Lesetipp/FR: Fast 1.000 Abschiebungen nach Nordafrika – Polizei muss meistens körperliche Gewalt anwenden

Symbolbild, KI-generiert

Algerien ist inzwischen Deutschlands drittwichtigstes Zielland. Neue Zahlen der Bundesregierung zeigen zudem, wie häufig bei Abschiebungen nach Algerien mit körperlicher Gewalt gearbeitet wird.

Deutschland hat 983 Menschen nach Algerien, Marokko und Tunesien abgeschoben und damit mehr als jede zehnte Abschiebung in drei nordafrikanische Staaten vollzogen. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum von Januar bis Juni 2026. Algerien war mit 391 Abschiebungen nach der Türkei und Georgien sogar das drittwichtigste Zielland. Nach Marokko wurden 332 und nach Tunesien 260 Menschen abgeschoben. Insgesamt verzeichnete die Bundesregierung im ersten Halbjahr 9.663 Abschiebungen.

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