Kategoriearchiv: Zusammenarbeit

Afrika: Guterres fordert Ende der „Plünderung“ des Kontinents

UN-Generalsekretär António Guterres hat einen grundlegenden Wandel der wirtschaftlichen Beziehungen zu Afrika gefordert. Bei der Veranstaltung „Unstoppable Africa 2026“ in New York verlangte er, dass der Kontinent stärker von seinen eigenen Rohstoffen und seinem wirtschaftlichen Wachstum profitieren müsse.

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Ärztin verbessert medizinische Versorgung für Kinder mit Behinderungen und Epilepsie in Tansania

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) verleiht den Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit 2026 an Schwester Dr. Sarah Kahumbya Deogratius, Direktorin des Cardinal Rugambwa Hospital (CRH) in Dar es Salaam, Tansania. Ausgezeichnet wird das Projekt „Strengthening Epilepsy Diagnosis and Care for Children with Disabilities in Tanzania“.

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EU und Algerien vereinbaren Partnerschaft für den Ausbau der Bio-Landwirtschaft

Die Europäische Union und Algerien haben eine neue Partnerschaft zur Förderung der biologischen Landwirtschaft vereinbart. Ziel ist es, den algerischen Bio-Sektor langfristig zu strukturieren, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren und den Zugang zum europäischen Markt zu erleichtern, berichtet RFI.

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„Vom Geschäftemachen in Afrika zum Geschäftemachen mit Afrika übergehen“, fordert António Guterres

In New York hat António Guterres zu einem grundlegenden Wandel der Wirtschaftsbeziehungen mit Afrika aufgerufen. Zur Eröffnung von „Unstoppable Africa 2026“ sprach sich der UN-Generalsekretär für eine stärkere Verarbeitung von Rohstoffen vor Ort, mehr Investitionen und Partnerschaften aus, die es dem Kontinent ermöglichen, einen größeren Anteil der geschaffenen Wertschöpfung zu behalten.

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AGYLE Live Week startet in Berlin mit 40 jungen GreenTech Leadern aus Afrika und Europa

©Deutschland – Land der Ideen / Bernd Brundert

Berlin, 14. September 2026. Wie können neue Technologien dabei helfen, Landwirtschaft klimaresilienter zu machen, Ressourcen zu schonen oder Mobilität nachhaltiger zu gestalten? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich 40 junge Führungskräfte und Unternehmer:innen aus Äthiopien, Deutschland, Ghana, Kenia, Marokko, Österreich, Ruanda, Senegal und Tunesien während der AGYLE Live Week 2026 vom 14. bis 18. September in Berlin.

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UN-Sonderberichterstatter: Deutschland muss indigene Rechte in Namibia achten

Das Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ fordert die Bundesregierung auf, die Forderungen des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Entwicklung, Surya Deva, umzusetzen. In seinem aktuellen Länderbericht, der anlässlich seines Deutschlandbesuchs 2025 entstanden ist, fordert er von der Bundesregierung, die indigenen Rechte in Namibia sowohl bei aktuellen Energieprojekten als auch im Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte zu respektieren. Der Länderbericht wird heute (11. September 2026) bei der 63. Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf vorgestellt.

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KAS: Kenias Ambitionen als globaler Akteur – Eine strategische Chance für Deutschland

Afrika gewinnt für Deutschland und Europa zunehmend an strategischer Bedeutung. In einer Welt wachsender geopolitischer Konkurrenz rückt Kenia als stabiler und einflussreicher Partner in den Fokus. Welche Chancen bietet eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Energie, Migration und Wirtschaft und was bedeutet dies für eine zukunftsorientierte Afrikapolitik?

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Ohne China geht nichts mehr in Guinea

Von *Volker Seitz • Seit fünf Jahren herrscht ein Putsch-General im westafrikanischen Guinea. Er regiert ein rohstoffreiches Land und hat deshalb in China seinen idealen Partner gefunden. Peking zahlt, bekommt dafür Zugriff auf die Rohstoffe und mischt sich nicht ein, solange das Regime die Chinesen gewähren lässt. Der Westen ist draußen.

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Sudan: Mittelkürzungen bringen Gesundheitssystem an den Rand des Kollapses

Copyright: Tadeu Andre/MSF

Millionen Menschen könnten Zugang zu medizinischer Hilfe verlieren – Massenhafte Schließung von Einrichtungen droht Khartum/Berlin, 8. September 2026. Ärzte ohne Grenzen warnt vor den gravierenden Folgen der Kürzung von Hilfsgeldern für die Menschen im Sudan. Das bereits instabile Gesundheitssystem steht vor dem Zusammenbruch. Die Organisation appelliert deshalb anlässlich der aktuell tagenden Generalversammlung der Vereinten Nationen an die Staats- und Regierungschefs weltweit, die Finanzierung der essenziellen Gesundheitsversorgung im Sudan sicherstellen.

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Außenminister Wadephul vor seiner heutigen Abreise nach Tunesien und Algerien

Photo: AA

„Angesichts globaler Umbrüche und Instabilität ist es für Deutschland und Europa entscheidend, gerade mit unseren geografischen Nachbarn in Nordafrika noch enger zusammenarbeiten. Mit Algerien und Tunesien teilen wir das Ziel, die Sahel-Region nachhaltig zu stabilisieren. Auch eine Beruhigung der Lage im Nahen Osten, insbesondere rund um die Seewege der arabischen Halbinsel, ist für unsere Versorgung und Sicherheit von größter Bedeutung.

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Mercy Ships ist zurück in Ghana

Das weltweit größte private Hospitalschiff Global Mercy liegt seit dieser Woche im Hafen von Tema und steht für kostenlose chirurgische Versorgung bereit. Die Global Mercy ist nach ihrem letzten Einsatz in Sierra Leone und der planmäßigen jährlichen Wartungsphase auf den Kanaren in dieser Woche im Hafen von Tema eingelaufen. Damit beginnt ein zehnmonatiger Einsatz in Zusammenarbeit mit der ghanaischen Regierung, bei dem das weltweit größte private Hospitalschiff eingesetzt wird, um spendenfinanzierte chirurgische Behandlungen an Bord zu ermöglichen.

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Togo: Wiederaufforstung – Mehr als 100 Organisationen von der FAO unterstützt

Zwischen 2019 und 2026 hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mehr als 4,65 Millionen US-Dollar in das Programm „Forest and Farm Facility“ (FFF) investiert. Diese finanzielle Unterstützung ermöglichte es, mehr als 100 Organisationen von Forst- und Landwirtschaftsproduzenten im ganzen Land direkt zu fördern.

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Deutscher Afrika-Preis 2026 geht an Wawira Njiru (Kenia)

Der Deutsche Afrika-Preis 2026 geht an die kenianische Ernährungsexpertin und Sozialunternehmerin Wawira Njiru. Die Deutsche Afrika Stiftung würdigt damit ihren wegweisenden Ansatz, Schulernährung als Teil wirtschaftlichen Handelns neu zu denken. Mit Food4Education (F4E), dem von ihr 2012 gegründeten gemeinnützigen Sozialunternehmen, arbeitet die 35-Jährige mit Familien, Schulen, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Regierungen daran, skalierbare, landesweite Systeme aufzubauen, die Schulernährung mit lokaler Lebensmittelproduktion, Beschäftigung und wirtschaftlicher Entwicklung verbinden.

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Welttag der humanitären Hilfe / Ostkongo: Zwischen Krieg, Ebola und Hoffnung

Foto: CBM

Teamleiter der Christoffel-Blindenmission berichtet aus dem ostkongolesischen Goma: In Goma ist Hilfe ein Kraftakt: Zwischen Krieg und Ebola arbeitet Eustache-Djumapili Vigoureux für die Christoffel-Blindenmission (CBM) unter extremen Bedingungen. Konflikte und wiederkehrende Krankheitsausbrüche prägen den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Cholera, Masern, Mangelernährung und die Folgen der anhaltenden Gewalt bestimmen den Alltag vieler Familien.

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