Schlagwort-Archive: DAS Afrika-Pressepiegel

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Herausforderung des Status quo

Politische Spannungen in Simbabwe eskalieren: Arbeitslosigkeit, Korruption, Inflation: Die Unzufriedenheit der Menschen in Simbabwe ist groß und treibt sie auf die Straßen. Die Regierung um Präsident Emmerson Mnangagwa versucht, die friedlichen Proteste bereits im Keim zu ersticken und antwortet mit Repressionen. In den vergangenen Tagen wurden mehrere Oppositionsmitglieder sowie Aktivisten und Aktivistinnen verhaftet. Simbabwes Präsident bezeichnete zudem die wichtigste Oppositionspartei des Landes MDC (Movement for Democratic Change) als Terroristen und kündigte an, weiterhin hart durchzugreifen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Herausforderung des Status quo weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Kampf der Titanen

Ivorische Regierungspartei nominiert Ouattara zum Präsidentschaftskandidaten: Am Mittwoch wurde der derzeitige ivorische Präsident Alassane Ouattara von seiner Partei RDHP (Rassemblement des Houphouétistes pour la Démocratie et la Paix) offiziell zum Präsidentschaftskandidaten nominiert. Ouattara bestätigte die Kandidatur zwar noch nicht, will aber im Laufe der nächsten Woche seine Entscheidung bekanntgeben. Sollte er zur Wahl am 31. Oktober antreten, würde er bereits seine dritte Amtszeit anstreben. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Kampf der Titanen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30: Von Gerichten und Gerechtigkeit

Prozessauftakt gegen Sudans Ex-Präsident: Im Sudan begann am Dienstag der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten Omar al-Bashir. Der 76-Jährige muss sich für den Putsch verantworten, der ihn 1989 an die Macht des nordostafrikanischen Staates gebracht hatte. Mit ihm stehen zahlreiche weitere Personen vor Gericht, darunter zwei seiner ehemaligen Vizepräsidenten. Ihnen wird vorgeworfen, bei dem Staatsstreich die Verfassungsordnung untergraben zu haben, indem sie eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt hatten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30: Von Gerichten und Gerechtigkeit weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Im Krisenmodus

Politische Unruhen in Mali: Die Ausschreitungen rund um die Demonstrationen in Mali eskalierten am letzten Wochenende. Zeitweise besetzten die Demonstrierenden Gebäude des Parlaments und des Staatsfernsehens. Auf Seiten des Präsidenten Ibrahim Boubakar Keïtas setzten Polizei und Militär Tränengas, Gummigeschosse und scharfe Munition ein, um die Protestierenden zurückzuhalten. Dabei wurden elf Menschen getötet und mindestens 120 verletzt; mehrere Oppositionspolitiker wurden verhaftet. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Im Krisenmodus weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Traurige Zahlen

Fast 250 Tote in Äthiopien nach Ermordung von Oromo-Sänger Hachalu Hundessa: Äthiopien wird seit Tagen von einer Welle gewaltsamer Proteste erschüttert, die bereits rund 240 meist zivile Todesopfer gefordert haben. Auslöser dieser Proteste ist die Ermordung des Sängers und Aktivisten Hachalu Hundessa, der vor zehn Tagen von Unbekannten in seinem Auto erschossen wurde. Hundessa gehört den Oromo an, der größten Ethnie Äthiopiens, die sich seit Jahren politisch bevormundet fühlt. Hundessa, der in seinen Liedern häufig und offen die politische und wirtschaftliche Benachteiligung der Oromo thematisierte, galt als Führungsfigur der Oromo, deren Proteste 2018 zum Rücktritt von Ministerpräsident Hailemariam Desalegn geführt hatten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Traurige Zahlen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Neuanfang?

Burundis neuer Präsident vereidigt: Nach dem plötzlichen Tod von Burundis scheidendem Präsidenten Pierre Nkurunziza vor gut einer Woche wurde am Donnerstag sein Nachfolger vereidigt. Der im Mai dieses Jahres gewählte Evariste Ndayishimiye sollte eigentlich erst ab August die Führung des Staates übernehmen. Im Falle des Todes eines Staatsoberhaupts im Laufe seiner Amtszeit sieht die burundische Verfassung vor, dass der Präsident der Nationalversammlung an dessen Stelle tritt. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Neuanfang? weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 24: Zähe Verhandlungen

Wiederaufnahme der Gespräche zum Staudamm GERD: Am vergangenen Dienstag kam es erstmals seit Februar wieder zu einem trilateralen Treffen zwischen dem Sudan, Ägypten und Äthiopien bezüglich des Grand Ethiopian Renaissance Dams (GERD). Unter Beobachtung der USA, der EU und Südafrika sind die online stattfindenden Gespräche der drei Parteien jedoch wieder ins Stocken geraten. Der Grund ist der Disput um die Fertigstellung des äthiopischen Staudamms und die weitere Planung der Benutzung. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 24: Zähe Verhandlungen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Ein steiniger Weg

Afrikanischer Menschengerichtshof in der Krise: Mit Tansania, Benin und der Elfenbeinküste haben in den letzten sechs Monaten drei afrikanische Staaten ihren Bürgern und Nichtregierungsorganisationen das Recht entzogen, vor dem Afrikanischen Gerichtshof für Menschen- und Völkerrechte (AGMR) zu klagen. Der ohnehin angeschlagene Gerichtshof stürzt damit tiefer in die Krise. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Ein steiniger Weg weiterlesen