Germanistik-Professor Bertin Nyemb hat für die deutsche Sprache einen außergewöhnlichen Weg gewählt. Heute vermittelt er seine Begeisterung für den kulturellen Austausch zwischen seinem Heimatland Kamerun und Deutschland.
Von * Fatimoh Danjuma Bintu aus Lagos. Sie sprach mit Franck Zanu (Foto), einem in den USA lebenden Journalisten, Blogger und Enfant Terrible aus Benin – über Journalismus, Geld, Korruption, Identität und das bis heute unabgeschlossene Kapitel von Sklaverei und Kolonialismus.
Die in Paris lebende Lilia reist in ihr Geburtsland Tunesien zur Beerdigung ihres Onkels. Begleitet wird sie von ihrer Lebensgefährtin Alice, die aber getrennt in einem Hotel unterkommt. Selbst Lilias Mutter ahnt nichts von ihrer lesbischen Beziehung, mit der sie nicht nur Schande über die Familie bringen würde, sondern die in Tunesien sogar unter Strafe steht.
Nürnberg. Mit einer feierlichen Eröffnung am Freitag, 10. Juli 2026, um 19 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus beginnen die 18. AKWABA – Afrika-Tage in Nürnberg. Bis zum 24. Juli lädt die Nürnberger Initiative für Afrika (NIfA) unter dem Motto „Generation Z“ zu einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Ausstellungen, Filmen, Musik, Workshops und Begegnungen ein.
Mitarbeiter der Christoffel-Blindenmission berichtet – Chor „Chorale Africaine“ singt: Afrikanische Musik und Impressionen, das können die Interessierten aus Berlin und Umgebung gleich zweimal erleben. CBM-Mitarbeiter Tobias Pflanz berichtet von der Arbeit der Entwicklungshilfeorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) im Kongo und in Uganda. Begleitet wird er von den Sängerinnen und Sängern des „Chorale Africaine“, die mit schwungvollen Rhythmen und afrikanischer Lebensfreude das Publikum mitreißen.
Welche Leben und Geschichten sind mit den Objekten in den Museen verbunden? Was bleibt unsichtbar und ungesagt? DEAR MUSEUM! von Albert Ibokwe Khoza, Performancekünstler*in aus Südafrika (Foto), ist ein Liebesbrief und zugleich ein Abschiedsbrief an die ethnologische Museumspraxis. Die Performance spürt den Leerstellen in den Sammlungspräsentationen nach. Nach der Performance THE BLACK CIRCUS OF THE REPUBLIC OF BANTU über die kolonialen Menschenzoos im Rahmen des Transkontinentale-Festivals 2024 entwickelt Khoza diese Uraufführung speziell für das Humboldt Forum.
Erwartungen und verkorkste Beziehungen: Der junge Autor Nincemon Fallé aus Côte d‘Ivoire widmet sein lesenswertes Erstlingswerk „Diese glühenden Sonnen“ Studierenden beim alltäglichen Überlebenskampf in der ivorischen Metropole Abidjan.
Ausstellung im ARTLOFT.Hamburg: Mit der Ausstellung „The Journey“ im ARTLOFT.Hamburg präsentiert der in Berlin geborene Künstler mit ghanaischen Wurzeln Caspar Nii Armah einen ebenso radikalen wie poetischen künstlerischen Prozess, in dem Zerstörung und Neuschöpfung untrennbar miteinander verbunden sind. Im Zentrum der Ausstellung steht die Idee von Transformation: Ein Werk entsteht, wird aufgelöst und in neuer Form wiedergeboren.
„Geschichten verbinden,“ so das Motto der diesjährigen Buchmesse. Die Leipziger Messe gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte der Buch- und Medienbranche, bringt Leser, Autoren, Verlage und Medien aus der ganzen Welt zusammen. Eingeladen wird zum größten europäischen Lesefestival. Eine Vielfalt der Literatur, Neuentdeckungen mit über 2000 Ausstellern aus 54 Ländern. Ca. 3000 Veranstaltungen, die Foren zu aktuellen Themen und die unabhängigen Autoren fanden mit den thematischen Schwerpunkten, und den Fernseh- und Radiosendern ein großes Publikumsinteresse.
Organisiert vom Interkontinental-Verlag: das African Book Festival in Berlin
Frau Karla Kuntzner, eine der drei Verlegerinnen, die den InterKontinental-Verlag gegründet haben, beantwortete unsere Fragen zu afrikanischer Literatur anlässlich der Leipziger Buchmesse.
Zwischen uns das Meer: Anfang der 1990er Jahre kommt der 27-jährige Nour als illegaler Flüchtling von Marokko nach Marseille. Mit Gelegenheitsjobs und der Hilfe seiner Freunde gelingt es ihm, sich hier ein neues Leben aufzubauen. Dennoch bleibt das permanente Gefühl der Unsicherheit.
Die quirlige Alyssa und der zurückhaltende Mehdi, beide um die zwanzig, sind beste Freunde mit grossen Träumen: Sie will im Ausland durchstarten, er als Zeichner in Tunesien Fuss fassen. Als sie von einem Kunstwettbewerb auf Djerba erfahren, beginnt ein Roadtrip, der ihr Leben verändern könnte.
Andrea Böhm formuliert im Eingangsartikel ihre Motivation, ihren Anspruch, sich der Thematik Frauen und Gewalt anzunähern. Frauen haben schon immer gekämpft. Die Autorin will diese vergangenen und gegenwärtigen Spuren aufdecken.
Agadez im Norden von Niger ist der Mittelpunkt dieser Dokumentation. Die traditionsreiche Handelsstadt hat sich in der Vergangenheit durch den Karawanenhandel als wichtiger Knotenpunkt und als historisches islamisches Zentrum herausgebildet.
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