Afrika setzt auf Atomenergie

Ab dem heutigen Mittwoch nimmt Togos Präsident Faure Gnassingbé in London am World Nuclear Symposium teil, bei dem Togo zu den Ehrengästen zählt. Seine Teilnahme an der Seite weiterer Staats- und Regierungschefs wirft erneut eine grundlegende Frage für den Kontinent auf: Ist die Kernenergie eine geeignete Lösung für Afrikas Entwicklung – oder ein zu kostspieliges und zu komplexes Wagnis?

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Save the Date: Viertägiges Transkontinentales Festival im Humboldt Forum Berlin

Aufführung „Combat des lianes“ von Zora Snake im Théâtre National Wallonie-Bruxelles (Premiere September 2025) © Marin Driguez / Agence VU‘

Das Festival bringt ab dem 30.9.2026 u.a. wieder Choreografen aus Nigeria und aus Kamerun nach Berlin.

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Ceuta: Verdacht – Spanische Justiz untersucht mögliche Rolle Marokkos bei Massenansturm

Die spanische Justiz hat Ermittlungen zu den massenhaften Grenzübertritten von Marokko nach Ceuta am 30. und 31. Juli 2026 aufgenommen. Richterin María Tardón von der Audiencia Nacional sieht Anhaltspunkte für mögliche Straftaten, darunter Angriffe auf den Frieden oder die Unabhängigkeit des Staates, kriminelle Vereinigung, Beihilfe zur irregulären Einwanderung und fahrlässige Tötung.

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Kenia: Kontroverse um drohende Ausweisung ausländischer Händler ohne Papiere

In Kenia sorgen die neuen Richtlinien der Regierung, die auf die Ausweisung ausländischer Kleinhändler ohne gültige Papiere abzielen, weiterhin für heftige Diskussionen. Eine Flut von Stellungnahmen und Reaktionen aus Politik und Zivilgesellschaft geprägt zeigt sich besorgt über die zunehmende Fremdenfeindlichkeit und warnt davor, den Weg Südafrikas einzuschlagen, wo der Druck migrationsfeindlicher Gruppen in den vergangenen Monaten zur Ausreise Hunderttausender Ausländer geführt hat. Befürchtet werden zudem negative Folgen für Kenias Stellung innerhalb der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), berichtet RFI.

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Lesetipp/ORF: Somalia – Kriegschaos sorgt für Rückkehr der Piraterie

Nach Jahren der relativen Ruhe sind zuletzt wieder mehrere Frachtschiffe von somalischen Piraten angegriffen und deren Besatzungen entführt worden. Der Iran-Krieg und die Verwerfungen rund um den Schiffsverkehr im Nahen Osten ließen die Gewalt auch am Horn von Afrika wieder steigen.

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Lesetipp/Market Screener: Polizei in Äquatorialguinea richtet Waffen auf von Trump abgeschobene Migranten, berichten Zeugen

Die Polizei in Äquatorialguinea hat nach Angaben von drei Zeugen sowie nach Videoaufnahmen, die Reuters vorliegen, Schusswaffen auf Migranten gerichtet, die aus den Vereinigten Staaten dorthin abgeschoben wurden. Das verstärkt die Sorgen über die Behandlung und Sicherheit von Menschen, die im Rahmen eines US-Abschiebeprogramms in den zentralafrikanischen Staat gebracht werden.

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Kenia: Katholischer Geistlicher verlässt Priesteramt und heiratet Kenianerin

Der 55-jährige italienische katholische Priester Sandro Ferretto hat das Priesteramt verlassen und eine Frau aus Baringo South in Kenia geheiratet. Ferretto, der zuvor als katholischer Gemeindepfarrer in Kasiela und Mochongoi im kenianischen Baringo County tätig war, feierte am 6. September, mit Jepng’ok seine traditionelle Hochzeit.

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Aus den USA abgeschobene afrikanische Migranten: NGO kritisiert „Schweigen“ Kameruns und wendet sich an die Afrikanische Union

Das Mandela Center International (MCI) prangert den „Menschenhandel mit Migranten an, die aus den USA nach Kamerun abgeschoben wurden“, und fordert die Afrikanische Union (AU) auf, gegen diesen „Menschenhandel“ vorzugehen. Nach Angaben der NGO wurden insgesamt „36 Personen aus neun afrikanischen Ländern“ aufgrund eines „umstrittenen Abkommens zwischen Washington und Yaoundé“ nach Kamerun gebracht, berichtet RFI.

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Einladung zur Menschenrechtsaktion in Berlin (10.9.) – Sudan – Keine Deals mit Kriegstreibern, Herr Bundeskanzler!

Symbolflyer, kein GfbV-Original

Anlässlich des Besuchs von Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Kundgebung in Berlin. Dazu lädt sie herzlich ein:

Am Donnerstag, 10. September 2026,
ab 14.30 Uhr,
vor dem Hauptbahnhof, Washingtonplatz, Berlin.

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Senegal: Leere Einkaufskörbe, wachsende Wut – Senegalesen protestieren gegen die hohen Lebenshaltungskosten

Am vergangenen Samstag gingen in Dakar mehrere Hundert Senegalesen zwischen dem Markt Castors und dem Kreisverkehr Jet d’Eau auf die Straße, um gegen die hohen Lebenshaltungskosten und deren Auswirkungen auf den Alltag der Haushalte zu protestieren.Die als „Marsch der leeren Körbe“ bezeichnete Bürgeraktion fand von 11 bis 13 Uhr statt und brachte mehr als 200 Menschen zusammen. Mit leeren Körben, Plakaten und Küchenutensilien in den Händen riefen die Demonstranten unter anderem „Dund gi dafa seer“ („Das Leben ist teuer“) und „Woyofal bi dafa seer“ („Der Strom ist teuer“).

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Sudan: Mittelkürzungen bringen Gesundheitssystem an den Rand des Kollapses

Copyright: Tadeu Andre/MSF

Millionen Menschen könnten Zugang zu medizinischer Hilfe verlieren – Massenhafte Schließung von Einrichtungen droht Khartum/Berlin, 8. September 2026. Ärzte ohne Grenzen warnt vor den gravierenden Folgen der Kürzung von Hilfsgeldern für die Menschen im Sudan. Das bereits instabile Gesundheitssystem steht vor dem Zusammenbruch. Die Organisation appelliert deshalb anlässlich der aktuell tagenden Generalversammlung der Vereinten Nationen an die Staats- und Regierungschefs weltweit, die Finanzierung der essenziellen Gesundheitsversorgung im Sudan sicherstellen.

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Treffen mit Präsidenten der VAE: Schweigen und diplomatische Untätigkeit begünstigen Gräueltaten und Straflosigkeit im Sudan – Regierungsvertreter*innen sollen Rolle der VAE im Sudan offen ansprechen

Muhammad bin Zayid Al Nahyan (2016). ©Prime Minister’s Office (GODL-India)

(Berlin, 8. September 2026) – Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und andere hochrangige deutsche Regierungsvertreter*innen sollten bei ihren Treffen mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, am 10. September 2026 in Berlin die Menschenrechtsbilanz der VAE sowie deren Rolle in regionalen Konflikten öffentlich thematisieren, so Human Rights Watch heute.

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Ceuta: Spanischer Polizeibericht entlastet Algerien – Hinweise führen nach Marokko

Nach der massenhaften Einreise von Migranten nach Ceuta Ende Juli hatten spanische und marokkanische Medien über eine mögliche Beteiligung Algeriens spekuliert. Als Beleg dienten unter anderem Telefonnummern mit algerischer Vorwahl, die in Gruppen zur Mobilisierung der Migranten aufgetaucht waren. Der offizielle Bericht des spanischen Nationalen Zentrums für Einwanderung und Grenzen (CENIF) bestätigt diese Vorwürfe jedoch nicht.

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