UNO fordert die Welt auf: Hört auf, Afrika klein erscheinen zu lassen

Quelle: UN auf X

Die UN-Generalversammlung hat mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, Regierungen, Schulen und Technologieunternehmen weltweit dazu aufzufordern, keine Karten mehr zu verwenden, auf denen Afrika wesentlich kleiner erscheint, als es tatsächlich ist.

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Frankfurter Flughafen als Versuchslabor für die neuen Grenzverfahren: Zwei schutzsuchenden Frauen aus Somalia droht die Abschiebung

Zwei somalische Frauen berichten von Genitalverstümmelung und weiteren schweren Gewalterfahrungen. Dennoch lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihre Asylanträge im neuen Asylverfahren an der Grenze als „offensichtlich unbegründet“ ab; auch ihre Eilanträge blieben erfolglos.

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Migrationspolitik: Der nächste EU-Haushalt – und was er für die migrationspolitische Zusammenarbeit mit Afrika bedeutet

Die Diskussionen rund um den Mehrjährigen EU-Finanzrahmen 2028–2034 nehmen an Fahrt auf. Der Migrationszusammenarbeit mit Afrika könnte dieser Haushalt eine neue Form geben. Entsteht eine tatsächliche Partnerschaft oder lediglich neue Konditionalität unter anderem Namen?

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Kamerun: Familien fordern Antworten zum Schicksal junger Menschen, die von Russland für den Kampf in der Ukraine rekrutiert wurden

In Kamerun dokumentiert das Kollektiv „Bringt unsere Söhne und Brüder zurück“ Fälle junger Menschen, die für eine Reise nach Russland angeworben und nach Angaben ihrer Familien anschließend zum Kampf in der Ukraine geschickt wurden. Die Initiative steht eigenen Angaben zufolge mit rund zehn Familien in Kontakt, deren Angehörige ums Leben gekommen oder verschwunden sind, und fordert Auskunft über deren Schicksal. Die kamerunische Regierung bestätigte ihrerseits im Jahr 2026 den Tod von 16 Staatsangehörigen, die an der Seite russischer Streitkräfte an Militäroperationen in der Ukraine beteiligt waren.

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Brände in Algerien: Präsident Tebboune kündigt Rückkehr zur Vollstreckung der Todesstrafe für Brandstifter an

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune hat angeordnet, das Strafgesetzbuch bis zum 15. September zu ändern, um für Personen, die an vorsätzlich gelegten Bränden beteiligt sind, wieder die Todesstrafe einschließlich ihrer Vollstreckung vorzusehen. Die Entscheidung folgt auf die Brände, die mehrere Provinzen im Norden, im Zentrum und im Osten Algeriens heimgesucht haben. Nach der offiziellen Bilanz kamen zwölf Menschen ums Leben. In Béjaïa wurden 54 Menschen verletzt, sechs von ihnen schwer.

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UN: Folgen der Sklaverei wirken bis heute – Forderung nach Reparationen

Sklaverei ist nach Auffassung der Vereinten Nationen keineswegs nur ein Kapitel der Vergangenheit. Ihre Folgen seien bis heute in Form von Rassismus, struktureller Diskriminierung und sozialer Ungleichheit spürbar. Darauf hat der UN-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (CERD) anlässlich des Internationalen Tages der Menschen afrikanischer Abstammung hingewiesen.

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Sanitäre Grundversorgung in Afrika: 650 Millionen Menschen ohne grundlegende Versorgung

Afrika ist trotz der in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte weiterhin mit erheblichen Defiziten bei der sanitären Versorgung konfrontiert. Laut dem Bericht 2026 über nachhaltige Entwicklung in Afrika, der gemeinsam von der Wirtschaftskommission für Afrika (ECA), der Kommission der Afrikanischen Union, der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) erstellt wurde, liegt der Zugang zu sicher bewirtschafteten Sanitärdienstleistungen weiterhin deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt.

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Augenzeugenbericht aus Ceuta: HRW warnt vor humanitärer Krise und fordert Zugang zu Asyl

Tausende Migranten und Asylsuchende leben seit ihrer Ankunft Ende Juli in der spanischen Enklave Ceuta unter prekären Bedingungen. Human Rights Watch (HRW) fordert die spanische Regierung und die örtlichen Behörden auf, dringend ausreichende Unterkünfte bereitzustellen und allen Schutzsuchenden die Möglichkeit zu geben, einen Asylantrag zu stellen.

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Lesetipp/euractiv: „Es gibt keine Beweise dafür, dass Marokko hinter dem Ansturm auf Ceuta steckt“, sagt Sánchez

Nach einem Monat des Schweigens sprach Sánchez Rabat seine Unterstützung aus. Stattdessen hat er die Desinformation in den sozialen Medien für den Ausbruch dieser Krise verantwortlich gemacht.

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Côte d’Ivoire: Immer mehr ältere Menschen werden von Alltagsbegleitern betreut

In der Côte d’Ivoire sind sie in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt, doch für ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen spielen sie eine wichtige Rolle. Alltags- und Pflegeassistenten begleiten sie im täglichen Leben, helfen ihnen bei einfachen Verrichtungen und tragen dazu bei, ihre Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Ein Beruf, der angesichts des sich wandelnden Betreuungsbedarfs und veränderter Familienstrukturen künftig an Bedeutung gewinnen dürfte, berichtet RFI.

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