Zentralafrika: Äquatorialguinea setzt auf eigene Technologiefabrikation

Äquatorialguinea beginnt mit der Herstellung von  Technologie-, Informations- und Kommunikationsgeräten. Zwei Großprojekte wurden soeben gleichzeitig gestartet:  ein Herstellungs- und Montagewerk für technologische Geräte und ein Industriekomplex zur Stromerzeugung von 36,36 Megawatt in der Stadt Dschibloho, der zukünftigen Hauptstadt des Landes, die das derzeitige Malabo ersetzen wird.

Das Werk soll die neueste Generation von Smartphones und Mobiltechnologien herstellen und technologische Geräte wie Mobiltelefone, Desktops und Laptops, Tablets, aber auch Zubehör wie Kopfhörer, Lautsprecher und USB-Kabel. Das Werk plant auch die Montage von High-End-Fernsehern und anderen Geräten. Bis zu 300.000 Telefone können pro Monat produziert werden.

Die Herstellung elektronischer Produkte aus Äquatorialguinea, die zu erschwinglichen Preisen verkauft werden sollen, konkretisiert somit den Wunsch der afrikanischen Staats- und Regierungschefs, sich für die Entwicklung technologischer Innovationen stark zu machen.  Ruanda zum Beispiel vermarktet sein 100% afrikanisches Smartphone bereits seit einigen Monaten. (Gabon24)