Kategoriearchiv: Gesundheit

Sudan: Mittelkürzungen bringen Gesundheitssystem an den Rand des Kollapses

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Millionen Menschen könnten Zugang zu medizinischer Hilfe verlieren – Massenhafte Schließung von Einrichtungen droht Khartum/Berlin, 8. September 2026. Ärzte ohne Grenzen warnt vor den gravierenden Folgen der Kürzung von Hilfsgeldern für die Menschen im Sudan. Das bereits instabile Gesundheitssystem steht vor dem Zusammenbruch. Die Organisation appelliert deshalb anlässlich der aktuell tagenden Generalversammlung der Vereinten Nationen an die Staats- und Regierungschefs weltweit, die Finanzierung der essenziellen Gesundheitsversorgung im Sudan sicherstellen.

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Sanitäre Grundversorgung in Afrika: 650 Millionen Menschen ohne grundlegende Versorgung

Afrika ist trotz der in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte weiterhin mit erheblichen Defiziten bei der sanitären Versorgung konfrontiert. Laut dem Bericht 2026 über nachhaltige Entwicklung in Afrika, der gemeinsam von der Wirtschaftskommission für Afrika (ECA), der Kommission der Afrikanischen Union, der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) erstellt wurde, liegt der Zugang zu sicher bewirtschafteten Sanitärdienstleistungen weiterhin deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt.

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Côte d’Ivoire: Immer mehr ältere Menschen werden von Alltagsbegleitern betreut

In der Côte d’Ivoire sind sie in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt, doch für ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen spielen sie eine wichtige Rolle. Alltags- und Pflegeassistenten begleiten sie im täglichen Leben, helfen ihnen bei einfachen Verrichtungen und tragen dazu bei, ihre Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Ein Beruf, der angesichts des sich wandelnden Betreuungsbedarfs und veränderter Familienstrukturen künftig an Bedeutung gewinnen dürfte, berichtet RFI.

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Afrikanische Länder verpflichten sich, jedem Kind den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen

Addis Abeba — Die Zukunft Afrikas wird heute gestaltet. Nicht in Vorstandsetagen oder Parlamenten, sondern bereits vor der Geburt und in den ersten Lebensjahren eines Kindes. Bis 2050 werden zwei von fünf weltweit geborenen Kindern Afrikaner sein. Doch heute könnten bis zu zwei Drittel der Kinder in Subsahara-Afrika ihr volles Entwicklungspotenzial niemals erreichen. Dies schränkt ihre Chancen ein und gefährdet die künftige Gesundheit, den Wohlstand und das Wirtschaftswachstum des Kontinents.

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Afrikanische Länder weltweit vorn bei der Datenerhebung zum Bedarf an Gesundheitsfachpersonal

Während es in Afrika an Ärzten, Pflegekräften und Hebammen mangelt, gehören mehrere afrikanische Länder inzwischen weltweit zu den besten, wenn es darum geht, ihr Gesundheitspersonal statistisch zu erfassen. Zehn der 20 Länder mit den umfassendsten Daten liegen in Afrika: Sambia belegt weltweit den dritten Platz, Burkina Faso den fünften und Kenia den sechsten.

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Mercy Ships ist zurück in Ghana

Das weltweit größte private Hospitalschiff Global Mercy liegt seit dieser Woche im Hafen von Tema und steht für kostenlose chirurgische Versorgung bereit. Die Global Mercy ist nach ihrem letzten Einsatz in Sierra Leone und der planmäßigen jährlichen Wartungsphase auf den Kanaren in dieser Woche im Hafen von Tema eingelaufen. Damit beginnt ein zehnmonatiger Einsatz in Zusammenarbeit mit der ghanaischen Regierung, bei dem das weltweit größte private Hospitalschiff eingesetzt wird, um spendenfinanzierte chirurgische Behandlungen an Bord zu ermöglichen.

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Von Berlin bis Wien: Algerische Mediziner:innen fassen im deutschsprachigen Europa Fuß

Sie lernen Deutsch in Algier, Oran oder Constantine und stellen sich anschließend einem der anspruchsvollsten Anerkennungsverfahren Europas. In Algerien ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte etablieren sich zunehmend in Deutschland und Österreich – zwei Länder, die unter einem akuten Fachkräftemangel im Gesundheitswesen leiden, bei der Qualität ihrer Bewerber jedoch keine Kompromisse eingehen. Ihr Erfolg in diesem anspruchsvollen Umfeld unterstreicht den hohen Stellenwert der öffentlichen und kostenlosen medizinischen Ausbildung in Algerien.

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„Wir haben keine Nation. Wir haben Stämme.“

Von * Fatimoh Danjuma Bintu aus Lagos. Sie sprach mit Franck Zanu (Foto), einem in den USA lebenden Journalisten, Blogger und Enfant Terrible aus Benin – über Journalismus, Geld, Korruption, Identität und das bis heute unabgeschlossene Kapitel von Sklaverei und Kolonialismus.

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medico: Ebola als politisches Versagen


Das Wiederauftreten von Ebola in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo offenbart nicht nur Schwachstellen in den öffentlichen Gesundheitssystemen, sondern auch die Folgen jahrzehntelanger politischer Entscheidungen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Das Virus mag natürlich sein. Die Bedingungen, die es zu einer wiederkehrenden Krise werden lassen, sind es nicht.

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DR Kongo: Desinformation – die andere Geißel, die die Bekämpfung der Ebola-Epidemie behindert

Angesichts des Virus, das sich weiterhin im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) ausbreitet, stoßen medizinisches Personal und Hilfsorganisationen, die die Bekämpfung der Epidemie organisieren, auf die Feindseligkeit eines Teils der Bevölkerung. Dies erschwert die Überwachung der Krankheit und die Versorgung der Patienten. Ursache dafür ist das Fortbestehen von Gerüchten und Falschinformationen über die Epidemie, berichtet RFI.

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Berlin, Save the date: Afrikanische Klänge und Bilder

© CBM/Foto Backofen Mhm

Mitarbeiter der Christoffel-Blindenmission berichtet – Chor „Chorale Africaine“ singt: Afrikanische Musik und Impressionen, das können die Interessierten aus Berlin und Umgebung gleich zweimal erleben. CBM-Mitarbeiter Tobias Pflanz berichtet von der Arbeit der Entwicklungshilfeorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) im Kongo und in Uganda. Begleitet wird er von den Sängerinnen und Sängern des „Chorale Africaine“, die mit schwungvollen Rhythmen und afrikanischer Lebensfreude das Publikum mitreißen.

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Marokko: 7.500 Millionäre, 1,4 Millionen zusätzliche Arme

Glänzende Stadien für 2030, gigantische Häfen mit weltweiter Anbindung, neue Hochgeschwindigkeitszugstrecken – und gleichzeitig ein öffentliches Gesundheitssystem in Trümmern. In Marokko wird die soziale Kluft zunehmend unerträglich. Das Königreich, das sich international als afrikanische Erfolgsgeschichte, stabil, modern und äußerst attraktiv präsentiert, wird heute von seinen eigenen Widersprüchen eingeholt. Es sind die Brüche eines Entwicklungsmodells, das immer mehr Vermögen hervorbringt, während Millionen Menschen zurückgelassen werden.

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Rund 20 Flüge mit Experten und Ausrüstung trotz Protesten in Kenia gelandet

Trotz der Spannungen um die Pläne der USA, in Kenia ein Quarantänezentrum einzurichten, sind etwa 20 Flüge in dem ostafrikanischen Land eingetroffen. Die Flüge, die auf einem kenianischen Stützpunkt landeten, sollen medizinische Ausrüstung sowie spezialisiertes Fachpersonal transportiert haben.

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