Infolge politischer Unruhen leiden junge Menschen in Afrika vermehrt unter häuslicher und anderer Gewalt

Infolge politischer Unruhen leiden junge Menschen in Afrika vermehrt unter häuslicher und anderer Gewalt

Studie zeigt erstmals direkten Zusammenhang zwischen politischer Gewalt und Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch Familienangehörige, Bekannte und Peer-Groups. Befragt wurden über 35.000 jungen Menschen in neun Ländern Afrikas.

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„Humanitärer Skandal“: ASB sichert SOS Humanity Solidarität zu

"Humanitärer Skandal": ASB sichert SOS Humanity Solidarität zu
Foto: SOS Humanity

Bei seinem Besuch bei SOS Humanity im sizilianischen Syrakus kritisiert der ASB-Vorsitzende Knut Fleckenstein die Bundesregierung für die Budgetkürzung in der Humanitären Hilfe: „Diese kurzsichtige Politik wird verheerende Folgen haben.“ Der zivilen Seenotrettungsorganisation sagt er weiterhin die volle Solidarität des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland zu.

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Lesetipp/tagesschau.de: Papst zu Besuch in Kamerun – „Hinter den Statistiken verbergen sich Gesichter“

Lesetipp/tagesschau.de: Papst zu Besuch in Kamerun - "Hinter den Statistiken verbergen sich Gesichter"
Symbolbild

In Kamerun spart Leo XIV. nicht mit Kritik an dem 93 Jahre alten Präsidenten. Der Papst betont, das Gesetz müsse Schutz bieten gegen die Willkür der Reichsten. Auch ein Konfliktgebiet besucht er.

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Sudan-Konferenz: „Erhöhung der Hilfsgelder allein reicht nicht aus”

Sudan-Konferenz: „Erhöhung der Hilfsgelder allein reicht nicht aus”
Symbolbild

„Die Zusagen von heute sind ein wichtiges Signal – der Sudan wurde von der internationalen Gemeinschaft trotz des immensen Ausmaßes der Krise zu lange verdrängt. Aber eine geplante Erhöhung der Hilfsgelder allein reicht nicht aus. Im Sudan sterben Menschen nicht nur an Bomben, sondern auch daran, dass Hilfe weiter blockiert wird.  Hunderttausende Menschen im Sudan müssen aktuell ohne jede Art von Hilfe auskommen. Wohlklingende Versprechen allein können daran nichts ändern.

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Nigeria verliert 3,3 Milliarden US-Dollar an Öleinnahmen, während gemeinsames Pipelineprojekt mit Marokko im Wert von 25 Milliarden US-Dollar vorangeht

Nigeria verliert 3,3 Milliarden US-Dollar an Öleinnahmen, während gemeinsames Pipelineprojekt mit Marokko im Wert von 25 Milliarden US-Dollar vorangeht

Nigeria hat im Jahr 2026 schätzungsweise 3,4 Milliarden US-Dollar an potenziellen Öleinnahmen eingebüßt, da die Fördermengen weiterhin hinter den Erwartungen zurückbleiben – trotz eines starken Anstiegs der globalen Rohölpreise und neuer Dynamik beim 25 Milliarden US-Dollar schweren Nigeria-Marokko-Gaspipelineprojekt.

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Pressekonferenz zum Krieg im Sudan: Zivilgesellschaftliche Organisationen prangern Verantwortung europäischer Unternehmen an

Pressekonferenz zum Krieg im Sudan: Zivilgesellschaftliche Organisationen prangern Verantwortung europäischer Unternehmen an
Auch VW bezieht Gold aus dem Sudan

Anlässlich des dritten Jahrestags des Kriegsbeginns im Sudan am 15. April haben das Center for Environmental and Social Studies (CESS Sudan) und die Menschenrechtsorganisationen Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Pax for Peace bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin einen stärkeren Fokus auf die Konflikttreiber des Krieges gefordert. Sie betonen, dass europäische Unternehmen indirekt vom Krieg im Sudan profitieren. Zu den deutschen Unternehmen, die Gold aus dem Sudan beziehen, zählt laut einem neuen Bericht von CESS auch der deutsche Autobauer VW.

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Kinotipp: Wohin der Wind uns trägt (Tunesien, OmU)

Kinotipp: Wohin der Wind uns trägt (Tunesien, OmU)

Die quirlige Alyssa und der zurückhaltende Mehdi, beide um die zwanzig, sind beste Freunde mit grossen Träumen: Sie will im Ausland durchstarten, er als Zeichner in Tunesien Fuss fassen. Als sie von einem Kunstwettbewerb auf Djerba erfahren, beginnt ein Roadtrip, der ihr Leben verändern könnte.

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Kommentar von Yemi Osinbajo, Ex-Vizepräsident Nigerias: Afrika verliert den Iran-Krieg

Kommentar von Yemi Osinbajo, Ex-Vizepräsident Nigerias: Afrika verliert den Iran-Krieg

Die Folgen des jüngsten Krieges im Nahen Osten haben ein Problem offenbart, das viele lieber ignoriert hätten: Die internationale Finanzarchitektur ist einer Welt mit sich überlagernden Schocks, enger werdenden fiskalischen Spielräumen und wachsenden menschlichen Bedürfnissen nicht gewachsen. Nirgendwo wird dies deutlicher als in Afrika.

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Lesetipp/merkur.de: 2,5 Milliarden Euro einfach verpufft – Neue Analyse zeigt, wie wirkungslos deutsche Afrika-Hilfe oft ist

Lesetipp/merkur.de: 2,5 Milliarden Euro einfach verpufft - Neue Analyse zeigt, wie wirkungslos deutsche Afrika-Hilfe oft ist

Milliarden flossen in Dezentralisierungsvorhaben in Afrika. Eine neue DEval-Evaluierung stellt nun nicht nur die Wirkung vieler Projekte infrage, sondern auch die strategische Ausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik.

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CAN 2025 in Marokko: Haftstrafen für 18 senegalesische Fans bestätigt

CAN 2025 in Marokko: Haftstrafen für 18 senegalesische Fans bestätigt
Symbolbild

Weder strenger noch milder: In Marokko hat das Berufungsgericht von Rabat am Montagabend, dem 13. April 2026, die in erster Instanz verhängten Strafen gegen die 18 senegalesischen Fans bestätigt, die wegen der Ausschreitungen im Finale des Afrika-Cups (CAN) verfolgt wurden. Neun von ihnen wurden zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, sechs erhielten sechs Monate, und die letzten drei werden in wenigen Tagen in ihr Heimatland zurückkehren können. Da sie zu drei Monaten Haft verurteilt worden waren, haben sie ihre Strafe bald vollständig verbüßt, berichtet RFI.

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Krieg wirft Sudans Wirtschaft um mehr als 30 Jahre zurück – 60 % der Menschen könnten in extreme Armut abrutschen

Krieg wirft Sudans Wirtschaft um mehr als 30 Jahre zurück – 60 % der Menschen könnten in extreme Armut abrutschen

Im dritten Jahr nach Ausbruch des Krieges beziffert ein neuer Bericht dessen Kosten und zeigt auf, welche Maßnahmen für den Wiederaufbau erforderlich sind. Sollte der Konflikt bis 2030 andauern, könnte der Anteil der Menschen im Sudan, die in extremer Armut leben, auf über 60 Prozent steigen – konkret heißt das: 34 Millionen Menschen zusätzlich würden in extreme Armut gedrängt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende neue Analyse, die heute – am Vorabend des dritten Jahrestags des Krieges – veröffentlicht wurde. 

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Italienische Behörden verschärfen Behinderung der Justice Fleet: Rettungsschiff Aurora festgesetzt

Italienische Behörden verschärfen Behinderung der Justice Fleet: Rettungsschiff Aurora festgesetzt

Nach der Rettung von 44 Menschen, die auf der verlassenen Ölplattform Didon im Mittelmeer gestrandet waren, wird das Rettungsschiff „Aurora“ von Sea-Watch von den italienischen Behörden in Lampedusa für 45 Tage festgesetzt und mit einer Geldstrafe von 7.500 € belegt. Die Festsetzung stützt sich auf das sogenannte Piantedosi-Gesetz und die Weigerung von Sea-Watch, mit den libyschen Seebehörden zu kommunizieren. Ein aktueller UN-Bericht hat bestätigt, dass diese Teil eines Systems von Verschleppungen, sexualisierter Gewalt und Folter gegen Schutzsuchende, darunter auch Kinder, sind, das von europäischen Akteuren wie Frontex ermöglicht wird. Darüber hinaus hat die Organisation Sea-Watch nun Strafanzeige gegen die sogenannte libysche Küstenwache gestellt, als Reaktion deren Schüsse auf das Rettungsschiff Sea-Watch 5 im vergangenen Jahr.

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