Video: Schnee und eisige Temperaturen in Südafrika!

Video: Schnee und eisige Temperaturen in Südafrika!In Südafrika wurden in den letzten Tagen Rekordtiefsttemperaturen gemessen, so der Wetterdienst des Landes, der auch Schneefall meldete. Neunzehn Rekordtiefsttemperaturen wurden in mehreren Teilen Südafrikas verzeichnet, teilte der südafrikanische Wetterdienst (SAWS) am 23. Juli mit. Video: Schnee und eisige Temperaturen in Südafrika! weiterlesen

Marokko verschiebt alle geplanten Festivitäten und Zeremonien anlässlich des Thronjubiläums

Marokko verschiebt alle geplanten Festivitäten und Zeremonien anlässlich des ThronjubiläumsDas Ministerium des königlichen Hauses, Protokoll und Kanzlei kündigte am heutigen Samstag die Verschiebung aller Aktivitäten, Festlichkeiten und Zeremonien an, die anlässlich der Feier des 22. Jahrestages des Thronjubiläums geplant waren, und zwar aufgrund von Präventivmaßnahmen, bedingt durch die Entwicklung der Gesundheitslage. Marokko verschiebt alle geplanten Festivitäten und Zeremonien anlässlich des Thronjubiläums weiterlesen

Südafrika: Apotheke geplündert, Mauritier verliert über 170.000 Euro

Südafrika: Apotheke geplündert, Mauritier verliert über 170.000 EuroWährend der Unruhen in der vergangenen Woche in den beiden südafrikanischen Provinzen Kwazulu Natal und Gauteng wurden viele Lebensmittel- und Non-Food-Geschäfte geplündert, zerstört und sogar verbrannt. Auch ein Mauritier, Inhaber einer Apotheke in Durban, ist betroffen. Die Apotheke von Rajendraparsad Hurchund wurde geplündert und zerstört. Er schätzt seinen Verlust auf Rs 3 Millionen (über 170.000 Euro). Südafrika: Apotheke geplündert, Mauritier verliert über 170.000 Euro weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Komplott?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Komplott?Madagaskar – Attentat auf Präsidenten verhindert: Die Generalstaatsanwältin von Madagaskar teilte am Donnerstagmorgen mit, dass die lokalen Sicherheitsbehörden einen Anschlag auf Staatspräsident Andry Rajoelina vereitelt hätten. Gemäß Berthine Razafiarivony soll eine aus sechs Personen bestehende Gruppe geplant haben, verschiedene ranghohe madagassische Persönlichkeiten, unter ihnen Präsident Andry Rajoelina, zu ermorden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Komplott? weiterlesen

Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen

Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen
©ia

FAIR & PRECIOUS, das Programm der ATIBT für die Förderung von zertifiziertem Holz aus dem Kongobecken: Die International Tropical Timber Technical Association (ATIBT) setzt sich mit ihren Aktionen weltweit aktiv gegen die Abholzung der Tropenwälder sowie den illegalen Holzhandel ein. Sie hat unter anderem das Fair&Precious-Programm ins Leben gerufen, das sich gezielt dem Schutz und der legalen Bewirtschaftung der nach wie vor bedrohten afrikanischen Wälder widmet. Sei es durch die Erhaltung geschützter Arten und Nutzungsflächen, den Schutz von Saatbäumen, schonende Abbaupraktiken oder 25- bis 30-jährigen Ruhezeiten: die Umsetzung all dieser Maßnahmen sowie die Beteiligung am Waldschutz und am Schutz der Biodiversität ermöglichen die Förderung von zertifiziertem und legalem Holz. Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen weiterlesen

Burkina Faso: Rekordzahl an Menschen auf der Flucht vor anhaltender Gewalt

Burkina Faso: Rekordzahl an Menschen auf der Flucht vor anhaltender Gewalt
Binnenvertriebene Familien, die in einer Aufnahmestelle in Ouahigouya, Burkina Faso, leben. © UNHCR/Moussa Bougma

Die Angriffe auf Zivilistinnen und Zivilisten sowie Sicherheitskräfte durch dschihadistische Gruppen in Burkina Faso werden immer häufiger und gewaltsamer. Deshalb ruft UNHCR zu abgestimmten Maßnahmen auf, um einer Rekordzahl von Menschen zu helfen, die gezwungen sind, innerhalb des Landes und über internationale Grenzen zu fliehen. Burkina Faso: Rekordzahl an Menschen auf der Flucht vor anhaltender Gewalt weiterlesen

Madagaskar / Attentatsversuch auf Andry Rajoelina: zwei Franzosen verhaftet

Madagaskar / Attentatsversuch auf Andry Rajoelina: zwei Franzosen verhaftetDer Präsident der Republik Madagaskar, Andry Rajoelina, sei Ziel eines Attentats gewesen. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstagabend sagte die Generalstaatsanwältin des Berufungsgerichts, Berthine Razafiarivony, dass mehrere ausländische und madagassische Staatsangehörige einen Plan ausgebrütet haben, um hochrangige Persönlichkeiten zu eliminieren und zu neutralisieren, einschließlich des Staatsoberhauptes. Madagaskar / Attentatsversuch auf Andry Rajoelina: zwei Franzosen verhaftet weiterlesen

IPG-Journal / Südafrika: Nach der Krise ist vor der Krise

IPG-Journal / Südafrika: Nach der Krise ist vor der KriseVon wegen politische Befreiung: Strukturelle Ungleichheit und die Erosion staatlicher Strukturen haben Südafrika in einen Teufelskreis geführt: Der Haftantritt des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma am 7. Juli hat Südafrika in eine neue Welle gewalttätiger Proteste gestürzt. Mindestens 200 Menschen sind dabei bisher ums Leben gekommen, knapp 2 600 wurden festgenommen. Zumas Inhaftierung mag hierfür der Auslöser gewesen sein, ist aber nicht ihre alleinige Ursache und ist auch nicht das, was die Bevölkerung eigentlich umtreibt. IPG-Journal / Südafrika: Nach der Krise ist vor der Krise weiterlesen

Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBF

Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBFBei der heutigen WASCAL-Ministerkonferenz (West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use) in Ouagadougou, Burkina Faso, wurde auch der Grundstein für das neue Gebäude des WASCAL-Klimakompetenzzentrums gelegt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das westafrikanische Kompetenzzentrum für Klimawandel und angepasstes Landmanagement WASCAL gemeinsam mit elf westafrikanischen Partnerländern eingerichtet. Der moderne Neubau soll das Forschungs- und Datenzentrum von WASCAL beherbergen, an das auch eine Graduiertenschule für wissenschaftliches Datenmanagement angeschlossen wird. Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBF weiterlesen

Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt

Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt
In diesem kamerunischen Dorf leben nur noch Alte. Die Jüngeren sind ausgewandert nach Gabun.

Migrationsbewegungen in Westafrika und deren Ursachen stehen im Zentrum eines neuen internationalen Forschungsprojekts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Forschenden aus Burkina Faso, Deutschland, Ghana und Nigeria gehen der Frage nach, welchen Einfluss beispielsweise der Klimawandel auf Migration innerhalb des Kontinents hat und ob sich insgesamt zeitliche und räumliche Muster erkennen lassen. Ziel ist es auch, neue Steuerungsinstrumente zu entwickeln, um die Lage vor Ort zu verbessern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit rund zwei Millionen Euro. Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt weiterlesen

Verbundprojekt zur Mobilität in äthiopischen Städten mit fast 900.000 Euro gefördert

Verbundprojekt zur Mobilität in äthiopischen Städten mit fast 900.000 Euro gefördert
Studierende an der Uni Addis Abeba

Wie können digitale Planungsmethoden nachhaltige urbane Mobilitätskonzepte fördern und Stadtstrukturen optimieren? Auf welche Weise können diese Methoden in frühen Phasen bei der Planung äthiopischer Städte verankert werden? Forscherinnen und Forscher an der Bauhaus-Universität Weimar und an der in Äthiopien beschäftigen sich mit diesen Fragen im Vorhaben »INUMO – INTEGRIERTE URBANE MOBILITÄT – Digitale Methoden zur interaktiven Addis Abeba University Szenarienentwicklung einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur für neu entstehende Städte in Äthiopien«. Mit insgesamt rund 880.000 Euro wird das Projekt in den nächsten Jahren gefördert. Verbundprojekt zur Mobilität in äthiopischen Städten mit fast 900.000 Euro gefördert weiterlesen

Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf

Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf
Aufbau Solartainer®, © Africa GreenTec

Als Pionier für solare Mini-Grids auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt, projektiert und baut Africa GreenTec seit 2016 eigene ImpactSites, nachhaltige und holistische Energielösungen. Dadurch werden im Globalen Süden ganze Dorfgemeinschaften mit Strom, Kühlketten, Internet, Wasserpumpen und Trinkwasser versorgt – alles autark und ausschließlich durch Solarenergie betrieben. Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf weiterlesen

Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet

Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet
Zwei erwachsene Männchen der Rekambo-Gruppe des Loango Chimpanzee Project in Gabun. © LCP, Lara M. Southern

Forschungsteam untersucht nun Einflüsse von Nahrungskonkurrenz und Klimawandel: Ein Forschungsteam der Universität Osnabrück und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig hat erstmals tödliche Angriffe von Schimpansen auf Gorillas in freier Wildbahn beobachtet. Ob dieses Verhalten auf die Konkurrenz um Nahrung oder einen durch den Klimawandel bedingten Rückgang der Produktivität des Regenwaldes zurückzuführen ist, soll nun näher erforscht werden. Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet weiterlesen

Olympia: Torunarigha bei Testspiel rassistisch beleidigt

Olympia: Torunarigha bei Testspiel rassistisch beleidigtJordan Torunarigha, Spieler des Hertha BSC, wurde heute lt. einem tweet des Deutschen Fußball-Bundes beim letzten Testspiel der Olympia-Auswahl gegen Honduras in Wakayama rassistisch beleidigt. Torunarigha ist in Chemnitz geboren, sein Vater stammt aus Nigeria. Aufgrund dieses Vorfalls verließ das Team geschlossen den Platz. Olympia: Torunarigha bei Testspiel rassistisch beleidigt weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Ausnahmezustand

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: AusnahmezustandAusschreitungen in Südafrika: In Südafrika ist es nach der Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma die gesamte Woche über zu massiven Ausschreitungen gekommen. Insbesondere in der Heimatregion Zumas, der Provinz KwaZulu-Natal, sowie in den Städten Johannesburg und Pretoria wurden Geschäfte geplündert, Autos in Brand gesetzt und Einkaufszentren verwüstet. Die Unruhen kosteten bereits 117 Menschen das Leben, über 2000 Menschen wurden verhaftet. Zuma hatte sich vergangene Woche der Polizei gestellt, nachdem er auf Grund der Missachtung der Justiz zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt worden war. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Ausnahmezustand weiterlesen

US-Impfstofflieferungen nach Afrika: erste Lieferungen für Burkina Faso, Dschibuti und Äthiopien in Kürze

US-Impfstofflieferungen nach Afrika: erste Lieferungen für Burkina Faso, Dschibuti und Äthiopien in KürzeIn enger Zusammenarbeit zwischen der Afrikanischen Union (AU), dem African Vaccine Acquisition Trust (AVAT), COVAX und der US-Regierung werden die AU-Mitgliedsstaaten ca. 25 Millionen COVID-19-Impfstoffe erhalten, um die Impfabdeckung auf dem gesamten Kontinent zu verbessern – ein Beitrag zum AU-Ziel, mindestens 60 % der afrikanischen Bevölkerung zu impfen. Die Lieferungen dieser gespendeten Dosen folgen der Zusage des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Biden, vom Mai, weltweit 80 Millionen Dosen zu verteilen. US-Impfstofflieferungen nach Afrika: erste Lieferungen für Burkina Faso, Dschibuti und Äthiopien in Kürze weiterlesen

Berlin: Kundgebung am kommenden Montag fordert „Lufthansa abschiebefrei“

Berlin: Kundgebung am kommenden Montag fordert „Lufthansa abschiebefrei“Mit einer Kundgebung gegen die Lufthansa am Montag, 19. Juli, macht die Kampagne Lufthansa #abschiebefrei den nächsten Schritt. Die Berliner Gruppe No Border Assembly fordert Lufthansa auf, keine Abschiebeflüge mehr durchzuführen und sich klar gegen Rassismus zu positionieren. Mehr als 20 Organisationen haben sich bereits im letzten Jahr zum Kampagnenstart von Lufthansa #abschiebefrei angeschlossen. Nach einem Online-Twitter-Sturm in Juli 2020 und einer bundesweiten Posteraktion in November 2020 geht die Kampagne Lufthansa #abschiebefrei jetzt in die dritte Runde.
Wann: Montag, 19. Juli – 15:00: Demo-Startpunkt = Ringbahn (S+U)-Station Jungfernheide, 16:30: Kundgebung vor dem Lufthansa-Büro = Siemensdamm 62 und Nikolaus-Groß-Weg. Berlin: Kundgebung am kommenden Montag fordert „Lufthansa abschiebefrei“ weiterlesen

Afrika / Covid-19: Ruandas Hauptstadt Kigali vom 17. bis 26. Juli erneut im Lockdown

Afrika / Covid-19: Ruandas Hauptstadt Kigali vom 17. bis 26. Juli erneut im Lockdown
Kigali, © Portraitor/Pixabay

Die ruandischen Behörden haben angekündigt, die Hauptstadt Kigali und acht weitere Bezirke im ganzen Land ab Samstag, den 17. Juli, bis zum 26. Juli abzuriegeln, um die explosionsartige Zunahme der Covid-19-Fälle der letzten Wochen einzudämmen. Afrika / Covid-19: Ruandas Hauptstadt Kigali vom 17. bis 26. Juli erneut im Lockdown weiterlesen

Uni Bayreuth verleiht Ehrendoktorwürde an Professorin aus dem Senegal

Uni Bayreuth verleiht Ehrendoktorwürde an Professorin aus dem Senegal
©Fatou Sow

Die Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) und der Exzellenzcluster Afrika Multipel haben bekannt gegeben, dass Dr. Fatou Sow, Soziologin an der Cheikh Anta Diop-Universität in Dakar und am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Paris, von der Universität Bayreuth die BIGSAS Ehrendoktorwürde erhalten wird. Nachdem die BIGSAS-Mitglieder die Wissenschaftlerin einstimmig für die Auszeichnung nominiert hatten, nahm der Exzellenzcluster Afrika Multipel seine internationale Konferenz, bei der Fatou Sow am 14.07.2021 einen Keynote-Vortrag gehalten hat, zum Anlass, die Nominierung öffentlich zu machen. Der Festakt mit der offiziellen Verleihung ist für das Wintersemester 2021/22 geplant. Uni Bayreuth verleiht Ehrendoktorwürde an Professorin aus dem Senegal weiterlesen

Afrika-TV-Tipp: Tunesien im ARD-Weltspiegel am Sonntag, 18. Juli 2021, um 19:20 Uhr

Afrika-TV-Tipp: Tunesien im ARD-Weltspiegel am Sonntag, 18. Juli 2021, um 19:20 UhrTunesien: Vor dem Kollaps? In Spanien, Italien und Griechenland füllen sich wieder die Strände – die Urlauber suchen in Europas Süden Erholung. Auf der anderen Seite des Mittelmeers, in Nordafrika, sieht es ganz anders aus: in Tunesien etwa sind die Sandstrände am Mittelmeer gähnend leer. In das kleine nordafrikanische Land, das so auf den Tourismus angewiesen ist, trauen sich nur noch wenige Touristen, meist aus Osteuropa. Afrika-TV-Tipp: Tunesien im ARD-Weltspiegel am Sonntag, 18. Juli 2021, um 19:20 Uhr weiterlesen

Zusagen zur Beendigung der Kinderehen im frankophonen Afrika

Zusagen zur Beendigung der Kinderehen im frankophonen AfrikaAnfang Juli versprachen Regierungen, philanthropische Organisationen und Vertreter des Privatsektors auf dem “ Forum Génération Égalité“ in Paris, in den nächsten fünf Jahren fast 40 Milliarden US-Dollar im Kampf gegen die Geschlechterungleichheit zu investieren. Ziel ist es, den Fortschritt bei den Rechten von Frauen und Mädchen zu beschleunigen, auf den Gebieten geschlechtsspezifische Gewalt, wirtschaftliche Ungleichheit und Zugang zu Bildung. Verheiratung von Mädchen sind ein Beispiel für eine weit verbreitete und zutiefst schädliche Praxis, die mit besonderer Dringlichkeit angegangen werden sollte. Die Raten der Frühehen sind in vielen afrikanischen Ländern seit mehreren Jahrzehnten konstant hoch. Zusagen zur Beendigung der Kinderehen im frankophonen Afrika weiterlesen

Zwei Drittel der HIV-Infizierten leben in Subsahara-Afrika – Covid-19 verdoppelt Sterberisiko

Zwei Drittel der HIV-Infizierten leben in Subsahara-Afrika - Covid-19 verdoppelt SterberisikoLaut des heute veröffentlichten UNAIDS-Berichtes haben Menschen, die mit HIV leben, ein doppelt so hohes Risiko an Covid-19 zu sterben wie die Allgemeinbevölkerung. Die meisten von ihnen hatten Mitte 2021 keinen Zugang zu Covid-19 Impfstoffen. Besonders betroffen sind Menschen in Afrika südlich der Sahara. Dort leben zwei Drittel (67 Prozent) der Menschen, die mit HIV infiziert sind. Mädchen und junge Frauen in dieser Region trifft es besonders hart: Sechs von sieben HIV-Neuinfektionen bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren betreffen Mädchen. Zwei Drittel der HIV-Infizierten leben in Subsahara-Afrika – Covid-19 verdoppelt Sterberisiko weiterlesen

Proteste in Berlin und USA: Nobelpreisträger und NGOs fordern Bundeskanzlerin Merkel zur Freigabe der Impfpatente auf

Proteste in Berlin und USA: Nobelpreisträger und NGOs fordern Bundeskanzlerin Merkel zur Freigabe der Impfpatente auf
Screenshot People’s Vaccine

Friedensnobelpreisträger Professor Mohammad Yunus und 65 führende zivilgesellschaftliche Organisationen der People’s Vaccine Alliance fordern anlässlich Bundeskanzlerin Merkels Treffen mit US-Präsident Biden an diesem Donnerstag die deutsche Bundesregierung auf, die Patente auf COVID-19-Impfstoffe auszusetzen. Die gesamte Woche über finden Protestaktionen in Deutschland und den USA statt, um den Druck auf Merkel zu erhöhen, sich der Biden-Administration anzuschließen und einen Verzicht auf Patente bei der Welthandelsorganisation (WTO) zu unterstützen. Proteste in Berlin und USA: Nobelpreisträger und NGOs fordern Bundeskanzlerin Merkel zur Freigabe der Impfpatente auf weiterlesen

UN-REPORT: In Afrika ist die Zahl der an Hunger leidenden Menschen am stärksten angestiegen

UN-REPORT: In Afrika ist die Zahl der an Hunger leidenden Menschen am stärksten angestiegen
© ia

Weltweit leiden rd. 690 Mio. Menschen an Hunger – Erreichen des nachhaltigen Entwicklungsziels, den Hunger zu beenden, ist in Gefahr: Laut dem am 13.07.21 veröffentlichten UN-Report „Die Situation der Nahrungssicherheit und Ernährung in der Welt” leiden immer mehr Menschen an Hunger. Die Zahl chronisch unterernährter Menschen ist in den letzten fünf Jahren um mehrere zehn Millionen angestiegen. Gleichzeitig ist die Bevölkerung von Ländern rund um die Welt von unterschiedlichen Formen von Mangelernährung betroffen. Dies gefährdet das Ziel, bis 2030 den Hunger auf der Welt zu beenden. UN-REPORT: In Afrika ist die Zahl der an Hunger leidenden Menschen am stärksten angestiegen weiterlesen

PRO ASYL prangert an: Schwarz-Rot trennt Flüchtlingsfamilien auf Jahre

PRO ASYL prangert an: Schwarz-Rot trennt Flüchtlingsfamilien auf JahreZum Ende der Legislaturperiode zieht PRO ASYL eine kritische Bilanz zum Familiennachzug für Geflüchtete und wirft der schwarz-roten Koalition vor, das Zusammenkommen von getrennten Flüchtlingsfamilien systematisch zu verhindern und Mütter, Väter und Kinder in schier endlose Warteschleifen zu verbannen. Aber: Das Grundrecht auf Familie gilt für alle, das Warten muss ein Ende haben. PRO ASYL prangert an: Schwarz-Rot trennt Flüchtlingsfamilien auf Jahre weiterlesen

Elektromobilität aus Afrika für Afrika: Fünf afrikanische Startups erhalten Innovationspreis für E-Mobilitätslösungen

Elektromobilität aus Afrika für Afrika: Fünf afrikanische Startups erhalten Innovationspreis für E-Mobilitätslösungen
3-D gedruckte Drohnen aus lokalen recycelten Materialien, ©Mikromeg

Der E-Mobility Innovation Award 2021 zeichnet afrikanische Unternehmen mit innovativen E-Mobilitätslösungen und nachhaltigen Geschäftsmodellen aus. Im ersten Wettbewerb der Siemens Stiftung im Bereich Elektromobilität erhalten fünf afrikanische Sozialunternehmen Preisgelder zwischen 10.000 und 50.000 Euro, um ihre Produkte und Dienstleistungen weiter auszubauen und auf dem Markt zu etablieren. Die Gewinnerinnen und Gewinner zeichnen sich durch innovative Lösungen sowie nachhaltige und inklusive Geschäftsmodelle aus. Insgesamt wurden über 100 Bewerbungen aus 19 afrikanischen Ländern eingereicht. Elektromobilität aus Afrika für Afrika: Fünf afrikanische Startups erhalten Innovationspreis für E-Mobilitätslösungen weiterlesen

Marokko: Influencer Mustapha Semlali im Gefängnis wegen Verleumdung von Prinz Moulay Rachid

Marokko: Influencer Mustapha Semlali im Gefängnis wegen Verleumdung von Prinz Moulay Rachid
Screenshot youtube

Mustapha Semlali alias „Allal Al Qadous“ ist laut marokkanischer Justiz wegen Verleumdung des Prinzen Moulay Rachid zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 5.000 Dirham verurteilt worden. Auf seiner YouTube-Seite „3alal l9adoss“ beschuldigte der 53-Jährige ohne Beweise Prinz Moulay Rachid, die Mineralwasserquelle „Ain Ifrane“ im Mittleren Atlas an sich gerissen zu haben. Marokko: Influencer Mustapha Semlali im Gefängnis wegen Verleumdung von Prinz Moulay Rachid weiterlesen

Steuertransparenz: 16 afrikanische Länder mit Vorbildcharakter

Steuertransparenz: 16 afrikanische Länder mit VorbildcharakterVon 141 Ländern weltweit erfüllen 16 afrikanische Länder die von Washington festgelegten Mindestanforderungen an die steuerliche Transparenz. Die Côte d‘Ivoire, Togo und Burkina Faso gehören zu den Ländern, die die Mindestanforderungen für fiskalische Transparenz erfüllen, so das US-Außenministerium in seinem Bericht über fiskalische Transparenz 2021. Steuertransparenz: 16 afrikanische Länder mit Vorbildcharakter weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Enttäuschte Hoffnungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Enttäuschte HoffnungenAm gestrigen Freitag feierte die Republik Südsudan das 10-jährige Jubiläum ihrer Unabhängigkeit von der Republik Sudan am 9. Juli 2011. Coronabedingt gab es keine offiziellen Feierlichkeiten, wie der Ministerrat bekannt gab, der im gleichen Zug auch die Vereidigung der Übergangslegitative auf unbestimmte Zeit verschob. An sich ein Tag der Freude, der allerdings von den enormen Herausforderungen überschattet wird, mit der die jüngste Nation in Afrika bis zum heutigen Tag zu kämpfen hat: Das Land leidet unter den Folgen eines Bürgerkriegs und sieht sich großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gegenüber: DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Enttäuschte Hoffnungen weiterlesen

Afrika/Fußball/Fall Kanga Guelor: Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) lehnt Berufung der DR Kongo ab

Afrika/Fußball/Fall Kanga Guelor: Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) lehnt Berufung der DR Kongo abEpilog im Fall Kanga Guelor, der sich zwischen dem kongolesischen Verband für Verbandsfußball (Fecofa) und dem gabunischen Fußballverband (Fegafoot) abspielte: Am 8. Juli wies die Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) erneut die Demokratische Republik Kongo (DRKongo) zurück, die gegen ein Urteil des afrikanischen Fußballverbandes vom 26. Mai zugunsten der gabunischen Mannschaft Berufung eingelegt hatte. Afrika/Fußball/Fall Kanga Guelor: Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) lehnt Berufung der DR Kongo ab weiterlesen

Eurowings erweitert Marokko-Streckennetz

Eurowings erweitert Marokko-Streckennetz
© Eurowings

Vor dem Hintergrund weiterer Reiseerleichterungen entspannt sich in Europa die Pandemie-Situation deutlich. Dies macht nicht nur Urlaubsreisen wieder möglich, auch viele in Deutschland lebende Menschen können ihre ausländische Heimat jetzt endlich wieder besuchen. Eurowings hat jetzt neben weiteren Urlaubszielen auch Verbindungen nach Marrakesch in Marokko neu aufgenommen. Eurowings erweitert Marokko-Streckennetz weiterlesen

Stellenangebot: Hoffnungszeichen | Sign of Hope sucht Länderreferenten DR Kongo und Ruanda (m/w/d)

Stellenangebot: Hoffnungszeichen | Sign of Hope sucht Länderreferenten DR Kongo und Ruanda (m/w/d)Hoffnungszeichen | Sign of Hope ist eine christlich motivierte Organisation für Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Hoffnungszeichen engagiert sich von Konstanz aus weltweit für bedrängte und ausgebeutete Menschen. Stellenangebot: Hoffnungszeichen | Sign of Hope sucht Länderreferenten DR Kongo und Ruanda (m/w/d) weiterlesen

Video: Statements der Kanzlerin und des Staatspräsidenten der Republik Niger

Video: Statements der Kanzlerin und des Staatspräsidenten der Republik Niger
© Bundesregierung

Am Donnerstag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Staatspräsidenten der Republik Niger, Mohamed Bazoum, in Berlin empfangen. Merkel betonte, die Bundesrepublik stehe, mit Blick auf die regionale Sicherheitslage, weiter an der Seite Nigers und freue sich über die Stabilität der Regierung des Landes. Video: Statements der Kanzlerin und des Staatspräsidenten der Republik Niger weiterlesen

Angriffe auf und Entführungen von Kinder/n in West- und Zentralafrika sind ein zunehmendes Problem

Angriffe auf und Entführungen von Kinder/n in West- und Zentralafrika sind ein zunehmendes Problem
©UNICEF/Apochi Owoicho: Schüler der Urie-Grundschule im Bundesstaat Delta, Nigeria

Die Entführung von 150 Schülern aus einer Schule im nigerianischen Bundesstaat Kaduna am 5. Juli ist die jüngste in einer alarmierenden Serie von Entführungen und Angriffen auf Kinder, darunter auch Schulkinder, in Teilen West- und Zentralafrikas. Es ist zu befürchten, dass nichtstaatliche bewaffnete Gruppen und Konfliktparteien in Burkina Faso, Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo (DRK), Niger und Nigeria wie in den vergangenen Jahren in den kommenden Wochen, bevor die Regenzeit und Überschwemmungen ihre Bewegungsmöglichkeiten einschränken, diese Gewalt verstärken werden. Angriffe auf und Entführungen von Kinder/n in West- und Zentralafrika sind ein zunehmendes Problem weiterlesen

Menschenunwürdige Situation auf der Ocean Viking: 572 Menschen warten weiterhin verzweifelt auf Hafen

Menschenunwürdige Situation auf der Ocean Viking: 572 Menschen warten weiterhin verzweifelt auf Hafen
Die 572 Geretteten an Bord der Ocean Viking sind körperlich und seelisch am Ende ihrer Kräfte. Foto: Flavio Gasperini / SOS MEDITERRANEE

Die Geretteten auf dem Deck sind schutzlos der Sonne und dem Wellengang ausgesetzt, gestern Abend sprang ein Mann in akuter psychischer Not über Bord, die abgepackten Essensrationen gehen aus, und das Wetter verschlechtert sich: Mit 572 Geretteten an Bord wartet die Ocean Viking seit Montagfrüh auf einen sicheren Ort für die entkräfteten und vielfach verzweifelten Menschen. Luisa Albera, Such- und Rettungskoordinatorin auf dem Rettungsschiff von SOS MEDITERRANEE, der Ocean Viking ist entsetzt, dass die 572 geretteten Menschen so lange an Bord auf einen Hafen warten müssen. Menschenunwürdige Situation auf der Ocean Viking: 572 Menschen warten weiterhin verzweifelt auf Hafen weiterlesen

„afriZert“: neuer Zertifikatsstudiengang zu Afrika-Themen für alle bayerischen Studierenden

„afriZert“: neuer Zertifikatsstudiengang zu Afrika-Themen für alle bayerischen StudierendenKünftig können Studierende aller bayerischen Universitäten und Hochschulen von der international vielbeachteten Afrika-Expertise der Universität Bayreuth (UBT) profitieren. Den Startschuss für die Entwicklung des neuen Studiengangs „afriZert“ gab der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, mit der Übergabe des Förderbescheids an Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible. Jetzt kann die Konzeptionierung, Entwicklung und Etablierung des fachstudienbegleitenden Afrika-fokussierten Zertifikatstudienprogramms „afriZert“ am Institut für Afrikastudien (IAS) der UBT beginnen. „afriZert“: neuer Zertifikatsstudiengang zu Afrika-Themen für alle bayerischen Studierenden weiterlesen

Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen – für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“

Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen - für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“Mit der Teilnahme von US-Präsident J. Biden in Cornwall hat der G7-Gipfel 2021 eine kompaktere internationale Ausstrahlung erfahren und die brennenden Herausforderungen zu Pandemie und Klimawandel aufgezeigt. Er richtete den Fokus auf die Erwartungen des afrikanischen Kontinents für Hilfe zum Wiederaufschwung nach Covid-19, zur Koordinierung der weltweiten Impfstoffsicherungen und auf die schwerwiegenden Klimaschäden. Es heißt auch, dass die Versuche von Präsident Biden, sich auf der internationalen Ebene zu profilieren, auch zum Vorteil für Afrika sein könnten. Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen – für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“ weiterlesen

CEMAC-Kommission: 35% der Beamten nicht auf ihrem Posten

CEMAC-Kommission: 35% der Beamten nicht auf ihrem Posten
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Nach Angaben der Kommission der CEMAC (Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Kongo, Gabun, Äquatorialguinea und Tschad umfassend) unter Vorsitz des Gabuners Daniel Ona Ondo (Foto), sind 35 % ihrer Beamten nicht auf ihrem Posten. CEMAC-Kommission: 35% der Beamten nicht auf ihrem Posten weiterlesen

Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo – Folge 2: Im Reich der Menschenaffen

Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo - Folge 2: Im Reich der MenschenaffenExpeditionen ins Tierreich: Der Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen der Erde. Tief im Inneren der dichten Urwälder leben die nächsten Verwandten des Menschen, drei der vier Menschenaffenarten leben im Kongobecken. Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo – Folge 2: Im Reich der Menschenaffen weiterlesen

Dringend Ausbildungsplätze (Elektroniker:in/Elektrotechniker:in) für junge Tunesier gesucht

Dringend Ausbildungsplätze (Elektroniker:in/Elektrotechniker:in) für junge Tunesier gesuchtFür das neue Ausbildungsjahr ab 1. August bzw. 1. September 2021 sucht das Projekt THAMM (Towards a Holistic Approach to Labour Migration Governance and Labor Mobility in North Africa) noch Plätze für rund 50 tunesische Auszubildende und FacharbeiterInnen aus dem Bereich Elektronik/Elektrotechnik in deutschen Unternehmen. Die TeilnehmerInnen sind alle zwischen 18 und 27 Jahre alt, haben Abitur und Deutschkenntnisse, die sie im Juni 2021 mit dem B1-Zertifikat abgeschlossen haben. Manche von ihnen haben in Tunesien sogar bereits eine technische Ausbildung und teilweise einen angewandten Bachelor im technischen Bereich Elektronik absolviert. Dringend Ausbildungsplätze (Elektroniker:in/Elektrotechniker:in) für junge Tunesier gesucht weiterlesen

Junge Welt: Schockierender Bericht über Arbeitsmigranten aus Afrika auf italienischen Feldern

Junge Welt: Schockierender Bericht über Arbeitsmigranten aus Afrika auf italienischen Feldern
© couleur / Pixabay

„Mehrmals täglich ohnmächtig“, titelt die junge Welt ihren Artikel vom 06. Juli 2021. „Auf italienischen Feldern schuften Landarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen. Immer wieder kommt es zu Todesfällen. Wie kürzlich in Apulien“. Junge Welt: Schockierender Bericht über Arbeitsmigranten aus Afrika auf italienischen Feldern weiterlesen

Cheb Khaled, König des Raï: seine Affinität zu Marokko kommt in Algerien nicht gut an

Cheb Khaled, König des Raï: seine Affinität zu Marokko kommt in Algerien nicht gut anKhaled Hadj Brahim, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Cheb Khaled“, ist ein Nordafrikaner zwischen zwei Ländern: Algerien, seinem Geburtsland, und Marokko, seiner Wahlheimat. Geboren am 29. Februar 1960 in Oran, Algerien, hat Khaled nie einen Hehl aus seiner Verbundenheit mit dem Königreich Marokko und seiner Freundschaft mit König Mohammed VI. gemacht. Aufgrunddessen hat Letzterer als Marokkaner eingebürgert, so dass der König des Raï nun einen marokkanischen Pass besitzt. Cheb Khaled, König des Raï: seine Affinität zu Marokko kommt in Algerien nicht gut an weiterlesen

Ruanda-Burundi: „Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und das Kriegsbeil zu begraben“

Ruanda-Burundi: "Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und das Kriegsbeil zu begraben“Ruanda und Burundi sind entschlossen, ihre bilaterale Zusammenarbeit zu stärken. Die beiden Staaten gingen diese Verpflichtung am 1. Juli anlässlich der Gedenkfeier zum 59. Jahrestag der Unabhängigkeit Burundis ein. Dies ist vielleicht das Ende eines langen Zyklus von Streitigkeiten zwischen Ruanda und Burundi. Der burundische Staatschef Evariste Ndayishimiye und der ruandische Premierminister Edouard Ngirente gaben eine Erklärung ab, die einen neuen Anfang in der Normalisierung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten markiert. Ruanda-Burundi: „Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und das Kriegsbeil zu begraben“ weiterlesen

572 Gerettete auf der Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE brauchen dringend einen sicheren Hafen

572 Gerettete auf der Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE brauchen dringend einen sicheren Hafen
Nach bis zu drei Tagen auf See ohne Wasser und Nahrung waren viele Gerettete entkräftet. Foto: Flavio Gasperini / SOS MEDITERRANEE

Nach sechs Rettungseinsätzen in weniger als fünf Tagen hat das Rettungsschiff Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE insgesamt 572 Gerettete an Bord, darunter 183 Minderjährige. Die aus sechs Seenotfällen in den maltesischen sowie der libyschen Such- und Rettungsgebieten geretteten, entkräfteten Menschen benötigen nun dringend einen sicheren Ort, an dem sie an Land gehen können. 572 Gerettete auf der Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE brauchen dringend einen sicheren Hafen weiterlesen

N’Djamena, Lagos, Libreville – die teuersten Städte in Afrika für Expats

N'Djamena, Lagos, Libreville - die teuersten Städte in Afrika für Expats
Blick auf Libreville

Dies geht aus der kürzlich veröffentlichten Studie der US-Vermögensverwaltungsfirma Mercer hervor, die die teuersten Städte der Welt zum Leben im Jahr 2021 für ausländische Arbeitskräfte ermittelt hat. Der Bericht enthält Rankings für 41 afrikanische Städte. N’Djamena, Lagos, Libreville – die teuersten Städte in Afrika für Expats weiterlesen

Besteuerung multinationaler Unternehmen: 19 afrikanische Länder sind dafür

Besteuerung multinationaler Unternehmen: 19 afrikanische Länder sind dafürNach zweitägigen Verhandlungen in Paris wurde ein globales Abkommen mit 130 Ländern aus der ganzen Welt über eine Reform der globalen Besteuerung erreicht, um die 100 größten multinationalen Unternehmen stärker und besser zu besteuern, wobei insbesondere die Einführung und effektive Anwendung einer globalen Mindeststeuer auf Grundlage der Gewinne dieser Unternehmen ab 2023 vorgesehen ist. Auf dem afrikanischen Kontinent sprechen sich 19 Länder für dieses Abkommen aus. Besteuerung multinationaler Unternehmen: 19 afrikanische Länder sind dafür weiterlesen

Tigray /Äthiopien: 1,7 Mio. auf der Flucht – 5,5 Mio. droht Hunger – UNHCR weitet Nothilfe aus

Tigray /Äthiopien: 1,7 Mio. auf der Flucht - 5,5 Mio. droht Hunger - UNHCR weitet Nothilfe ausSeit Anfang November 2020 wird in Tigray (Äthiopien) gekämpft, getroffene Waffenruhen bleiben einseitig und brüchig. Der seit Monaten anhaltende Konflikt, die Vertreibungen und der eingeschränkte humanitäre Zugang haben zu akuter Ernährungsunsicherheit geführt, die die Region an den Rand einer Hungersnot gebracht hat. Mehr als 90 Prozent der Ernte von Tigray für 2020 gingen verloren, da der Konflikt zu Beginn der Erntesaison begann und bewaffnete Gruppen Berichten zufolge alle Lebensmittelvorräte geplündert haben, die sie unterwegs fanden. Etwa 5,5 Millionen Menschen droht nun Hunger. Der Hilfsbedarf steigt täglich, zusätzliche Hilfen sind dringend erforderlich, appelliert die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn. Tigray /Äthiopien: 1,7 Mio. auf der Flucht – 5,5 Mio. droht Hunger – UNHCR weitet Nothilfe aus weiterlesen

Aktuelle RKI-Liste: Welche Länder in Afrika sind wie eingestuft?

Aktuelle RKI-Liste: Welche Länder in Afrika sind wie eingestuft?Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete gelten für nicht notwendige, touristische Reisen aufgrund von Covid-19 grundsätzlich für Länder, die von der Bundesregierung als Hochinzidenzgebiet oder als Virusvariantengebiet eingestuft sind. Für Länder, die zwar als Risikogebiet – aber weder als Hochinzidenz noch als Virusvariantengebiet – eingestuft sind, wird von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten, sofern nicht eine sicherheitsrelevante strengere Empfehlung gilt. Aktuelle RKI-Liste: Welche Länder in Afrika sind wie eingestuft? weiterlesen

Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzieren

Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzierenNach Angaben der Weltbank könnte sich die Weltwirtschaft 2,7 Billionen Dollar an Verlusten ersparen, wenn die „Ökosystemleistungen“ der Natur besser geschützt würden. Das BIP der afrikanischen Länder südlich der Sahara, die den Folgen des Klimawandels ohnehin schon besonders ausgesetzt sind, könnte bis 2030 aufgrund der Degradation der natürlichen Ökosysteme um 9,7 % pro Jahr sinken. Darauf hat die Weltbank in einem am 1. Juli 2021 veröffentlichten Bericht hingewiesen. Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzieren weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Die Karten werden neu gemischt

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Die Karten werden neu gemischtWende im Tigray-Konflikt: In Äthiopien ist es am vergangenen Montag zu einem Wendepunkt im Tigray-Konflikt gekommen. Der militärische Arm der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) hat die Regionalhauptstadt Mekelle aus den Händen der äthiopischen Streitkräfte zurückerobert. Die äthiopische Armee hatte die Provinzhauptstadt vor rund sieben Monaten mit Unterstützung des eritreischen Militärs eingenommen. Nur kurze Zeit nach der militärischen Niederlage rief die Zentralregierung von Präsident Abiy Ahmed eine einseitige und bedingungslose Waffenruhe bis zum Ende der anstehenden Erntesaison aus. Der Waffenstillstand soll laut Zentralregierung zum einen dazu beitragen, den Zugang für humanitäre Hilfe zu verbessern und zum anderen den raschen Wiederaufbau der Region ermöglichen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Die Karten werden neu gemischt weiterlesen

Buchtipp: Mbwa wa Africa – Einblicke in das Leben von Straßenhunden in Tansania

Buchtipp: Mbwa wa Africa - Einblicke in das Leben von Straßenhunden in TansaniaJessica Hofmann berichtet in „Mbwa wa Africa“ von Straßenhunden, Freiwilligenarbeit und Tierrettung in Afrika. Dieses Buch erzählt den Leser:innen die fast unglaubliche, aber wahre Geschichte vom Leben zweier junger Straßenhunde in Tansania, die nach dem Tod ihrer Mutter gemeinsam mit ihren Geschwistern verzweifelt versuchen zu überleben. Nach Kämpfen mit der Realität und sich selbst haben sie endlich das Glück, von den Helden von Mbwa wa Africa Animal Rescue gerettet zu werden. Buchtipp: Mbwa wa Africa – Einblicke in das Leben von Straßenhunden in Tansania weiterlesen

AGYLE – neues afrikanisch-deutsches Führungskräfteprogramm gestartet

AGYLE - neues afrikanisch-deutsches Führungskräfteprogramm gestartet
Screenshot youtube-trailer

Eine florierende Start-up- und Tech-Szene, der selbstverständliche Umgang mit digitalen Kommunikationstools sowie neue Kryptowährungen und mobile Bezahldienste: Eine gut ausgebildete, junge afrikanische Bevölkerung betritt die internationale Bühne mit hoher Innovationskraft und Dynamik. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und den afrikanisch-deutschen Dialog auf ein neues Level zu heben, starten die Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) und Deutschland – Land der Ideen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erstmals ein gemeinsames Programm zum Aufbau eines Business-Netzwerks für junge Führungskräfte aus Deutschland und zunächst drei afrikanischen Ländern des Compact with Africa. AGYLE – neues afrikanisch-deutsches Führungskräfteprogramm gestartet weiterlesen

Gabun / Gescheiterter Putsch von 2019: Kelly Ondo Obiang und Mitangeklagte zu 15 Jahren Gefängnis und Ausschluss aus der Armee verurteilt

Gabun / Gescheiterter Putsch von 2019: Kelly Ondo Obiang und Mitangeklagte zu 15 Jahren Gefängnis und Ausschluss aus der Armee verurteiltKelly Ondo Obiang (Foto), Dimitri Nze Mekom und Bidima Manongo, die Organisatoren des Putschversuchs vom Januar 2019 in Gabun, wurden am 1. Juli 2021 vom Militärsondergericht zu 15 Jahren Haft verurteilt. Sie wurden alle des Diebstahls, der kriminellen Verschwörung, der Entführung und der Untergrabung der Staatssicherheit für schuldig befunden und müssen außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 31 Mio. FCFA (rd. 47.000 Euro) als Schadensersatz an den Staat zahlen. Sie wurden auch aus der Armee ausgeschlossen. Gabun / Gescheiterter Putsch von 2019: Kelly Ondo Obiang und Mitangeklagte zu 15 Jahren Gefängnis und Ausschluss aus der Armee verurteilt weiterlesen

Einreisebestimmungen nach Tunesien ab 1. Juli 2021

Einreisebestimmungen nach Tunesien ab 1. Juli 2021Ab dem 1. Juli gelten folgende Einreisebestimmungen nach Tunesien:
Allgemein:
– Alle Einreisenden müssen das Einreiseformular des tunesischen Gesundheitsministeriums online ausfüllen und ausdrucken: https://app.e7mi.tn/
– Als Pauschalreise gilt auch, wenn Transfer, Flug und Hotel über verschiedene Veranstalter gebucht worden sind. Der Transfer muss von einer Incoming-Agentur übernommen werden.
– Strikte Einhaltung des Hygiene-Protokolls-Anti-Covid19 des tunesischen Tourismusministeriums Einreisebestimmungen nach Tunesien ab 1. Juli 2021 weiterlesen

Sudan: Schwere Stürme beschädigen Unterkünfte von 16.000 äthiopischen Flüchtlingen

Sudan: Schwere Stürme beschädigen Unterkünfte von 16.000 äthiopischen Flüchtlingen
©OCHA/Gabriela Vivacqua: Zehntausende von Flüchtlingen haben die äthiopisch-sudanesische Grenze überquert, um der Gewalt in der Region Tigray zu entkommen

Mehr als 16.000 äthiopische Flüchtlinge, die in den Flüchtlingslagern Um Rakuba und Tunaydbah im Ostsudan leben, wurden über mehrere Wochen von Stürmen heimgesucht, die ihre Zelte dem Erdboden gleichgemacht, ihr Hab und Gut weggespült und die Infrastruktur zerstört haben. „Die Stürme begannen im Mai und verstärkten sich im Juni“, sagte UNHCR-Sprecher Boris Cheshirkov bei einer Pressekonferenz in Genf. Sudan: Schwere Stürme beschädigen Unterkünfte von 16.000 äthiopischen Flüchtlingen weiterlesen

EU unterstützt Mosambik mit humanitärer Luftbrücke

EU unterstützt Mosambik mit humanitärer LuftbrückeAm 30.06.2021 startete im Rahmen der humanitären Luftbrücke der EU ein gemeinsam mit Italien und Portugal organisierter Flug mit 15 Tonnen dringend benötigten lebensrettenden Hilfsgütern nach Mosambik. In den kommenden Tagen sollen noch zwei weitere Flüge mit zusätzlichen Hilfsgütern an Bord starten. Janez Lenarčič, EU-Kommissar für Krisenmanagement erklärte: „Die humanitäre Lage in Cabo Delgado in Mosambik verschlechtert sich in alarmierendem Tempo weiter. Wir entsenden einen neuen von der EU finanzierten Flug über die humanitäre Luftbrücke, um diesen schwer zu erreichenden Teil des Landes mit lebenswichtiger Hilfe zu versorgen.“ EU unterstützt Mosambik mit humanitärer Luftbrücke weiterlesen

Ergreifende Fotoreportage: Überleben in der Dürre Madagaskars

Ergreifende Fotoreportage: Überleben in der Dürre Madagaskars
©Unicef

Ein Thema, das in der letzten Zeit überall in den Medien präsent ist: Die UN warnen vor einer drohenden Hungersnot im Süden Madagaskars. Einer der Gründe für die katastrophale Situation ist die anhaltende Dürre. Wie dramatisch das in der Realität aussieht, hat ein Unicef-Fotograf in einer Fotoreportage dokumentiert. Ergreifende Fotoreportage: Überleben in der Dürre Madagaskars weiterlesen

CD-Tipp: “Wheels“ – Ray Lema (DR Kongo) & Laurent de Wilde

CD-Tipp: “Wheels“ – Ray Lema (DR Kongo) & Laurent de WildeNeues Album des bereits 75-jährigen Jazz-Virtuosen, Sängers, Pianisten und Komponisten RAY LEMA zusammen mit dem Ausnahmepianisten LAURENT DE WILDE. „Wheels“ erscheint vier Jahre nach dem gefeierten Duet-Meisterwerk „Riddles“ und bewegt sich kompositorisch hochklassig im zeitgenössichen Piano-Jazz-Bereich. CD-Tipp: “Wheels“ – Ray Lema (DR Kongo) & Laurent de Wilde weiterlesen

Eskalation in Mosambik durch militärische EU-Ausbildungsmission befürchtet

Eskalation in Mosambik durch militärische EU-Ausbildungsmission befürchtetDie beiden großen kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt warnen vor einer Eskalation der Situation in Mosambik durch weitere ausländische militärische Interventionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Lebenssituation der Menschen in der Region. Nachdem die südafrikanische Staatengemeinschaft (SADC) die Entsendung von Truppen nach Mosambik beschlossen hat und auch die USA, Frankreich und Ruanda Hilfe angeboten haben, will nun auch die EU am 12. Juli eine militärische Ausbildungsmission für die mosambikanische Armee beschließen. Eskalation in Mosambik durch militärische EU-Ausbildungsmission befürchtet weiterlesen

Exzellenter „WELT“-Kommentar: „Mal ehrlich, was hat die Bundeswehr eigentlich in Mali zu suchen?“

Exzellenter „WELT“-Kommentar: „Mal ehrlich, was hat die Bundeswehr eigentlich in Mali zu suchen?“Jacques Schuster, Chefkommentator der „WELT“, zum Bundeswehreinsatz in Mali – absolut lesenswert! „Seit ein Selbstmordattentäter zwölf deutsche Soldaten verletzt hat, bemühen sich Politiker wieder emsig, den Sinn des Bundeswehreinsatzes in Mali zu begründen. Die Wahrheit ist: Das Mandat ist fragwürdig, und das Ziel der Friedenssicherung liegt in weiter Ferne. Exzellenter „WELT“-Kommentar: „Mal ehrlich, was hat die Bundeswehr eigentlich in Mali zu suchen?“ weiterlesen

Wende im Bürgerkrieg in Äthiopien: Kommentar der „taz“

Wende im Bürgerkrieg in Äthiopien: Kommentar der "taz"Es ist eine dramatische Wende in Afrikas derzeit brutalstem Krieg. Äthiopiens Armee, kampferfahren, hochgerüstet und vom Nachbarn Eritrea unterstützt, muss die Waffen strecken und sich aus der rebellischen Bergregion Tigray zurückziehen. Die dortige ehemalige Befreiungsarmee TPLF, die hier in den Bergen zuhause ist, marschiert triumphal zurück in die Hauptstadt Mekelle ein, die sie vor gut sieben Monaten räumen musste. Wende im Bürgerkrieg in Äthiopien: Kommentar der „taz“ weiterlesen

AfDB: 1,2 Milliarden Afrikaner:innen haben keinen Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung

AfDB: 1,2 Milliarden Afrikaner:innen haben keinen Zugang zu angemessener GesundheitsversorgungDer Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), Akinwumi Adesina, sagte in einer Erklärung, dass 1,2 Milliarden Afrikaner mitten in der Covid-19-Epidemie nur unzureichenden Zugang zu hochwertigen Gesundheitsdiensten haben, und nur 51% der öffentlichen Gesundheitseinrichtungen verfügen über sauberes Wasser, und nur 31% haben Zugang zu Strom. AfDB: 1,2 Milliarden Afrikaner:innen haben keinen Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung weiterlesen

Zentralafrikanische Republik: Eine Tote und drei Verletzte bei Angriff auf Krankentransport

Zentralafrikanische Republik: Eine Tote und drei Verletzte bei Angriff auf KrankentransportAm Donnerstag, den 24. Juni sind in der Zentralafrikanischen Republik zwei von Ärzte ohne Grenzen angestellte Motorradfahrer in einen bewaffneten Hinterhalt geraten, während sie Patient:innen in die Stadt Batangafo brachten. Zentralafrikanische Republik: Eine Tote und drei Verletzte bei Angriff auf Krankentransport weiterlesen

Neue „heute“ – Moderatorin mit afrikanischen Wurzeln: Jana Pareigis

Neue "heute" – Moderatorin mit afrikanischen Wurzeln: Jana Pareigis
© ZDF/Svea Pietschmann

Die Moderatorin Jana Pareigis steigt  ins Moderations-Team der 19-Uhr-„heute“-Nachrichten ein. Die erfahrene Journalistin ist bekannt aus dem ZDF-Morgen- und Mittagsmagazin. Ab Juli 2021 wird sie im Wechsel mit Barbara Hahlweg und Christian Sievers die ZDF-Hauptnachrichtensendung präsentieren. Neue „heute“ – Moderatorin mit afrikanischen Wurzeln: Jana Pareigis weiterlesen

Covid-19 /3. Welle in Afrika: Fast eine halbe Million Neuinfektionen in weniger als 50 Tagen

Covid-19 /3. Welle in Afrika: Fast eine halbe Million Neuinfektionen in weniger als 50 TagenDer afrikanische Kontinent hat seit dem 3. Mai, dem Beginn der 3. Welle, bis zum 20. Juni (48 Tage) etwa 474.000 neue bestätigte Fälle von Covid-19 gemeldet. Laut einer Erklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die am 24. Juni veröffentlicht wurde, gibt es einen Anstieg von 21% im Vergleich zu den ersten 48 der 2. Wenn die derzeitige Ausbreitungsrate anhält, wird die dritte Welle der Pandemie voraussichtlich Anfang Juli die vorherige übertreffen“, so die WHO. Covid-19 /3. Welle in Afrika: Fast eine halbe Million Neuinfektionen in weniger als 50 Tagen weiterlesen

Deutsche Soldaten in Mali bei Selbstmordanschlag verwundet – heute werden sie ausgeflogen

Deutsche Soldaten in Mali bei Selbstmordanschlag verwundet – heute werden sie ausgeflogenAm 25. Juni 2021 wurden gegen 08:30 Uhr MEZ deutsche in Mali stationierte Soldaten rund 180 Kilometer nördlich von Gao durch einen Selbstmordanschlag mit einem improvisierten, fahrzeuggestützten Sprengsatz angegriffen. Dabei wurden zwölf deutsche Soldaten verwundet, drei von ihnen schwer. Ein weiterer UN-Soldat einer Partnernation wurde ebenfalls verwundet. Deutsche Soldaten in Mali bei Selbstmordanschlag verwundet – heute werden sie ausgeflogen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Wegweisend?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Wegweisend?Parlamentswahlen in Äthiopien: Vor dem Hintergrund steigender Spannungen im Land und inmitten des andauernden Konflikts in der nördlichen Region Tigray hat Äthiopien am vergangenen Montag Parlamentswahlen durchgeführt. Die ersten Parlamentswahlen seit 2015, die gleichzeitig die ersten freien und fairen Wahlen des Landes überhaupt werden sollten, waren ursprünglich für August 2020 angesetzt, wurden aber wegen der Corona-Pandemie und bewaffneter Konflikte zweimal verschoben. Insgesamt 38 Mio. Wählerinnen und Wähler waren für den Urnengang registriert, in 100 von 547 Wahlbezirken – darunter in ganz Tigray – konnte jedoch auf Grund der volatilen Sicherheitslage nicht abgestimmt werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Wegweisend? weiterlesen

Drei Mitarbeiter:innen von Ärzte ohne Grenzen in Äthiopien ermordet

Drei Mitarbeiter:innen von Ärzte ohne Grenzen in Äthiopien ermordetAddis Abeba/Berlin, 25.06.2021 – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist in tiefer Trauer über den Tod von drei Mitarbeiter:innen in der Region Tigray in Äthiopien. Die Notfallkoordinatorin Maria Hernandez, der Koordinationsassistent Yohannes Halefom Reda und der Fahrer Tedros Gebremariam Gebremichael waren gestern mit dem Auto unterwegs, als der Kontakt zu der Gruppe abbrach. Heute Morgen wurde ihr Fahrzeug leer gefunden, in der Nähe ihre leblosen Körper. Drei Mitarbeiter:innen von Ärzte ohne Grenzen in Äthiopien ermordet weiterlesen

Südafrika: Studie belegt massive Arbeitsrechtsverletzungen auf Zitrusfarmen

Südafrika: Studie belegt massive Arbeitsrechtsverletzungen auf ZitrusfarmenFehlender Zugang zu Trinkwasser, akute Pestizidvergiftungen, Schikane von Gewerkschaftsvertreter:innen – das sind nur einige Beispiele für massive Arbeitsrechtsverletzungen auf Zitrusfarmen in Südafrika. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der südafrikanischen Organisation Khanyisa belegt die Notwendigkeit eines effektiven Lieferkettengesetzes. Die untersuchten Produzenten beliefern auch deutsche Supermärkte von Edeka, Rewe, Lidl und Netto. Südafrika: Studie belegt massive Arbeitsrechtsverletzungen auf Zitrusfarmen weiterlesen

Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in Afrika

Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in AfrikaHäufig fehlt kleinbäuerlichen Betrieben in Afrika die nötige IT-Infrastruktur, um digitale Dienste für die Landwirtschaft zu entwickeln, etwa Wettervorhersagen, Anbautechniken oder hinsichtlich aktueller Marktbedingungen. UP42 leistet im Rahmen des Programms technische Beratung und stellt Zugänge bereit für die eigene Entwickler-Plattform, auf der sich die aktuellsten Daten für die Erdbeobachtung und verschiedene Analysedienste abrufen lassen. Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in Afrika weiterlesen

ZDF /Videotipp: Nationalkicker – Nationalstolz? Eine Doku über Schwarze in der Nationalmannschaft

ZDF /Videotipp: Nationalkicker - Nationalstolz? Eine Doku über Schwarze in der Nationalmannschaft
Screenshot, © BROADVIEW Pictures

Eine Dokumentation, die den Umgang mit Rassismus und Identität in Deutschland rund um die bewegenden Lebensgeschichten schwarzer Nationalelf-Spieler:innen in ein sehr helles, eher schon blendendes Flutlicht stellt. Fußballfans – und nicht nur sie – kennen den ein oder anderen dieser Namen: Jimmy Hartwig, Steffi Jones, Gerald Asamoah, Patrick Owomoyela, Cacau, Guy Acolatse, Jordan Torunarigha oder natürlich Erwin Kostedde. ZDF /Videotipp: Nationalkicker – Nationalstolz? Eine Doku über Schwarze in der Nationalmannschaft weiterlesen

Westafrika / Togo: Ethiopian Airlines ruft Voodoo-Priester zu Hilfe, um eines ihrer Flugzeuge zu „reinigen“

Westafrika / Togo: Ethiopian Airlines ruft Voodoo-Priester zu Hilfe, um eines ihrer Flugzeuge zu „reinigen“
© gnadoemagazine

Am vergangenen Sonntag kamen Voodoo-Priester am Flughafen von Lomé, der Hauptstadt Togos, an. Sie waren von Ethiopian Airlines gebeten worden, eines ihrer Flugzeuge zu „reinigen“, berichten diverse togoische Medien. Westafrika / Togo: Ethiopian Airlines ruft Voodoo-Priester zu Hilfe, um eines ihrer Flugzeuge zu „reinigen“ weiterlesen

Bundesregierung muss in Libyen jetzt einen Gang höher schalten

Bundesregierung muss in Libyen jetzt einen Gang höher schaltenBahnbrechende Ergebnisse hat Heiko Maas auf der zweiten Libyenkonferenz nicht verkündet. Doch das ist zumindest ehrlich und ein Fortschritt zur letzten Konferenz, auf der von der Bundesregierung viel angekündigt, aber wenig eingehalten wurde. Dass die Bundesregierung, die EU und die USA zusammen mit den Vereinten Nationen und anderen Partnern darauf bestehen, dass die für den 24. Dezember angesetzten Wahlen auch wirklich durchgeführt werden, ist richtig. Auch den Abzug der ausländischen Kräfte aus Libyen einzufordern ist richtig, wenngleich dies bestenfalls ein längerer Prozess werden dürfte. Bundesregierung muss in Libyen jetzt einen Gang höher schalten weiterlesen

Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger

Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger
UN Photo/Eskinder Debebe

Im von einer Dürre betroffenen Madagaskar steigt die Zahl der verhungerten Menschen. Der Exekutivdirektor des UN-Welternährungsprogramms, Beasley, erklärte, in der Region im Süden des Landes hätten rund 1,3 Millionen Menschen kaum oder gar nichts mehr zu essen. Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger weiterlesen

2. Berliner Libyen-Konferenz: Katastrophale Umstände in den Internierungslagern nicht als vermeintliches Randthema unter den Tisch fallen lassen

2. Berliner Libyen-Konferenz: Katastrophale Umstände in den Internierungslagern nicht als vermeintliches Randthema unter den Tisch fallen lassen
Screenshot Video Ärzte ohne Grenzen

Anlässlich der heute stattfindenden zweiten Libyen-Konferenz in Berlin fordert Ärzte ohne Grenzen von der Bundesregierung und der EU, die katastrophale Lage von Geflüchteten und Migrant*innen in Libyen nicht unter den Tisch fallen zu lassen und für eine menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik zu sorgen. Die Lage in zwei Internierungslagern in Tripolis, Mabani und Abu Salim, hat sich seit Anfang 2021 stetig verschlechtert, so dass Ärzte ohne Grenzen die schwierige Entscheidung getroffen hat, die medizinische Versorgung der dort Inhaftierten vorerst auszusetzen. 2. Berliner Libyen-Konferenz: Katastrophale Umstände in den Internierungslagern nicht als vermeintliches Randthema unter den Tisch fallen lassen weiterlesen

IPG Journal zu Libyen: Neben dem Frieden sollte die Migrationsfrage im Mittelpunkt stehen

IPG Journal zu Libyen: Neben dem Frieden sollte die Migrationsfrage im Mittelpunkt stehenDie zweite Libyenkonferenz auf Einladung von Bundesaußenminister Heiko Maas und UN-Generalsekretär António Guterres in Berlin beginnt heute. Eineinhalb Jahre nach der ersten Konferenz im Januar 2020 soll Bilanz gezogen und auf dem Weg hin zu Frieden und Einigung des Landes weiter vorangegangen werden. Das große Engagement Deutschlands hat einige vorzeigbare Erfolge gebracht: Der Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Gruppen ist beständig, die Sicherheitslage ruhig. IPG Journal zu Libyen: Neben dem Frieden sollte die Migrationsfrage im Mittelpunkt stehen weiterlesen

Anti-Covid-Quarantäne in Gabun: Pannen und Chaos von Anfang an verärgern Reisende

Anti-Covid-Quarantäne in Gabun: Pannen und Chaos von Anfang an verärgern Reisende
Flughafen Libreville, ©ADL

Die seit dem 15. Juni in Gabun geltende verpflichtende 24-stündige Quarantäne für Passagiere aus dem Ausland bereitet bereits jetzt Probleme. Sie sind größtenteils unzufrieden damit, insbesondere wegen der übermäßig langen Wartezeiten, die zu zusätzlichen Hotelkosten führen, und der Schwierigkeit, beschlagnahmte Pässe wiederzufinden. Anti-Covid-Quarantäne in Gabun: Pannen und Chaos von Anfang an verärgern Reisende weiterlesen

Geht doch! 55% höheres Einkommen für Ruandas Kaffeeproduzentinnen – Ownership statt Abhängigkeit!

Geht doch! 55% höheres Einkommen für Ruandas Kaffeeproduzentinnen - Ownership statt Abhängigkeit!
© Denyse K. Uwera

Anstatt moderner Sklaverei auf Plantagen und Hungerlöhnen wie im untenstehenden Artikel beschrieben, zeigt Angelique’s Finest, der Kaffee aus Frauenhand, dass es auch anders geht, wenn der Wille vorhanden ist: Das deutsch-afrikanische Unternehmen Kaffee-Kooperative, das ruandische Kaffee-Unternehmen Rwashoscco und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH starten im Rahmen des Coffee Innovation Funds ein Brand Building Programm. Es vermittelt den ruandischen Kaffeeproduzentinnen Fähigkeiten und Kompetenzen, um ihre eigene Kaffeemarke „Angelique’s Finest“ international bekannt zu machen und den Fokus auf ihr außergewöhnliches Handelsmodell zu lenken. Geht doch! 55% höheres Einkommen für Ruandas Kaffeeproduzentinnen – Ownership statt Abhängigkeit! weiterlesen

Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte

Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte
Unterschriftenübergabe der Kongo-Kampagne, Foto: Farys Difäm

11.815 Menschen fordern: Vergewaltigung darf nicht länger Kriegswaffe sein: Vertreter:innen der Kongo-Kampagne haben am 22.06. 11.815 Unterschriften an Dr. Bärbel Kofler, die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, überreicht. Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege und dem Kampagnenbündnis aus 16 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern die Unterstützer:innen der Kongo-Kampagne: Die Bundesregierung soll sich für eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen einsetzen und deutsche Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte in der Rohstoffgewinnung und deren Lieferketten verpflichten. Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte weiterlesen

Covid-19: Südafrika, Senegal, Ruanda und Nigeria sollen Impfstoffproduktionszentren bekommen

Covid-19: Südafrika, Senegal, Ruanda und Nigeria sollen Impfstoffproduktionszentren bekommenAls Reaktion auf die Covid-19-Pandemie erwägen mehrere afrikanische Länder eine lokale Impfstoffproduktion. Während Nigeria und Senegal das Projekt voranzutreiben scheinen, haben Ruanda und Südafrika das Interesse der Africa CDC geweckt, Drehscheiben für die Impfstoffherstellung zu werden. Südafrika, Senegal, Ruanda und Nigeria sind im Gespräch als Drehscheiben für die Herstellung von Covid-19-Impfstoffen in Afrika. Das gab die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala (Foto), während eines virtuellen Gipfels bekannt. Covid-19: Südafrika, Senegal, Ruanda und Nigeria sollen Impfstoffproduktionszentren bekommen weiterlesen

Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis

Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis

Moderne Sklaverei auf Plantagen, kaum Schutz vor COVID-19, Hungerlöhne trotz Rekordgewinnen: Deutsche Supermärkte erlebten im Corona-Jahr 2020 einen Umsatzboom, das Vermögen ihrer Eigentümer:innen wuchs um bis zu 30 Prozent. Die Arbeiter:innen in den globalen Lieferketten schuften trotzdem zu Hungerlöhnen, sind kaum geschützt oder haben ihre Arbeit ganz verloren. Das zeigt der neue Oxfam-Bericht „Pandemie-Profiteure und Virus-Verlierer:innen“. Recherchen in vier Ländern belegen Ausbeutung und schockierende Fälle von moderner Sklavenarbeit. Zudem erhalten Arbeiter:innen immer weniger vom Erlös der von ihnen geernteten Produkte. Oxfam fordert, dass die Rekordumsätze der Supermärkte bei den Menschen ankommen müssen, die unser Essen herstellen. Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis weiterlesen

Pläne für Produktion in Afrika dauern zu lang: Biontech muss sofort Formel für Corona-Impfstoff freigeben

Pläne für Produktion in Afrika dauern zu lang: Biontech muss sofort Formel für Corona-Impfstoff freigebenBerlin/Genf, 21. Juni 2021 – Anlässlich der morgigen Aktionärsversammlung von Biontech fordert Ärzte ohne Grenzen das Unternehmen auf, sofort Formel und Technologie seines Corona-Impfstoffs für geeignete Produzenten in ärmeren Ländern zur Verfügung zu stellen. Dadurch könnte die Produktion entscheidend gesteigert werden, um auch jene Länder zu versorgen, die bisher noch kaum Impfstoff erhalten haben. Pläne für Produktion in Afrika dauern zu lang: Biontech muss sofort Formel für Corona-Impfstoff freigeben weiterlesen

Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021

Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die simbabwische Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga zur diesjährigen Trägerin des Friedenspreises gewählt. Das gab Karin Schmidt-Friderichs bekannt, die als Vorsteherin des Börsenvereins zugleich Vorsitzende des Stiftungsrats ist. Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021 weiterlesen

Weltpolitiker müssen handeln, um die zunehmende Vertreibung umzukehren

Weltpolitiker müssen handeln, um die zunehmende Vertreibung umzukehrenTrotz der Pandemie erreichte die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Gewalt, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen fliehen, im Jahr 2020 fast 82,4 Millionen: Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat heute die Staats- und Regierungschefs der Welt aufgefordert, ihre Anstrengungen zur Förderung von Frieden, Stabilität und Zusammenarbeit zu verdoppeln, um den starken Anstieg der durch Gewalt und Verfolgung verursachten Vertreibungen im letzten Jahrzehnt zu stoppen und allmählich umzukehren. Weltpolitiker müssen handeln, um die zunehmende Vertreibung umzukehren weiterlesen

ARTE Reportage / Nigeria: « Skolombo », das heißt « Hexenkinder »

ARTE Reportage / Nigeria: « Skolombo », das heißt « Hexenkinder »Hunderte „Propheten“ in Nigeria vergiften die Herzen und Seelen ihrer Anhänger mit dem Aberglauben an böse Geister, die angeblich in ihre Kinder fahren, um den Menschen zu schaden. Viele Eltern verstoßen deshalb ihre eigenen Kinder, die leben dann verachtet auf der Straße, werden zu Freiwild für Menschenhändler und kriminelle Banden. ARTE Reportage / Nigeria: « Skolombo », das heißt « Hexenkinder » weiterlesen

Liberia: Wegweisendes Schweizer Urteil gegen Kriegsverbrecher

Liberia: Wegweisendes Schweizer Urteil gegen Kriegsverbrecher
©Daniel_B Fotos / Pixabay

(Genf) – Die Verurteilung eines ehemaligen liberianischen Rebellenführers durch ein Schweizer Gericht aufgrund von Kriegsverbrechen während des ersten liberianischen Bürgerkriegs ist ein wichtiger Schritt für die liberianischen Opfer und für die Bemühungen der Schweiz, die Verantwortlichen für schwere Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, so Human Rights Watch. Liberia: Wegweisendes Schweizer Urteil gegen Kriegsverbrecher weiterlesen

Nachhaltiges Bauen in Afrika: Projekt FALCONESS vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen

Nachhaltiges Bauen in Afrika: Projekt FALCONESS vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen
FALCONESS will Nachwuchswissenschaftlerinnen im Bereich nachhaltiges Bauen vernetzen. Quelle: BAM

Das Projekt FALCONESS – Female Academic Leadership Network for Conscious Engineering and Science towards Sustainable Urbanisation vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen für mehr nachhaltiges Bauen in Afrika. Koordiniert wird das Projekt von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der University of Lagos in Nigeria. Nachhaltiges Bauen in Afrika: Projekt FALCONESS vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen weiterlesen

Senegal: Minister Müller und Institut Pasteur geben Startschuss zum Aufbau einer Corona- Impfstoffproduktion in Afrika

Senegal: Minister Müller und Institut Pasteur geben Startschuss zum Aufbau einer Corona- Impfstoffproduktion in Afrika
Foto: Institut Pasteur, Dakar

Dakar, 18.06. – Senegal ist eines der wenigen Länder auf dem afrikanischen Kontinent, das über einen von der WHO zertifizierten Impfstoffproduzenten verfügt. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat gestern das Institut Pasteur de Dakar besucht, um Gespräche über eine künftige Produktion von Corona Impfstoffen zu führen. Senegal: Minister Müller und Institut Pasteur geben Startschuss zum Aufbau einer Corona- Impfstoffproduktion in Afrika weiterlesen

Côte d’Ivoire: Laurent Gbagbo ist zurück

Côte d'Ivoire: Laurent Gbagbo ist zurück
©Voice of America/M Motta

Das Datum des 17. Juni 2021 wird für immer in die Annalen der Geschichte des Landes eingehen. Ein unvergessliches Datum für das ivorische Volk, ob Anhänger oder nicht des ehemaligen Präsidenten der Côte d’Ivoire: Ex-Präsident Laurent Gbagbo kam gestern Nachmittag in Abidjan an, wo er am Flughafen von Führern seiner Partei, der ivorischen Volksfront, empfangen wurde. Côte d’Ivoire: Laurent Gbagbo ist zurück weiterlesen

Namibia: Herero-Anführer Chief Vekuii Rukoro an Covid verstorben

Namibia: Herero-Anführer Chief Vekuii Rukoro an Covid verstorbenLt. diversen Medienberichten ist Chief Vekuii Rukoro (66), Oberhaupt des Ovaherero Traditionellen Rates und Anführer der Hererofraktion, die vehement gegen das geplante Abkommen zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit protestiert, in der Nacht zum Freitag nach einer Covid-19-Diagnose gestorben, sagte der Generalsekretär der Ovaherero, Mutjinde Katjiua. Namibia: Herero-Anführer Chief Vekuii Rukoro an Covid verstorben weiterlesen

Parlamentswahlen in Äthiopien: Vor dem nächsten Boom steht viel politische Unsicherheit

Parlamentswahlen in Äthiopien: Vor dem nächsten Boom steht viel politische Unsicherheit
© John-i / Pixabay

Nach mehrfacher Verschiebung des Termins blickt Äthiopien nun auf den 21. Juni 2021 als neues Datum für die Parlamentswahlen – allerdings mit Einschränkungen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird in 78 der insgesamt 547 Wahlkreise vorerst gar nicht gewählt: In Konfliktregionen wie Tigray kann der Urnengang aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden. Parlamentswahlen in Äthiopien: Vor dem nächsten Boom steht viel politische Unsicherheit weiterlesen

TV-Tipp 18.06.2021, 20h15 auf 3sat: Kleine große Stimme – „Keinen Neger im Chor“

TV-Tipp 18.06.2021, 20h15 auf 3sat: Kleine große Stimme – „Keinen Neger im Chor“
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Kleine große Stimme ist ein deutsch-österreichisches Filmdrama, das unter der Regie von Wolfgang Murnberger 2015 gedreht wurde: Es ist 1955. Der knapp zehnjährige Benedikt wächst bei seinen Großeltern in einem kleinen Dorf in Niederösterreich auf. Er ist das Kind einer Österreicherin und eines US-amerikanischen schwarzen Besatzungssoldaten. Seine Mutter starb, als er vier Jahre alt war, seinen Vater hat er nie kennen gelernt. Er muss bereits in jungen Jahren Intoleranz und rassistische Anfeindungen erleben, nicht nur von Gleichaltrigen, sondern auch von seinem Großvater, der im Zweiten Weltkrieg von einem US-Geschoss verwundet worden ist. TV-Tipp 18.06.2021, 20h15 auf 3sat: Kleine große Stimme – „Keinen Neger im Chor“ weiterlesen

Umfrage zum Weltflüchtlingstag: Ja zum Asylrecht, aber Mehrheit für geschlossene Grenzen

  • Umfrage zum Weltflüchtlingstag: Ja zum Asylrecht, aber Mehrheit für geschlossene GrenzenWeniger Zustimmung für Asylrecht, mehr für Grenzschließung
  • Corona hemmt Aufnahmebereitschaft der Deutschen
  • Glaube an erfolgreiche Integration von Flüchtlingen nimmt zu

Eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die anlässlich des Weltflüchtlingstages 2021 durchgeführt wurde, zeichnet ein sehr gemischtes Bild bezüglich der Einstellungen der Deutschen gegenüber geflüchteten Menschen. Umfrage zum Weltflüchtlingstag: Ja zum Asylrecht, aber Mehrheit für geschlossene Grenzen weiterlesen

Statt Brennholz: Saubere, ungefährliche und effiziente Kochtechnologien für Mali

Statt Brennholz: Saubere, ungefährliche und effiziente Kochtechnologien für Mali
Traditionelle Kochstellen in Mali bestehen in der Regel aus zwei, drei kleineren Steinen, auf denen ein Topf steht. Ein Arbeitspaket im Projekt „C-COOK-MALI“ sieht vor, diese Konstruktion zu optimieren. (Foto: IPR/IFRA)

Im Binnenstaat Mali in Westafrika wird größtenteils mit Brennholz gekocht. Dies führt zu Problemen: Neben einer zunehmenden Abholzung der Wälder kommt es zur gesundheitsschädlichen Rauchbildung in Innenräumen. Zudem ist die Sammlung von Brennholz zeitaufwändig und gefährlich. Die TH Köln entwickelt daher mit internationalen Projektpartnern mehrere Lösungen für alternative Kochtechnologien. Statt Brennholz: Saubere, ungefährliche und effiziente Kochtechnologien für Mali weiterlesen

Arte-Afrika-Dokutipp: Madagaskar – Feier mit den Toten

Arte-Afrika-Dokutipp: Madagaskar - Feier mit den Toten
Screenshot: Feiernde vor einer Grabstätte

Auf Madagaskar feiert der Stamm der Merina die Einheit zwischen Lebenden und Toten mit einem fröhlichen und gleichzeitig makabren Totenwendungsfest. Während der Famadihana betrachten sie die Toten für kurze Zeit als Lebende, exhumieren sie und feiern mit ihnen zusammen. Arte-Afrika-Dokutipp: Madagaskar – Feier mit den Toten weiterlesen

Coronavirus – Afrika: Starker Anstieg der COVID-19-Fälle nähert sich dem Höhepunkt der ersten Welle

Coronavirus - Afrika: Starker Anstieg der COVID-19-Fälle nähert sich dem Höhepunkt der ersten WelleIn 23. Kalenderwoche wurde ein Anstieg von mehr als Covid-19-116.500 Fällen verzeichnet, im Vergleich zu 91.000 Fällen in der Vorwoche: Die COVID-19-Fälle in Afrika steigen von Woche zu Woche um mehr als 20%, da sich die dritte Welle auf dem Kontinent beschleunigt und sich dem Höhepunkt der ersten Welle nähert, die im Juli 2020 mit mehr als 120.000 wöchentlich registrierten Fällen ihren Höhepunkt erreichte, so neue Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Coronavirus – Afrika: Starker Anstieg der COVID-19-Fälle nähert sich dem Höhepunkt der ersten Welle weiterlesen

Geflüchtete: Griechenland macht mit Pushbacks weiter wie gewohnt, und die EU sieht tatenlos zu

Geflüchtete: Griechenland macht mit Pushbacks weiter wie gewohnt, und die EU sieht tatenlos zu
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NGOs fordern unabhängige Überwachung der illegalen Praxis: Die Zahl der Pushbacks an den europäischen Außengrenzen in Griechenland ist seit 2017 kontinuierlich gestiegen. Trotz intensiver Medienberichterstattung und internationaler Kritik an den Zurückweisungen von Geflüchteten ist kein Ende dieser illegalen Praxis absehbar, im Gegenteil: Pushbacks werden inzwischen systematisch durchgeführt, und kritische Positionen der griechischen Zivilgesellschaft, die sich gegen diese Praxis aussprechen, werden diskreditiert. Das zeigt die neueste Ausgabe des Lesbos Bulletin des Griechischen Flüchtlingsrats und Oxfam. Die Organisationen fordern nationale unabhängige Überwachungsmechanismen zur Untersuchung möglicher Verstöße gegen Grundrechte. Geflüchtete: Griechenland macht mit Pushbacks weiter wie gewohnt, und die EU sieht tatenlos zu weiterlesen

Straßenkinder in Togo: Die Straße ist kein unabwendbares Schicksal – Zivilgesellschaft gefordert

Straßenkinder in Togo: Die Straße ist kein unabwendbares Schicksal – Zivilgesellschaft gefordert
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Für die NGO Ange (Freunde für eine neue Generation von Kindern) ist das Phänomen der Straßenkinder unerträglich. 600 gibt es landesweit in Togo, davon 300 allein in der Hauptstadt Lomé. Aber wahrscheinlich sind es weitaus mehr. Straßenkinder in Togo: Die Straße ist kein unabwendbares Schicksal – Zivilgesellschaft gefordert weiterlesen

Haus der Kulturen der Welt, Berlin: Bonaventure Soh Bejeng Ndikung aus Kamerun wird neuer Intendant

Haus der Kulturen der Welt, Berlin: Bonaventure Soh Bejeng Ndikung aus Kamerun wird neuer Intendant
Foto: Alexander Steffens

Der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) hat Bonaventure Soh Bejeng Ndikung zum neuen Intendanten am Haus der Kulturen der Welt (HKW) berufen. Er wird das Amt am 1. Januar 2023 von Bernd M. Scherer übernehmen. Haus der Kulturen der Welt, Berlin: Bonaventure Soh Bejeng Ndikung aus Kamerun wird neuer Intendant weiterlesen

Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert

Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert
Foto: SAA

South African Airways (SAA) befindet sich nun unter dem Dach eines privaten Unternehmens. Nach einem Rettungsplan ist das Unternehmen nun zu 51% im Besitz eines privaten Konsortiums, kündigte der südafrikanische Minister für öffentliche Unternehmen Pravin Gordhan an. Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert weiterlesen

Sonderbeauftragter des UNO-Sicherheitsrats: Mali darf nicht in Instabilität versinken

Sonderbeauftragter des UNO-Sicherheitsrats: Mali darf nicht in Instabilität versinkenEl-Ghassim Wane (Foto) betonte die Notwendigkeit der fortgesetzten Unterstützung des Sicherheitsrates und der internationalen Gemeinschaft im allgemeinen für Mali: Vier Tage nach Ankündigung der Aussetzung der gemeinsamen Militäroperationen Frankreichs mit den malischen Streitkräften erklärte der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Mali heute Morgen vor dem Sicherheitsrat, dass sich Mali an einem kritischen Punkt befindet und rief dazu auf, nicht zuzulassen, dass das Land in eine neue Instabilität mit dramatischen Folgen für die Subregion und darüber hinaus abgleitet. Sonderbeauftragter des UNO-Sicherheitsrats: Mali darf nicht in Instabilität versinken weiterlesen

Neue Einreiseverfügung in Gabun ab 15.06.: ALLE aus dem Ausland Einreisenden müssen in Hotel-Quarantäne

Neue Einreiseverfügung in Gabun ab 15.06.: ALLE aus dem Ausland Einreisenden müssen in Hotel-QuarantäneDie gabunische Regierung hat ab 15. Juni 2021 die Verfügung erlassen, dass alle mit internationalen Flügen Ankommenden nach einem PCR-Test am Flughafen Libreville zunächst 24 Std. auf eigene Kosten in Hotel-Quarantäne gehen müssen. Dafür steht eine neue Webseite mit einer bestimmten Anzahl von akkreditierten Hotels (mit Preisen) zur Verfügung, auf der man sich vor Abreise registrieren muss: https://voyageurs.assistcovid19.ga/home. Neue Einreiseverfügung in Gabun ab 15.06.: ALLE aus dem Ausland Einreisenden müssen in Hotel-Quarantäne weiterlesen

BURUNDI KIDS-Gründerin Martina Wziontek bekommt für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz

BURUNDI KIDS-Gründerin Martina Wziontek bekommt für ihr Engagement das BundesverdienstkreuzDie Hoffnung auf Chancen und auf eine bessere Zukunft – für die meisten Kinder und Jugendlichen im ostafrikanischen Land Burundi bleibt diese Hoffnung bloß ein Traum. Der Kölner Verein Burundikids e.V. will jungen Menschen in Burundi die Chance ermöglichen, aus ihrem Leben das zu machen, was sie sich erträumen. Seit 18 Jahren unterstützt Burundikids e.V. Kinder und Jugendliche in Burundi. Das ostafrikanische Land ist weiterhin eines der ärmsten Länder der Welt. Mangelernährung, Gewalt, sowie vielerorts nicht vorhandene Bildungschancen, bestimmen den Alltag vieler Menschen. BURUNDI KIDS-Gründerin Martina Wziontek bekommt für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz weiterlesen

Empörter Gabuner startet Petition gegen Preiserhöhungen von Air France

Empörter Gabuner startet Petition gegen Preiserhöhungen von Air FranceDie von Jean-Philippe Essia, einem verärgerten Gabuner, auf Change.org gestartete Petition prangert den angeblichen Missbrauch des Monopols der französischen Gesellschaft Air France zum Nachteil ihrer gabunischen Kunden an. Für den Initiator dieser Kampagne ist es an der Zeit, Air France wissen zu lassen, dass der Kunde König ist. Empörter Gabuner startet Petition gegen Preiserhöhungen von Air France weiterlesen

Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen?

Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen?Die afrikanischen Länder stehen an einem Scheideweg. Die COVID-19-Pandemie hat das Business zum Erliegen gebracht. Die hart erkämpften wirtschaftlichen Errungenschaften des Kontinents der letzten zwei Jahrzehnte, die für die Anhebung des Lebensstandards unerlässlich sind, laufen Gefahr, auf null zurückzugehen. Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen? weiterlesen

Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika

Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika
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In Afrika hat der Weinmarkt großes Entwicklungspotenzial. Mit dem Wirtschaftswachstum und den steigenden Einkommen sind die Aussichten für den Konsum des Getränks positiv. Auf dem Kontinent ist Namibia das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA) konsumiert jeder Einwohner durchschnittlich 20 Liter des Getränks pro Jahr, mehr als jede andere Nation Afrikas. Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika weiterlesen

Lufthansa-Tochter Eurowings Discover plant Flüge nach Simbabwe mit Stopp in Namibia

Lufthansa-Tochter Eurowings Discover plant Flüge nach Simbabwe mit Stopp in Namibia
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Die neue Langstrecken-Freizeitfluggesellschaft der Lufthansa, Eurowings Discover, will ab März 2022 Europa mit den Victoria Falls in Simbabwe verbinden. Ab Frühjahr nächsten Jahres plant die Fluggesellschaft drei Flüge pro Woche vom Flughafen Frankfurt (FRA) zum Victoria Falls Airport (VFA) mit einem Zwischenstopp am Hosea Kutako International Airport (WDH) in Windhoek, Namibia, durchzuführen. Lufthansa-Tochter Eurowings Discover plant Flüge nach Simbabwe mit Stopp in Namibia weiterlesen

Burkina Faso / Massaker in Solhan: Die Sahel-Region drückt ihre Wut mit einem Friedensmarsch aus

Burkina Faso / Massaker in Solhan: Die Sahel-Region drückt ihre Wut mit einem Friedensmarsch aus
Die Demonstranten übergeben dem Gouverneur der Sahelregion ihren Brief an den Präsidenten

Nach den Angriffen in Solhan, einer kleinen Gemeinde in der Provinz Yagha, die sich in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 2021 ereigneten, brachten die Bürger:innen der Sahel-Region ihre Frustration am Samstag, den 12. Juni 2021 durch einen friedlichen Marsch in den Straßen der Stadt Dori, der Hauptstadt der Region, zum Ausdruck. Burkina Faso / Massaker in Solhan: Die Sahel-Region drückt ihre Wut mit einem Friedensmarsch aus weiterlesen

Hilfszusagen der G-7 für Entwicklungsländer können nur ein erster Schritt sein

Hilfszusagen der G-7 für Entwicklungsländer können nur ein erster Schritt sein
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„Die von den Staats- und Regierungschefs der G-7 angekündigten Hilfszusagen für zusätzliche 2,3 Milliarden Impfstoffe und einen Infrastrukturfonds für Entwicklungsländer sind eine wichtige Initiative und ein pragmatischer Ansatz mit viel Potential. Für die Überwindung der aktuellen und von zukünftigen Krisen braucht es aber mehr als reine Hilfszusagen der Industrieländer,“ erklärt Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika Verein der deutschen Wirtschaft. Hilfszusagen der G-7 für Entwicklungsländer können nur ein erster Schritt sein weiterlesen

Togo: Der deutsche Minister kam nicht mit leeren Händen

Togo: Der deutsche Minister kam nicht mit leeren HändenGerd Müller, deutscher Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, begann seinen Besuch in Togo am gestrigen Sonntag mit der Übergabe von Beatmungsgeräten und Oximetern an das Gesundheitsministerium. „Sie sind nicht allein“, titelt das Onlinemagazin republicoftogo.com den Minister und zitiert weiter: „Wir sind bereit, Sie zu unterstützen“. Togo: Der deutsche Minister kam nicht mit leeren Händen weiterlesen

Marokko: Weltbank stellt zusätzliche Mittel zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des Schutzes vor natur- und klimabedingten Katastrophenrisiken bereit

Marokko: Weltbank stellt zusätzliche Mittel zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des Schutzes vor natur- und klimabedingten Katastrophenrisiken bereit
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Die Weltbank hat heute eine zusätzliche Finanzierung in Höhe von 100 Millionen Dollar genehmigt, um Marokko dabei zu helfen, die Auswirkungen von Naturkatastrophen besser zu bewältigen. Die Mittel werden verwendet, um ein bestehendes 200-Millionen-Dollar-Programm zu stärken, das sich auf Widerstandsfähigkeit und integriertes Katastrophenrisikomanagement konzentriert und die Kapazitäten marokkanischer Institutionen im Bereich Katastrophenrisikomanagement verbessert sowie in die Risikominderung investiert. Marokko: Weltbank stellt zusätzliche Mittel zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des Schutzes vor natur- und klimabedingten Katastrophenrisiken bereit weiterlesen

Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun – eine chinesische „Mafia“ im Zentrum des Übels

Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun - eine chinesische "Mafia" im Zentrum des Übels
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Der gabunische Tropenwald, mit 22 Millionen Hektar die zweitgrößte Lunge des Planeten, ist mehreren Bedrohungen ausgesetzt, darunter die illegale Abholzung. Das grüne Gold Gabuns verfügt über mehr als 400 Baumarten, die von verschiedenen ausländischen Unternehmen, darunter auch Chinesen, abgeholzt werden. In Gabun ist jedoch 1/3 der Waldabholzung illegal. Eine alarmierende Situation, die die höchsten Behörden zum Handeln gezwungen hat, um diese Geißel einzudämmen, die die lokale Artenvielfalt bedroht. Der Wald, der 85 % der Landesfläche bedeckt, ist nach dem Öl (schwarzes Gold) die zweite finanzielle Einnahmequelle Gabuns. Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun – eine chinesische „Mafia“ im Zentrum des Übels weiterlesen

arte-Afrika-TV-Tipp: Mosambik – Wieder Terror im Namen Allahs

arte-Afrika-TV-Tipp: Mosambik - Wieder Terror im Namen Allahs
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In der Region Cabo Delgado im Nordosten Mosambiks terrorisieren die Dschihadisten der Al-Shabaab, seit 2019 mit dem Islamischen Staat verbunden, seit gut 4 Jahren die Menschen. Die Zahl der Gewalttaten hat sich im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Die Miliz greift Volksgruppen an und attackiert öffentliche Einrichtungen. Bis heute starben mehr als 2.800 Menschen. arte-Afrika-TV-Tipp: Mosambik – Wieder Terror im Namen Allahs weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Boykottiert

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: BoykottiertNigeria sperrt das soziale Netzwerk Twitter: Letzten Freitag gab die nigerianische Regierung bekannt, das soziale Netzwerk Twitter auf unbestimmte Zeit gesperrt zu haben und alle diejenigen, einschließlich der Rundfunksender, die die Plattform weiter nutzen, strafrechtlich zu verfolgen. Die Regierung würde keine Aktionen von Twitter dulden, die die „korporative Existenz“ Nigerias untergraben und hierdurch das Land destabilisieren könnten. Zwei Tage zuvor war ein Tweet des Präsidenten Muhammadu Buhari aufgrund von missbräuchlichem Verhalten gelöscht und sein Benutzerkonto für zwölf Stunden gesperrt worden. Ihm wird vorgeworfen, zu Gewalt gegenüber einer sezessionistischen Bewegung im Südosten des Landes aufgerufen zu haben. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Boykottiert weiterlesen

Anzahl der Coronafälle in Uganda fast vervierfacht: Breitet sich die Pandemie erst jetzt in Afrika richtig aus?

Anzahl der Coronafälle in Uganda fast vervierfacht: Breitet sich die Pandemie erst jetzt in Afrika richtig aus?In den vergangenen Wochen stieg die Zahl der Coronainfektionen in Uganda um rund 370 Prozent. Nach offiziellen Angaben wurden bisher rund 55.000 Menschen in Uganda mit COVID-19 infiziert, doch derzeit kommen täglich mehr als 600 neue Infektionen hinzu. Die Dunkelziffer könnte deutlich höher sein. Fast jeder fünfte Test fällt in dem ostafrikanischen Land seit einigen Tagen positiv aus. Anzahl der Coronafälle in Uganda fast vervierfacht: Breitet sich die Pandemie erst jetzt in Afrika richtig aus? weiterlesen

Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartet

Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartetImpact Diaries heißt die neue Plattform, auf der Fairtrade Projekte für existenzsichernde Einkommen vorstellt. Das Besondere: In kurzen selbstgedrehten Videotagebüchern berichten die Produzentinnen und Produzenten ungefiltert und authentisch wie nie über die Auswirkungen und Veränderungen vor Ort. Schirmherrin des Projektes ist Schauspielerin Emilia Schüle. „Ich habe das große Glück, dass ich von meiner Arbeit leben kann. Viele Menschen in Westafrikas Kakaosektor können das nicht – obwohl sie so hart arbeiten. Das können und müssen wir ändern“, so die 28-Jährige, die sich seit Jahren für eine bessere Gesellschaft engagiert. Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartet weiterlesen

Buchtipp: „Wir Gotteskinder“

Buchtipp: "Wir Gotteskinder"Der Roman erzählt aus dem Leben einer Familie aus Ghana. In Deutschland, in England und in Ghana spielen die Geschehnisse. Zentrale Figur ist Maya, in Deutschland aufgewachsen. Der Besuch der Internatsschule hinterlässt seine Spuren. Das Mädchen verbarrikadiert sich in seinen Tagträumen. Sie findet wenig Resonanz, wenn sie berichtet, dass sie eine Prinzessin sei. Die Autorin zeigt facettenreich in ihren minuziösen Schilderungen die zahlreichen schmerzhaften Momente im Leben des Kindes. Die Eltern sind mit sich selbst beschäftigt, Maya vermisst ihr Mitgefühl. Buchtipp: „Wir Gotteskinder“ weiterlesen

Aus afrikanischem Blickwinkel: was der Kontinent vom G7-Gipfel erwartet

Aus afrikanischem Blickwinkel: was der Kontinent vom G7-Gipfel erwartet
© Bundesministerium der Finanzen

Der 47. G7-Gipfel, der sieben der reichsten Länder der Welt (Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und die Vereinigten Staaten) sowie die Europäische Union zusammenbringt, beginnt diesen Freitag, den 11. Juni, für drei Tage in England. Das Treffen, bei dem auch Wirtschaftsmächte wie Australien, Indien, Südkorea und Südafrika zu Gast sein werden, war bereits im vergangenen Jahr aufgrund von Covid-19 verschoben worden. Das Treffen wird Gelegenheit bieten, den Wiederaufschwung nach Covid-19, die Koordinierung der weltweiten Impfstoffbemühungen und die Klimaherausforderungen zu diskutieren. Aus afrikanischem Blickwinkel: was der Kontinent vom G7-Gipfel erwartet weiterlesen

Coronavirus – Afrika: Neun von zehn afrikanischen Ländern werden das dringende COVID-19-Impfziel voraussichtlich nicht erreichen

Coronavirus - Afrika: Neun von zehn afrikanischen Ländern werden das dringende COVID-19-Impfziel voraussichtlich nicht erreichenMit 32 Millionen Dosen entfällt auf Afrika weniger als 1 % der weltweit verabreichten mehr als 2,1 Milliarden Dosen: Da die Zahl der COVID-19-Fälle in Afrika in der dritten Woche in Folge ansteigt und weniger Impfstoffe zur Verfügung stehen, wird erwartet, dass 47 der 54 Länder in Afrika – also fast 90 % – das Ziel, 10 % ihrer Bevölkerung bis September zu impfen, nicht erreichen werden, es sei denn, Afrika erhält zusätzliche 225 Millionen Dosen. Coronavirus – Afrika: Neun von zehn afrikanischen Ländern werden das dringende COVID-19-Impfziel voraussichtlich nicht erreichen weiterlesen

Afrika /Luftfahrt / Algerien: Air Algérie fliegt Frankfurt wieder an

Afrika /Luftfahrt / Algerien: Air Algérie fliegt Frankfurt wieder anMit der teilweisen Wiedereröffnung der Luftgrenzen des Landes hat Air Algérie letzte Woche ihren internationalen Flugbetrieb wieder aufgenommen. Der Carrier befindet sich nun in einem Prozess des schrittweisen Wiederaufbaus seines Netzwerks wie vor der Pandemie. Afrika /Luftfahrt / Algerien: Air Algérie fliegt Frankfurt wieder an weiterlesen

Madagaskar / Indien: Kinder schuften für Kosmetik, Handys und Haushaltsgeräte

Madagaskar / Indien: Kinder schuften für Kosmetik, Handys und Haushaltsgeräte
© Terre des Hommes

Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni weist terre des hommes auf Kinderarbeit bei der Gewinnung von Rohstoffen hin. In Indien und Madagaskar schürfen rund 30.000 Mädchen und Jungen unter härtesten Bedingungen das Mineral Mica. Die Jüngsten sind gerade vier Jahre alt. Kinder kriechen in selbst gegrabene und bis zu 20 Meter tiefe Schächte und fördern das Mineral an die Oberfläche. Jüngere Kinder sortieren die Ausbeute nach Größe. Immer wieder brechen Schächte ein, es kommt zu schweren Verletzungen und Todesfällen. Kinder weisen massive Schnittverletzungen an den Händen auf und leiden wegen der Staubentwicklung unter Atemwegserkrankungen. Madagaskar / Indien: Kinder schuften für Kosmetik, Handys und Haushaltsgeräte weiterlesen

Junge Geflüchtete in Europa: Eine verlorene Generation?

Junge Geflüchtete in Europa: Eine verlorene Generation?
Symbolbild: fsHH / Pixabay

Neue Studie zeigt, wie junge Geflüchtete drohen, durchs Raster zu fallen. NGOs fordern mehr Unterstützung: In einer neuen Studie schlagen vier Menschenrechtsorganisationen Alarm. In vielen Ländern Europas sind junge Geflüchtete besonderen Risiken ausgesetzt, wenn sie achtzehn Jahre alt werden und den Schutz verlieren, den sie bis dahin hatten. Ihnen drohen dann Obdachlosigkeit, Ausbeutung und Missbrauch. Oxfam, der Griechische Flüchtlingsrat, der Niederländische Flüchtlingsrat und ACLI Frankreich fordern einen besseren Schutz junger Geflüchteter, unter anderem durch vereinfachte Asylverfahren, Vormundschaftsregelungen und bessere Ausbildungsmöglichkeiten. Junge Geflüchtete in Europa: Eine verlorene Generation? weiterlesen

Zunahme in Afrika 16,6 Mio. in den letzten 4 Jahren: weltweite Kinderarbeit steigt auf 160 Millionen

Zunahme in Afrika 16,6 Mio. in den letzten 4 Jahren: weltweite Kinderarbeit steigt auf 160 Millionen
© Rod Waddington

Erstmals seit zwei Jahrzehnten wächst die Zahl ausgebeuteter Kinder – Zusätzliche neun Millionen Kinder könnten durch die COVID-19-Pandemie in Kinderarbeit abrutschen: Weltweit ist die Zahl der Kinder in Kinderarbeit auf 160 Millionen gestiegen – das ist eine Zunahme um 8,4 Millionen Kinder in den letzten vier Jahren. Millionen weitere Mädchen und Jungen sind durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie gefährdet, so ein neuer Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF. Zunahme in Afrika 16,6 Mio. in den letzten 4 Jahren: weltweite Kinderarbeit steigt auf 160 Millionen weiterlesen

Mysteriöse Zehnlingsgeburt in Südafrika – wo sind die Babys denn hin?

Mysteriöse Zehnlingsgeburt in Südafrika – wo sind die Babys denn hin?
© Pretoria News / twitter

Die Medien überschlagen sich derzeit mit der Ankündigung einer Zehnlingsgeburt in Südafrika. Die 37-jährige Gosiame Sithole hat angeblich zehn Kinder zur Welt gebracht. Das wäre ein neuer Weltrekord – wenn es denn wahr ist. Mysteriöse Zehnlingsgeburt in Südafrika – wo sind die Babys denn hin? weiterlesen

Digitaler ARTE-Filmabend zu Populismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Südafrika

Digitaler ARTE-Filmabend zu Populismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Südafrika
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Im Rahmen des Leipziger Wissenschaftsfestivals GLOBE21 findet am kommenden Freitag, 11. Juni (19-21h30), ein digitaler ARTE-Filmabend statt. Zum Thema „Ist Demokratie ohne Wahrheit möglich? Die Gupta Leaks, Populismus & gesellschaftlicher Zusammenhalt in Südafrika” zeigt der Sender zusammen mit Globe|Dialogue ab 19.00 Uhr den Dokumentarfilm „How to Steal a Country“. Digitaler ARTE-Filmabend zu Populismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Südafrika weiterlesen

Afrikas Fluggesellschaften verloren über 10 Mrd. $ im Jahr 2020

Afrikas Fluggesellschaften verloren über 10 Mrd. $ im Jahr 2020
Togos Airline ASKY

Laut einem Bericht der African Airlines Association (AFRAA) verloren die afrikanischen Fluggesellschaften im Jahr 2020 10,21 Milliarden Dollar an Passagiereinnahmen. Dieses unterdurchschnittliche Ergebnis basiert auf einem Rückgang der Zahl der von afrikanischen Fluggesellschaften beförderten Linienpassagiere von 95 Millionen im Jahr 2019 auf 34,7 Millionen im Jahr 2020, was einem Rückgang von 63,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht, so die gleiche Quelle. Afrikas Fluggesellschaften verloren über 10 Mrd. $ im Jahr 2020 weiterlesen

Gabun/Covid-19/Tourismus: 1.650 Betriebe am Rande des Konkurses

Gabun/Covid-19/Tourismus: 1.650 Betriebe am Rande des Konkurses
Das Tropicana, Traditionshotel-Restaurant in Libreville

Die Covid-19-Pandemie hat das Tourismus-, Hotel- und Gaststättengewerbe in Gabun nahezu dezimiert. Nach Angaben des Tourismusministeriums befinden sich derzeit 1650 Betriebe in einer prekären Situation. Dazu gehören 715 Beherbergungsbetriebe, 450 Restaurants und Bars, 340 Reiseagenturen und damit verbundene Aktivitäten sowie 145 touristische Sehenswürdigkeiten. Gabun/Covid-19/Tourismus: 1.650 Betriebe am Rande des Konkurses weiterlesen

Wiederaufnahme der Flüge von und nach Marokko ab 15. Juni 2021

Wiederaufnahme der Flüge von und nach Marokko ab 15. Juni 2021Aufgrund der positiven Indikatoren der epidemiologischen Situation im Königreich Marokko und des Rückgangs der Infektionsfälle mit dem Coronavirus, insbesondere nach der Ausweitung der Impfkampagnen im Land, haben die marokkanischen Behörden neue Maßnahmen ergriffen, um die Einschränkungen für Reisende, die in das Staatsgebiet einreisen wollen, zu lockern. Diese Maßnahmen zielen einerseits darauf ab, die Rückkehr von im Ausland lebenden Marokkanern in ihr Heimatland zu erleichtern, andererseits dürfen auch Bürger:innen bestimmter Länder – inkl. Deutschland – wieder komplikationslos einreisen. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, die Flüge von und nach dem Königreich Marokko ab Dienstag, 15. Juni 2021, wieder aufzunehmen. Wiederaufnahme der Flüge von und nach Marokko ab 15. Juni 2021 weiterlesen

Westafrika exportiert immer noch fast 95% der Baumwollfaserproduktion

Westafrika exportiert immer noch fast 95% der Baumwollfaserproduktion
Baumwollernte in Mali. Foto: ia

Auf dem afrikanischen Kontinent besteht eine der größten Herausforderungen des Agrarsektors darin, die Wertschöpfung der Exporte auf dem Weltmarkt zu erhöhen. Von Cashewnüssen über Kakao bis hin zu Baumwolle, der Kampf ist derselbe. Westafrika exportiert immer noch fast 95% der Baumwollfaserproduktion weiterlesen

IPG-Journal zu Algerien: Angst vor neuen Monstern

IPG-Journal zu Algerien: Angst vor neuen MonsternIn Algerien stagniert der Protest gegen die politische Elite. Dabei verfügt das Land über enormes Potenzial – das sollte auch uns interessieren. Sie warten auf die neue Welt, derweil protestieren sie im dritten Jahr. Der alte Machthaber musste gehen, doch der erhoffte demokratische Aufschwung blieb aus – so sieht es in vielen Ländern aus, in denen es in den vergangenen Jahren zu massiven Protesten gegen die herrschende Elite kam. Algerien bildet da keine Ausnahme. 2019 hatten Hunderttausende Demonstrierende eine fünfte Amtszeit des greisen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika verhindert. Nun stehen vorgezogene Parlamentswahlen an. Der Straßenprotest, Hirak bezeichnet, geht währenddessen bereits ins dritte Jahr, ohne dass sich eine politische Lösung abzeichnet. IPG-Journal zu Algerien: Angst vor neuen Monstern weiterlesen

Message des Präsidenten von Burkina Faso: „Suche läuft, um die Täter der Solhan-Morde zu neutralisieren“

Message des Präsidenten von Burkina Faso: „Suche läuft, um die Täter der Solhan-Morde zu neutralisieren“Dies ist eine Botschaft des Präsidenten von Faso, Oberster Chef der Streitkräfte, nach dem Terroranschlag, bei dem in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 2021 in Solhan in der Sahelzone über hundert Menschen ums Leben kamen. Message des Präsidenten von Burkina Faso: „Suche läuft, um die Täter der Solhan-Morde zu neutralisieren“ weiterlesen

Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD

Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD
© Alexas Fotos/Pixabay

Der Klimawandel wird das Verbreitungsgebiet afrikanischer Menschenaffen in den nächsten 30 Jahren drastisch verkleinern. Dies haben Forscher unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) prognostiziert. Nach ihren Berechnungen reichten die bisherigen Schutzgebiete für die langfristige Sicherung wichtiger Populationen von Gorillas, Schimpansen und Bonobos nicht aus. Die in der Fachzeitschrift Diversity and Distributions veröffentlichte Studie floss auch in die ARD-Dokumentation „Planet ohne Affen“ ein, die heute gesendet wird. Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD weiterlesen

Beliebte Reiseziele in Afrika können wieder uneingeschränkt bereist werden – nur drei Prozent der weltweiten COVID-Infektionen auf dem afrikanischen Kontinent

Beliebte Reiseziele in Afrika können wieder uneingeschränkt bereist werden - nur drei Prozent der weltweiten COVID-Infektionen auf dem afrikanischen Kontinent
Bild: Voice4africa

Etablierte Reiseziele in Afrika sind eine sichere Option für den Urlaub im Jahr 2021. Laut der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC gehen nur drei Prozent der weltweiten COVID-Infektionen auf den afrikanischen Kontinent zurück. Die Lockerung der Wiedereinreiseregelungen für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete macht das Reisen in afrikanische Urlaubsländer nun noch einfacher. Die Quarantänepflicht nach Aufenthalt in einem Risikogebiet entfällt dadurch für deutsche Reisende und so rücken beliebte Urlaubsziele wie Kenia, Uganda, Namibia und Ghana in greifbare Nähe. Beliebte Reiseziele in Afrika können wieder uneingeschränkt bereist werden – nur drei Prozent der weltweiten COVID-Infektionen auf dem afrikanischen Kontinent weiterlesen

Burkina Faso im Kreuzfeuer der Dschihadisten – mindestens 114 Tote bei zwei Anschlägen

Burkina Faso im Kreuzfeuer der Dschihadisten – mindestens 114 Tote bei zwei Anschlägen
©Koch / MSC, https://securityconference.org/impressum/

Mindestens 114 Zivilisten wurden in der Nacht zum Freitag innerhalb weniger Stunden bei zwei Anschlägen im Norden Burkina Fasos getötet. Einer der Anschläge forderte rund 100 Tote, der tödlichste im Land seit Beginn der dschihadistischen Gewalt im Jahr 2015. Burkina Faso im Kreuzfeuer der Dschihadisten – mindestens 114 Tote bei zwei Anschlägen weiterlesen

Afrika 2021: Wer sind die Spitzenverdiener unter den afrikanischen Staatschefs?

Afrika 2021: Wer sind die Spitzenverdiener unter den afrikanischen Staatschefs?
Foto: Amanda Lucidon/ White House

Der kamerunische Präsident Paul Biya (Foto) führt die Liste der afrikanischen Führer mit einem Jahresgehalt von 620.976 Dollar an. Biya wird gefolgt von Marokkos König Mohammed und Südafrikas Cyril Ramaphosa, mit einem Jahresgehalt von 488.604 $ bzw. 223.500 $. Die Daten wurden von Länderwebseiten und Daten von Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds und dem CIA World Factbook ausgewertet. Afrika 2021: Wer sind die Spitzenverdiener unter den afrikanischen Staatschefs? weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Auf der Kippe?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Auf der Kippe?AU und ECOWAS suspendieren Mali: Die Afrikanische Union (AU) hat Mali am vergangenen Mittwoch vorübergehend von all ihren Aktivitäten ausgeschlossen, bis die verfassungsmäßige Ordnung im westafrikanischen Land wiederhergestellt ist. Zuvor hatte bereits die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) am vergangenen Sonntag in Folge des Militärputsches am 24. Mai Malis Mitgliedschaft ausgesetzt. Der Sicherheitsrat der Afrikanischen Union (PSC) verurteilte den Militärputsch in einer am Dienstag veröffentlichten Resolution scharf. Darüber hinaus wurden seitens der AU weitere Sanktionen gegen das westafrikanische Land angekündigt, falls die Militärjunta sich weigern sollte, die Macht an eine zivile Übergangsregierung abzutreten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Auf der Kippe? weiterlesen

Zentralafrika: ECCAS hält zum Tschad, fordert aber Wahlen nach Übergangszeit

Zentralafrika: ECCAS hält zum Tschad, fordert aber Wahlen nach Übergangszeit
©Amanda Lucidon / White House

Auf einem außerordentlichen Gipfeltreffen in Brazzaville am 4. Juni haben die Staats- und Regierungschefs der Wirtschaftsgemeinschaft Zentralafrikanischer Staaten (ECCAS) ihre Unterstützung für den im Tschad stattfindenden Übergang zugesagt. Die ECCAS-Führer bekräftigten das Prinzip der Ablehnung der Machtergreifung durch nicht-demokratische Mittel, betonten aber den außergewöhnlichen Fall des Tschad, dessen Staatschef Idriss Déby Itno bei einem Angriff durch feindliche, von außen gesteuerte Kräfte getötet wurde. Zentralafrika: ECCAS hält zum Tschad, fordert aber Wahlen nach Übergangszeit weiterlesen

Subsahara-Afrika / Covid-19-Impfung: 52 % der Bevölkerung haben das Gefühl, nicht informiert zu sein

Subsahara-Afrika / Covid-19-Impfung: 52 % der Bevölkerung haben das Gefühl, nicht informiert zu seinIn afrikanischen Ländern, wie auch in manchen anderen Nationen der Welt, wird der Impfprozess gegen Covid-19 unter anderem durch Skepsis gegenüber der Wirksamkeit von Impfstoffen behindert. Subsahara-Afrika / Covid-19-Impfung: 52 % der Bevölkerung haben das Gefühl, nicht informiert zu sein weiterlesen

TU Berlin: Gesundheitsforschung mit Afrika

TU Berlin: Gesundheitsforschung mit Afrika
Die Ahmadu Bello University in Zaria, Nigeria, ©facebook

Gesund bleiben in Nigeria und anderen afrikanischen Ländern südlich der Sahara: Alexander von Humboldt-Stipendiat Shafiu Mohammed von der Ahmadu Bello University forscht an der TU Berlin zu Gesundheitssystemen, die sich auf den afrikanischen Kontinent übertragen lassen. Die Forschung, und gerade im Gesundheitswesen, geht weiter, trotz und gerade wegen der Pandemie. Mitten in der Corona-Zeit, im Januar 2021, ist Prof. Dr. Shafiu Mohammed aus Nigeria in Berlin eingetroffen und hat die Arbeit am TU-Fachgebiet Management im Gesundheitswesen von Prof. Dr. Reinhard Busse aufgenommen. Der nigerianische Wissenschaftler erhielt von der Alexander von Humboldt-Stiftung ein Georg Forster-Stipendium für erfahrene Wissenschaftler*innen aus Schwellen- und Entwicklungsländern. TU Berlin: Gesundheitsforschung mit Afrika weiterlesen

Israir startet im Juli Direktflüge von Tel Aviv nach Marrakesch / Marokko

Israir startet im Juli Direktflüge von Tel Aviv nach Marrakesch / Marokko
©Oyoyoy

Die Fluggesellschaft Israir, ein privates israelisches Flug- und nach eigener Aussage größtes Touristikunternehmen des Landes mit Sitz in Tel Aviv und Basis auf dem Flughafen Ben Gurion, hat angekündigt, am 19. Juli Direktflüge zwischen Tel Aviv und Marrakesch zu starten, sieben Monate nachdem die beiden Länder die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen und die Aufnahme von Direktflügen vereinbart haben. Israir plant fünf Direktflüge wöchentlich zwischen Tel Aviv und Marrakesch. Israir startet im Juli Direktflüge von Tel Aviv nach Marrakesch / Marokko weiterlesen

Energie- und Mobilitätskonzepte: Nachhaltige Elektromobilität in Ghana

Energie- und Mobilitätskonzepte: Nachhaltige Elektromobilität in Ghana
Straße in Ghana

Hochschule Bochum unterzeichnete Kooperationsvereinbarungen für Forschungsprojekt „MoNaL“ des Labors für Nachhaltigkeit in der Technik: Durch das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum in vielen Regionen Sub-Sahara Afrikas nimmt auch das Verkehrsaufkommen und die damit einhergehenden Umweltbelastungen immer weiter zu. Leichte Elektrofahrzeuge können eine nachhaltige Mobilitätslösung sein. Das Labor für Nachhaltigkeit in der Technik beschäftigt sich bereits seit 2018 mit Lösungen für emissionsarme Verkehrskonzepte in Form von Light Electric Vehicles (LEVs) und startet nun ein Kooperationsprojekt mit zwei Partnern in Ghana. Energie- und Mobilitätskonzepte: Nachhaltige Elektromobilität in Ghana weiterlesen

Über 1 Millionen COVID-Tote seit G7-Versäumnis bei Impfstoff-Patenten vor vier Monaten

Über 1 Millionen COVID-Tote seit G7-Versäumnis bei Impfstoff-Patenten vor vier MonatenBeim aktuellen Impftempo in Ländern mit niedrigem Einkommen wird es 57 Jahren dauern, bis dort alle Menschen geschützt sind: Seit dem außerordentlichem G7-Gipfel im Februar sind mehr als eine Million Menschen an COVID-19 gestorben. Damals versäumten es die Staats- und Regierungschefs, sich für die Aussetzung des Patentschutzes auszusprechen, damit Impfstoffe auch in Ländern des Globalen Südens hergestellt werden können. Die People’s Vaccine Alliance, in der sich Oxfam, USAIDS, die Health Justice Initiative und weitere NGOs zusammengeschlossen haben, fordert die G7 auf, diesen Fehler bei ihrem kommenden Gipfel zu korrigieren. Denn ohne eine massive Ausweitung der Impfstoff-Produktion wird es nicht gelingen, die Bevölkerungen in einkommensschwachen Ländern – z.B. in Afrika – bald zu impfen. Über 1 Millionen COVID-Tote seit G7-Versäumnis bei Impfstoff-Patenten vor vier Monaten weiterlesen

Fischmehl- und Fischölexporte aus Westafrika nach Europa entlarven ein zerstörerisches Nahrungsmittelsystem

Fischmehl- und Fischölexporte aus Westafrika nach Europa entlarven ein zerstörerisches Nahrungsmittelsystem
© Greenpeace / Pape Diatta Sarr

Dakar, Senegal: Jedes Jahr tragen europäische Unternehmen zu einer tragischen Umleitung von frischem Fisch bei, der für die Ernährungssicherheit von über 33 Millionen Menschen in der westafrikanischen Region unerlässlich ist. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht von Greenpeace Afrika und Changing Markets,” Feeding a Monster: How European aquaculture and animal feed industries are stealing food from West African communities”. Fischmehl- und Fischölexporte aus Westafrika nach Europa entlarven ein zerstörerisches Nahrungsmittelsystem weiterlesen

Namibia / Botswana: Petition an Entwicklungsministerium übergeben: Mehr als 120.000 Stimmen gegen Pläne zur Öl- und Gasförderung im Kavango-Becken

Namibia / Botswana: Petition an Entwicklungsministerium übergeben: Mehr als 120.000 Stimmen gegen Pläne zur Öl- und Gasförderung im Kavango-Becken
Vertreter:innen der DUH mit Israel Kaunatjike, einem Vertreter der namibischen Zivilgesellschaft, vor dem BMZ. ©DUH

–  Namibische Aktivistin Ina-Maria Shikongo und die Deutsche Umwelthilfe fordern Schutz von afrikanischem Naturparadies
–  Über 120.000 Stimmen seit Start der Petition im April für eine Umweltverträglichkeitsprüfung und gegen Bohrungen der umstrittenen kanadischen Firma ReconAfrica
–  Bedroht ist das weltweit größte grenzübergreifende Naturschutzgebiet KaZa, das von der Bundesregierung über die KfW-Entwicklungsbank finanziell gefördert wird
Die Deutsche Umwelthilfe hat heute vor dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine gemeinsame Petition mit der namibischen Aktivistin Ina-Maria Shikongo und dem Bündnis Saving Okavangos Unique Life (SOUL) an die deutsche Bundesregierung übergeben. Namibia / Botswana: Petition an Entwicklungsministerium übergeben: Mehr als 120.000 Stimmen gegen Pläne zur Öl- und Gasförderung im Kavango-Becken weiterlesen

Mali: Abzug der Bundeswehr nach Putsch ist notwendig und überfällig

Mali: Abzug der Bundeswehr nach Putsch ist notwendig und überfällig
Das Einsatzgebiet der Bundeswehr bei MINUSMA ©Bundeswehr

„Die Bundeswehr muss unverzüglich aus Mali abgezogen werden. Schon nach dem letzten Putsch war die Legitimität einer militärischen Unterstützung zweifelhaft. Der erneute Putsch hat die letzten Reste zivilgesellschaftlicher Mitverwaltung beseitigt. Es ist unverantwortlich, in dieser Situation weiter Kämpfer einer Militärregierung auszubilden. Es gibt zudem glaubhafte Berichte von Überläufern zu islamistischen Milizen, die von der Bundeswehr ausgebildet wurden. Das zeigt: Militärische Ausbildungseinsätze sind kein Beitrag zum Frieden“, erklärt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE. Mali: Abzug der Bundeswehr nach Putsch ist notwendig und überfällig weiterlesen

Kooperation mit Uni Kinshasa: 1,5 Millionen Euro für Exzellenz im Kongo

Kooperation mit Uni Kinshasa: 1,5 Millionen Euro für Exzellenz im KongoDie von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) finanzierten BEBUC-Exzellenzstipendien in den Bereichen Medizin und Life Sciences sollen zukünftig Teil eines Else Kröner Fellowships werden. Mit diesen hat der Förderverein Uni Kinshasa – BEBUC in Zusammenarbeit mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) ein einmaliges Förderprogramm für exzellenten kongolesischen Nachwuchs ins Leben gerufen. Kooperation mit Uni Kinshasa: 1,5 Millionen Euro für Exzellenz im Kongo weiterlesen

Außenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres laden ein zur Zweiten Berliner Libyen-Konferenz

Außenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres laden ein zur Zweiten Berliner Libyen-KonferenzAußenminister Heiko Maas und der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres haben die teilnehmenden Staaten und Organisationen des Berliner Prozesses zur Zweiten Berliner Libyen-Konferenz am 23. Juni ins Auswärtige Amt in Berlin eingeladen. An der Konferenz wird erstmals auch die libysche Übergangs-Einheitsregierung teilnehmen. Außenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres laden ein zur Zweiten Berliner Libyen-Konferenz weiterlesen

Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werden

Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werdenKonferenz in Hamburg diskutiert Beitrag der deutschen Wirtschaft zu nachhaltiger Entwicklung in Afrika / Minister aus Nigeria und Ghana sprechen über Möglichkeiten, Norddeutschland zum Hub für Wasserstoff aus Afrika zu machen: Dass der Klimawandel nur begrenzbar ist, wenn die massiv wachsende Bevölkerung in Afrika mit CO2-freier Energie versorgt werden kann, ist den meisten Akteuren bewusst. Wie das konkret gelingen kann und welche Rolle dabei deutsche Unternehmen und Investoren spielen, das diskutieren Entscheider aus Afrika und aus der deutschen Wirtschaft am 1. Und 2. Juni im Rahmen des 14. German-African Energy Forum in Hamburg. Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werden weiterlesen

IPG-Journal: Namibia – Wie sühnt man einen Genozid?

IPG-Journal: Namibia - Wie sühnt man einen Genozid?
Foto: Peter Jupke / Pixabay

Die deutsche Kolonialmacht beging Völkermord, Berlin bekennt sich zur Verantwortung. In Namibia aber stößt das Abkommen auf erbitterte Ablehnung. Es ist sehr still derzeit um die namibische Regierungsspitze. Seltsam still angesichts der aufsehenerregenden Nachricht, dass nach fast sechs Jahren zäher Verhandlungen nun ein Entwurf für ein deutsch-namibisches Versöhnungsabkommen unterschriftsreif vorliegen soll. IPG-Journal: Namibia – Wie sühnt man einen Genozid? weiterlesen

Äthiopien: Schulen in Tigray besetzt und geplündert

Äthiopien: Schulen in Tigray besetzt und geplündert
Symbolfoto, ©Jhohn DL

Alle Kriegsparteien in Tigray sind seit Beginn des Konflikts in Angriffe, Plünderungen und Besetzungen von Schulen verwickelt, so Human Rights Watch. Nur ein Beispiel: Regierungstruppen nutzten die historische Atse Yohannes Schule in der Regionalhauptstadt Mekelle als Kaserne, nachdem sie Ende November 2020 die Kontrolle über die Stadt von der ehemaligen Regierungspartei der Region, der Tigray People’s Liberation Front, übernommen hatten. Sie besetzten die Schule bis Mitte April 2021. Äthiopien: Schulen in Tigray besetzt und geplündert weiterlesen

Burna Boy, der meistgehörte afrikanische Musiker der Welt

Burna Boy, der meistgehörte afrikanische Musiker der WeltDer globale Audio-Streaming-Dienst Spotify hat im Vorfeld des „Afrika-Tages“ am Dienstag, den 25. Mai 2021, die meistgehörten afrikanischen Künstler und Songs der Welt veröffentlicht. Die Liste basiert auf den Streaming-Zahlen von März bis Mai 2021. Dazu gehören Burna Boy, Nomcebo Zikode, Aya Nakamura und Master KG. Burna Boy, der meistgehörte afrikanische Musiker der Welt weiterlesen

Zentralafrika: Die Afrikanische Entwicklungsbank vergibt rund 1 Million US-Dollar zur Stärkung des regionalen Finanzmarkts

Zentralafrika: Die Afrikanische Entwicklungsbank vergibt rund 1 Million US-Dollar zur Stärkung des regionalen FinanzmarktsDer Zuschuss in Höhe von 994.638 US$ stammt aus dem Fund for African Private Sector Assistance (FAPA): Die Afrikanische Entwicklungsbank und die Bank der Zentralafrikanischen Staaten (BEAC) haben am 28. Mai in Abidjan eine Zuschussvereinbarung zur Unterstützung des Projekts für einen einheitlichen Finanzmarkt der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC) unterzeichnet. Zentralafrika: Die Afrikanische Entwicklungsbank vergibt rund 1 Million US-Dollar zur Stärkung des regionalen Finanzmarkts weiterlesen

Afrikas Beitrag zur Wissenschaft: Neue Ringvorlesung im Netz

Afrikas Beitrag zur Wissenschaft: Neue Ringvorlesung im NetzNicht nur in Afrika ist eine Tendenz spürbar, geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung an ihrer politischen und ökonomischen Relevanz zu bemessen. Insbesondere im frankophonen Afrika führt die Vorrangstellung der angewandten Forschung jedoch dazu, dass die dortigen Geistes- und Sozialwissenschaften im globalen Vergleich schwächer abschneiden. Um dem etwas entgegenzusetzen, hat vor einem Jahr in Bamako, Mali, die „Pilot African Postgraduate Academy (PAPA)“ eröffnet. Stipendiatinnen und Stipendiaten betreiben dort im engen Austausch mit ihren Betreuerinnen und Betreuern Grundlagenforschung auf internationalem Niveau. Afrikas Beitrag zur Wissenschaft: Neue Ringvorlesung im Netz weiterlesen

Tunesien hebt Quarantänepflicht und PCR-Test-Pflicht für komplett Geimpfte und Genesene auf

Tunesien hebt Quarantänepflicht und PCR-Test-Pflicht für komplett Geimpfte und Genesene auf

Gemäß einer Info des Fremdenverkehrsamtes Tunesien von heute gelten ab 1. Juni 2021 folgende Einreisebestimmungen nach Tunesien:

Aufhebung der Quarantäne- und PCR-Testpflicht bei der Einreise für:
– Passagiere, die zwei Mal geimpft worden sind. Diese müssen ihren offiziellen Impfpass mit QR-Code vorlegen.
– Passagiere, die von Covid genesen sind (mindestens sechs Wochen zum Zeitpunkt der Einreise). Diese müssen diesbezüglich ein ärztliches Attest seitens des Gesundheitsamtes vorlegen.

Weitere Bestimmungen: Tunesien hebt Quarantänepflicht und PCR-Test-Pflicht für komplett Geimpfte und Genesene auf weiterlesen

Africa Road Builders: Nigerias Präsident Buhari gewinnt 2021 Super Builder Award

Africa Road Builders: Nigerias Präsident Buhari gewinnt 2021 Super Builder Award
©Chatham House / All Progressives Congress, Nigeria

Während der Eröffnungskonferenz der Africa Road Builders wurde der Präsident Nigerias, Muhammadu Buhari, am Mittwoch, 19. Mai, in Kairo (Ägypten) zum Gewinner des Super Builder Award – Babacar Ndiaye Trophy 2021 ernannt. Der nigerianische Staatschef tritt die Nachfolge seines ägyptischen Amtskollegen Abdel Fattah al-Sissi an, der den Preis 2020 erhalten hatte. Das Auswahlkomitee wählte Präsident Buhari „für seine persönliche Führung und für die Bemühungen um die Verkehrssicherheit und die Gesundheit der Menschen im Zusammenhang mit Verkehr.“ Africa Road Builders: Nigerias Präsident Buhari gewinnt 2021 Super Builder Award weiterlesen

Südafrika / Polyandrie: Dürfen südafrikanische Frauen bald mehrere Ehemänner haben?  

Südafrika / Polyandrie: Dürfen südafrikanische Frauen bald mehrere Ehemänner haben?  
Das Ende der Monogamie? Foto: ia

In Südafrika sollen Politiker, darunter das Innenministerium, in Kürze einen Gesetzentwurf zur Legalisierung der Polyandrie, einer Verbindung, in der eine Frau mehr als einen Ehemann hat, einbringen. Das Thema hat eine große Kontroverse im Land ausgelöst, berichtet La Nouvelle Tribune. Südafrika / Polyandrie: Dürfen südafrikanische Frauen bald mehrere Ehemänner haben?   weiterlesen

Afrika/Fußball/Gabun: Guelor Kanga „Von diesem „Sturm“ habe ich viel gelernt“

Afrika/Fußball/Gabun: Guelor Kanga „Von diesem „Sturm“ habe ich viel gelernt“Nach der Veröffentlichung der CAF-Entscheidung bezüglich der Beschwerde der FECOFA gegen ihn atmet Guelor Kanga auf. Nachdem die Klage abgewiesen wurde, bedankt sich der gabunische Nationalspieler bei seinen Unterstützern. Nach der Entscheidung der CAF, die Beschwerde der FECOFA zurückzuweisen, freute sich Guelor Kanga zunächst in einem Live-Video auf Instagram. Kurz danach veröffentlichte er auf dem gleichen sozialen Netzwerk eine Dankesmessage. Afrika/Fußball/Gabun: Guelor Kanga „Von diesem „Sturm“ habe ich viel gelernt“ weiterlesen

Luftfahrt / Afrika: Marokko wird erstes afrikanisches Land mit einem Zentrum für Demontage und Recycling von Flugzeugen

Luftfahrt / Afrika: Marokko wird erstes afrikanisches Land mit einem Zentrum für Demontage und Recycling von FlugzeugenLaut IATA werden jedes Jahr mehr als 700 Flugzeuge aus den Flotten der Fluggesellschaften ausgemustert, und etwa 90 % der Flugzeugteile können wiederverwendet oder recycelt werden. Und doch gibt es in keinem afrikanischen Land ein Zentrum für den Rückbau und das Recycling von Flugzeugen. Eine Herausforderung, die Marokko annehmen will. Luftfahrt / Afrika: Marokko wird erstes afrikanisches Land mit einem Zentrum für Demontage und Recycling von Flugzeugen weiterlesen

Anerkennung des Völkermordes im heutigen Namibia: Deutschland muss nun alle Herero- und Nama-Verbände einbeziehen

Anerkennung des Völkermordes im heutigen Namibia: Deutschland muss nun alle Herero- und Nama-Verbände einbeziehen
©mailanmaik/Pixabay

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Ankündigung der deutschen Bundesregierung, die Verbrechen an den Herero und Nama in den Jahren 1904 / 1905 als Völkermord anzuerkennen. „Der Abschluss der sechsjährigen Verhandlungen sollte dabei einen Neubeginn in der Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte bedeuten, nicht deren Ende“, sagte Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung am Freitag in Göttingen. „Um die Völkermord-Verbrechen des deutschen Kaiserreiches im heutigen Namibia aufzuarbeiten, muss die deutsche Bundesregierung nun auch auf diejenigen Verbände der Herero und Nama zugehen, die sich von den Verhandlungen zwischen Namibia und Deutschland auf Regierungsebene ausgeschlossen fühlten. Nur dann kann es zu einer wahren Aussöhnung kommen.“ Anerkennung des Völkermordes im heutigen Namibia: Deutschland muss nun alle Herero- und Nama-Verbände einbeziehen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 21: Kurswechsel

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 21: KurswechselBreaking News: Deutschland erkennt seine Kolonialverbrechen im damaligen Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, bei denen zwischen 1904 und 1908 etwa 65.000 Herero und 10.000 Nama ums Leben kamen, offiziell als Völkermord an. Diese Anerkennung der Schuld ist Teil der Einigung zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Namibia, die nun nach mehr als fünfjährigen Verhandlungen zwischen den beiden Ländern erzielt wurde. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 21: Kurswechsel weiterlesen

Entwicklungsministerium für Ausbau der Impfstoff- Produktion in Afrika

Entwicklungsministerium für Ausbau der Impfstoff- Produktion in Afrika„Corona wird nicht in einem Jahr vorbei sein, das Virus mutiert. Wir müssen deshalb vorausschauend planen und Impfstoff-Produktionsstätten weltweit ausbauen. Wir stehen bereit, unsere Partnerländer nicht nur durch die Bereitstellung von Impfstoffen über die globale Impfstoffplattform COVAX, sondern auch beim Aufbau der Impfstofflogistik und einer eigenen Impfstoffproduktion zu unterstützen. Zum Beispiel beim Kühlkettenmanagement, damit Impfstoffe sicher in die ländlichen Gebiete gebracht werden können. Oder mit einem Sequenziergerät für Südafrika, das Virusmutationen entdecken und so deren Ausbreitung frühzeitig verhindern kann. Entwicklungsministerium für Ausbau der Impfstoff- Produktion in Afrika weiterlesen

Global Startup Awards Africa: Afrikas Top-Tech-Innovatoren entdecken, unterstützen und weltweit sichtbar machen

Global Startup Awards Africa: Afrikas Top-Tech-Innovatoren entdecken, unterstützen und weltweit sichtbar machenAfrikanisches Unternehmertum entdecken, unterstützen und sichtbar machen: Zum ersten Mal haben die Macher der Zukunft aus den 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union die Chance, am weltweit größten unabhängigen Wettbewerb teilzunehmen, der dem Startup-Ökosystem gewidmet ist, mit der Eröffnung der Nominierungen für die Global Startup Awards (GSA) Africa (www.GlobalStartupAwards.com). Diese Auszeichnungen bieten der gesamten Wertschöpfungskette des Ökosystems Sichtbarkeit, Zugang zu wertvollen globalen Verbindungen und die Möglichkeit, Partnerschaften auf dem gesamten Kontinent zu bilden. Global Startup Awards Africa: Afrikas Top-Tech-Innovatoren entdecken, unterstützen und weltweit sichtbar machen weiterlesen

Vereinbarung mit Namibia: „Wichtiger Schritt, aber bei der Aufarbeitung auch anderer Verbrechen aus der Kolonialzeit bleibt noch viel zu tun“

Vereinbarung mit Namibia: „Wichtiger Schritt, aber bei der Aufarbeitung auch anderer Verbrechen aus der Kolonialzeit bleibt noch viel zu tun“
©PeterJupke/Pixabay

„Die Einigung über eine gemeinsame politische Erklärung ist ein bedeutender Schritt zur kritischen Aufarbeitung der deutschen Kolonialverbrechen, und doch ist sie nur der Beginn eines weiten Weges. Diese Vereinbarung darf kein Schlussstrich sein, sondern legt den Grundstein für einen umfangreichen Prozess. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass Deutschland die deutschen Kolonialverbrechen als Völkermord anerkennt und dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Namibia um Entschuldigung bitten wird. Vereinbarung mit Namibia: „Wichtiger Schritt, aber bei der Aufarbeitung auch anderer Verbrechen aus der Kolonialzeit bleibt noch viel zu tun“ weiterlesen

Namibia lanciert COVID-19-Testoffensive für Bewohner und Touristen

Namibia lanciert COVID-19-Testoffensive für Bewohner und TouristenAm 10. Mai wurde die erste mobile COVID-19-Teststation in Okahandja eröffnet – weitere Teststationen an strategischen Orten entlang des nationalen Straßennetzes folgen. Das Angebot richtet sich an Bewohner und Touristen gleichermaßen. Die Initiative des touristischen Privatsektors verfolgt die Optimierung von einfach zugänglichen COVID-19-Testservices für die Tourismusindustrie. Damit unterstützt sie Maßnahmen der namibischen Regierung zur Wiederbelebung des Tourismussektors und Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Namibia lanciert COVID-19-Testoffensive für Bewohner und Touristen weiterlesen

Identitätskonfusion im afrikanischen Fußball: Fall Kanga Guelor – CAF lehnt Beschwerde der Demokratischen Republik Kongo gegen Gabun ab

Identitätskonfusion im afrikanischen Fußball: Fall Kanga Guelor - CAF lehnt Beschwerde der Demokratischen Republik Kongo gegen Gabun ab„Der CAF-Disziplinarausschuss weist die Beschwerde der Fecofa schlicht und einfach zurück“, lautet die Entscheidung, die die Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) am 26. Mai im Fall von Kanga Guelor gegen den kongolesischen Fußballverband Fecofa und den gabunischen Fußballverband Fegafoot gefällt hat. „Die Disziplinarkommission ist nach Prüfung aller Elemente der Ansicht, dass die Behauptungen der Fecofa sowie die von ihr vorgelegten Elemente nicht als schlüssig und ausreichend angesehen wurden, um eine Identitätsfälschung seitens Fegafoot festzustellen; außerdem konnte die Disziplinarkommission keine Unregelmäßigkeit bezüglich der Spielberechtigung des fraglichen Spielers oder seiner Registrierung innerhalb der CAF feststellen“, schrieb der afrikanische Fußball-Dachverband. Identitätskonfusion im afrikanischen Fußball: Fall Kanga Guelor – CAF lehnt Beschwerde der Demokratischen Republik Kongo gegen Gabun ab weiterlesen

Berlin, 27. Mai: Grundsteinlegung für das House of One – Synagoge, Kirche und Moschee unter einem Dach

Berlin, 27. Mai: Grundsteinlegung für das House of One - Synagoge, Kirche und Moschee unter einem Dach
Geistliche mit Ziegelstein, (v.l.n.r.) Pfarrer Gregor Hohberg, Rabbiner Andreas Nachama und Imam Kadir Sanci, © Klemens Renner

Mit dem House of One entsteht im Zentrum Berlins ein Sakralbau in neuartiger Architekturtypologie mit einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee unter einem Dach – verbunden über einen für alle offenen Begegnungsraum im Zentrum des Gebäudes. Vertreterinnen und Vertreter anderer Religionen und Weltanschauungen sowie die säkulare Stadtgesellschaft werden durch diesen vierten Raum ausdrücklich eingeladen und einbezogen. Menschen jüdischen, christlichen und muslimischen Glaubens legen gemeinsam am 27. Mai 2021 im Zentrum der deutschen Hauptstadt den Grundstein für das House of One. Ab 10.30 Uhr kann das Vorprogramm und anschließend, ab 11 Uhr, die Zeremonie über den Livestream verfolgt werden. Berlin, 27. Mai: Grundsteinlegung für das House of One – Synagoge, Kirche und Moschee unter einem Dach weiterlesen

BBC demaskiert Mythen: Es gibt keinen König der Löwen, und sie leben nicht im Dschungel!

BBC demaskiert Mythen: Es gibt keinen König der Löwen, und sie leben nicht im Dschungel!
©Alexa’s Fotos / Pixabay

Vom Nemeischen Löwen, der von Herkules erschlagen wurde, bis zu Maahes, dem löwenköpfigen ägyptischen Kriegsgott, hat das zeitlose Bild des Löwen Mythen auf der ganzen Welt inspiriert. Neben den Hauptrollen, die diese Spezies in menschlichen Legenden spielt, hat der Löwe im Laufe der Jahre auch einige eigene Mythen gesammelt. Hier sind einige dieser Lügengeschichten und die Wahrheit hinter den Mythen. BBC demaskiert Mythen: Es gibt keinen König der Löwen, und sie leben nicht im Dschungel! weiterlesen

Mali: Der erneuten Machtübernahme des Militärs muss Einhalt geboten werden

Mali: Der erneuten Machtübernahme des Militärs muss Einhalt geboten werden„Die erneute Machtergreifung des Militärs zeigt deutlich: Es war fahrlässig von der Bundesregierung davon auszugehen, dass die Rückkehr zur Demokratie in Mali gesichert sei. Es hat sich nun als Fehler erwiesen, gutgläubig auf den guten Willen der Militärs zu hoffen. Die Bundesregierung verurteilt die jüngsten Geschehnisse zurecht, jedoch kommen sie nicht gänzlich überraschend. Angesichts des nach wie vor großen Einflusses des Militärs, insbesondere des ehemaligen Putschanführers Assimi Goïta als Vizepräsident in der Übergangsregierung, hätte die europäische Union diesen Kräften unmissverständlich politische rote Linien aufzeigen müssen. Mali: Der erneuten Machtübernahme des Militärs muss Einhalt geboten werden weiterlesen

Adenauer Stiftung Länderbericht: Abschluss des Aussöhnungsabkommens zwischen Namibia und Deutschland in Sicht?

Adenauer Stiftung Länderbericht: Abschluss des Aussöhnungsabkommens zwischen Namibia und Deutschland in Sicht?Fast sechs Jahre haben Vertreter Deutschlands und Namibia darüber verhandelt, wie das Unrecht, das deutsche Truppen während der Kolonialzeit im damaligen Deutsch Südwestafrika den Herero und Nama Volksstämmen angetan haben, überwunden werden kann. Nun scheint eine gemeinsame Grundlage für ein Aussöhnungsabkommen zwischen den beiden Ländern gefunden worden zu sein. So berichtete es die Deutsche Presse Agentur (dpa) vorvergangenes Wochenende. Eine offizielle Stellungnahme der beiden Regierungen liegt noch nicht vor; die Vertragspartner haben Stillschweigen vereinbart, bis beide Seiten grünes Licht für den von den Unterhändlern ausgehandelten Text gegeben haben. Was sind die Hintergründe der Verhandlungen, wie wird deren Abschluss in Namibia – und hier insbesondere von den Hinterbliebenen der Herero und Nama – aufgenommen? Adenauer Stiftung Länderbericht: Abschluss des Aussöhnungsabkommens zwischen Namibia und Deutschland in Sicht? weiterlesen

„No Border Assembly“ veröffentlicht Liste der Fluggesellschaften, die Sammelabschiebungen – u.a. nach Afrika – durchführen

„No Border Assembly“ veröffentlicht Liste der Fluggesellschaften, die Sammelabschiebungen – u.a. nach Afrika - durchführen„Seit 2020 zensiert die Bundesregierung Fluggesellschaften, die für Abschiebungen genutzt werden. Bisher wurden diese Informationen in parlamentarischen Anfragen immer angegeben. Dementgegen erhielt die Partei Die Linke auf ihre aktuelle Kleine Anfrage folgende Antwort: „Eine Veröffentlichung der Fluggesellschaften […] kann sich gegebenenfalls negativ auf die Wahrnehmung dieser Fluggesellschaften in der Öffentlichkeit auswirken. Eine öffentliche Benennung der Fluggesellschaften, die Rückführungsflüge anbieten, birgt die Gefahr, dass diese Unternehmen öffentlicher Kritik ausgesetzt werden und in der Folge für die Beförderung von ausreisepflichtigen Personen in die Heimatländer nicht mehr zur Verfügung stehen“. „No Border Assembly“ veröffentlicht Liste der Fluggesellschaften, die Sammelabschiebungen – u.a. nach Afrika – durchführen weiterlesen

Marokkos Außenminister Bourita verärgert: „Marokko ist nicht der Pförtner Europas“

Marokkos Außenminister Bourita verärgert: "Marokko ist nicht der Pförtner Europas“
© diplomatie.ma

Der marokkanische Außenminister Nasser Bourita (Foto) äußerte sich zu den diplomatischen Spannungen, die durch das Eindringen von mindestens 8.000 Menschen in die Enklave Ceuta entstanden sind. Diese dramatische Situation hat die ohnehin schon spürbare Krise zwischen Marokko und Spanien seit dem Krankenhausaufenthalt des Anführers der Polisario-Front, Brahim Ghali, noch verschärft. Das cherifische Königreich weigert sich jedoch, die Verantwortung für einen solchen Migrationsstrom zu tragen. Marokkos Außenminister Bourita verärgert: „Marokko ist nicht der Pförtner Europas“ weiterlesen

Ostafrika / Horn von Afrika: Mindestens 300.000 Migranten von der Covid-19-Pandemie betroffen

Ostafrika / Horn von Afrika: Mindestens 300.000 Migranten von der Covid-19-Pandemie betroffen
© IOM 2020/Alexander Bee, äthiopische Migranten in Obock, Dschibouti

Mindestens 300.000 Migranten im Osten und am Horn von Afrika sind im Jahr 2020 von der Covid-19-Pandemie betroffen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag mit. Der IOM-Bericht über Migrationstrends und Bevölkerungsbewegungen in der Region hebt die schrecklichen Folgen der Pandemie für Migranten hervor, darunter Binnenvertriebene, Flüchtlinge, Asylbewerber, unbegleitete Minderjährige und zurückkehrende oder gestrandete Migranten. Ostafrika / Horn von Afrika: Mindestens 300.000 Migranten von der Covid-19-Pandemie betroffen weiterlesen

Zum Afrikatag 2021: Junge Aktivist*innen aus Afrika und Europa fordern eine Partnerschaft auf Augenhöhe

Zum Afrikatag 2021: Junge Aktivist*innen aus Afrika und Europa fordern eine Partnerschaft auf AugenhöheEuropa und Afrika haben eine lange, bewegte Geschichte – politisch, wirtschaftlich und kulturell. Doch die Beziehung zwischen den beiden Kontinenten ist, vor allem aufgrund von Relikten der Kolonialisierung, immer noch nicht ausgewogen. Sie ist geprägt von einer Geber-Empfänger-Mentalität, Abhängigkeiten und strukturellen Ungleichheiten, obwohl sie so viel mehr sein könnte als das: eine ausgewogene, gerechte und für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft. Zum Afrikatag 2021: Junge Aktivist*innen aus Afrika und Europa fordern eine Partnerschaft auf Augenhöhe weiterlesen

Afrika-Tag 25. Mai 2021: Aufruf zur Solidarität

Afrika-Tag 25. Mai 2021: Aufruf zur SolidaritätDer Afrika-Tag markiert den Jahrestag der Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit im Jahr 1963, aus der 2002 die Afrikanische Union hervorging. Bei dieser Gelegenheit überbrachte der UN-Generalsekretär eine Botschaft, in der er seine volle Solidarität mit den Menschen und Regierungen Afrikas im Kampf gegen Covid-19 bekräftigte und gleichzeitig zur Einhaltung der demokratischen Praktiken aufrief, da mehrere Wahlen aufgrund der Pandemie wahrscheinlich verschoben werden. Afrika-Tag 25. Mai 2021: Aufruf zur Solidarität weiterlesen

Mali: Militär verhaftet Präsident und Übergangspremierminister

Mali: Militär verhaftet Präsident und ÜbergangspremierministerMalische Soldaten, die mit der am Montag, 24. Mai, von den Übergangsbehörden verkündeten neuen Regierung unzufrieden sind, haben den Präsidenten und den Premierminister festgenommen, berichtet die malische Nachrichtenagentur (Amap). Kurz nach der Bekanntgabe der Kabinettsumbildung gingen bewaffnete Männer zum Haus von Premierminister Moctar Ouane, so die Agentur. Mali: Militär verhaftet Präsident und Übergangspremierminister weiterlesen

IStGH: Große Anhörung zu Verbrechen in Darfur / Sudan am 24. Mai 2021

IStGH: Große Anhörung zu Verbrechen in Darfur / Sudan am 24. Mai 2021
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Eine wichtige Anhörung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) am 24. Mai im Prozess gegen Ali Kushayb ist ein Meilenstein in der Suche nach Gerechtigkeit für schwere Verbrechen, die in Darfur im Sudan begangen wurden, so Human Rights Watch heute. Vier weitere Hauptverdächtige – darunter der ehemalige sudanesische Präsident Omar al-Bashir – werden jedoch nicht anwesend sein, und es ist entscheidend, dass sie von den sudanesischen Behörden unverzüglich an den IStGH überstellt werden. IStGH: Große Anhörung zu Verbrechen in Darfur / Sudan am 24. Mai 2021 weiterlesen

Meinung: Der wirkliche New Deal mit Afrika besteht darin, der Ausplünderung und dem Neokolonialismus ein Ende zu setzen!

Meinung: Der wirkliche New Deal mit Afrika besteht darin, der Ausplünderung und dem Neokolonialismus ein Ende zu setzen!
© EU2017EE Estonian Presidency

Am 18. Mai fand in Paris ein Gipfeltreffen statt, bei dem mehrere afrikanische Staatschefs, Europavertreter und Vertreter internationaler Finanzinstitutionen um Präsident Macron versammelt waren. Das Ziel dieses Treffens war es, neue Finanzierungsquellen für den Kontinent zu finden. Der von Macron angepriesene New Deal, der als innovative Lösung präsentiert wird, steht in Wirklichkeit im Einklang mit der neoliberalen Politik, die weitgehend für die strukturellen Schwächen der afrikanischen Volkswirtschaften verantwortlich ist. Meinung: Der wirkliche New Deal mit Afrika besteht darin, der Ausplünderung und dem Neokolonialismus ein Ende zu setzen! weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20: Hoffnungsschimmer?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20: Hoffnungsschimmer?Afrika-Gipfel in Paris: Am Dienstag fand in Paris ein Gipfeltreffen zur Unterstützung afrikanischer Volkswirtschaften in der Covid-19 Pandemie statt. Gastgeber Emmanuel Macron nahm 30 Staats- und Regierungschefs afrikanischer Staaten sowie Vertreterinnen und Vertreter europäischer Staaten und internationaler Finanzinstitutionen, wie dem Internationalen Währungsfond (IWF), teils virtuell, teils vor Ort in Empfang. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind auf dem afrikanischen Kontinent besonders zu spüren: Nur rund 3% soll Afrikas Wirtschaft Schätzungen zufolge dieses Jahr wachsen – halb so viel wie der Weltdurchschnitt. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20: Hoffnungsschimmer? weiterlesen

Burkina Faso: Bewaffnete Gewalt und Spannungen in den Gemeinden nehmen bedrohlich zu

Burkina Faso: Bewaffnete Gewalt und Spannungen in den Gemeinden nehmen bedrohlich zuMitarbeiter des Gesundheitswesens fliehen aus ländlichen Gebieten, die von bewaffneter Gewalt betroffen sind: In den östlichen, nördlichen und Sahel-Regionen Burkina Fasos haben sich bewaffnete Konflikte und andere Gewaltsituationen, auch innerhalb der Gemeinden, wieder verschärft und Dutzende von zivilen Todesopfern gefordert. Das Internationale Komitee des Roten Kreuz (IKRK) ruft alle Konfliktparteien und andere an der Gewalt beteiligte Akteure auf, die Zivilbevölkerung, die Verwundeten und Kranken zu respektieren und zu schützen. Burkina Faso: Bewaffnete Gewalt und Spannungen in den Gemeinden nehmen bedrohlich zu weiterlesen

Projektstart in Südafrika: Nuklearwissenschaft zum Schutz des afrikanischen Nashorns

Projektstart in Südafrika: Nuklearwissenschaft zum Schutz des afrikanischen NashornsAm 13. Mai wurde das innovative Rhisotope-Projekt gegen Wilderei gestartet. Dieses auf Nuklearwissenschaft basierende Projekt könnte die Wilderei auf Nashörner erheblich reduzieren. Das Projekt wurde von der Universität Witwatersrand (WIT) initiiert und wird im Rahmen einer globalen Zusammenarbeit mit der australischen Organisation für Nuklearwissenschaft und -technologie (ANSTO), der Colorado State University (USA), Rosatom (Russische Föderation) und Nuclear Energy Corporation in Südafrika durchgeführt (die Stadt Necsa) sowie Weltwissenschaftlern, Forschern, südafrikanischen Nashornbesitzer und dem Tierarzt Dr. William Fowlds. Projektstart in Südafrika: Nuklearwissenschaft zum Schutz des afrikanischen Nashorns weiterlesen

Forschungsergebnisse: Wie ein afrikanisches Königreich im späten Mittelalter Europa entdeckt

Forschungsergebnisse: Wie ein afrikanisches Königreich im späten Mittelalter Europa entdeckt
Verena Krebs mit dem Qezä Gäbäz (Klostervorsteher) von Mikael Wukro, einer frühmittelalterlichen Felsenkirche im hohen Norden Äthiopiens. © Privat

Auf heutigen Karten, die mittelalterliche Regionen abbilden, sind afrikanische Königreiche wie Äthiopien nur selten zu finden. Wenn, dann erscheinen sie meist am Rand der vormodernen Welt – lang nahm man an, dass sie erst im Zeitalter europäischer Entdeckungsfahrten in Kontakt zum christlichen Europa traten. Ein neues Buch von Prof. Dr. Verena Krebs, Historikerin und Mediävistin an der Ruhr-Universität Bochum (RUB), zeichnet ein anderes Bild: Eine Vielzahl königlich-äthiopischer Gesandtschaften bereiste im 15. und frühen 16. Jahrhundert verschiedenste kirchliche und fürstliche europäische Höfe, von Venedig und Valencia bis Konstanz am Bodensee. Forschungsergebnisse: Wie ein afrikanisches Königreich im späten Mittelalter Europa entdeckt weiterlesen

Potenzialatlas Wasserstoff: Afrika könnte Energieversorger der Welt werden

Potenzialatlas Wasserstoff: Afrika könnte Energieversorger der Welt werdenErste Ergebnisse des BMBF-Projekts „Potenzialatlas Grüner Wasserstoff“ zeigen immense Potenziale einer Wasserstoff-Partnerschaft zwischen Deutschland und Westafrika:  Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat gemeinsam mit dem Innovationsbeauftragten „Grüner Wasserstoff“ Dr. Stefan Kaufmann den „Potenzialatlas Grüner Wasserstoff“ vorgestellt. Dieser Atlas analysiert Potenziale für die Erzeugung und den Export von Grünem Wasserstoff im westlichen und südlichen Afrika. Potenzialatlas Wasserstoff: Afrika könnte Energieversorger der Welt werden weiterlesen

Die Kinder von Cabo Delgado, Mosambik: Eltern verloren, keine Schule und Angst vor Krankheiten

Die Kinder von Cabo Delgado, Mosambik: Eltern verloren, keine Schule und Angst vor Krankheiten
©Rui Mutemba / Save the Children

Verlorene Geburtsurkunden, vermisste Eltern und fehlender Zugang zu Schulen sind einige der dringlichsten Sorgen von Kindern, die durch die Gewalt in der mosambikanischen Provinz Cabo Delgado vertrieben wurden. Ihre vielfältigen täglichen Herausforderungen gehen aus dem neuen Bericht „Die Stimme der Kinder von Cabo Delgado“ hervor, den Save the Children heute veröffentlicht. Die Kinder von Cabo Delgado, Mosambik: Eltern verloren, keine Schule und Angst vor Krankheiten weiterlesen

Luftfahrt Afrika: EgyptAir fliegt nach über einem Jahr wieder nach Eritrea

Luftfahrt Afrika: EgyptAir fliegt nach über einem Jahr wieder nach EritreaIm März 2020 schloss Eritrea alle Grenzen und leitete als Reaktion auf Covid-19 einen teilweisen Lockdown ein. Nachdem die epidemiologische Situation unter Kontrolle ist (nur 14 Todesfälle), öffnete das extrem abgeschottete Land am Horn von Afrika am 15. April teilweise wieder seinen Luftraum. Eine Öffnung, die zur schrittweisen Rückkehr mehrerer Fluggesellschaften, darunter auch EgyptAir, geführt hat. Luftfahrt Afrika: EgyptAir fliegt nach über einem Jahr wieder nach Eritrea weiterlesen

COVID-19-Pandemie trägt zu Konflikten und Instabilität in Afrika bei

COVID-19-Pandemie trägt zu Konflikten und Instabilität in Afrika beiAm Mittwoch sprach UN-Generalsekretär Guterres gegenüber dem Sicherheitsrat über die Auswirkungen von COVID-19 auf Afrika. Er bemerkte, dass die Pandemie zu den Konfliktfaktoren auf dem Kontinent beiträgt. Zudem rief er dazu auf, Frauen und junge Menschen in die Pläne Afrikas zur Erholung von der Pandemie zu integrieren. COVID-19-Pandemie trägt zu Konflikten und Instabilität in Afrika bei weiterlesen

EU-Kommission ernennt Michaela Moua, Finnin mit afrikanischen Wurzeln, zur ersten Anti-Rassismus-Koordinatorin

EU-Kommission ernennt Michaela Moua, Finnin mit afrikanischen Wurzeln, zur ersten Anti-Rassismus-Koordinatorin
© Michaela Moua/Instagram

Die Europäische Kommission hat am vergangenen Montag Michaela Moua zur ersten Anti-Rassismus-Koordinatorin ernannt. In ihrer neuen Rolle wird die Koordinatorin eng mit Menschen zusammenarbeiten, die einer ethnischen Minderheit angehören und ihre Anliegen der Kommission übermitteln. Michaela Moua wird ebenfalls mit den Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft kooperieren, speziell mit Kommissionsdienststellen, um die Politik der Kommission zur Prävention und Bekämpfung von Rassismus umzusetzen. Mit der Ernennung der Koordinatorin erfüllt die Kommission eine wichtige Verpflichtung aus dem EU-Aktionsplan gegen Rassismus. EU-Kommission ernennt Michaela Moua, Finnin mit afrikanischen Wurzeln, zur ersten Anti-Rassismus-Koordinatorin weiterlesen

Buchtipp: Ein Frankfurter aus Afrika

Buchtipp: Ein Frankfurter aus AfrikaUnaufgeregt erzählt und mit Fotos illustriert, voller Leben, Bewunderung und Empathie für den Familienvater, Freund und politischen Weggefährten erhalten die Leser:innen Einblicke in die Persönlichkeit Jean Claude Diallos. Zugleich ist der Band eine Zeitreise in die bundesrepublikanische und guineische Geschichte der achtziger und neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Buchtipp: Ein Frankfurter aus Afrika weiterlesen

Code E 40 heißt: Schwarz bzw. Afrikaner:in und als Mieter:in unerwünscht … ?

Code E 40 heißt: Schwarz bzw. Afrikaner:in und als Mieter:in unerwünscht … ?Die städtische Bremer Baugesellschaft Brebau hält Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund offenbar gezielt von Wohnungen fern. Das belegen Dokumente und Zeugenaussagen, die Radio Bremen und Panorama vorliegen. Die Unternehmensleitung will von den Vorgängen nichts gewusst haben, berichtet die Tagesschau. Code E 40 heißt: Schwarz bzw. Afrikaner:in und als Mieter:in unerwünscht … ? weiterlesen

African Guarantee Fund sichert 20-Millionen-Dollar-Kreditlinie für grüne Unternehmen in Afrika zu

African Guarantee Fund sichert 20-Millionen-Dollar-Kreditlinie für grüne Unternehmen in Afrika zu
Fotoquelle: African Guarantee Fund/twitter

Mit Unterstützung des dänischen Investmentfonds IFU setzt der von Jules Ngankam (Foto, Kamerun) geleitete African Guarantee Fund seine Aktion fort, Garantien für Strukturen zu gewähren, die mit dem Schutz der Umwelt in Afrika verbunden sind. Ein ähnliches Projekt wurde Anfang 2021 in der Demokratischen Republik Kongo gestartet. African Guarantee Fund sichert 20-Millionen-Dollar-Kreditlinie für grüne Unternehmen in Afrika zu weiterlesen

Berlin, 21. Mai 2021: Transnationaler Aktionstag vor 3 afrikanischen Botschaften – Bewegungsfreiheit statt Abschiebungen!

Berlin, 21. Mai 2021: Transnationaler Aktionstag vor 3 afrikanischen Botschaften – Bewegungsfreiheit statt Abschiebungen!Am 21. Mai plant Afrique-Europe-Interact einen transnationalen Aktionstag für Bewegungsfreiheit statt Abschiebungen. Unter dem Motto “Nein zu neokolonialer Kollaboration!” wird in Berlin vor der nigrischen, tunesischen und algerischen Botschaft protestiert. Außerdem gibt es zeitgleich Protestaktionen in Agadez, Sokodé, Kindia und Bamako. Berlin, 21. Mai 2021: Transnationaler Aktionstag vor 3 afrikanischen Botschaften – Bewegungsfreiheit statt Abschiebungen! weiterlesen

Burkina Faso: Ein Konsortium von NGOs und Verbänden startet ein neues Projekt „Frauen! Steht auf!“

Burkina Faso: Ein Konsortium von NGOs und Verbänden startet ein neues Projekt "Frauen! Steht auf!"Das Konsortium, die NGO Progettomondo, das Jugendnetz Réseau Afrique Jeunesse (RAJ), die Vereinigung der Juristinnen von Burkina Faso (AFJ/BF) und die Associazione Italiana Donne per lo Sviluppo (AIDOS), haben am Dienstag, den 18. Mai 2021 in Ouagadougou ein Projekt mit dem Titel „Frauen! Steht auf!“. Das Projekt zielt darauf ab, die Führung und Beteiligung von Frauen am politischen Leben in Burkina zu fördern. Es wird in den Gemeinden der Provinzen Ioba, Bougouriba, Poni, Noumbiel und in der Stadt Ouagadougou umgesetzt. Burkina Faso: Ein Konsortium von NGOs und Verbänden startet ein neues Projekt „Frauen! Steht auf!“ weiterlesen

Erlebnisbericht Liberia/Guinea: Was Varlee S. Fofana von einem Flüchtlingscamp im Westen Afrikas gelernt hat

Erlebnisbericht Liberia/Guinea: Was Varlee S. Fofana von einem Flüchtlingscamp im Westen Afrikas gelernt hat
Varlee S. Fofana, in Weiß, im Flüchtlingslager Kouankan in Guinea

Meine Familie floh vor dem Bürgerkrieg in Liberia in ein Flüchtlingslager in das westafrikanische Guinea. Dort lernte ich Widerstandsfähigkeit und den Wert der Vielfalt. Ich bin mit meinen Eltern im Flüchtlingslager Kouankan, im westafrikanischen Land Guinea aufgewachsen. Wir mussten damals nach Guinea fliehen, um dem Bürgerkrieg in unserem Heimatland Liberia zu entkommen. Erlebnisbericht Liberia/Guinea: Was Varlee S. Fofana von einem Flüchtlingscamp im Westen Afrikas gelernt hat weiterlesen

Zugang zu Asyl in Tansania: Geflüchtete Mosambikaner werden abgeschoben

Zugang zu Asyl in Tansania: Geflüchtete Mosambikaner werden abgeschoben
Vertriebene Mosambikaner:innen versammeln sich am Grenzübergang Negomano, nachdem sie gewaltsam aus Tansania zurückgeschickt wurden. © UNHCR/Eduardo Burmeister

UNHCR ist zutiefst beunruhigt über erneute Berichte, dass Menschen aus der mosambikanischen Cabo Delgado-Region nach ihrer Flucht über die Grenze von Tansania abgeschoben wurden. Die Organisation hat besorgniserregende Berichte – einschließlich direkter Zeugenaussagen – erhalten, dass mehrere Tausend Mosambikaner*innen seit dem letzten Jahr aus Tansania wieder in den Norden Mosambiks abgeschoben wurden. In diesem Monat könnten Berichten zufolge über 1.500 Flüchtlinge von den Abschiebungen betroffen sein. Zugang zu Asyl in Tansania: Geflüchtete Mosambikaner werden abgeschoben weiterlesen

Kakaoproduktion in Ghana: Menschenrechtsorganisation IJM startet Projekt gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Kakaoproduktion in Ghana: Menschenrechtsorganisation IJM startet Projekt gegen ausbeuterische KinderarbeitEtwa 1,5 Millionen Kinder arbeiten in der Kakaoindustrie der weltweit größten kakaoproduzierenden Länder Ghana und Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste). Angesichts der oftmals erzwungenen und gefährlichen Arbeitsbedingungen für Kinder startete die Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM) eine Initiative zur Bekämpfung von ausbeuterischer Kinderarbeit in Ghana. Im Dezember 2020 fiel der Startschuss für ein IJM Projekt mit Förderung durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag der deutschen Bundesregierung. Ziel ist es, das Auftreten der schlimmsten Formen von Kinderarbeit in der Kakaoproduktion in Ghana zu untersuchen. Kakaoproduktion in Ghana: Menschenrechtsorganisation IJM startet Projekt gegen ausbeuterische Kinderarbeit weiterlesen

Marokko / Kommentar: Die EU ist erpressbar – „nd.DerTag“ über die Folgen falscher Migrations- und Entwicklungspolitik

Marokko / Kommentar: Die EU ist erpressbar - "nd.DerTag" über die Folgen falscher Migrations- und Entwicklungspolitik
Kartenquelle: amazon.de

Die Europäische Union ist erpressbar. Marokko, Türkei, Libyen: drei Länder, mit der die EU vorzugsweise bei der Abwehr von Migranten zusammenarbeitet, das war schon unter Diktator Muammar al-Ghaddafi nicht anders. Die erste Auslandsreise des italienischen Premiers Mario Draghi ging nach Libyen. Migrationsabwehr stand oben auf der Themenliste. Marokko / Kommentar: Die EU ist erpressbar – „nd.DerTag“ über die Folgen falscher Migrations- und Entwicklungspolitik weiterlesen

G5 Sahel: Mini-Gipfel in Paris am Rande der Afrikakonferenz

G5 Sahel: Mini-Gipfel in Paris am Rande der AfrikakonferenzAm Rande des Pariser Gipfels zur Finanzierung afrikanischer Volkswirtschaften, der heute in der französischen Hauptstadt eröffnet wird, hielten die Staats- und Regierungschefs der G5-Sahel-Staaten gestern Nachmittag ein Mini-Gipfeltreffen ab, an dem auch der Präsident von Burkina Faso (Foto) teilnahm. G5 Sahel: Mini-Gipfel in Paris am Rande der Afrikakonferenz weiterlesen

Wildtierhandel: Gabun und Costa Rica rufen zu Reform des internationalen Strafrechts auf

Wildtierhandel: Gabun und Costa Rica rufen zu Reform des internationalen Strafrechts auf
©alexstrachan/Pixabay

Um den Kampf gegen den Wildtierhandel weltweit effektiver zu gestalten, haben Ali Bongo (Gabun) und Carlos Alvarado Quesada (Costa Rica) in einer gemeinsamen Erklärung, die am Montag, den 17. Mai 2021, veröffentlicht wurde, die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, „Wildtierverbrechen als das gravierende und höchst zerstörerische Verbrechen zu behandeln, das es ist“. Wildtierhandel: Gabun und Costa Rica rufen zu Reform des internationalen Strafrechts auf weiterlesen

Human Rights Watch: körperliche Züchtigung von Kindern in Nordafrika und im Nahen Osten ungebrochen an der Tagesordnung!

Human Rights Watch: körperliche Züchtigung von Kindern in Nordafrika und im Nahen Osten ungebrochen an der Tagesordnung!
©Dadu Shin für Human Rights Watch

Die Menschenrechtsorganisation fordert die Länder der Region auf, gewaltsame „Disziplinierung“ zu verbieten: Nur die schlimmsten Vorfälle, oder die, die mit der Kamera eingefangen wurden, schaffen es in die Nachrichten. Ein Junge in Algerien wurde schwer am Auge verletzt, als sein Mathelehrer ihn mit einem Stock schlug. Ein Handyvideo eines Lehrers in Saudi-Arabien, der 13 Jungen mit einem Rohrstock auspeitscht, sorgte für Aufruhr. Ein Lehrer in Ägypten schlug ein Mädchen der fünften Klasse und schnitt ihr eine Haarsträhne ab, weil sie ohne Hidschab zum Unterricht kam, der nicht einmal Teil der Schuluniform ist. Ein Schuldirektor im Iran schlug einen Schüler der siebten Klasse bewusstlos und informierte seine Eltern erst, als diese ihn am Ende des Schultages abholten. Ein 9-jähriger Junge in Erbil, Irak, starb, nachdem er von seinem Lehrer auf den Kopf geschlagen wurde. Human Rights Watch: körperliche Züchtigung von Kindern in Nordafrika und im Nahen Osten ungebrochen an der Tagesordnung! weiterlesen

Bauxit-Abbau in Guinea: Bundesregierung muss bei Außenwirtschaftsförderung Menschenrechte einhalten

Bauxit-Abbau in Guinea: Bundesregierung muss bei Außenwirtschaftsförderung Menschenrechte einhalten
© CBG/facebook

Mehr als 94.000 Personen fordern die Bundesregierung auf, beim Bauxit-Abbau in Guinea Menschenrechtsverletzungen zu stoppen und eine angemessene Entschädigung der Betroffenen zu garantieren. FIAN, PowerShift und Rettet den Regenwald haben die Petition heute dem Bundeswirtschaftsministerium übergeben. Die deutsche Bundesregierung bürgt mit einem ungebundenen Finanzkredit an den Minenbetreiber für mehrere hundert Millionen Euro. Das abgebaute Bauxit wird in Stade bei Hamburg zu Aluminium für deutsche Autos weiterverarbeitet. Seit Februar 2019 klagen 540 Vertreter*innen aus 13 betroffenen Dörfern vor der Weltbank auf Wiedergutmachung. Bauxit-Abbau in Guinea: Bundesregierung muss bei Außenwirtschaftsförderung Menschenrechte einhalten weiterlesen

Arte-Afrika-TVTipp: „Twist“ Thema „Unser koloniales Erbe“

Arte-Afrika-TVTipp: "Twist" Thema "Unser koloniales Erbe"
Screenshot arte

1884 teilten die europäischen Großmächte auf der „Berliner Konferenz“ Afrika unter sich auf. Die Spuren der Kolonialzeit reichen bis in unsere Gegenwart, und die Wunden von damals tun bis heute weh. In „Twist“ setzen sich Kulturschaffende in Europa und Afrika mit dem heiklen Erbe und dem Trauma der Vergangenheit auseinander. Arte-Afrika-TVTipp: „Twist“ Thema „Unser koloniales Erbe“ weiterlesen

Buchtipp: „Migration nach Europa“ von der UNO-Denkfabrik Diplomatic Council

Buchtipp: „Migration nach Europa“ von der UNO-Denkfabrik Diplomatic Council„Wir schaffen das“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Bundespressekonferenz am 31. August 2015. Sie löste damit eine der größten politischen und gesellschaftlichen Kontroversen in Deutschland aus, die bis in die Bundestagswahl 2021 hineinwirkt. Die Frage nach dem richtigen Umgang mit der Migration nach Europa wurde durch die Coronakrise überdeckt, aber nicht beantwortet. Ganz im Gegenteil hat die durch Corona verursachte Armut in vielen Ländern den Migrationsdruck weiter erhöht. Dieses Thema wird daher in den 2020er Jahren zu den größten Herausforderungen für alle europäischen Staaten gehören. Buchtipp: „Migration nach Europa“ von der UNO-Denkfabrik Diplomatic Council weiterlesen

Paris, 17. Mai 2021: Sudan im Rampenlicht

Paris, 17. Mai 2021: Sudan im Rampenlicht
Die Investitionen müssen der Bevölkerung zugute kommen. © amarhreib/Pixabay

Der Sudan wird am 17. Mai bei einer hochrangigen Konferenz in Paris, die von Präsident Emmanuel Macron zur Unterstützung des noch jungen demokratischen Übergangs im Land veranstaltet wird, im internationalen Rampenlicht stehen. Dieser wichtige Moment soll die Wiedereingliederung des Sudan in die internationale Gemeinschaft signalisieren, nachdem er 2020 von der US-Liste der „State Sponsors of Terrorism“ (SST) gestrichen wurde. Es ist auch eine Gelegenheit für das Land, sich neu zu profilieren und der Welt zu sagen, dass man offen für Geschäfte ist. Paris, 17. Mai 2021: Sudan im Rampenlicht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 19: Fingerspitzengefühl gefragt

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 19: Fingerspitzengefühl gefragtParlamentsauflösung im Südsudan: Nachdem Südsudans Präsident Salva Kiir vergangenen Samstag das Parlament aufgelöst hatte, verkündete er am Montag die neue Zusammensetzung des gesetzgebenden Organs. Die Ernennung eines neuen Parlaments ist Teil des 2018 beschlossenen Friedensabkommens zwischen Kiir und Vizepräsident Riek Machar. Nach fünf Jahren Bürgerkrieg mit hunderttausenden Opfern kamen die beiden Politiker vor drei Jahren zusammen, um den Krieg zu beenden und den Weg in ein sichereres Südsudan zu schaffen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 19: Fingerspitzengefühl gefragt weiterlesen

Burkina Faso-Côte d’Ivoire: „Der Kampf gegen den Terrorismus kann nicht von einem einzigen Staat geführt werden“

Burkina Faso-Côte d'Ivoire: "Der Kampf gegen den Terrorismus kann nicht von einem einzigen Staat geführt werden“
Téné Birahima Ouattara (links) und Roch Marc Christian Kaboré (Fotoquelle twitter)

Burkina Faso und die Côte d’Ivoire haben sich verpflichtet, ihre Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus in ihren Ländern zu bündeln. Sie gaben diese Zusage am Montag, den 10. Mai, nach einem Austausch zwischen dem burkinischen Staatschef Roch Marc Christian Kaboré und dem ivorischen Verteidigungsminister Téné Birahima Ouattara, der Ouagadougou, die Hauptstadt von Burkina Faso, besuchte. Burkina Faso-Côte d’Ivoire: „Der Kampf gegen den Terrorismus kann nicht von einem einzigen Staat geführt werden“ weiterlesen

Schockierende MDR-Reportage: Freizeitpark zeigt halbnackte Afrikaner als Kannibalen vor einem Kochtopf!

Schockierende MDR-Reportage: Freizeitpark zeigt halbnackte Afrikaner als Kannibalen vor einem Kochtopf!
Screenshot MDR, Quelle: Volker Weyel

„Ist eine Eisenbahn für Kinder in einem Freizeitpark in Memleben rassistisch? Neben den Schienen stehen halbnackte, schwarze Menschen, die einen weißen Forscher kochen, um ihn zu verspeisen. Ein empörter Gast sagt: dieses Bild aus Zeiten des Kolonialismus sei „zutiefst beleidigend“, schreibt der MDR. Schockierende MDR-Reportage: Freizeitpark zeigt halbnackte Afrikaner als Kannibalen vor einem Kochtopf! weiterlesen

Welches sind die stärksten afrikanischen Pässe im Jahr 2021?

Welches sind die stärksten afrikanischen Pässe im Jahr 2021?Die Ausgabe 2021 des von der britischen Firma Henley & Partners erstellten Passport Index hat sich im Vergleich zur vorherigen Ausgabe stark verändert, enthält aber auch viele unveränderte Punkte. Nur drei afrikanische Länder verfügen über einen Reisepass, mit dem mehr als 100 Ziele auf der ganzen Welt besucht werden können. Welches sind die stärksten afrikanischen Pässe im Jahr 2021? weiterlesen

Für Sie entdeckt, Rezepte aus Kenia und anderswo: Afrika kulinarisch auf youtube

Für Sie entdeckt, Rezepte aus Kenia und anderswo: Afrika kulinarisch auf youtube„Auf meinem neuen YouTube Kanal „Afrika kulinarisch“ möchte ich Euch gerne auf eine kulinarische Reise durch Afrika mitnehmen. Hier zeige ich Euch Gerichte, die ich als Kind in meinem Heimatland Kenia gegessen habe – aber präsentiere auch Rezepte aus anderen afrikanischen Ländern“, schreibt Carol aus Kenia auf ihrem youtube-Kanal. Für Sie entdeckt, Rezepte aus Kenia und anderswo: Afrika kulinarisch auf youtube weiterlesen

Porträtreihe „African Roots“ der DW: Geschichte erfahrbar machen

Porträtreihe „African Roots“ der DW: Geschichte erfahrbar machenDie Porträtreihe African Roots der DW stellt in 50 Porträts Persönlichkeiten der afrikanischen Geschichte vor. Mit afrikanischen Stimmen erzählt, dienen sie als Grundlage für Publikumsdebatten in den Sozialen Medien, im Radio oder an historischen Orten. Porträtreihe „African Roots“ der DW: Geschichte erfahrbar machen weiterlesen

Deutschland bittet Gabun um Unterstützung bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Waldökosysteme im Kongobecken

Deutschland bittet Gabun um Unterstützung bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Waldökosysteme im KongobeckenDie gabunische Premierministerin, Rose Christiane Ossouka Raponda, tauschte sich am 10. Mai in Libreville mit Dr. Christian Ruck aus,  Vermittler in der Kongobecken-Waldpartnerschaft (CBFP), deren Ziel der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Waldökosysteme im Kongobecken ist. Deutschland bittet Gabun um Unterstützung bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Waldökosysteme im Kongobecken weiterlesen

Covid-19: Afrika steht vor Sauerstoffknappheit

Covid-19: Afrika steht vor SauerstoffknappheitNeben dem schwierigen Zugang zu Impfstoffen in mehreren Ländern, herrscht in einigen afrikanischen Ländern auch ein Mangel an medizinischem Sauerstoff, während die Angst vor einer dritten Welle von Ansteckungen real ist. Eine Situation, die die Gesundheitsminister der Afrikanischen Union am letzten Wochenende zu einer dringlichen Videokonferenz veranlasste. „Die Versorgung mit Sauerstoff in öffentlichen Krankenhäusern reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken. Durch die zweite Welle ist die Nachfrage gestiegen. Immer mehr Menschen leiden an Covid-19 und brauchen Sauerstoff zum Überleben“, sagt Dr. Ibukun Tunde-Oni, Gesundheitsminister der DR Kongo, in einem Bericht der Agentur APA. Covid-19: Afrika steht vor Sauerstoffknappheit weiterlesen

Gabun ab kommenden Juni Mitglied des Commonwealth?

Gabun ab kommenden Juni Mitglied des Commonwealth?
Ali Bongo und Patricia Scotland am 11. Mai 2021 in Libreville. © D.R.

Der gabunische Präsident Ali Bongo traf sich am 11. Mai in Libreville mit Patricia Scotland, der Generalsekretärin des Commonwealth, um den Beitritt Gabuns zu dieser zwischenstaatlichen Organisation zu prüfen. „Dieser gemeinsame Wunsch könnte beim nächsten Commonwealth-Gipfel in Kigali Wirklichkeit werden“, kündigte Ali Bongo an. „Es wäre für unser Land ein historischer Wendepunkt!“, schwärmt er einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite. Gabun ab kommenden Juni Mitglied des Commonwealth? weiterlesen

Rbb-Podcast „Weltbewegend“ – u.a. mit Ellen Johnson Sirleaf, Liberia

Rbb-Podcast „Weltbewegend“ - u.a. mit Ellen Johnson Sirleaf, Liberia
Ellen Johnson Sirleaf bei einem Berlin-Besuch 2008. Foto: ia

„Weltbewegend“ – ein Podcast über Frauen und Macht: am 16./18. Mai mit Liberias Ex-Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, die erste Frau, die durch eine Wahl das Amt eines Staatsoberhauptes in Afrika erlangte und 2011 den Friedensnobelpreis erhielt, zum Thema „Feministische Außenpolitik“.

 

 

 

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Äthiopier im Ausland: Sparen ohne Bank

Äthiopier im Ausland: Sparen ohne BankWie kommen Menschen ohne Besitz zu einem Kredit? Und wer hilft ihnen in einer finanziellen Notlage aus der Patsche? Äthiopier außerhalb ihrer Heimat haben einen Weg gefunden: Sie tun sich zusammen, um einander im Bedarfsfall unter die Arme zu greifen. Diese „informellen Spar- und Versicherungspraktiken“ untersucht ein neues DFG-Projekt am Frobenius-Institut an der Goethe-Universität. Äthiopier im Ausland: Sparen ohne Bank weiterlesen

100 Millionen Dollar für die afrikanische Landwirtschaft

100 Millionen Dollar für die afrikanische LandwirtschaftIn Afrika trägt die Landwirtschaft am meisten zu den Haushalten vieler Länder bei und beschäftigt einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung. Während diese sozio-ökonomische Bedeutung weithin anerkannt ist, leidet der Sektor weiterhin unter einem Mangel an finanziellen Mitteln. 100 Millionen Dollar für die afrikanische Landwirtschaft weiterlesen

Stimmen Afrikas, Köln, im Juni: Länderfokus Kamerun

Stimmen Afrikas, Köln, im Juni: Länderfokus KamerunIm Juni setzt stimmen afrikas seine mehrteilige Reihe unter dem Titel LÄNDERFOKUS in Kooperation mit der Kölner Sonnenblumen Community Development Group e.V. fort. In der Reihe geben Expert*innen und Schriftsteller*innen mit ihren literarischen Texten Aufschluss über Geschichte und Gegenwart ihrer Herkunftsländer. Am 24. und 30. Juni 2021 geht es per LIVESTREAM um Kamerun und die deutsche Kolonialgeschichte. Stimmen Afrikas, Köln, im Juni: Länderfokus Kamerun weiterlesen

ARD/Afrika-TV-Tipp: Sambia – Königreich der Leopardin

ARD/Afrika-TV-Tipp: Sambia – Königreich der LeopardinMontag 10.5., 20h30: Die südafrikanischen Tierfilmer Will und Lianne Steenkamp lagen in Sambia, zwischen Gelbschnabelstörchen, Pavianen und Antilopen drei Jahre auf der Lauer. Ihre Beute: sensationelle Bilder der Leopardin Olimba und ihrer beiden Kinder, die von ihr beschützt, ernährt und zur Selbständigkeit erzogen werden. Entdeckt haben sie die Großkatze am Luangwa, einem 800 Kilometer langen Fluss. ARD/Afrika-TV-Tipp: Sambia – Königreich der Leopardin weiterlesen

Jahresbericht 2020 SOS MEDITERRANEE: Mindestens 983 Menschen verloren auf der Flucht aus Libyen ihr Leben im zentralen Mittelmeer oder gelten als vermisst

Jahresbericht 2020 SOS MEDITERRANEE: Mindestens 983 Menschen verloren auf der Flucht aus Libyen ihr Leben im zentralen Mittelmeer oder gelten als vermisst
Foto: Anthony Jean / S.M.

Zum sechsten Jahrestag ihrer Gründung am „Europatag“ 2015 blickt die zivile Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE Deutschland zurück auf das vergangene Jahr. In ihrem Jahresbericht 2020 erzählen die Seenotretter von Einsätzen ihres Schiffs Ocean Viking unter strengen COVID-19-Hygienemaßnahmen, die politisch motivierte Festsetzung von Rettungsschiffen ab dem Sommer und die dramatischen Folgen für schutzsuchende Menschen. Jahresbericht 2020 SOS MEDITERRANEE: Mindestens 983 Menschen verloren auf der Flucht aus Libyen ihr Leben im zentralen Mittelmeer oder gelten als vermisst weiterlesen

Afrika: Ruanda will Covid-19-Impfstoffe produzieren

Afrika: Ruanda will Covid-19-Impfstoffe produzierenRuanda, das mit internationalen Partnern am Import neuester wissenschaftlicher Technologie arbeitet, könnte Covid-19 mRNA-Impfstoffe produzieren – wie Pfizer und Moderna. Verwendet werden soll ein Fragment des genetischen Materials des Virus – oder Boten-RNA – um dem Körper beizubringen, wie er Covid-19 bekämpfen und Antikörper produzieren kann, um eine effektive Immunität aufzubauen, berichtet das Magazin magazine24.news. Afrika: Ruanda will Covid-19-Impfstoffe produzieren weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 18: Von Spaltung und Annäherung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 18: Von Spaltung und AnnäherungSüdafrika: Suspendierung des ANC-Generalsekretärs. Im Zuge der Bestrebungen des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa, die Korruptionsnetzwerke im regierenden African National Congress (ANC) aufzudecken und zu bekämpfen, wurde der Generalsekretär des ANC, Ace Magashule, am Montag suspendiert. Die Suspendierung folgt auf die Weigerung Magashules, freiwillig zurückzutreten. So hatte der nationale Vorstand des ANC unter dem Parteivorsitzenden Ramaphosa Ende März alle Mitglieder der Partei, die wegen Korruption oder anderer Verbrechen angezeigt sind, aufgefordert, innerhalb von 30 Tagen von ihren Ämtern zurückzutreten. Magashule ist als eines der sechs mächtigsten Parteimitglieder die ranghöchste Person im ANC, die sich derzeit wegen Korruption vor Gericht verantworten muss. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 18: Von Spaltung und Annäherung weiterlesen

Familiennachzug Eritrea: Auswärtiges Amt verursacht jahrelange Trennungen (Pro Asyl)

Familiennachzug Eritrea: Auswärtiges Amt verursacht jahrelange Trennungen (Pro Asyl)
Diese Familie aus Eritrea hat es geschafft: Nach acht Jahren Trennung ist sie wiedervereint. Viele weitere warten noch immer auf ihre Eltern, Kinder oder Ehepartner. (UNHCR/Tarik Argaz)

Der Familiennachzug eritreischer Flüchtlinge zieht sich oft über viele Jahre hin. Ein neues Gutachten zeigt, dass die nachträgliche Beschaffung von Dokumenten aus Eritrea, die deutsche Behörden einfordern, häufig an unzumutbare Bedingungen geknüpft ist. Im Auswärtigen Amt scheint nun endlich Bewegung in die Sache zu kommen. Familiennachzug Eritrea: Auswärtiges Amt verursacht jahrelange Trennungen (Pro Asyl) weiterlesen

Afrikanischer Fußballverband: CAF-Dringlichkeitskomitee beschließt Verschiebung der Qualifikationsspiele für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Qatar 2022

Afrikanischer Fußballverband: CAF-Dringlichkeitskomitee beschließt Verschiebung der Qualifikationsspiele für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Qatar 2022Lt. einem am 6. Mai veröffentlichten Kommuniqué hat das CAF-Dringlichkeitskomitee in Absprache mit der FIFA beschlossen, die afrikanischen Qualifikationsspiele für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022 ™, die im Juni 2021 ausgetragen werden sollten, zu verschieben. Die Verschiebung erfolgte in Anbetracht der Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ergaben, und der Sorge, optimale Spielbedingungen für alle teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten. Afrikanischer Fußballverband: CAF-Dringlichkeitskomitee beschließt Verschiebung der Qualifikationsspiele für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Qatar 2022 weiterlesen

Hochrangiger europäisch-afrikanischer Austausch zu Post-Covid – The Africa Roundtable am 9.6.2021

Hochrangiger europäisch-afrikanischer Austausch zu Post-Covid - The Africa Roundtable am 9.6.2021Erster „The Africa Roundtable“ mit hochkarätiger Besetzung:
– Welche Chancen ergeben sich aus der Covid-19 Pandemie für einen Neustart der europäisch-afrikanischen Zusammenarbeit?
– Topbesetzung mit Staatschefs, Politiker:innen und Entscheidungsträger:innen der Wirtschaft und Zivilgesellschaft
– U.a. mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Senegals Präsidenten Macky Sall und den Kanzlerkandidat:innen Annalena Baerbock und Armin Laschet Hochrangiger europäisch-afrikanischer Austausch zu Post-Covid – The Africa Roundtable am 9.6.2021 weiterlesen

MANUYOO: Lifestyle Made in Afrika – Berliner Startup setzt auf Handel statt auf Hilfsgelder

MANUYOO: Lifestyle Made in Afrika - Berliner Startup setzt auf Handel statt auf HilfsgelderMANUYOO: Ein Berliner Startup mit einem radikal neuen Ansatz in den Beziehungen mit Afrika. Um die Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent weiterzutreiben, setzt man nicht auf Hilfsgelder sondern auf Handel. MANUYOO vertreibt junge Marken und Produkte aus allen 55 Ländern Afrikas. Laufschuhe aus Kenia, Palmenlikör aus Benin, Manufaktur-Schokolade und hochwertige Kosmetik aus Ghana, Designer- Mode aus Südafrika. Produkte abseits der üblichen Afrika-Klischees. MANUYOO: Lifestyle Made in Afrika – Berliner Startup setzt auf Handel statt auf Hilfsgelder weiterlesen

Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit größte Naturschutzgebiet

Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit größte Naturschutzgebiet
Bild: Arpat Ozgul/UZH

Das weltweit größte Landschutzgebiet liegt im Süden Afrikas und umfasst 520’000 Quadratkilometer in fünf Ländern. Eine Studie der Universität Zürich ergab nun, dass der stark bedrohte afrikanische Wildhund auf seiner langen Wanderschaft meist innerhalb des Kavango-Zambezi-Schutzgebietes bleibt. Dessen Grenzen bestätigen somit die wichtigsten Wildkorridore zur Erhaltung dieser und weiterer bedrohten Tierarten. Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit größte Naturschutzgebiet weiterlesen

Africa Day @home beim DOK.fest München 2021: Drei Filme aus und über Afrika und Podiumsdiskussion im Online-Programm

Africa Day @home beim DOK.fest München 2021: Drei Filme aus und über Afrika und Podiumsdiskussion im Online-Programm
Filmstill aus THE LAST SHELTER (Africa Day 2021) von Ousmane Samassékou

Deutschlands größtes Dokumentarfilmfestival kommt wieder zu Ihnen nach Hause! DOK.fest München 2021 @home zeigt vom 05. bis 23. Mai eine Auswahl der besten internationalen Dokumentarfilme auf der digitalen Leinwand @home. 131 Filme aus 43 Ländern auf Ihrem Bildschirm: Wir präsentieren großes Dokumentarfilmkino in unseren Wettbewerben und weitere Film-Highlights in den Programmsektionen. Das virtuelle Rahmenprogramm mit Eröffnung und Filmgesprächen garantiert ein digitales Festivalgefühl. Africa Day @home beim DOK.fest München 2021: Drei Filme aus und über Afrika und Podiumsdiskussion im Online-Programm weiterlesen

Senegal liefert Deutschen, mutmaßliches Mitglied der ausländischen terroristischen Vereinigung „Jabhat al-Nusra (JaN)“, an Deutschland aus

Senegal liefert Deutschen, mutmaßliches Mitglied der ausländischen terroristischen Vereinigung "Jabhat al-Nusra (JaN)", an Deutschland aus
Symbolbild, ©The Digital Way/Pixabay

Aufgrund eines Auslieferungsersuchens der Bundesanwaltschaft wurde am 6. Mai 2021 der deutsche Staatsangehörige Marius A. vom Senegal zum Zwecke der Strafverfolgung an die Bundesrepublik Deutschland überstellt und bei seiner Einreise am Flughafen Frankfurt am Main festgenommen. Rechtsgrundlage hierfür ist ein Haftbefehl des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 15. Januar 2020. Der Beschuldigte ist der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland (§ 129a Abs. 1 Nr. 1 StGB, § 129b Abs. 1 Sätze 1 und 2 StGB) dringend verdächtig. Senegal liefert Deutschen, mutmaßliches Mitglied der ausländischen terroristischen Vereinigung „Jabhat al-Nusra (JaN)“, an Deutschland aus weiterlesen

Afrika: Fehlende Impfstoffe erhöhen das Risiko eines Wiederaufflammens von COVID-19

Afrika: Fehlende Impfstoffe erhöhen das Risiko eines Wiederaufflammens von COVID-19Die Durchimpfungsrate ist in Afrika niedriger als in jeder anderen Region der Welt
Die verzögerte Lieferung von COVID-19-Impfstoffdosen, die vom Serum Institute of India hergestellt wurden, nach Afrika sowie die langsame Einführung des Impfstoffs und das Auftreten neuer Varianten bedeuten, dass das Risiko einer neuen Infektionswelle in Afrika weiterhin hoch ist. Afrika: Fehlende Impfstoffe erhöhen das Risiko eines Wiederaufflammens von COVID-19 weiterlesen

„Wegen feindseliger Handlungen gegen die Interessen Marokkos“: Marokko ruft seine Botschafterin aus Berlin zurück

„Wegen feindseliger Handlungen gegen die Interessen Marokkos“: Marokko ruft seine Botschafterin aus Berlin zurück
Fotoquelle: challenge.ma

Lt. übereinstimmenden Berichten diverser marokkanischer Medien hat das Königreich Marokko beschlossen, die Botschafterin Seiner Majestät des Königs in Berlin, I.E. Frau Zohour Alaoui, zu Konsultationen zurückzurufen, so eine Erklärung des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner vom Donnerstag. „Wegen feindseliger Handlungen gegen die Interessen Marokkos“: Marokko ruft seine Botschafterin aus Berlin zurück weiterlesen

Dominic Ongwen (Uganda) zu 25 Jahren Gefängnis wegen insgesamt 61 Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen verurteilt

Dominic Ongwen (Uganda) zu 25 Jahren Gefängnis wegen insgesamt 61 Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen verurteilt
Dominic Ongwen bei der Verurteilung durch den Internationalen Strafgerichtshof am 6. Mai 2021 ©ICC-CPI

Am 6. Mai 2021 hat die Strafkammer IX des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) Dominic Ongwen zu 25 Jahren Haft verurteilt, nachdem das Urteil ihn für insgesamt 61 Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen, die zwischen dem 1. Juli 2002 und dem 31. Dezember 2005 in Norduganda begangen wurden, für schuldig befunden hat. Die Zeit seiner Inhaftierung zwischen dem 4. Januar 2015 und dem 6. Mai 2021 wird auf die verhängte Gesamtfreiheitsstrafe angerechnet. Gegen das Urteil kann von jeder Verfahrenspartei Berufung bei der Berufungskammer des IStGH eingelegt werden. Dominic Ongwen (Uganda) zu 25 Jahren Gefängnis wegen insgesamt 61 Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen verurteilt weiterlesen

ORF berichtet über Missbrauch in SOS-Kinderdörfern in Afrika und Asien

ORF berichtet über Missbrauch in SOS-Kinderdörfern in Afrika und Asien
©Coyot/Pixabay

In 20 Ländern in Afrika und Asien sollen in Einrichtungen von SOS-Kinderdorf betreute Kinder und Jugendliche Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch geworden sein, berichtet heute der ORF. SOS-Kinderdorf Österreich machte die Kinderschutzverletzungen heute publik und zeigte sich tief betroffen. ORF berichtet über Missbrauch in SOS-Kinderdörfern in Afrika und Asien weiterlesen

Buchtipp: Famoudou Konaté (Guinea) „Mein Leben – meine Djembe – meine Kultur“ – Aufzeichnungen eines afrikanischen Musikers

Buchtipp: Famoudou Konaté (Guinea) „Mein Leben - meine Djembe - meine Kultur" - Aufzeichnungen eines afrikanischen MusikersDieses Buch ist die Autobiografie des großen Musikers Famoudou Konaté aus dem westafrikanischen Guinea. Er gehört den Malinké an, einer Volksgruppe, in deren hochdifferenzierter Musikkultur die Djembe-Trommel im Mittelpunkt steht. Konaté ist einer der bedeutenden lebenden Djembe-Meister. Sein Instrument ist heute auf der ganzen Welt bekannt und beliebt, auch dank der unzähligen Auftritte und Workshops von Musikern wie Famoudou Konaté. Buchtipp: Famoudou Konaté (Guinea) „Mein Leben – meine Djembe – meine Kultur“ – Aufzeichnungen eines afrikanischen Musikers weiterlesen

Burkina Faso registriert nach den jüngsten Terroranschlägen etwa 18.000 neue Binnenflüchtlinge

Burkina Faso registriert nach den jüngsten Terroranschlägen etwa 18.000 neue BinnenflüchtlingeAm Mittwoch, den 5. Mai 2021, fand die wöchentliche Ministerratssitzung unter der Leitung von Präsident Roch Kaboré statt. Auf der Tagesordnung dieser Sitzung wurden mehrere Berichte und Dekrete verabschiedet. Hierbei stellte sich heraus, dass die Zahl der Binnenflüchtlinge in den letzten Tagen gestiegen ist. Burkina Faso registriert nach den jüngsten Terroranschlägen etwa 18.000 neue Binnenflüchtlinge weiterlesen

Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika: rund 78.000 Jahre alte Kindergrabstätte in Höhle in Kenia entdeckt

Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika: rund 78.000 Jahre alte Kindergrabstätte in Höhle in Kenia entdeckt
Die Pangy ya Saidi-Höhle. In der durch Bohlen abgesicherten Grube im Vordergrund wurde die 78.000 Jahre alte Grabstätte eines Kindes entdeckt. © Mohammad Javad Shoaee

Ein internationales Forschungsteam berichtet in einer aktuellen Studie über die früheste Bestattung eines modernen Menschen in Afrika. Das zweieinhalb- bis dreijährige Kind wurde vor rund 78.000 Jahren in gebückter Haltung in einem flachen Grab direkt unter dem schützenden Felsüberhang am Eingang der Höhle begraben. Die Bestattung in Panga ya Saidi reiht sich ein in die wachsende Zahl an Hinweisen auf frühe komplexe soziale Verhaltensweisen von Homo sapiens. Ältestes menschliches Begräbnis in Afrika: rund 78.000 Jahre alte Kindergrabstätte in Höhle in Kenia entdeckt weiterlesen

Französische „Aviation Sans Frontières“ (Luftfahrt ohne Grenzen) sucht freiwillige Piloten für Einsätze in der Zentralafrikanischen Republik und der Demokratischen Republik Kongo

Französische „Aviation Sans Frontières“ (Luftfahrt ohne Grenzen) sucht freiwillige Piloten für Einsätze in der Zentralafrikanischen Republik und der Demokratischen Republik KongoAviation Sans Frontières hat einen dringenden Aufruf für Piloten für ihre Missionen in der Zentralafrikanischen Republik und der Demokratischen Republik Kongo gestartet. Dank seiner in Afrika stationierten Flugzeuge ist Aviation Sans Frontières in der Lage, humanitäres Personal zu transportieren, lebenswichtige Güter zu liefern und medizinische Notevakuierungen durchzuführen. Sie bietet Hunderten von NGOs und internationalen Organisationen logistische Unterstützung. Dazu gehören das WFP, Handicap International, Action Contre la Faim, ALIMA und das französische Rote Kreuz. Französische „Aviation Sans Frontières“ (Luftfahrt ohne Grenzen) sucht freiwillige Piloten für Einsätze in der Zentralafrikanischen Republik und der Demokratischen Republik Kongo weiterlesen

Patentschutzaussetzung für Covid-19-Impfstoffe: Wichtiges Zeichen für mehr Impfstoffgerechtigkeit u.a. in Indien und Südafrika

Patentschutzaussetzung für Covid-19-Impfstoffe: Wichtiges Zeichen für mehr Impfstoffgerechtigkeit u.a. in Indien und SüdafrikaEs ist ein wichtiges Zeichen, dass sich die USA bei der Frage nach einer vorübergehenden Aussetzung des Patentschutzes für Covid-19-Impfstoffe bewegen. Die globale Impfstoffproduktion muss endlich Fahrt aufnehmen. Die COVAX-Allianz, die zur Unterstützung besonders armer Länder beim Impfen ins Leben gerufen worden ist, muss mehr Impfstoff und Gelder erhalten, um die gesamte Welt schnell mit Impfstoff zu versorgen. Patentschutzaussetzung für Covid-19-Impfstoffe: Wichtiges Zeichen für mehr Impfstoffgerechtigkeit u.a. in Indien und Südafrika weiterlesen

Namibia: 100.000 Stimmen gegen Fracking und Ölförderung an den Zuflüssen des Okavango-Deltas

Namibia: 100.000 Stimmen gegen Fracking und Ölförderung an den Zuflüssen des Okavango-DeltasEntwicklungsminister Müller muss sich für Stopp der Ölbohrungen einsetzen:
–  Biodiversität, Natur und Lebensgrundlage vieler Menschen werden zerstört, wenn das kanadische Öl- und Gasunternehmen ReconAfrica seine Ölförderpläne in der Kavango Zambezi Conservation Area umsetzen kann
–  Aktivistinnen und Aktivisten haben Brief und Petition mit 100.000 Unterschriften an Deutsche Botschaft in Namibia übergeben und fordern Entwicklungsminister Müller auf, sich für eine neutrale Umweltverträglichkeitsprüfung einzusetzen
–  Deutsche Umwelthilfe ist seit Jahren in der Region engagiert und unterstützt die Forderung der Aktivistinnen und Aktivisten Namibia: 100.000 Stimmen gegen Fracking und Ölförderung an den Zuflüssen des Okavango-Deltas weiterlesen

Arte Afrika-TV-Tipp: Hyänen (Senegal)

Arte Afrika-TV-Tipp: Hyänen (Senegal)Im senegalesischen Dorf Colobane macht ein Gerücht die Runde: Die schwerreiche und nicht minder betagte Linguère Ramatou soll nach über 30 Jahren Abwesenheit zurückkehren. Das verspricht ungekannten Reichtum für die Dorfbewohner, die gleich beim beliebten Ladenbesitzer Draman Drameh auf Pump einkaufen. Drameh aber hat noch eine alte Rechnung mit Ramatou offen … Arte Afrika-TV-Tipp: Hyänen (Senegal) weiterlesen

Buch-Tipp: „Das geht gar nicht! Satiren aus Corona-Deutschland“ von Mercy Okojie

Buch-Tipp: „Das geht gar nicht! Satiren aus Corona-Deutschland“ von Mercy OkojieMercy Okojie, die Lehrerin mit nigerianischen Wurzeln, die im letzten Jahr einen vielbeachteten Band mit Schulsatiren („Die Boa und ich“) veröffentlicht hat, legt nun unter dem Titel „Das geht gar nicht!“ ein Buch mit Corona-Satiren vor. Der neue Band enthält drei Satiren, die ein grelles Licht auf das Leben im Corona-Lockdown werfen. Buch-Tipp: „Das geht gar nicht! Satiren aus Corona-Deutschland“ von Mercy Okojie weiterlesen

Äthiopien: Fast 5000 Kinder durch Tigray-Konflikt von ihren Eltern getrennt

Äthiopien: Fast 5000 Kinder durch Tigray-Konflikt von ihren Eltern getrenntEin halbes Jahr nach dem Beginn der Kämpfe in der nordäthiopischen Region Tigray sind fast 5000 Kinder von ihren Eltern getrennt. Viele von ihnen leben auf sich gestellt oder nur mit ihren Geschwistern in provisorischen Flüchtlingslagern, in denen sie einem hohen Risiko von Gewalt und sexuellem Missbrauch ausgesetzt sind, warnt Save the Children. Diese Mädchen und Jungen sind wie hunderttausende weitere Vertriebene dringend auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen. Bislang sind zu wenige Hilfslieferungen zu den Bedürftigen in dem Konfliktgebiet gelangt. Äthiopien: Fast 5000 Kinder durch Tigray-Konflikt von ihren Eltern getrennt weiterlesen

Mali: Tötungen, ‚Verschwindenlassen‘ bei Militäroperationen

Mali: Tötungen, 'Verschwindenlassen' bei MilitäroperationenMalische Soldaten sollen bei Anti-Terror-Operationen in der zentralen Landesregion Mopti mindestens 34 Dorfbewohner getötet, mindestens weitere 16 Menschen gewaltsam verschwinden lassen und Gefangene schwer misshandelt haben, so Human Rights Watch. Malis Übergangsregierung sollte glaubwürdige und unabhängige Untersuchungen zu diesen Vorfällen durchführen. Sie wurden begangen, seit die Übergangsregierung am 18. August 2020 nach einem Putsch die Macht übernommen hatte. Mali: Tötungen, ‚Verschwindenlassen‘ bei Militäroperationen weiterlesen

Nigerianische Investigativjournalistin Tobore Ovuorie mit dem DW Freedom of Speech Award 2021 ausgezeichnet

Nigerianische Investigativjournalistin Tobore Ovuorie mit dem DW Freedom of Speech Award 2021 ausgezeichnetDie nigerianische Journalistin Tobore Ovuorie erhält den DW Freedom of Speech Award 2021. Zum siebten Mal verleiht der deutsche Auslandssender den Preis für herausragendes Engagement in den Medien für Menschenrechte und besonders für Meinungsfreiheit. Nigerianische Investigativjournalistin Tobore Ovuorie mit dem DW Freedom of Speech Award 2021 ausgezeichnet weiterlesen

Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo offiziell beendet

Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo offiziell beendet
Bild: NIAID

Der heutige 3. Mai 2021 markiert das Ende des 12. Ausbruchs der Ebola-Viruserkrankung in der Demokratischen Republik Kongo (DRC), nur drei Monate nachdem der erste Fall in Nord-Kivu gemeldet wurde. Der Ebola-Ausbruch, der im Februar erneut auftrat, kam neun Monate, nachdem ein anderer Ausbruch in derselben Provinz für beendet erklärt worden war. Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo offiziell beendet weiterlesen

Afrikanische Leadership-Konferenz: Exponentiell wachsen, allen Widrigkeiten zum Trotz

Afrikanische Leadership-Konferenz: Exponentiell wachsen, allen Widrigkeiten zum TrotzVom 16. bis 17. Juni werden CEOs und afrikanische Führungskräfte an der größten virtuellen Leadership-Konferenz teilnehmen. Unter dem Motto „The Africa We Want – Against All Odds“ bietet diese zweitägige Konferenz eine internationale Plattform für Führungskräfte aus allen Bereichen, um exponentielles Geschäftswachstum in einer sich verändernden Welt zu fördern. Afrikanische Leadership-Konferenz: Exponentiell wachsen, allen Widrigkeiten zum Trotz weiterlesen

114 unbegleitete Kinder vor der Küste Libyens aus dem Meer gerettet

114 unbegleitete Kinder vor der Küste Libyens aus dem Meer gerettet
Eine Frau und ein Kind sitzen mit Dutzenden anderen auf einer alten Matratze in einem Haftzentrum in Libyen. 2017 © UNICEF

Mehr als 350 Menschen sind seit Anfang des Jahres im Mittelmeer ertrunken oder vermisst worden: Statement von Ted Chaiban, UNICEF-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika und Afshan Khan, UNICEF-Regionaldirektor für Europa und Zentralasien sowie Sonderkoordinator für die Flüchtlings- und Migrantenhilfe in Europa. 114 unbegleitete Kinder vor der Küste Libyens aus dem Meer gerettet weiterlesen

SOS MEDITERRANEE bringt 236 Gerettete nach Italien

SOS MEDITERRANEE bringt 236 Gerettete nach ItalienDie Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE darf heute 236 gerettete Menschen in Italien an Land bringen, nachdem sie letzte Woche Zeugin eines Bootsunglücks mit 130 Toten wurde. Das Schiff der europäischen Nichtregierungsorganisation, die Ocean Viking, hat von den zuständigen Behörden den Hafen von Augusta auf Sizilien zugewiesen bekommen. SOS MEDITERRANEE bringt 236 Gerettete nach Italien weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17: Die Macht des Dialogs

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17: Die Macht des DialogsVirtuelle Afrika-Reisen der USA und Deutschlands: Drei Monate nach seinem Amtsantritt als US-Außenminister ist Antony Blinken nun am Dienstag zum ersten Mal nach Afrika gereist – virtuell. Bei seinem ersten Stopp diskutierte Blinken mit jungen Afrikanerinnen und Afrikanern der von den USA geförderten Young African Leadership Initiative über gute Regierungsführung und die Rolle Chinas auf dem Kontinent. Im Anschluss sprach Blinken mit dem nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari und dessen Außenminister unter anderem über die sicherheits- und klimapolitischen Herausforderungen der Region sowie die Covid-19 Pandemie. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17: Die Macht des Dialogs weiterlesen

30.04.: Einreisebedingungen nach Tunesien schon wieder aktualisiert!

30.04.: Einreisebedingungen nach Tunesien schon wieder aktualisiert!

Doch keine Quarantänepflicht für Pauschaltouristen: im Gegensatz zu Agentur- und Presseberichten von vorgestern, müssen Pauschalreisende auch unter den aktuell verschärften Einreisebedingungen keine Quarantäne absolvieren. Darauf weist das Tunesische Fremdenverkehrsamt hin. 30.04.: Einreisebedingungen nach Tunesien schon wieder aktualisiert! weiterlesen

3sat-Doku „Brennpunkt Regenwald – Klimaschutz in Zentralafrika“ über die Bemühungen in Gabun

3sat-Doku "Brennpunkt Regenwald - Klimaschutz in Zentralafrika" über die Bemühungen in GabunDer tropische Regenwald gilt als nicht erneuerbare Ressource, ist ein zentraler Faktor für die Begrenzung der Erderwärmung und systemrelevant für den Klimaschutz. Das zentralafrikanische Land Gabun gab sich daher das Ziel: „Rainforest first!“. Die 3sat-Dokumentation „Brennpunkt Regenwald – Klimaschutz in Zentralafrika“ von Werner Zips und Angelica V. Marte, zu sehen am Donnerstag, 6. Mai 2021, 23.00 Uhr, in Erstausstrahlung, stellt die Bemühungen des Landes beim Klimaschutz vor. 3sat-Doku „Brennpunkt Regenwald – Klimaschutz in Zentralafrika“ über die Bemühungen in Gabun weiterlesen

Vom Horn von Afrika ins kalte Sauerland: 5000 km und viele Gefahren bis zum Ausbildungsplatz

Vom Horn von Afrika ins kalte Sauerland: 5000 km und viele Gefahren bis zum Ausbildungsplatz
Foto: Schmitz

Sein Name: Henok Tesfahanes. Seine Heimat ist Eritrea, ein kleines Land zwischen Äthiopien und dem Sudan gelegen, das noch nicht lange von Äthiopien nach einem grausamen Bürgerkrieg unabhängig ist. Jetzt ist er Auszubildender zum Kraftfahrzeugmechatroniker im Kfz-Betrieb von Hendrik Schlinkmann an der Arnsberger Bahnhofstraße. Normal ist das für ihn nicht – noch nicht, noch zu neu. Normalität ist zudem im Leben von Henok Tesfahanes noch nie sein Begleiter gewesen. Vom Horn von Afrika ins kalte Sauerland: 5000 km und viele Gefahren bis zum Ausbildungsplatz weiterlesen

In Madagaskar schon im Einsatz: digitales Gesundheitsportemonnaie für Menschen ohne Krankenversicherung

In Madagaskar schon im Einsatz: digitales Gesundheitsportemonnaie für Menschen ohne Krankenversicherung
Derartige Zustände können mittels mTOMADY vermieden werden. Foto: (c) United Nations/OCHA

Mehr als eine Milliarde Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben keinen Zugang zur medizinischen Grundversorgung, weil die ausreichende finanzielle Absicherung fehlt. Ärzte der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben eine digitale Lösung für dieses Problem entwickelt und nun das Unternehmen mTOMADY gegründet: Über die Mobiltelefon-Infrastruktur kann Geld sicher und effizient für medizinische Behandlungen eingezahlt, angespart und abgerufen werden. Das BIH Charité Digital Clinician Scientist Programm sowie das Digital Health Accelerator Programm des Berlin Institute of Health (BIH) in der Charité hat sie dabei unterstützt. In Madagaskar schon im Einsatz: digitales Gesundheitsportemonnaie für Menschen ohne Krankenversicherung weiterlesen

Burkina Faso / Tolle Leistung: Erfolgreiche Trennung siamesischer Zwillinge in der Universitäts-Kinderklinik in Ouagadougou!

Burkina Faso / Tolle Leistung: Erfolgreiche Trennung siamesischer Zwillinge in der Universitäts-Kinderklinik in Ouagadougou!
Die Zwillinge im OP. © Dr Francis Ouédraogo

Siamesische Zwillinge wurden vor zwei Wochen im Universitäts-Kinderkrankenhaus Charles de Gaulle (CHUP-CDG) durch das Team von Professor Albert Ouandaogo, Leiter der Abteilung für Kinderchirurgie, erfolgreich getrennt. Die aus Nouna stammenden siamesischen Zwillinge, wo ihre Eltern als Bauern leben, waren durch den Bauch und einen Teil des Brustkorbs miteinander verbunden. Sie wurden zunächst sechs Monate lang auf der Neugeborenenstation gepflegt, bis sie das nötige Gewicht und die Größe erreicht hatten, um die trennende Operation, in 7 Stunden von einem Team aus Chirurgen aus Burkina Faso und Mali sowie Ärzten in der Ausbildung zum DES (Diploma of Specialized Studies) in Chirurgie und Anästhesisten vorgenommen, durchzuführen. Burkina Faso / Tolle Leistung: Erfolgreiche Trennung siamesischer Zwillinge in der Universitäts-Kinderklinik in Ouagadougou! weiterlesen

Neu gegründete African-German Leadership Academy fördert gegenseitiges Lernen zum Thema Nachhaltigkeit

Neu gegründete African-German Leadership Academy fördert gegenseitiges Lernen zum Thema NachhaltigkeitGemeinsam einen nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Wandel gestalten – das ist das Ziel der neu gegründeten BMZ African-German Leadership Academy. Mit Grußworten des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, wurde das Schulungs- und Dialogprogramm für Young Professionals aus den afrikanischen Partnerländern Deutschlands nun offiziell eröffnet. Das Programm wird vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) veranstaltet und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Neu gegründete African-German Leadership Academy fördert gegenseitiges Lernen zum Thema Nachhaltigkeit weiterlesen

Nigerianischer Ex-Banker wird Geflügelzüchter und Champion der afrikanischen Landwirtschaft

Nigerianischer Ex-Banker wird Geflügelzüchter und Champion der afrikanischen Landwirtschaft „Wenn wir die Ernährungssicherheit Afrikas mit unserer wachsenden Bevölkerung sicherstellen wollen, sollte die Landwirtschaft als Wirtschaftsunternehmen unterstützt werden. Das ist moderne Landwirtschaft!“ – Ayotomiwa Yinka Ogunsua, Geflügelzüchter. Nach seinem Universitätsabschluss fand Ayotomiwa Yinka Ogunsua einen Job als Kreditsachbearbeiter bei einer Mikrofinanzbank in Ibadan, Nigeria. Zufrieden mit seinem Erfolg, entdeckte er im Internet eine Anzeige für ein landwirtschaftliches Ausbildungsprogramm für junge Leute … und meldete sich aus Leidenschaft für die Landwirtschaft an. Nigerianischer Ex-Banker wird Geflügelzüchter und Champion der afrikanischen Landwirtschaft weiterlesen

Terrorismus in Westafrika: Nigerias Präsident Buhari bittet die USA, AFRICOM zu verlegen

Terrorismus in Westafrika: Nigerias Präsident Buhari bittet die USA, AFRICOM zu verlegen
© Autre presse par CEDEAO

Während eines virtuellen Treffens mit dem US-Außenminister Anthony Blinken hat Nigerias Präsident Muhammadu Buhari die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, Nigeria und die Subregion bei der Bewältigung der wachsenden Sicherheitsherausforderungen zu unterstützen, um die Folgen zu vermeiden, berichten mehrere Medien aus Niger. Terrorismus in Westafrika: Nigerias Präsident Buhari bittet die USA, AFRICOM zu verlegen weiterlesen

Digitale Beratung für Kleinbauernfamilien in Afrika und Asien

Digitale Beratung für Kleinbauernfamilien in Afrika und Asien
Beratung vor Ort und digitale Lösungen kombinieren

Ein Forschungs- und Innovationsprojekt der Universität Bern will mit digital gestützter landwirtschaftlicher Beratung nachhaltige Anbaumethoden von Kleinbauernfamilien in Afrika und Asien stärken und so deren Produktivität, Einkommen und Klimaresilienz verbessern. Das Projekt wird mit internationalen Partnern durchgeführt und durch das TRANSFORM Programm der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mit 5 Millionen Schweizer Franken gefördert. Digitale Beratung für Kleinbauernfamilien in Afrika und Asien weiterlesen

CD-Tipp: – „Ranavalona“ – Debütalbum der Künstlerin AWORI (Uganda), mit dem französischen Produzenten TWANI

CD-Tipp: - „Ranavalona“ - Debütalbum der Künstlerin AWORI (Uganda), mit dem französischen Produzenten TWANIKollaboration der aus Uganda stammenden Rapperin AWORI mit dem französischen Multiinstrumentalisten und Produzenten TWANI. „Ranavalona“ überzeugt durch modern produzierte elektronische Beats im Breakbeat-Stil und vereint gekonnt Hip- Hop, Neo-Soul und R&B mit afrikanischen Einflüssen. CD-Tipp: – „Ranavalona“ – Debütalbum der Künstlerin AWORI (Uganda), mit dem französischen Produzenten TWANI weiterlesen

Ranking „Gute Regierungsführung“: Ruanda führt Afrika an

Ranking „Gute Regierungsführung“: Ruanda führt Afrika anDer Chandler Good Government Index (CGGI), der 104 Länder in Bezug auf Regierungskapazität und -leistung bewertet, wurde am 26. April 2021 in Singapur vorgestellt. Laut diesem Ranking, das auf mehr als 50 Datenquellen basiert, ist Finnland das beste Land der Welt in Bezug auf die Regierungsführung. Der Index konzentriert sich auf sieben Säulen, nämlich Führung und Weitsicht, Stärke der Gesetze, der öffentlichen Politik und der Institutionen, Finanzmanagement, Marktattraktivität, Einfluss und globale Reputation. Der Index verwendet eine strenge Methodik, die in Absprache mit Regierungspraktikern, Führungskräften, Indexexperten und Governance-Forschern entwickelt wurde. Ranking „Gute Regierungsführung“: Ruanda führt Afrika an weiterlesen

AfDB-Präsident Adesina: Grünes Wachstum bietet enorme Chancen in Afrika

AfDB-Präsident Adesina: Grünes Wachstum bietet enorme Chancen in AfrikaDer Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank (www.AfDB.org), Akinwumi A. Adesina (Foto), erklärte, dass der afrikanische Kontinent enorme Möglichkeiten für grünes Wachstum bietet. Er überbrachte eine optimistische Botschaft auf dem Forum für grüne Investitionen zwischen der Europäischen Union und Afrika, das am 23. April von Portugal und der Europäischen Investitionsbank ausgerichtet wurde. AfDB-Präsident Adesina: Grünes Wachstum bietet enorme Chancen in Afrika weiterlesen

Unternehmerin im Senegal: Yaye Souadou Fall verwandelt Altreifen in Baumaterial

Unternehmerin im Senegal: Yaye Souadou Fall verwandelt Altreifen in BaumaterialYaye Souadou Fall (Foto), eine 25-jährige Senegalesin, hat ein Unternehmen zum Recycling von Altreifen namens E-Cover gegründet. Sie sammelt gebrauchte und ausrangierte Reifen und verwandelt sie in Bodenbeläge. In ihrer Werkstatt fertigt sie ökologische Fliesen für Hausfronten, aber auch Fliesen für Gärten, Kinderspielplätze, Basketball- oder Tennisplätze. Sie plant sogar, dieses Material für den Straßenbau anzubieten. Unternehmerin im Senegal: Yaye Souadou Fall verwandelt Altreifen in Baumaterial weiterlesen

Deutsche Wirtschaft: Aus der Pandemie zu neuen Wegen nach und für Afrika

Deutsche Wirtschaft: Aus der Pandemie zu neuen Wegen nach und für AfrikaAfrika bietet der deutschen Wirtschaft interessante Potentiale als strategischer Zukunftsmarkt. Jedoch befindet sich Afrika im internationalen Globalisierungsprozess des letzten Jahrzehnts ziemlich am Rand. Jetzt in der herrschenden Pandemie-Krise steht der Kontinent vor enormen Herausforderungen für einen nachhaltig wirkenden Aufbruch, wenn es auch heißt: Afrika ist der Kontinent der verschiedenen Geschwindigkeiten.  Suchen wir unseren Weg aus der Stille der Corona-Zeit, in der die geschäftliche Kommunikation stark eingeengt ist und gehen flexibel die Weiterführung unserer Beziehungen mit Afrika an. Deutsche Wirtschaft: Aus der Pandemie zu neuen Wegen nach und für Afrika weiterlesen

WHO-Regionaldirektorin für Afrika: „Malaria nicht mehr als Gesundheitsproblem sehen, sondern als Bedrohung für die sozioökonomische Entwicklung“

WHO-Regionaldirektorin für Afrika: „Malaria nicht mehr als Gesundheitsproblem sehen, sondern als Bedrohung für die sozioökonomische Entwicklung“Botschaft von Dr. Matshidiso Moeti, WHO-Regionaldirektorin für Afrika, zum Welt-Malaria-Tag 2021: „Heute ist Welt-Malaria-Tag 2021, und wir trauern um die 384.000 vermeidbaren Malaria-Todesfälle in der WHO-Region Afrika im Jahr 2020. Im Jahr 2019 entfielen 94% der 229 Millionen Fälle und 409 000 Todesfälle, die weltweit auf Malaria zurückzuführen sind, auf die afrikanische Region der WHO. Und das trotz erheblicher Fortschritte bei der Bekämpfung von Malaria in der Region. WHO-Regionaldirektorin für Afrika: „Malaria nicht mehr als Gesundheitsproblem sehen, sondern als Bedrohung für die sozioökonomische Entwicklung“ weiterlesen

Zum Weltmalariatag: Filmstart DAS FIEBER – DER KAMPF GEGEN MALARIA

Zum Weltmalariatag: Filmstart DAS FIEBER – DER KAMPF GEGEN MALARIAKostenfreie Online-Premiere mit Special Guests: Am Sonntag 25. April 2021 feiert der Dokumentarfilm „Das Fieber – Der Kampf gegen Malaria“ seine Online-Premiere! Besonderheit: der Live-Stream ab 17:00 Uhr über die Filmwebseite https://fieber.wfilm.de ist kostenfrei und ohne Anmeldung: weltweit! Zuschauer:innen können den Filmverleih über einen Spenden-Button beim Online-Kinostart unterstützen. Zum Weltmalariatag: Filmstart DAS FIEBER – DER KAMPF GEGEN MALARIA weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 16: Das Ringen um Stabilität

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 16: Das Ringen um StabilitätTschads Langzeitpräsident verstorben: Idriss Déby, der Präsident des Tschad, ist am Montag bei einem Truppenbesuch an der Front im Norden des Landes ums Leben gekommen, nachdem die Wahlkommission ihn am selben Tag noch zum Sieger der Präsidentschaftswahlen vom 11. April ausgerufen hatte. Wie das Militär am Dienstag mitteilte, soll Déby bei Kämpfen mit der Rebellenbewegung Front für Wandel und Eintracht im Tschad (FACT), die am Wahltag aus Libyen in das Land eingedrungen war, tödlich verletzt worden sein. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 16: Das Ringen um Stabilität weiterlesen

Arte-TVTipp: Westafrika – Klimawandel und Tourismus – Benin kämpft um seine Küste

Arte-TVTipp: Westafrika - Klimawandel und Tourismus - Benin kämpft um seine KüsteIn Westafrika kämpft ein kleines Land schon länger gegen ganz konkrete Auswirkungen des Klimawandels: In Benin hat das Meer bereits Hunderte Häuser weggerissen und jedes Jahr gehen 5 bis 10 Meter der Küste verloren. Arte-TVTipp: Westafrika – Klimawandel und Tourismus – Benin kämpft um seine Küste weiterlesen

Bootsunglück im Mittelmeer vor Libyen: SOS MEDITERRANEE findet nur noch Tote vor

Bootsunglück im Mittelmeer vor Libyen: SOS MEDITERRANEE findet nur noch Tote vor
©Flavio Gasperini

SOS MEDITERRANEE wurde gestern Zeugin eines Schiffsunglücks im zentralen Mittelmeer. Ein Schlauchboot mit 130 aus Libyen geflüchteten Menschen an Bord war am Mittwochmorgen in Seenot geraten. Nachdem das Rettungsschiff der NGO, die Ocean Viking, einen Notruf erhalten hatte, suchte die Crew stundenlang nach dem Boot in Seenot. An der Unglückstelle nordöstlich von Tripolis angekommen, fand sie nur noch Tote vor. Bootsunglück im Mittelmeer vor Libyen: SOS MEDITERRANEE findet nur noch Tote vor weiterlesen

Tschad: „Mit dem Tod von Präsident Idriss Déby verliert die UN einen Schlüsselpartner“

Tschad: „Mit dem Tod von Präsident Idriss Déby verliert die UN einen Schlüsselpartner“
Déby bei einer Sitzung des G5 Sahel

Die Vereinten Nationen würdigten das Andenken des tschadischen Präsidenten Idriss Déby Itno, der am Dienstag an seinen Verletzungen starb, dem Tag, an dem seine Wiederwahl als Oberhaupt des zentralafrikanischen Landes bekannt gegeben wurde. „Der Generalsekretär ist betrübt über die Nachricht vom Tod des tschadischen Präsidenten Idriss Déby Itno heute Morgen“, sagte Guterres‘ Sprecher in einer Presseerklärung vom 20. April. Tschad: „Mit dem Tod von Präsident Idriss Déby verliert die UN einen Schlüsselpartner“ weiterlesen

Hinrichtungen in Ägypten verdreifacht! – Kampf gegen die Todesstrafe noch nicht vorbei

Hinrichtungen in Ägypten verdreifacht! - Kampf gegen die Todesstrafe noch nicht vorbeiZur Jahresbilanz von Amnesty International zur weltweiten Anwendung der Todesstrafe erklärt Kai Gehring, MdB B‘90/DIE GRÜNEN, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: Die Zahl der von Amnesty International dokumentierten Hinrichtungen ist im Vergleich zum Vorjahr weiter um 26 Prozent gesunken. Besonders ermutigend ist, dass immer mehr Länder die Todesstrafe abschaffen. Im Kampf gegen die Todesstrafe können wir uns aber erst dann zurücklehnen, wenn auch das letzte Land niemanden mehr zum Tode verurteilt. Die Todesstrafe ist immer und ausnahmslos eine drakonische Verletzung fundamentaler Menschenrechte. Hinrichtungen in Ägypten verdreifacht! – Kampf gegen die Todesstrafe noch nicht vorbei weiterlesen

Libysche Küstenwache / Abstimmung im Bundestag zur EU-Operation IRINI

Libysche Küstenwache / Abstimmung im Bundestag zur EU-Operation IRINIDie zivile Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE Deutschland appelliert an die Abgeordneten des Bundestages, die Finanzierung und Ausbildung der libyschen Küstenwache nicht fortzusetzten, solange diese im Mittelmeer systematisch geltendes Recht bricht.  SOS MEDITERRANEE spricht von Völkerrechtsbruch. Libysche Küstenwache / Abstimmung im Bundestag zur EU-Operation IRINI weiterlesen

Auswärtiges Amt ruft zum Verlassen des Tschad auf

Auswärtiges Amt ruft zum Verlassen des Tschad aufDas Auswärtige Amt hat alle deutschen Staatsbürger aufgerufen, das zentralafrikanische Land Tschad zu verlassen. Grund ist der plötzliche Tod von Präsident Idriss Déby, woraufhin mit politischer Instabilität und bewaffneten Auseinandersetzungen in dem Land zu rechnen sei. Auswärtiges Amt ruft zum Verlassen des Tschad auf weiterlesen

Pressefreiheit in Afrika: Namibia führt, Eritrea Schlusslicht

Pressefreiheit in Afrika: Namibia führt, Eritrea SchlusslichtDie Pressefreiheit in Afrika hat im vergangenen Jahr abgenommen, so ein am Dienstag veröffentlichter Bericht von Reporter ohne Grenzen, einer Non-Profit-Organisation, die sich weltweit für eine freie Presse einsetzt. Der Bericht, der erstmals 2002 veröffentlicht wurde, bewertet 180 Länder nach Kriterien wie der Unabhängigkeit der Medien, der Qualität des rechtlichen Rahmens für die Berufsausübung und der Sicherheit von Journalisten. Pressefreiheit in Afrika: Namibia führt, Eritrea Schlusslicht weiterlesen

Neuer Zustrom zentralafrikanischer Flüchtlinge in den Tschad nach jüngsten Auseinandersetzungen in der Zentralafrikanischen Republik

Neuer Zustrom zentralafrikanischer Flüchtlinge in den Tschad nach jüngsten Auseinandersetzungen in der Zentralafrikanischen Republik
© HCR / Aristophane Ngargoune

Die jüngsten Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Gruppen im Norden der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) haben in der vergangenen Woche mehr als 2.000 Flüchtlinge gezwungen, die Grenze zum Tschad zu überqueren. Neuer Zustrom zentralafrikanischer Flüchtlinge in den Tschad nach jüngsten Auseinandersetzungen in der Zentralafrikanischen Republik weiterlesen

Arte-TVDoku-Tipp Libyen: Die Jagd nach Gaddafis Milliarden

Arte-TVDoku-Tipp Libyen: Die Jagd nach Gaddafis MilliardenDer investigative Dokumentarfilm führt in die Welt der Spione, Spezialeinheiten und politischen Insider, die auf der Suche nach den Milliarden des Ex-Diktators Muammar al-Gaddafi sind. Gaddafis Vermögen wird auf 150 Milliarden Dollar geschätzt. Doch nach seinem Tod im Jahr 2011 scheint das Geld verschwunden. Tatsächlich war das meiste Geld heimlich außer Landes gebracht worden. Arte-TVDoku-Tipp Libyen: Die Jagd nach Gaddafis Milliarden weiterlesen

Buchtipp „Strong Kids“: Hannes Wabayes dritter Fall – ein deutsch-tansanischer Krimi

Buchtipp "Strong Kids": Hannes Wabayes dritter Fall - ein deutsch-tansanischer KrimiDieser Kriminalroman erlaubt das Eintauchen in eine Welt, in der sich rätselhafte Geschehnisse, ungewöhnliche Ereignisse und ungelöste Rätsel in einem atemberaubenden Tempo ereignen. Die Schilderungen beginnen mit einem tödlichen Unfall. Vorausgestellt sind die Namen der handelnden Personen und der einführende Prolog. Soviel sei im Vorfeld verraten: es geht um das Überleben. Buchtipp „Strong Kids“: Hannes Wabayes dritter Fall – ein deutsch-tansanischer Krimi weiterlesen

Tschad: Putschversuch gegen Idriss Déby?

Tschad: Putschversuch gegen Idriss Déby?
Official White House Photo by Amanda Lucidon

Nur eine Woche nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen im Tschad, deren erste vorläufige Ergebnisse weitgehend zugunsten des scheidenden Präsidenten Idriss Déby Itno ausfallen, versuchen die Rebellen der Front für Wandel und Eintracht im Tschad (FACT) Berichten zufolge, die Macht zu übernehmen. Ihr Ziel wäre es, Marschall Idriss Déby zu entmachten. Tschad: Putschversuch gegen Idriss Déby? weiterlesen

DKMS sucht (ggf. afrikanische/n) Stammzellspender/in für jungen Mann aus Guinea – bitte helfen Sie!

DKMS sucht (ggf. afrikanische/n) Stammzellspender/in für jungen Mann aus Guinea – bitte helfen Sie!Die DKMS erreichte der Hilferuf eines jungen Mannes, der vor einigen Jahren aus Guinea nach Deutschland geflüchtet ist. Alseny ist an Blutkrebs erkrankt. Eine konventionelle Chemotherapie allein wird die Leukämie nicht besiegen. Zum Überleben braucht er eine Stammzellspende. DKMS sucht (ggf. afrikanische/n) Stammzellspender/in für jungen Mann aus Guinea – bitte helfen Sie! weiterlesen

Marokko: ambitionierte Entwicklungspolitik für das Schienennetz – Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik

Marokko: ambitionierte Entwicklungspolitik für das Schienennetz - Infrastruktur auf dem neuesten Stand der TechnikEs ist 8 Uhr morgens. Die Sonne geht auf über der pulsierenden Metropole Casablanca, die vom Atlantischen Ozean begrenzt wird. Mohamed Al Mamoune geht zügig durch die überfüllten Straßen. Er ist auf dem Weg zum Bahnhof in Richtung Rabat, der Hauptstadt des Königreichs, wo ein Kunde auf ihn wartet. Der dreißigjährige Mohamed ist Senegale und Unternehmer im Digitalgeschäft. Er unterstützt Unternehmen im ganzen Königreich bei ihren Kommunikationsstrategien und hilft ihnen, ihre visuelle Identität zu entwickeln. Ein Job, der ihn dazu bringt, regelmäßig durch das Land zu reisen, um neue Kunden anzusprechen. Dabei setzt er auf ein Verkehrsmittel, das von den Marokkanern zunehmend genutzt wird: den Zug. Marokko: ambitionierte Entwicklungspolitik für das Schienennetz – Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik weiterlesen

Kommando zurück: Pauschalurlauber dürfen in Tunesien ohne Quarantäne einreisen

Kommando zurück: Pauschalurlauber dürfen in Tunesien ohne Quarantäne einreisen

Nachdem zuvor beschlossen worden war, ab 9. bis 30. April die für Reisende bei der Einreise nach Tunesien vorgeschriebene Quarantäne von 48 Stunden auf 5 Tage zu verlängern, rudert man nun zurück. Urlauber, die eine Pauschalreise gebucht haben, müssen sich ab 19. April nicht an die fünftägige Quarantänepflicht halten, wenn sie einen negativen und maximal 72 Stunden alten PCR-Test mitbringen. Kommando zurück: Pauschalurlauber dürfen in Tunesien ohne Quarantäne einreisen weiterlesen

Post-Cotonou-Abkommen führt die Vergangenheit weiter, anstatt Neues zu wagen

Post-Cotonou-Abkommen führt die Vergangenheit weiter, anstatt Neues zu wagen„Der heute von der Europäischen Union (EU) verkündete Abschluss der Verhandlungen über das sogenannte „Post-Cotonou-Abkommen“ mit den 79 Ländern ist im Ergebnis eine verpasste Chance. Das Abkommen wird zwar zu einer Fortführung der Beziehungen mit den Ländern in den drei Regionen Subsahara-Afrika, der Karibik und des Pazifik führen, und es ist zu begrüßen, dass mit dem jetzt noch zu ratifizierenden Abkommen die Zusammenarbeit modernisiert und auf andere Bereiche – wie zum Beispiel Klimawandel und nachhaltige Entwicklung – ausgeweitet wird, aber das Abkommen stellt nur die Fortführung eines bereits seit vierzig Jahren dauernden Prozesses dar, der sich mittlerweile überholt hat,“ so Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. Post-Cotonou-Abkommen führt die Vergangenheit weiter, anstatt Neues zu wagen weiterlesen

Die Top 10 der reichsten Länder Afrikas im Jahr 2021

Die Top 10 der reichsten Länder Afrikas im Jahr 2021Bei anhaltendem Wachstum und Verbesserungen wird geschätzt, dass die afrikanische Wirtschaft bis 2050 ein BIP von 29 Billionen US-Dollar erreichen und damit eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft spielen wird. Die Weltbank geht davon aus, dass die meisten Länder des Kontinents in den nächsten zehn Jahren den Status eines „mittleren Einkommens“ mit einem Pro-Kopf-BIP von mindestens 1.000 Dollar erreichen werden. Die Top 10 der reichsten Länder Afrikas im Jahr 2021 weiterlesen

rbb24 Recherche exklusiv: Über 18.000 verschwundene unbegleitete Kinder und Jugendliche in Europa zwischen 2018 und 2020

rbb24 Recherche exklusiv: Über 18.000 verschwundene unbegleitete Kinder und Jugendliche in Europa zwischen 2018 und 2020
Foto: ia

18.292 unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche sind zwischen 2018 und 2020 in Europa als verschwunden gemeldet worden, nachdem sie in staatlicher Obhut waren. Das zeigt eine exklusive Datenanalyse des Rechercheverbunds „Lost in Europe“. Die meisten der verschwundenen Minderjährigen stammen aus Marokko, Algerien und Eritrea. rbb24 Recherche exklusiv: Über 18.000 verschwundene unbegleitete Kinder und Jugendliche in Europa zwischen 2018 und 2020 weiterlesen

Gewaltsame Angriffe im Nordosten Nigerias stoppen Hilfslieferungen

Gewaltsame Angriffe im Nordosten Nigerias stoppen HilfslieferungenEine Serie von Angriffen bewaffneter Gruppen auf die Stadt Damasak im Nordosten Nigerias, darunter auch auf mehrere humanitäre Einrichtungen, hat große Teile der Bevölkerung gezwungen, aus der Stadt zu fliehen. Betroffen sind auch humanitäre Organisationen, die ihre Arbeit einstellen müssen. Gewaltsame Angriffe im Nordosten Nigerias stoppen Hilfslieferungen weiterlesen

Studie des Afrika-Zentrums der Hochschule Flensburg erwartet mehr Industrie und boomende Energiewirtschaft

Studie des Afrika-Zentrums der Hochschule Flensburg erwartet mehr Industrie und boomende EnergiewirtschaftDass der afrikanische Kontinent bislang besser durch die Corona-Krise kam als erwartet, hat auch Fachleute überrascht. Die Ansteckungszahlen blieben deutlich unter den Prognosen. Und auch der wirtschaftliche Einbruch bislang hielt sich in Grenzen. Etwas mehr als zwei Prozent betrug der Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im vergangenen Jahr. Der Rückgang des BIP in Europa lag dagegen bei sieben Prozent. Eine Untersuchung des Afrika-Zentrums der Hochschule Flensburg hat sich jetzt mit den Zukunftsaussichten unseres Nachbarkontinents befasst. Die Autoren kommen zu überraschenden Ergebnissen. Studie des Afrika-Zentrums der Hochschule Flensburg erwartet mehr Industrie und boomende Energiewirtschaft weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Wiederwahl und Neuaufstellung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Wiederwahl und NeuaufstellungBenins Präsident für eine zweite Amtszeit wiedergewählt: Bei den Präsidentschaftswahlen in Benin am vergangenen Sonntag wurde Amtsinhaber Patrice Talon wenig überraschend für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Am Dienstagabend verkündete die Wahlkommission seinen Sieg mit 86% der Stimmen; die Wahlbeteiligung lag bei 50,17%. Seine Herausforderer Alassane Soumanou und Corentin Kohoue kamen auf 11,29% bzw. 2,25% der Stimmen. Die Ergebnisse der von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl wurden am Donnerstag von Benins Verfassungsgericht bestätigt. Die Abstimmung wurde vom Boykott der größten Oppositionen geprägt. Zahlreiche Oppositionelle waren ins Exil geflohen, andere auf Grund eines von Talon neu eingeführten Wahlgesetzes von der Wahl ausgeschlossen worden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Wiederwahl und Neuaufstellung weiterlesen

Zentralafrika: Das subregionale Büro der FAO will den Hunger bis 2023 beenden

Zentralafrika: Das subregionale Büro der FAO will den Hunger bis 2023 beenden
© FAO-Zentralafrika

Am Ende des 13. Treffens des Multidisziplinären Teams des Subregionalbüros für Zentralafrika der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) formulierten die Teilnehmer zwei Hauptprioritäten und 16 Querschnittsprioritäten für das Biennium 2022-2023, die den Hunger in dieser Region mit rund 135 Millionen Einwohnern, in der immer noch mehr als 51,9 Millionen Menschen an Hunger leiden, deutlich reduzieren sollen. Zentralafrika: Das subregionale Büro der FAO will den Hunger bis 2023 beenden weiterlesen