Archiv der Kategorie: Migration & Flucht

Nigeria wirft Südafrika Tötung zweier seiner Staatsbürger vor – Pretoria reagiert scharf

Ausschnitt aus der Presseerklärung

In einer am 5. Juli 2026 veröffentlichten Erklärung hat das nigerianische Außenministerium die jüngsten Tötungen von zwei nigerianischen Staatsangehörigen in Südafrika aufs Schärfste verurteilt. Das Land ist seit mehreren Wochen von einer anti-migrantischen Kampagne geprägt. Die südafrikanischen Behörden reagierten ihrerseits scharf auf die Erklärung der nigerianischen Diplomatie, berichtet RFI.

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Deutschland zieht so viele ausländische Fachkräfte an wie nie zuvor – Marokko in Afrika vorn

Deutschlands Bemühungen, internationale Fachkräfte anzuwerben, gewinnen zunehmend an Fahrt. Neue Zahlen zeigen, dass die Reformen des Einwanderungsrechts immer mehr qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten anziehen, um den wachsenden Fachkräftemangel zu bekämpfen.

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WELT-SICHTEN/Kenia: Was tut sich in … Kakuma? „Keine Arbeit. Keine Lebensmittel. Bloß ausharren“

Symbolbild

Im Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten von Kenia leben rund 150.000 Menschen. Welt-Sichten-Autor Sirak Eshetu ist einer von ihnen. Er berichtet, welche Folgen die Kürzungen der humanitären Hilfe für das Leben der Bewohner von Kakuma haben.

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Anti-Migrantenproteste in Südafrika: Nigeria erwägt Forderung nach Entschädigungen

Mehr als 550 Nigerianer sind in den vergangenen drei Wochen aus Südafrika evakuiert worden, um den fremdenfeindlichen Ausschreitungen im südlichen Afrika zu entkommen. Der jüngste Rückführungsflug fand am Dienstag, dem 30. Juni, statt – dem Tag, an dem das von den Anti-Einwanderungsdemonstranten gesetzte Ultimatum zum Verlassen des Landes ablief. Nigeria erwägt nun, von Südafrika Entschädigungen zu verlangen, berichtet RFI.

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Libyen: Kameruner in willkürlicher Haft gefangen

Die Human Rights Association fordert die libyschen Behörden auf, die kamerunischen Staatsangehörigen freizulassen, die willkürlich in offiziellen und geheimen Haftzentren des Landes festgehalten werden. Hinter diesem Appell steht erneut die Anklage eines Systems zur Ausbeutung afrikanischer Migranten, das bereits von den Vereinten Nationen dokumentiert wurde.

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Abschiebungen nach Zentralafrika: Washington schickt Gegner des iranischen Regimes nach Bangui

Die Trump-Regierung bereitet die Verlegung von Asylsuchenden in die Zentralafrikanische Republik vor, die nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden können. Unter ihnen befinden sich iranische Regimegegnerinnen, die von der US-Justiz eigentlich unter Schutz gestellt worden waren. Menschenrechtsverteidiger prangern eine beispiellose Entwicklung an.

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Südafrika meldet die Abschiebung von 2.745 Ausländern innerhalb einer Woche

Südafrika hat in der Woche nach dem Versprechen von Präsident Cyril Ramaphosa, entschiedener gegen illegale Einwanderung vorzugehen, insgesamt 2.745 Ausländer in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. Dies gab der Innenminister des Landes am Sonntag, dem 14. Juni, bekannt, berichtet RFI.

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Folgen deutscher Kolonialgeschichte: Familie Liebl aus Siegen – Abschiebung, weil ein Stempel von Kaiser Wilhelm fehlt?

Die Herzen der Familie Liebl schlagen für zwei Kontinente: Afrika und Deutschland. Der Grund: Ihre Urgroßmutter stammt aus Togo, ihr Urgroßvater aus Deutschland, genauer, aus Straubing. Der deutsche Arzt Dr. Friedrich Liebl heiratete die Togolesin im Jahr 1908 in der Kolonie Togo. Eine Familiengeschichte, die deutsche Behörden nicht anerkennen. Stattdessen pochen sie auf die Gültigkeit damaliger rassistisch-kolonialistisch geprägter Gesetze, die „Mischehen“ um jeden Preis verhindern sollten.

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Was ändert sich mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)?

Am 12. Juni 2026 ist das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft getreten – mit weitreichenden Änderungen bei den Prozessen im Asyl- und Aufenthaltsrecht. Als größte europäische Asylbehörde hat auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) umfangreiche Anpassungsprozesse eingeführt. Die wichtigsten Regelungen im Überblick:

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PRO ASYL zum GEAS-Start: Kampf für die Rechte der Geflüchteten geht weiter!

Ab dem 12. Juni gilt das reformierte Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Deutschland und EU-weit. Die umfassendste Verschärfung des Asylrechts seit 30 Jahren umfasst unter anderem beschleunigte Asylverfahren, mehr Freiheitsbeschränkungen und Haft. Das Dublin-System bleibt bestehen und erfährt weitere Verschärfungen. Der neue Solidaritätsmechanismus droht wirkungslos zu bleiben.

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Nigeria setzt fünf Evakuierungsflüge ein: Spannungen in Südafrika lösen Rückführungswelle aus

Seit Jahrzehnten gehört Südafrika zu den wichtigsten Zielländern für Afrikaner, die außerhalb ihrer Heimat nach wirtschaftlichen Chancen suchen. Doch für Hunderte von Nigerianern, die heute in dem Land leben, verläuft die Reise zunehmend in die entgegengesetzte Richtung.

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Ramaphosa distanziert sich von Bürgerwehren bei Einwanderungskontrollen – Sorgen über Fremdenfeindlichkeit in Südafrika wachsen

Quelle: X

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hat seine Regierung von einer zunehmenden Welle von durch Zivilisten durchgeführten Einwanderungskontrollen distanziert und betont, dass die Durchsetzung von Gesetzen ausschließlich Aufgabe des Staates sei.

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Marokko und Europa: Was Migrationspartnerschaften wirklich bewirken (mit Video)

Marokko ist ein zentraler Partner in der europäischen Migrationsaußenpolitik. Als wichtiges Herkunfts-, Transit-, und Zielland für Migrant:innen positioniert sich Marokko seit einigen Jahren als „Migrations-Champion“ des afrikanischen Kontinents und vereinbart bilaterale Migrationspartnerschaften mit europäischen Ländern – zuletzt mit Deutschland im Januar 2024. In ihrem Report analysieren unsere Expertinnen Isabelle Schäfer und Mai-Linh Ho Dac wie diese Migrationszusammenarbeit praktisch funktioniert und welche Effekte sie hat.

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Einwanderung in die USA: Ausweisung von 355 westafrikanischen Staatsangehörigen

Die US-Behörden haben eine Maßnahme zur Ausweisung von 355 westafrikanischen Staatsangehörigen angekündigt, die wegen schwerer Straftaten verurteilt wurden. Die von den Behörden für Innere Sicherheit und Einwanderung geleitete Aktion betrifft 16 Länder der Region.

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Tunesien: Video einer nackten, mit Vergewaltigung bedrohten Migrantin sorgt für Empörung

„Man drängt die Menschen aus Subsahara-Afrika auf die abscheulichste Weise dazu, das Land zu verlassen“

In Tunesien hat ein Video einer Migrantin, die vor ihrer Familie von einem Tunesier entkleidet und mit einer Gruppenvergewaltigung bedroht wird, seit Mittwoch, dem 3. Juni, in den sozialen Netzwerken große Verbreitung gefunden und Empörung ausgelöst. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit einem zunehmenden Klima von Hass und rassistischen Äußerungen auf diesen Plattformen, berichtet RFI.

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