Zentralafrikanische Republik: Ärzte ohne Grenzen hilft nach Gewaltausbruch in Bangui

banguiNach dem erneuten Gewaltausbruch in Bangui am Samstagmorgen hat Ärzte ohne Grenzen 75 Verwundete behandelt und 15 Operationen durchgeführt. Die Teams der Organisation haben in allen drei Projektstandorten in der zentralafrikanischen Hauptstadt – im Mpoko Lager, Castor Krankenhaus und Hôpital General – Massenunfallpläne aktiviert und ein Notfall-Setup eingerichtet, um den Zustrom der Verwundeten zu bewältigen.

„Gewalt diesen ​Ausmaßes haben wir in Bangui seit Oktober vergangenen Jahres nicht mehr erlebt“, sagt Emmanuel Lampaert, Landeskoordinator von Ärzte ohne Grenzen in der Zentralafrikanischen Republik. „All unsere Teams in Bangui wurden mobilisiert und haben intensiv zusammengearbeitet, um die Verwundeten zu versorgen.“

Insgesamt wird von 21 Todesfällen und mehr als 100 Verletzten berichtet, obwohl die tatsächliche Zahl sogar noch höher sein könnte. Auch viele Gebäude in der Stadt wurden zerstört oder beschädigt. (MsF, Foto: irin)