DAS Afrika-Pressespiegel KW 29: Zwiespältige Lösungen

DAS Afrika-Pressespiegel KW 29: Zwiespältige Lösungen

Ankündigung von Referendum zur Teilunabhängigkeit in Äthiopien: Gestern gab die nationale Wahlbehörde in Äthiopien bekannt, dass binnen der kommenden Monate ein Referendum über eine Teilautonomie der südlichen Provinz Southern Nations, Nationalities, and Peoples‘ Region abgehalten werden soll. Vorausgegangen waren diesbezüglich Forderungen der Sidama-Ethnie zur Abspaltung der Region und die Schaffung einer eigenständigen Provinz. In Äthiopien gibt es bereits neun halb-autonome Provinzen. Die Verfassung mit dem föderalistischen System Äthiopiens erlaubt ethnischen Minderheiten Teilautonomien zu errichten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen

Einigung für zivil-militärische Übergangsregierung im Sudan: Trotz eines fehlgeschlagenen Putsches einzelner Mitglieder des Militärs am Donnerstag, bei dem 16 Personen verhaftet wurden, sind die Verhandlungen zwischen dem militärischen Übergangsrat (TMC) und der Opposition erfolgreich verlaufen. Das Abkommen zu einer zivil-militärischen Übergangsregierung soll zeitnah unterzeichnet werden. Die Einigung konnte mit Hilfe intensiver Vermittlungsbemühungen der Afrikanischen Union und Äthiopiens erreicht werden. Sie sieht vor, dass die Übergangsregierung aus fünf Vertretern des Militärs und fünf Vertretern der Zivilgesellschaft sowie einer weiteren Zivilperson bestehen soll, die von beiden Konfliktparteien unterstützt wird.

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Vertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation der Neumann Kaffee Gruppe in Uganda: FIAN fordert Bundesregierung zu schnellem Handeln auf

Vertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation der Neumann Kaffee Gruppe in Uganda: FIAN fordert Bundesregierung zu schnellem Handeln auf

Im Gerichtsverfahren zur gewaltsamen Vertreibung von rund 400 Kleinbauernfamilien im Bezirk Mubende zugunsten der Kaffeeplantage der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe in Uganda hat das Hohe Gericht in Kampala eine Mediation bis zum 28. August angeordnet. Die Menschenrechtsorganisation FIAN fordert von der Bundesregierung, auf den Kaffeekonzern und die ugandische Regierung einzuwirken, sich in dem Verfahren kooperativ zu verhalten, damit die Rechte der Vertriebenen schnell wieder hergestellt werden können. Darüber hinaus appelliert FIAN an die Bundesregierung, den Vertriebenen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, da sie aufgrund des ausbleibenden Regens akut hungern.

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Adenauer Stiftung: „Ebola im Kongo – eine hausgemachte Krise“

Adenauer Stiftung: „Ebola im Kongo – eine hausgemachte Krise“

Vom Ausmaß kommt die aktuelle Krise in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) nicht an die Ebola-Epidemie in Westafrika heran. Doch neun Monate nach Ausbruch ist sie die zweitschwerste in der Geschichte der Virus-Erkrankung. Obwohl es heute einen Impfstoff gibt, gelingt es nicht, die Epidemie unter Kontrolle zu bringen. Schuld daran ist die mangelhafte Sicherheitslage im Land. In nur wenigen Wochen stiegen die Todeszahlen von Ende März bis Mai 2019 von rund 600 auf über 1.000. Darauf zu vertrauen, dass der Kongo seine Probleme alleine löst, ist ein gefährliches Spiel. Für den neu gewählten Präsidenten ist die internationale Präsenz in seinem Land eine Stütze seiner eingeschränkten Macht.

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Adenauer Stiftung „Die vergessene Krise – Gesundheitspolitik in Südafrika und der Umgang mit HIV“

Adenauer Stiftung „Die vergessene Krise - Gesundheitspolitik in Südafrika und der Umgang mit HIV“

HIV zählt zu den verheerendsten Pandemien unserer Zeit. Südafrika – das Land, in dem ein Fünftel aller weltweiten ­HIV-Fälle zu finden ist – konnte mittlerweile Fortschritte erzielen. Doch dies könnte sich ändern, wenn nicht möglichst alle ­HIV-positiven Einwohner konsequent antiretrovirale Medikamente einnehmen, riskantes Verhalten zu- und das Problembewusstsein in der Bevölkerung abnimmt. Erste Anzeichen hierfür gibt es bereits.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Wechselnde Währungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Wechselnde Währungen

Engpass in Simbabwe nach Fremdwährungsverbot: In Simbabwe müssen Staatsbürger künftig lange auf einen neuen Pass warten. Die Ausstellung neuer Pässe wurde am Montag auf unbestimmte Zeit eingestellt, dringende Anträge erhielten eine Wartezeit von 18 Monaten. Grund hierfür ist das Verbot von Fremdwährungen, das vergangene Woche von der simbabwischen Regierung per Dekret praktisch über Nacht angeordnet wurde.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Kochende Stimmung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Kochende Stimmung

Putschversuch in Äthiopien: Am Samstagnachmittag ist es nach Regierungsangaben zu einem gescheiterten Putschversuch in der äthiopischen Provinz Amhara gekommen. Den Berichten zufolge sind bei diesem u.a. der Präsident der Region sowie der Generalstaatsanwalt während einer Unterredung mit führenden Regionalpolitikern erschossen worden. Wenige Stunden später ist Seare Mekonnen, der Chef der äthiopischen Streitkräfte, in seinem Haus in Addis Abeba von seinem Leibwächter getötet worden.

Ipsos-Studie zum Weltflüchtlingstag: Aufnahmebereitschaft in Deutschland vergleichsweise gering

Ipsos-Studie zum Weltflüchtlingstag: Aufnahmebereitschaft in Deutschland vergleichsweise gering

•         Sechs von zehn Deutschen befürworten Recht auf Asyl
•         Aufnahmebereitschaft in Deutschland vergleichsweise gering
•         Nur jeder Dritte traut Flüchtlingen Integration zu
•         Mehr als jeder Zweite zweifelt an den Fluchtgründen
•         Mehrheit glaubt, dass die Regierung Kosten verheimlicht
•         Männer favorisieren Grenzschließung, Frauen offene Grenzen