Diese Woche im DAS-Pressespiegel: Das Militär in Guinea-Bissau ernennt eine einjährige Übergangsregierung; Nigers Regierung plant Uran auf internationalen Märkten zu verkaufen und in Marokko läuft das 22. Internationale Filmfestival von Marrakesch.
Der autonome Hafen von Dakar gab am Mittwoch, dem 3. Dezember, bekannt, dass er Minentaucher entsandt hat, um den Tanker Mersin zu inspizieren. Dieses Schiff, das 20 km vor der senegalesischen Küste festliegt, transportiert 39.000 Tonnen Treibstoff, und es wird befürchtet, dass ein Ölteppich entstehen könnte. nachdem im Maschinenraum ein Leck entdeckt worden war. Nach Angaben des türkischen Reeders wurde das Schiff von externen Explosionen getroffen, was auf eine mögliche strafbare Handlung hindeuten könnte, berichtet RFI.
Der Tod von Anicet Ekane in Haft hat eine explosive Wendung genommen, nachdem die kamerunische Regierung eine Autopsie durchführen ließ – trotz des ausdrücklichen Widerspruchs seiner Familie. Diese Entscheidung nährt den Vorwurf mangelnder Transparenz und verstärkt die Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung.
Die Augustinus-Basilika in Annaba/Algerien. Foto: ia
Nach seinen ersten Auslandsbesuchen in der Türkei und im Libanon kündigt Papst Leo XIV. an, sein Pontifikat unter das Zeichen des Dialogs zwischen den Völkern zu stellen. Besonders Afrika soll im Mittelpunkt stehen: 2026 plant er eine ausgedehnte Reise auf den Kontinent – mit Algerien als zentraler Etappe, um „auf den Spuren des heiligen Augustinus“ zu gehen und den interreligiösen Austausch zu vertiefen.
Der Sudan und Russland haben ihre Gespräche über ein Abkommen wieder aufgenommen, nach dem Moskau Su-30- und Su-35-Kampfjets bereitstellen würde, im Austausch für das Recht auf eine logistische Marineeinrichtung am Roten Meer.
Scharfe Kritik an der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft: Die Menschenrechtsorganisationen FIAN und Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisieren eine Presseerklärung der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft (FZG) vom 20. September 2025 zur Zusammenarbeit mit den Maasai in Tansania scharf. Die Pressemitteilung sei irreführend, blende zentrale Fakten aus und vermittele ein völlig falsches Bild über den bisherigen Austausch, betont die Maasai International Solidarity Alliance (MISA), zu der sowohl FIAN als auch die GfbV gehören, in einem Statement.
Vor hundert Jahren reiste der Autor André Gide ins damalige Französisch-Äquatorialafrika – und beschäftigte Dutzende lokale Lastenträger. Allerdings mit schlechtem Gewissen.
ASA-Teilnehmende auf ihrem Vorbereitungsseminar. Foto: ASA-Programm/Engagement Global
Heute startet die Bewerbungsphase für das ASA-Stipendium 2026. Bis zum 20. Januar 2026 können sich Studierende sowie Personen in und mit Berufsausbildung für das ASA-Programm bewerben. Gesucht sind junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren, die internationale Projekterfahrung sammeln möchten.
Im Senegal ist ein junger Mann, der in einem viralen Video zu sehen war, wie er das offizielle Foto des Präsidenten Bassirou Diomaye Faye zerreißt, in Untersuchungshaft genommen worden. Das Video erscheint in einem angespannten politischen Kontext, in dem mehrere Aktivisten ähnliche Sequenzen in den sozialen Netzwerken veröffentlichen – vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen dem Präsidenten und seinem Premierminister, berichtet RFI.
Nach mehreren Rückschlägen vor der belgischen Justiz hat Jane Benzaquen, eine belgisch-israelische Staatsbürgerin, die behauptet, die geheime Tochter von König Hassan II. zu sein, nun die amerikanische Justiz angerufen. Ihr Ziel: Zugang zu sensiblen Dokumenten über den ehemaligen marokkanischen Monarchen zu erhalten. Ein neuer Schritt in einer explosiven Affäre, in der Markko seinerseits sie wegen Betrugs und Urkundenfälschung verfolgt.
Die Polizei in Südafrika gab am Samstag bekannt, dass sie vier Männer am Flughafen Johannesburg festgenommen hat, während sie versuchten, über die Vereinigten Arabischen Emirate nach Russland zu reisen, da der Verdacht besteht, dass sie beabsichtigten, sich der russischen Armee anzuschließen.
Ein Händler berichtete dem Sender, wie russische Söldner, die in Mali im Kampf gegen dschihadistische Gruppen eingesetzt wurden, direkt vor seinen Augen zwei Männer erschossen. Anschließend hätten sie ihm selbst gedroht, ihm die Finger abzuschneiden und ihn ebenfalls zu töten.
Die Polizei in Tétouan/Nordmarokko hat am Mittwoch einen 26-jährigen Mann festgenommen, der als Unterstützer der Terrororganisation „Daech“ gilt und sich offenbar kurz davor befand, einen äußerst gefährlichen Anschlag auszuführen. Die Zugriffnahme erfolgte auf Grundlage präziser Hinweise der marokkanischen Sicherheitsbehörde Direction Générale de la Surveillance du Territoire (DGST).
Am 17. November wurden mehrere Websites und digitale Dienste der kenianischen Regierung durch einen groß angelegten Cyberangriff lahmgelegt, der einige der sensibelsten Portale des Staates traf.
Als der deutsche Architekt Amin Rissane das Waisenhaus Swalha im kenianischen Gazi zum ersten Mal betrat, fand er bröckelnde Wände, kaputte Betten, offene Stromleitungen – und Kinder, die sich nachts aus Angst vor der Dunkelheit einnässten. Heute strahlen dieselben Räume hell, atmen Luft und Zuversicht.