Vor EU-Gipfel: Jugendliche aus Europa und Afrika fordern EU-Partnerschaft mit Afrika

Kurz vor dem EU-Ratstreffen, das am 15. und 16. Oktober stattfindet, fordern junge Erwachsene aus Afrika und Europa eine engere Zusammenarbeit der beiden Kontinente. In Anlehnung an ihre eigenen Worte richten die Jugendbotschafter*innen der Entwicklungsorganisation ONE einen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel. In einem Video sprechen sie der Kanzlerin mit den Worten “Sie schaffen das” in verschiedenen Sprachen Mut zu, die Partnerschaft zwischen Afrika und Europa voranzutreiben.

Dolunay Temur (22), ONE-Jugendbotschafterin und Politik-Studentin aus Kiel, sagt: “Wenn ich an Entwicklungszusammenarbeit denke, erwarte ich vor allem den Auf- und Ausbau einer Partnerschaft. Entwicklung auf Augenhöhe bedeutet, Hierarchie-Verhältnisse aufzubrechen und unbedingt auch jungen Stimmen zuzuhören – das erwarten wir von Frau Merkel sowie von der Europäischen und der Afrikanischen Union.”

Deutschland hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne. Daher richten junge Aktivist*innen der Entwicklungsorganisation ONE ihren Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mit ihrer Mutmacher-Botschaft wollen sie die Kanzlerin bestärken, die deutsche EU-Ratspräsidentschaft dafür zu nutzen, eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Afrika und Europa in die Wege zu leiten. Diese Partnerschaft soll insbesondere drei Dinge in den Fokus rücken:

1) Stärkere Einbindung der Jugend bei Entscheidungsprozessen in der Europäischen und der Afrikanischen Union.

2) Nachhaltige Gestaltung von Handelsbeziehungen zwischen Europa und Afrika, von der beide Seiten profitieren.

3) Enge Zusammenarbeit bei Gesundheitsthemen. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, hier viel enger zusammenzuarbeiten.

Um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen, twittern die ONE-Jugendbotschafter*innen am 14. Oktober ihre Videobotschaft direkt an die Bundesregierung mit dem Hashtag #SieSchaffenDas.

Das Video finden Sie HIER. (ONE)