Kategoriearchiv: Zusammenarbeit

UN-Sonderberichterstatter: Deutschland muss indigene Rechte in Namibia achten

Das Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ fordert die Bundesregierung auf, die Forderungen des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Entwicklung, Surya Deva, umzusetzen. In seinem aktuellen Länderbericht, der anlässlich seines Deutschlandbesuchs 2025 entstanden ist, fordert er von der Bundesregierung, die indigenen Rechte in Namibia sowohl bei aktuellen Energieprojekten als auch im Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte zu respektieren. Der Länderbericht wird heute (11. September 2026) bei der 63. Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf vorgestellt.

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KAS: Kenias Ambitionen als globaler Akteur – Eine strategische Chance für Deutschland

Afrika gewinnt für Deutschland und Europa zunehmend an strategischer Bedeutung. In einer Welt wachsender geopolitischer Konkurrenz rückt Kenia als stabiler und einflussreicher Partner in den Fokus. Welche Chancen bietet eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Energie, Migration und Wirtschaft und was bedeutet dies für eine zukunftsorientierte Afrikapolitik?

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Ohne China geht nichts mehr in Guinea

Von *Volker Seitz • Seit fünf Jahren herrscht ein Putsch-General im westafrikanischen Guinea. Er regiert ein rohstoffreiches Land und hat deshalb in China seinen idealen Partner gefunden. Peking zahlt, bekommt dafür Zugriff auf die Rohstoffe und mischt sich nicht ein, solange das Regime die Chinesen gewähren lässt. Der Westen ist draußen.

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Sudan: Mittelkürzungen bringen Gesundheitssystem an den Rand des Kollapses

Copyright: Tadeu Andre/MSF

Millionen Menschen könnten Zugang zu medizinischer Hilfe verlieren – Massenhafte Schließung von Einrichtungen droht Khartum/Berlin, 8. September 2026. Ärzte ohne Grenzen warnt vor den gravierenden Folgen der Kürzung von Hilfsgeldern für die Menschen im Sudan. Das bereits instabile Gesundheitssystem steht vor dem Zusammenbruch. Die Organisation appelliert deshalb anlässlich der aktuell tagenden Generalversammlung der Vereinten Nationen an die Staats- und Regierungschefs weltweit, die Finanzierung der essenziellen Gesundheitsversorgung im Sudan sicherstellen.

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Außenminister Wadephul vor seiner heutigen Abreise nach Tunesien und Algerien

Photo: AA

„Angesichts globaler Umbrüche und Instabilität ist es für Deutschland und Europa entscheidend, gerade mit unseren geografischen Nachbarn in Nordafrika noch enger zusammenarbeiten. Mit Algerien und Tunesien teilen wir das Ziel, die Sahel-Region nachhaltig zu stabilisieren. Auch eine Beruhigung der Lage im Nahen Osten, insbesondere rund um die Seewege der arabischen Halbinsel, ist für unsere Versorgung und Sicherheit von größter Bedeutung.

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Mercy Ships ist zurück in Ghana

Das weltweit größte private Hospitalschiff Global Mercy liegt seit dieser Woche im Hafen von Tema und steht für kostenlose chirurgische Versorgung bereit. Die Global Mercy ist nach ihrem letzten Einsatz in Sierra Leone und der planmäßigen jährlichen Wartungsphase auf den Kanaren in dieser Woche im Hafen von Tema eingelaufen. Damit beginnt ein zehnmonatiger Einsatz in Zusammenarbeit mit der ghanaischen Regierung, bei dem das weltweit größte private Hospitalschiff eingesetzt wird, um spendenfinanzierte chirurgische Behandlungen an Bord zu ermöglichen.

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Togo: Wiederaufforstung – Mehr als 100 Organisationen von der FAO unterstützt

Zwischen 2019 und 2026 hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mehr als 4,65 Millionen US-Dollar in das Programm „Forest and Farm Facility“ (FFF) investiert. Diese finanzielle Unterstützung ermöglichte es, mehr als 100 Organisationen von Forst- und Landwirtschaftsproduzenten im ganzen Land direkt zu fördern.

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Deutscher Afrika-Preis 2026 geht an Wawira Njiru (Kenia)

Der Deutsche Afrika-Preis 2026 geht an die kenianische Ernährungsexpertin und Sozialunternehmerin Wawira Njiru. Die Deutsche Afrika Stiftung würdigt damit ihren wegweisenden Ansatz, Schulernährung als Teil wirtschaftlichen Handelns neu zu denken. Mit Food4Education (F4E), dem von ihr 2012 gegründeten gemeinnützigen Sozialunternehmen, arbeitet die 35-Jährige mit Familien, Schulen, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Regierungen daran, skalierbare, landesweite Systeme aufzubauen, die Schulernährung mit lokaler Lebensmittelproduktion, Beschäftigung und wirtschaftlicher Entwicklung verbinden.

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Welttag der humanitären Hilfe / Ostkongo: Zwischen Krieg, Ebola und Hoffnung

Foto: CBM

Teamleiter der Christoffel-Blindenmission berichtet aus dem ostkongolesischen Goma: In Goma ist Hilfe ein Kraftakt: Zwischen Krieg und Ebola arbeitet Eustache-Djumapili Vigoureux für die Christoffel-Blindenmission (CBM) unter extremen Bedingungen. Konflikte und wiederkehrende Krankheitsausbrüche prägen den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Cholera, Masern, Mangelernährung und die Folgen der anhaltenden Gewalt bestimmen den Alltag vieler Familien.

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Heute satt, morgen abhängig: NGO-Ernährungsprogramme untergraben die Selbsthilfe

Von *Fatimoh Danjuma. Nahrungsmittelhilfen sollte es im Notfall geben – selbstverständlich – aber nicht als Dauerzustand. Eine dauerhafte Verteilung von Lebensmitteln unterminiert die Eigenverantwortung und raubt den lokalen Bauern die Existenz.

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Afrikaner für ein Ende der mildtätigen Fürsorge: Gegen das Interesse am Erhalt des Elends

Von *Volker Seitz: Die heftigsten Kritiker von Entwicklungshilfe sind afrikanische Intellektuelle, die Handel, direkte Investitionen und Bildung statt Almosen fordern. Wole Soyinka, Teju Cole, Ken Ochieng Apolo, Aly Khan Satchu, Victoria Abla Kuzorli und José Eduardo Agualusa wehren sich gegen die Darstellung, dass Afrika „hilfsbedürftig“ sei.

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Afrika braucht mehr als gute Absichten – Plädoyer für ein stärkeres deutsches Wirtschaftsengagement

Die Bundesregierung hat sich mit ihrer Reformoffensive ehrgeizige Ziele gesetzt. Gleichzeitig soll auch die deutsche Entwicklungspolitik neue Akzente setzen. Doch eines wird dabei häufig übersehen: Reformen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, dass ihnen konkrete wirtschaftliche Initiativen folgen. Gerade die Zusammenarbeit mit Afrika braucht jetzt neue Dynamik.

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Berlin, Save the date: Afrikanische Klänge und Bilder

© CBM/Foto Backofen Mhm

Mitarbeiter der Christoffel-Blindenmission berichtet – Chor „Chorale Africaine“ singt: Afrikanische Musik und Impressionen, das können die Interessierten aus Berlin und Umgebung gleich zweimal erleben. CBM-Mitarbeiter Tobias Pflanz berichtet von der Arbeit der Entwicklungshilfeorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) im Kongo und in Uganda. Begleitet wird er von den Sängerinnen und Sängern des „Chorale Africaine“, die mit schwungvollen Rhythmen und afrikanischer Lebensfreude das Publikum mitreißen.

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Kamerun: Vom Traum, Fußballer zu werden

Christoffel-Blindenmission schenkt einem Jungen aus Kamerun Augenlicht und neue Perspektiven: Den Ball fest im Blick, die Zunge konzentriert aus dem Mund gestreckt, holt Christ zum Schuss aus. Fußball ist seine große Leidenschaft. Doch lange konnte der Junge aus Kamerun nur davon träumen, richtig mitzuspielen. Christ kam mit Grauem Star fast blind zur Welt. Rollte der Ball ins Gebüsch, war er für den Siebenjährigen verloren.

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