Gestohlene Vermögenswerte, eingefrorene Rückgaben: Warum Europa noch immer das Geld ehemaliger afrikanischer Regime einbehält

Gestohlene Vermögenswerte, eingefrorene Rückgaben: Warum Europa noch immer das Geld ehemaliger afrikanischer Regime einbehält

Milliarden eingefroren, nur wenige Millionen zurückgegeben: Von Nigeria bis Algerien wächst die Kluft zwischen den von europäischen Ländern beschlagnahmten Vermögenswerten und den tatsächlich an afrikanische Staaten zurückgeführten Summen stetig. Eine Untersuchung über ein System, das schmutziges Geld zwar blockieren kann, aber Schwierigkeiten hat, es zurückzugeben.

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Buchtipp: Andrea Böhm “ Fighting like a woman: die Geschichte der Frauen, die zurückschlagen“

Buchtipp: Andrea Böhm " Fighting like a woman: die Geschichte der Frauen, die zurückschlagen"

Andrea Böhm formuliert im Eingangsartikel ihre Motivation, ihren Anspruch, sich der Thematik Frauen und Gewalt anzunähern. Frauen haben schon immer gekämpft. Die Autorin will diese vergangenen und gegenwärtigen Spuren aufdecken.

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Düngemittelkrise: Straße von Hormus öffnet zu spät, um die Ernten in Afrika zu retten

Düngemittelkrise: Straße von Hormus öffnet zu spät, um die Ernten in Afrika zu retten

Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran hat die Straße von Hormus wieder geöffnet. Doch für afrikanische und europäische Landwirte kommt dies zu spät: Fünf Wochen Blockade haben die Versorgung mit Düngemitteln genau zum ungünstigsten Zeitpunkt des landwirtschaftlichen Kalenders durcheinandergebracht. In Afrika sind die Ernten 2026 gefährdet; in Europa steht die Kampagne 2027 unter großem Druck.

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DR Kongo: Was über das Migrationsabkommen mit den USA bekannt ist

DR Kongo: Was über das Migrationsabkommen mit den USA bekannt ist

Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DRK) kündigte am 5. April 2026 an, vorübergehend Migranten aufzunehmen, die aus den USA abgeschoben wurden. Erste Details zum Ablauf, zur Dauer und zu den Hintergründen wurden nun von Regierungsquellen gegenüber RFI präzisiert.

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Höchste Todeszahl auf Mittelmeer seit 10 Jahren – 128 Abgeordnete fordern Stopp der Unterstützung libyscher Behörden

Höchste Todeszahl auf Mittelmeer seit 10 Jahren - 128 Abgeordnete fordern Stopp der Unterstützung libyscher Behörden
Foto: Lukas Kaldenhoff/ SOS Humanity

Berlin, 08.04.2026. Innerhalb von vier Monaten sind fünf zivile Rettungsschiffe als Teil der Seenotrettungsallianz Justice Fleet in Italien für insgesamt mehr als 105 Tage festgesetzt worden. Aus den Festsetzungsanordnungen der italienischen Behörden geht hervor, dass die Maßnahmen unter anderem damit begründet wurden, dass die Crews während ihrer Einsätze nicht mit libyschen Behörden kommuniziert haben, obwohl ein aktueller UN-Bericht erneut bestätigt, dass diese Teil eines Systems aus Verschleppungen, sexualisierter Gewalt und Folter gegen Schutzsuchende, darunter auch Kinder, sind.

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Kamerun veröffentlicht Liste von 16 im Krieg verstorbenen Staatsbürgern – Informationen stammen aus Russland

Kamerun veröffentlicht Liste von 16 im Krieg verstorbenen Staatsbürgern – Informationen stammen aus Russland

Das kamerunische Außenministerium hat am 6. April 2026 eine Liste mit sechzehn Personen veröffentlicht, die die kamerunische Staatsangehörigkeit besitzen und laut Angaben „im Gebiet der speziellen Militäroperation“ tätig waren – ein Begriff, den Russland für den Krieg in der Ukraine verwendet. Die Liste der Todesfälle wurde von der russischen Botschaft in Yaoundé übermittelt, berichtet RFI.

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 Filmrezension / Neu im Kino: „On the border – Europas Grenzen in der Sahara“

 Filmrezension / Neu im Kino: "On the border - Europas Grenzen in der Sahara"

Agadez im Norden von Niger ist der Mittelpunkt dieser Dokumentation. Die traditionsreiche Handelsstadt hat sich in der Vergangenheit durch den Karawanenhandel als wichtiger Knotenpunkt und als historisches islamisches Zentrum herausgebildet.

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Niger und Algerien beenden ihren „Kalten Krieg“ weiter mit neuen Abkommen

Niger und Algerien beenden ihren „Kalten Krieg“ weiter mit neuen Abkommen
Symbolbild, KI-generiert

Niger und Algerien vertiefen ihre strategische Zusammenarbeit mit einer neuen Welle von Abkommen, die die Entwicklung in wichtigen Sektoren beschleunigen sollen. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt für die regionale Zusammenarbeit in West- und Nordafrika dar.

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UNO bezeichnet transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und fordert Reparationen

UNO bezeichnet transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und fordert Reparationen
Ghanas Präsident John Mahama bei seiner Ansprache. UN Photo/Manuel Elías

Applaus brach am Mittwoch in der Halle der UN-Generalversammlung aus, als die Mitgliedstaaten eine Resolution verabschiedeten, die den transatlantischen Sklavenhandel als das schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet. Die von Ghana eingebrachte Resolution erhielt 123 Stimmen dafür. Drei Länder – Argentinien, Israel und die Vereinigten Staaten – stimmten dagegen, 52 enthielten sich.

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Lumumba-Affäre: Zwischen kongolesischer Erleichterung und belgischer Gewissensprüfung – Blick auf einen historischen Prozess

Lumumba-Affäre: Zwischen kongolesischer Erleichterung und belgischer Gewissensprüfung – Blick auf einen historischen Prozess

Die Überweisung von Étienne Davignon an das Brüsseler Strafgericht wegen „Beteiligung an Kriegsverbrechen“ im Zusammenhang mit der Ermordung von Patrice Lumumba löst sowohl in Belgien als auch in der DR Kongo heftige Reaktionen aus. In Brüssel spricht die Presse von einem „Rendezvous mit der Kolonialgeschichte“, während in Kinshasa die Regierung und die Familie Lumumba einen großen Schritt in Richtung Wahrheit und Anerkennung des Kolonialverbrechens begrüßen.

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