Gezielte Hetzkampagne gegen Seawatch

Mit Hilfe von Italien und der EU verschleppt die sogenannte libysche Küstenwache Menschen immer wieder zurück nach Libyen. Foto: Tom Lyon

Aktuell verbreiten rechte Medien einen kurzen Ausschnitt aus einem Frontex-Video und behaupten, er beweise eine Zusammenarbeit von Sea-Watch mit libyschen Milizen oder sogenannten Schleppern. Diese Behauptung ist falsch und verfolgt ein klares Ziel: zivile Seenotrettung zu diskreditieren und ihre weitere Kriminalisierung politisch voranzutreiben. Das Video zeigt wenige Sekunden einer Rettung – ohne den entscheidenden Kontext. Doch was ist wirklich passiert? Seawatch erklärt …

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Lesetipp/tagesschau.de: Wadephul auf viertägiger Reise – „Afrika sollte für uns ein Chancenkontinent sein“

Außenminister Wadephul wirbt im Rahmen seiner Afrika-Reise für mehr Zusammenarbeit. Der Kontinent biete Chancen, aber diese müsse man auch nutzen – denn China sei in der Region bereits jetzt präsent.

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Von Berlin bis Wien: Algerische Mediziner:innen fassen im deutschsprachigen Europa Fuß

Sie lernen Deutsch in Algier, Oran oder Constantine und stellen sich anschließend einem der anspruchsvollsten Anerkennungsverfahren Europas. In Algerien ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte etablieren sich zunehmend in Deutschland und Österreich – zwei Länder, die unter einem akuten Fachkräftemangel im Gesundheitswesen leiden, bei der Qualität ihrer Bewerber jedoch keine Kompromisse eingehen. Ihr Erfolg in diesem anspruchsvollen Umfeld unterstreicht den hohen Stellenwert der öffentlichen und kostenlosen medizinischen Ausbildung in Algerien.

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Kamerun: Längere Abwesenheit von Paul Biya entfacht erneut Debatte über eine mögliche Vakanz des Präsidentenamtes

Der kamerunische Präsident Paul Biya, der am 7. Juni 2026 zu einem privaten Aufenthalt nach Europa gereist war, ist auch mehr als sechs Wochen nach seiner Abreise noch nicht in sein Heimatland zurückgekehrt. Die ungewöhnlich lange Abwesenheit hat einen Teil der Opposition dazu veranlasst, den Verfassungsrat anzurufen, damit dieser prüft, ob eine Vakanz des Präsidentenamtes vorliegt.

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Russland führt unter Schutz Afrikas stillschweigend ein heimliches Geschäft im Wert von jährlich rund 100 Milliarden US-Dollar durch

Um die internationalen Sanktionen zu umgehen, die wegen des Krieges gegen die Ukraine verhängt wurden, lässt Russland immer mehr seiner Schiffe unter afrikanischen Flaggen registrieren.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29/2026: Glänzende Aussichten?

Diese Woche im DAS-Pressespiegel: Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen den Goldhandel mit dem Sudan, in Ägypten stärkt das Parlament die wirtschaftlichen Befugnisse der Future of Egypt Authority und Burna Boy erreicht als erster afrikanischer Künstler die Spitze der Billboard Global 200.

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Neue Affenart in den Wäldern der DR Kongo entdeckt – mit orangefarbenen Lippen und nur vier Fingern

Forscher der Florida Atlantic University haben einen neuen Primaten auf den Namen Colobus congoensis getauft. Der kleine Affe mit seinen auffälligen orangefarbenen Lippen lebte bislang weitgehend unbemerkt in den dichten Wäldern des Lomami-Nationalparks im Zentrum-Osten der Demokratischen Republik Kongo. Wissenschaftler haben die Art bereits als bedroht eingestuft, berichtet RFI.

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Uganda: Militär geht gegen Regierungskritiker vor

Oppositionspolitiker und Journalisten im Visier – Grundrechte werden verletzt: Ugandas Militär nimmt nach Angaben von Human Rights Watch willkürlich Regierungskritiker fest, hält sie über Tage an geheimen Orten ohne Kontakt zur Außenwelt fest und übergibt sie anschließend den Justizbehörden, wo sie auf Grundlage fragwürdiger Anklagen strafrechtlich verfolgt werden. Diese Vorgehensweise diene offenbar dazu, Opposition und unabhängige Medien zum Schweigen zu bringen.

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Lesetipp/SWP: Die Region Tigray in der Grauzone des Krieges

Der Konflikt zwischen der TPLF und der äthiopischen Regierung hat ein Eskalationspotential über das Land hinaus. Die Spannungen zwischen Addis Abeba und der Region Tigray schwellen sukzessive an. Fehlkalkulationen könnten sogar zu einem erneuten großflächigen Krieg führen, auch wenn die Beteiligten dies nicht direkt anstreben mögen.

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