Kategoriearchiv: Gesundheit

Von Berlin bis Wien: Algerische Mediziner:innen fassen im deutschsprachigen Europa Fuß

Sie lernen Deutsch in Algier, Oran oder Constantine und stellen sich anschließend einem der anspruchsvollsten Anerkennungsverfahren Europas. In Algerien ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte etablieren sich zunehmend in Deutschland und Österreich – zwei Länder, die unter einem akuten Fachkräftemangel im Gesundheitswesen leiden, bei der Qualität ihrer Bewerber jedoch keine Kompromisse eingehen. Ihr Erfolg in diesem anspruchsvollen Umfeld unterstreicht den hohen Stellenwert der öffentlichen und kostenlosen medizinischen Ausbildung in Algerien.

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„Wir haben keine Nation. Wir haben Stämme.“

Von * Fatimoh Danjuma Bintu aus Lagos. Sie sprach mit Franck Zanu (Foto), einem in den USA lebenden Journalisten, Blogger und Enfant Terrible aus Benin – über Journalismus, Geld, Korruption, Identität und das bis heute unabgeschlossene Kapitel von Sklaverei und Kolonialismus.

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medico: Ebola als politisches Versagen


Das Wiederauftreten von Ebola in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo offenbart nicht nur Schwachstellen in den öffentlichen Gesundheitssystemen, sondern auch die Folgen jahrzehntelanger politischer Entscheidungen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Das Virus mag natürlich sein. Die Bedingungen, die es zu einer wiederkehrenden Krise werden lassen, sind es nicht.

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DR Kongo: Desinformation – die andere Geißel, die die Bekämpfung der Ebola-Epidemie behindert

Angesichts des Virus, das sich weiterhin im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) ausbreitet, stoßen medizinisches Personal und Hilfsorganisationen, die die Bekämpfung der Epidemie organisieren, auf die Feindseligkeit eines Teils der Bevölkerung. Dies erschwert die Überwachung der Krankheit und die Versorgung der Patienten. Ursache dafür ist das Fortbestehen von Gerüchten und Falschinformationen über die Epidemie, berichtet RFI.

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Berlin, Save the date: Afrikanische Klänge und Bilder

© CBM/Foto Backofen Mhm

Mitarbeiter der Christoffel-Blindenmission berichtet – Chor „Chorale Africaine“ singt: Afrikanische Musik und Impressionen, das können die Interessierten aus Berlin und Umgebung gleich zweimal erleben. CBM-Mitarbeiter Tobias Pflanz berichtet von der Arbeit der Entwicklungshilfeorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) im Kongo und in Uganda. Begleitet wird er von den Sängerinnen und Sängern des „Chorale Africaine“, die mit schwungvollen Rhythmen und afrikanischer Lebensfreude das Publikum mitreißen.

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Marokko: 7.500 Millionäre, 1,4 Millionen zusätzliche Arme

Glänzende Stadien für 2030, gigantische Häfen mit weltweiter Anbindung, neue Hochgeschwindigkeitszugstrecken – und gleichzeitig ein öffentliches Gesundheitssystem in Trümmern. In Marokko wird die soziale Kluft zunehmend unerträglich. Das Königreich, das sich international als afrikanische Erfolgsgeschichte, stabil, modern und äußerst attraktiv präsentiert, wird heute von seinen eigenen Widersprüchen eingeholt. Es sind die Brüche eines Entwicklungsmodells, das immer mehr Vermögen hervorbringt, während Millionen Menschen zurückgelassen werden.

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Rund 20 Flüge mit Experten und Ausrüstung trotz Protesten in Kenia gelandet

Trotz der Spannungen um die Pläne der USA, in Kenia ein Quarantänezentrum einzurichten, sind etwa 20 Flüge in dem ostafrikanischen Land eingetroffen. Die Flüge, die auf einem kenianischen Stützpunkt landeten, sollen medizinische Ausrüstung sowie spezialisiertes Fachpersonal transportiert haben.

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Ebola: Russland meldet Entwicklung eines Impfstoffs, der gegen den Bundibugyo-Stamm schützen könnte

Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff gegen den Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus. Mindestens zwei spezifische Impfstoffkandidaten befinden sich jedoch in der Entwicklung. Der am weitesten fortgeschrittene Kandidat könnte in zwei bis drei Monaten für klinische Studien bereit sein. Bislang liegen allerdings weder tierexperimentelle noch klinische Daten zur Wirksamkeit vor. Vor diesem Hintergrund hat Russland nun bekannt gegeben, einen Impfstoff entwickelt zu haben. Die Gesundheitsbehörde Africa CDC prüft diese Ankündigung derzeit, berichtet RFI.

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Lesetipp/Spiegel: Kenianische Bürgerrechtler klagen – Widerstand gegen Ebolabehandlung von US-Bürgern in Kenia

In einem eigens für sie errichteten Quarantänezentrum in Kenia sollen US-amerikanische Ebolapatienten behandelt werden. Eine Menschenrechtsorganisation vor Ort sieht »ernste verfassungsrechtliche Bedenken« und geht juristisch dagegen vor.

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Trump plant in Kenia Ebola-Quarantänezentrum für amerikanische Staatsangehörige

Kenia soll ein zentraler Bestandteil der Ebola-Eindämmungsstrategie der Vereinigten Staaten werden. Die Regierung von Donald Trump plant, in dem ostafrikanischen Land eine Quarantäne- und Behandlungseinrichtung für US-Bürger einzurichten, die dem Virus ausgesetzt waren.

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Hochschule München: Unterstützung für Sehbehinderte in Ghana

 
Durch das Kooperationsprojekt erhalten Menschen mit Seheinschränkungen wichtige Hilfe für den Alltag (Foto: KNUST)

Das gemeinsame „Low-Vision“-Projekt der Hochschule München (HM) und der Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST) in Ghana etablierte eine dreistufige Versorgungsstruktur für Menschen mit Sehbehinderung in der Ashanti Region: Ein Grundstein für eine nachhaltige Behandlung von Menschen mit Sehbehinderung in Ghana und ganz Subsahara-Afrika.

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Medico: Ebola war nie weg – Das tödliche Virus grassiert auch aufgrund der Kürzungen internationaler Hilfsgelder für die Demokratische Republik Kongo

Der Ausbruch der nächsten Epidemie sei keine Frage des Ob, sondern des Wann. Fast inflationär machen die Gesundheitsexpert:innen dieser Tage auf der Weltgesundheitsversammlung (WHA) in Genf Gebrauch von diesem Zitat aus den Post-Corona-Debatten. Die reiche Enklave am Genfer See ist nicht nur geografisch weit weg von den Arbeiter:innenslums im Umfeld der Minen in der kongolesischen Provinz Ituri und den Lagern von Goma, in die Hunderttausende vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und M23-Milizen geflüchtet sind. Gleichzeitig dreht sich vieles auf der WHA um den jüngsten Ausbruch der seltenen Bundobugyo-Variante des Ebola-Virus. 

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Ebola: USA leiten Flug Paris–Detroit nach Kanada um, um einen kongolesischen Passagier aussteigen zu lassen

Im Zusammenhang mit dem Ebola-Ausbruch verbieten die Vereinigten Staaten seit dem 18. Mai allen ausländischen Staatsangehörigen ohne US-Pass die Einreise, wenn sie sich in den vergangenen drei Wochen (21 Tagen) in der Demokratischen Republik Kongo (DRK), in Uganda oder im Südsudan aufgehalten haben – unabhängig von ihrer Herkunft. Am Mittwoch, dem 20. Mai, wurde ein Flug in die USA umgeleitet, damit ein kongolesischer Passagier in Kanada aussteigen konnte, berichtet RFI.

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