Rückschritt der Demokratie: Die herrschende Junta in Burkina Faso bleibt weitere fünf Jahre im Amt

Rückschritt der Demokratie: Die herrschende Junta in Burkina Faso bleibt weitere fünf Jahre im Amt

Die Junta in Burkina Faso wird weitere fünf Jahre im Amt bleiben, nachdem die Teilnehmer an nationalen Gesprächen am gestrigen Samstag vorgeschlagen haben, den Übergang zur Demokratie zu verschieben, wie aus dem Text einer neuen, gebilligten Charta hervorgeht.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 21/2024: We mean business

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 21/2024: We mean business

Staatsbesuch des kenianischen Präsidenten in den USA: Der Präsident von Kenia, William Ruto, wurde am Donnerstag von US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen. Ruto ist das erste afrikanische Staatsoberhaupt seit 16 Jahren, das in die USA auf Staatsbesuch eingeladen wurde. Der Besuch des kenianischen Präsidenten ist somit Ausdruck einer stärkeren bilateralen Zusammenarbeit der USA und Kenia, zeigt aber auch das Bestreben Kenias, sich als globaler politischer Akteur zu etablieren. Gleichzeitig markiert der Besuch das 60-jährige Bestehen diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und Kenia.

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Belohnung für Rutos Diplomatie: Kenia zum „Hauptverbündeten“ der USA erhoben

Belohnung für Rutos Diplomatie: Kenia zum „Hauptverbündeten“ der USA erhoben

Anlässlich des Staatsbesuchs von William Ruto in den USA ernannte Joe Biden Kenia am Donnerstag zum „Hauptverbündeten, der nicht Mitglied der NATO ist“. Achtzehn weitere Länder genießen bereits diesen Sonderstatus, der den Ländern, die ihn erhalten, privilegierte militärische und diplomatische Beziehungen zu den USA verleiht. In Afrika wäre Kenia nach Ägypten, Marokko und Tunesien das erste Land südlich der Sahara, das diesen Status erhalten würde, berichtet RFI.

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Lesetipp/toponline.ch: Südafrika begrüßt Gerichtsentscheid zu Rafah-Offensive – mit Video

Lesetipp/toponline.ch: Südafrika begrüßt Gerichtsentscheid zu Rafah-Offensive – mit Video
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Südafrika hat die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs (IHG) in Den Haag zum israelischen Militäreinsatz in Rafah begrüsst. Staatspräsident Cyril Ramaphosa zitierte den südafrikanischen Freiheitshelden Nelson Mandela, der gesagt hatte: „Wir werden nicht vollständig frei sein, solange nicht auch die Menschen in Palästina frei sind.“

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CD-Tipp: Nina Ogot (Kenia) – Ukumbu.KE

CD-Tipp: Nina Ogot (Kenia) – Ukumbu.KE

Nina Ogot bringt ihr viertes Album heraus und stellt ihre neue Musik in Kenia und in Europa live dem Publikum vor. Die Neuerscheinung Ukumbu.KE ist ein kompaktes und frisch daherkommendes Neun-Track-Album. Es beweist erneut, wie sehr Ogot als Live-Performerin denkt und fühlt: Kein am Produzententisch designtes Kunstprodukt, sondern ein nah am Live-Sound von ihrer Band eingespieltes Werk tönt aus den Lautsprechern. Perlende Gitarren, lässig groovende Percussions und melodisch-fröhliche Bläser ergänzen sich perfekt mit den souverän vorgetragenen Strophen der Kenianerin, deren einmalige Stimmfarbe wunderbar zur Geltung kommt.

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Die Franzosen bilden in Benin Terroristen aus – behauptet Niger

Die Franzosen bilden in Benin Terroristen aus - behauptet Niger

Niger hat entschieden, seine Grenzen zu Benin geschlossen zu halten. Und das, obwohl in der Vergangenheit ein bilaterales Straßenverkehrsabkommen zwischen beiden Ländern geschlossen worden war. Niger begründet die Schließung mit Sicherheitsbedenken, insbesondere mit terroristischen Aktivitäten.  

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GfbV appelliert an A. Baerbock: Fluchtrouten im Sudan jetzt einrichten, Waffenstillstand verhandeln!

GfbV appelliert an A. Baerbock: Fluchtrouten im Sudan jetzt einrichten, Waffenstillstand verhandeln!
Aktivistinnen der Bana Group for Peace and Development. Foto: facebook

„Stündlich verschlimmert sich die Lage in El Fasher im Sudan, der einzigen Provinzhauptstadt in Darfur, die noch teils unter der Kontrolle der sudanesischen Armee ist. Hunderttausende Zivilisten sind dort in Lebensgefahr“, warnt Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

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Mali: Armee und Wagner töten mindestens 29 Menschen in der Region Kidal

Mali: Armee und Wagner töten mindestens 29 Menschen in der Region Kidal

In Mali wurden am 19. Mai rund 30 Menschen von der malischen Armee und ihren russischen Wagner-Stellvertretern in Amassine, in der Nähe von Anefis in der Region Kidal, getötet. Die Rebellen der CSP, Cadre stratégique pour la défense du peuple de l’Azawad, prangerten das Massaker an „Zivilisten“ und eine „systematische ethnische Säuberungskampagne“ an. Eine malische Sicherheitsquelle versichert jedoch, dass es sich bei den getöteten Personen um „Terroristen“ gehandelt habe, berichtet RFI.

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Westafrika/Allianz der Sahel-Staaten: Projekt fertiggestellt

Westafrika/Allianz der Sahel-Staaten: Projekt fertiggestellt

In Niamey, Niger, wurde eine wichtige Seite in der Geschichte der Sahelzone geschrieben: Die Staatschefs von Burkina Faso, Mali und Niger stellten den Textentwurf für die Konföderation der Allianz der Sahel-Staaten (AES) fertig und markierten damit einen entscheidenden Schritt in Richtung einer vertieften regionalen Zusammenarbeit.

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Audiotipp/BR: systematisch ausgesetzt in der Wüste – dramatische Enthüllungen über EU-finanzierte „Migrantenabwehr“ in Nordafrika  

Audiotipp/BR: systematisch ausgesetzt in der Wüste - dramatische Enthüllungen über EU-finanzierte „Migrantenabwehr“ in Nordafrika  
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In Nordafrika verschleppen von der EU finanzierte Sicherheitskräfte Asylsuchende, die nach Europa wollen. Eine internationale Recherche zeigt ein System der Abschreckung von Migranten auf ihrem Weg nach Europa.

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Niger: Mehrere hundert Söldner einer türkischen Firma im Land eingesetzt

Niger: Mehrere hundert  Söldner einer türkischen Firma im Land eingesetzt

Die russische Firma „Wagner“ ist nicht die einzige paramilitärische Firma, die in der Sahelzone operiert. Sadat, ein türkisches Unternehmen für paramilitärische Verteidigung, ist dort ebenfalls präsent, insbesondere in Niger, wo es in weniger als einem Jahr mehrere hundert Söldner eingesetzt hat, um die türkischen Interessen in diesem Land zu verteidigen und zu schützen, berichtet RFI.

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Vereitelter Putschversuch in der Demokratischen Republik Kongo – zwei US-Bürger verhaftet

Vereitelter Putschversuch in der Demokratischen Republik Kongo - zwei US-Bürger verhaftet
Bild: @baelenge_irenge*

In der Demokratischen Republik Kongo wurde am 19. Mai 2024 ein Putschversuch vereitelt. Nach Angaben der kongolesischen Behörden ist die Lage nun unter Kontrolle. Es wird von zwei Toten und zwei festgenommenen US-Bürgern berichtet.

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