Archiv der Kategorie: Politik

Südafrika: Ramaphosas Wahl für den US-Botschafter löst neue politische Spannungen angesichts der Apartheid-Vergangenheit aus

Südafrika: Ramaphosas Wahl für den US-Botschafter löst neue politische Spannungen angesichts der Apartheid-Vergangenheit aus
Symbolbild

Die diplomatische Landschaft Südafrikas ist in eine Kontroverse geraten, nachdem Präsident Cyril Ramaphosa Berichten zufolge Roelf Meyer zum Botschafter in den Vereinigten Staaten ernannt hat. Meyers Ernennung hat heftige politische Gegenreaktionen ausgelöst und die Debatte über das Erbe der Apartheid erneut entfacht.

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Burkina Faso: Rund hundert NGOs und Vereine aufgelöst und verboten

Burkina Faso: Rund hundert NGOs und Vereine aufgelöst und verboten
Auch verboten. die Jeunesse unie pour une nouvelle Afrique

In Burkina Faso hat der Minister für territoriale Verwaltung und Mobilität am Donnerstag, dem 15. April 2026, die Auflösung von rund hundert Vereinen bekannt gegeben. Die Behörden begründen dies mit der Nichteinhaltung geltender gesetzlicher Bestimmungen, ohne weitere Details zu nennen. Die Maßnahme trat sofort in Kraft: Den betroffenen Organisationen ist es nun untersagt, im gesamten Staatsgebiet tätig zu sein, berichtet RFI.

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Sudan-Konferenz: „Erhöhung der Hilfsgelder allein reicht nicht aus”

Sudan-Konferenz: „Erhöhung der Hilfsgelder allein reicht nicht aus”
Symbolbild

„Die Zusagen von heute sind ein wichtiges Signal – der Sudan wurde von der internationalen Gemeinschaft trotz des immensen Ausmaßes der Krise zu lange verdrängt. Aber eine geplante Erhöhung der Hilfsgelder allein reicht nicht aus. Im Sudan sterben Menschen nicht nur an Bomben, sondern auch daran, dass Hilfe weiter blockiert wird.  Hunderttausende Menschen im Sudan müssen aktuell ohne jede Art von Hilfe auskommen. Wohlklingende Versprechen allein können daran nichts ändern.

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Pressekonferenz zum Krieg im Sudan: Zivilgesellschaftliche Organisationen prangern Verantwortung europäischer Unternehmen an

Pressekonferenz zum Krieg im Sudan: Zivilgesellschaftliche Organisationen prangern Verantwortung europäischer Unternehmen an
Auch VW bezieht Gold aus dem Sudan

Anlässlich des dritten Jahrestags des Kriegsbeginns im Sudan am 15. April haben das Center for Environmental and Social Studies (CESS Sudan) und die Menschenrechtsorganisationen Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Pax for Peace bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin einen stärkeren Fokus auf die Konflikttreiber des Krieges gefordert. Sie betonen, dass europäische Unternehmen indirekt vom Krieg im Sudan profitieren. Zu den deutschen Unternehmen, die Gold aus dem Sudan beziehen, zählt laut einem neuen Bericht von CESS auch der deutsche Autobauer VW.

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Kommentar von Yemi Osinbajo, Ex-Vizepräsident Nigerias: Afrika verliert den Iran-Krieg

Kommentar von Yemi Osinbajo, Ex-Vizepräsident Nigerias: Afrika verliert den Iran-Krieg

Die Folgen des jüngsten Krieges im Nahen Osten haben ein Problem offenbart, das viele lieber ignoriert hätten: Die internationale Finanzarchitektur ist einer Welt mit sich überlagernden Schocks, enger werdenden fiskalischen Spielräumen und wachsenden menschlichen Bedürfnissen nicht gewachsen. Nirgendwo wird dies deutlicher als in Afrika.

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Lesetipp/merkur.de: 2,5 Milliarden Euro einfach verpufft – Neue Analyse zeigt, wie wirkungslos deutsche Afrika-Hilfe oft ist

Lesetipp/merkur.de: 2,5 Milliarden Euro einfach verpufft - Neue Analyse zeigt, wie wirkungslos deutsche Afrika-Hilfe oft ist

Milliarden flossen in Dezentralisierungsvorhaben in Afrika. Eine neue DEval-Evaluierung stellt nun nicht nur die Wirkung vieler Projekte infrage, sondern auch die strategische Ausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik.

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Krieg wirft Sudans Wirtschaft um mehr als 30 Jahre zurück – 60 % der Menschen könnten in extreme Armut abrutschen

Krieg wirft Sudans Wirtschaft um mehr als 30 Jahre zurück – 60 % der Menschen könnten in extreme Armut abrutschen

Im dritten Jahr nach Ausbruch des Krieges beziffert ein neuer Bericht dessen Kosten und zeigt auf, welche Maßnahmen für den Wiederaufbau erforderlich sind. Sollte der Konflikt bis 2030 andauern, könnte der Anteil der Menschen im Sudan, die in extremer Armut leben, auf über 60 Prozent steigen – konkret heißt das: 34 Millionen Menschen zusätzlich würden in extreme Armut gedrängt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende neue Analyse, die heute – am Vorabend des dritten Jahrestags des Krieges – veröffentlicht wurde. 

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RFI-Recherche deckt geheimen Krieg in Libyen zwischen der Ukraine und Russland auf

RFI-Recherche deckt geheimen Krieg in Libyen zwischen der Ukraine und Russland auf

Libyen entwickelt sich laut einer exklusiven Recherche von Radio France Internationale (RFI) zu einem neuen, diskreten Schauplatz der Konfrontation zwischen der Ukraine und Russland. Fernab der europäischen Schlachtfelder spielt sich diese strategische Rivalität nun in Nordafrika ab – rund um bedeutende militärische, energiepolitische und geopolitische Interessen. Seit mehreren Monaten zielen verdeckte Operationen, insbesondere unter Einsatz von Drohnen, auf russische Interessen im Mittelmeerraum. Diese lange Zeit verschwiegene ukrainische Präsenz auf libyschem Boden belegt eine Ausweitung des Konflikts weit über seine ursprünglichen Grenzen hinaus.

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Niger und Algerien beenden ihren „Kalten Krieg“ weiter mit neuen Abkommen

Niger und Algerien beenden ihren „Kalten Krieg“ weiter mit neuen Abkommen
Symbolbild, KI-generiert

Niger und Algerien vertiefen ihre strategische Zusammenarbeit mit einer neuen Welle von Abkommen, die die Entwicklung in wichtigen Sektoren beschleunigen sollen. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt für die regionale Zusammenarbeit in West- und Nordafrika dar.

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Lumumba-Affäre: Zwischen kongolesischer Erleichterung und belgischer Gewissensprüfung – Blick auf einen historischen Prozess

Lumumba-Affäre: Zwischen kongolesischer Erleichterung und belgischer Gewissensprüfung – Blick auf einen historischen Prozess

Die Überweisung von Étienne Davignon an das Brüsseler Strafgericht wegen „Beteiligung an Kriegsverbrechen“ im Zusammenhang mit der Ermordung von Patrice Lumumba löst sowohl in Belgien als auch in der DR Kongo heftige Reaktionen aus. In Brüssel spricht die Presse von einem „Rendezvous mit der Kolonialgeschichte“, während in Kinshasa die Regierung und die Familie Lumumba einen großen Schritt in Richtung Wahrheit und Anerkennung des Kolonialverbrechens begrüßen.

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Madagaskar: Lügendetektortest für angehende Minister – Wenn die Politik die Wahrheit in einer Maschine sucht

Madagaskar: Lügendetektortest für angehende Minister - Wenn die Politik die Wahrheit in einer Maschine sucht
Symbolbild, KI-generiert

Die Szene ist durchaus überraschend, ja sogar beunruhigend. In Madagaskar müssen angehende Minister künftig unter dem kalten Blick eines Lügendetektors bestehen, bevor sie politische Verantwortung übernehmen dürfen. Die Ankündigung von Präsident Michaël Randrianirina, der im Oktober vergangenen Jahres durch einen Staatsstreich an die Macht kam, markiert einen ungewöhnlichen Bruch in der Führung staatlicher Angelegenheiten.

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Südafrika: Tausende Demonstranten in Johannesburg zur Verteidigung der Souveränität des Landes

Südafrika: Tausende Demonstranten in Johannesburg zur Verteidigung der Souveränität des Landes

Zehntausende Menschen waren an diesem Samstag auf den Straßen von Johannesburg. Der ANC hatte diesen „Marsch des Volkes“ organisiert, um die Souveränität Südafrikas angesichts des amerikanischen Drucks zu verteidigen. Seit über einem Jahr nimmt Donald Trump Südafrika ins Visier – seine Innenpolitik, seine Haltung zu Gaza – und spricht sogar von einem angeblichen Völkermord an Weißen, der durch die Fakten weitgehend widerlegt ist, berichtete RFI.

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