Kenianerin gewinnt Erbstreit über 5,4 Millionen Dollar nach DNA-Vaterschaftstest

Kenianerin gewinnt Erbstreit über 5,4 Millionen Dollar nach DNA-Vaterschaftstest
Symbolbild

Die Kenianerin Chepkoech Too hat nach einem langen Rechtsstreit einen wegweisenden Erbschaftsprozess über 5,4 Millionen US-Dollar gewonnen. Das Oberste Gericht bestätigte ihr Recht auf das umfangreiche landwirtschaftliche und kommerzielle Vermögen ihres verstorbenen Vaters. Dieser Sieg gilt als bedeutender Erfolg für Eigentumsrechte von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter in der Region.

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Marokko wird zum größten Waffenimporteur Afrikas

Marokko wird zum größten Waffenimporteur Afrikas

Laut dem neuesten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), der in dieser Woche veröffentlicht wurde, sind die Waffenimporte des Königreichs zwischen 2021 und 2025 im Vergleich zum Zeitraum 2016–2020 um 12 % gestiegen. Diese Entwicklung vollzieht sich vor dem Hintergrund „anhaltender Spannungen“ mit Algerien, wie lt. RFI der Bericht ebenfalls hervorhebt.

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Lesetipp/Junge Welt: Westsahara-Konflikt »Spanien wird eine Annexion nicht zulassen«

Lesetipp/Junge Welt: Westsahara-Konflikt »Spanien wird eine Annexion nicht zulassen«

Ein Interview mit Felipe Briones Vives, spanischer Staatsanwalt und lange Zeit Präsident der Internationalen Vereinigung der Juristen für die Westsahara, über die laufenden Verhandlungen zu einer Lösung des Konflikts und die Rolle Madrids.

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Kernenergie: die grüne Brücke zu einer gerechten Energiewende in Afrika

Kernenergie: die grüne Brücke zu einer gerechten Energiewende in Afrika

Kernenergie könnte Afrika den Weg zur Klimaneutralität eröffnen und gleichzeitig eine zuverlässige Stromversorgung sowie wirtschaftliches Wachstum sichern. Die Energiewende in Afrika wird häufig unter dem Gesichtspunkt der Dekarbonisierungsziele betrachtet. Doch auf dem größten Teil des Kontinents ist die unmittelbare Herausforderung grundlegender: Stromnetze aufzubauen, die industrielles Wachstum unterstützen und gleichzeitig den Zugang zu Elektrizität erweitern.

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Lesetipp/FR: EU-Parlament treibt „Rückkehrzentren“ voran: „Eine neue Ära des Menschenhandels“

Lesetipp/FR: EU-Parlament treibt „Rückkehrzentren“ voran: „Eine neue Ära des Menschenhandels“

Konservative, rechte und extrem rechte Abgeordnete im EU-Parlament treiben eine massive Verschärfung der europäischen Abschiebepolitik voran – mit „Return Hubs“ und langen Haftzeiten. NGOs warnen vor der Inhaftierung auch von Familien für bis zu zwei Jahre.

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Zentralafrikanische Republik: Französischer MSF-Mitarbeiter von russischen Söldnern festgenommen

Zentralafrikanische Republik: Französischer MSF-Mitarbeiter von russischen Söldnern festgenommen
Symbolbild, KI-generiert

Die Regierung der Zentralafrikanischen Republik beschuldigt einen französischen humanitären Helfer der Schweizer Sektion von Médecins Sans Frontières (MSF – Ärzte ohne Grenzen) „subversiver Aktivitäten“. François Zamparini, der von einem Flüchtlingslager in der Demokratischen Republik Kongo angereist war, wurde am Mittwoch, dem 4. März, von russischen Söldnern in Zémio festgenommen – direkt hinter der Grenze in der Zentralafrikanischen Republik, berichtet RFI.

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USA und Mali wollen Sicherheitsallianz mit neuem Drohnen- und Geheimdienstabkommen im Sahel wieder aufnehmen

USA und Mali wollen Sicherheitsallianz mit neuem Drohnen- und Geheimdienstabkommen im Sahel wieder aufnehmen

Die Vereinigten Staaten stehen kurz vor einer neuen Vereinbarung mit Mali, die es amerikanischen Flugzeugen und Drohnen erlauben würde, wieder Aufklärungsflüge über dem Land durchzuführen. Das berichten aktuelle und ehemalige US-Regierungsvertreter, die mit den Verhandlungen vertraut sind.

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Afrika drohen Milliardenverluste bei Investitionen aus den VAE, Saudi-Arabien und Katar

Afrika drohen Milliardenverluste bei Investitionen aus den VAE, Saudi-Arabien und Katar

Steigende geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit der Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran könnten die Golfstaaten dazu veranlassen, ihre Auslandsinvestitionen zu überdenken – darunter auch große Investitionszusagen für afrikanische Volkswirtschaften, die zunehmend auf Kapital aus dieser Region angewiesen sind.

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Südafrika: Teure Statuen von Mandela und Tambo sorgen für Unmut

Südafrika: Teure Statuen von Mandela und Tambo sorgen für Unmut
Tambo-Statue. Foto: Presidency of the Republic of South Africa

In Südafrika sorgen zwei Statuen in der Stadt Durban an der Ostküste des Landes für Streit. Diese Darstellungen der „Väter der Regenbogennation“, Nelson Mandela und Oliver Tambo, wurden in dieser Woche eingeweiht. Doch ihre Kosten stoßen auf Kritik, da sich gleichzeitig die Infrastruktur der Stadt verschlechtert und die Behörden Schwierigkeiten haben, die Bedürfnisse der Einwohner zu erfüllen, berichtet RFI.

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Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant

Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant
„Souvenir“

Zum 8. März eine persönliche Geschichte: Marie-Louise war Ende 50, klapperdürr und ausgemergelt, als ich sie 2014 zum ersten Mal sah. Sie hatte am Ende der Straße, in der meine Freundin Josèphe in Libreville wohnt, ein Restaurant aufgemacht. Mit ihrem nutzlosen Mann, der nichts anderes konnte als fremden Röcken hinterherzulaufen und Geld an Spielautomaten zu verlieren, hatte sie sich im fortgeschrittenen Alter noch aus Kamerun aufgemacht, um im „Eldorado“ Gabun ein neues Leben anzufangen.

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Münchens OB verwendet das „N-Wort“: afrodiasporische Community München und Unterstützer*innen empört

Münchens OB verwendet das „N-Wort“: afrodiasporische Community München und Unterstützer*innen empört

In einer öffentlichen Sitzung des Münchner Stadtrats verwendete der Oberbürgermeister das sogenannte N-Wort und erklärte später, es habe sich um ein spontanes Zitat aus einem Text des Kabarettisten Fredl Fesl gehandelt. Unabhängig von persönlicher Absicht oder Kontext bleibt die Verwendung eines rassistischen Begriffs diskriminierend.

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