis 30. Juni 2019 in KölnAm 17. Juni beginnt das africologneFESTIVAL. Rund 50 Künstler*innen u.a. aus Burkina Faso, Belgien, Elfenbeinküste, Kamerun, Mali, Nigeria, Österreich, Südafrika und Deutschland präsentieren Theater, Tanz, Performances, Musik und Literatur. Im Anschluss an jede Veranstaltung wird zum Austausch mit den Künstler*innen eingeladen im Festivalzentrum in der Alten Feuerwache, im Orangerie Theater, im Theater im Bauturm und im Schauspiel Köln.

Der Prolog zum Festival mit Prof. Achille Mbembe stimmt auf einige politische Themen ein, die in dem abwechslungsreichen künstlerischen Programm aufgegriffen werden.

So zum Beispiel auch beim africologneDIALOGFORUM , das dieses Mal als Jahrestagung des Internationalen Theaterinstituts – Zentrum Deutschland (ITI) stattfindet.

Hier werden unter dem Titel Macht.Wechsel.Kooperation. mit zahlreichen spannenden Teilnehmer*innen u.a. Stefan Schmidtke (Theater der Welt 2020) die postkolonialen Strukturen und Machtverhältnisse künstlerischer Kollaborationen diskutiert.

Gerhardt Haag (Künstlerischer Leiter des Festivals) und Kerstin Ortmeier (Projektleiterin und Kuratorin) haben für 2019 eine Reihe profilierter Künstler*innen eingeladen, so den nigerianischen Choreographen Qudus Onikeku, der mit drei Musikern das Tanzstück Spirit Child in der Alten Feuerwache uraufführen und damit das Festival eröffnen wird. Hier ist zudem die mediale Installation Volatile Negotiations between the Past and Present des nigerianische Künstler-Kollektivs „Invisible Borders“ zu sehen. Weitere Highlights sind dasafrikanisch-europäische Film- und Theaterprojekt von Jan-Christoph Gockel Die Revolution frisst ihre Kinder! und die poetisch-musikalische Darbietung Parole Due/ Redepflicht mit der die wunderbare Regisseurin und Schauspielerin Odile Sankara die Texte von Aimé Césaire zum Leben erweckt. Satirisch und mit demokratischer Beteiligung des Publikums geht es bei Reverse Colonialism! zu. Auf diese Weise versuchen drei in Belgien lebende Afrikaner das lästige ‚Migrations-Integrations-Debakel‘ zu lösen. Der dem Kölner Publikum vertraute Schauspieler Etienne Minoungou bringt uns ein neues Stück Traces/ Spuren von Felwine Sarr nahe. Der prominente Ökonom, Philosoph und Berater von Präsident Emmanuel Macron richtet seine „Rede an die Afrikanischen Nationen“ und bringt uns mit seinen Visionen zum Staunen.

Zum Abschluss des diesjährigen Festivals wird auf dem Ebertplatz ein Fest der kulturellen Vielfalt für ein friedliches, kreatives und respektvolles Miteinander gefeiert. DiversCity – Afrika in Köln lädt von 15 – 22 Uhr mit tollen Gästen zu Live-Musik, Diskussion, zu Afrikanischen und Kölschen Vibes ein.

Das komplette Programm finden Sie HIER.