Burkina Faso setzt für größtes Energieprojekt seiner Geschichte im Wert von 300 Millionen US-Dollar auf türkischen Projektentwickler

Burkina Faso setzt bei seinem bislang größten Energieprojekt im Wert von 300 Millionen US-Dollar auf einen türkischen Entwickler. Mit dem Bau des größten Kraftwerks in der Geschichte des Landes will die Regierung ihre Abhängigkeit von importiertem Strom deutlich verringern und die Energieversorgung sowie das Wirtschaftswachstum stärken.

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AFRIKA-Tagespressespiegel vom 10.Juli 2026

Senegal: Verfassungsgericht erklärt Verfassungsreform für ungültig Das senegalesische Verfassungsgericht hat am Donnerstag die von der Nationalversammlung am 29. Juni verabschiedete Verfassungsreform für verfassungswidrig erklärt. Nach Ansicht der Richter verstieß das Verfahren zur Verfassungsänderung unter anderem gegen die Artikel 83 und 102 der Verfassung.

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Lesetipp/E+Z: Sklaverei – Das schwerste Verbrechen der Menschheit

Das „Sklavenhaus“ in La Gorée/Senegal: von hier aus wurden unzählige Sklaven „verschifft“. Foto: ia

Die Anerkennung des Handels mit versklavten Afrikaner*innen und der rassistisch motivierten Leibeigenschaft als schwerwiegendstes Verbrechen der Menschheit durch die UN hat die weltweite Debatte über Entschädigungen neu ausgerichtet. Führende Stimmen aus Afrika und der Karibik machen deutlich, dass diese Anerkennung nun in konkrete Maßnahmen für Gerechtigkeit, Entwicklung und internationale Zusammenarbeit umgesetzt werden muss.

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Russland verstärkt seine Sicherheitsdiplomatie in Afrika und sucht eine engere Zusammenarbeit mit den drei afrikanischen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats

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Russland will seinen Einfluss auf Afrikas Friedens- und Sicherheitsagenda ausbauen und strebt eine engere Abstimmung mit den drei afrikanischen gewählten Mitgliedern des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (A3) an. Damit setzt Moskau seine wachsenden diplomatischen und sicherheitspolitischen Aktivitäten auf dem Kontinent fort.

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Südafrika | Gewalt gegen Migrant*innen: Hilfsbedarf wächst

Zehntausende Menschen flohen am 30. Juni vor antimigrantischen Protesten und Gewalt in Südafrika. © Tadeu Andre/MSF

Ärzte ohne Grenzen hat angesichts des sprunghaften Anstiegs von Gewalt und Einschüchterungen gegen Migrant*innen in Südafrika ein Nothilfeprojekt gestartet. Teams der Organisation bieten Betroffenen in den Provinzen Gauteng, KwaZulu-Natal, Westkap sowie in den Städten Musina und Beitbridge eine medizinische Grundversorgung an.

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DAS Podcast: Afrikapolitik. Analysen. Aspekte.

Die neue Folge des DAS Podcast – „Die Arbeit eines Afrofluencers“ ist online! Zu Gast ist Stève Hiobi, Afrofluencer und diesjähriger Ehrenpreisträger der Deutschen Afrika Stiftung. Im Mittelpunkt stehen seine Arbeit, die Chancen und Herausforderungen digitaler Bildungsarbeit sowie die Frage, wie soziale Medien dazu beitragen können, vielfältigere Perspektiven auf den afrikanischen Kontinent sichtbar zu machen.

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AFRIKA-Tagespressespiegel vom 9.Juli 2026

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AES und Russland vereinbaren dauerhaftes Konsultationsforum Bei ihrem zweiten Ministertreffen in Niamey haben die Außenminister der Konföderation der Sahel-Staaten (AES) und Russlands ein Memorandum zur Einrichtung eines ständigen diplomatischen Konsultationsmechanismus unterzeichnet. Mit dem Abkommen soll die Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Diplomatie und wirtschaftliche Entwicklung vertieft werden.

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Äthiopiens Zugang zum Roten Meer – zwischen Geopolitik und innerer Krise

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Seit Monaten gibt es Gerüchte über die Gefahr eines neuen Konfliktes am Horn von Afrika – ein Wiederaufleben des Krieges zwischen Äthiopien und Eritrea scheint zu drohen. Die äthiopische Regierung fordert Zugang zum Roten Meer. Selbst die BBC thematisiert die äthiopisch-eritreischen Spannungen am Roten Meer.

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Marokko: Aktivistin Zineb Kharroubi verurteilt – Justiz geht weiter gegen GenZ-212-Bewegung vor

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Ein Gericht in Casablanca hat die Aktivistin Zineb Kharroubi zu sechs Monaten Haft auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 5.000 Dirham (rund 460 Euro) verurteilt. Die 29-Jährige ist eine der jüngsten Personen, gegen die im Zusammenhang mit der Protestbewegung GenZ 212 vorgegangen wird. Seit Ende 2025 häufen sich in Marokko Prozesse und Festnahmen gegen mutmaßliche Teilnehmer und Unterstützer der Bewegung.

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Ukraine: Tod einer nigerianischen Studentin verstärkt Sorgen um afrikanische Studierende

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Viele afrikanische Studierende kamen einst in die Ukraine, um dort einen Hochschulabschluss zu erwerben und sich bessere Zukunftschancen zu sichern. Seit Beginn des Krieges leben jedoch zahlreiche von ihnen unter der ständigen Bedrohung durch Luftangriffe und Bombardierungen. Der Tod der 23-jährigen Nigerianerin Nnani Adaobi Marian nach einem russischen Luftangriff auf Charkiw verdeutlicht erneut, welchen Gefahren diese Studierenden ausgesetzt sind.

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Afrikaner für ein Ende der mildtätigen Fürsorge: Gegen das Interesse am Erhalt des Elends

Von *Volker Seitz: Die heftigsten Kritiker von Entwicklungshilfe sind afrikanische Intellektuelle, die Handel, direkte Investitionen und Bildung statt Almosen fordern. Wole Soyinka, Teju Cole, Ken Ochieng Apolo, Aly Khan Satchu, Victoria Abla Kuzorli und José Eduardo Agualusa wehren sich gegen die Darstellung, dass Afrika „hilfsbedürftig“ sei.

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Senegal | Belästigungsvorwürfe während der WM: Chefkoch der „Löwen“ weist Anschuldigungen entschieden zurück

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Der Chefkoch der senegalesischen Fußballnationalmannschaft, gegen den während des Aufenthalts des Teams bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erhoben wurden, hat sich erstmals öffentlich zu den Anschuldigungen geäußert.

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