60. Unabhängigkeitstag Mauretaniens: Proteste gegen Rassismus überschatten Feierlichkeiten

– Demonstration von Witwen und Waisen hingerichteter Rassismus-Opfer niedergeschlagen
– Menschenrechtsorganisation fordert Freilassung 36 Festgenommener und Gerechtigkeit 60. Unabhängigkeitstag Mauretaniens: Proteste gegen Rassismus überschatten Feierlichkeiten weiterlesen

Covid-19: Wie bereitet die WHO die Impfkampagne in Afrika vor?

Angesichts der beträchtlichen Fortschritte bei der Herstellung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus beginnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sich in afrikanischen Ländern zu engagieren. Am 26. November drängte Dr. Matshidiso Moeti, WHO-Regionaldirektorin für Afrika, die Regierungen, sich besser auf die Impfkampagne vorzubereiten. Covid-19: Wie bereitet die WHO die Impfkampagne in Afrika vor? weiterlesen

30.11. – 01.12.2020 – Demoaufruf für Berlin: Familiennachzug jetzt! Bürgerkrieg in Äthiopien gefährdet Geflüchtete aus Eritrea

Mit einer zweitägigen Kundgebung vom 30.11. bis 01.12.2020 vor dem Bundeskanzleramt will die bundesweite Initiative „Familiennachzug Eritrea“ das Recht auf Familiennachzug für Geflüchtete aus Eritrea einfordern und auf die dramatische Lage der eritreischen Geflüchteten in den Erstzufluchtsländern aufmerksam machen, insbesondere in der äthiopischen Verwaltungsregion Tigray. Dort tobt seit einigen Wochen ein blutiger Bürgerkrieg. PRO ASYL und die Landesflüchtlingsräte unterstützen die Forderung der Geflüchteten nach schnellen und unbürokratischen Visumsverfahren für den Familiennachzug. 30.11. – 01.12.2020 – Demoaufruf für Berlin: Familiennachzug jetzt! Bürgerkrieg in Äthiopien gefährdet Geflüchtete aus Eritrea weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 48: Sicher ist unsicher

Kaboré gewinnt Wahlen in Burkina Faso: Burkina Fasos Präsident Roch Marc Christian Kaboré ist für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt worden. Laut vorläufigem Endergebnis der Commission Electorale Nationale Indépendante (CENI) gewann der 63-Jährige die Wahlen vom vergangenen Sonntag mit 57,87% der Stimmen und vermied so eine Stichwahl. Der stärkste Oppositionskandidat Eddie Komboigo von der Partei des 2014 gestürzten Präsidenten Blaise Compaoré kommt demnach nur auf knapp 15,5% der Stimmen. Monique Yeli Kam, die einzige Frau unter den dreizehn Kandidaten, erhielt nicht einmal ein Prozent der Stimmen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 48: Sicher ist unsicher weiterlesen

TV-Tipp auf arte: Äthiopien – Ein Konflikt mit Konsequenzen für das ganze Horn von Afrika

Lange Zeit galt Äthiopien als Hoffnungsträger und stabiler Partner am Horn von Afrika. Nun könnte die militärische Eskalation zwischen der Zentralregierung in Addis Abeba und der kleinen Provinz Tigray die gesamte Region am Roten Meer ins Chaos stürzen. TV-Tipp auf arte: Äthiopien – Ein Konflikt mit Konsequenzen für das ganze Horn von Afrika weiterlesen

CD/LP-Tipp RAY LEMA – « Hommage A Franco Luambo – On Entre KO On Sort OK”

Neues Tribute-Album des legendären, bereits 75-jährigen Jazz-Virtuosen, Sängers, Pianisten und Komponisten RAY LEMA. Nach seinem letzten, gefeierten Studioalbum „Transcendance“ widmet sich LEMA nun in Form von neun Stücken dem schon seit seiner Jugend bewunderten FRANCO LUAMBO und seiner Band TOUT PUISSANT K JAZZ. Das Ergebnis ist ein gekonnter Mix aus traditioneller World-Musik, Rumba, Soul und Jazz. CD/LP-Tipp RAY LEMA – « Hommage A Franco Luambo – On Entre KO On Sort OK” weiterlesen

Marokko wird im Jahr 2021 über 49 Millionen Euro in Tourismus und Luftverkehr investieren

© Julian Hacker/pixabay

Im Jahr 2021 wird Marokko mehr als 49 Millionen Euro in den von der Pandemie schwer getroffenen Tourismus- und Luftverkehrssektor investieren, wobei die Tourismuseinnahmen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 um 92% zurückgehen werden. Die Modernisierung der Flughäfen von Rabat, Casablanca und Nador wird fortgesetzt. Marokko wird im Jahr 2021 über 49 Millionen Euro in Tourismus und Luftverkehr investieren weiterlesen

IPG-Journal zum Arabischen Frühling: Rebellion im Wartestand

Tunis / Foto: ia

Zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling sind Nahost und Nordafrika die größte Konfliktzone der Welt. Warum die Zeitenwende – vorerst – ausblieb. Mit der Selbstverbrennung des jungen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi begann im zentraltunesischen Provinzort Sidi Bouzid vor zehn Jahren der Arabische Frühling. Dieser Selbstmord löste Demonstrationen und Massenproteste zunächst in ganz Tunesien, dann in Ägypten aus und erschütterte schließlich die gesamte arabische Welt. Zehntausende gingen auf die Straße, protestierten gegen Diktatoren und autokratische Herrscher und forderten soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Würde. Der Prozess stellte eine historische Zäsur dar: In Tunesien und Ägypten stürzten die langjährigen Machthaber Zine el-Abidine Ben Ali und Hosni Mubarak. IPG-Journal zum Arabischen Frühling: Rebellion im Wartestand weiterlesen

Einladung zur GERMANDREAM WERTstatt #2 – Diskutieren Sie mit!

Freiheit statt Angst – Positionieren statt Radikalisieren – 26.11.2020 | 17:00 Uhr: Heute um 17 Uhr ist es soweit: Unsere zweite virtuelle WERTstatt steht an – und ihr könnt dabei sein! Meldet euch an und diskutiert mit Bahar Aslan, Dalia Grinfeld, Gianni Jovanovic und Burak Yilmaz, live! Einladung zur GERMANDREAM WERTstatt #2 – Diskutieren Sie mit! weiterlesen

Algerien: Abwesenheit des Präsidenten führt zu Spekulationen

© Gerd Altmann/pixabay

Algerien ist seit einem Monat ohne sein Staatsoberhaupt. Am 24. Oktober 2020 gab Abdelmadjid Tebboune seine Entscheidung bekannt, sich unter Quarantäne zu stellen, aufgrund eines Corona-Verdachts. Er befindet sich derzeit in Deutschland, wo er seit dem 28. Oktober in Behandlung ist. Algerien: Abwesenheit des Präsidenten führt zu Spekulationen weiterlesen

In Subsahara-Afrika fehlt mehr als der Hälfte der Bevölkerung noch immer der Zugang zu Strom – Solarenergie beschleunigt Elektrifizierung im Globalen Süden

Foto: Herbert Bieser/pixabay

770 Millionen Menschen weltweit ohne Zugang zu Strom – Vor allem Afrika und ländliche Gebiete betroffen – Dezentrale Solarsysteme ermöglichen kostengünstige und unkomplizierte Elektrifizierung – Erfolg hängt von passender Regulierung und erschwinglichen Finanzierungsmodellen ab. In Subsahara-Afrika fehlt mehr als der Hälfte der Bevölkerung noch immer der Zugang zu Strom – Solarenergie beschleunigt Elektrifizierung im Globalen Süden weiterlesen

Online-Petition – „Zu schwul, zu schwarz“: AFD verhindert Amtsarzternennung in Berlin

Gesundheitsstadtrat (AfD) in Treptow-Köpenick verweigert Dr. Hedeler die Nachfolge zum Amtsarzt bis dieser seine „Außendarstellung ändert“: „Sie passen hier nicht“ – mit dieser Begründung wurde meine Bewerbung zum leitenden Amtsarzt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick vom Gesundheitsstadtrat Bernd Geschanowski (AfD) abgelehnt. Während er das sagte, zeigte Herr Geschanowski auf meine Haut. Er empfahl mir, meine „Außendarstellung zu ändern”, schreibt Dr. Hedeler in seiner Online-Petition. Online-Petition – „Zu schwul, zu schwarz“: AFD verhindert Amtsarzternennung in Berlin weiterlesen

Unter schlimmsten tierschutzrelevanten Umständen gehandelt, transportiert und geschlachtet: Deutsche ‚Milch’kühe in marokkanischen Schlachthäusern

Animals‘ Angels entdeckt die niedersächsische Kuh Erika auf einem Markt in Marokko im Oktober 2020, copyright Foto: obs/Animals‘ Angels

Die Tierschutzorganisation Animals‘ Angels verfolgt seit Jahren die Exportwege der deutschen ‚Milch’kühe in Länder außerhalb der EU. Sie werden als ‚Zucht’tiere über tausende Kilometer bis nach Zentralasien, Nordafrika und in den Nahen Osten transportiert. In Ländern ohne Tierschutzgarantien finden sich diese Tiere oftmals unter katastrophalen Bedingungen auf Tiermärkten und Schlachthäusern wieder. Animals‘ Angels zeigt auf, was mit den Tieren, die zum Zuchtaufbau bestimmt sind, geschieht. Sie fordert von der EU und Deutschland: Stoppt den Export von Tieren in Nicht-EU-Länder! Unter schlimmsten tierschutzrelevanten Umständen gehandelt, transportiert und geschlachtet: Deutsche ‚Milch’kühe in marokkanischen Schlachthäusern weiterlesen

Russland: Gefoltertes Löwenjunges wird nach Rettung in ein Wildreservat in Tansania ausgeflogen

Urals, Russland (ots/PRNewswire) – Die Zukunft ist wieder rosig für Simba, das Löwenjunge, das in Russland als Requisite für Fotoshootings verwendet wurde. Simba wird Ende November von Russland nach Tansania reisen. Alle Rückführungskosten werden von der Russian Copper Company übernommen, nachdem Tierschützer um Hilfe gebeten haben. Russland: Gefoltertes Löwenjunges wird nach Rettung in ein Wildreservat in Tansania ausgeflogen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 47: In der Sackgasse?

Neuer Krieg um die Westsahara? Nachdem Marokko am vergangenen Freitag eine militärische Operation im Süden der Westsahara nahe dem Grenzübergang Guerguerat durchgeführt hatte, bezichtigte die Unabhängigkeitsbewegung Frente Polisario (Polisario) Marokko des Bruchs des Waffenstillstandsabkommens von 1991 und betrachtet dieses für hinfällig. Der Konflikt zwischen Marokko und der Frente Polisario um das Gebiet der Westsahara reicht Jahrzehnte zurück. Während Marokko die Westsahara als Teil seines Staatsgebietes beansprucht, tritt die Polisario für die vollständige Unabhängigkeit des Territoriums ein. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 47: In der Sackgasse? weiterlesen

Arte-Reportage / Mali: Kann man der Armee vertrauen?

Als die jungen Offiziere der malischen Armee, in der Nacht vom 18. auf den 19. August, den im Volk unpopulären Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta, sieben Jahre nach seinem Amtsantritt stürzten, war das für manchen Malier ein Anlass, auf eine Wende zu hoffen, auf einen Übergang zu einer Demokratie. Allerdings sind die Verhältnisse in Mali zerrüttet: Der öffentliche Dienst dient weniger den Bürgern, als der Bereicherung korrupter Amtsträger, feindliche Ethnien bekriegen sich, und Dschihadisten terrorisieren das Land. Arte-Reportage / Mali: Kann man der Armee vertrauen? weiterlesen

Äthiopien/Tigray: „Ohne politische Lösung droht ein langer, verlustreicher Guerilla-Krieg“- auch GfbV fordert öffentlichen Druck durch die Bundesregierung nach dem Versagen der stillen Diplomatie

© Tigraionline

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat von der deutschen Bundesregierung gefordert, mehr Druck auf die Konfliktparteien in Äthiopien auszuüben. Der Krieg in Tigray müsse gestoppt und eine Hungerkatastrophe verhindert werden. „Die stille Diplomatie hat versagt. Als bedeutendster Partner Äthiopiens in Europa muss Deutschland nun alle Mittel und auch öffentlichen Druck nutzen, um eine Wiederholung der tragischen Hungerkatastrophe von 1984 / 85 zu verhindern“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. „Wer zu diesem grausamen Krieg gegen die Zivilbevölkerung schweigt, wird mitverantwortlich für das Töten in Äthiopien“, sagte Delius. Schon heute herrsche Hunger in Tigray. Mit der Blockade von Hilfen und der Flucht zehntausender Menschen sei eine Katastrophe vorprogrammiert. Während der Hungerkatastrophe in Äthiopien in den Jahren 1984 und 1985 starben hunderttausende Menschen. Äthiopien/Tigray: „Ohne politische Lösung droht ein langer, verlustreicher Guerilla-Krieg“- auch GfbV fordert öffentlichen Druck durch die Bundesregierung nach dem Versagen der stillen Diplomatie weiterlesen

426 Millionen Kinder wachsen in bewaffneten Konflikten auf – 7 afrikanische Länder gehören zu den gefährlichsten Staaten

Victoire, 10, in einem Lager für Vertriebene in der Provinz Ituri, Demokratische Republik Kongo (DRC). Als bewaffnete Gruppen in der DRC das Dorf und die Umgebung, in dem sie lebte, angriffen, musste ihre Familie fliehen.

Weltweit wachsen rund 426 Millionen Kinder in bewaffneten Konflikten auf, täglich werden 25 Kinder durch Waffengewalt getötet oder verstümmelt: Das geht aus dem neuen Bericht „Krieg gegen Kinder“ hervor, den Save the Children zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November veröffentlicht. Die gefährlichsten Staaten für Kinder waren 2019 Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, Irak, Jemen, Mali, Nigeria, Somalia, Sudan, Südsudan, Syrien und die Zentralafrikanische Republik. 426 Millionen Kinder wachsen in bewaffneten Konflikten auf – 7 afrikanische Länder gehören zu den gefährlichsten Staaten weiterlesen

Konflikte, Klimawandel, Krankheiten in Afrika: Wo für Kinder jetzt alles zusammenkommt

Alle 13 Sekunden stirbt weltweit ein Kind an den Folgen von Hunger. Für Kinder in vielen Ländern Afrikas ist die Ernährungssituation besonders verheerend. Das liegt vor allem auch daran, dass dort gerade mehrere Katastrophen gleichzeitig passieren… – ein Beitrag mit Fotoreportage und Video. Konflikte, Klimawandel, Krankheiten in Afrika: Wo für Kinder jetzt alles zusammenkommt weiterlesen

Äthiopien: Bevölkerung angesichts Eskalationen in Tigray schützen

© Fabio Mondelli auf Pixabay

Die äthiopische Regierung und die Regionalregierung von Tigray sollen durch die Kämpfe bedrohte Menschen und ihr Eigentum schützen, so Human Rights Watch. Angesichts glaubwürdiger Berichte über steigende Opferzahlen sollten die Behörden auf beiden Seiten dafür sorgen, dass humanitäre Organisationen leichter Zugang erhalten, die Unterbrechung lebenswichtiger Leistungen beendet wird und Kommunikationsdienste in der Region unverzüglich wiederhergestellt werden. Äthiopien: Bevölkerung angesichts Eskalationen in Tigray schützen weiterlesen

Arte TV-Tipp / Spannende Doku: Die Höhlenkrokodile von Gabun

Mittwoch, 25. November um 02:45 – In der arte Mediathek bis 11.12.2020: Im Herzen der tropischen Regenwälder Zentralafrikas, mitten in Höhlen, lebt eine besondere Spezies: Stumpfkrokodile. Diese Tiere sind in vielerlei Hinsicht einzigartig. Sie sind deutlich kleiner als andere Krokodilarten, leben in dunklen Tunneln, haben einen breiten Schädel und – ihr wohl auffälligstes Merkmal – eine leuchtend orange gefärbte Haut. Arte TV-Tipp / Spannende Doku: Die Höhlenkrokodile von Gabun weiterlesen

IPG-Journal: „Bürgerkrieg“ in Äthiopien wirft Schlaglicht auf Unzulänglichkeiten des ethnischen Föderalismus. Er muss dringend reformiert werden.

Seit dem 3. November 2020 befinden sich die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) und die äthiopische Bundesregierung, wie viele Beobachter es beschreiben, in einem „Bürgerkrieg“; die Bundesregierung spricht dagegen von einem „chirurgischen Eingriff“ zur Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit in der Region Tigray. Der militärischen Eskalation gingen politische Spannungen zwischen Regierung und TPLF voraus, die schon seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Abiy Ahmed im April 2018 schwelen. IPG-Journal: „Bürgerkrieg“ in Äthiopien wirft Schlaglicht auf Unzulänglichkeiten des ethnischen Föderalismus. Er muss dringend reformiert werden. weiterlesen

Hoffmann (FDP) zu Äthiopien: „Die Bundesregierung ist ratlos und hüllt sich in Schweigen“

Bezugnehmend auf die aktuellen Entwicklungen in Äthiopien erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Christoph Hoffmann: „Der Konflikt zwischen der äthiopischen Regierung und Milizen in der abtrünnigen Region Tigray eskaliert. Die nach Unabhängigkeit strebende Volksbefreiungsfront TPLF aus Tigray hat sich zu dem Raketenangriff in Eritrea bekannt. Der inner-äthiopische Konflikt weitet sich somit zu einer ernst zunehmenden Katastrophe am Horn Afrikas aus. Hoffmann (FDP) zu Äthiopien: „Die Bundesregierung ist ratlos und hüllt sich in Schweigen“ weiterlesen

Westsahara: Waffenstillstand scheitert nach 29 Jahren – Nordafrika droht weitere Destabilisierung

Sahrauis in der Westsahara © UN-Photos/flickr

Nach dem Scheitern eines seit 29 Jahren in der Westsahara bestehenden Waffenstillstandes hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor den Folgen eines Krieges in der ehemaligen spanischen Kolonie gewarnt. Die Menschenrechtsorganisation befürchtet eine humanitäre Katastrophe in Nordafrika, da mehr als 100.000 Geflüchtete aus der Westsahara weitgehend schutzlos im Süden Algeriens leben. Dringend müsse die Europäische Union (EU) ihre Friedensanstrengungen verstärken und sich der Weltsicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung mit der Eskalation des Konflikts beschäftigen. Westsahara: Waffenstillstand scheitert nach 29 Jahren – Nordafrika droht weitere Destabilisierung weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 46: Krieg und Frieden?

Drohender Bürgerkrieg in Äthiopien? Die gegen die im Norden gelegene äthiopische Provinz Tigray begonnene Regierungsoffensive hält weiter an. Befohlen wurde die militärische Intervention vom Premierminister Äthiopiens und Nobelpreisträger des Jahres 2019, Abiy Ahmed. Eingeleitet wurde der Angriff mit einer Unterbindung der Telekommunikation der Region sowie mit Luftangriffen, gleichzeitig wurden mehrere offizielle Amtsträger in Militär und Regierung, welche aus der Tigray-Region stammen, für abgesetzt erklärt. Der wachsenden Spannungen zwischen Abiy Ahmed und der Tigray People’s Liberation Front (TPLF), welche die lokale Regierung stellen, gingen die am 9. September durchgeführten Wahlen in Tigray voraus. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 46: Krieg und Frieden? weiterlesen

Filmtipp: Du hast das Leben vor dir – Freundschaft zwischen Holocaust-Überlebender (Sophia Loren) und einem senegalesischen Waisenjungen

Screenshot Trailer

Bari / Italien: Die Holocaust-Überlebende Madame Rosa (Sophia Loren) kümmert sich in der Hafenstadt um die Kinder der Prostituierten, wenn diese berufsbedingt unterwegs sind. Filmtipp: Du hast das Leben vor dir – Freundschaft zwischen Holocaust-Überlebender (Sophia Loren) und einem senegalesischen Waisenjungen weiterlesen

Pressefreiheit im Bürgerkrieg in Äthiopien: Menschenrechtsorganisation fordert Freilassung inhaftierter Journalisten

– „Willkürliche Verhaftungen von Journalisten schüren Angst und Selbstzensur“
– Allein vier der Medienleute in den letzten 24 Stunden inhaftiert
– Berichterstattung aus der umkämpften Bürgerkriegsregion Tigray kaum möglich Pressefreiheit im Bürgerkrieg in Äthiopien: Menschenrechtsorganisation fordert Freilassung inhaftierter Journalisten weiterlesen

Äthiopien: Gewalteskalation in Tigray bedroht humanitäre Hilfe für 96.000 Geflüchtete

© IRC

Die äthiopische Regierung von Friedensnobelpreisträger (!) Abiy geht mit Gewalt gegen Abtrünnige in der Region Tigray vor. Nach offiziellen Angaben wurden 500 „Extremisten“ getötet. Zugleich sind Zehntausende Menschen auf der Flucht.Experten warnen, dass bis zu 100.000 Menschen versuchen könnten, über die Grenze in den Sudan zu fliehen. Dort leben bereits fast eine Million Geflüchtete. Das Nachbarland ist damit an seiner Belastungsgrenze. Überschwemmungen, eine Heuschreckenplage, eine schlechte wirtschaftliche Lage sowie die COVID-19-Pandemie haben dazu geführt, dass 9,3 Millionen Menschen in Sudan humanitäre Hilfe benötigen.International Rescue Committee (IRC) ist äußerst besorgt über die Auswirkungen der weiter eskalierenden Gewalt in Tigray, Äthiopien. Mehr als zwei Millionen Menschen sind dort auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter etwa 96.000 Geflüchtete und rund 100.000 Binnenvertriebene. Äthiopien: Gewalteskalation in Tigray bedroht humanitäre Hilfe für 96.000 Geflüchtete weiterlesen

Deutsche Mikrobiologen helfen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Afrika

Fotos: Heitzer/BMVg

Die Bundesregierung unterstützt die fünf afrikanischen Staaten Mauretanien, Mali, Niger, Burkina Faso und Tschad beim Thema Biosicherheit – und aktuell auch bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. 75.000 Corona-Testkits brachte das Team um die Biologin Dr. Asli Heitzer im Auftrag des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr in die G5-Staaten der Sahelzone. Interview mit Projektleiterin Frau D. Heitzer, Dr. Asli Heitzer ist Projektmanagerin des Projekts „Sicherheitskooperation für biologische Bedrohungen in der G5-Sahel-Region“ im Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München. Sie ist Molekularbiologin, hat in Regensburg studiert und dann in der HIV-Forschung gearbeitet, unter anderem fünf Jahre in Tansania.

Deutsche Mikrobiologen helfen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Afrika weiterlesen

Friedensdorf-Hilfseinsatz während der Corona-Pandemie – 39 genesene Kinder kehren heim nach Angola

Am 3. November kehrten 39 genesene Mädchen und Jungen nach vielen Monaten der Ungewissheit wieder mit einem Friedensdorf-Charterflug nach Hause zu ihren Familien. Unter den Heimkehrenden ist auch die 9-jährige Tupi. Das angolanische Mädchen kam mit schweren Narbenkontrakturen nach einer Verbrennung nach Deutschland. Alltägliche Dinge wie basteln oder einen Stift greifen wurden für Tupi zu einer großen Herausforderung. Das Friedensdorf ermöglichte ihr eine wichtige Behandlung, durch welche sie nun die Beweglichkeit ihrer Hände wiedererlangt hat und ihr ein gesundes Leben in ihrer Heimat ermöglicht. Endlich wieder malen, basteln und einfach Kind sein können – Dieser Traum ist für Tupi endlich wahr geworden. Friedensdorf-Hilfseinsatz während der Corona-Pandemie – 39 genesene Kinder kehren heim nach Angola weiterlesen

Kamerun: Samuel Eto’o Opfer eines schweren Verkehrsunfalls – Parallelen zu DJ Arafat?

© soccer.ru.

Samuel Eto’o wurde an diesem Sonntag Opfer eines schweren Verkehrsunfalls. Das Auto des Torschützenkönigs der „Unbezähmbaren Löwen“ erlitt einen Totalschaden. Im Juli hatte eine ivorischische Pastorin den Unfalltod von Samuel Eto’o vorhergesagt, wie es bei DJ Arafat der Fall war. Eto’o erlitt ein Schädeltrauma. Kamerun: Samuel Eto’o Opfer eines schweren Verkehrsunfalls – Parallelen zu DJ Arafat? weiterlesen

TV-Tipp auf arte / GEO Reportage: Tunesien, die Kunst der Berbertattoos

Samstag, 14. November um 18:20, in der Mediathek verfügbar bis 07/12/2020: Eine uralte Tradition ist in die so schönen wie faltigen Gesichter der Großmütter gezeichnet; die letzte Generation von Frauen in Tunesien, die Berber-Tätowierungen auf Gesicht und Körper trägt. „GEO Reportage“ trifft eine junge Tätowiererin. TV-Tipp auf arte / GEO Reportage: Tunesien, die Kunst der Berbertattoos weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 45: Jede Stimme zählt?

Politische Krise in der Côte d’Ivoire: In der Elfenbeinküste hat die Wahlkommission den Amtsinhaber Alassane Ouattara mit einem Anteil von 94,27% der Stimmen zum Sieger der Wahl vom 31. Oktober erklärt. Ouattara war trotz anderslautender Pläne zu einer dritten Amtszeit angetreten, als sein designierter Nachfolger Amadou Gon Coulibaly im Juli verstorben war. Obwohl die Verfassung der Elfenbeinküste bis zum Jahr 2016 nicht mehr als zwei Amtszeiten vorsah und Ouattara diese bereits absolviert hat, argumentiert er, dass mit der Verfassungsänderung die Zählung der Mandate neu beginnen würde. Schon im Vorfeld der Wahl war es über diese umstrittene Praxis zu Auseinandersetzungen gekommen, die laut Human Rights Watch 20 Tote forderten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 45: Jede Stimme zählt? weiterlesen

Freiwilligendienst in Afrika für Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung: „Jetzt einfach machen“

„Ich wollte raus. Ich wollte Neues sehen, Neues erleben und vor allem was lernen.“ Das war Steffis Motivation für einen weltwärts-Freiwilligendienst in Ghana. Die junge Frau hat Glasknochen und nutzt einen Rollstuhl. Im Rahmen der von der Essener Organisation bezev (Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit) gestarteten Kampagne „Jetzt einfach machen“ zeigen fünf neue Kampagnenclips Bilder von Steffis weltwärts-Dienst in Ghana. Freiwilligendienst in Afrika für Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung: „Jetzt einfach machen“ weiterlesen

ARTE Reportage: Barikama, die Erfolgsgeschichte von sechs Migranten aus Mali in Italien – online verfügbar bis 30/11/2023

Screenshot arte

Barikama – Widerstandsfähigkeit:  So heißt ein Migranten-Betrieb, der in Italien Bio-Gemüse anbaut. Sechs Männer aus Mali kamen mit dem Traum von einem besseren Leben nach Europa, sie überlebten die Reise übers Mittelmeer auf brüchigen Booten und fielen dann in Süditalien in die Hände der kalabrischen Mafia, der Ndrangheta: Die beutete sie als Tagelöhner in der Landwirtschaft aus, sie schufteten für Hungerlöhne auf den Feldern und hausten in Bretterbuden und verwohnten Massenunterkünften. Bis sich eines Tages ihr Widerstandsgeist regte und sie sich entschlossen, wieder zu flüchten. ARTE Reportage: Barikama, die Erfolgsgeschichte von sechs Migranten aus Mali in Italien – online verfügbar bis 30/11/2023 weiterlesen

Vor 25 Jahren: Nigeria lässt Shell-Kritiker Ken Saro-Wiwa hinrichten – Umweltkatastrophe bedroht noch immer Überleben von Ogoni

© Shaun Undem/pixabay

O Umweltkatastrophe im Nigerdelta bedroht weiter indigene Völker
O Rund 300 Öl-Unfälle pro Jahr, Fischfang stark eingeschränkt
O  Korruption, Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch prägen Nigerias Öl-Politik Vor 25 Jahren: Nigeria lässt Shell-Kritiker Ken Saro-Wiwa hinrichten – Umweltkatastrophe bedroht noch immer Überleben von Ogoni weiterlesen

Bionische Hand läuft auch mit Solarenergie: tunesisches Start-up Bionics konzipiert eine günstige Prothese für ärmere Länder und Kinder

Am Klavier: mit Prothese aus Tunesien kein Problem (Foto: Cure Bionics)

Das tunesische Start-up Cure Bionics (https://bit.ly/360v6j2) hat eine bionische Hand entwickelt, die sich relativ kostengünstig herstellen und bei Bedarf auch per Solarenergie betreiben lässt. Vor allem für Patienten in ärmeren Ländern Afrikas ist die Prothese damit interessant. Dank eines ausgeklügelten 3D-Druckverfahrens und eines Lego-artigen Baukastenprinzips lässt sie sich zudem personalisieren, um etwa speziell für Kinder angepasst zu werden. Bionische Hand läuft auch mit Solarenergie: tunesisches Start-up Bionics konzipiert eine günstige Prothese für ärmere Länder und Kinder weiterlesen

Machen Sie mit! Kommunikationsforschungsinstitut sucht Interviewpartner/innen aus Hamburg und Frankfurt mit ethnischem afrikanischem Hintergrund

Die Data 4U – Gesellschaft für Kommunikationsforschung mbH mit Sitz in Berlin ist ein Kommunikationsforschungsinstitut, das auf dem Gebiet der ethnischen Zielgruppen in Deutschland und in Europa spezialisiert ist. Für eine wissenschaftliche Studie (Einzelinterview) zum Thema „Leben in Deutschland“ sucht das Unternehmen im Auftrag der Universität Passau Frauen und Männer mit ethnischem afrikanischem Hintergrund als Teilnehmer (m/w) aus HAMBURG oder aus FRANKFURT AM MAIN. Machen Sie mit! Kommunikationsforschungsinstitut sucht Interviewpartner/innen aus Hamburg und Frankfurt mit ethnischem afrikanischem Hintergrund weiterlesen

Für Afrika: umdenken, nachdenken und zielgerichtet handeln – auf beiden Seiten

Mit der durch die Pandemie heraufbeschworenen globalen Krise ist der afrikanische Kontinent einer starken nachhaltig wirkenden Belastung seiner Menschen ausgesetzt worden. Ich beobachte immer wieder die dazu umfangreich erschienen Darlegungen von Politik, von Medien und den mit Afrika befassten Organisationen, die sehr verbale Inhalte haben, die populistisch wirken, aber präziser die Corona-Lage in den Ländern bewerten sollten. Für Afrika: umdenken, nachdenken und zielgerichtet handeln – auf beiden Seiten weiterlesen

Vier Jahre blutiger Konflikt in Kamerun – kirchliche Hilfswerke fordern Vermittlerrolle der Bundesregierung

Es begann mit einem Lehrerstreik … ©ia

Am 6. November 2016 begann der Streik der Lehrer und Lehrerinnen in den englischsprachigen Provinzen Kameruns. Dieser friedliche Protest gegen die Benachteiligung der anglophonen Bevölkerungsgruppen führte zu brutaler Unterdrückung durch die Zentralregierung in Yaoundé und zu einer Eskalation der Gewalt durch bewaffnete Pro-Unabhängigkeitsgruppen. Die Folge sind über 3.000 Todesopfer, 679.000 Binnenvertriebene, 58.000 Flüchtlinge in den Nachbarländern und eine traumatisierte Bevölkerung, die unter Angst, Hunger, Elend und einer tobenden Pandemie leidet. Der Konflikt führt seit Jahren die Liste der meist vernachlässigten Konflikte der Welt an, die der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) jedes Jahr herausgibt. Vier Jahre blutiger Konflikt in Kamerun – kirchliche Hilfswerke fordern Vermittlerrolle der Bundesregierung weiterlesen

Südsudan: Masernepidemie im Überschwemmungsgebiet außer Kontrolle – Ärzte ohne Grenzen ruft dringend zu Impfkampagne auf

Mutter mit ihren 2 an Masern erkrankten Kindern in einem Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen – Foto: MSF

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ruft die Gesundheitsbehörden und medizinische Organisationen dringend zu einer Masern-Impfkampagne in dem von schweren Überschwemmungen heimgesuchten Gebiet um die Stadt Pibor im Osten des Südsudan auf. Die für geschwächte Kinder sehr gefährliche Krankheit breitet sich im Notstandsgebiet schnell aus. Südsudan: Masernepidemie im Überschwemmungsgebiet außer Kontrolle – Ärzte ohne Grenzen ruft dringend zu Impfkampagne auf weiterlesen

Filmfestival AFRIKAMERA vom 17.–22.11.2020 findet statt! Das gesamte Programm coronabedingt online auf www.afrikamera.de

AFRIKAMERA 2020 zeigt eine Auswahl aktueller wie historischer Spiel- und Dokumentarfilme zu gesellschaftlichen Umbrüchen und kolonialer Aufarbeitung anlässlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit in vielen afrikanischen Staaten. Filmfestival AFRIKAMERA vom 17.–22.11.2020 findet statt! Das gesamte Programm coronabedingt online auf www.afrikamera.de weiterlesen

Afrika: Der Kampf gegen krank machende Nahrung – Wenn Menschen aus Armut verdorbene Lebensmittel essen

© Ingrid Aouane

Das Essen von verdorbenen Lebensmitteln verursacht in Afrika enorme gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden. Darauf weist das Berliner Hilfswerk ora Kinderhilfe international e. V. hin. Aus Armut sind die Menschen gezwungen, verdorbene Lebensmittel zu essen oder verschmutztes Wasser zu trinken. Afrika: Der Kampf gegen krank machende Nahrung – Wenn Menschen aus Armut verdorbene Lebensmittel essen weiterlesen

Illegale Einwanderung innerhalb Afrikas: Gabun weiterhin ein begehrtes Ziel

Akanda

In nur einer Woche wurden über hundert illegale Einwanderer von den Überwachungsdiensten auf gabunischem Territorium vor den Küsten aufgegriffen. Ihre Herkunftsländer sind u.a. Benin, Togo, Kamerun, Nigeria, Ghana, Niger und Burkina Faso. Die meisten von ihnen gehen in Nigeria an Bord und gelangen über Kamerun nach Gabun. Illegale Einwanderung innerhalb Afrikas: Gabun weiterhin ein begehrtes Ziel weiterlesen

Bundesregierung genehmigt Lieferung von neun Patrouillenbooten und einem Küstenschutzboot an Ägypten – GRÜNE: Lieferung widerspricht deutschen Sicherheitsinteressen

Katja Keul MdB, Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag

Anlässlich der Genehmigung der Bundesregierung von neun Patrouillenbooten und eines Küstenschutzbootes an Ägypten erklärt Katja Keul, Sprecherin für Abrüstungspolitik der grünen Bundestagsfraktion: Bundesregierung genehmigt Lieferung von neun Patrouillenbooten und einem Küstenschutzboot an Ägypten – GRÜNE: Lieferung widerspricht deutschen Sicherheitsinteressen weiterlesen

DOK Leipzig: Film aus der DR Kongo gewinnt die Goldene Taube

Der Film „Downstream to Kinshasa“ von Dieudo Hamadi hat die Goldene Taube im Internationalen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm gewonnen. Im Zentrum der Koproduktion aus der DR Kongo, sowie Frankreich und Belgien stehen die Kriegsversehrten aus dem kongolesischen Kisangani. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird gestiftet vom Mitteldeutschen Rundfunk. DOK Leipzig: Film aus der DR Kongo gewinnt die Goldene Taube weiterlesen

Lust auf Langzeitaufenthalt? Mauritius kündigt neues Premium-Visum an

Mauritius hat ein neues Premium-Visum eingeführt, das für einen Zeitraum von einem Jahr gültig und erneuerbar ist. Diese Maßnahme wurde vom Kabinett am Freitag, dem 23. Oktober, angekündigt, um berechtigte Besucher zu ermutigen, für längere Aufenthalte nach Mauritius zu kommen. Die höchsten Hygienestandards und -protokolle werden eingehalten, um die Sicherheit von Besuchern und Staatsangehörigen zu gewährleisten und sicherzustellen, dass Mauritius eine Covid-Safe-Destination bleibt. Lust auf Langzeitaufenthalt? Mauritius kündigt neues Premium-Visum an weiterlesen

Bundesaußenminister Heiko Maas überreicht Deutschen Afrika-Preis an somalische Friedensaktivistin Ilwad Elman

Bundesaußenminister Heiko Maas überreichte am Dienstagabend in einer feierlichen Zeremonie den Deutschen Afrika-Preis an die somalische Friedensaktivistin Ilwad Elman. Sie wird mit dem Preis von der Deutschen Afrika Stiftung für ihr gesellschaftliches und politisches Engagement als eine der führenden Stimmen im somalischen Friedensprozess ausgezeichnet. Bundesaußenminister Heiko Maas überreicht Deutschen Afrika-Preis an somalische Friedensaktivistin Ilwad Elman weiterlesen

Nord-Mosambik: „Ohne Vorräte, Unterkunft und Wasser, manche Familien haben statt Zelt oder Plane nur ein Mückennetz“

Im Lager „25 Junho” in der Stadt Metuge sind mehr als 2.000 Familien auf humanitäre Hilfe angewiesen. Sie besitzen weder Zelte, Planen noch andere Unterkünfte. Ein Moskitonetz ist ihr einziger Schutz. Foto: Johanniter

Johanniter-Mitarbeiter berichtet aus Cabo Delgado: Die Bevölkerung im Norden Mosambiks ist durch Naturkatastrophen, die COVID-19-Pandemie und anhaltende Konflikte auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und staatlichen Sicherheitskräften spitzen sich seit Monaten zu und haben knapp 330.000 Menschen in der Provinz Cabo Delgado zur Flucht gezwungen. Sie harren in Lagern unter schwierigsten Bedingungen aus, Hilfe kommt bei ihnen nur lückenhaft an. Nord-Mosambik: „Ohne Vorräte, Unterkunft und Wasser, manche Familien haben statt Zelt oder Plane nur ein Mückennetz“ weiterlesen

Nordafrika/Algerien: Kommuniqué des Präsidialamts „Gesundheitszustand des Präsidenten gibt keinen Anlass zur Sorge“ – aber wo in Deutschland wird er behandelt?

Das algerische Präsidialamt gab am Donnerstag mittels der offiziellen Presseagentur APS eine Erklärung zum Gesundheitszustand von Präsident Abdelmadjid Tebboune (74) ab, der am Vortag zu umfangreichen medizinischen Untersuchungen nach Deutschland geflogen wurde. Nordafrika/Algerien: Kommuniqué des Präsidialamts „Gesundheitszustand des Präsidenten gibt keinen Anlass zur Sorge“ – aber wo in Deutschland wird er behandelt? weiterlesen

Berlin: Afrikanischer Verein baut in Kamerun Online-Versand für Medikamente auf

Der afrikanische Diaspora-Verein Brücke e.V. in Berlin und seine Partnerorganisation Team-at-Solutions in Douala entwickeln seit Oktober 2020 eine digitale Plattform mit dem Ziel, ländliche Gebiete in Kamerun besser mit Arzneimitteln zu versorgen. Mithilfe von “eDrugs” sollen zum ersten Mal Arzneimittel, die von Patient/innen individuell bestellt wurden, von der Stadt Douala direkt in 4 Dörfer gebracht werden. Dieser Bestell- und Liefer-Service sorgt dafür, dass die Landbevölkerung keine langen, gefährlichen und teuren Wege in die nächste Großstadt mehr auf sich nehmen muss, um rezeptpflichtige Medikamente zu erhalten. Berlin: Afrikanischer Verein baut in Kamerun Online-Versand für Medikamente auf weiterlesen

Ethnologin Carola Lentz spricht sich im Programmheft des Deutschlandradios für eine differenziertere Debatte über Kolonialismus aus

Designierte Präsidentin des Goethe-Instituts wirbt für mehr Perspektiven und weniger Eurozentrismus: In der Debatte über das koloniale Erbe Deutschlands und Europas fordert die Ethnologin Carola Lentz eine differenziertere Diskussion. In einem Gastbeitrag für das Deutschlandradio-Programmheft (November-Ausgabe) spricht sich die künftige Präsidentin des Goethe-Instituts dafür aus, der Vielstimmigkeit in der Erinnerungskultur mehr Raum zu geben und sich von einer eurozentristischen Sichtweise zu lösen. Ethnologin Carola Lentz spricht sich im Programmheft des Deutschlandradios für eine differenziertere Debatte über Kolonialismus aus weiterlesen

Mit Entwicklungspolitik gegen den Klimawandel: „Europa muss seinen „Green Deal“ auf Afrika ausweiten“

Foto: Gerhard P./pixabay

Der Klimawandel ist eine der großen Überlebensfragen der Menschheit. Die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, kann allerdings nur gelingen, wenn die Industrieländer mit den Schwellen- und Entwicklungsländern zusammenarbeiten. Auf einem Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diskutierten Politiker und Experten über die konkreten Herausforderungen. Mit Entwicklungspolitik gegen den Klimawandel: „Europa muss seinen „Green Deal“ auf Afrika ausweiten“ weiterlesen

Start in Afrika: Berliner Unternehmen will in der Côte d’Ivoire Corona-Antikörper-Schnelltests produzieren

Foto: Knauer

Die Knauer Wissenschaftliche Geräte GmbH und ihre neue Tochtergesellschaft „Das Labor. GmbH“ arbeiten in einer Entwicklungspartnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) zusammen. Sie wollen gemeinsam zuverlässige Corona-Antikörpertests in Afrika herstellen, berichtet die „Berliner Woche“. Start in Afrika: Berliner Unternehmen will in der Côte d’Ivoire Corona-Antikörper-Schnelltests produzieren weiterlesen

Ausstellung in Dresden: 1 Million Rosen für Angela Davis

Im September 1972 empfingen jubelnde DDR-Bürger*innen die US-amerikanische Kommunistin Angela Davis (*1944) in Ost-Berlin. Hunderttausende von ihnen hatten sich zuvor an der von offizieller Stelle geleiteten Postkarten-Kampagne „Eine Million Rosen für Angela“ beteiligt, die dazu beigetragen hatte, dass die junge Black Power-Aktivistin und Philosophieprofessorin in einem Terrorismus-Prozess in den USA freigesprochen und aus der Haft entlassen wurde. Ausstellung in Dresden: 1 Million Rosen für Angela Davis weiterlesen

Hunko/LINKE kritisiert neue „operative Mittelmeer-Initiative“ – Keine deutsche Migrationsabwehr in Tunesien!

Foto: Gerd Altmann / pixabay

„Im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft hat die Bundesregierung eine neue ‚operative Mittelmeer-Initiative‘ zur Verhinderung von Überfahrten über das Mittelmeer gestartet. Ich sehe die zusammen mit der EU-Kommission ausgebaute technische Aufrüstung der Migrationsabwehr in Nordafrika äußerst kritisch. Wie in Libyen versorgt die Europäische Union die tunesische Küstenwache mit einem Überwachungssystem für das zentrale Mittelmeer. Die maritimen Grenztruppen sind für die Verletzung von Menschenrechten berüchtigt“, kritisiert der der europapolitische Sprecher und Vizevorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko. Hunko/LINKE kritisiert neue „operative Mittelmeer-Initiative“ – Keine deutsche Migrationsabwehr in Tunesien! weiterlesen

Augsburger Allgemeine: Spendenaufruf für einen alten Lastwagen für Afrika

Diesen Spendenaufruf sahen wir heute in der Augsburger Allgemeine und möchten ihn gerne unterstützen: Der Förderverein „Tar kar Ada“ aus Karlshuld/Oberbayern hat 600 Stühle für eine Schule in Nigeria gesammelt. Wie die Stühle von Karlshuld nach Nigeria kommen, ist noch offen. Dringend gesucht wird ein alter Lkw. Augsburger Allgemeine: Spendenaufruf für einen alten Lastwagen für Afrika weiterlesen

LIVE-STREAM heute, 27.10.2020, 19 Uhr: Verleihung des Deutschen Afrika-Preises 2020 an Ilwad Elman aus Somalia

Die Verleihung des Deutschen Afrika-Preises findet dieses Jahr zum ersten Mal als Hybrid-Veranstaltung statt. Unter den folgenden Links können Sie die Preisverleihung am Dienstag, 27. Oktober 2020 ab 19:00 Uhr bequem vom Sofa aus live verfolgen:

Youtube-Stream Deutsch: HIER
Youtube-Stream Englisch: HIER LIVE-STREAM heute, 27.10.2020, 19 Uhr: Verleihung des Deutschen Afrika-Preises 2020 an Ilwad Elman aus Somalia weiterlesen

FES / 10 Jahre Arabischer Frühling: Sonderheft des Magazins ZENITH – online frei verfügbar!

Zehn Jahre sind vergangen seit den Massenprotesten, die in der Arabischen Welt den Beginn einer Zeitenwende markierten. Die Bilanz dieser Umbrüche steht im Kern des Dossiers zum 10-jährigen Jubiläum des Arabischen Frühlings, das in Kooperation mit der Fachzeitschrift zenith entstand. Das Dossier gibt den Menschen Raum, die während des „Arabischen Jahrzehnts“ dabei waren, wenn der Ruf nach Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und politischer Teilhabe weitreichende Transformationen einleitete. FES / 10 Jahre Arabischer Frühling: Sonderheft des Magazins ZENITH – online frei verfügbar! weiterlesen

Zentralafrika / Kamerun: Scharfschützen greifen eine Schule an und töten mehrere Schüler

Entsetzliche Tat in Kumba, der Hauptstadt des Departements Meme im Südwesten Kameruns, eine der beiden englischsprachigen Regionen, die sich seit vier Jahren in einer Krise befinden: am 24. Oktober 2020 drangen nicht identifizierte Schützen in die International Bilingual Academy School of Kumba ein und eröffneten das Feuer auf Schüler, die sich in einem Klassenzimmer befanden. Zentralafrika / Kamerun: Scharfschützen greifen eine Schule an und töten mehrere Schüler weiterlesen

China verbannt Afrikas Ethiopian Airlines wegen Covid-19-Fällen für 5 Wochen aus Shanghai

Foto: screenshot Ethiopian

Ethiopian Airlines (ETH) steht vor einer 5-wöchigen Suspendierung auf ihrer Strecke nach Shanghai, nachdem 15 Passagiere positiv auf Covid-19 getestet wurden, wovon einige im chinesischen Krankenhaus in Addis Abeba einen Negativattest erhalten hatten. China verbannt Afrikas Ethiopian Airlines wegen Covid-19-Fällen für 5 Wochen aus Shanghai weiterlesen

Westafrika/Côte d’Ivoire: UNO-Chef fordert Gewaltstopp und ruft zu konstruktivem Dialog im Vorfeld der Wahlen auf

Abidjan, Wirtschaftshauptstadt der Côte d’Ivoire, © UNO/Basile Zoma

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, verurteilte am Donnerstag die gewalttätigen Ereignisse in Bonoua und Dabou, Côte d’Ivoire, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen. Westafrika/Côte d’Ivoire: UNO-Chef fordert Gewaltstopp und ruft zu konstruktivem Dialog im Vorfeld der Wahlen auf weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 43: Fortschritt und Ungewissheit

Wahlergebnis in Guinea umstritten: Das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Guinea am vergangenen Sonntag ist weiter umstritten. Am Tag nach den Wahlen erklärte sich Oppositionskandidat Cellou Dalein Diallo zum Sieger. Auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Conakry sagte der Führer der Union der demokratischen Kräfte Guineas (UFDG): „Angesichts der Ergebnisse an den Wahlurnen gehe ich aus dieser Wahl als Sieger im ersten Wahlgang hervor – trotz der Unregelmäßigkeiten, die den insgesamt ordnungsgemäßen Ablauf des Wahlgangs am 18. Oktober überschattet haben“. Diallos Anhänger begaben sich jubelnd auf die Straßen. Die Wahlkommission CENI ließ jedoch unmittelbar anschließend verlauten, dass es noch kein offizielles Ergebnis gäbe. Am Mittwoch schließlich verkündete die Wahlkommission, Amtsinhaber Alpha Condé liege bei den vorläufigen Ergebnissen vorne. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 43: Fortschritt und Ungewissheit weiterlesen

Gastbeitrag von zwei globalen Aktivistinnen: Afrikanische Jugend fordert inklusive Demokratie

VENRO, der Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Deutschland, hat das EU-Präsidentschaftsprojekt „Towards an Open, Fair and Sustainable Europe in the World 2020–2022“ in die Wege geleitet. Mit diesem Projekt soll die Partnerschaft zwischen Afrika und Europa durch die Stärkung des Vertrauens von Jugendlichen in politische Prozesse und ihre Teilnahme daran vertieft werden. Das Gemeinschaftsprojekt bringt Jugenddelegierte und –botschafter*innen für nachhaltige Entwicklung aus Europa und Afrika zusammen und dient der Identifizierung, Förderung und Vernetzung von Jugendinitiativen, die sich für eine stärkere Beteiligung junger Menschen an politischer Führung und politischen Entscheidungsprozessen stark machen. Gastbeitrag von zwei globalen Aktivistinnen: Afrikanische Jugend fordert inklusive Demokratie weiterlesen

Machen Sie mit! Führen Sie beim Worldwide Screening am 10.12.2020 “I Am Not Your Negro” von Raoul Peck auf!

Das internationale literaturfestival berlin (ilb) ruft Kinos, Schulen, Universitäten, Fernsehsender, Medien, kulturelle Institutionen und Individuen zu einer weltweiten Filmvorführung von I Am Not Your Negro von Raoul Peck am 10. Dezember 2020 auf, dem Jahrestag der durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Der Film erhellt die Kontinuität des Rassismus und dokumentiert den auch in der Kunst artikulierten Widerstand gegen ihn. Machen Sie mit! Führen Sie beim Worldwide Screening am 10.12.2020 “I Am Not Your Negro” von Raoul Peck auf! weiterlesen

Westafrika/Nigeria: zahlreiche Demonstranten in Lagos getötet – Naomi Campbell appelliert an Präsidenten

Amnesty International berichtet, dass Ordnungskräfte in Lagos das Feuer auf mehr als 1.000 Demonstranten eröffnet haben. Viele Todesfälle wurden registriert, ebenso wie mehrere schwere Verletzte durch Schusswunden. Westafrika/Nigeria: zahlreiche Demonstranten in Lagos getötet – Naomi Campbell appelliert an Präsidenten weiterlesen

IPG Journal/EU-Afrika: De-Globalisiert

Corona stärkt den Trend zur regionalen Produktion. Die EU und Afrika sollten enger kooperieren und so ihre Abhängigkeit von Asien reduzieren. Die Corona-Pandemie beschleunigt zahlreiche Trends, die keine Region und kein Land weltweit unberührt lassen. Ein solcher Trend, der bereits vor Corona seinen Lauf nahm und nun stetig an Fahrt gewinnt, ist die wirtschaftliche De-Globalisierung. Auch in Europa hat die Diskussion über eine Rückverlagerung (Reshoring) der Produktion vor allem aus China an Fahrt aufgenommen. IPG Journal/EU-Afrika: De-Globalisiert weiterlesen

Afrika-Kinotipp: The Great Green Wall – ab 24. Oktober im Kino

Es ist eines der ehrgeizigsten Klima-Projekte der Welt: Quer über den afrikanischen Kontinent wird ein 8.000 Kilometer langer Gürtel aus Bäumen gepflanzt, der die Ausbreitung der Wüste aufhalten und Millionen von Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft bringen soll. Entlang dieser noch lückenhaften grünen Mauer reist die malische Sängerin Inna Modja zu den Menschen im Senegal, in Mali, Nigeria und Äthiopien. Afrika-Kinotipp: The Great Green Wall – ab 24. Oktober im Kino weiterlesen

Westafrika/Geberkonferenz für die Sahel-Region: Deutschland sagt 100 Millionen Euro für humanitäre Unterstützung zu

Armut in Burkina Faso. Foto: ia

Die humanitäre Lage im Sahel spitzt sich zu: Bis zu 16 Mio. Menschen in Burkina Faso, Mali und Niger könnten in den kommenden Monaten von Hunger bedroht sein. Außenminister Maas hat bei einer Geberkonferenz heute (20.10.) 100 Millionen Euro an Unterstützung zugesagt. Westafrika/Geberkonferenz für die Sahel-Region: Deutschland sagt 100 Millionen Euro für humanitäre Unterstützung zu weiterlesen

Zentralafrika / Kamerun: immer mehr Kinderbanden treiben ihr Unwesen

Organisierte Kinderbanden, „Mikroben“ genannt, verbreiten in den Straßen und Stadtteilen der Stadt Douala in Kamerun zunehmend Terror. Im Alter zwischen 11 und 19 Jahren üben sie seit mehreren Monaten ungezügelte Gewalt auf Straßen, in Reisebüros, Geschäften, Tankstellen, Restaurants und Bars aus. Zentralafrika / Kamerun: immer mehr Kinderbanden treiben ihr Unwesen weiterlesen

Westafrika / Sahelzone: Forderungen anlässlich der am 20.10.2020 stattfindenden Sahel-Geberkonferenz

Kinder in einem Dorf in Burkina Faso ©Ingrid Aouane

Im Vorfeld der morgigen Geberkonferenz für die Sahelzone appelliert die internationale Hilfsorganisation CARE an die internationale Gemeinschaft, die finanziellen Mittel für die humanitäre Hilfe massiv zu erhöhen. Gleichzeitig muss die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt oben auf die Prioritätenliste gesetzt werden, um Millionen von Frauen und Mädchen in der Sahelzone zu schützen. Dr. forest Christoph Hoffmann MdB, entwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, setzt auf die Aufforstung in der Sahel-Region. Westafrika / Sahelzone: Forderungen anlässlich der am 20.10.2020 stattfindenden Sahel-Geberkonferenz weiterlesen

Horn von Afrika: Von Schmugglern aus einem Boot geworfen – 12 Migranten tot, andere vor der Küste von Dschibuti vermisst

Zwölf Migranten sind gestorben und andere werden vermisst, nachdem sie von Schmugglern vor der Küste von Dschibuti am Horn von Afrika von einem Boot geworfen wurden, berichtete die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen. Horn von Afrika: Von Schmugglern aus einem Boot geworfen – 12 Migranten tot, andere vor der Küste von Dschibuti vermisst weiterlesen

Zentralafrika: Äquatorialguinea setzt auf eigene Technologiefabrikation

Äquatorialguinea beginnt mit der Herstellung von  Technologie-, Informations- und Kommunikationsgeräten. Zwei Großprojekte wurden soeben gleichzeitig gestartet:  ein Herstellungs- und Montagewerk für technologische Geräte und ein Industriekomplex zur Stromerzeugung von 36,36 Megawatt in der Stadt Dschibloho, der zukünftigen Hauptstadt des Landes, die das derzeitige Malabo ersetzen wird. Zentralafrika: Äquatorialguinea setzt auf eigene Technologiefabrikation weiterlesen

Weltbank enttäuscht die Ärmsten im Kampf gegen Corona

Berlin, 16. Oktober 2020. Bei der derzeit stattfindenden Herbsttagung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die Weltbank eine große Chance vertan, den ärmsten Ländern wirklich zu helfen, sagt die Entwicklungsorganisation ONE. Zwar ist das angekündigte Corona-Soforthilfepaket begrüßenswert – viel wichtiger wäre jedoch gewesen, den Entwicklungsländern einen Aufschub der Schuldenrückzahlungen bis mindestens Ende 2021 zu gewähren. Dadurch freiwerdende Mittel hätten die Entwicklungsländer dringend nötig, um sich gegen die Corona-Pandemie sowie die dadurch bedingte Wirtschaftskrise zu stemmen. Weltbank enttäuscht die Ärmsten im Kampf gegen Corona weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 42: Staat und Gewalt

Umstrittene nigerianische Polizeieinheit aufgelöst: Die nigerianische Polizeieinheit SARS (Special Anti-Robbery Squad) wurde am Sonntag nach anhaltenden Protesten aufgelöst. Die Demonstrierenden werfen der SARS unverhältnismäßige Gewalt und kriminelle Aktivitäten wie Belästigung, Erpressung, Entführungen und außergerichtliche Tötungen vor. Die Proteste begannen zunächst online auf Twitter unter dem Hashtag #EndSARS, bevor landesweit überwiegend junge Menschen auf die Straße gingen, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. In der Hauptstadt Abuja sowie in Lagos und anderen großen Städten wurden Hauptstraßen und Mautstellen blockiert. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 42: Staat und Gewalt weiterlesen

Vor EU-Gipfel: Jugendliche aus Europa und Afrika fordern EU-Partnerschaft mit Afrika

Kurz vor dem EU-Ratstreffen, das am 15. und 16. Oktober stattfindet, fordern junge Erwachsene aus Afrika und Europa eine engere Zusammenarbeit der beiden Kontinente. In Anlehnung an ihre eigenen Worte richten die Jugendbotschafter*innen der Entwicklungsorganisation ONE einen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel. In einem Video sprechen sie der Kanzlerin mit den Worten “Sie schaffen das” in verschiedenen Sprachen Mut zu, die Partnerschaft zwischen Afrika und Europa voranzutreiben. Vor EU-Gipfel: Jugendliche aus Europa und Afrika fordern EU-Partnerschaft mit Afrika weiterlesen

Welthungerhilfe stellt Welthunger-Index 2020 vor – Drei afrikanische Länder weisen höhere Hungerwerte auf als 2012!

Eine junge Frau, ihr Bruder und ihre Schwester sind ihrem Familienzelt umgeben von knietiefem Wasser in einem Flüchtlingscamp im Südsudan. © Welthungerhilfe

Bonn/Berlin, 12. Oktober 202019. Corona, Kriege, Klimawandel: Die Welt ist nicht auf Kurs, den Hunger bis 2030 zu besiegen: Bereits vor der Covid-19 Pandemie litten die Menschen in mehr als 50 Ländern unter Hunger und Unterernährung. Die Fortschritte bei der weltweiten Hungerbekämpfung sind in Folge von Ungleichheit, Konflikten, Vertreibung und Klimawandel viel zu gering, um das verbindliche Ziel „Zero Hunger“ bis 2030 zu erreichen. Welthungerhilfe stellt Welthunger-Index 2020 vor – Drei afrikanische Länder weisen höhere Hungerwerte auf als 2012! weiterlesen

HIV-Epidemie: Erfolgreicher Einsatz von Selbsttests im ländlichen Afrika

Trotz großer Fortschritte in der Prävention und Therapie stecken sich jedes Jahr immer noch Millionen von Menschen mit dem HI-Virus an. Die Hauptlast von HIV/Aids fällt dabei auf Afrika. Zur Eindämmung der Epidemie braucht es innovative Methoden, um die frühzeitige Diagnose aller Betroffener zu ermöglichen. Eine Basler Forschungsgruppe konnte nun den Erfolg von «Tür-zu-Tür»-Testkampagnen dank HIV-Selbsttests maßgeblich verbessern. HIV-Epidemie: Erfolgreicher Einsatz von Selbsttests im ländlichen Afrika weiterlesen

Westafrika / Mali: Schweizer Geisel von Terroristen getötet

Die französischen Behörden haben Freitagnachmittag die Schweizer Behörden darüber informiert, dass die Schweizer Geisel in Mali tot ist. Sie wurde offenbar von Entführern der islamistischen Terrororganisation Jama’at Nasr al-Islam wal Muslimin (JNIM) vor rund einem Monat umgebracht. Westafrika / Mali: Schweizer Geisel von Terroristen getötet weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 41: Entspannung und Verschärfung

Sanktionen in Mali werden aufgehoben: Am Montag hat die neue Übergangsregierung Malis die Militärjunta abgelöst. Der von Interimspräsident Bah N’Daw ernannte Premierminister und frühere UN-Botschafter Moctar Ouane stellte sein 25-köpfiges Kabinett vor, das den westafrikanischen Staat die nächsten 18 Monaten auf dem Weg zu demokratischen Wahlen führen soll. Mit den Ministerien für Innere Sicherheit, Nationale Versöhnung, Territorialverwaltung und Verteidigung wurden gleich vier Schlüsselposten mit einflussreichen Mitgliedern der Militärjunta besetzt. Da dennoch ein Großteil der Posten von Teilen der Zivilbevölkerung bekleidet wird, darunter etwa das Außen- und das Justizministerium, entschloss sich die ECOWAS einen Tag nach Bekanntgabe der Übergangsregierung, die wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen gegenüber Mali aufzuheben. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 41: Entspannung und Verschärfung weiterlesen

NGO-Bündnis fordert Schuldenstopp für ärmste Länder – Schauspieler Jan Josef Liefers appelliert direkt an Olaf Scholz

In vielen Ländern Afrikas nehmen die Schuldendienstzahlungen mehr Platz im Haushalt ein als Investitionen in Bildung, Gesundheit oder soziale Sicherung!

Berlin, 9. Oktober 2020. Kurz vor dem Treffen der G20-Finanzminister*innen am 14. Oktober fordern die Nichtregierungsorganisationen ONE, Oxfam und erlassjahr.de die Bundesregierung auf, sich international für einen weitergehenden Stopp der Schuldenrückzahlungen für die am stärksten von Armut betroffenen Länder einzusetzen. Mehr als 820.000 Menschen unterstützen diese Forderung per Petition. Vertreter*innen von ONE, Oxfam und erlassjahr.de übergaben diese heute an Wolfgang Schmidt, Staatssekretär im Finanzministerium. Unterstützung kommt von Schauspieler und ONE-Unterstützer Jan Josef Liefers, der sich mit einem Appell direkt an Finanzminister und Kanzlerkandidat Olaf Scholz wendet. NGO-Bündnis fordert Schuldenstopp für ärmste Länder – Schauspieler Jan Josef Liefers appelliert direkt an Olaf Scholz weiterlesen

Blick auf Katastrophen: „Es geht um mehr Ehrlichkeit“

Vorsorge gegen die nächste Epidemie: Im Kongo führt action medeor verschiedene Projekte zur Prävention und Eindämmung von Ebola und Corona durch. © action medeor

action medeor zum Tag der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober: Katastrophen haben ihre Gesetze – zumindest in Bezug auf die mediale Aufmerksamkeit, die ihnen zuteilwird. „Es ist im Grunde immer das gleiche: Wenn sich irgendwo auf der Welt eine Katastrophe ereignet, schauen wir schnell hin – und genauso schnell wieder weg“, sagt Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor. „Aber jede Katastrophe hat ein Davor und ein Danach. Nur bleibt beides oft unsichtbar, weil es keine mediale Resonanz findet.“ Dabei finde die eigentlich wirksame humanitäre Hilfe meistens genau in diesen unbeobachteten Korridoren statt, so Peruvemba, nämlich in der langfristigen Katastrophenvor- und Nachsorge. Blick auf Katastrophen: „Es geht um mehr Ehrlichkeit“ weiterlesen

„Kloppo“ goes Africa: Hommage an den Liverpooler-Kulttrainer gibt’s jetzt auch als „Tribal Version“

„Kloppo“ goes Afrika! Die musikalische Hommage des Münchener Produzenten Mani Keller und seiner Band The Redds gibt’s jetzt nicht nur im relaxed rockenden Midtempo Style. Weil die musikalische Hommage an Kulttrainer Jürgen Klopp besonders bei den afrikanischen Fans hohen Anklang fand, spielte Manfred Keller nun – auf vielfachen Wunsch – eine adäquate ‚Stammes-Version‘ ein und produzierte ein brandneues „Tribal Edit“. Dazu holte er afrikanische Trommler und Sänger, u.a: Cheikh Bangoura (Senegal), Joe Marchisio (Uganda) und Saikou Janku (Gambia). „Kloppo“ goes Africa: Hommage an den Liverpooler-Kulttrainer gibt’s jetzt auch als „Tribal Version“ weiterlesen

Together For Rescue: Milky Chance, AnnenMayKantereit, BOY und Giant Rooks geben exklusive Live-Konzerte zugunsten von SOS MEDITERRANEE – Ticketchancen für alle durch Verlosung

Foto: AnnenMayKantereit

Unter dem Claim „SOS SESSIONS – #togetherforrescue” machen Musikerinnen und Musiker, Bands sowie Schauspielerinnen und Schauspieler vom 30. Oktober bis 1. November 2020 mit einem vielfältigen Programm aus Konzerten, Talks und Lesungen auf den humanitären Notstand im Mittelmeer aufmerksam. Als Hybrid-Event aus Live-Programm im Berliner Festsaal Kreuzberg und öffentlichem Livestream finden die Sessions in einem exklusiven und pandemiegerechten Rahmen statt. Mit dabei sind Milky Chance, AnnenMayKantereit, BOY, Giant Rooks, Vision String Quartet, Heike Makatsch, Katja Riemann, Pheline Roggan und der Cast von „Babylon Berlin“. Together For Rescue: Milky Chance, AnnenMayKantereit, BOY und Giant Rooks geben exklusive Live-Konzerte zugunsten von SOS MEDITERRANEE – Ticketchancen für alle durch Verlosung weiterlesen

Alle 16 Sekunden kommt ein Baby tot zur Welt – drei von vier Totgeburten geschehen in Subsahara-Afrika

Weltweit kommen jedes Jahr fast 2 Millionen Babys tot zur Welt – das ist rechnerisch ein Baby alle 16 Sekunden. Weil durch die Covid-19-Pandemie grundlegende Gesundheitsdienste ausfallen, könnten innerhalb von 12 Monaten zusätzlich 200.000 Babys tot geboren werden. Dies geht aus den ersten gemeinsamen Schätzungen zu Totgeburten von UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Abteilung für Bevölkerungsfragen der Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen und der Weltbank hervor. Alle 16 Sekunden kommt ein Baby tot zur Welt – drei von vier Totgeburten geschehen in Subsahara-Afrika weiterlesen

Human Rights Watch: Weltweite Kampagne zur Beendigung der – auch in Afrika üblichen – schändlichen Ankettungspraxis psychisch Kranker

Foto: Human Rights Watch

(London) – Hunderttausende Menschen mit psychischen Erkrankungen werden weltweit angekettet, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Männer, Frauen und Kinder, manche davon gerade einmal 10 Jahre alt, werden in etwa 60 Ländern in Asien, Afrika, Europa, dem Nahen Osten sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika wochen-, monate- und sogar jahrelang angekettet oder in engen Räumen eingesperrt. Human Rights Watch: Weltweite Kampagne zur Beendigung der – auch in Afrika üblichen – schändlichen Ankettungspraxis psychisch Kranker weiterlesen

Deutsche Hochschulen können sich bewerben: DAAD schreibt internationale Zentren zur Klima- und Gesundheitsforschung aus

Ein Wissenschaftler aus Afrika und eine Wissenschaftlerin aus Asien untersuchen im Gewächshaus der Universität Hohenheim Maniokpflanzen Foto: DAAD / Focke Strangmann

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) schreibt den Aufbau von insgesamt acht fächerübergreifenden „Globalen Zentren“ zur Bewältigung weltweiter Herausforderungen aus. Vier Zentren sollen zu Klimafragen, weitere vier zu Gesundheits- und Pandemiefragen forschen. Das Auswärtige Amt (AA) fördert die Errichtung der Zentren bis 2025 mit rund 22 Millionen Euro. Deutsche Hochschulen können sich bewerben: DAAD schreibt internationale Zentren zur Klima- und Gesundheitsforschung aus weiterlesen

Dr. Christoph Hoffmann MdB, entwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion: „Reisewarnung von Heiko Maaß für ganz Afrika völlig überzogen, evidenzlos und undifferenziert“

© Hoffmann

Bezugnehmend auf die Herbsttagung der Weltbank erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion: Dr. Christoph Hoffmann MdB, entwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion: „Reisewarnung von Heiko Maaß für ganz Afrika völlig überzogen, evidenzlos und undifferenziert“ weiterlesen

Buch-Tipp: Doris Kleffner „Liberia – Paradies auf Abwegen“

Kritische Einblicke in die internationale Entwicklungspolitik: Mit dieser Publikation will Doris Kleffner ihre beruflichen Erfahrungen im Flechtwerk der internationalen Organisationen vermitteln. Sie beleuchtet mit Blick auf die Geschichte Liberias die wechselvollen Geschehnisse dieses Landes. Buch-Tipp: Doris Kleffner „Liberia – Paradies auf Abwegen“ weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 40: Weitreichende Entscheidungen?

Togo: Erste Frau zur Regierungschefin ernannt: Bereits am vergangenen Freitag akzeptierte der togolesische Präsident Faure Gnassingbé den Rücktritt von Premierminister Komi Sélom Klassou und seiner Regierung. Der Schritt kam nicht unerwartet: Bereits nach den Präsidentschaftswahlen im Februar dieses Jahres war der bevorstehende Rückzug Klassous, der seit 2015 im Amt war, angekündigt worden. Auf Grund der Corona-Pandemie zögerte sich der Rücktritt jedoch hinaus. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 40: Weitreichende Entscheidungen? weiterlesen

IPG Journal / Migration: Schluss mit der Vogel-Strauß-Politik! Sieben Vorschläge für eine geregelte Migrationspolitik

Bei der Zuwanderung vor der Realität die Augen zu verschließen, löst keine Probleme. Vertreter einer humanitären Flüchtlingspolitik fordern eine großzügige Evakuierung der überfüllten Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln und verweisen darauf, dass dafür in Deutschland allein schon hinreichend Aufnahmekapazitäten bereitstehen. Skeptiker gegenüber einer solchen Lösung betonen, dass dies falsche Signale aussende und dass die Lager innerhalb weniger Wochen wieder auf eine abermals skandalöse Weise überfüllt sein würden, weil ja noch Millionen anderer Menschen jenseits des Mittelmeers nach einer besseren Zuflucht oder einem besser gesicherten Lebensunterhalt suchen. IPG Journal / Migration: Schluss mit der Vogel-Strauß-Politik! Sieben Vorschläge für eine geregelte Migrationspolitik weiterlesen

Stellenangebot Heinrich-Böll-Stiftung: Referent/in (m/w/d) im Referat Nahost und Nordafrika in der Abteilung Internationale Zusammenarbeit in Berlin

Die Heinrich-Böll-Stiftung ist die parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen. Sie ist eine Agentur für grüne Ideen und Projekte, eine reformpolitische Zukunftswerkstatt und ein internationales Netzwerk mit weit über hundert Partnerprojekten in rund sechzig Ländern. Stellenangebot Heinrich-Böll-Stiftung: Referent/in (m/w/d) im Referat Nahost und Nordafrika in der Abteilung Internationale Zusammenarbeit in Berlin weiterlesen

Ende der pauschalen weltweiten Reisewarnung – Afrika aber weiterhin großflächig Corona-Warngebiet

Die Reisewarnung des Auswärtigen Amts entfällt seit 1.10. 2020 für gut 30 außereuropäische Länder. Maßstab für eine Reisewarnung des AA ist nunmehr die Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI), dessen aktuellste Ausgabe der „Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete“ vom 30. September datiert. Ende der pauschalen weltweiten Reisewarnung – Afrika aber weiterhin großflächig Corona-Warngebiet weiterlesen

Halbzeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft: Kein Fortschritt bei der Seenotrettung

Über 50.000 Menschen in Deutschland fordern mit SOS MEDITERRANEE ein EU-Seenotrettungsprogramm, doch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft bleibt bislang für eine nachhaltige Lösung zur Vermeidung weiterer Tote auf dem Mittelmeer ungenutzt. Halbzeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft: Kein Fortschritt bei der Seenotrettung weiterlesen

Aufruf: BERLIN – Mahnmal für Opfer von Polizeigewalt und Rassismus muss bleiben!

Seit Samstag, 26. September 2020 steht am Oranienplatz in Berlin Kreuzberg ein Mahnmal in Gedenken an die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt. Wir wollen uns nun an den Senat und den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wenden, um zu fordern: Dieser Ort muss bleiben. Aufruf: BERLIN – Mahnmal für Opfer von Polizeigewalt und Rassismus muss bleiben! weiterlesen

Afrika/Gabun: Elefanten hungern im Lopé-Nationalpark aufgrund des Klimawandels

Elefanten in einem gabunischen Nationalpark. Foto: WTM

Laut einer Studie gabunischer Wissenschaftler und Experten der Universität Stirling hungern Elefanten im gabunischen Lopé-Nationalpark aufgrund des Klimawandels. „Es ist alarmierend, dass der Klimawandel zu einer Hungersnot unter Waldelefanten führt und sie dazu zwingt, die Wälder zu verlassen, um sich Dörfern auf der Suche nach Nahrung zu nähern, was dazu führt, dass sie die Plantagen verwüsten“, bedauert den Minister für Wasser und Wälder, Lee White. Afrika/Gabun: Elefanten hungern im Lopé-Nationalpark aufgrund des Klimawandels weiterlesen

Enge und faire Partnerschaft zwischen Afrika und Europa notwendiger denn je

Anlässlich des informellen Treffens der EU-Entwicklungsminister_innen am 29. September 2020, an dem auch der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell teilnimmt, fordert der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) eine enge und faire Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa. Enge und faire Partnerschaft zwischen Afrika und Europa notwendiger denn je weiterlesen

Afrika/Nigeria/USA: Der nigerianische „Riese“ Afeez Agoro spricht über seinen amerikanischen „Albtraum“

Nigerias größter Mann, Afeez Oladimeji Agoro (44, 2,25 m groß), Model, Schauspieler und Reality-TV-Showstar warnt seine Landsleute vor Reisen in die USA, außer sie seien bereit, wie in einem Dschungel zu leben und sich durchschlagen zu müssen und Rassismus und Diskriminierung zu ertragen. Afrika/Nigeria/USA: Der nigerianische „Riese“ Afeez Agoro spricht über seinen amerikanischen „Albtraum“ weiterlesen

Afrika/Mali: Musiker Sidiki Diabaté wegen Gewalt und Freiheitsberaubung inhaftiert

Der malische Künstler Sidiki Diabaté (28) wurde verhaftet und sitzt hinter Gittern, nachdem seine Ex-Partnerin schwerwiegende Vorwürfe wegen Freiheitsberaubung und häuslicher Gewalt gegen ihn erhoben hatte. Afrika/Mali: Musiker Sidiki Diabaté wegen Gewalt und Freiheitsberaubung inhaftiert weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 39: Männer an der Macht

Kenias Oberster Richter fordert die Auflösung des Parlaments: Kenias Oberster Richter und Vorsitzender des Supreme Court David Maraga riet Präsident Uhuru Kenyatta am Montag, das von Männern dominierte Parlament des Landes aufzulösen. Laut Maraga hätten die Gesetzgeber eine Verfassungsbestimmung nicht erfüllt, die die Besetzung eines Drittels der Sitze mit Frauen festlegt. In seinem Brief beschuldigt er daher das Parlament der Diskriminierung und der kontinuierlichen Verletzung der Verfassung. Obwohl diese besagt, dass nicht mehr als zwei Drittel eines gewählten oder ernannten Gremiums demselben Geschlecht angehören dürfen, haben Frauen nur etwa 22 Prozent der Sitze im Unterhaus und 31 Prozent im Oberhaus des Parlaments inne. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 39: Männer an der Macht weiterlesen

SOS MEDITERRANEE Deutschland kritisiert Vorschlag der EU-Kommission für einen neuen EU-Migrationspakt

„Wieder einmal drückt sich die EU davor, endlich ein umfassendes europäisches Seenotrettungsprogramm einzurichten, sagt Jana Ciernioch, politische Referentin bei SOS MEDITERRANEE Deutschland. „Eine Lösung für die humanitäre Katastrophe im zentralen Mittelmeer, wo allein im August laut IOM wieder 108 Menschen auf der Flucht gestorben sind, bietet dieser Migrationspakt nicht. Die Vorschläge bringen keine kurzfristige Hilfe für die Menschen, die weiterhin der Gewalt in den libyschen Lagern über die tödlichste Fluchtroute der Welt zu entkommen versuchen. Wie viele Tote im Mittelmeer braucht es noch, bis man in Brüssel begreift, dass es mit Abschreckung und Abschottung nicht funktioniert?“ SOS MEDITERRANEE Deutschland kritisiert Vorschlag der EU-Kommission für einen neuen EU-Migrationspakt weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 38: Eine Frage des Protests?

Libyscher Ministerpräsident plant Rücktritt: Der Ministerpräsident der international anerkannten libyschen Regierung, Fayez al-Sarradsch, kündigte am Mittwoch an, seine Macht abzugeben. Bis spätestens Ende Oktober will al-Sarradsch zurücktreten, um den Weg für eine neue Regierung zu ebnen, auf die sich die Konfliktparteien zuvor einigen sollen. Seit dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi 2011 herrscht Bürgerkrieg in dem nordafrikanischen Staat, der das Land weiter spaltet. Die Regierung in Tripolis steht der rivalisierenden Regierung um Rebellen-General Chalifa Haftar im Nordosten des Landes gegenüber – beide werden von unterschiedlichen Staaten und Milizen unterstützt. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 38: Eine Frage des Protests? weiterlesen

Erfolgreiche Partnerschaften mit Kommunen im Globalen Süden gesucht

Preisstatuette DNP / Foto: Frank Fendler

Kommunen, die sich in Partnerschaften erfolgreich für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung engagieren, können sich ab sofort um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Kommunale Partnerschaften bewerben. Zusammen mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Servicestelle Kommunen in der einen Welt (SKEW) von Engagement Global werden vorbildliche kommunale Partnerschaften zwischen deutschen Kommunen und ihren Partnerkommunen im Globalen Süden prämiert. Erfolgreiche Partnerschaften mit Kommunen im Globalen Süden gesucht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Über Legitimation und Legitimität

Tigray-Region hält trotz Verbots Regionalwahlen ab: Entgegen der Verfügung der äthiopischen Regierung, die ursprünglich für August geplanten nationalen und regionalen Wahlen wegen der Corona-Pandemie zu verschieben, hielt Äthiopiens Nordprovinz Tigray am Mittwoch seine regionalen Wahlen ab. Laut regionaler Wahlbehörde gaben 97 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen für die 190 Sitze des Regionalparlaments ab, die Wahlergebnisse werden noch an diesem Wochenende erwartet. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Über Legitimation und Legitimität weiterlesen

Ethiopian Airlines startet heute wieder nach Namibia / Erleichterte Einreisebestimmungen für internationale Touristen

Ethiopian Airlines fliegt die namibische Hauptstadt Windhoek ab sofort wieder drei Mal die Woche, dienstags, donnerstags und samstags, aus Frankfurt an. Eine weitere vierte Verbindung findet zudem montags statt, diese bedient allerdings nur die Strecke von Addis Abeba nach Windhoek. Alle drei Verbindungen von Frankfurt machen einen Zwischenstopp im äthiopischen Addis Abeba. Ethiopian Airlines startet heute wieder nach Namibia / Erleichterte Einreisebestimmungen für internationale Touristen weiterlesen

DAAD, Auswärtiges Amt und Museum für Naturkunde starten internationales Bildungsprogramm für Museums-Manager aus Afrika

Anlässlich des zweiten Martin-Roth-Symposiums verkündete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin ein neues Bildungsprogramm: Die Fortbildung junger Führungskräfte afrikanischer Museen ist Gegenstand eines Pilotprojekts, das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt (AA) auf den Weg bringt. Die wissenschaftliche Leitung des Projekts liegt in den Händen des Leibniz-Instituts für Evolutions- und Biodiversitätsforschung „Museum für Naturkunde“ in Berlin. Eine enge Kooperation mit weiteren Museen in Deutschland und Afrika sowie mit deutschen Hochschulen ist geplant. DAAD, Auswärtiges Amt und Museum für Naturkunde starten internationales Bildungsprogramm für Museums-Manager aus Afrika weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Chance auf Neuanfang

Friedensschluss im Sudan: Am Montag unterzeichneten die Übergangsregierung Sudans und die Sudanesische Revolutionäre Front (SRF) – eine Koalition mehrerer Rebellengruppen – ein Friedensabkommen. Die Einigung soll den Bürgerkrieg in den südlichen Gliedstaaten Süd-Kordofan, Blue Nile und im Darfur-Gebiet beenden. 17 Jahre lang kämpften die Rebellen dort gegen die Benachteiligung nicht-arabischer Völker. Der sogenannte Darfur-Konflikt forderte laut Angaben der UN bereits 300.000 Todesopfer und zwang Millionen Menschen zur Flucht. Die Friedenszeremonie fand in Juba, der Hauptstadt des Südsudans, statt. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Chance auf Neuanfang weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 35: Nach dem Willen des Volkes?

Mali nach dem Putsch: Nach dem Putsch vergangene Woche in Mali hat eine Delegation der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS mit der Führung der Militärjunta verhandelt. Goodluck Jonathan, Hauptvermittler dieser Delegation und ehemaliger Staatspräsident Nigerias, wurde vergangenen Samstag in Mali empfangen. Nach einem Treffen mit rund zwanzig gefangen gehaltenen Mitgliedern der alten Regierung sowie der Militärjunta ist die ECOWAS von ihrer Forderung, den gestürzten Präsidenten unverzüglich wieder einzusetzen, abgerückt. Über den Erfolg der Verhandlungen gibt es unterschiedliche Angaben. Weiterhin unklar ist auch, wann eine zivile Regierung wieder eingesetzt und demokratische Wahlen durchgeführt werden sollen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 35: Nach dem Willen des Volkes? weiterlesen

Afrika /„Dank“ Corona: Elie hungert

Diesen Beitrag habe ich vor vielen Jahren hier schon einmal eingestellt. Aus aktuellem Anlass mach ichs nochmal, um zu verdeutlichen, welche Auswirkungen Corona auf Menschen in Afrika haben kann, denn heute schrieb Elie mich an und bat um Hilfe, weil er und seine Familie hungern. Wegen der Corona-Beschränkungen darf er nicht mehr in den Flughafen und hat somit seit mehreren Monaten kein Einkommen mehr. Afrika /„Dank“ Corona: Elie hungert weiterlesen

Friedrich Ebert Stiftung: Auswirkungen von Covid-19 auf den informellen Sektor in Subsahara-Afrika

Die Corona-Pandemie wirkt sich bereits jetzt verheerend auf die wirtschaftliche Lage in Subsahara-Afrika aus. Die informelle Wirtschaft ist hierbei besonders betroffen. In einer Region, in der nahezu 90% der Arbeitnehmer_innen ohne soziale Absicherungen arbeiten, hat dies Auswirkungen auf beinahe die gesamte Bevölkerung. Die Pandemie trifft diese Gruppe besonders hart, da sie nur selten von Gesundheitssystemen abgedeckt ist und ihren Lebensunterhalt mit niedrigen, instabilen und irregulären Einkommen bestreiten. Des Weiteren sind sie in lokalen und nationalen Regierungsstrukturen kaum vertreten und arbeitsrechtlich nicht geschützt. Friedrich Ebert Stiftung: Auswirkungen von Covid-19 auf den informellen Sektor in Subsahara-Afrika weiterlesen

20. internationales literaturfestival berlin (ilb): Das Festivalprogramm ist online!

Vom 9.-19. September 2020 wird das internationale literaturfestival berlin bereits zum 20. Mal stattfinden. Die Veranstaltungen finden bedingt durch die Covid-19-Pandemie mit Sicherheitsabständen, reduzierten Ticketkontingenten und unter Einhaltung der im September gültigen Hygienevorschriften statt. 20. internationales literaturfestival berlin (ilb): Das Festivalprogramm ist online! weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: Politische Aufarbeitung

Deutsch-namibische Verhandlungen auf dem Prüfstand: Am Dienstag hat die namibische Regierung das aktuelle Entschädigungsangebot der Bundesregierung für den Genozid an Herero und Nama abgelehnt. In einer offiziellen Erklärung nannte Präsident Hage Geingob den derzeitigen Vorschlag der Bundesregierung über Wiedergutmachungszahlungen als nicht akzeptabel. Die Terminologie der Entschädigung gilt als weiterer Streitpunkt der Verhandlungen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: Politische Aufarbeitung weiterlesen

Côte d’Ivoire: 4 Tote bei Demonstrationen gegen Alassane Ouattaras 3. Kandidatur

Alassane Ouattara, Präsident der Côte d’Ivoire

Als Gegner des ivorischen Präsidenten Alassane Ouattara am Donnerstag gegen die Entscheidung des Staatsoberhauptes protestierten, für eine dritte Amtszeit als Staatsoberhaupt zu kandidieren, kam es in mehreren Städten zu Zusammenstößen. Zwischen Mittwoch und Donnerstag starben mindestens vier Menschen. Côte d’Ivoire: 4 Tote bei Demonstrationen gegen Alassane Ouattaras 3. Kandidatur weiterlesen

Andrej Hunko, MdB (DIE LINKE): Pushbacks in der Ägäis – Deutsche Marine drückt Auge zu

„Dass die deutsche Marine nicht eingreift, wenn die griechische Küstenwache Boote mit Geflüchteten unbrauchbar macht und über die Seegrenze in die Türkei zurückschiebt, ist Beihilfe zu sogenannten Pushbacks. Die Bundesregierung bricht damit das Völkerrecht. Sie ist auch mitverantwortlich für alle Opfer dieser todbringenden europäischen Flüchtlingspolitik in der Ägäis“, erklärt der europapolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko. Andrej Hunko, MdB (DIE LINKE): Pushbacks in der Ägäis – Deutsche Marine drückt Auge zu weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Herausforderung des Status quo

Politische Spannungen in Simbabwe eskalieren: Arbeitslosigkeit, Korruption, Inflation: Die Unzufriedenheit der Menschen in Simbabwe ist groß und treibt sie auf die Straßen. Die Regierung um Präsident Emmerson Mnangagwa versucht, die friedlichen Proteste bereits im Keim zu ersticken und antwortet mit Repressionen. In den vergangenen Tagen wurden mehrere Oppositionsmitglieder sowie Aktivisten und Aktivistinnen verhaftet. Simbabwes Präsident bezeichnete zudem die wichtigste Oppositionspartei des Landes MDC (Movement for Democratic Change) als Terroristen und kündigte an, weiterhin hart durchzugreifen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Herausforderung des Status quo weiterlesen

Covid-19: Afrika knackt Eine-Million-Marke – ONE fordert globalen Pandemie-Reaktionsplan

Berlin, 07. August 2020. Der afrikanische Kontinent hat die Marke von einer Million registrierter Covid-19-Fälle überschritten. Die Entwicklungsorganisation ONE schlägt Alarm und fordert die Regierungen der Welt auf, im Kampf gegen die Pandemie an einem Strang zu ziehen. Covid-19: Afrika knackt Eine-Million-Marke – ONE fordert globalen Pandemie-Reaktionsplan weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Kampf der Titanen

Ivorische Regierungspartei nominiert Ouattara zum Präsidentschaftskandidaten: Am Mittwoch wurde der derzeitige ivorische Präsident Alassane Ouattara von seiner Partei RDHP (Rassemblement des Houphouétistes pour la Démocratie et la Paix) offiziell zum Präsidentschaftskandidaten nominiert. Ouattara bestätigte die Kandidatur zwar noch nicht, will aber im Laufe der nächsten Woche seine Entscheidung bekanntgeben. Sollte er zur Wahl am 31. Oktober antreten, würde er bereits seine dritte Amtszeit anstreben. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Kampf der Titanen weiterlesen

Buchtipp: „Die Mitfahrgelegenheit nach Afrika“ von Gabriela Atawuia – – Einblicke in eine Mitfahrgelegenheit der etwas anderen Art

Die Leser reisen mit Gabriela Atawuias „Die Mitfahrgelegenheit nach Afrika“ über Frankreich, Spanien, Marokko, Westsahara, Mauretanien, Mali, Burkina-Faso nach Togo – Lomé. Buchtipp: „Die Mitfahrgelegenheit nach Afrika“ von Gabriela Atawuia – – Einblicke in eine Mitfahrgelegenheit der etwas anderen Art weiterlesen

Online-Massenaktion – Lufthansa, werde #Abschiebefrei!

Eine Online-Massenaktion hat Montag, 27.07.2020 die Lufthansa für ihre weitere Zusammenarbeit bei Abschiebungen ins Visier genommen. Am ersten Tag der Kampagne „Lufthansa #Abschiebefrei“ hat die Berliner Gruppe „No Border Assembly“ zusammen mit mehr als 20 antirassistischen Gruppen in ganz Deutschland den Hashtag #Abschiebefrei in den sozialen Medien zum Trend gemacht und die Lufthansa aufgefordert, Abschiebeflüge zu unterlassen. Online-Massenaktion – Lufthansa, werde #Abschiebefrei! weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30: Von Gerichten und Gerechtigkeit

Prozessauftakt gegen Sudans Ex-Präsident: Im Sudan begann am Dienstag der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten Omar al-Bashir. Der 76-Jährige muss sich für den Putsch verantworten, der ihn 1989 an die Macht des nordostafrikanischen Staates gebracht hatte. Mit ihm stehen zahlreiche weitere Personen vor Gericht, darunter zwei seiner ehemaligen Vizepräsidenten. Ihnen wird vorgeworfen, bei dem Staatsstreich die Verfassungsordnung untergraben zu haben, indem sie eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt hatten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30: Von Gerichten und Gerechtigkeit weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Im Krisenmodus

Politische Unruhen in Mali: Die Ausschreitungen rund um die Demonstrationen in Mali eskalierten am letzten Wochenende. Zeitweise besetzten die Demonstrierenden Gebäude des Parlaments und des Staatsfernsehens. Auf Seiten des Präsidenten Ibrahim Boubakar Keïtas setzten Polizei und Militär Tränengas, Gummigeschosse und scharfe Munition ein, um die Protestierenden zurückzuhalten. Dabei wurden elf Menschen getötet und mindestens 120 verletzt; mehrere Oppositionspolitiker wurden verhaftet. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Im Krisenmodus weiterlesen

Deutsche Afrika Stiftung: Antisemitismus und Antikolonialismus – die Kontroverse um Achille Mbembe

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland steht mit Achille Mbembe ein Afrikaner im Zentrum einer öffentlich geführten Auseinandersetzung. Seit der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, öffentlich erklärte, der vielfach preisgekrönte kamerunische Historiker Mbembe sei wegen antisemitischer Positionen nicht geeignet, die Eröffnungsrede bei der diesjährigen Ruhrtriennale zu halten, hat sich eine heftige Debatte entwickelt, die sich auch dann fortsetzte, als die Ruhrtriennale wegen der Corona-Pandemie Ende April abgesagt wurde. Deutsche Afrika Stiftung: Antisemitismus und Antikolonialismus – die Kontroverse um Achille Mbembe weiterlesen

Entzug der Geschäftsgrundlage für alle Afrika-Reiseveranstalter besteht fort: Verwaltungsgericht Berlin lehnt Einstweilige Verfügung zur Lockerung der weltweiten Reisewarnung ab

Am 12. Juni 2020 haben die Reiseveranstalter Elangeni African Adventures (Bad Homburg) und Akwaba Afrika (Leipzig) den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung beim Verwaltungsgericht Berlin eingereicht. Dieser Antrag wurde am 10.07.2020 vom Verwaltungsgericht Berlin abgelehnt. Viele Reiseveranstalter für Fernreisen sind enttäuscht über diese Entscheidung. Entzug der Geschäftsgrundlage für alle Afrika-Reiseveranstalter besteht fort: Verwaltungsgericht Berlin lehnt Einstweilige Verfügung zur Lockerung der weltweiten Reisewarnung ab weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Traurige Zahlen

Fast 250 Tote in Äthiopien nach Ermordung von Oromo-Sänger Hachalu Hundessa: Äthiopien wird seit Tagen von einer Welle gewaltsamer Proteste erschüttert, die bereits rund 240 meist zivile Todesopfer gefordert haben. Auslöser dieser Proteste ist die Ermordung des Sängers und Aktivisten Hachalu Hundessa, der vor zehn Tagen von Unbekannten in seinem Auto erschossen wurde. Hundessa gehört den Oromo an, der größten Ethnie Äthiopiens, die sich seit Jahren politisch bevormundet fühlt. Hundessa, der in seinen Liedern häufig und offen die politische und wirtschaftliche Benachteiligung der Oromo thematisierte, galt als Führungsfigur der Oromo, deren Proteste 2018 zum Rücktritt von Ministerpräsident Hailemariam Desalegn geführt hatten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Traurige Zahlen weiterlesen

Covid-19: Ärzte ohne Grenzen warnt vor massiven Auswirkungen der Pandemie in Afrika

Ärzte ohne Grenzen ist besorgt über die direkten und indirekten Folgen der Covid-19-Pandemie in Afrika. In vielen Ländern des Kontinents haben Teams der internationalen Hilfsorganisation erhebliche Auswirkungen auf die lebensrettende medizinische Hilfe beobachtet, etwa aufgrund von Lieferengpässen und fehlenden Transportmöglichkeiten für Patienten. Vielfach ist zudem die grundlegende medizinische Versorgung durch die Pandemie eingeschränkt. Durch den starken Fokus auf die Pandemie wird zudem vielerorts die oft lebenswichtige Behandlung anderer Krankheiten erschwert. Covid-19: Ärzte ohne Grenzen warnt vor massiven Auswirkungen der Pandemie in Afrika weiterlesen

Hunger in Afrika: Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) scheitert an selbstgesteckten Zielen

(Berlin / Johannesburg / Köln / Lusaka, 10. Juli 2020) – Die heute veröffentlichte Studie eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses belegt: Der AGRA-Ansatz ist an den eigenen Zielen gescheitert. Vierzehn Jahre nachdem die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung die Agrarallianz gegründet hat, hungern 30 Prozent mehr Menschen in den 13 AGRA-Schwerpunktländern, und das Verschuldungsrisiko für Kleinbauern und -bäuerinnen hat sich erhöht. Zudem werden traditionelle klimaresistente und nährstoffreiche Nahrungsmittel verdrängt. Die Herausgeber der Studie fordern die Bundesregierung auf, die politische und finanzielle Unterstützung von AGRA einzustellen und stattdessen Agrarökologie stärker zu fördern. Hunger in Afrika: Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) scheitert an selbstgesteckten Zielen weiterlesen

Wie vital bleibt die junge afrikanische Wirtschaft nach der Krise? Interessante Sichten auf Wege aus der Covid-19-Krise für Ghana

Die von starker Hungersnot überschattete Wirtschaftslage der Länder des afrikanischen Kontinents stellt uns als europäischen Nachbarn vor sehr bedeutsame Herausforderungen in den Beziehungen zu Afrika. Wie vital bleibt die junge afrikanische Wirtschaft nach der Krise? Interessante Sichten auf Wege aus der Covid-19-Krise für Ghana weiterlesen

Wie fair ist die Energiewende in Afrika?

Formen der Energiewende in Afrika / Glocalpower.

Prognosen sagen eine Verdreifachung des Energiebedarfs afrikanischer Länder von 2015 bis 2030 voraus. Oft wird dabei auf die Chance hingewiesen, den Ausbau fossiler Energien zu vermeiden und direkt auf erneuerbare Energien zu setzen. Doch wie funktionieren die Energiewenden auf dem afrikanischen Kontinent und wie gerecht sind diese? Wie fair ist die Energiewende in Afrika? weiterlesen

Radio-Tipp: „Wortewandel – Sprache ohne Rassismus“: Sechsteilige Interviewreihe vom 6. bis 11. Juli im Programm von Deutschlandfunk Kultur

Die Sendung „Studio 9 am Morgen“ (Mo-Fr, 5.05 – 9.00 Uhr, Sa, 6.05 – 9.00 Uhr) widmet sich mit der Reihe „Wortewandel – Sprache ohne Rassismus“ der Wechselbeziehung zwischen Sprache und rassistischen Denkstrukturen. Radio-Tipp: „Wortewandel – Sprache ohne Rassismus“: Sechsteilige Interviewreihe vom 6. bis 11. Juli im Programm von Deutschlandfunk Kultur weiterlesen

Entwicklungsministerium und BMW: 750 Krankenhausbetten für südafrikanische Kliniken

Pretoria/München – Das Bundesentwicklungsministerium und BMW unterstützen die südafrikanische Regierung bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie mit hunderten neuen Krankenhausbetten und mobilen Sauerstofftanks. BMW-Chef Zipse, Entwicklungsminister Müller und der südafrikanische Gesundheitsminister Zwelini Lawrence Mkhize gaben am Montag den Startschuss für das Projekt. Entwicklungsministerium und BMW: 750 Krankenhausbetten für südafrikanische Kliniken weiterlesen

TV-Tipp / Dokureihe auf arte: Die Chronik der 700-jährigen Geschichte des Sklavenhandels

1. Folge Dienstag, 7. Juli um 20:15: Die Geschichte der Sklaverei begann nicht erst auf den Baumwollfeldern. Sie reicht bis auf die frühesten Hochkulturen der Menschheit zurück. Schon im 7. Jahrhundert nach Christi Geburt wurde Afrika zum Epizentrum des Menschenhandels. Wie wurde Afrika zum Drehkreuz des Menschenhandels? TV-Tipp / Dokureihe auf arte: Die Chronik der 700-jährigen Geschichte des Sklavenhandels weiterlesen

Deutschland sagt reformorientierter Regierung im Sudan 150 Mio. Euro zu

Am heutigen Donnerstag, 25. Juni findet die Sudan-Partnerschaftskonferenz statt, um die Übergangsregierung auf ihrem Reformweg weiter zu unterstützen. Gastgeber der virtuellen Konferenz sind Deutschland, die Vereinten Nationen, die EU und der Sudan. Neben Bundesentwicklungsminister Müller, Bundesaußenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres wird auch die Teilnahme von Weltbank-Präsident Malpass, IWF-Chefin Georgieva sowie Äthiopiens Premier Abiy Ahmed erwartet. Deutschland sagt reformorientierter Regierung im Sudan 150 Mio. Euro zu weiterlesen

Westafrika / Guinea: FIAN: „Deutsche Bundesregierung darf sich nicht mit Kredit-Garantien an Vertreibung beteiligen“

In Guinea klagen 13 Gemeinden gegen die Zwangsumsiedlung durch einen Bergbaukonzern, der mit Unterstützung der Bundesregierung seine Bauxit-Mine vergrößert. Die Bewohner*innen der 13 Dörfer in der Region Boké haben bei der Weltbank eine Klage gegen den Bergbaukonzern Compagnie des Bauxites de Guinée (CBG) eingereicht. Hintergrund ist die Erweiterung einer Mine, die auch durch eine Kreditgarantie („Ungebundene Finanzkredit-Garantien“ (UFK-Garantien)) der Bundesregierung in Höhe von 293 Millionen US-Dollar finanziert wird. Die Betroffenen berichten von Zwangsumsiedlungen und den Verlust ihrer Lebensgrundlage. Westafrika / Guinea: FIAN: „Deutsche Bundesregierung darf sich nicht mit Kredit-Garantien an Vertreibung beteiligen“ weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Neuanfang?

Burundis neuer Präsident vereidigt: Nach dem plötzlichen Tod von Burundis scheidendem Präsidenten Pierre Nkurunziza vor gut einer Woche wurde am Donnerstag sein Nachfolger vereidigt. Der im Mai dieses Jahres gewählte Evariste Ndayishimiye sollte eigentlich erst ab August die Führung des Staates übernehmen. Im Falle des Todes eines Staatsoberhaupts im Laufe seiner Amtszeit sieht die burundische Verfassung vor, dass der Präsident der Nationalversammlung an dessen Stelle tritt. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Neuanfang? weiterlesen

World Refugee Day: Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen steigt in Deutschland deutlich an

Drei von vier Deutschen befürworten Recht auf Asyl – Mehr Zutrauen in die Integrationsfähigkeit von Flüchtlingen – Mehrheit zweifelt an Fluchtgründen von Asylsuchenden – Weniger Deutsche fordern Grenzschließungen – Mehrheit: Corona darf keinen Einfluss auf Flüchtlingshilfe haben
Mehr als drei Viertel aller Bundesbürger (76%) befürworten die Aufnahme von Flüchtlingen, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos, die anlässlich des bevorstehenden Weltflüchtlingstags durchgeführt wurde. World Refugee Day: Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen steigt in Deutschland deutlich an weiterlesen

Afrika-TV-Tipp: 18.06.2020, 20h15: arte „Abenteuer Namibia“

Faszinierende Landschaften und eine atemberaubende Tierwelt: Namibia ist ein Land der Extreme. Endlose Wüste, gewaltige Gebirgszüge, die höchsten Dünen der Welt und die sagenumwobene Skelettküste am Atlantik machen den landschaftlichen Reiz des südafrikanischen Landes aus. Afrika-TV-Tipp: 18.06.2020, 20h15: arte „Abenteuer Namibia“ weiterlesen

Afrika-Reisebranche stellt Forderungen an Außenminister Maas und EU-Kommission

„VOICE4AFRICA“, die von KPRN network initiierte Taskforce, macht gemeinsam mit auf Afrika spezialisierten Reiseveranstaltern, darunter federführend Bush Legends und Chamäleon Reisen, auf die schweren Folgen des Reisestillstands für den Afrika-Tourismus und den Arten- und Naturschutz afrikanischer Länder während der Corona-Pandemie aufmerksam. Afrika-Reisebranche stellt Forderungen an Außenminister Maas und EU-Kommission weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 24: Zähe Verhandlungen

Wiederaufnahme der Gespräche zum Staudamm GERD: Am vergangenen Dienstag kam es erstmals seit Februar wieder zu einem trilateralen Treffen zwischen dem Sudan, Ägypten und Äthiopien bezüglich des Grand Ethiopian Renaissance Dams (GERD). Unter Beobachtung der USA, der EU und Südafrika sind die online stattfindenden Gespräche der drei Parteien jedoch wieder ins Stocken geraten. Der Grund ist der Disput um die Fertigstellung des äthiopischen Staudamms und die weitere Planung der Benutzung. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 24: Zähe Verhandlungen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Ein steiniger Weg

Afrikanischer Menschengerichtshof in der Krise: Mit Tansania, Benin und der Elfenbeinküste haben in den letzten sechs Monaten drei afrikanische Staaten ihren Bürgern und Nichtregierungsorganisationen das Recht entzogen, vor dem Afrikanischen Gerichtshof für Menschen- und Völkerrechte (AGMR) zu klagen. Der ohnehin angeschlagene Gerichtshof stürzt damit tiefer in die Krise. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Ein steiniger Weg weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Verlierer und Gewinner

Klage gegen Wahlergebnis in Burundi: Am Donnerstag hat der Oppositionsführer Agathon Rwasa vom Congrès National pour la liberté (CNL) beim burundischen Verfassungsgericht Klage gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl eingereicht. Nach dem letztwöchigen Urnengang in dem kleinen ostafrikanischen Staat hatte die Wahlkommission Évariste Ndayishimiye mit 69% zum Sieger erklärt. Ndayimishiye ist für die Regierungspartei CNDD-FDD angetreten und damit Wunschkandidat des scheidenden Präsidenten Pierre Nkurunziza, der das Land 15 Jahre autokratisch regiert hat. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Verlierer und Gewinner weiterlesen

CD-Tipp: Yvonne Mwale – “Free Soul”

Aus der Eastern Province Sambias via Lusaka und Frankfurt am Main in den Hintertaunus – das sind vier Stationen im Zeitraffer von Yvonne Mwales Reise im Glück. Als Mensch und als Musikerin. Nur wie hat eine afrikanische Sängerin zu klingen, die sich fern der Heimat in Deutschland niedergelassen hat? Mwale hat das Spektrum ihrer Inspirationen auf mittlerweile vier Alben um ein Vielfaches erweitert. Weil sie die Angst verloren hat, jedwede Erwartungshaltungen erfüllen zu müssen. CD-Tipp: Yvonne Mwale – “Free Soul” weiterlesen

Afrika / Guinea: Zum Tod von Mory Kanté: „Meine Kora hat sogar im Flugzeug immer ihren eigenen Sitzplatz in der 1. Klasse“

Symbiose: Mory Kanté und seine Kora
© Ingrid Aouane

Der guineische Sänger und Musiker Mory Kanté starb am Freitag, den 22. Mai, im Alter von 70 Jahren in einem Krankenhaus in Conakry an einer langen Krankheit. Mit dem Spitznamen „elektrischer Griot“ hat er dazu beigetragen, afrikanische und guineische Musik auf der ganzen Welt bekannt zu machen, insbesondere mit seinem weltweiten Erfolg „Yéké Yéké“. Zur Erinnerung ein Interview aus 2004, das ich für AFRICA live mit ihm führte: Afrika / Guinea: Zum Tod von Mory Kanté: „Meine Kora hat sogar im Flugzeug immer ihren eigenen Sitzplatz in der 1. Klasse“ weiterlesen

Afrika / Uganda: Physiotherapie am Äquator – beeindruckender Erfahrungsbericht einer deutschen Physiotherapeutin im humanitären Hilfseinsatz

Im Oktober 2019 flog ich mit der deutschen Organisation“ Let Doctors Fly“ für acht Wochen mit einem Kollegen nach Uganda, um dort als Physiotherapeutin zu arbeiten. Geblieben bin ich am Ende für vier Monate. Let- Doctors-Fly (LDF) kümmert sich in Uganda und Ghana um Kinder mit Behinderungen und benachteiligte Kinder, ermöglicht ihnen Zugang zum Bildungs- und Gesundheitssystem, bietet ihnen Schutz, ein zu Hause und eine Zukunft. Dafür entsendet das Projekt mehrmals im Jahr Physiotherapeut*innen, Ärzt*innen und Zahnärzt*innen nach Afrika. Afrika / Uganda: Physiotherapie am Äquator – beeindruckender Erfahrungsbericht einer deutschen Physiotherapeutin im humanitären Hilfseinsatz weiterlesen

Bill & Melinda Gates Foundation: Correctiv.org entlarvt angebliche Impfschäden in Afrika und/oder Indien als falsch oder unbelegt

Im Windschatten der Debatten um das Coronavirus verbreiten sich altbekannte Vorwürfe gegen Bill Gates und seine Stiftung. Das Ziel: Angst vor Impfungen zu schüren. Die von Correctiv.org geprüften Geschichten über angebliche Impfschäden in Indien oder Afrika sind jedoch falsch oder unbelegt. Bill & Melinda Gates Foundation: Correctiv.org entlarvt angebliche Impfschäden in Afrika und/oder Indien als falsch oder unbelegt weiterlesen

LINKE: „Rückholflüge“ auch für Schutzsuchende aus dem Niger!

„Die Bundesregierung erfüllt ihr Versprechen der Umsiedlung von 300 Geflüchteten aus Libyen nicht. Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einem Jahr zugesagte Umsiedlung von weiteren 300 Schutzsuchenden hat noch nicht einmal begonnen und wurde in der Corona-Krise komplett eingestellt. Es ist eine Schande, dass dies erst durch eine Kleine Anfrage an das Innenministerium herauskommt“, kritisiert der europapolitische Sprecher und Vizevorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko. LINKE: „Rückholflüge“ auch für Schutzsuchende aus dem Niger! weiterlesen

Projekt zwischen Deutschland und Ruanda – Bundeswirtschaftsministerium fördert Pilotvorhaben zur Gründungsförderung

Intensive Kooperation zwischen Afrika und Deutschland: Mit dem Projekt „StArfrica – Startup Germany-Africa“ fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erstmals die Idee einer gründungsbezogenen Kontinentalbrücke zwischen Deutschland und Afrika. Ziel des vierjährigen Projektes des ZIFET der Universität Koblenz-Landau in Kooperation mit der University of Rwanda in Kigali ist der wechselseitige Ausbau der Gründungsförderung aus der Wissenschaft. Das Projekt wird mit 1,19 Millionen Euro gefördert. Projekt zwischen Deutschland und Ruanda – Bundeswirtschaftsministerium fördert Pilotvorhaben zur Gründungsförderung weiterlesen

Buch-Tipp: Bevormundung und ethnische Vorurteile – Erfahrungen einer nigerianischen Lehrerin in Deutschland – Mercy Okojies mitreißende Satiren

„Die Boa und ich“ – ein erstaunliches Buch der nigerianischen Autorin Mercy Okojie, die als Lehrerin an einem Gymnasium in Deutschland arbeitet. Auf satirische, zuweilen auch sarkastische Weise erzählt sie von ihren Erlebnissen an einer Schule, wo die Direktorin eine Willkürherrschaft etabliert hat, unter der Lehrer und Schüler gleichermaßen leiden. Buch-Tipp: Bevormundung und ethnische Vorurteile – Erfahrungen einer nigerianischen Lehrerin in Deutschland – Mercy Okojies mitreißende Satiren weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20: Monat Mai bringt viel Veränderung

Bundeswehreinsatz EUTM-Mali soll auf vier weitere Sahel-Staaten ausgeweitet werden: Am Mittwoch diskutierte der Bundestag den EUTM-Einsatz der Bundeswehr in Mali. Die Bundesregierung hatte zuvor einen Antrag auf Ausweitung des Einsatzgebietes und auf Aufstockung des Personals eingereicht. Seit April 2013 beteiligt sich die Bundeswehr an der Ausbildung malischer Sicherheitskräfte in der multinationalen Ausbildungsmission EUTM-Mali der Europäischen Union in Bamako. Das Mandat wurde seitdem jährlich verlängert und die Zahl der beteiligten Soldaten von 180 (2013) auf derzeit 350 Soldaten erhöht. Die Bundesregierung möchte nun bis zu 450 Soldaten entsenden dürfen. Zudem soll die EUTM-Mali-Mission auf Mauretanien, Burkina Faso, Niger und Tschad ausgeweitet werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20: Monat Mai bringt viel Veränderung weiterlesen

Analyse: Wie wird Afrika die schweren Folgen der Pandemie-Krise überwinden können?

Die globale Welt wurde in eine tiefe gesellschaftliche und wirtschaftliche Krise gerissen. Die Pandemie überrollt den Kontinent. Die erschreckenden Wirkungen der Pandemie zerschlagen jeglichen Gemeingeist der Staatenwelt, und die infizierte Welt gerät in einen Notstand mit einer Gefahrenflut, Terror und einer wachsenden Armut. Analyse: Wie wird Afrika die schweren Folgen der Pandemie-Krise überwinden können? weiterlesen

Südafrika: Deutsche Charity liefert vor Ort über 20 Tonnen Lebensmittel an Township in Kapstadt

Die Ubuntu Charity e.V. ist ein in Deutschland eingetragener gemeinnütziger Verein, gegründet von der Deutschen Silke Rylands, die in Kapstadt lebt. Ubuntu Charity unterstützt Menschen im Township Imizamo Yethu in Hout Bay, Kapstadt. Sie liefern jede Woche 150 Portionen Gemüsesuppe mit Brot an Kinder, betreiben täglich ein Nachhilfeprogramm, an dem 40 Kinder teilnehmen, geben Sachspenden aus und helfen Menschen bei der Unternehmensgründung. All diese Aktivitäten mussten aufgrund der totalen Ausgangssperre in Südafrika gestoppt werden. Rylands hat nach Wegen gesucht, um die Menschen in Not trotzdem zu unterstützen. Durch den Lockdown haben Millionen Menschen, die ohnehin von der Hand in den Mund gelebt haben, plötzlich ihre Jobs und somit ihr Einkommen verloren. Die Not im Land ist sehr groß. Viele Menschen leiden Hunger. Südafrika: Deutsche Charity liefert vor Ort über 20 Tonnen Lebensmittel an Township in Kapstadt weiterlesen

Afrika / Kongobecken: EU suspendiert Gelder für WWF-Vorzeigeprojekt nach anhaltenden Missbräuchen

EU will die Unterstützung für andere Parks im Kongobecken nach wiederholten Forderungen von Survival überprüfen: Die Europäische Union hat die Finanzierung eines umstrittenen WWF-Projekts zur Schaffung eines Schutzgebiets im Kongobecken suspendiert, nachdem mehrere Untersuchungen ein anhaltendes Muster von Misshandlungen und Rechtsverletzungen an den dort lebenden indigenen Baka bestätigt haben. Die Baka waren Schlägen, Folter, sexuellem Missbrauch, unrechtmäßigen Verhaftungen und Tötungen durch Ranger ausgesetzt, die vom WWF finanziert und unterstützt werden. Afrika / Kongobecken: EU suspendiert Gelder für WWF-Vorzeigeprojekt nach anhaltenden Missbräuchen weiterlesen

Afrika: Arzneimittelfälscher nutzen Angst vor Corona-Epidemie

5 gefälschte Chloroquin-Präparate, Fotos G. Gnegel

Gefälschte Chloroquin-Tabletten in Afrika identifiziert ‒ Universität Tübingen unterstützt lokale Pharmazeuten bei der Analyse: Arzneimittelfälscher nutzen die Corona-Pandemie offensichtlich, um in Afrika mit völlig wirkungslosen oder sogar schädlichen Tabletten Geschäfte zu machen: In Kamerun und im Kongo sind in den vergangenen Wochen fünf verschiedene Arten gefälschter Chloroquin-Tabletten aufgetaucht, die viel zu wenig Wirkstoff enthielten, oder gar völlig andere. Nachgewiesen wurden die Fälschungen von der Arbeitsgruppe von Professor Lutz Heide am Pharmazeutischen Institut der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit afrikanischen Pharmazeuten und dem Deutschen Institut für Ärztliche Mission (Difäm). Die Ergebnisse wurden im American Journal of Tropical Medicine & Hygiene veröffentlicht. Afrika: Arzneimittelfälscher nutzen Angst vor Corona-Epidemie weiterlesen

Afrika Verein der deutschen Wirtschaft: Reformkonzept „BMZ 2030“ – Im Grundsatz sinnvoll, greift aber zu kurz!

 „Das neue Reformkonzept des BMZ geht nach unserer Einschätzung in die richtige Richtung. Allerdings werden zentrale Reformthemen offenbar nicht adressiert.“ So kommentiert der Vorsitzende des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing, die geplante strategische Neuausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Afrika Verein der deutschen Wirtschaft: Reformkonzept „BMZ 2030“ – Im Grundsatz sinnvoll, greift aber zu kurz! weiterlesen

Jahresgutachten 2020/Afrika: Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) schlägt temporäres Arbeitsvisum gegen ‚Kaution‘ als neuen regulären Weg nach Europa vor

Der SVR nimmt in seinem Jahresgutachten 2020 erstmals Afrika in den Blick. Die „Afrika-Gipfel“ der EU, die Investorenkonferenz „Compact with Africa“ der G20 oder die „Agenda 2063“ der Afrikanischen Union zeigen, dass die weltpolitische Bedeutung dieses Kontinents zunimmt. Auch in der Migrationspolitik müssen Deutschland und Europa enger mit afrikanischen Staaten zusammenarbeiten. In seinem elften Jahresgutachten analysiert der SVR die Wanderungsbewegungen innerhalb Afrikas sowie aus Afrika nach Europa und Deutschland. Er beschreibt die Bedingungen und Folgen der Migration innerhalb und aus Afrika in andere Weltregionen sowie den Umgang der deutschen und europäischen Politik damit – und leitet daraus politische Empfehlungen ab, die über die aktuelle Corona-Krise hinaus gültig sind. Jahresgutachten 2020/Afrika: Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) schlägt temporäres Arbeitsvisum gegen ‚Kaution‘ als neuen regulären Weg nach Europa vor weiterlesen

IPG-Journal Afrika: Die Brille des Nordens

In zahlreichen Ländern hat es in den letzten Jahren rechtliche Fortschritte für LGBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Inter-)Menschen gegeben – insbesondere in Westeuropa, den USA und Lateinamerika. Homosexualität wurde entkriminalisiert, gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt. Auch auf globaler Ebene hat sich etwas getan: Die Weltgesundheitsorganisation, die Homosexualität noch bis in die neunziger Jahre hinein als Krankheit listete, hat anerkannt, dass ein Leben als LGBTI-Mensch zur Normalität gehört. Und eine 2016 verabschiedete Resolution des UN-Menschenrechtsrats ruft dazu auf, Gewalt und Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität zu beenden. Trotzdem gibt es viele Länder, die LGBTI-Rechte nicht anerkennen. Insbesondere in Afrika südlich der Sahara ist der Widerstand groß. IPG-Journal Afrika: Die Brille des Nordens weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17: Gegenläufige Maßnahmen

UN-Sanktionen gegen Rebellenführer in der Zentralafrikanischen Republik: Am vergangenen Montag verhängte der UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen einen Rebellenführer der Zentralafrikanischen Republik, Abdoulaye Miskine. Der Gründer und Chef der Democratic Front of the Central African People (FDPC) hatte noch im Februar 2019 das in Khartum verhandelte Friedensabkommen zwischen dem Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik Faustin-Archange Touadera und 14 bewaffneten Gruppen mitunterzeichnet. Im Rahmen dieses Abkommens war Miskine eine Stelle als Berater der neuen Regierung angeboten worden, die er laut Regierungsberichten nie angetreten hat. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17: Gegenläufige Maßnahmen weiterlesen

Afrika/Covid-19: Fehlende Beatmungskapazitäten werden tödliche Folgen im globalen Süden haben

Mangelnder Zugang zu medizinischem Sauerstoff und zu Beatmungsgeräten wird die Menschen in ärmeren Ländern in den nächsten Wochen und Monaten der Covid-19-Pandemie hoffnungslos aussetzen – mit tödlichen Folgen. Hierzu Christopher Stokes, Experte für humanitäre Fragen bei Ärzte ohne Grenzen: Afrika/Covid-19: Fehlende Beatmungskapazitäten werden tödliche Folgen im globalen Süden haben weiterlesen

Warnung von Hilfsorganisationen: Durch COVID-19 sind 50 Millionen Menschen in Westafrika vom Hunger bedroht

Acht regionale und internationale Hilfsorganisationen, darunter Aktion gegen den Hunger, CARE, Oxfam und Save the Children, warnen anlässlich des beginnenden Ramadans vor den Auswirkungen des Corona-Virus in Westafrika. Die Vorräte aus der vergangenen Ernte gehen langsam zu Neige, Konflikte dauern an und die Pandemie bedeutet für die westafrikanische Bevölkerung gerade in der Zeit des Fastens und Teilens eine zusätzliche Belastung. Warnung von Hilfsorganisationen: Durch COVID-19 sind 50 Millionen Menschen in Westafrika vom Hunger bedroht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 16: Vorgeprescht

G-20 Schuldenmoratorium für Großteil afrikanischer Länder: Die G20-Staaten sind einem Aufruf der sieben wichtigsten Industrienationen gefolgt und haben sich für eine Stundung der Schulden der 77 ärmsten Länder der Welt entschieden. Laut dem französischen Finanzminister Bruno Le Maire handle es sich dabei um Zahlungen über 20 Milliarden Euro, die zunächst von Mai bis Ende des Jahres ausgesetzt würden. Dieser Zeitraum könne bei Bedarf verlängert werden. Von der Schuldenstundung profitieren etwa 40 Länder in Subsahara-Afrika. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 16: Vorgeprescht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Historischer Einschnitt

Internationale Ratingagenturen stufen Südafrika herab: Südafrika hat im Zuge der Coronakrise die letzte Bonitätsnote im nicht spekulativen Bereich verloren. Zum ersten Mal seit der Rückkehr auf die globalen Märkte im Jahr 1994 liegt das Land damit bei den drei großen Ratingagenturen Moody‘s, Standard & Poor‘s und Fitch unterhalb des so wichtigen Bonitätsbereichs „Investment Grade“. In der Folge wird eine Verschuldung für den südafrikanischen Staat nun erheblich teurer. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Historischer Einschnitt weiterlesen

„Nicht nachvollziehbar“: Grüne kritisieren Maximalaufwand für Abschiebung einer Frau aus Togo (Westafrika) in Coronazeiten

Gülseren Demirel und Margarete Bause kritisieren Herrmann und Seehofer: „Alle kämpfen gegen Corona, die CSU-Innenminister gegen eine Geflüchtete“. „Nicht nachvollziehbar“: Grüne kritisieren Maximalaufwand für Abschiebung einer Frau aus Togo (Westafrika) in Coronazeiten weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 14: Mit vereinten Kräften?

Äthiopien verschiebt Parlamentswahlen: Äthiopien hat die für den 29. August geplanten Parlamentswahlen aufgrund von Covid-19 verschoben. Wie die Wahlkommission mitteilte, soll ein neuer Wahltermin nach der Pandemie verkündet werden. Der aktuelle Zeitplan hatte eine Wählerregistrierung im April und den Start des Wahlkampfes ab Mai vorgesehen. Aufgrund der beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus’ können diese Schritte jedoch nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 14: Mit vereinten Kräften? weiterlesen

Buchtipp: “ Wie Menschen weltweit das Klima retten „

Spannende Fragen stellt Thomas Kruchem, Autor von Radiosendungen, Büchern und Zeitungsartikeln. Dazu reiste er in afrikanische Länder, nach Lateinamerika, nach Schottland und den Philippinen. Er spürte nach, wie Menschen in Mali, Niger, in Äthiopien, in Haiti, im schottischen Hochland und in Manila die existierenden globalen Krisen bewältigen. Im Vorwort gibt der im Klimaschutz engagierte Franz Alt die Hoffnung zum Ausdruck, dass mit den nachahmenswerten Beispielen, die es auf der Erde gibt, eine „bessere „Welt möglich ist. Buchtipp: “ Wie Menschen weltweit das Klima retten „ weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 13: In Aufruhr

Umstrittenes Verfassungsreferendum in Guinea: Am vergangenen Sonntag wurde in Guinea über eine neue Verfassung und ein neues Parlament abgestimmt. Im Rahmen des Referendums kam es in weiten Teilen des westafrikanischen Staats zu gewaltsamen Ausschreitungen, bei denen nach Angaben der Opposition mindestens 10 Menschen starben. Der Widerstand der Bevölkerung richtet sich vor allem gegen den Verfassungsentwurf. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 13: In Aufruhr weiterlesen

1 Picasso für 100 Euro – mit einem Los ein gemeinnütziges Projekt in Afrika unterstützen …: Auslosung verschoben

Stillleben, 1921, …l auf Leinwand, 22,9 cm x 45,7 cm | ©Succession Picasso, Quelle: „obs/Aider les Autres“

Die Auslosung der Online-Lotterie (Siehe HIER) für den guten Zweck wird verschoben und zehn Tage nach Christie‘s Wiedereröffnung in Paris stattfinden. Die Entscheidung wurde nach den jüngsten Maßnahmen der französischen Regierung für die Eindämmung der Covid-19-Pandemie und im Einverständnis mit der Pariser Präfektur getroffen. 1 Picasso für 100 Euro – mit einem Los ein gemeinnütziges Projekt in Afrika unterstützen …: Auslosung verschoben weiterlesen

Covid-19: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe weltweit aus – Details zu Aktivitäten in Afrika

Krankenhaus Abobo Nord bei d’Abidjan

Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen reagiert weltweit auf die Ausbreitung des Coronavirus und baut entsprechende Hilfsprogramme auf. In Zusammenarbeit mit Gesundheitsministerien und lokalen Gesundheitseinrichtungen richtet sich ein großer Teil der Aktivitäten in Europa an besonders gefährdete Personen wie Obdachlose, Migranten und Geflüchtete, die auf der Straße oder in behelfsmäßigen Lagern leben, sowie an Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Covid-19: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe weltweit aus – Details zu Aktivitäten in Afrika weiterlesen

IPG-Journal / Afrika: Geh‘ doch nach Timbuktu

UN Photo/Marco Dormino

Die Bilanz ist gemischt, doch im Kampf gegen die islamistische Bedrohung braucht die Sahelzone weiterhin internationale Unterstützung. Bereits seit Januar 2012 herrschen in Mali chaotische Zustände. Damals gab es von den Tuareg geführte Aufstände, um in den nordmalischen Regionen Gao, Kidal und Timbuktu einen unabhängigen Staat namens Azawad zu gründen. Aber diese sogenannte Nationalbewegung zur Befreiung von Azawad (MNLA) wurde bald von einer Koalition islamistischer Gruppen entmachtet, die vorher gemeinsam mit der MNLA gegen die malischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte gekämpft hatten. Und diese Gruppen zwangen der Region dann fast zehn Monate lang das islamische Scharia-Gesetz auf. IPG-Journal / Afrika: Geh‘ doch nach Timbuktu weiterlesen

Buchtipp: „Afrika begreifen – Betrachtungen zur Kunst : Geist und Geister hinter den Dingen – Eine Begegnung mit westafrikanischem Denken“

Die Faszination der Kulturen in ihren sozialen und historischen Bezügen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Thematisiert werden von Autor Notker Gloker die Schilderungen des Gelebtem vor Ort, das gewachsene Interesse der Bedeutung der Objekte nachzuspüren, und damit der „traditionellen Denkweise der Westafrikaner“ auf die Spur zu kommen. Buchtipp: „Afrika begreifen – Betrachtungen zur Kunst : Geist und Geister hinter den Dingen – Eine Begegnung mit westafrikanischem Denken“ weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 11: Auf der Suche nach Konsens

EU stellt Konzept für neue Afrika-Strategie vor: Am Montag stellten Josep Borrell, der EU-Außenbeauftragte aus Spanien und seine finnische Kollegin Jutta Urpilainen, Kommissarin für Internationale Partnerschaften, in Brüssel die neue Afrika-Strategie der Europäischen Union (EU) vor. Diese konzentriert sich auf fünf Schwerpunkte: Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Frieden und Sicherheit, Migration und Mobilität sowie Nachhaltiges Wachstum und Jobs. Im Vorfeld war fast die gesamte EU-Kommission unter Führung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Ende Februar zu Konsultationen mit der Afrikanischen Union (AU) in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba gereist. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 11: Auf der Suche nach Konsens weiterlesen

Femi Kuti live auf der Midem – Debut der Afrobeat-Legende in Cannes

Foto: Afropop Worldwide

Femi Kuti, Sohn der nigerianischen Musiker-Legende Fela Kuti, wird im Juni sein Midem-Debut in Cannes feiern. Damit ist er das erste Mitglied der Kuti-Familie, das jemals auf der Midem auftritt. Neben seinem exklusiven Live-Auftritt am Midem Beach wird Femi erneut Teil des African Forum sein, für das er bereits im letzten Jahr Botschafter war. Femi Kuti live auf der Midem – Debut der Afrobeat-Legende in Cannes weiterlesen

Afrika TV-Tipp / Phoenix-Doku: „Bitterer Kaffee“ – 19. März 2020, 21 Uhr

© Michael Enger/ Bitterer Kaffee

Es ist spektakulärer Fall von Landraub in Uganda: Im Jahr 2001 vertreibt die Armee rund 4.000 Menschen von ihrem Land, um Platz zu schaffen für eine Kaffee-Plantage der Deutschen Neumann Kaffee Group aus Hamburg. Seit dem kämpfen die Bauern mit Unterstützung durch westliche Menschenrechtsorganisationen um Wiedergutmachung. Trotz mehrerer Urteile durch das höchste Gericht in Uganda, in denen das Recht auf Entschädigung anerkannt wurde, warten die Vertriebenen noch immer auf Gerechtigkeit. Afrika TV-Tipp / Phoenix-Doku: „Bitterer Kaffee“ – 19. März 2020, 21 Uhr weiterlesen

Afrika/Libyen – Bundestagsgutachten: Aussetzen von Geretteten in Libyen auch für Handelsschiffe strafbar

„Kapitäninnen und Kapitäne von Schiffen unter deutscher Flagge machen sich strafbar, wenn sie gerettete Geflüchtete nach Libyen bringen. Nicht nur Staaten, sondern auch Private müssen sich also an das Verbot von Zurückweisungen (Refoulementverbot) halten. Der Verband Deutscher Reeder muss dies eilig unter seinen Mitgliedern bekannt machen“, erklärt der europapolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko. Afrika/Libyen – Bundestagsgutachten: Aussetzen von Geretteten in Libyen auch für Handelsschiffe strafbar weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 10: Ausgang offen

Ivorischer Präsident verzichtet auf erneute Kandidatur: Nach Monaten der Spekulationen verkündete der ivorische Präsident Alassane Ouattara am heutigen Freitag überraschend, sich nicht erneut für das Präsidentenamt zur Wahl zu stellen. Nach zwei Amtszeiten möchte der 78-Jährige die politische Führung des westafrikanischen Landes an eine neue Generation überreichen. Insbesondere angesichts möglicher Kandidaturen der ehemaligen Präsidenten Henri Konan Bédié und Laurent Gbagbo hatte sich Ouattara trotz verfassungsrechtlicher Bedenken die Option auf eine Kandidatur für eine dritte Amtszeit bis zuletzt offengehalten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 10: Ausgang offen weiterlesen

Amina Hikari Fall: Berliner Studentin engagiert sich seit 5 Jahren im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten

Amina im Gespräch mit Außenminister Maas im März 2019

Amina Hikari Fall (23) feiert dieses Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum als ONE- Jugendbotschafterin. Seit 2015 setzt sich die Berliner Studentin für Zahnmedizin gemeinsam mit anderen jungen Menschen für das Ende extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten ein. Amina hat ihre Wurzeln sowohl in Deutschland als auch in Japan, Mauretanien und dem Senegal. Amina Hikari Fall: Berliner Studentin engagiert sich seit 5 Jahren im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten weiterlesen

Kommentar: „Afrika nimmt schon heute eine Vorreiterrolle bei der Geschlechtervielfalt ein“

Bee Arthur, erfolgreiche Designerin aus Ghana
Foto: ia

Kommentar von Olaedo Osoka, Leiterin von Daystar Power in Accra, Ghana zum 8. Africa CEO-Forum Abidjan sowie anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März. Kommentar: „Afrika nimmt schon heute eine Vorreiterrolle bei der Geschlechtervielfalt ein“ weiterlesen

Buchtipp: „KABOOM! Von Stereotypen und Superhelden – Afrikanische Comics und Comics zu Afrika“

Comics kennt jeder, und hat im Laufe seines Leselebens so manches verschlungen. Diese überarbeitete Veröffentlichung zu Comics ist das Ergebnis eines Jahresseminars an der Universität Basel, entstanden in Zusammenarbeit mit den Basler Afrika Bibliographien. Zusammengefasst und vorgestellt werden die Resultate im Rahmen einer Ausstellung und einem Begleitkatalog. Buchtipp: „KABOOM! Von Stereotypen und Superhelden – Afrikanische Comics und Comics zu Afrika“ weiterlesen

Afrika-CD-Tipp: Ntjam Rosie „Family and Friends“ – ein musikalischer Cocktail voller Liebe und Grooves

Für Ntjam Rosie war Musik buchstäblich alles in ihrem Leben. Aber im Laufe der Jahre wurde ihr durch die Partnerschaft und der Rolle als Mutter klar, dass es mehr im Leben gibt als nur Musik. Dieses Bewusstsein führte zur Veröffentlichung des neuen Albums „Family and Friends“, Teil II einer Trilogie und dem Meilenstein, der den Beginn mehrerer rigoroser Schritte markieren sollte. Afrika-CD-Tipp: Ntjam Rosie „Family and Friends“ – ein musikalischer Cocktail voller Liebe und Grooves weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9: Die Kunst des Kompromisses

Übergangsregierung im Südsudan gebildet: am vergangenen Samstag haben sich Südsudans Präsident Salva Kiir und Oppositionsführer Riek Machar auf eine Koalitionsregierung geeinigt. Gemeinsam betonten sie, den Krieg und das Leid des Volkes beenden zu wollen. Die neue Übergangsregierung soll drei Jahre im Amt bleiben, bevor zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit des ostafrikanischen Staates im Jahre 2011 freie und faire Wahlen im Land durchgeführt werden sollen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9: Die Kunst des Kompromisses weiterlesen

Zusammenarbeit Europa und Afrika: Zehntes Treffen der Kommissionen von EU und AU

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist heute (Mittwoch, 26.02.2020) nach Addis Abeba, um am zehnten Treffen der Europäischen Union (EU) und der Afrikanischen Union (AU) auf Kommissionsebene teilzunehmen. Sie wird von 20 Kommissionsmitgliedern und dem Hohen Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik begleitet. Im Mittelpunkt der Gespräche werden Schlüsselthemen wie Wachstum, Beschäftigung, Umstellung auf eine grüne Wirtschaft, Digitalisierung, Frieden, Sicherheit, Governance, Mobilität und Migration stehen. Zusammenarbeit Europa und Afrika: Zehntes Treffen der Kommissionen von EU und AU weiterlesen

CD-Tipp: Tabansi Studio Band – Wakar Alhazai Kano / Mus’en Sofoa

Dieses furiose Doppelalbum stellt einen weiteren vorläufigen Höhepunkt in der Tabansi Gold Reihe auf BBE Music dar, in deren Rahmen rund 60 Alben aus dem Katalog des nigerianischen Kultlabels Tabansi neu gemastert, zum ersten Mal digital, sowie auf 180g Vinyl und CD gepresst, mit ausführlichen Liner Notes versehen und hochwertig verpackt wiederveröffentlicht werden. CD-Tipp: Tabansi Studio Band – Wakar Alhazai Kano / Mus’en Sofoa weiterlesen

Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs!

Wer sich für die großen Wirtschaftschancen in Afrika interessiert, für den war Dortmund am 18. Februar die erste Adresse. Beim 6. DEUTSCH-AFRIKANISCHEN WIRTSCHAFTSFORUM NRW folgten mehr als 350 Teilnehmer der Einladung von Auslandsgesellschaft.de und IHK NRW. Unter dem Motto „Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs“ tauschten sich Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland mit renommierten Experten aus und teilten exklusive Marktdaten. In der neu geschaffenen Matchmaking-Area konnten die Teilnehmer erstmals „speeddaten“. Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs! weiterlesen

Afrika-TV-Tipp: phoenix-Reportage „Nach dem Zyklon – Was wird aus Mosambik“?

phoenix sendet am 6. März 2020, 22.30 Uhr eine Reportage über die Zustände in Mosambik ein Jahr nach dem Zyklon Idai, der Mitte März 2019 mit rund 200 Stundenkilometer auf die Küstenregion traf und weite Teile der Hafenstadt Beira zerstörte sowie zahlreiche Küstenorte komplett auslöschte. Afrika-TV-Tipp: phoenix-Reportage „Nach dem Zyklon – Was wird aus Mosambik“? weiterlesen

60 Jahre nach der Entkolonialisierung: Afrika 2020 – ein zweites Afrikajahr?

Schauen wir zurück auf das Afrikajahr 1960, mit der sehr differenziert erreichten Unabhängigkeit der einzelnen Länder. Wir erkennen, dass der in der postkolonialen Periode erwartete Wandel nur sehr schwer mit vielen Hindernissen verlief. Die von revolutionären Führern gesetzten Leuchtfeuer in Richtung einer freien Enzwicklung zu einem einheitlichen progressiven Aufbruch bis hin zum Panafrikanismus, zündeten nicht. 60 Jahre nach der Entkolonialisierung: Afrika 2020 – ein zweites Afrikajahr? weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 7: Realistischer Optimismus

Sudan im internationalen Fokus: am vergangenen Donnerstag hat der Bundestag die Wiederaufnahme der bilateralen Zusammenarbeit mit Sudan beschlossen, die seit 1989 ausgesetzt war. Damit sollen der Transitionsprozess und die zivile Übergangsregierung in dem nordostafrikanischen Land aktiv unterstützt werden. Die Zusammenarbeit solle sich insbesondere auf die Bereiche Infrastruktur, Energie und gute Regierungsführung fokussieren. Hierzu sollen zunächst 80 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 7: Realistischer Optimismus weiterlesen

8. Afrikakonferenz der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt Mittelstand in den Fokus

Die achte Auflage der Konferenz „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“ findet in der kommenden Woche am Mittwoch und Donnerstag, 19./20. Februar 2020 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) statt. 8. Afrikakonferenz der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt Mittelstand in den Fokus weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6: Satzball

Bundeskanzlerin Merkel in Südafrika: am Donnerstag, 6. Februar, hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die erste Station ihrer zweitägigen Reise nach Südafrika und Angola absolviert. Am Donnerstag traf sie sich mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa. Unterzeichnet wurden eine Initiative zur Förderung der Berufsausbildung und neue Vereinbarungen zur bereits bestehenden bilateralen Energiepartnerschaft besprochen. Mit der neuen Förderung der Berufsausbildung soll das Problem der Jugendarbeitslosigkeit angegangen werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6: Satzball weiterlesen

1 Picasso für 100 Euro: Mit einem Los ein gemeinnütziges Projekt in Afrika unterstützen …

Stillleben, 1921, …l auf Leinwand, 22,9 cm x 45,7 cm | ©Succession Picasso, Quelle: „obs/Aider les Autres“

… und die Chance haben, dabei ein Originalgemälde im Wert von 1 Million Euro zu gewinnen. Berlin (ots) – Noch bis Ende März können Kunstbegeisterte an der zweiten Ausgabe der Online-Lotterie „1 Picasso für 100 Euro“ teilnehmen. Zu gewinnen ist Pablo Picassos Gemälde Stillleben aus dem Jahr 1921 im Wert von 1 Million Euro. Das Bild (22,9cm x 45,7cm) ist auf der Vorderseite datiert sowie signiert und kann bis zur Auslosung noch im Pariser Picasso-Museum bewundert werden. 1 Picasso für 100 Euro: Mit einem Los ein gemeinnütziges Projekt in Afrika unterstützen … weiterlesen

Filmstart am 6.2.2020 / Afrika-Kino-Tipp: Congo Murder

Frühjahr 2009: Die beiden Norweger Joshua French und Tjostolv Moland überqueren die Grenze zum Ostkongo. Nur wenige Tage später verbreitet sich die Nachricht vom Tod ihres Fahrers, und nach mehreren Nächten auf der Flucht im kongolesischen Dschungel werden die beiden Männer gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Filmstart am 6.2.2020 / Afrika-Kino-Tipp: Congo Murder weiterlesen

Coronavirus: Nach der Rückführung von 60 Afrikanern setzt Air Algérie ihre Flüge nach China auf unbestimmte Zeit aus

Auch Air Algérie stellt ihre Flüge nach China ein. Die algerische Nationalairline gab dies am Montag, den 3. Februar 2020 bekannt. Das Luftfahrtunternehmen gibt jedoch nicht an, wie lange diese Aussetzung dauern wird. Normalerweise bietet Air Algérie zwei wöchentliche Flüge (donnerstags und sonntags) zwischen Algier und Peking mit dem Airbus A330-200 / 300 an. Coronavirus: Nach der Rückführung von 60 Afrikanern setzt Air Algérie ihre Flüge nach China auf unbestimmte Zeit aus weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: Angespannte Erwartungen

Ungewissheit über wirtschaftliche Beziehungen in Ostafrika: Am Mittwoch gab der Generalsekretär der East African Community (EAC) bekannt, der Fahrplan zur Etablierung einer einheitlichen Währung bis zum Jahre 2024 sei weiterhin im Soll. Bis Juni dieses Jahres sollen zudem der EAC Investment Helpdesk und eine Online-Verkaufsplattform eingerichtet werden, um die wirtschaftliche Integration der Region voranzubringen. Angesichts der jüngsten Uneinigkeiten zwischen den verschiedenen Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft klingen die Pläne ambitioniert. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: Angespannte Erwartungen weiterlesen

„Migrationsabwehr“ dominiert EU-Entwicklungspolitik – Oxfam-Bericht kritisiert negative Folgen für Menschenrechtsschutz und Armutsbekämpfung

Berlin, 30. Januar 2020. Gelder für europäische Entwicklungspolitik werden zunehmend dazu verwendet, Grenzen zu schließen, Migration zu erschweren und Abschiebungen nach Afrika zu erleichtern. Dies belegt ein neuer Bericht der internationalen Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Dieser Ansatz schadet nicht nur dem politischen Ansehen der EU, sondern führt in manchen Fällen zu einer Verschärfung von Armut und Not, statt diese zu lindern. „Migrationsabwehr“ dominiert EU-Entwicklungspolitik – Oxfam-Bericht kritisiert negative Folgen für Menschenrechtsschutz und Armutsbekämpfung weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 4: Neue Offensiven

UK-Africa Investment Summit: Mit dem am 31. Januar bevorstehenden Austritt aus der EU steht für die Briten auch eine Neudefinierung der Beziehungen zu Ländern des afrikanischen Kontinents an. Vor diesem Hintergrund sind am Montag 16 afrikanische Staatschefs nach London zum UK-Africa Investment Summit gereist. Im Vergleich zu ähnlichen Formaten zwischen Afrika und Japan, Russland oder China ist diese Teilnehmerzahl eher gering. Boris Johnson hat dennoch klare Worte gefunden, wie er sich zum zukünftigen Verhältnis positioniert: mit „people before passport“ plädierte er für eine Reform des Einreiserechts, welche vor allem afrikanischen Talenten die Reise ins Vereinigte Königreich erleichtern soll. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 4: Neue Offensiven weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Hoffnung und Ungewissheit

Vorbereitung der Friedensgespräche zu Libyen in Berlin: am gestrigen Donnerstag reiste der deutsche Außenminister Heiko Maas nach Libyen, um im Vorfeld der für Sonntag in Berlin geplanten Libyen-Konferenz mit General Chalifa Haftar über einen möglichen Waffenstillstand zu verhandeln. Laut Maas sei der Warlord, der eine militärische Offensive gegen die von der UN unterstützten libyschen Regierung unter Premierminister Fayez al-Sarradsch führt, prinzipiell bereit, sich an eine Waffenruhe zu halten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Hoffnung und Ungewissheit weiterlesen

Jimmy Kenga / Initiative Afrika 2000: Beitrag zum Mord an Patrice LUMUMBA am 17. Januar 1961

© Pot, Harry / Anefo – Nationaal Archief, CC0

Patrice Emery Lumumba: vor 59 Jahren wurde der Visionär ermordet. Der Name LUMUMBA ist zwar vielen auch hierzulande bekannt, aber er wird leider immer noch mit falschen Klischees aus der Zeit des kalten Krieges in Verbindung gebracht. Dabei steht Lumumba für den gewaltlosen Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde – für den Kampf der Kongolesen und aller Afrikaner. Jimmy Kenga / Initiative Afrika 2000: Beitrag zum Mord an Patrice LUMUMBA am 17. Januar 1961 weiterlesen

Libyen: Ärzte ohne Grenzen fordert Stopp der illegalen Rückführungen ins Konfliktgebiet – neue Fluchtbewegung über das Mittelmeer

Berlin, 16. Januar 2020. Vor der Libyen-Konferenz in Berlin am Sonntag fordert die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen von Bundesregierung und EU, die Politik des illegalen Zurückbringens von Bootsflüchtlingen aus dem Mittelmeer in das Konfliktgebiet sofort zu beenden. Allein in den ersten beiden Wochen 2020 hat die EU-unterstützte libysche Küstenwache nach Angaben der „International Organisation for Migration“ (IOM) fast 900 Bootsflüchtlinge nach Libyen zurückgezwungen, weitere 60 wurden von einem Handelsschiff zurückgebracht. Gleichzeitig kam es in Tripolis zu Kämpfen. Ärzte ohne Grenzen leistet seit 2016 medizinische Nothilfe in Internierungslagern in Libyen. Libyen: Ärzte ohne Grenzen fordert Stopp der illegalen Rückführungen ins Konfliktgebiet – neue Fluchtbewegung über das Mittelmeer weiterlesen

6. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW / Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs!

Deutsche Unternehmen investieren immer mehr in Afrika. Doch wie erlangen die Firmen das nötige Know-how, um auf dem afrikanischen Markt Fuß zu fassen und erfolgreich zu sein? Das 6. DEUTSCH-AFRIKANISCHE WIRT-SCHAFTSFORUM NRW am 18. Februar 2020 will dabei helfen, diese Frage zu beantworten. Unter dem Motto „Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs“ stehen ausgewiesene Afrika-Experten zu Beratungsgesprä-chen bereit, es werden Expertenkontakte vermittelt und exklusive Marktdaten geteilt. In der neu geschaffenen Matchmaking-Area werden Teilnehmer bei Speed-Datings zusammengebracht. 6. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW / Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs! weiterlesen

Buch-Tipp / Ghana: „Twi -Deutsch – kleiner Sprachführer in Twi“ von Janet Osei-Bonsu

Kinder von Einwanderern – nicht nur aus Afrika – leben im Spannungsfeld zweier Kulturen: der ihrer Eltern und der deutschen. So sprechen ihre Eltern zu Hause oft ihre Muttersprache, während die Kinder in der Schule und mit Freunden Deutsch sprechen. So sinnvoll das Erlernen der deutschen Sprache ohne Zweifel ist, so problematisch ist das Vergessen der Muttersprache, weil mit ihr auch kulturelle Überlieferungen in Vergessenheit geraten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 51: Forderungen nach mehr

Wahlergebnisse in Algerien: Am gestrigen Donnerstag wurde der mit 58,15% der Stimmen direkt gewählte Abdelmajid Tebboune als neuer Präsident Algeriens vereidigt, nachdem das Amt zuvor zehn Monate unbesetzt gewesen war. Die Wahl in der vergangenen Woche war von großen Teilen der Bevölkerung boykottiert worden und wurde von massiven Protesten begleitet. Es wird nicht erwartet, dass der 74-Jährige, Mitglied der ehemaligen Regierungspartei Front de Libération Nationale (FLN), für den von den Demonstranten geforderten Politikwechsel sorgen wird.

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Unterstützung für die Seepolizei: EU heizt Bürgerkrieg in Libyen an

„Die Seepolizei in Libyen wird auch weiterhin von der Europäischen Union unterstützt. Das bestätigt das Bundesinnenministerium in der Antwort auf meine parlamentarische Anfrage. Gemeint ist jene Organisation, deren Zuwara-Miliz für die Schüsse auf das deutsche Rettungsschiff ,Alan Kurdi‘ verantwortlich sein soll. Mit einer solch brutalen Truppe darf es keine Zusammenarbeit geben“, fordert der europapolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko.

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Faire Mode-Safari durch Kenia: Interview mit bekannten Influencerinnen

Vom 17. bis 24. November begaben sich die YouTuberinnen und Instagrammer Anna Maria Damm, Katharina Damm, Jannik Stutzenberger, Abigail Odoom und Hatice Schmidt mit GEMEINSAM FÜR AFRIKA in Kenia auf Spurensuche nach fairer und nachhaltig hergestellter Mode und Kleidung. Katharina Damm, Abigail Odoom und Hatice Schmidt berichten von ihren Erfahrungen.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 49: Neuauflage

USA nehmen diplomatische Beziehungen mit Sudan wieder auf: Der amtierende Premierminister der Übergangsregierung des Sudans Abdalla Hamdok und der amerikanische Außenminister Mike Pompeo haben am Mittwoch die Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen angekündigt. Die Bekanntmachung folgte auf den Staatsbesuch Abdalla Hamdoks in Washington zu Beginn der Woche. Außenminister Pompeo kündigte an, dass die USA nach der benötigten Zustimmung des Senats erstmals seit 23 Jahren wieder einen Botschafter nach Khartum entsenden werde. Ebenso solle der Sudan in den USA durch einen Botschafter repräsentiert werden.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 48: Wahlmarathon

Präsidentschaftswahl in Guinea-Bissau: In Guinea-Bissau öffneten am vergangenen Sonntag die Wahllokale für die Wahl eines neuen Präsidenten. Neben dem amtierenden Präsidenten Jose Mario Vaz traten elf weitere Kandidaten an, darunter auch Domingos Simoes Pereira und Umaro Cissoko Embalo, die beide unter Vaz als Premierminister dienten und als Sieger aus der Wahl am Sonntag hervorgingen. Offiziellen Ergebnissen zufolge erreichte Pereira von der African Party for Independence of Guinea and Cape Verde (PAIGC) 40% der Stimmen, gefolgt von Embalo vom Movement for a Democratic Alliance (MADEM) mit 28%. Vaz, der 2014 noch für die PAIGC angetreten war und nun als unabhängiger Kandidat sein Amt verteidigen wollte, konnte hingegen gerade einmal 12% der Stimmen für sich gewinnen.

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Gesucht: 50 Aktivist*innen im Kampf gegen extreme Armut – Machen Sie mit!


ONE-Jugendbotschafter*innen fordern von Außenminister Heiko Maas mehr Engagement im Kampf gegen Armut.

ONE startet Bewerbungsphase für Jugendbotschafter*innen-Programm 2020

Berlin, 27. November 2019. Für ihr Jugendbotschafter*innen-Programm 2020 sucht die Entwicklungsorganisation ONE 50 motivierte junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus ganz Deutschland. Um die Politik dafür zu gewinnen, sich gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten stark zu machen, werden sich die Aktivist*innen ein Jahr lang mit Politiker*innen treffen, mit Medien sprechen und Kampagnen durchführen. Bewerbungsschluss ist der 16. Dezember.

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Ägypten / Kai Gehring (Grüne): Bundesregierung muss gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft stärkeren Druck auf das ägyptische Regime ausüben

Zum Amnesty-Bericht „Permanent State of Exception“ erklärt Kai Gehring, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: In Ägypten werden unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung tausende friedliche Regierungskritiker systematisch verfolgt. Der Amnesty-Bericht weist dabei die Beteiligung oberster staatlicher Stellen an Verschwindenlassen, willkürlichem Freiheitsentzug, Folter und Misshandlung nach.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 47: Ein neuer Weg in die Zukunft?

Hochrangige Compact with Africa-Konferenz in Berlin: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel empfing am Dienstag die Staats- und Regierungschefs der am Compact with Africa (CwA) beteiligten afrikanischen Staaten zur Compact with Africa High-Level Conference in Berlin. Es war die bereits zweite Konferenz, die im Rahmen der unter der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 ins Leben gerufenen Initiative in der Hauptstadt stattfindet. Insgesamt nehmen zwölf afrikanische Länder an der Initiative teil. Ihr Ziel: Bedingungen für lokale und internationale Unternehmen zu verbessern, um Investitionen der Privatwirtschaft zu befördern.

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Afrikanische Länder dabei: Jetzt beim ASA-Programm bewerben!

Das ASA-Programm ermöglicht Lern- und Engagement-Räume für junge Menschen, die globale Zusammenhänge verstehen wollen und sich für eine gerechtere Welt stark machen. Bis Freitag, 10. Januar 2020, sind Interessierte eingeladen, sich online zu bewerben. 280 Stipendien vergibt das ASA-Programm für das kommende Jahr. Seit fast 60 Jahren bietet das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm jungen Menschen verschiedener Berufs- und Studienfelder einen Ort für gemeinsames Lernen im internationalen Kontext, Perspektivwechsel und Engagement. Bewerben kann sich, wer zwischen 21 und 30 Jahre alt ist und in Deutschland studiert, eine Berufsausbildung oder vor kurzem den Bachelor abgeschlossen hat.

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Minister Müller zum G20-Afrikagipfel: Unser Angebot für die Wirtschaft steht

Berlin – Zum heutigen Afrikagipfel mit hochrangigen Vertretern von zwölf afrikanischen Ländern erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller: „Wir haben beim letzten Afrikagipfel vor einem Jahr eine stärkere Unterstützung der deutschen und der afrikanischen Wirtschaft angekündigt, und unser Angebot steht: Bessere Investitions-Rahmenbedingungen in unseren Reformpartnerländern. Unser Entwicklungsinvestitionsfonds wird umgesetzt. Für den deutschen Mittelstand wurde ein Investitionsförderprogramm gestartet – über 220 Anträge gingen in nur wenigen Wochen ein.

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Bundesregierung finanziert Biometrie-Datenbank für libysche Küstenwache

„Das vom Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen geführte Sammel- und Transitzentrum in Tripolis ist weiterhin überbelegt. Es handelt sich dabei um den einzig halbwegs sicheren Ort für Schutzsuchende in Libyen. Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, die Kapazitäten der Einrichtung zu erhöhen und die von Milizen geführten Lager zu schließen“, erklärt der Bundestagsabgeordnete und europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko.

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Sieben digitale Leuchtturm-Vorhaben in Afrika: Start von Africa Cloud angekündigt

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) stellt am Rande der Kabinettsklausur in Meseberg sieben digitale Leuchtturm-Vorhaben in Afrika vor. Insgesamt investiert das Entwicklungsministerium fast 270 Millionen Euro in mehr als 200 Digitalprojekte in Afrika.

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Open Society unterstützt die Rückgabe von afrikanischem Kulturerbe mit 15 Mio. Dollar

NEW YORK – Die Open Society Foundations kündigt heute eine Initiative in Höhe von 15 Mio. US-Dollar an, um die Bemühungen zur Rückgabe von Kulturgütern, die vom afrikanischen Kontinent geplündert wurden, zu verstärken. Diese vierjährige Initiative wird Netzwerke und Unternehmen unterstützen, die sich dafür einsetzen, Afrikas Erbe den rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 45: Grenzüberschreitung?

Ruandas Kagame beruft neues Kabinett ein: Am Montagabend hat Ruandas Präsident Paul Kagame eine Umstrukturierung seines Kabinetts angekündigt. Der bisherige Außenminister Dr. Richard Sezibar, der sich Mitte des Jahres aufgrund seines Gesundheitszustandes aus der Politik zurückgezogen hatte, wird von Dr. Vincent Biruta abgelöst. Biruta, der zuvor das Amt des Umweltministers innehatte, ist zugleich auch Präsident der Social Democratic Party, eine der kleineren Parteien innerhalb der Regierungskoalition mit Kagames Rwanda Patriotic Front (RPF). Des Weiteren rief Kagame das Ministerium für Interne Sicherheit, das er 2016 noch aufgelöst und in das Justizministerium integriert hatte, zurück ins Leben.

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Afrika/Dipl.oec Gerd Eckert: Für neue Initiativen im Programm von “Compact with Africa”

Zu der im Ergebnis des G20 Investment Gipfels gebildeten Initiative „Compact with Africa“ findet unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel am l9.November 2019 in Berlin das 2. Forum mit den 12 afrikanischen Staaten und internationalen Organisationen statt. Ich sehe darin das Ziel, den beiderseitigen Verpflichtungen entsprechend, die Transaktionen in den Entwicklungsprozessen der afrikanischen Länder mit neuen konkreten Projektkonzepten zu untersetzen.

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Buchtipp „Deutschland und Afrika – Anatomie eines komplexen Verhältnisses“

Das Interesse am Kontinent Afrika scheint groß zu sein. Diese bemerkenswerte Neuerscheinung knüpft daran an. In dem vorliegenden Sammelband mit 15 Autor*innen werden in anschaulicher Weise wichtige Aspekte dieses Verhältnisses erarbeitet und zur Diskussion gestellt.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 44: Opposition am Zug?

Politische Unruhen in Äthiopien: Gerüchte über einen mutmaßlich geplanten Anschlag auf den äthiopischen Internetaktivisten und Medienmogul Jawar Mohammed durch nationale Sicherheitskräfte haben letzte Woche zu gewaltsamen Protesten in Äthiopien geführt. Betroffen von den Protesten sind die Oromia Region und Teile der Hauptstadt Addis Abeba. Insgesamt gab es mehr als 200 Verletzte und mindestens 78 Tote.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 42: Vom Ringen um Demokratie

Erste Wahlen in Mosambik nach Friedensabkommen: In Mosambik fanden am Dienstag dieser Woche die ersten Wahlen seit dem Friedensabkommen zwischen der Regierungspartei Frelimo und der Opposition Renamo statt. Gewählt wurden nicht nur ein neuer Präsident und ein neues Parlament, sondern auch neue Provinzparlamente, wobei zum ersten Mal die stärkste Partei – und nicht wie zuvor die Regierung in Maputo – die Provinz-Gouverneure ernennen soll. Diese Neuerung ist ein entscheidender Teil des vor zwei Monaten ausgehandelten Friedensabkommens.

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Niger: Interview zu gefährlichen Fluchtrouten/Lage in Agadez

 „Stell dir vor, du wirst in der Wüste abgeladen, irgendwo im Nirgendwo, ohne Wasser, ohne Essen“ … Der Niger liegt bereits seit Jahrhunderten auf einer der wichtigsten afrikanischen Migrationsrouten, insbesondere die Region Agadez im Norden des Landes. In den vergangenen Jahren kamen zu den Menschen, die Richtung Norden unterwegs sind, Tausende, die sich in die umgekehrte Richtung bewegen – entweder, weil sie aus Algerien ausgewiesen wurden oder aus Libyen zurückgekehrt sind. Die zunehmende Kriminalisierung von Menschen auf der Flucht durch europäische und außereuropäische Regierungen hat die Migration – egal, ob es Geflüchtete, Migranten, Asylsuchende, Händler oder Saisonarbeitende sind – bei weitem nicht gestoppt. Vielmehr hat sie die Gefahren, die mit einer Flucht verbunden sind, erhöht. Menschen, die gezwungen sind, die üblichen Routen zu meiden, nehmen gefährlichere Wege durch die Ténéré-Wüste und das Aïr-Gebirge – und riskieren damit Ausbeutung und Gewalt.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 41

Schwierige Regierungsbildung nach Wahlen in Tunesien erwartet: Am vergangenen Sonntag wurde in Tunesien zum dritten Mal seit der Revolution im Jahr 2011 gewählt. Die   Ennahdah Partei von Rached Ghannouchi ist mit 17,5% der Stimmen zwar als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen, bleibt jedoch weit von einer regierungsfähigen Mehrheit entfernt. Zweitstärkste Kraft wurde die neu gegründete Partei Qalb Tounes von Präsidentschaftskandidat Nabil Karoui mit 15,6%. Der Medienunternehmer tritt am kommenden Sonntag in einer Stichwahl um das Amt des Präsidenten gegen den konservativen Jura-Professor Kais Saied an, der als politischer Newcomer gilt. Die Präsidentschaftswahl ist indes überschattet von Geldwäsche-Vorwürfen gegen Nabil Karoui.

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CD-Tipp: Souad Massi „Oumniya“

Die wunderbare Souad Massi meldet sich zurück mit einem Album das sich sehen bzw. hören lassen kann: Oumniya (Mein Wunsch) ist das sechste Album der algerischen Chaabi-Folk-Ikone. Inhaltlich beschäftigt Souad sich mit der aktuellen Lage in ihrer Heimat Algerien; es geht um Politik, um Freiheit und Emanzipation, aber auch um Liebe und Poesie und um Folk-Music – Musik aus dem Volk.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 39: Good Vibes Only?!

Kenia und Somalia möchten Beziehungen normalisieren: Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta und sein somalischer Amtskollege Mohammed Faarmajo haben sich am Rande der in New York stattfindenden UN-Generalversammlung geeinigt, die Spannungen zwischen beiden Ländern niederzulegen und wieder diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Die beiden Nachbarstaaten tragen bereits seit fünf Jahren einen Rechtsstreit vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag über die Zugehörigkeit und Hoheitsbefugnis von küstennahen Meeresgebieten aus.

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Deutschland braucht eine neue Ägypten-Politik

Zu den Massenverhaftungen in Ägypten erklären Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik, und Kai Gehring, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe:Seit Beginn der jüngsten Anti-Regime-Proteste haben ägyptische Sicherheitsdienste über 2000 Menschen verhaftet. Unter ihnen ein hochrangiger Oppositionsführer, eine bekannte Menschenrechtsanwältin und der Sprecher eines schon 2018 verhafteten ehemaligen Präsidentschaftskandidaten, der gegen Präsident al-Sisi antreten wollte.

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Deutsche Firmen und ihr Glück in Afrika: Zum BMWI „Wirtschaftsnetzwerk Afrika“ mit der Glücksvision für deutsche Unternehmer

1. Zu diesem Slogan einige Bemerkungen: vor uns liegt unser Nachbarkontinent, geopolitisch strukturiert in 54 Staaten und mit 1,3 Mrd. Bevölkerung. Er bietet großen Reichtum und Armut zugleich. Schon einige Jahre sprechen wir vom Aufbruch der so vielfältig geprägten Gesellschaft des Kontinents – ohne dabei die Verhältnisse und Prozesse mit Glück zu verbinden. Wo finden wir Glück in Afrika?

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Aufbruchstimmung

Nationaler Dialog zur anglophonen Krise in Kamerun angekündigt: Kameruns Präsident Paul Biya hat einen nationalen Dialog angekündigt, der die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Zentralregierung und anglophonen Separatisten beilegen soll. Entsprechendes gab er am Dienstag in einer Fernsehansprache bekannt. Biya rief die Kämpfer der Separatisten dazu auf, ihre Waffen niederzulegen, in einen Dialog zu treten und bot ihnen darüber hinaus Amnestie an. Zudem versprach er zahlreiche Reformen, insbesondere im Bildungssektor, und größere politische sowie wirtschaftliche Partizipations-möglichkeiten für den englischsprachigen Teil des Landes.

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Fremdenfeindliche Ausschreitungen in Südafrika: nigerianische Fluggesellschaft Air Peace evakuiert kostenlos nigerianische freiwillige Rückkehrer

„Das Außenministerium möchte die breite Öffentlichkeit darüber informieren, dass nach den jüngsten fremdenfeindlichen Angriffen gegen Ausländer in Südafrika, darunter Nigerianer, der Eigentümer von Air Peace Airlines, Chief Allen Onyema, bereit ist, ab Freitag, den 6. September 2019, Flugzeuge zu schicken, um Nigerianer, die kostenlos nach Nigeria zurückkehren möchten, zu evakuieren. „

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Von Besuchen und Abschieden

Außenminister Heiko Maas zu Besuch im Sudan und der DR Kongo: Am Dienstag brach Außenminister Heiko Maas zu einer viertägigen Afrika-Reise auf. Als erster Außenminister eines nicht-afrikanischen Landes seit der Absetzung von Machthaber Omar al-Baschir im April dieses Jahres reiste Heiko Maas zunächst in den Sudan. In der Hauptstadt Karthum traf der Außenminister einige Vertreter der Oppositionsbewegung, denen er seine Wertschätzung für den friedlichen Protest aussprach.

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Köln: Tolles Programm – Das größte Afrika Film Festival in Deutschland feiert die 17. Ausgabe

75 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 23 afrikanischen Ländern und der Diaspora sowie 30 internationale Gäste, das bietet das Programm der 17. Ausgabe des Afrika Film Festivals, das FilmInitiativ Köln vom 19. bis 29. September im Filmforum im Museum Ludwig und anderen Locations veranstaltet.

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Pressemeldung der FIFA: LIVE ANSCHAUEN: Afrika-Qualifikation auf FIFA.com und YouTube

Die FIFA investiert in die TV-Produktion, damit Fans weltweit die erste Qualifikationsrunde verfolgen können. Die erste Runde der CAF-Qualifikation für die WM 2022 beginnt diese Woche. Spiele starten am 4. September:
– Burundi vs. Tansania (15:00 Ortszeit/15:00 CET)
– Südsudan vs. Äquatorial-Guinea (16:00 Ortszeit/15:00 CET)
– Äthiopien vs. Lesotho (16:00 Ortszeit/15:00 CET)
– São Tomé und Príncipe vs. Guinea-Bissau (15:30 Ortszeit/17:30 CET)

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Berlin: 4. Festival gegen Rassismus in Kreuzberg 6. und 7.9.2019

Stark durch Widerstand – We are not alone! Unter diesem Motto führt das Bündnis gegen Rassismus Berlin <http://buendnisgegenrassismus.org/> am Freitag, den 6. und Samstag, den 7. September 2019 das 4. Festival gegen Rassismus auf dem Blücherplatz in Kreuzberg durch. Auf dem Festivalprogramm stehen künstlerische und politische Bühnenauftritte, Diskussionsrunden, Workshops, Lesungen, Ausstellungen, Theater, Filmvorführungen, Aktionen ebenso wie Unterhaltung und Betreuung für Kinder.

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Ausschreibung Grenzgänger-Rechercheförderung – machen Sie mit zum Thema Afrika!

Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird vom 1. September bis zum 31. Oktober 2019 zum letzten Mal ausgeschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass das Programm ab 2020 nicht fortgeführt wird und sich somit in diesem Herbst die letzte Gelegenheit zur Bewerbung bietet.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 35: Schritte eingeleitet

Neue Regierung in der Demokratischen Republik Kongo: In der Demokratischen Republik Kongo ist acht Monate nach der Wahl die Regierungsbildung endgültig abgeschlossen. Auf einen entsprechenden Kompromiss konnten sich das Bündnis Kurs für den Wandel (CACH) von Präsident Félix Tshisekedi und die Kongolesische Einheitsfront (FCC) des ehemaligen Präsidenten Joseph Kabila einigen. Von den insgesamt 66 Regierungsposten gehen 42 an Mitglieder der FCC und die übrigen 24 an CACH.

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Album-Tipp: Ebo Taylor – Palaver

Dieses Album ist eine wahre Sensation: Ebo Taylor, Gitarrist, Songwriter und Highlife Legende aus Ghana, nahm es 1980 auf Tour in Nigeria für Tabansi Records auf, doch dann gerieten die Tonbänder in jenen turbulenten Zeiten in Vergessenheit. Das Album wurde nie herausgebracht, bis BBE nun im Rahmen der Wieder- veröffentlichung des Tabansi Archivs auf diese wunderbaren Aufnahmen stieß.

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CD-Tipp: Habib Koité & Bamada (Mali) – neues Album ‚Kharifa‘

Es ist stets ein Ereignis, wenn der malische Gitarrist und Sänger Habib Koité, einer der bekanntesten Musiker Afrikas, ein neues Album veröffentlicht, denn er lässt sich immer Zeit: sein letztes Album brachte er vor fünf Jahren heraus. Die neue CD heißt „Kharifa“, was frei übersetzt bedeutet „was sie mir gegeben haben“.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Ausgegrenzt?

Ruanda und Uganda unterzeichnen Erklärung zur Konfliktbeilegung: Der ruandische Präsident Paul Kagame und sein ugandischer Amtskollege Yoweri Museveni haben am Mittwoch in der angolanischen Hauptstadt Luanda einen Pakt unterzeichnet, um den schwelenden Konflikt zwischen ihren Ländern beizulegen. Die Beziehungen zwischen den beiden ostafrikanischen Staaten sind seit Monaten stark angespannt, sie werfen sich gegenseitige Spionage und politisch motivierte Morde vor. Insbesondere bezichtigt Ruanda seinen Nachbarn der Unterstützung regierungsfeindlicher Rebellengruppen.

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Berlin / Tischtennis für den Frieden: Maledivische Botschaft veranstaltet Diplomatenturnier mit Stargast Timo Boll und Teams aus 25 Ländern – 2 afrikanische Länder dabei

Völkerverständigung einmal anders: Am 31. August 2019 richtet die maledivische Botschaft in Kooperation mit dem Verein TTC Düppel für Diplomaten und deren Familien sowie Freunde ein Tischtennisturnier in Berlin aus. Ziel ist es, die freundschaftliche Zusammenarbeit der Diplomaten aus unterschiedlichsten Ländern zu fördern. Missions- und Botschaftsvertreter aus 25 Ländern werden sich an den Tischen begegnen. Mit dabei aus Afrika: Botswana und Sierra Leone. Zusätzlich stellen auch der Deutsche Bundestag und das Auswärtige Amt jeweils ein Team. Insgesamt werden 107 Spieler erwartet.

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26.000 Euro für Projekte in Ruanda, die der Versöhnung dienen

Partner einer Friedensmission zum Genozid-Gedenken ziehen Bilanz: 26.534 Euro für Versöhnungsarbeit in Ruanda sind das Ergebnis eines gemeinsamen Spendenprojekts von Brot für die Welt, der Kindernothilfe, Vereinter Evangelischer Mission (VEM) und Evangelischer Kirche im Rheinland. Zum Gedenken an den Völkermord vor 25 Jahren hatten sich die kirchlichen Partner in einem erstmals so breiten Bündnis für das ostafrikanische Land stark gemacht. Unter dem Slogan „Ruandas Zukunft braucht Versöhnung“ zeigten sie beispielhaft, wie Friedensarbeit konkret wird: story.ekir.de/ruanda

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Hospitalschiff Africa Mercy legt im Hafen von Dakar (Senegal) an

Feierliche Begrüßung des Hospitalschiffes im Hafen von Dakar © Mercy Ships / Saul Loubassa

Für 10 Monate wird die Organisation Mercy Ships kostenlose Operationen anbieten und einheimisches Fachpersonal schulen: Es ist ein spannender Morgen für die Africa Mercy, das größte private Hospitalschiff der Welt. Schlepperboote manövrieren das Schiff mit größter Vorsicht zu seinem Liegeplatz. Hier im Hafen von Dakar, der Hauptstadt des Senegals, wird die Africa Mercy bis Juni 2020 fest verankert sein und ihre Gangway für hunderte Patientinnen und Patienten öffnen.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: Zulassungsbeschränkung

Nigerias Präsident fordert Lebensmittelimportverbot: In Nigeria hat Präsident Muhammadu Buhari die Zentralbank aufgefordert, die Finanzierung von Lebensmittelimporten komplett einzustellen. Mit diesem Schritt sollen Produktionsanreize für lokale Bauern geschaffen, die Wirtschaft des Landes diversifiziert sowie die nationale Ernährungssicherheit sichergestellt werden. Kritiker hingegen sehen in dem Vorgehen die Unabhängigkeit der Zentralbank gefährdet. Diese unterliegt laut Gesetz keiner Weisungsgebundenheit von Seiten der Politik.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller vereinbart neues Ebola-Programm mit DR Kongo

Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller, CSU, und Felix Tshisekedi, Staatspraesident der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, 15.08.2019.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat gestern Abend den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, getroffen und mit dem Ebola-Experten Jean-Jaques Muyembe gesprochen.

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„Ruanda auf Erfolgskurs“ – Minister Müller weitet Zusammenarbeit mit Ruanda aus

Ruandas Präsident Kagame (Foto: ia)

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat heute auf seiner Reise durch drei Länder in Ost- und Zentralafrika den ruandischen Staatspräsidenten Paul Kagame getroffen. Nach dem Gespräch erklärte Minister Müller:

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Vielversprechend

Neues Friedensabkommen in Mosambik: Am Donnerstag wurde in Mosambik nach dreijährigen Verhandlungen ein erneuter Friedensvertrag zwischen der regierenden Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO) und der Oppositionspartei Resistência Nacional Moçambicana (RENAMO) geschlossen. Präsident Filipe Nyusi (FRELIMO) und RENAMO-Führer Ossufo Momade unterzeichneten das entsprechende Abkommen auf dem Stützpunkt der RENAMO im abgelegenen Gorongosa-Gebirge.

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Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung für Autorin Ruth Weiss

Die   Deutsche   Afrika   Stiftung   gratulierte Ruth Weiss,  der   „Großen alten Dame“ der Afrika-Berichterstattung,  zu  ihrem  95.  Geburtstag,  den  sie  am  26.  Juli,  beging.  Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, freut  sich, dass  Ruth  Weiss  aus  diesem  Anlass den Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung erhält, der ihr am 11. Dezember in Berlin verliehen wird.

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DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens?

Kenianischer Finanzminister aufgrund von Korruptionsvorwürfen verhaftet: Der kenianische Finanzminister Henry Rotich wurden diese Woche aufgrund von Korruptionsvorwürfen vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Rotich und 27 weitere Beamte des kenianischen Finanzministeriums in 24 Punkten, darunter Amtsmissbrauch und Betrug. Hintergrund ist die Veruntreuung von Geldern bei dem geplanten Bau von zwei Staudämmen mit der italienischen Baufirma CMC Di Ravenna. Die Beschuldigten sollen die Kosten absichtlich um 155 Millionen Dollar höher als notwendig veranschlagt haben, wovon bereits 106 Millionen Dollar ausbezahlt worden sein sollen. Laut Anklageschrift haben sich die Beschuldigten sowie die Baufirma CMC Di Ravenna das Geld untereinander aufgeteilt, was von allen Seiten dementiert wird. Beobachter bewerten die erstmalige Verhaftung eines hochrangigen Regierungsmitglieds wie Rotich als einen wichtigen Schritt zur Korruptionsbekämpfung im Land. Der regierende Präsident Uhuru Kenyatta steht in der Kritik sein Versprechen gegen die Korruption vorzugehen, bislang nicht umgesetzt zu haben. Kenia ist auf Platz 144 von 180 Ländern des Korruptionsindex von Transparency International.

Bobi Wine kündigt Präsidentschaftskandidatur in Uganda an …

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DAS Afrika-Pressespiegel KW 29: Zwiespältige Lösungen

Ankündigung von Referendum zur Teilunabhängigkeit in Äthiopien: Gestern gab die nationale Wahlbehörde in Äthiopien bekannt, dass binnen der kommenden Monate ein Referendum über eine Teilautonomie der südlichen Provinz Southern Nations, Nationalities, and Peoples‘ Region abgehalten werden soll. Vorausgegangen waren diesbezüglich Forderungen der Sidama-Ethnie zur Abspaltung der Region und die Schaffung einer eigenständigen Provinz. In Äthiopien gibt es bereits neun halb-autonome Provinzen. Die Verfassung mit dem föderalistischen System Äthiopiens erlaubt ethnischen Minderheiten Teilautonomien zu errichten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen

Einigung für zivil-militärische Übergangsregierung im Sudan: Trotz eines fehlgeschlagenen Putsches einzelner Mitglieder des Militärs am Donnerstag, bei dem 16 Personen verhaftet wurden, sind die Verhandlungen zwischen dem militärischen Übergangsrat (TMC) und der Opposition erfolgreich verlaufen. Das Abkommen zu einer zivil-militärischen Übergangsregierung soll zeitnah unterzeichnet werden. Die Einigung konnte mit Hilfe intensiver Vermittlungsbemühungen der Afrikanischen Union und Äthiopiens erreicht werden. Sie sieht vor, dass die Übergangsregierung aus fünf Vertretern des Militärs und fünf Vertretern der Zivilgesellschaft sowie einer weiteren Zivilperson bestehen soll, die von beiden Konfliktparteien unterstützt wird.

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Vertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation der Neumann Kaffee Gruppe in Uganda: FIAN fordert Bundesregierung zu schnellem Handeln auf

Im Gerichtsverfahren zur gewaltsamen Vertreibung von rund 400 Kleinbauernfamilien im Bezirk Mubende zugunsten der Kaffeeplantage der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe in Uganda hat das Hohe Gericht in Kampala eine Mediation bis zum 28. August angeordnet. Die Menschenrechtsorganisation FIAN fordert von der Bundesregierung, auf den Kaffeekonzern und die ugandische Regierung einzuwirken, sich in dem Verfahren kooperativ zu verhalten, damit die Rechte der Vertriebenen schnell wieder hergestellt werden können. Darüber hinaus appelliert FIAN an die Bundesregierung, den Vertriebenen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, da sie aufgrund des ausbleibenden Regens akut hungern.

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Adenauer Stiftung: „Ebola im Kongo – eine hausgemachte Krise“

Vom Ausmaß kommt die aktuelle Krise in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) nicht an die Ebola-Epidemie in Westafrika heran. Doch neun Monate nach Ausbruch ist sie die zweitschwerste in der Geschichte der Virus-Erkrankung. Obwohl es heute einen Impfstoff gibt, gelingt es nicht, die Epidemie unter Kontrolle zu bringen. Schuld daran ist die mangelhafte Sicherheitslage im Land. In nur wenigen Wochen stiegen die Todeszahlen von Ende März bis Mai 2019 von rund 600 auf über 1.000. Darauf zu vertrauen, dass der Kongo seine Probleme alleine löst, ist ein gefährliches Spiel. Für den neu gewählten Präsidenten ist die internationale Präsenz in seinem Land eine Stütze seiner eingeschränkten Macht.

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Adenauer Stiftung „Die vergessene Krise – Gesundheitspolitik in Südafrika und der Umgang mit HIV“

HIV zählt zu den verheerendsten Pandemien unserer Zeit. Südafrika – das Land, in dem ein Fünftel aller weltweiten ­HIV-Fälle zu finden ist – konnte mittlerweile Fortschritte erzielen. Doch dies könnte sich ändern, wenn nicht möglichst alle ­HIV-positiven Einwohner konsequent antiretrovirale Medikamente einnehmen, riskantes Verhalten zu- und das Problembewusstsein in der Bevölkerung abnimmt. Erste Anzeichen hierfür gibt es bereits.

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