Kategoriearchiv: Umwelt

In der DR Kongo fliehen die Fische wegen des Plastikmülls aus dem Kongo-Fluss

Der Kongofluss Foto: ia

Mehr als 60.000 Tonnen Fisch werden nach Angaben der Behörden der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) jedes Jahr im Kongo-Fluss gefangen. Millionen Menschen leben vom Fischfang und damit vom Fluss. Doch in der Umgebung von Kinshasa stellen die Fischer fest, dass die Fischbestände zurückgehen. Stattdessen finden sie immer mehr Plastik in ihren Netzen. Einige haben die Fischerei inzwischen sogar aufgegeben und sammeln stattdessen Plastikabfälle, die sie an lokale Recyclingunternehmen verkaufen, berichtet RFI.

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Afrika setzt auf Atomenergie

Ab dem heutigen Mittwoch nimmt Togos Präsident Faure Gnassingbé in London am World Nuclear Symposium teil, bei dem Togo zu den Ehrengästen zählt. Seine Teilnahme an der Seite weiterer Staats- und Regierungschefs wirft erneut eine grundlegende Frage für den Kontinent auf: Ist die Kernenergie eine geeignete Lösung für Afrikas Entwicklung – oder ein zu kostspieliges und zu komplexes Wagnis?

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Afrikas tödlichste Schlange könnte sich als unerwartete Helferin der Landwirtschaft erweisen

Puffottern halten Nagetiere auf natürliche Weise in Schach und schützen dadurch Ernten. Damit könnten sie eine wichtige Rolle für eine nachhaltige Landwirtschaft spielen. Eine von der University of the Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika, geleitete Studie hat ergeben, dass Puffottern (Bitis arietans) bemerkenswert effektiv dabei sind, Nagetierpopulationen einzudämmen, die in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents die landwirtschaftliche Produktion bedrohen.

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Lesetipp/MDR: CO₂-Zertifikatehandel – Warum ein Startup aus Sachsen für den Klimaschutz in Afrika Holz vergräbt

Symbolbild

Holz vergraben, das Klima schützen, Geld verdienen. Das versuchen zwei Sachsen in Namibia. Der Plan: Kohlenstoff langfristig einlagern. Greenwashing oder eine echte Lösung im Kampf gegen den Klimawandel?

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Klimaphänomen El Niño in Ostafrika: „Es könnte drei Millionen Vertriebene geben“

Laut einer am 24. August 2026 veröffentlichten Studie des Dänischen Flüchtlingsrats (DRC) wird El Niño, das sich allmählich am Horn von Afrika bemerkbar macht, die Überschwemmungen während der kommenden Regenzeit erheblich verschärfen. Nach den Modellrechnungen der NGO, die sich auf vier ostafrikanische Länder – Kenia, Uganda, Somalia und Südsudan – konzentriert hat, könnte das Klimaphänomen bis zu zehn Millionen Menschen betreffen und mehrere Millionen Menschen zur Flucht zwingen.

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Kritik an Besuch deutscher Delegation in Tansania – Maasai fordern unabhängige Untersuchung deutscher Naturschutzförderung in Tansania

Die Menschenrechtsorganisationen Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und FIAN Deutschland fordern die Bundesregierung auf, die menschenrechtlichen Auswirkungen deutscher Naturschutz- und Entwicklungsprojekte in Tansania unabhängig untersuchen zu lassen und die diesbezüglichen Beschwerden von Maasai-Gemeinschaften ernst zu nehmen. Anlass ist der Besuch einer deutschen Regierungs- und Entwicklungsdelegation am 17. August 2026 in Loliondo, Tansania.

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Togo: Wiederaufforstung – Mehr als 100 Organisationen von der FAO unterstützt

Zwischen 2019 und 2026 hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mehr als 4,65 Millionen US-Dollar in das Programm „Forest and Farm Facility“ (FFF) investiert. Diese finanzielle Unterstützung ermöglichte es, mehr als 100 Organisationen von Forst- und Landwirtschaftsproduzenten im ganzen Land direkt zu fördern.

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Audiotipp/SWR: Bienen gegen die Elefantenplage: Wie Südafrika versucht, den Mensch-Tier-Konflikt zu entschärfen

Elefanten sind in Südafrika streng geschützt und eine Touristenattraktion, können aber zu einer echten Gefahr werden. Vor allem im Umfeld des Krüger-Nationalparks kommt es oft zu Konflikten. Mit verschiedenen Strategien wird hier versucht, Elefanten von Dörfern und Äckern fernzuhalten.

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HBS: Drei Geschichten aus Nordafrika – Wasser, Würde, Willenskraft

Wasser ist knapp. Verstärkt durch Klimawandel, politisches Versagen und steigende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Exportgütern spüren die Menschen die Wasserknappheit in den Ländern Nordafrikas im Alltag immer mehr. Was es heißt mit zu wenig Wasser zu leben und trotzdem die Hoffnung nicht aufzugeben, zeigen drei Beiträge der Heinrich-Böll-Stiftung:

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Marokko: Gesundheitssystem steht vor den Herausforderungen wiederkehrender Hitzewellen

Marokko hat erneut eine schwere Hitzewelle erlebt, die nahezu das gesamte Staatsgebiet erfasste. In einigen Regionen kletterten die Temperaturen auf fast 50 Grad Celsius. Obwohl die Temperaturen inzwischen wieder etwas gesunken sind, bleibt die Frage, wie lange diese Verschnaufpause anhält. Angesichts des Klimawandels treten Hitzewellen immer häufiger auf – doch das marokkanische Gesundheitssystem ist auf diese Entwicklung weiterhin nur unzureichend vorbereitet, berichtet RFI.

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