Niger: Interview zu gefährlichen Fluchtrouten/Lage in Agadez

Niger: Interview zu gefährlichen Fluchtrouten/Lage in Agadez

 „Stell dir vor, du wirst in der Wüste abgeladen, irgendwo im Nirgendwo, ohne Wasser, ohne Essen“ … Der Niger liegt bereits seit Jahrhunderten auf einer der wichtigsten afrikanischen Migrationsrouten, insbesondere die Region Agadez im Norden des Landes. In den vergangenen Jahren kamen zu den Menschen, die Richtung Norden unterwegs sind, Tausende, die sich in die umgekehrte Richtung bewegen – entweder, weil sie aus Algerien ausgewiesen wurden oder aus Libyen zurückgekehrt sind. Die zunehmende Kriminalisierung von Menschen auf der Flucht durch europäische und außereuropäische Regierungen hat die Migration – egal, ob es Geflüchtete, Migranten, Asylsuchende, Händler oder Saisonarbeitende sind – bei weitem nicht gestoppt. Vielmehr hat sie die Gefahren, die mit einer Flucht verbunden sind, erhöht. Menschen, die gezwungen sind, die üblichen Routen zu meiden, nehmen gefährlichere Wege durch die Ténéré-Wüste und das Aïr-Gebirge – und riskieren damit Ausbeutung und Gewalt.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 41

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 41

Schwierige Regierungsbildung nach Wahlen in Tunesien erwartet: Am vergangenen Sonntag wurde in Tunesien zum dritten Mal seit der Revolution im Jahr 2011 gewählt. Die   Ennahdah Partei von Rached Ghannouchi ist mit 17,5% der Stimmen zwar als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen, bleibt jedoch weit von einer regierungsfähigen Mehrheit entfernt. Zweitstärkste Kraft wurde die neu gegründete Partei Qalb Tounes von Präsidentschaftskandidat Nabil Karoui mit 15,6%. Der Medienunternehmer tritt am kommenden Sonntag in einer Stichwahl um das Amt des Präsidenten gegen den konservativen Jura-Professor Kais Saied an, der als politischer Newcomer gilt. Die Präsidentschaftswahl ist indes überschattet von Geldwäsche-Vorwürfen gegen Nabil Karoui.

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CD-Tipp: Souad Massi „Oumniya“

CD-Tipp: Souad Massi „Oumniya“

Die wunderbare Souad Massi meldet sich zurück mit einem Album das sich sehen bzw. hören lassen kann: Oumniya (Mein Wunsch) ist das sechste Album der algerischen Chaabi-Folk-Ikone. Inhaltlich beschäftigt Souad sich mit der aktuellen Lage in ihrer Heimat Algerien; es geht um Politik, um Freiheit und Emanzipation, aber auch um Liebe und Poesie und um Folk-Music – Musik aus dem Volk.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 39: Good Vibes Only?!

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 39: Good Vibes Only?!

Kenia und Somalia möchten Beziehungen normalisieren: Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta und sein somalischer Amtskollege Mohammed Faarmajo haben sich am Rande der in New York stattfindenden UN-Generalversammlung geeinigt, die Spannungen zwischen beiden Ländern niederzulegen und wieder diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Die beiden Nachbarstaaten tragen bereits seit fünf Jahren einen Rechtsstreit vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag über die Zugehörigkeit und Hoheitsbefugnis von küstennahen Meeresgebieten aus.

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Deutschland braucht eine neue Ägypten-Politik

Deutschland braucht eine neue Ägypten-Politik

Zu den Massenverhaftungen in Ägypten erklären Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik, und Kai Gehring, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe:Seit Beginn der jüngsten Anti-Regime-Proteste haben ägyptische Sicherheitsdienste über 2000 Menschen verhaftet. Unter ihnen ein hochrangiger Oppositionsführer, eine bekannte Menschenrechtsanwältin und der Sprecher eines schon 2018 verhafteten ehemaligen Präsidentschaftskandidaten, der gegen Präsident al-Sisi antreten wollte.

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Deutsche Firmen und ihr Glück in Afrika: Zum BMWI „Wirtschaftsnetzwerk Afrika“ mit der Glücksvision für deutsche Unternehmer

Deutsche Firmen und ihr Glück in Afrika: Zum BMWI „Wirtschaftsnetzwerk Afrika" mit der Glücksvision für deutsche Unternehmer

1. Zu diesem Slogan einige Bemerkungen: vor uns liegt unser Nachbarkontinent, geopolitisch strukturiert in 54 Staaten und mit 1,3 Mrd. Bevölkerung. Er bietet großen Reichtum und Armut zugleich. Schon einige Jahre sprechen wir vom Aufbruch der so vielfältig geprägten Gesellschaft des Kontinents – ohne dabei die Verhältnisse und Prozesse mit Glück zu verbinden. Wo finden wir Glück in Afrika?

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Aufbruchstimmung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Aufbruchstimmung

Nationaler Dialog zur anglophonen Krise in Kamerun angekündigt: Kameruns Präsident Paul Biya hat einen nationalen Dialog angekündigt, der die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Zentralregierung und anglophonen Separatisten beilegen soll. Entsprechendes gab er am Dienstag in einer Fernsehansprache bekannt. Biya rief die Kämpfer der Separatisten dazu auf, ihre Waffen niederzulegen, in einen Dialog zu treten und bot ihnen darüber hinaus Amnestie an. Zudem versprach er zahlreiche Reformen, insbesondere im Bildungssektor, und größere politische sowie wirtschaftliche Partizipations-möglichkeiten für den englischsprachigen Teil des Landes.

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Fremdenfeindliche Ausschreitungen in Südafrika: nigerianische Fluggesellschaft Air Peace evakuiert kostenlos nigerianische freiwillige Rückkehrer

Fremdenfeindliche Ausschreitungen in Südafrika: nigerianische Fluggesellschaft Air Peace evakuiert kostenlos nigerianische freiwillige Rückkehrer

„Das Außenministerium möchte die breite Öffentlichkeit darüber informieren, dass nach den jüngsten fremdenfeindlichen Angriffen gegen Ausländer in Südafrika, darunter Nigerianer, der Eigentümer von Air Peace Airlines, Chief Allen Onyema, bereit ist, ab Freitag, den 6. September 2019, Flugzeuge zu schicken, um Nigerianer, die kostenlos nach Nigeria zurückkehren möchten, zu evakuieren. „

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Von Besuchen und Abschieden

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Von Besuchen und Abschieden

Außenminister Heiko Maas zu Besuch im Sudan und der DR Kongo: Am Dienstag brach Außenminister Heiko Maas zu einer viertägigen Afrika-Reise auf. Als erster Außenminister eines nicht-afrikanischen Landes seit der Absetzung von Machthaber Omar al-Baschir im April dieses Jahres reiste Heiko Maas zunächst in den Sudan. In der Hauptstadt Karthum traf der Außenminister einige Vertreter der Oppositionsbewegung, denen er seine Wertschätzung für den friedlichen Protest aussprach.

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Köln: Tolles Programm – Das größte Afrika Film Festival in Deutschland feiert die 17. Ausgabe

Köln: Tolles Programm - Das größte Afrika Film Festival in Deutschland feiert die 17. Ausgabe

75 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 23 afrikanischen Ländern und der Diaspora sowie 30 internationale Gäste, das bietet das Programm der 17. Ausgabe des Afrika Film Festivals, das FilmInitiativ Köln vom 19. bis 29. September im Filmforum im Museum Ludwig und anderen Locations veranstaltet.

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Pressemeldung der FIFA: LIVE ANSCHAUEN: Afrika-Qualifikation auf FIFA.com und YouTube

Pressemeldung der FIFA: LIVE ANSCHAUEN: Afrika-Qualifikation auf FIFA.com und YouTube

Die FIFA investiert in die TV-Produktion, damit Fans weltweit die erste Qualifikationsrunde verfolgen können. Die erste Runde der CAF-Qualifikation für die WM 2022 beginnt diese Woche. Spiele starten am 4. September:
– Burundi vs. Tansania (15:00 Ortszeit/15:00 CET)
– Südsudan vs. Äquatorial-Guinea (16:00 Ortszeit/15:00 CET)
– Äthiopien vs. Lesotho (16:00 Ortszeit/15:00 CET)
– São Tomé und Príncipe vs. Guinea-Bissau (15:30 Ortszeit/17:30 CET)

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Berlin: 4. Festival gegen Rassismus in Kreuzberg 6. und 7.9.2019

Berlin: 4. Festival gegen Rassismus in Kreuzberg 6. und 7.9.2019

Stark durch Widerstand – We are not alone! Unter diesem Motto führt das Bündnis gegen Rassismus Berlin <http://buendnisgegenrassismus.org/> am Freitag, den 6. und Samstag, den 7. September 2019 das 4. Festival gegen Rassismus auf dem Blücherplatz in Kreuzberg durch. Auf dem Festivalprogramm stehen künstlerische und politische Bühnenauftritte, Diskussionsrunden, Workshops, Lesungen, Ausstellungen, Theater, Filmvorführungen, Aktionen ebenso wie Unterhaltung und Betreuung für Kinder.

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Ausschreibung Grenzgänger-Rechercheförderung – machen Sie mit zum Thema Afrika!

Ausschreibung Grenzgänger-Rechercheförderung – machen Sie mit zum Thema Afrika!

Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird vom 1. September bis zum 31. Oktober 2019 zum letzten Mal ausgeschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass das Programm ab 2020 nicht fortgeführt wird und sich somit in diesem Herbst die letzte Gelegenheit zur Bewerbung bietet.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 35: Schritte eingeleitet

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 35: Schritte eingeleitet

Neue Regierung in der Demokratischen Republik Kongo: In der Demokratischen Republik Kongo ist acht Monate nach der Wahl die Regierungsbildung endgültig abgeschlossen. Auf einen entsprechenden Kompromiss konnten sich das Bündnis Kurs für den Wandel (CACH) von Präsident Félix Tshisekedi und die Kongolesische Einheitsfront (FCC) des ehemaligen Präsidenten Joseph Kabila einigen. Von den insgesamt 66 Regierungsposten gehen 42 an Mitglieder der FCC und die übrigen 24 an CACH.

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Album-Tipp: Ebo Taylor – Palaver

Album-Tipp: Ebo Taylor - Palaver

Dieses Album ist eine wahre Sensation: Ebo Taylor, Gitarrist, Songwriter und Highlife Legende aus Ghana, nahm es 1980 auf Tour in Nigeria für Tabansi Records auf, doch dann gerieten die Tonbänder in jenen turbulenten Zeiten in Vergessenheit. Das Album wurde nie herausgebracht, bis BBE nun im Rahmen der Wieder- veröffentlichung des Tabansi Archivs auf diese wunderbaren Aufnahmen stieß.

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CD-Tipp: Habib Koité & Bamada (Mali) – neues Album ‚Kharifa‘

CD-Tipp: Habib Koité & Bamada (Mali) - neues Album 'Kharifa'

Es ist stets ein Ereignis, wenn der malische Gitarrist und Sänger Habib Koité, einer der bekanntesten Musiker Afrikas, ein neues Album veröffentlicht, denn er lässt sich immer Zeit: sein letztes Album brachte er vor fünf Jahren heraus. Die neue CD heißt „Kharifa“, was frei übersetzt bedeutet „was sie mir gegeben haben“.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Ausgegrenzt?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Ausgegrenzt?

Ruanda und Uganda unterzeichnen Erklärung zur Konfliktbeilegung: Der ruandische Präsident Paul Kagame und sein ugandischer Amtskollege Yoweri Museveni haben am Mittwoch in der angolanischen Hauptstadt Luanda einen Pakt unterzeichnet, um den schwelenden Konflikt zwischen ihren Ländern beizulegen. Die Beziehungen zwischen den beiden ostafrikanischen Staaten sind seit Monaten stark angespannt, sie werfen sich gegenseitige Spionage und politisch motivierte Morde vor. Insbesondere bezichtigt Ruanda seinen Nachbarn der Unterstützung regierungsfeindlicher Rebellengruppen.

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Berlin / Tischtennis für den Frieden: Maledivische Botschaft veranstaltet Diplomatenturnier mit Stargast Timo Boll und Teams aus 25 Ländern – 2 afrikanische Länder dabei

Berlin / Tischtennis für den Frieden: Maledivische Botschaft veranstaltet Diplomatenturnier mit Stargast Timo Boll und Teams aus 25 Ländern – 2 afrikanische Länder dabei

Völkerverständigung einmal anders: Am 31. August 2019 richtet die maledivische Botschaft in Kooperation mit dem Verein TTC Düppel für Diplomaten und deren Familien sowie Freunde ein Tischtennisturnier in Berlin aus. Ziel ist es, die freundschaftliche Zusammenarbeit der Diplomaten aus unterschiedlichsten Ländern zu fördern. Missions- und Botschaftsvertreter aus 25 Ländern werden sich an den Tischen begegnen. Mit dabei aus Afrika: Botswana und Sierra Leone. Zusätzlich stellen auch der Deutsche Bundestag und das Auswärtige Amt jeweils ein Team. Insgesamt werden 107 Spieler erwartet.

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26.000 Euro für Projekte in Ruanda, die der Versöhnung dienen

26.000 Euro für Projekte in Ruanda, die der Versöhnung dienen

Partner einer Friedensmission zum Genozid-Gedenken ziehen Bilanz: 26.534 Euro für Versöhnungsarbeit in Ruanda sind das Ergebnis eines gemeinsamen Spendenprojekts von Brot für die Welt, der Kindernothilfe, Vereinter Evangelischer Mission (VEM) und Evangelischer Kirche im Rheinland. Zum Gedenken an den Völkermord vor 25 Jahren hatten sich die kirchlichen Partner in einem erstmals so breiten Bündnis für das ostafrikanische Land stark gemacht. Unter dem Slogan „Ruandas Zukunft braucht Versöhnung“ zeigten sie beispielhaft, wie Friedensarbeit konkret wird: story.ekir.de/ruanda

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Hospitalschiff Africa Mercy legt im Hafen von Dakar (Senegal) an

Hospitalschiff Africa Mercy legt im Hafen von Dakar (Senegal) an
Feierliche Begrüßung des Hospitalschiffes im Hafen von Dakar © Mercy Ships / Saul Loubassa

Für 10 Monate wird die Organisation Mercy Ships kostenlose Operationen anbieten und einheimisches Fachpersonal schulen: Es ist ein spannender Morgen für die Africa Mercy, das größte private Hospitalschiff der Welt. Schlepperboote manövrieren das Schiff mit größter Vorsicht zu seinem Liegeplatz. Hier im Hafen von Dakar, der Hauptstadt des Senegals, wird die Africa Mercy bis Juni 2020 fest verankert sein und ihre Gangway für hunderte Patientinnen und Patienten öffnen.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: Zulassungsbeschränkung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: Zulassungsbeschränkung

Nigerias Präsident fordert Lebensmittelimportverbot: In Nigeria hat Präsident Muhammadu Buhari die Zentralbank aufgefordert, die Finanzierung von Lebensmittelimporten komplett einzustellen. Mit diesem Schritt sollen Produktionsanreize für lokale Bauern geschaffen, die Wirtschaft des Landes diversifiziert sowie die nationale Ernährungssicherheit sichergestellt werden. Kritiker hingegen sehen in dem Vorgehen die Unabhängigkeit der Zentralbank gefährdet. Diese unterliegt laut Gesetz keiner Weisungsgebundenheit von Seiten der Politik.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller vereinbart neues Ebola-Programm mit DR Kongo

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller vereinbart neues Ebola-Programm mit DR Kongo
Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller, CSU, und Felix Tshisekedi, Staatspraesident der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, 15.08.2019.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat gestern Abend den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, getroffen und mit dem Ebola-Experten Jean-Jaques Muyembe gesprochen.

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„Ruanda auf Erfolgskurs“ – Minister Müller weitet Zusammenarbeit mit Ruanda aus

"Ruanda auf Erfolgskurs" - Minister Müller weitet Zusammenarbeit mit Ruanda aus
Ruandas Präsident Kagame (Foto: ia)

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat heute auf seiner Reise durch drei Länder in Ost- und Zentralafrika den ruandischen Staatspräsidenten Paul Kagame getroffen. Nach dem Gespräch erklärte Minister Müller:

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Vielversprechend

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Vielversprechend

Neues Friedensabkommen in Mosambik: Am Donnerstag wurde in Mosambik nach dreijährigen Verhandlungen ein erneuter Friedensvertrag zwischen der regierenden Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO) und der Oppositionspartei Resistência Nacional Moçambicana (RENAMO) geschlossen. Präsident Filipe Nyusi (FRELIMO) und RENAMO-Führer Ossufo Momade unterzeichneten das entsprechende Abkommen auf dem Stützpunkt der RENAMO im abgelegenen Gorongosa-Gebirge.

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Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung für Autorin Ruth Weiss

Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung für Autorin Ruth Weiss

Die   Deutsche   Afrika   Stiftung   gratulierte Ruth Weiss,  der   „Großen alten Dame“ der Afrika-Berichterstattung,  zu  ihrem  95.  Geburtstag,  den  sie  am  26.  Juli,  beging.  Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, freut  sich, dass  Ruth  Weiss  aus  diesem  Anlass den Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung erhält, der ihr am 11. Dezember in Berlin verliehen wird.

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DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens?

DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens?

Kenianischer Finanzminister aufgrund von Korruptionsvorwürfen verhaftet: Der kenianische Finanzminister Henry Rotich wurden diese Woche aufgrund von Korruptionsvorwürfen vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Rotich und 27 weitere Beamte des kenianischen Finanzministeriums in 24 Punkten, darunter Amtsmissbrauch und Betrug. Hintergrund ist die Veruntreuung von Geldern bei dem geplanten Bau von zwei Staudämmen mit der italienischen Baufirma CMC Di Ravenna. Die Beschuldigten sollen die Kosten absichtlich um 155 Millionen Dollar höher als notwendig veranschlagt haben, wovon bereits 106 Millionen Dollar ausbezahlt worden sein sollen. Laut Anklageschrift haben sich die Beschuldigten sowie die Baufirma CMC Di Ravenna das Geld untereinander aufgeteilt, was von allen Seiten dementiert wird. Beobachter bewerten die erstmalige Verhaftung eines hochrangigen Regierungsmitglieds wie Rotich als einen wichtigen Schritt zur Korruptionsbekämpfung im Land. Der regierende Präsident Uhuru Kenyatta steht in der Kritik sein Versprechen gegen die Korruption vorzugehen, bislang nicht umgesetzt zu haben. Kenia ist auf Platz 144 von 180 Ländern des Korruptionsindex von Transparency International.

Bobi Wine kündigt Präsidentschaftskandidatur in Uganda an …

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DAS Afrika-Pressespiegel KW 29: Zwiespältige Lösungen

DAS Afrika-Pressespiegel KW 29: Zwiespältige Lösungen

Ankündigung von Referendum zur Teilunabhängigkeit in Äthiopien: Gestern gab die nationale Wahlbehörde in Äthiopien bekannt, dass binnen der kommenden Monate ein Referendum über eine Teilautonomie der südlichen Provinz Southern Nations, Nationalities, and Peoples‘ Region abgehalten werden soll. Vorausgegangen waren diesbezüglich Forderungen der Sidama-Ethnie zur Abspaltung der Region und die Schaffung einer eigenständigen Provinz. In Äthiopien gibt es bereits neun halb-autonome Provinzen. Die Verfassung mit dem föderalistischen System Äthiopiens erlaubt ethnischen Minderheiten Teilautonomien zu errichten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen

Einigung für zivil-militärische Übergangsregierung im Sudan: Trotz eines fehlgeschlagenen Putsches einzelner Mitglieder des Militärs am Donnerstag, bei dem 16 Personen verhaftet wurden, sind die Verhandlungen zwischen dem militärischen Übergangsrat (TMC) und der Opposition erfolgreich verlaufen. Das Abkommen zu einer zivil-militärischen Übergangsregierung soll zeitnah unterzeichnet werden. Die Einigung konnte mit Hilfe intensiver Vermittlungsbemühungen der Afrikanischen Union und Äthiopiens erreicht werden. Sie sieht vor, dass die Übergangsregierung aus fünf Vertretern des Militärs und fünf Vertretern der Zivilgesellschaft sowie einer weiteren Zivilperson bestehen soll, die von beiden Konfliktparteien unterstützt wird.

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Vertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation der Neumann Kaffee Gruppe in Uganda: FIAN fordert Bundesregierung zu schnellem Handeln auf

Vertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation der Neumann Kaffee Gruppe in Uganda: FIAN fordert Bundesregierung zu schnellem Handeln auf

Im Gerichtsverfahren zur gewaltsamen Vertreibung von rund 400 Kleinbauernfamilien im Bezirk Mubende zugunsten der Kaffeeplantage der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe in Uganda hat das Hohe Gericht in Kampala eine Mediation bis zum 28. August angeordnet. Die Menschenrechtsorganisation FIAN fordert von der Bundesregierung, auf den Kaffeekonzern und die ugandische Regierung einzuwirken, sich in dem Verfahren kooperativ zu verhalten, damit die Rechte der Vertriebenen schnell wieder hergestellt werden können. Darüber hinaus appelliert FIAN an die Bundesregierung, den Vertriebenen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, da sie aufgrund des ausbleibenden Regens akut hungern.

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Adenauer Stiftung: „Ebola im Kongo – eine hausgemachte Krise“

Adenauer Stiftung: „Ebola im Kongo – eine hausgemachte Krise“

Vom Ausmaß kommt die aktuelle Krise in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) nicht an die Ebola-Epidemie in Westafrika heran. Doch neun Monate nach Ausbruch ist sie die zweitschwerste in der Geschichte der Virus-Erkrankung. Obwohl es heute einen Impfstoff gibt, gelingt es nicht, die Epidemie unter Kontrolle zu bringen. Schuld daran ist die mangelhafte Sicherheitslage im Land. In nur wenigen Wochen stiegen die Todeszahlen von Ende März bis Mai 2019 von rund 600 auf über 1.000. Darauf zu vertrauen, dass der Kongo seine Probleme alleine löst, ist ein gefährliches Spiel. Für den neu gewählten Präsidenten ist die internationale Präsenz in seinem Land eine Stütze seiner eingeschränkten Macht.

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Adenauer Stiftung „Die vergessene Krise – Gesundheitspolitik in Südafrika und der Umgang mit HIV“

Adenauer Stiftung „Die vergessene Krise - Gesundheitspolitik in Südafrika und der Umgang mit HIV“

HIV zählt zu den verheerendsten Pandemien unserer Zeit. Südafrika – das Land, in dem ein Fünftel aller weltweiten ­HIV-Fälle zu finden ist – konnte mittlerweile Fortschritte erzielen. Doch dies könnte sich ändern, wenn nicht möglichst alle ­HIV-positiven Einwohner konsequent antiretrovirale Medikamente einnehmen, riskantes Verhalten zu- und das Problembewusstsein in der Bevölkerung abnimmt. Erste Anzeichen hierfür gibt es bereits.

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