Weltfriedensdienst: Berichte und Reportagen aus Afrika zum Weltwüstentag 2018

Weltfriedensdienst: Berichte und Reportagen aus Afrika zum Weltwüstentag 2018Weltweit haben ein Drittel aller Flächen durch die Degradation von Land und Böden ihren wahren Wert verloren. Die UN fordern deshalb, Land nachhaltig zu nutzen und dies als Investition in die Zukunft zu begreifen. Wir nutzen Land, als wäre es eine grenzenlose Ressource und ignorieren seine Rolle in unserem Alltag. Diese „Nachlässigkeit“ bedroht unsere Nahrungsmittel- und Wasserversorgung, die biologische Vielfalt, ja sogar unsere Sicherheit. Wir alle haben es als KonsumentInnen selbst in der Hand, uns gegen  Landnahme, ungeplante Zersiedelung und übermäßigen Landverbrauch zu stellen. Land ist eine endliche Ressource. > mehr lesen.

Wüste in Lebensraum verwandeln
Durch falsche Landbewirtschaftung war im Dorf Chikukwa in Simbabwe, trotz ausreichend Regen, das Wasser knapp geworden. Die Lebensgrundlage Tausender Menschen war gefährdet. Einer kleinen GruppeAktivistInnen gelang es, die natürlichen Wasserkreisläufe wieder herzustellen. Der Erfolg machte Chikukwa schnell über die Landesgrenzen hinaus berühmt. „Das ist toll, was Ihr hier geschafft habt. Aber geht das auch ohne Regen?“, wurde Julious Piti, ein Mitglied der Gruppe, herausgefordert. Nur wenige Autostunden von Chikukwa entfernt beginnt das knochentrockene Flachland. Hierhin zog es Julious, um diese Frage zu beantworten. > mehr lesen

Es wird trocken
Südafrika, vor allem Kapstadt, hat ein massives Wasserproblem. Doch weil die Menschen lernen,  vorbildlich mit Wasser umzugehen, hat sich die Situation schon verbessert. Von Express-Duschen und Händewaschen nur im Notfall berichtet Katrin Steinitz in einer Reportage. > mehr lesen

Landflucht in Simbabwe
Zwischen 2013 und 2016 traf eine dreijährige Dürre Simbabwe hart. Die trockenen westlichen Gebiete des Chimanimani-Distrikts waren besonders betroffen. Dort fiel die Ernte wiederholt fast vollstän-dig aus, es kam zu verbreitetem Rin-dersterben. Das Wasservolumen in den größeren Flüssen hatte in 15 Jahren um bis zu 90 Prozent abgenommen, dabei wurde dasTrinkwasser bedenklich knapp. Viele Menschen versuchen dieser Not zu entfliehen. Nicht nach Europa, sondern in benachbarte ländliche Gemeinden. Mehr dazu und was die Partnerorganisation des Weltfriedensdienst TSURO tut, damit es eine Perspektive für alle in dieser Situation gibt, > lesen Sie hier.

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Text und Foto: WFD