Marokko warnt Spanien vor politischer Instrumentalisierung der Migrationskrise

Mehr als einen Monat nachdem über 70.000 Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangt sind, sorgt die durch diese beispiellose Migrationskrise ausgelöste Erschütterung weiterhin für Unruhe in der spanischen Politik und Gesellschaft. In den Medien und in Äußerungen einiger Politiker, vor allem aus dem rechten Lager, wird Marokko beschuldigt, für diesen massenhaften Grenzübertritt verantwortlich zu sein, berichtet RFI.

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Spanien könnte Zehntausenden Sahrauis aus der Westsahara die Staatsangehörigkeit gewähren

Die spanischen Abgeordneten haben am 10. September 2026 für einen Gesetzentwurf gestimmt, der Zehntausenden Sahrauis aus der Westsahara die spanische Staatsangehörigkeit gewähren soll, die zu einer Zeit geboren wurden, als Spanien das Gebiet noch verwaltete. Heute steht die Region größtenteils unter marokkanischer Kontrolle. Die Abstimmung erfolgt zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt in den Beziehungen zwischen Rabat und Madrid, berichtet RFI.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37/2026: Systemcheck

Behördliche Untersuchung zum Rückzug von Uber in Nigeria eingeleitet Am Sonntag leitete die Bundeskommission für Wettbewerb und Verbraucherschutz (Federal Competition and Consumer Protection Commission, FCCPC) in Nigeria eine Untersuchung zum abrupten Rückzug des US-Unternehmens Uber aus dem nigerianischen Markt ein. Uber hatte zuvor am 2. September angekündigt, seinen Betrieb in Nigeria und Uganda mit sofortiger Wirkung einzustellen.

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Irans Kontrolle über das Rote Meer gefährdet u.a. europäischen Handel mit Afrika

Von Irak aus, wo starke mit Iran verbündete Kräfte operieren, ist die saudische Ost-west-Pipeline vergangene Nacht beschossen und stark beschädigt worden. Sie verbindet die Ölfelder im Osten Saudi-Arabiens mit dem Westen – also dem Ölhafen Yanbu am Roten Meer. So kann die gefährliche Route durch die Strasse von Hormuz umgangen werden.

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Kenianerin Wanjira Mathai und weitere Vorbilder für eine bessere Welt ausgezeichnet

Wanjira Mathai war zugeschaltet © Karl Kübel Stiftung / Thomas Neu

Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie zeichnete heute (11.9.) die kenianische Umwelt- und Sozialaktivistin Wanjira Mathai für ihr außergewöhnliches Engagement für Kinder und Familien in Verbindung mit ökologischer Verantwortung mit dem Karl Kübel Preis aus. Darüber hinaus verlieh sie den FAIRWANDLER-Preis an drei junge Start-ups, die mit ihren Ideen gesellschaftlichen Wandel voranbringen wollen.

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Madagaskar: 13 chinesische Zentren für Online-Betrug zerschlagen

Das US-Justizministerium gab am Mittwoch, dem 9. September, bekannt, an der Zerschlagung von 13 Zentren für Online-Betrug in Madagaskar beteiligt gewesen zu sein, die von chinesischen Staatsangehörigen betrieben wurden, berichtet RFI. Dort wurde sogenanntes „Scamming“ betrieben – die Betrugsmasche, bei der Internetnutzer getäuscht werden, um ihnen Geld oder persönliche Daten zu stehlen.

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UN-Sonderberichterstatter: Deutschland muss indigene Rechte in Namibia achten

Das Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ fordert die Bundesregierung auf, die Forderungen des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Entwicklung, Surya Deva, umzusetzen. In seinem aktuellen Länderbericht, der anlässlich seines Deutschlandbesuchs 2025 entstanden ist, fordert er von der Bundesregierung, die indigenen Rechte in Namibia sowohl bei aktuellen Energieprojekten als auch im Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte zu respektieren. Der Länderbericht wird heute (11. September 2026) bei der 63. Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf vorgestellt.

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IPG-Journal / Senegal: Hauptsache souverän

Senegal wollte sich aus finanziellen Abhängigkeiten befreien. Die Schuldenkrise zeigt, wie schwer echte Souveränität zu erreichen ist. Die Erleichterung ist spürbar, die Erwartungen immens: Am 1. September 2026 gelang es dem Senegal, mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Vereinbarung auf Mitarbeiterebene über ein neues 36-Monats-Programm von rund 2,2 Mrd. US-Dollar abzuschließen. Nachdem die Regierung bei den Präsidentschaftswahlen 2024 mit einem Transparenzversprechen angetreten war, sah sie sich schnell mit einem unerwartet hohen Schuldenberg konfrontiert.

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KAS: Kenias Ambitionen als globaler Akteur – Eine strategische Chance für Deutschland

Afrika gewinnt für Deutschland und Europa zunehmend an strategischer Bedeutung. In einer Welt wachsender geopolitischer Konkurrenz rückt Kenia als stabiler und einflussreicher Partner in den Fokus. Welche Chancen bietet eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Energie, Migration und Wirtschaft und was bedeutet dies für eine zukunftsorientierte Afrikapolitik?

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CD-Tipp: IYEOKA „Say Yes Evolved”

Poetry Slam und Rap Battle, Gesang, Songwriting und gelegentliche Trommeleinlagen: Iyeoka (sprich: Ii-yo-kah) sucht auf vielen Feldern den künstlerischen Ausdruck, im Kern bleibt sie jedoch stets eine Geschichtenerzählerin und Dichterin. „Mein Ziel ist ganz einfach“, sagt die US-Amerikanerin, „ich möchte die Welt bewegen, mit einem Gedicht nach dem anderen.“ Auf dem Album „Say Yes evolved“ gelingt ihr das ganz bezaubernd.

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KAS: Partnerpotenziale am Golf von Guinea

Westafrika wird häufig durch die Krisen des Sahel betrachtet. Dabei geraten die Chancen und Potenziale der Staaten am Golf von Guinea oft aus dem Blick. Warum lohnt sich ein stärkeres deutsches und europäisches Engagement in Sicherheit, Wirtschaft, Rohstoffen und Bildung und welche Risiken entstehen, wenn diese Chancen ungenutzt bleiben?

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Marokko: König Mohammed VI altert besorgniserregend schnell

Symbolbild, Link zum relevanten Foto im Text

Ein aktuelles Foto von König Mohammed VI., das während der Feierlichkeiten zum Thronfest in Tétouan aufgenommen und unter anderem von der marokkanischen Presse veröffentlicht wurde, zeigt den Monarchen an der Seite seines Sohnes, Kronprinz Moulay El Hassan. Auf dem Bild wirkt der König auffallend abgemagert. Mit 63 Jahren steht Mohammed VI. weiterhin offiziell an der Spitze des Königreichs und nimmt nach wie vor institutionelle Aufgaben wahr. Gleichzeitig ist sein Gesundheitszustand regelmäßig Gegenstand offizieller Mitteilungen und von Berichten internationaler Medien.

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