Zentralafrika: CEMAC – Die Kommission setzt ihre Tätigkeit mangels Finanzierung aus

Zentralafrika: CEMAC – Die Kommission setzt ihre Tätigkeit mangels Finanzierung aus

Die Kommission der Wirtschaftsgemeinschaft und Währungsunion Zentralafrikas (CEMAC) hat die Aussetzung ihrer Aktivitäten aufgrund fehlender finanzieller Mittel bekannt gegeben. Diese Entscheidung, die tiefgreifende institutionelle Schwächen offenlegt, entfacht erneut die Debatte über die Zukunft der regionalen Integration und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der Subregion.

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Senegal: Nach den Gewalttaten an der Universität Cheikh-Anta-Diop bemühen sich die Behörden um Deeskalation

Senegal: Nach den Gewalttaten an der Universität Cheikh-Anta-Diop bemühen sich die Behörden um Deeskalation

Am Tag nach den Gewaltaktionen, bei denen auf dem Sozialcampus der Universität Cheikh-Anta-Diop in Dakar ein Mensch ums Leben kam, haben die senegalesischen Minister für Justiz, Inneres und Hochschulwesen Stellung bezogen und ihre Sicht der Ereignisse dargelegt. Sie sprachen von einer Tragödie und räumten Gewalt sowohl in den Reihen der Studierenden als auch der Sicherheitskräfte ein. Zugleich rechtfertigten sie jedoch den Polizeieinsatz mit der Radikalisierung der laufenden Protestbewegung, berichtet RFI.

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Pretoria und Moskau vereinbaren Rückführung südafrikanischer Rekruten aus dem Ukrainekrieg

Pretoria und Moskau vereinbaren Rückführung südafrikanischer Rekruten aus dem Ukrainekrieg

Im Gegensatz zu Kenia ist Südafrika bezüglich der Soldaten im Ukraine-Krieg bereits einen Schritt weiter: Südafrika und Russland haben sich auf eine Zusammenarbeit zur Rückführung südafrikanischer Staatsangehöriger verständigt, die im Ukrainekrieg auf russischer Seite eingesetzt wurden. Auslöser sind Berichte Betroffener, die angeben, unter falschen Versprechungen angeworben und gegen ihren Willen an die Front geschickt worden zu sein. Der Fall sorgt in Südafrika für erhebliche politische Spannungen.

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Lesetipp/ntv: Reise nach Russland angekündigt – „Werden missbraucht“: Kenia erhebt schwere Vorwürfe gegen Moskau

Lesetipp/ntv: Reise nach Russland angekündigt - "Werden missbraucht": Kenia erhebt schwere Vorwürfe gegen Moskau

Russland lockt immer wieder Bürger aus afrikanischen Ländern in die Ukraine. „Die Menschen werden als Kanonenfutter missbraucht“, prangert Kenias Vize-Außenminister an. Bei einer Moskau-Reise will Außenminister Mudavadi der Praxis Einhalt gebieten.

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Gemeinnützige Arbeit droht: Burkina Faso verschärft Vorgehen gegen unbezahlte Wasserrechnungen

Gemeinnützige Arbeit droht: Burkina Faso verschärft Vorgehen gegen unbezahlte Wasserrechnungen

In Burkina Faso drohen Verbrauchern mit unbezahlten Wasserrechnungen künftig Sanktionen in Form von gemeinnütziger Arbeit. Wer seine offenen Rechnungen nicht innerhalb von sieben Tagen begleicht, kann von den Behörden zu Arbeiten im öffentlichen Interesse herangezogen werden.

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Audiotipp WDR: Marokko auf der Berlinale

Audiotipp WDR: Marokko auf der Berlinale
© Lia Darjes/EFM

Als erstes afrikanisches Land steht Marokko dieses Jahr im Fokus des European Film Market, der vom 12. bis 18. Februar 2026 als zentraler Bestandteil der 76. Berlinale stattfindet und kann so in diesem Kontext die heimische Filmindustrie pushen. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Rabat kommt eine rund 50-köpfige Delegation von Filmschaffenden aus dem Königreich nach Berlin.

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Gemeinsamer Appell an das Europäische Parlament: Tunesien ist kein sicherer Ort

Gemeinsamer Appell an das Europäische Parlament: Tunesien ist kein sicherer Ort
Aus Tunesien fliehen Menschen oft in dünnen Metallbooten, die sehr schnell sinken. Foto: Raphael Schumacher / SOS Humanity

Berlin, 10. Februar 2026. In ihrer heute veröffentlichen Erklärung fordern 39 Such- und Rettungsorganisationen sowie Menschenrechtsorganisationen die Mitglieder des Europäischen Parlaments nachdrücklich auf, die vorgeschlagene EU-weite Liste sogenannter sicherer Herkunftsländer abzulehnen. Der Apell der NGOs, der sich speziell auf Tunesien fokussiert, hängt mit der heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament zusammen.

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Westsahara: Was man aus dem von den USA organisierten Treffen in Madrid zurückbehalten sollte

Westsahara: Was man aus dem von den USA organisierten Treffen in Madrid zurückbehalten sollte

Washington ist es gelungen, am Sonntag, den 8., und Montag, den 9. Februar, in Madrid alle Protagonisten des Konflikts um die Westsahara an einen Tisch zu bringen. Zwar wurde im Anschluss an die Gespräche kein Kommuniqué veröffentlicht, dennoch scheint das Treffen einige Fortschritte ermöglicht zu haben, meint RFI.

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*Yewande Banire: Vom Wartezimmer zum Wohnzimmer – wie Telemedizin die Gesundheitsversorgung in Afrika verändern kann

*Yewande Banire: Vom Wartezimmer zum Wohnzimmer – wie Telemedizin die Gesundheitsversorgung in Afrika verändern kann

Für viele Patientinnen und Patienten in Afrika beginnt Gesundheitsversorgung mit Warten. Warten auf Platz, Warten auf Aufmerksamkeit und Warten innerhalb von Systemen, die bereits überlastet sind, noch bevor der Patient überhaupt ankommt. Diese Verzögerungen haben selten mit mangelndem medizinischem Wissen zu tun. Vielmehr spiegeln sie Gesundheitsstrukturen wider, die sich nicht schnell genug weiterentwickelt haben, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

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Senegal: Polizei zerschlägt pädopornografisches Netzwerk

Senegal: Polizei zerschlägt pädopornografisches Netzwerk

Die senegalesische Polizei hat in Zusammenarbeit mit der französischen Justiz ein pädopornografisches Netzwerk zwischen Dakar und Kaolack aufgedeckt. Vierzehn Männer wurden festgenommen und am Freitag der Staatsanwaltschaft in Dakar vorgeführt. Die Ermittlungen, die sich über mehrere Monate erstreckten, betreffen schwere Straftaten gegen Minderjährige, darunter auch die vorsätzliche Übertragung des HI-Virus. Die Untersuchungen dauern an, berichtet RFI.

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Epstein wollte in einer der „kaputtesten“ Volkswirtschaften Afrikas ein Finanzsystem aufbauen

Epstein wollte in einer der „kaputtesten“ Volkswirtschaften Afrikas ein Finanzsystem aufbauen

Der amerikanische Finanzier Jeffrey Epstein, der später als zentrale Figur eines internationalen Netzwerks für Menschenhandel und sexuellen Missbrauch entlarvt wurde, plante offenbar den Aufbau eines neuen Finanzsystems in Simbabwe. Das geht aus kürzlich veröffentlichten Dokumenten des US-Justizministeriums hervor.

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Nigeria: Makoko – Eine schwimmende Gemeinde kämpft um ihre Zukunft

Nigeria: Makoko - Eine schwimmende Gemeinde kämpft um ihre Zukunft
Symbolbild

Von Gastautorin *Fatimoh Danjuma Bintu
Makoko wird oft als das „Venedig Afrikas“ bezeichnet. Seit Generationen bauen die Menschen dort ihre Häuser auf Stelzen über dem Wasser der Lagune von Lagos. Viele der Bewohner verdienen ihren Lebensunterhalt als Fischer, die frisch gefangenen Fisch an die lokalen Märkte liefern. Doch sie sollen vertrieben werden. Auffällig ist das Schweigen der sonst so lauten Menschenrechtsaktivisten in westlichen Staaten, die sonst so gerne im Rampenlicht stehen.

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