Archiv der Kategorie: Umwelt

Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen

Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen
©ia

FAIR & PRECIOUS, das Programm der ATIBT für die Förderung von zertifiziertem Holz aus dem Kongobecken: Die International Tropical Timber Technical Association (ATIBT) setzt sich mit ihren Aktionen weltweit aktiv gegen die Abholzung der Tropenwälder sowie den illegalen Holzhandel ein. Sie hat unter anderem das Fair&Precious-Programm ins Leben gerufen, das sich gezielt dem Schutz und der legalen Bewirtschaftung der nach wie vor bedrohten afrikanischen Wälder widmet. Sei es durch die Erhaltung geschützter Arten und Nutzungsflächen, den Schutz von Saatbäumen, schonende Abbaupraktiken oder 25- bis 30-jährigen Ruhezeiten: die Umsetzung all dieser Maßnahmen sowie die Beteiligung am Waldschutz und am Schutz der Biodiversität ermöglichen die Förderung von zertifiziertem und legalem Holz. Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen weiterlesen

Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf

Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf
Aufbau Solartainer®, © Africa GreenTec

Als Pionier für solare Mini-Grids auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt, projektiert und baut Africa GreenTec seit 2016 eigene ImpactSites, nachhaltige und holistische Energielösungen. Dadurch werden im Globalen Süden ganze Dorfgemeinschaften mit Strom, Kühlketten, Internet, Wasserpumpen und Trinkwasser versorgt – alles autark und ausschließlich durch Solarenergie betrieben. Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf weiterlesen

Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet

Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet
Zwei erwachsene Männchen der Rekambo-Gruppe des Loango Chimpanzee Project in Gabun. © LCP, Lara M. Southern

Forschungsteam untersucht nun Einflüsse von Nahrungskonkurrenz und Klimawandel: Ein Forschungsteam der Universität Osnabrück und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig hat erstmals tödliche Angriffe von Schimpansen auf Gorillas in freier Wildbahn beobachtet. Ob dieses Verhalten auf die Konkurrenz um Nahrung oder einen durch den Klimawandel bedingten Rückgang der Produktivität des Regenwaldes zurückzuführen ist, soll nun näher erforscht werden. Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet weiterlesen

Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen – für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“

Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen - für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“Mit der Teilnahme von US-Präsident J. Biden in Cornwall hat der G7-Gipfel 2021 eine kompaktere internationale Ausstrahlung erfahren und die brennenden Herausforderungen zu Pandemie und Klimawandel aufgezeigt. Er richtete den Fokus auf die Erwartungen des afrikanischen Kontinents für Hilfe zum Wiederaufschwung nach Covid-19, zur Koordinierung der weltweiten Impfstoffsicherungen und auf die schwerwiegenden Klimaschäden. Es heißt auch, dass die Versuche von Präsident Biden, sich auf der internationalen Ebene zu profilieren, auch zum Vorteil für Afrika sein könnten. Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen – für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“ weiterlesen

Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo – Folge 2: Im Reich der Menschenaffen

Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo - Folge 2: Im Reich der MenschenaffenExpeditionen ins Tierreich: Der Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen der Erde. Tief im Inneren der dichten Urwälder leben die nächsten Verwandten des Menschen, drei der vier Menschenaffenarten leben im Kongobecken. Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo – Folge 2: Im Reich der Menschenaffen weiterlesen

Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzieren

Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzierenNach Angaben der Weltbank könnte sich die Weltwirtschaft 2,7 Billionen Dollar an Verlusten ersparen, wenn die „Ökosystemleistungen“ der Natur besser geschützt würden. Das BIP der afrikanischen Länder südlich der Sahara, die den Folgen des Klimawandels ohnehin schon besonders ausgesetzt sind, könnte bis 2030 aufgrund der Degradation der natürlichen Ökosysteme um 9,7 % pro Jahr sinken. Darauf hat die Weltbank in einem am 1. Juli 2021 veröffentlichten Bericht hingewiesen. Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzieren weiterlesen