Kategoriearchiv: Gesundheit

WELT-SICHTEN /Südsudan: „Das Öl hat nur tote Kühe und kranke Kinder gebracht“

Im Zivilkrankenhaus von Bentiu hält Nyapuka Nios ihr Neugeborenes im Arm. Die aus Rotriak stammende Frau brachte wenige Tage zuvor ein Kind zur Welt, das sichtbare Fehlbildungen an den Händen und der Oberlippe aufweist. ©Marco Simoncelli

Das Unity-Ölfeld zählt zu den wichtigsten Export- und Einnahmequellen des jungen Staats Südsudan. Gleichzeitig beuteln Korruption und schwere Umweltzerstörung Land und Menschen, deren Überleben weitgehend von humanitärer Hilfe abhängt.

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Ärztin verbessert medizinische Versorgung für Kinder mit Behinderungen und Epilepsie in Tansania

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) verleiht den Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit 2026 an Schwester Dr. Sarah Kahumbya Deogratius, Direktorin des Cardinal Rugambwa Hospital (CRH) in Dar es Salaam, Tansania. Ausgezeichnet wird das Projekt „Strengthening Epilepsy Diagnosis and Care for Children with Disabilities in Tanzania“.

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Ebola in der DR Kongo: Arzt stirbt in Kisangani – Überlebende entscheidet sich, Erkrankten zu helfen

Dr. Victor Kingombe ist am Donnerstag in Kisangani gestorben, nachdem er sich mit Ebola infiziert hatte. Einige Hundert Kilometer entfernt, in Nord-Kivu, hat sich eine kürzlich genesene Frau dazu entschieden, in einem Behandlungszentrum zu bleiben, um Erkrankte und medizinisches Personal zu unterstützen. Zwei Schicksale, die auf unterschiedliche Weise den hohen Tribut der Epidemie und zugleich die Solidarität im Kampf gegen Ebola zeigen.

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WHO: Patientensicherheit bei chronischen Krankheiten in Afrika bleibt lückenhaft

Eine neue Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt deutliche Unterschiede bei der Patientensicherheit in Afrika. Zwar haben viele Länder Fortschritte erzielt, doch insbesondere bei der Behandlung nichtübertragbarer Krankheiten (NCDs) bestehen weiterhin erhebliche Lücken.

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Mindestens 48 Tote in Nigeria nach Konsum eines vermutlich methanolhaltigen Getränks

ABUJA, Nigeria – Mindestens 48 Menschen sind im Süden Nigerias gestorben, rund 100 weitere werden medizinisch behandelt, nachdem sie ein Getränk konsumiert hatten, das vermutlich Methanol enthielt. Das teilten die Behörden lt. einem Bericht von ABC News mit.

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Sudan: Mittelkürzungen bringen Gesundheitssystem an den Rand des Kollapses

Copyright: Tadeu Andre/MSF

Millionen Menschen könnten Zugang zu medizinischer Hilfe verlieren – Massenhafte Schließung von Einrichtungen droht Khartum/Berlin, 8. September 2026. Ärzte ohne Grenzen warnt vor den gravierenden Folgen der Kürzung von Hilfsgeldern für die Menschen im Sudan. Das bereits instabile Gesundheitssystem steht vor dem Zusammenbruch. Die Organisation appelliert deshalb anlässlich der aktuell tagenden Generalversammlung der Vereinten Nationen an die Staats- und Regierungschefs weltweit, die Finanzierung der essenziellen Gesundheitsversorgung im Sudan sicherstellen.

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Sanitäre Grundversorgung in Afrika: 650 Millionen Menschen ohne grundlegende Versorgung

Afrika ist trotz der in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte weiterhin mit erheblichen Defiziten bei der sanitären Versorgung konfrontiert. Laut dem Bericht 2026 über nachhaltige Entwicklung in Afrika, der gemeinsam von der Wirtschaftskommission für Afrika (ECA), der Kommission der Afrikanischen Union, der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) erstellt wurde, liegt der Zugang zu sicher bewirtschafteten Sanitärdienstleistungen weiterhin deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt.

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Côte d’Ivoire: Immer mehr ältere Menschen werden von Alltagsbegleitern betreut

In der Côte d’Ivoire sind sie in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt, doch für ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen spielen sie eine wichtige Rolle. Alltags- und Pflegeassistenten begleiten sie im täglichen Leben, helfen ihnen bei einfachen Verrichtungen und tragen dazu bei, ihre Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Ein Beruf, der angesichts des sich wandelnden Betreuungsbedarfs und veränderter Familienstrukturen künftig an Bedeutung gewinnen dürfte, berichtet RFI.

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Afrikanische Länder verpflichten sich, jedem Kind den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen

Addis Abeba — Die Zukunft Afrikas wird heute gestaltet. Nicht in Vorstandsetagen oder Parlamenten, sondern bereits vor der Geburt und in den ersten Lebensjahren eines Kindes. Bis 2050 werden zwei von fünf weltweit geborenen Kindern Afrikaner sein. Doch heute könnten bis zu zwei Drittel der Kinder in Subsahara-Afrika ihr volles Entwicklungspotenzial niemals erreichen. Dies schränkt ihre Chancen ein und gefährdet die künftige Gesundheit, den Wohlstand und das Wirtschaftswachstum des Kontinents.

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Afrikanische Länder weltweit vorn bei der Datenerhebung zum Bedarf an Gesundheitsfachpersonal

Während es in Afrika an Ärzten, Pflegekräften und Hebammen mangelt, gehören mehrere afrikanische Länder inzwischen weltweit zu den besten, wenn es darum geht, ihr Gesundheitspersonal statistisch zu erfassen. Zehn der 20 Länder mit den umfassendsten Daten liegen in Afrika: Sambia belegt weltweit den dritten Platz, Burkina Faso den fünften und Kenia den sechsten.

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Mercy Ships ist zurück in Ghana

Das weltweit größte private Hospitalschiff Global Mercy liegt seit dieser Woche im Hafen von Tema und steht für kostenlose chirurgische Versorgung bereit. Die Global Mercy ist nach ihrem letzten Einsatz in Sierra Leone und der planmäßigen jährlichen Wartungsphase auf den Kanaren in dieser Woche im Hafen von Tema eingelaufen. Damit beginnt ein zehnmonatiger Einsatz in Zusammenarbeit mit der ghanaischen Regierung, bei dem das weltweit größte private Hospitalschiff eingesetzt wird, um spendenfinanzierte chirurgische Behandlungen an Bord zu ermöglichen.

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Von Berlin bis Wien: Algerische Mediziner:innen fassen im deutschsprachigen Europa Fuß

Sie lernen Deutsch in Algier, Oran oder Constantine und stellen sich anschließend einem der anspruchsvollsten Anerkennungsverfahren Europas. In Algerien ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte etablieren sich zunehmend in Deutschland und Österreich – zwei Länder, die unter einem akuten Fachkräftemangel im Gesundheitswesen leiden, bei der Qualität ihrer Bewerber jedoch keine Kompromisse eingehen. Ihr Erfolg in diesem anspruchsvollen Umfeld unterstreicht den hohen Stellenwert der öffentlichen und kostenlosen medizinischen Ausbildung in Algerien.

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