Sudanflüchtlinge empört: „Stoppt den Totalitarismus, Barbarismus und Verbrechen!“

Aufruf der sudanesischen Flüchtlingskomitees zur großen Demonstrationen gegen die staatliche deutsch-sudanesische Kollaboration, die sich gegen die Opfer von Gewalt und Genozid im Sudan wendet:

Am Samstag, 26. Januar 2013 /Berlin /Pressekonferenz 11Uhr Oranienplatz/Demonstration 14Uhr – Dienstag 29. Januar 2013/ Berlin / Treffen 14h Auswärtiges Amt Weltsaal / Werderscher Markt 10117.

Am 29. Januar 2013 lädt das deutsche Außenministerium zu einer Konferenz für die finanzielle Unterstützung der sudanesischen Regierung des Präsidenten Omar Al-bashir ein. Die Konferenz findet in Berlin statt, der sudanesische Außenminister wird zu Gast sein. Deutschland beteiligt sich so am Morden und Foltern der Menschen im gesamten Sudan.

Der sudanesische Präsident Omar Al-bashir ist ein Verbrecher, der vom internationalen Gerichtshof, gemäß dem Haftbefehl (ICC-02/05-01/09) veröffentlicht am 4. März 2009 und (ICC-02/05-01/09) am 12. July 2010, wegen Genozid, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit in der Dafurregion und im Westsudan, gesucht wird. Auch der sudanesische Verteidigungsminister ist vom internationalen Gerichtshof vorgeladen worden. Daher kann festgehalten werden: der Sudan wird von einer Gruppe Krimineller regiert. Vor dem internationalen Gerichtshof stehen 51 Personen im Fall Darfur unter Tatverdacht. Mehrheitlich sind eben Diese in der Sudanesischen Regierung vertreten, die von der deutschen Regierung stark unterstützt wird.

Ein großer Teil des jährlichen sudanesischen Haushalts (70 – 80 % ) geht an die Milizen Omar Al-bashirs, die verantwortlich sind für Verbrechen wie die Ermordung von Kinder und Student_innen, Vergewaltigungen von Frauen, Vertreibung von Familien, das Bombadieren von Zivilisten in Darfur, den nubischen Bergen und den Staaten des blauen Nils, darüber hinaus für die Folter und Verletzung der Menschenrechte von Journalist_innen, Sozialarbeiter_innen und friedlichen Demonstrant_innen in Khartum und allen anderen sudanesischen Staaten.

Die sudanesische Regierung ist bekannt als islamistische Terrorgruppe. Sie vertritt die Ideologie Nichtmuslime zu töten, einschließlich Menschen deutscher Herkunft. Mit dieser Konferenz stellt Deutschland der sudanesischen Regierung die finanziellen Mittel für ihre terroristischen Aktivitäten zur Verfügung wie etwa die Angriffe und das in Brandsetzten der Botschaften und Konsulate. Auch die deutsche Botschaft war hiervon betroffen.

Wir, die sudanesische Community von Geflüchteten in Deutschland, Seite an Seite mit unseren Unterstützer_innen und allen Kämpfer_innen für Freiheit Gerechtigkeit und Gleichheit, verurteilen, prangern an und erteilen dieser Konferenz eine Absage, welche vom Außenministerium am 29. Januar 2013 in Berlin veranstaltet wird. Wir erkennen und definieren dies als kriminelle Handlung gegen die Menschheit. Es ist ein Verbrechen im ethischen, politischen und rechtlichen Sinne: Deshalb stellen wir uns vehement und mit aller Macht gegen diese Veranstaltung und alle ihre Akteure.

Schämt euch: Westerwelle, deutscher Außenminister
Schämt dich: Deutsche Regierung
Schäm dich: Europäische Union.