Mali: Nein zur weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) – Ja zur körperlichen Unversehrtheit von Mädchen und Frauen

Dr. Pierrette Herzberger-Fofana

Seit Mitte August 2026 erlebt Mali eine beunruhigende digitale Kampagne zugunsten der weiblichen Genitalverstümmelung. In den sozialen Medien, insbesondere auf Facebook, rufen mit künstlicher Intelligenz erzeugte Bilder offen dazu auf, diese Praxis fortzuführen. Darauf ist etwa zu lesen: „Ja zur Beschneidung in Mali“ oder „Wir wollen sie schützen“.

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Parlamentswahlen in Marokko: Wahlsieger PAM soll Regierungskoalition bilden

Nach den Parlamentswahlen in Marokko und der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse zeichnet sich bereits die nächste entscheidende Etappe ab: die Bildung einer Regierungsmehrheit. Die Konsultationen sollen beginnen, sobald der König den Regierungschef ernannt hat. Die Parteien bringen sich jedoch schon jetzt in Stellung, berichtet RFI.

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Afrika erhält erstes Rechtsinstrument gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten

Rund zwanzig afrikanische Staaten haben am Mittwoch, dem 23. September, in New York die Unterzeichnungsphase der Afrikanischen Konvention über die Entwaffnung, Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten eingeleitet. Das Abkommen soll die Zusammenarbeit zwischen den Staaten des Kontinents im Kampf gegen die Rekrutierung und Ausbeutung von Kindern in bewaffneten Konflikten stärken.

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Ebola in der DR Kongo: Arzt stirbt in Kisangani – Überlebende entscheidet sich, Erkrankten zu helfen

Dr. Victor Kingombe ist am Donnerstag in Kisangani gestorben, nachdem er sich mit Ebola infiziert hatte. Einige Hundert Kilometer entfernt, in Nord-Kivu, hat sich eine kürzlich genesene Frau dazu entschieden, in einem Behandlungszentrum zu bleiben, um Erkrankte und medizinisches Personal zu unterstützen. Zwei Schicksale, die auf unterschiedliche Weise den hohen Tribut der Epidemie und zugleich die Solidarität im Kampf gegen Ebola zeigen.

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Kamerun: Vier Journalisten wegen angeblichem Minister-Brillendiebstahls inhaftiert – dabei lag sie in seinem Auto!

Vier kamerunische Journalisten sind mehrere Tage lang inhaftiert worden, weil sie verdächtigt wurden, die Brille von Wirtschaftsminister Alamine Ousmane Mey gestohlen zu haben. Später wurde die Brille im Auto des Ministers gefunden. Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) fordert nun eine Untersuchung des Vorfalls und Konsequenzen für die Verantwortlichen.

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Westafrika: ECOWAS empfiehlt Wiedereingliederungsprogramme für zurückgekehrte Migranten

Das Parlament der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) hat die Mitgliedstaaten am Donnerstag in Accra aufgefordert, die Programme zur Wiedereingliederung zurückgekehrter Migranten und von Opfern des Menschenhandels auszubauen. Dabei sollen berufliche Ausbildung, psychosoziale Unterstützung, Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten und berufliche Integration miteinander kombiniert werden.

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Angola: Südafrika will sterbliche Überreste seiner Freiheitskämpfer zurückführen

Südafrika beabsichtigt, die sterblichen Überreste von Kämpfern, die während des südafrikanischen Befreiungskampfes in Angola ums Leben kamen, ausfindig zu machen, zu identifizieren und in ihre Heimat zu überführen. Das erklärte die Vertreterin des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), Thembi Majola, am Donnerstag in Luanda.

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UN-Generalversammlung: In seiner Abschiedsrede fordert Antonio Guterres einen Sicherheitsrat mit ständiger Vertretung Afrikas

UN Photo/Loey Felipe 

Der amtierende UN-Generalsekretär, dessen Mandat Ende des Jahres ausläuft, hat am Dienstag, dem 22. September, seine letzte Eröffnungsrede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen gehalten. Darin setzte sich Antonio Guterres für die Vision einer gerechteren Welt ein und rief die Staats- und Regierungschefs unter anderem dazu auf, den Sicherheitsrat zu reformieren und Afrika einen ständigen Sitz in diesem Gremium einzuräumen, berichtet RFI.

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Aus USA nach Afrika abgeschobene Migranten: Leben in Haft, Verstecken und rechtlicher Unsicherheit

Menschen, die von den USA in afrikanische Drittstaaten abgeschoben werden, geraten dort teilweise in äußerst prekäre Situationen. Einige werden inhaftiert, andere leben versteckt oder ohne gesicherten Aufenthaltsstatus. Gleichzeitig versuchen Anwälte auf mehreren Kontinenten, gegen die Folgen dieser Abschiebepolitik vorzugehen. Eine gemeinsame Recherche von RFI mit dem Konsortium Forbidden Stories dokumentiert das Schicksal mehrerer Betroffener.

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Marokko–Israel: Militärische Rechnung aufgegangen, beim Westsahara-Konflikt nicht

Marokko und Israel wandeln ihre Verbindungsbüros in Botschaften um – sechs Jahre nach der Normalisierung ihrer Beziehungen, deren militärische Komponente sich tatsächlich deutlich vertieft hat. Doch bei der Westsahara, dem für Rabat wichtigsten Ziel dieser Allianz, fällt die Bilanz wesentlich schwächer aus. Wenige Wochen vor der Verlängerung des Mandats der MINURSO betrachtet Washington Algerien weiterhin als unverzichtbaren Gesprächspartner, mit dem zusammengearbeitet werden muss.

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„Vom Geschäftemachen in Afrika zum Geschäftemachen mit Afrika übergehen“, fordert António Guterres

In New York hat António Guterres zu einem grundlegenden Wandel der Wirtschaftsbeziehungen mit Afrika aufgerufen. Zur Eröffnung von „Unstoppable Africa 2026“ sprach sich der UN-Generalsekretär für eine stärkere Verarbeitung von Rohstoffen vor Ort, mehr Investitionen und Partnerschaften aus, die es dem Kontinent ermöglichen, einen größeren Anteil der geschaffenen Wertschöpfung zu behalten.

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Ceuta: Tausende Migranten auf sich allein gestellt – Sicherheitsmaßnahmen werden verschärft

Fast zwei Monate nach der massenhaften Einreise von mehr als 70.000 Menschen aus Marokko nach Ceuta am 30. und 31. Juli kursieren in den sozialen Netzwerken weiterhin Aufrufe, die Grenze zu überqueren. Einige rufen dazu auf, dies ausgerechnet am Tag der Parlamentswahl, am Mittwoch, dem 23. September, zu tun, berichtet RFI.

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