Archiv der Kategorie: Vermischtes

Südafrika: Teure Statuen von Mandela und Tambo sorgen für Unmut

Südafrika: Teure Statuen von Mandela und Tambo sorgen für Unmut
Tambo-Statue. Foto: Presidency of the Republic of South Africa

In Südafrika sorgen zwei Statuen in der Stadt Durban an der Ostküste des Landes für Streit. Diese Darstellungen der „Väter der Regenbogennation“, Nelson Mandela und Oliver Tambo, wurden in dieser Woche eingeweiht. Doch ihre Kosten stoßen auf Kritik, da sich gleichzeitig die Infrastruktur der Stadt verschlechtert und die Behörden Schwierigkeiten haben, die Bedürfnisse der Einwohner zu erfüllen, berichtet RFI.

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Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant

Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant
„Souvenir“

Zum 8. März eine persönliche Geschichte: Marie-Louise war Ende 50, klapperdürr und ausgemergelt, als ich sie 2014 zum ersten Mal sah. Sie hatte am Ende der Straße, in der meine Freundin Josèphe in Libreville wohnt, ein Restaurant aufgemacht. Mit ihrem nutzlosen Mann, der nichts anderes konnte als fremden Röcken hinterherzulaufen und Geld an Spielautomaten zu verlieren, hatte sie sich im fortgeschrittenen Alter noch aus Kamerun aufgemacht, um im „Eldorado“ Gabun ein neues Leben anzufangen.

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Münchens OB verwendet das „N-Wort“: afrodiasporische Community München und Unterstützer*innen empört

Münchens OB verwendet das „N-Wort“: afrodiasporische Community München und Unterstützer*innen empört

In einer öffentlichen Sitzung des Münchner Stadtrats verwendete der Oberbürgermeister das sogenannte N-Wort und erklärte später, es habe sich um ein spontanes Zitat aus einem Text des Kabarettisten Fredl Fesl gehandelt. Unabhängig von persönlicher Absicht oder Kontext bleibt die Verwendung eines rassistischen Begriffs diskriminierend.

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Libyen meldet Identifizierung von drei Verdächtigen im Mord an Saif al-Islam Gaddafi

Libyen meldet Identifizierung von drei Verdächtigen im Mord an Saif al-Islam Gaddafi
Symbolbild

Die libysche Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag, dem 5. März, bekannt gegeben, drei Verdächtige im Zusammenhang mit der Ermordung von Saif al-Islam Gaddafi am 3. Februar identifiziert zu haben. Details zu ihrer Identität oder Nationalität wurden jedoch nicht genannt, berichtet RFI.

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Tollwut in Marokko: Eine britische gerichtliche Untersuchung schlägt erneut vier Jahre vor der WM 2030 Alarm

Tollwut in Marokko: Eine britische gerichtliche Untersuchung schlägt erneut vier Jahre vor der WM 2030 Alarm

Die gerichtliche Untersuchung (Inquest), die in Sheffield zum Tod der britischen Großmutter Yvonne Ford eröffnet wurde, die nach einem einfachen Kratzer eines Hundes in Marokko an Tollwut starb, macht die Schwachstellen einer vermeidbaren Tragödie sichtbar. Nach dem Tod einer Schweizer Touristin unter ähnlichen Umständen in Agadir steht Marokko vor einem Problem, das im Durchschnitt 18 Menschen pro Jahr im Land tötet – ohne dabei auf Massentötungen zurückgreifen zu müssen, die international verurteilt werden. Gleichzeitig rückt der Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 immer näher.

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Neu! DAS-Podcast: Afrikapolitik. Analysen. Aspekte.

Neu! DAS-Podcast: Afrikapolitik. Analysen. Aspekte.

Die Deutsche Afrika Stiftung (DAS) veröffentlicht nun einen Podcast: „Afrikapolitik. Analysen. Aspekte.“ Hier wird mit Expertinnen und Experten über politische, gesellschaftliche und kulturelle Debatten auf dem afrikanischen Kontinent sowie über die deutsch-afrikanischen Beziehungen gesprochen. Je nach Thema und Gast erscheint der Podcast auf Deutsch, Englisch oder Französisch.

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USA erwägen Blockade von Nigerias Rinderhandel zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung

USA erwägen Blockade von Nigerias Rinderhandel zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung

US-Abgeordnete erwägen, den Export von Rindfleisch und lebenden Rindern aus Nigeria zu blockieren, um Finanzströme zu unterbrechen, die bewaffneten Gruppen – insbesondere im Umfeld der Fulani-Hirten – zugeschrieben werden. Hintergrund ist die seit Jahren eskalierende Gewalt im nigerianischen Middle Belt.

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In Paris beginnt der Prozess wegen Cybermobbings gegen Imane Khelif, Star des algerischen Boxsports

In Paris beginnt der Prozess wegen Cybermobbings gegen Imane Khelif, Star des algerischen Boxsports
Symbolbild

Am Donnerstag, dem 26. Februar 2026, beginnt vor dem Tribunal de Paris der Prozess gegen den rechtsextremen Influencer Papacito, der wegen Cybermobbings gegen die algerische Boxerin Imane Khelif angeklagt ist. Khelif war während der Jeux de Paris 2024 zur Olympiasiegerin geworden. Im Zentrum des Verfahrens steht eine Kontroverse um ihr Geschlecht, in deren Folge Imane Khelif Ziel einer massiven Hass- und Desinformationskampagne wurde, die sie schließlich dazu brachte, Anzeige zu erstatten, berichtet RFI.

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Lesetipp/DIE ZEIT: Marokko – Urteil des Bundesgerichtshofs: Ein Königreich kann man nicht beleidigen

Lesetipp/DIE ZEIT: Marokko - Urteil des Bundesgerichtshofs: Ein Königreich kann man nicht beleidigen

Der Bundesgerichtshof weist Marokkos Klage gegen einen Bericht der ZEIT über die Spähsoftware Pegasus ab. Und stärkt den Schutz der Pressefreiheit. Wenn sich Prominente oder Politiker gegen Medienberichte wehren, ist das für deutsche Pressekammern Routine. Dass jedoch ein souveräner Staat als Kläger auftritt, weil er sich durch einen Artikel in seiner Ehre verletzt fühlt – das ist ein höchst ungewöhnlicher Fall.

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Neuer Regierungsbericht: südafrikanische Einwanderungsbeamte nahmen über 20 Jahre hinweg Bestechungsgelder für Visa an

Neuer Regierungsbericht: südafrikanische Einwanderungsbeamte nahmen über 20 Jahre hinweg Bestechungsgelder für Visa an

Eine umfassende Untersuchung der Special Investigating Unit hat zwei Jahrzehnte organisierter Korruption innerhalb des südafrikanischen Einwanderungssystems aufgedeckt. Demnach nahmen Beamte zwischen 2004 und 2024 Bestechungsgelder für Visa und Aufenthaltstitel an.

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