Schlagwort-Archive: Tigray

Äthiopien: Besorgniserregende Versorgungslage der Vertriebenen nach militärischer Eskalation in Tigray

Äthiopien: Besorgniserregende Versorgungslage der Vertriebenen nach militärischer Eskalation in TigrayDie Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist besorgt über die humanitäre Situation in der äthiopischen Region Tigray. In den Gebieten, zu denen die Organisation Zugang hat, leben zehntausende Geflüchtete in verlassenen oder unfertigen Gebäuden. Die Menschen haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Obdach oder gesundheitlicher Versorgung. An manchen Orten gibt es keinen Strom und keine Wasserversorgung mehr, die Telekommunikationsnetzwerke funktionieren nicht und die Banken haben geschlossen. Laut mehrerer Berichte gegenüber Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen verstecken sich noch immer viele Bewohner in den Bergen und auf dem Land. Äthiopien: Besorgniserregende Versorgungslage der Vertriebenen nach militärischer Eskalation in Tigray weiterlesen

2 ARTE Reportagen aus Afrika: Die Tigray fliehen aus Äthiopien / Lesotho: Die Hungersnot wäre vermeidbar

2 ARTE Reportagen aus Afrika: Die Tigray fliehen aus Äthiopien / Lesotho: Die Hungersnot wäre vermeidbarSudan: In nur wenigen Stunden verloren viele Bewohner aus der Region Tigray alles. Tigray-Rebellen hatten die Regierung herausgefordert und die schlug hart zurück. / Lesotho: In dem kleinen bergigen Königreich in Südafrika droht wegen der Trockenheit eine schwere Hungersnot. 2 ARTE Reportagen aus Afrika: Die Tigray fliehen aus Äthiopien / Lesotho: Die Hungersnot wäre vermeidbar weiterlesen

Zwei Monate Krieg in Äthiopien: Menschenrechtsorganisation fordert Aufklärung der Kriegsverbrechen und Untersuchung der Rolle Eritreas

Zwei Monate Krieg in Äthiopien: Menschenrechtsorganisation fordert Aufklärung der Kriegsverbrechen und Untersuchung der Rolle Eritreas– Mindestens 2.000 Tote in der Zivilbevölkerung, mehr als eine Million Menschen auf der Flucht
– Verwicklung Eritreas in den Krieg enger als offiziell behauptet
– Langanhaltender Guerilla-Krieg droht Zwei Monate Krieg in Äthiopien: Menschenrechtsorganisation fordert Aufklärung der Kriegsverbrechen und Untersuchung der Rolle Eritreas weiterlesen

Tigray/Äthiopien: World Vision startet umfassenden humanitären Einsatz

Tigray/Äthiopien: World Vision startet umfassenden humanitären Einsatz
Lieferung medizinischen Materials an das Alamata Hospital

Die internationale Hilfsorganisation World Vision hat in Äthiopien einen umfassenden Nothilfeeinsatz für die vom Konflikt in Tigray betroffenen Menschen gestartet. Bis zu einer Million besonders gefährdete Kinder und Erwachsene sollen damit erreicht werden. World Vision ist eine der ersten NGOs, die mit Lagebeurteilungen und humanitärer Hilfe in der Region aktiv wurden. Tigray/Äthiopien: World Vision startet umfassenden humanitären Einsatz weiterlesen

Lage in Äthiopien: Humanitäre Versorgung muss gesichert und Völkerrecht gewahrt werden

Lage in Äthiopien: Humanitäre Versorgung muss gesichert und Völkerrecht gewahrt werden„Während die TPLF und dessen Regionalpräsident Debretsion Gebremichael auf das Selbstbestimmungsrecht pochen und eine Niederlage nicht erkennen, verkündet die Zentralregierung Äthiopiens, Tigray eingenommen zu haben“, erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Christoph Hoffmann anlässlich des aktuellen Konflikts in Tigray und der Flüchtlingskrise im Sudan. Lage in Äthiopien: Humanitäre Versorgung muss gesichert und Völkerrecht gewahrt werden weiterlesen

Äthiopien/Tigray: „Ohne politische Lösung droht ein langer, verlustreicher Guerilla-Krieg“- auch GfbV fordert öffentlichen Druck durch die Bundesregierung nach dem Versagen der stillen Diplomatie

Äthiopien/Tigray: „Ohne politische Lösung droht ein langer, verlustreicher Guerilla-Krieg“- auch GfbV fordert öffentlichen Druck durch die Bundesregierung nach dem Versagen der stillen Diplomatie
© Tigraionline

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat von der deutschen Bundesregierung gefordert, mehr Druck auf die Konfliktparteien in Äthiopien auszuüben. Der Krieg in Tigray müsse gestoppt und eine Hungerkatastrophe verhindert werden. „Die stille Diplomatie hat versagt. Als bedeutendster Partner Äthiopiens in Europa muss Deutschland nun alle Mittel und auch öffentlichen Druck nutzen, um eine Wiederholung der tragischen Hungerkatastrophe von 1984 / 85 zu verhindern“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. „Wer zu diesem grausamen Krieg gegen die Zivilbevölkerung schweigt, wird mitverantwortlich für das Töten in Äthiopien“, sagte Delius. Schon heute herrsche Hunger in Tigray. Mit der Blockade von Hilfen und der Flucht zehntausender Menschen sei eine Katastrophe vorprogrammiert. Während der Hungerkatastrophe in Äthiopien in den Jahren 1984 und 1985 starben hunderttausende Menschen. Äthiopien/Tigray: „Ohne politische Lösung droht ein langer, verlustreicher Guerilla-Krieg“- auch GfbV fordert öffentlichen Druck durch die Bundesregierung nach dem Versagen der stillen Diplomatie weiterlesen

Äthiopien: Bevölkerung angesichts Eskalationen in Tigray schützen

Äthiopien: Bevölkerung angesichts Eskalationen in Tigray schützen
© Fabio Mondelli auf Pixabay

Die äthiopische Regierung und die Regionalregierung von Tigray sollen durch die Kämpfe bedrohte Menschen und ihr Eigentum schützen, so Human Rights Watch. Angesichts glaubwürdiger Berichte über steigende Opferzahlen sollten die Behörden auf beiden Seiten dafür sorgen, dass humanitäre Organisationen leichter Zugang erhalten, die Unterbrechung lebenswichtiger Leistungen beendet wird und Kommunikationsdienste in der Region unverzüglich wiederhergestellt werden. Äthiopien: Bevölkerung angesichts Eskalationen in Tigray schützen weiterlesen

Äthiopien: Gewalteskalation in Tigray bedroht humanitäre Hilfe für 96.000 Geflüchtete

Äthiopien: Gewalteskalation in Tigray bedroht humanitäre Hilfe für 96.000 Geflüchtete
© IRC

Die äthiopische Regierung von Friedensnobelpreisträger (!) Abiy geht mit Gewalt gegen Abtrünnige in der Region Tigray vor. Nach offiziellen Angaben wurden 500 „Extremisten“ getötet. Zugleich sind Zehntausende Menschen auf der Flucht.Experten warnen, dass bis zu 100.000 Menschen versuchen könnten, über die Grenze in den Sudan zu fliehen. Dort leben bereits fast eine Million Geflüchtete. Das Nachbarland ist damit an seiner Belastungsgrenze. Überschwemmungen, eine Heuschreckenplage, eine schlechte wirtschaftliche Lage sowie die COVID-19-Pandemie haben dazu geführt, dass 9,3 Millionen Menschen in Sudan humanitäre Hilfe benötigen.International Rescue Committee (IRC) ist äußerst besorgt über die Auswirkungen der weiter eskalierenden Gewalt in Tigray, Äthiopien. Mehr als zwei Millionen Menschen sind dort auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter etwa 96.000 Geflüchtete und rund 100.000 Binnenvertriebene. Äthiopien: Gewalteskalation in Tigray bedroht humanitäre Hilfe für 96.000 Geflüchtete weiterlesen