Archiv der Kategorie: Migration & Flucht

Nigeria: Tausende fliehen nach Angriff auf die Stadt Rann nach Kamerun

Nigeria: Tausende fliehen nach Angriff auf die Stadt Rann nach Kamerun
Bodo/Kamerun: Menschen auf der Flucht aus Rann – Foto: Ärzte ohne Grenzen

Tausende Menschen sind am Montag nach einem gewaltsamen Angriff auf die Stadt Rann im Bundesstaat Borno im äußersten Nordosten Nigerias geflohen. Viele von ihnen kommen zu Fuß in dem sieben Kilometer entfernten Ort Bodo in Kamerun an. Ärzte ohne Grenzen hat am Dienstag mit der Unterstützung der Menschen dort begonnen. Ein Team aus Medizinern und Logistikern verteilt Lebensmittel und Wasser und leistet medizinische Notfallversorgung. Nigeria: Tausende fliehen nach Angriff auf die Stadt Rann nach Kamerun weiterlesen

Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf See

Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf SeeItalienische Behörden fordern präventive Beschlagnahmung der Aquarius. SOS MEDITERRANEE unterstützt seinen Kooperationspartner Ärzte ohne Grenzen (MSF) ausdrücklich dabei, gegen die Anordnung zur präventiven Beschlagnahme der Aquarius durch die italienischen Justizbehörden Einspruch einzulegen. Der Vorwurf lautet, Ärzte ohne Grenzen habe illegal von der nicht klassifizierten Entsorgung von Bordabfällen profitiert. Die italienischen Justizbehörden fordern daraufhin die präventive Beschlagnahme der Aquarius.

SOS MEDITERRANEE weist jegliche Vorwürfe zurück, an illegalen Aktivitäten beteiligt zu sein. Die Aquarius hat stets alle Standardverfahren eingehalten. Die zuständigen Behörden haben die Verfahren seit Beginn der Such- und Rettungseinsätze 2016 nie in Frage gestellt oder beanstandet. Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf See weiterlesen

IPG Journal / Afrika: Wie Hilfe Migration begünstigt

IPG Journal / Afrika: Wie Hilfe Migration begünstigtDie EU trägt mit ihren Maßnahmenpaketen zur verstärkten Auswanderung aus Afrika bei. In der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Union geht es noch immer drunter und drüber. Doch hinter den Kulissen arbeiten die europäischen Staatschefs daran, einen neuen Migrationsschub zu verhindern. Ihre Strategie: Potenziellen Migranten helfen, ehe sie überhaupt nach Europa aufbrechen, indem man Geld und technische Hilfe in die Staaten entlang der wichtigsten Migrationskorridore in Afrika pumpt. Doch die EU-Pläne übersehen, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Ländern mit geringem Einkommen die Migration nicht hemmt, sondern verstärkt. Um die Migration einzudämmen, wird die EU daher Schleppern, autokratischen Regimes und Milizen noch mehr Geld geben müssen. Damit aber wird sie die Instabilität verschärfen, die viele Menschen überhaupt zum Auswandern bewegt. IPG Journal / Afrika: Wie Hilfe Migration begünstigt weiterlesen

Kämpfe in Tripolis: Libyen ist kein sicherer Ort für Flüchtlinge

Kämpfe in Tripolis: Libyen ist kein sicherer Ort für FlüchtlingeDie jüngsten Kämpfe in der libyschen Stadt Tripolis gefährden Tausende in Internierungslagern gefangene Flüchtlinge und die Bevölkerung. Die Kämpfe zwischen verfeindeten bewaffneten Gruppen waren am Sonntag ausgebrochen und spielten sich auch in Wohnvierteln ab, in denen sich Internierungslager für rund 8.000 Flüchtlinge und Migranten befinden. Dies zeigt einmal mehr, dass Libyen kein sicherer Ort ist. Die deutsche Bundesregierung und die anderen europäischen Regierungen müssen dies anerkennen und mehr dafür tun, dass Flüchtlinge Libyen verlassen können. Kämpfe in Tripolis: Libyen ist kein sicherer Ort für Flüchtlinge weiterlesen

„Afrika braucht nicht noch mehr Auswanderung nach Europa“

„Afrika braucht nicht noch mehr Auswanderung nach Europa“Julian Nida-Rümelin über Solidarität, Migration und die Ethik einer gerechteren Weltordnung. Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D., ist Professor für Philosophie und politische Theorie am Lehrstuhl für Philosophie IV der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Afrika braucht nicht noch mehr Auswanderung nach Europa“ weiterlesen

SOS MEDITERRANEE: Rahmenbedingungen für die Seenotrettung sind nach EU-Gipfel widersprüchlich

SOS MEDITERRANEE: Rahmenbedingungen für die Seenotrettung  sind nach EU-Gipfel widersprüchlich
Anlegen in Marseille nach bisher schwierigster Mission der Aquarius

Das gemeinsam von SOS MEDITERRANEE und Ärzte ohne Grenzen betriebene Rettungsschiff Aquarius hat am Freitag, den 29. Juni, den Hafen von Marseille für den geplanten Crewwechsel erreicht. Die zurückliegende Mission war die wohl schwierigste Rotation seit Beginn der Rettungseinsätze vor über zwei Jahren. SOS MEDITERRANEE: Rahmenbedingungen für die Seenotrettung sind nach EU-Gipfel widersprüchlich weiterlesen

Kinotipp: „Global Family“

Kinotipp: "Global Family"Die Familie Shaash lebt auf der ganzen Welt verteilt. Der Bürgerkrieg in Somalia hat sie dazu gezwungen. Plötzlich muss die Älteste, Imra (88), ihr Exil in Äthiopien verlassen. Die Familie muss schnell eine Lösung finden. Do wo soll sie hingehen? Und wohin darf sie gehen? Nach Deutschland, Italien oder Kanada? Dorthin, wo die anderen Familienmitglieder längst ihren eigenen Träumen von Heimat und Zukunft nachgehen? Kinotipp: „Global Family“ weiterlesen

LINKE: Maßnahmen der Bundespolizei in Ägypten können zur Unterdrückung genutzt werden

LINKE: Maßnahmen der Bundespolizei in Ägypten können zur Unterdrückung genutzt werden„Die Bundespolizei baut ihre Kooperation mit der Polizei in Ägypten aus. Zu den Maßnahmen gehört die Ausstattung mit Fahrzeugen für die Überwachung der Küstenbereiche. Es ist brandgefährlich, das Regime unter dem Militärgeneral al-Sisi derart zu unterstützen. Die Ausrüstung kann auch zur Unterdrückung der Bevölkerung genutzt werden“, kritisiert der europapolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Andrej Hunko. LINKE: Maßnahmen der Bundespolizei in Ägypten können zur Unterdrückung genutzt werden weiterlesen