Es lebe der Luxus-Tourismus in Ruanda!

Ruanda-Stand auf der ITB Berlin. Foto: ia

Von *Volker Seitz • Das ostafrikanische Ruanda entspricht nicht dem Klischee des hoffnungslosen Kontinents. Es ist ein Binnenstaat – kleiner als Brandenburg und mit 14 Millionen Menschen dicht bevölkert. Und es hat Erfolg, nicht zuletzt dank einer Strategie für Luxustourismus, etwa beim Besuch der Gorillas im Volcanoes-Nationalpark. Die Erlöse kommen auch den einfachen Menschen zugute.

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Migranten zahlten bis zu 500 Millionen Dollar an Schleuser für die Überfahrt nach Europa

Schleuser haben im vergangenen Jahr mit der illegalen Beförderung von Migranten über die Seewege nach Europa bis zu einer halben Milliarde US-Dollar eingenommen. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Mittwoch veröffentlicht haben. Nach Schätzungen des UNODC zahlten Migranten im Jahr 2025 insgesamt zwischen 388 und 509 Millionen US-Dollar an Schleuser, um auf dem Seeweg nach Europa zu gelangen.

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Sudan-Krieg greift auf die Zentralafrikanische Republik über: UN warnen vor einem vorzeitigen Abzug der Blauhelmsoldaten

Valentine Rugwabiza spricht während einer Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen über die Lage in der Zentralafrikanischen Republik. (UN-Foto: Eskinder Debebe)

Die Vereinten Nationen haben am Dienstag vor einem verfrühten Abzug ihrer Friedenstruppen aus der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) gewarnt. Hintergrund ist die zunehmende Ausweitung des Krieges im benachbarten Sudan auf das zentralafrikanische Staatsgebiet. Obwohl inzwischen fast 2.000 Kämpfer entwaffnet wurden und der jüngste Wahlzyklus weitgehend abgeschlossen ist, erlebt das Land insbesondere im Osten eine neue Welle tödlicher Gewalt.

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BERLIN: Die nächste Ausgabe des Filmfestivals AFRIKAMERA steht vor der Tür!

09.-15.11.2026: Der diesjährige Fokus REFLECT (im Rahmen der vierjährigen Schwerpunktreihe BELIEVE * CHANGE * REFLECT * CREATE) hat Filme zum Inhalt, die sich einerseits mit den Auswirkungen von Kolonialismus auf das ökologische Gleichgewicht, dem Klimawandel und dem Kampf um Ressourcen, der Ausbeutung der Natur durch skrupellose Bergbauunternehmen und dem White Saviorism von NGOs auseinandersetzen. Andere filmische Beiträge geben lokalen Umweltaktivist*innen eine Stimme und beschwören die mystische Kraft der Natur.

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Marokko: Die ehrgeizigen politischen Pläne von Premierministerin Fatima Ezzahra El Mansouri

Marokkos neue Regierungschefin Fatima Ezzahra El Mansouri hat am Montag, dem 19. Oktober, vor dem Parlament ihre Regierungserklärung abgegeben. In ihrer knapp 40-minütigen Rede stellte die Premierministerin die wichtigsten Schwerpunkte ihres Programms für die kommenden fünf Jahre vor. Wirtschaft, Beschäftigung, Jugendförderung und soziale Gerechtigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Mit ihren ehrgeizigen Vorhaben will El Mansouri auch das Vertrauen einer Bevölkerung zurückgewinnen, die den jüngsten Parlamentswahlen mehrheitlich ferngeblieben war, berichtet RFI.

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Uganda: Ruandischer Oppositioneller nahe Kampala enthauptet aufgefunden

Die ugandische Polizei hat am Montag, dem 19. Oktober 2026, den Tod von Robert Kabera bestätigt, einem ehemaligen ruandischen Soldaten und Oppositionellen. Seine enthauptete Leiche wurde am Wochenende in der Nähe der Hauptstadt Kampala entdeckt. Der frühere Oberfeldwebel und bekannte Sänger der Army Jazz Band, der Musikgruppe der ruandischen Streitkräfte, lebte seit mehreren Jahren als Flüchtling in Uganda, berichtet RFI.

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Libyen: Human Rights Watch berichtet, 31 Menschen seien von Haftar-treuen Streitkräften hingerichtet worden

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) sind seit Ende August 2026 mindestens 31 Menschen von den Militärbehörden im Osten Libyens hingerichtet worden. Es handele sich um die ersten bekannt gewordenen Hinrichtungen in Libyen seit 2010.

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Senegal: Demonstration gegen Femizide in Dakar nach tödlichem Säureangriff auf eine Frau

Im Senegal haben am gestrigen Freitag, mehr als 200 Menschen gegen Femizide demonstriert. Anlass war der Tod der 40-jährigen Astou Pierre, die am 1. Oktober ihren schweren Verletzungen erlag, nachdem ihr ehemaliger Lebensgefährte sie in Dakar mit Säure übergossen hatte. Die Bewohner ihres Viertels zogen zur Präfektur von Grand Dakar, um Gerechtigkeit und die Festnahme des weiterhin flüchtigen Tatverdächtigen zu fordern, berichtet RFI.

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