Eryvaldo Reis aus Angola: Der schönste Mann Afrikas

Foto: instagramDas angolanische Model Eryvaldo Reis, der aktuelle Mr. Angola, gewann am 16. September den Wettbewerb „Mr. Africa International“ und löste damit den Nigerianer Emmanuel Lumoh Jr. ab, der den Titel innehatte. Die Zeremonie fand in Abidjan, der Wirtschaftshauptstadt der Côte d’Ivoire, statt. Eryvaldo Reis aus Angola: Der schönste Mann Afrikas weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Publik gemacht

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Publik gemachtDeutscher Afrika-Preis geht an äthiopischen Menschenrechtler: Der Äthiopier Dr. Daniel Bekele wird für seinen lebenslangen Kampf für Menschenrechte mit dem Deutschen Afrika-Preis 2021 ausgezeichnet. Aus mehr als 30 Nominierten hatte eine unabhängige Jury aus 24 Expertinnen und Experten aus Politik, Stiftungen und Medien den Menschenrechtler ausgewählt. Daniel Bekele hat sich schon früh für Menschenrechte engagiert: Mit nur 23 Jahren begann er als Anwalt in Addis Abeba zu arbeiten, vertrat NGOs und wurde schnell zu einem gefragten Experten für Demokratie und Menschenrechte. Als Vertreter der Zivilgesellschaft übernahm er eine leitende Rolle bei der Überwachung der Parlamentswahlen in Äthiopien 2005. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Publik gemacht weiterlesen

Algerien: Ex-Präsident Abdelaziz Bouteflika verstorben

Algerien: Ex-Präsident Abdelaziz Bouteflika verstorben
Bouteflika-Porträts an einer Hauswand in Algier. Foto: ia

Der ehemalige Präsident Abdelaziz Bouteflika ist am Freitag, den 17. September, im Alter von 84 Jahren verstorben, wie das staatliche Fernsehen unter Berufung auf eine Erklärung des Präsidenten der Republik mitteilte. Das Ende einer Ära für Algerien. Algerien: Ex-Präsident Abdelaziz Bouteflika verstorben weiterlesen

Die 100 einflussreichsten Frauen Afrikas

Die 100 einflussreichsten Frauen AfrikasDie Gruppe Advance Media stellt in ihrer Publikation eine Rangliste der 100 einflussreichsten afrikanischen Frauen vor und gibt einen Überblick über Frauen, die die Karriereleiter erklommen, ihr eigenes Unternehmen gegründet haben oder an vorderster Front der Entscheidungsfindung auf lokaler und internationaler Ebene tätig waren. Die 100 einflussreichsten Frauen Afrikas weiterlesen

Afrika-Lesetipp: Internationale Friedenseinsätze – Warum Mali nicht Afghanistan ist – IPG Journal

Afrika-Lesetipp: Internationale Friedenseinsätze - Warum Mali nicht Afghanistan ist - IPG JournalSahelistan: Mali ist nicht Afghanistan. Wir müssen uns davor hüten, die Lehren vom Hindukusch pauschal auf internationale Friedenseinsätze zu übertragen. Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat heftige Emotionen ausgelöst – Wut, Enttäuschung, Ratlosigkeit. Es hagelt Kritik, nicht nur gegen die gnadenlosen Gotteskrieger, sondern auch gegen ihre scheinbar inkompetenten Gegner, also die afghanische Regierung und ihr Militär, die US-Administration, die NATO und die Bundesregierung. In allen Medien erklären vermeintliche Experten, warum dieses „Scheitern des Westens“ seit 20 Jahren längst absehbar und unvermeidlich war. Vieles an dieser Kritik ist berechtigt. Afrika-Lesetipp: Internationale Friedenseinsätze – Warum Mali nicht Afghanistan ist – IPG Journal weiterlesen

Ägypten, Uganda, Burundi, Ruanda: Koalition zur Reinigung und zum Schutz des Nil geht an den Start

Ägypten, Uganda, Burundi, Ruanda: Koalition zur Reinigung und zum Schutz des Nil geht an den Start
Aktivisten von Verynile und oeoo im Einsatz in Kairo. ©One Earth – One Ocean

Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (oeoo) hat gemeinsam mit Organisationen aus den Anrainerstaaten Ägypten, Uganda, Ruanda und Burundi eine „Nil-Koalition“ initiiert. Ziel der Koalition ist es, den Nil vom Müll zu befreien und vor schädlichen Umwelteinflüssen dauerhaft zu schützen. Mittelfristig sollen fünf weitere am Nil liegende Länder hinzukommen. Mit einer konzertierten Aktion am 18. September 2021 – dem „World Cleanup Day“ – geht die Koalition offiziell an den Start. In den vier Ländern Ägypten, Uganda, Burundi und Ruanda werden simultan Müllsammelaktionen durchgeführt und Bäume gepflanzt. Ägypten, Uganda, Burundi, Ruanda: Koalition zur Reinigung und zum Schutz des Nil geht an den Start weiterlesen

Afrika-Lesetipp: Regierungskrise in Tunesien – Noch kein arabischer Winter | IPG Journal

Afrika-Lesetipp: Regierungskrise in Tunesien - Noch kein arabischer Winter | IPG JournalAm Wendepunkt: Die aktuelle Krise in Tunesien bedeutet nicht das Ende der demokratischen Transformation. Damit diese gelingt, braucht das Land zuverlässige Partner. Am 25. Juli entschied der tunesische Präsident Kais Saied, die Regierung von Premierminister Hichem Mechichi zu entlassen und die Arbeit des Parlaments auszusetzen. Dabei legte er Artikel 80 der tunesischen Verfassung von 2014 auf seine ganz eigene Weise aus. Mit diesem Schlussstrich reagierte er auf die Massenproteste gegen die unausgegorene Wirtschafts- und Sozialpolitik der Regierungen, die seit der Revolution von 2011 nacheinander an der Macht waren. Afrika-Lesetipp: Regierungskrise in Tunesien – Noch kein arabischer Winter | IPG Journal weiterlesen

Konsequenzen des Klimawandels: 105 Millionen Menschen könnten Afrika bis 2050 verlassen

Konsequenzen des Klimawandels: 105 Millionen Menschen könnten Afrika bis 2050 verlassenDies ist kein „von rechts“ inszeniertes Horrorszenario, das „Flüchtlingsstromängste“ provozieren soll (Derartiges liegt AFRICA live selbstverständlich völlig fern!), sondern, lt. QUARKS, dem Medienportal des WDR, die Folge von drohendem Rückgang der Landwirtschaft, zunehmender Wasserknappheit und steigendem Meeresspiegel. Konsequenzen des Klimawandels: 105 Millionen Menschen könnten Afrika bis 2050 verlassen weiterlesen

Libyen: Rolle der Vereinten Nationen darf nicht geschwächt werden

Libyen: Rolle der Vereinten Nationen darf nicht geschwächt werden
©Diliff, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

„Mit seiner ablehnenden Haltung für Anpassungen am Mandat der UN-Mission in Libyen (UNSMIL) schwächt Russland die Vereinten Nationen, ihre Vermittlungsaktivitäten in Libyen zu stärken. Dies unterstreicht einmal mehr die Absichten Moskaus in Libyen. Russland hat kein Interesse an einem erfolgreichen UN-Prozess, sondern möchte seinen mit eigenen Söldnern abgesicherten Einfluss in Libyen weiter ausbauen. Leidtragende dieser Politik ist die libysche Zivilbevölkerung, denn deren Wunsch nach besseren Lebensbedingungen und mehr politischer Teilhabe bleibt so weiterhin unerfüllt,“ sagt Omid Nouripour, Grünen-Sprecher für Außenpolitik zu den andauernden Verhandlungen zur Verlängerung der UN-Mission in Libyen. Libyen: Rolle der Vereinten Nationen darf nicht geschwächt werden weiterlesen

Deutsches Gericht schützt dreijähriges Mädchen vor Genitalverstümmelung in Gambia

Deutsches Gericht schützt dreijähriges Mädchen vor Genitalverstümmelung in GambiaMit dem Beschluss 25 F 24/21 hat das Amtsgericht Remscheid eine einstweilige Verfügung aus dem Jahr 2019 bestätigt, in der einer Mutter aus Gambia untersagt wird, ihre dreijährige Tochter außerhalb des Schengenraums, vor allem aber nach Gambia zu bringen. Grund für diese rechtliche Maßnahme ist die Gefahr für das Kind, bei einer solchen Reise einer Genitalverstümmelung unterworfen zu werden. Die Frau hatte zuvor angekündigt, mit dem Mädchen in ihr Heimatland reisen zu wollen. Deutsches Gericht schützt dreijähriges Mädchen vor Genitalverstümmelung in Gambia weiterlesen

Sexuelle Ausbeutung und Missbrauch: UN wirft gabunische Friedenssoldaten aus der Zentralafrikanischen Republik raus

Sexuelle Ausbeutung und Missbrauch: UN wirft gabunische Friedenssoldaten aus der Zentralafrikanischen Republik rausDie 450 gabunischen Friedenssoldaten der Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in der Zentralafrikanischen Republik (MINUSCA) sind in der Zentralafrikanischen Republik nicht mehr im Einsatz. Dies teilte das Verteidigungsministerium am 15. September mit und wies darauf hin, dass die Vereinten Nationen (UN) beschlossen hätten, dieses Kontingent abzuziehen, dem sexuelle Ausbeutung und Missbrauch vorgeworfen werden. Die Regierung hat eine Untersuchung zu diesen Anschuldigungen eingeleitet. Sexuelle Ausbeutung und Missbrauch: UN wirft gabunische Friedenssoldaten aus der Zentralafrikanischen Republik raus weiterlesen

„Mädchen zuerst“: Junge Menschen in ganz Afrika setzen sich für die Bildung von Mädchen ein

"Mädchen zuerst": Junge Menschen in ganz Afrika setzen sich für die Bildung von Mädchen ein
Uganda: ein 14-jähriges Mädchen trägt ihr Baby im Haus ihrer Eltern © UNICEF/Henry Bongyereirwe

Angesichts der Tatsache, dass weltweit mehr als 1,5 Milliarden Student:innen und junge Menschen von der Schließung von Schulen und Universitäten aufgrund der Covid-19-Epidemie betroffen sind, haben sich Afrikas größte Studentenorganisation AASU und die 100-Millionen-Kampagne in Abstimmung mit den lokalen Behörden zusammengetan, um die UNESCO-Kampagne „Girls First“ auf 29 afrikanische Länder auszuweiten, um sicherzustellen, dass schwangere Mädchen weiter lernen, wenn möglich in die Schule zurückkehren und ihr Potenzial ausschöpfen. „Mädchen zuerst“: Junge Menschen in ganz Afrika setzen sich für die Bildung von Mädchen ein weiterlesen

Auswärtiges Amt muss Bundestag umfassend über Situation in Mali informieren

Auswärtiges Amt muss Bundestag umfassend über Situation in Mali informieren
© Auswärtiges Amt

Berichte über russische Söldner für Mali sind besorgniserregend: Zu Berichten, nach denen die malische Regierung mit russischen Söldnern der Wagner-Gruppe zusammenarbeitet, erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt: Auswärtiges Amt muss Bundestag umfassend über Situation in Mali informieren weiterlesen

Sankofa Sprachschule: afrikanische Sprachen lernen

Sankofa Sprachschule: afrikanische Sprachen lernen
Akwasi Badu-Aning, Gründer und Leiter der Schule & Andrea Christa Manuel, Kursleiterin für Lingala

„Sankofa“ ist ein altes westafrikanisches Symbol und bedeutet so viel wie “zurück zu den Wurzeln” (um zu finden, was verloren ging). „Viele Afrikaner:innen im Ausland haben in der Vergangenheit leider versäumt, ihre Heimat kennen zu lernen. Es wurde vernachlässigt, ihnen die heimatliche Sprache, Geschichte und Kultur zu vermitteln,“ erklärt Akwasi Badu-Aning, Gründer und Leiter einer afrikanischen Sprachenschule namens Sankofa Sprachschule in Berlin. Sankofa Sprachschule: afrikanische Sprachen lernen weiterlesen

Afrika: 3D-Druck soll Plastikabfälle in landwirtschaftliche Geräte verwandeln

Afrika: 3D-Druck soll Plastikabfälle in landwirtschaftliche Geräte verwandeln
Obstpflückgerät

Ein internationales Projekt, das drei Ländern in Afrika zugutekommt:  Die Initiative mit dem Namen „Circular Plastics Project“ besteht darin, in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen Plastikabfälle zu sammeln und sie mit Hilfe des 3D-Drucks in landwirtschaftliche Geräte umzuwandeln. Das Projekt wird von Forschern der Universität Loughborough in England geleitet. Afrika: 3D-Druck soll Plastikabfälle in landwirtschaftliche Geräte verwandeln weiterlesen

Südafrikanische Serie „Hopeville“ – Web Only ab 17. September in der ARTE-Mediathek

Südafrikanische Serie "Hopeville" - Web Only ab 17. September in der ARTE-Mediathek
© ARTE G.E.I.E.

In einem staubigen südafrikanischen Städtchen restauriert ein Mann ein marodes Stadtbad, um Vergebung zu erlangen und die Beziehung zu seinem Sohn wiederaufzubauen, den er verlassen hatte. „Hopeville“ unter der Regie von John Tengrove (Die Wunde, 2017; Manodrome, 2022) ist die zweite Serie der seit September verfügbaren Streaming-Reihe „Neubeginn“ auf arte.tv .Sie prangert die Übel der südafrikanischen Gesellschaft an, zeigt aber auch deren Widerstandsfähigkeit. Südafrikanische Serie „Hopeville“ – Web Only ab 17. September in der ARTE-Mediathek weiterlesen

Afrika-Lesetipp / Äthiopien: Priesterkönige tief im Süden (Tagespost)

Afrika-Lesetipp / Äthiopien: Priesterkönige tief im Süden (Tagespost)Äthiopien war eines der ersten Länder, in dem sich das Christentum ausbreitete. Schon früh bildeten sich enge Beziehungen zu Europa. Geistliche aus Deutschland spielten dabei eine Vorreiterrolle. Äthiopien ist eines der ältesten christlichen Länder der Welt. Seit dem vierten Jahrhundert ist das Christentum offizielle Religion des abessinischen Reiches von Aksum. Afrika-Lesetipp / Äthiopien: Priesterkönige tief im Süden (Tagespost) weiterlesen

Initiative „ePOP“ – Sehenswerte afrikanische Videoreportagen zu Umwelt- und Klimathemen

Initiative „ePOP“ – Sehenswerte afrikanische Videoreportagen zu Umwelt- und Klimathemen
Nur eine kleine Auswahl der verfügbaren Videos

ePop ist eine partizipatorische Initiative für Bevölkerungsgruppen, die von Umwelt- und Klimaveränderungen betroffen sind: Junge Menschen aus allen fünf Kontinenten produzieren Videoreportagen, die die Beobachtungen und Fragen der lokalen Bevölkerung wiedergeben, um über die unmittelbaren Folgen von Klima- und globalen Veränderungen zu berichten, die sich auf ihre Umgebung oder ganz einfach auf ihr tägliches Leben auswirken. In diesen kurzen Videos, die auf epop.network sowie auf Facebook und Instagram veröffentlicht werden, teilt die Bevölkerung ihre Gefühle mit und befragt Wissenschaftler und Experten aus der ganzen Welt. Um sein Netzwerk zu verbünden, veranstaltet ePOP Workshops in verschiedenen Ländern, um den Austausch von Fähigkeiten zwischen jungen ePOPern zu erleichtern. Initiative „ePOP“ – Sehenswerte afrikanische Videoreportagen zu Umwelt- und Klimathemen weiterlesen

Khaby Lame, ein Senegalese, der dank TikTok vom Arbeitslosen zum Millionär wurde

Khaby Lame, ein Senegalese, der dank TikTok vom Arbeitslosen zum Millionär wurdeKhaby Lame (21), der ursprünglich aus dem Senegal stammt, aber in Italien aufgewachsen ist, hat sich als ehemaliger Arbeiter zum führenden Produzenten von Inhalten auf TikTok in Europa und zum zweitgrößten weltweit entwickelt. Heute hat er über 102 Millionen Abonnenten. Seine humorvollen Gesten, mit der er die Einfachheit der Dinge im Leben zeigt, ist weltweit bekannt geworden, und er hat sogar ein Video mit der italienischen Fußballlegende Alessandro Del Piero gedreht. Khaby Lame, ein Senegalese, der dank TikTok vom Arbeitslosen zum Millionär wurde weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Im Zeichen der Demokratie?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Im Zeichen der Demokratie?Staatsstreich in Guinea: Am Sonntag übernahm eine militärische Spezialeinheit in Guinea die Macht von Präsident Alpha Condé, setzte die Verfassung aus und löste das Parlament auf.  Der Putsch gilt als Reaktion auf die im Land zuletzt gewachsene Unzufriedenheit gegenüber Präsident Condé, dem Korruption und Missmanagement vorgeworfen werden. Condé war im Jahre 2010 als erster demokratisch legitimierter Staatschef an die Spitze des 13 Millionen Einwohner zählenden westafrikanischen Landes getreten. Nach dem Antritt seiner zweiten Amtszeit 2015 nahm der Präsident im März 2020 jedoch eine hochumstrittene Änderung der Verfassung vor, die ihn dazu befähigte, die Grenze von zwei Amtszeiten zu umgehen. Damit wuchs die Kritik an den autoritären Tendenzen gegenüber dem 83-Jährigen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Im Zeichen der Demokratie? weiterlesen

Meinung: Menschenrechte und Demokratie – Afrikas düstere Bilanz

Meinung: Menschenrechte und Demokratie - Afrikas düstere BilanzDie Prüfung dieser Bilanz wird sich nicht an der Zahl der in den afrikanischen Verfassungen verankerten Grundrechte zugunsten der Bürger orientieren. Vielmehr geht es darum, ob die Bürger tatsächlich in der Lage sind, ein garantiertes Recht auf dem Rechtsweg einzufordern. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Bilanz negativ, erklärt Youssouf Sylla, Rechtsexperte in Conakry/Guinea, im online-Magazin guinéenews. Meinung: Menschenrechte und Demokratie – Afrikas düstere Bilanz weiterlesen

Artenschutzorganisation genehmigt den Export Dutzender Elefanten aus Namibia!

Artenschutzorganisation genehmigt den Export Dutzender Elefanten aus Namibia!Am 8. September 2021 hat das Sekretariat des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) eine Erklärung veröffentlicht, in der es den Fang und Export Dutzender Elefanten aus Namibia genehmigt. Das heißt, dass etwa 40 Elefanten (ausgewachsene Tiere und Kälber) ihren Familienverbänden entrissen und aus Afrika transportiert werden. In anderen Ländern droht ihnen für den Rest ihres Lebens die Gefangenschaft in Zoos oder Safari Parks. Die Fondation Franz Weber (FFW) ist empört über diese Parteinahme des CITES-Sekretariats, das mit diesem Akt – wie schon öfter – seine Kompetenzen weit überschreitet. Artenschutzorganisation genehmigt den Export Dutzender Elefanten aus Namibia! weiterlesen

Stellenausschreibung des DAAD Regionalbüro Nairobi / Kenia

Stellenausschreibung des DAAD Regionalbüro Nairobi / KeniaDer DAAD ist die größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.Das Regionale DAAD Büro für Afrika in Nairobi ist zuständig für die Förderung des akademischen Austauschs und der Zusammenarbeit mit Personen und Institutionen in Kenia, Uganda, Tansania, Burundi, Ruanda, Äthiopien und im Südsudan. Stellenausschreibung des DAAD Regionalbüro Nairobi / Kenia weiterlesen

Afrika-Lesetipp/Tagesspiegel: Das Thema Afrika im Fernsehen – Krisenkontinent zur Prime Time

Afrika-Lesetipp/Tagesspiegel: Das Thema Afrika im Fernsehen - Krisenkontinent zur Prime TimeSehr guter Artikel heute im „Tagesspiegel“: „Was passiert in den Staaten Afrikas? Wie sieht dort der Alltag aus? Davon erfährt man in der „Tagesschau“ nur wenig – die Sendung nimmt vor allem Konflikte in den Blick“, heißt es dort. Afrika-Lesetipp/Tagesspiegel: Das Thema Afrika im Fernsehen – Krisenkontinent zur Prime Time weiterlesen

Deutschland-Burkina Faso-Kooperation: Drei Kultur- und Bildungseinrichtungen in Burkina Faso erhalten Unterstützung aus dem „Internationalen Hilfsfond“

Deutschland-Burkina Faso-Kooperation: Drei Kultur- und Bildungseinrichtungen in Burkina Faso erhalten Unterstützung aus dem "Internationalen Hilfsfond“Das Goethe-Institut in Burkina Faso hat in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt Fördervereinbarungen mit drei burkinischen Kultur- und Bildungseinrichtungen unterzeichnet. Die Zeremonie fand am Montag, den 6. September 2021, in Ouagadougou in Anwesenheit der Begünstigten, des Vertreters der deutschen Botschaft und des Leiters des Goethe-Instituts statt. Deutschland-Burkina Faso-Kooperation: Drei Kultur- und Bildungseinrichtungen in Burkina Faso erhalten Unterstützung aus dem „Internationalen Hilfsfond“ weiterlesen

Berliner Schutzkonferenz zum afrikanischen Regenwald: Entwicklungsminister Müller fordert ‚New Deal‘ für Waldschutz

Berliner Schutzkonferenz zum afrikanischen Regenwald: Entwicklungsminister Müller fordert ‚New Deal‘ für WaldschutzZiel der Tropenwald-Konferenz ist ein besserer Schutz der Regenwälder weltweit. Im Kongobecken steht der zweitgrößte Regenwald der Erde. Gemeinsam mit Vertretern der zehn Anrainerstaaten hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller verstärkte Schutzmaßnahmen vereinbart. Berliner Schutzkonferenz zum afrikanischen Regenwald: Entwicklungsminister Müller fordert ‚New Deal‘ für Waldschutz weiterlesen

UNWTO: Neue Wege zur Wiederbelebung des afrikanischen Tourismus im Kontext der Krise

UNWTO: Neue Wege zur Wiederbelebung des afrikanischen Tourismus im Kontext der Krise
© José Ulisses de Pina Correia e Silva/facebook

Die zweite Ausgabe des UNWTO-Welt-Tourismus-Investitionsforums auf den Kapverden konzentrierte sich auf Innovation und nachhaltige Erholung von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Da die Krise zu einem Rückgang der ausländischen Direktinvestitionen in den Tourismus um 73 % geführt hat, bot das Global Tourism Investment Forum der Welttourismusorganisation (UNWTO) vom 2. bis 4. September in Kap Verde einer Reihe von Akteuren eine offene Plattform zur Unterstützung und Förderung von Investitionen in den Sektor. UNWTO: Neue Wege zur Wiederbelebung des afrikanischen Tourismus im Kontext der Krise weiterlesen

Innovative Projekte in Tansania ausgezeichnet: Niedersachsen unterstützt Kleinbauern

Innovative Projekte in Tansania ausgezeichnet: Niedersachsen unterstützt KleinbauernWie können Landwirtinnen und Landwirte in Tansania innovative Projekte nutzen, um die Erträge zu steigern und gleichzeitig Ressourcen zu schonen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Ideenwettbewerbes, den das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) unterstützt und gemeinsam mit Partnern umsetzt. Innovative Projekte in Tansania ausgezeichnet: Niedersachsen unterstützt Kleinbauern weiterlesen

Tunesierin Leila Farah Mokaddem, AfDB-Generaldirektorin für das südliche Afrika, zieht nach Johannesburg

Tunesierin Leila Farah Mokaddem, AfDB-Generaldirektorin für das südliche Afrika, zieht nach Johannesburg
© Leila Farah Mokaddem/facebook

Leila Farah Mokaddem ist gerade nach Johannesburg umgezogen, von wo aus sie neben Südafrika auch andere Länder der Region betrauen wird. Sie war vom Präsidenten der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), Dr. Adesina, zur Generaldirektorin für das südliche Afrika ernannt worden, eine sehr große Region mit einem sehr breiten Aufgabenbereich und ehrgeizigen Zielen. Tunesierin Leila Farah Mokaddem, AfDB-Generaldirektorin für das südliche Afrika, zieht nach Johannesburg weiterlesen

Projektstart AfrikaBerlin: Bildung einer Startup- und Talent-Brücke zwischen Berlin und Afrika

Projektstart AfrikaBerlin: Bildung einer Startup- und Talent-Brücke zwischen Berlin und AfrikaDie Non-Profit Organisation enpact e.V. wird als Träger für die Dauer von zwei Jahren das Projekt AfrikaBerlin als Programm für die Internationalisierung des Landes Berlin konzeptionell und organisatorisch leiten und durchführen. In Anlehnung an das seit 2015 nachhaltig agierende Netzwerkprojekt AsiaBerlin soll mit dem Programm AfrikaBerlin eine „Berlin-Afrika-Brücke“ geschaffen werden, um gemeinsam mit in Berlin ansässigen Partnern internationale Beziehungen aufzubauen. Ziel ist es, Berliner und afrikanischen Unternehmen gewinnbringende Partnerschaften zu vermitteln. Projektstart AfrikaBerlin: Bildung einer Startup- und Talent-Brücke zwischen Berlin und Afrika weiterlesen

Buchtipp: “ 50 Jahre Entwicklungshilfe: 50 Jahre Strohfeuer“

Buchtipp: " 50 Jahre Entwicklungshilfe: 50 Jahre Strohfeuer“Es ist ein überaus spannendes und immer wieder neu und kontrovers diskutiertes Thema. Die sehr vielschichtigen Aspekte der Entwicklungshilfe, ihre Wirkungen und Resultate haben nichts an Aktualität verloren. Aus ganz verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven werden Fragen nach der Wirksamkeit und Berechtigung gestellt. Wie auch in der jüngsten Entwicklung zu sehen ist, gehen die Einschätzungen, was Entwicklungshilfe inhaltlich zu leisten vermag, und wem sie letztlich von Nutzen ist, sehr weit auseinander. Buchtipp: “ 50 Jahre Entwicklungshilfe: 50 Jahre Strohfeuer“ weiterlesen

Simbabwe: Der landwirtschaftliche Erfolg eines Flüchtlings aus Ruanda im Lager Tongogara

Simbabwe: Der landwirtschaftliche Erfolg eines Flüchtlings aus Ruanda im Lager TongogaraJean Damacene war 38 Jahre alt, als er im Flüchtlingslager Tongogara in Simbabwe ankam und hoffte, bald in sein Heimatland Ruanda zurückkehren zu können. Achtzehn Jahre später lebt der Vater von sechs Kindern – einem Jungen und fünf Mädchen – immer noch in dem Lager. Um seine Familie zu unterstützen, bewirtschaftet er das Land in der Nähe des Lagers und baut zusammen mit Mitgliedern der Gastgemeinde Mais, Bohnen und Bananen an. Simbabwe: Der landwirtschaftliche Erfolg eines Flüchtlings aus Ruanda im Lager Tongogara weiterlesen

Fußball-WM 2022: Qualifikationsrangliste Afrika, 2. Runde

Fußball-WM 2022: Qualifikationsrangliste Afrika, 2. Runde40 afrikanische Mannschaften, 10 Gruppen, und am Ende der sechstägigen Meisterschaft qualifizierten sich 10 Mannschaften für die dritte und letzte Runde der Qualifikation der afrikanischen Zone für die Weltmeisterschaft 2022. Diese zehn Nationen werden dann in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten, wobei die fünf Sieger das Ticket nach Katar erhalten. Fußball-WM 2022: Qualifikationsrangliste Afrika, 2. Runde weiterlesen

Guinea: Lt. BBC Afrique u.a. hat das Militär Präsident Alpha Condé verhaftet

Guinea: Lt. BBC Afrique u.a. hat das Militär Präsident Alpha Condé verhaftetIn Guinea hat eine Gruppe von Soldaten den 83-jährigen Präsidenten nach eigenen Angaben unter Hausarrest gestellt. Wie ein Korrespondent der BBC Afrika in Conakry berichtete, forderten die Soldaten am frühen Nachmittag in der RTG, dem öffentlichen Fernsehsender Guineas, die Mitarbeiter auf, ihre gewohnten Programme weiter auszustrahlen. Guinea: Lt. BBC Afrique u.a. hat das Militär Präsident Alpha Condé verhaftet weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 35: Handlungsbedarf

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 35: HandlungsbedarfCompact with Africa Gipfel in Berlin: Am 27. August fand zum vierten Mal eine Konferenz zum G20 Compact with Afrika (CwA)  in Berlin statt, zu der Bundeskanzlerin Angela Merkel die Staats- und Regierungschefs der teilnehmenden afrikanischen Länder einlud. Die 2017 unter der deutschen G20-Präsidentschaft ins Leben gerufene CwA-Initiative soll u.a. die Bedingungen für private Investitionen und Beschäftigungsmöglichkeiten in Afrika gemeinsam mit den afrikanischen Partnerländern verbessern. Mitglieder der Initiative sind derzeit Äthiopien, Ägypten, Benin, Burkina Faso, Cote d’Ivoire, Ghana, Guinea, Marokko, Ruanda, Senegal, Togo und Tunesien, wobei nur Marokko nicht an der diesjährigen Konferenz teilnahm. Weitere Teilnehmer waren u.a. die Staatschefs Südafrikas, das der Initiative auf G-20 Ebene gemeinsam mit Deutschland vorsitzt, und der Demokratischen Republik Kongo, welche derzeit den AU-Vorsitz innehat. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 35: Handlungsbedarf weiterlesen

„Gleichberechtigte Partnerschaft mit Afrika – wie und in welchen Ressorts planen Sie was?“

„Gleichberechtigte Partnerschaft mit Afrika - wie und in welchen Ressorts planen Sie was?“In Vorbereitung auf die kommende Legislaturperiode hat die Organisation ONE den aktuell im Bundestag vertretenen Parteien auf den Zahn gefühlt. Und sie gebeten, zu den für sie wichtigsten Fragen rund um Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliches Handeln und die Pandemie Antworten zu verfassen. „Gleichberechtigte Partnerschaft mit Afrika – wie und in welchen Ressorts planen Sie was?“ weiterlesen

CD-Tipp: Maher Cissoko – Album „Cissoko Heritage“

CD-Tipp: Maher Cissoko – Album „Cissoko Heritage“Die Musiker des international erfolgreichen Quartetts von Sousou & Maher Cissoko kommen aus Südschweden und dem Südsenegal und gehören zu den beliebtesten Weltmusik-Bands Schwedens. Nach bislang vier gemeinsamen Alben veröffentlicht Maher Cissoko nun ein neues Soloalbum. Auf „Cissoko Heritage“ schafft Maher seine eigene Mande-Fusion inspiriert von Afro-Beat, Reggae, Afro-Pop und Mbalax. Sein akustisches Kora-Spiel trifft hier auf elektronische Soundscapes und Beats. CD-Tipp: Maher Cissoko – Album „Cissoko Heritage“ weiterlesen

Podcast-Serie „Eastern Africa’s Jihadis“: Antworten auf islamistischen Terrorismus im östlichen Afrika

Podcast-Serie „Eastern Africa's Jihadis“: Antworten auf islamistischen Terrorismus im östlichen Afrika
Bild: International Crisis Group, ICG

Die Podcast-Mini-Serie „Eastern Africa’s Jihadis“ beschäftigt sich mit der Geschichte und den Hintergründen des Dschihadismus entlang der Suaheli-Küste. Die fünfteilige Serie der FES und der International Crisis Group (ICG) erscheint bis zum 8. September wöchentlich in der renommierten Podcast-Reihe „The Horn“. Podcast-Serie „Eastern Africa’s Jihadis“: Antworten auf islamistischen Terrorismus im östlichen Afrika weiterlesen

Burkina Faso: Blaise Compaoré ruft zu Einheit angesichts der besorgniserregenden Sicherheitslage auf

Burkina Faso: Blaise Compaoré ruft zu Einheit angesichts der besorgniserregenden Sicherheitslage aufIn einem Brief an die Bevölkerung von Burkina Faso vom 27. August rief der ehemalige Präsident von Faso, Blaise Compaoré, die Burkinabè dazu auf, ihre Ressentiments zu überwinden, um die Sicherheitslage im Land zu verbessern. Burkina Faso: Blaise Compaoré ruft zu Einheit angesichts der besorgniserregenden Sicherheitslage auf weiterlesen

Abkommen mit Namibia: Deutschland laviert sich aus dieser Verantwortung

Abkommen mit Namibia: Deutschland laviert sich aus dieser Verantwortung– Vermeidet den Begriff der Reparation und relativiert den Begriff des Genozids
– Zahlungen erwecken den Anschein von Entschädigung, gehen aber nicht an die Geschädigten
– Genozid-Konvention fordert klar, dass jeder Völkermord geahndet werden muss

Abkommen mit Namibia: Deutschland laviert sich aus dieser Verantwortung weiterlesen

Mehr Frauen für den Naturschutz: Acht neue Rangerinnen treten Dienst in Kenia an

Mehr Frauen für den Naturschutz: Acht neue Rangerinnen treten Dienst in Kenia an
Die Frauen von Team Lioness untersuchen einen Gnu-Kadaver.
Photo: Patrick Sayialel / © IFAW

Acht junge Neuzugänge erweitern ab heute Team Lioness, eine ausschließlich mit Frauen besetzte Rangerinnen-Einheit des IFAW (International Fund for Animal Welfare) in Kenia. Damit sind es nun insgesamt sechzehn „Löwinnen“, die im Gemeindegebiet der Massai-Community Olgulului-Ololarashi Group Ranch (OOGR) tätig sind und auch allesamt von dort stammen. Die Einheit patrouilliert in und um den Amboseli-Nationalpark und hilft so, die Sicherheit von Menschen und Wildtieren zu gewährleisten. Mehr Frauen für den Naturschutz: Acht neue Rangerinnen treten Dienst in Kenia an weiterlesen

UN begehen ersten Internationalen Tag der Menschen afrikanischer Abstammung

UN begehen ersten Internationalen Tag der Menschen afrikanischer Abstammung
©Jan André Solano. Er ist an einer UN-Initiative beteiligt, die Geschichten von Menschen afrikanischer Abstammung sammelt.

Die Vereinten Nationen haben am Dienstag den enormen Beitrag der afrikanischen Diaspora in allen Bereichen des menschlichen Strebens gewürdigt und den ersten Internationalen Tag der Menschen afrikanischer Herkunft begangen. In seiner Eröffnungsbotschaft rief UN-Generalsekretär António Guterres zu mehr Engagement auf, um das Versprechen von Gleichheit, Gerechtigkeit und Würde für alle zu erfüllen. UN begehen ersten Internationalen Tag der Menschen afrikanischer Abstammung weiterlesen

Afrika-Lesetipp / Der Freitag: Wird der Sahel zum neuen Afghanistan?

Afrika-Lesetipp / Der Freitag: Wird der Sahel zum neuen Afghanistan?„Wenn die Armee einen verhaftet, rächen sich die Terroristen an uns Zivilisten, weil sie meinen, dass wir sie an die Armee verraten haben“, klagt ein Bauer aus dem Nordwesten Malis. Dort wurden in der vergangenen Woche bei Anschlägen in vier Dörfern 51 Menschen ermordet. Das erklärt, weshalb viele Bewohner des Sahel nicht mehr auf Schutz durch offizielle Streitkräfte rechnen und diese auch nicht mehr im Kampf gegen die zahlreichen Dschihadistengruppen unterstützen, die sich teils al-Qaida, teils dem sogenannten Islamischen Staat (IS) zurechnen. Afrika-Lesetipp / Der Freitag: Wird der Sahel zum neuen Afghanistan? weiterlesen

Filmtipp und Interview: Sehenswerte Doku blickt auf Hoyerswerda 30 Jahre nach ausländerfeindlichen Ausschreitungen

Filmtipp und Interview: Sehenswerte Doku blickt auf Hoyerswerda 30 Jahre nach ausländerfeindlichen Ausschreitungen
Zeitzeuge David Macou, vor seiner Wohnung in Maputo, Mosambik. Seit 1979 lebte er in der DDR, musste aber im September 1991 um sein Leben fürchten und Deutschland Hals über Kopf verlassen. Bildrechte: ohne Angabe

Hoyerswerda ist ein Synonym geworden für den Beginn einer ganzen Serie rechtsradikaler Gewaltausbrüche in den 90-Jahren: Im September 1991 greift eine Gruppe einfacher Bürger und Neonazis ein Heim für DDR-Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam an. Tagelang belagern die Angreifer die Häuser, die Angegriffenen verschanzen sich. Polizei und Politik scheinen völlig überfordert. Schließlich werden die Angegriffenen aus der Stadt gebracht. Die Rechten feiern das als Sieg. Der Begriff der „ausländerfreien Stadt“ wird 1991 Unwort des Jahres. Filmtipp und Interview: Sehenswerte Doku blickt auf Hoyerswerda 30 Jahre nach ausländerfeindlichen Ausschreitungen weiterlesen

Afrika-Lesetipp: DLF / Rotes Kreuz – Zehntausende afrikanische Migranten verschwunden

Afrika-Lesetipp: DLF / Rotes Kreuz - Zehntausende afrikanische Migranten verschwundenDas Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat am Internationalen Tag der Verschwundenen (30.08) auf das Schicksal unzähliger Migranten hingewiesen.In Afrika seien bei Gesellschaften des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds aktuell rund 48.000 Personen als verschwunden registriert, teilte die Organisation in Genf mit. Afrika-Lesetipp: DLF / Rotes Kreuz – Zehntausende afrikanische Migranten verschwunden weiterlesen

Marokko oder Algerien? Die schwierige Wahl des Cheb Khaled.

Marokko oder Algerien? Die schwierige Wahl des Cheb Khaled.Der algerische Musiker, Sänger, Komponist und Performer Cheb Khaled, der als Marokkaner eingebürgert wurde und stolz auf seine marokkanische Staatsangehörigkeit verweist, durchlebt zweifellos sehr schwierige Zeiten aufgrund der Krise, die die Beziehungen zwischen seinem Heimatland Algerien und seiner Wahlheimat Marokko schwer belastet. Marokko oder Algerien? Die schwierige Wahl des Cheb Khaled. weiterlesen

Asyl / Betroffene aus Marokko, Tunesien, Ägypten, Mali u.a. berichten: Von wegen „freiwillige“ Rückkehr!

Asyl / Betroffene aus Marokko, Tunesien, Ägypten, Mali u.a. berichten: Von wegen „freiwillige“ Rückkehr!Wer vor Krieg, Armut oder Perspektivlosigkeit geflohen ist, den Weg nach Europa geschafft und einen Asylantrag gestellt hat, hofft auf Ruhe, Sicherheit und die Aussicht, bleiben zu können. Doch immer häufiger unterbreiten die Behörden den Ankommenden das fragwürdige Angebot, sie mögen doch „freiwillig“ wieder gehen. Die Lockung: Wer geht, erhält Geld und Hilfen für einen Neuanfang im Herkunftsland. Die versteckte Drohung: wer bleibt, wird womöglich eines Tages zwangsweise zurückgebracht. Asyl / Betroffene aus Marokko, Tunesien, Ägypten, Mali u.a. berichten: Von wegen „freiwillige“ Rückkehr! weiterlesen

Südafrika: Eisenbahnunternehmen bietet Impfungen in abgelegenen Gemeinden an

Südafrika: Eisenbahnunternehmen bietet Impfungen in abgelegenen Gemeinden anTransnet, ein staatliches südafrikanisches Eisenbahnunternehmen, hat einen Zug für Impfungen in entlegene Gebiete umgebaut und zur Verfügung gestellt. Der Erfolg der Transvaco hält sich jedoch bisher in Grenzen. Mit weniger als 15 % der geimpften Bevölkerung hinkt Südafrika weit hinterher. Eines der Hindernisse ist der Zugang zu entlegenen Gebieten des Landes, in denen es schwierig ist, Impfstoffdosen regelmäßig und in ausreichender Menge zu liefern. Um zu helfen, wurde einer der staatlichen Transnet-Züge in eine mobile Klinik umgewandelt. Südafrika: Eisenbahnunternehmen bietet Impfungen in abgelegenen Gemeinden an weiterlesen

Goethe-Medaille 2021 ehrt Prinzessin aus Kamerun – mit Video vom heutigen digitalen Festakt

Goethe-Medaille 2021 ehrt Prinzessin aus Kamerun – mit Video vom heutigen digitalen FestaktDie Goethe-Medaille 2021 ging an die kamerunische Sozialökonomin und Präsidentin der Kulturorganisation doual’art Princess Marilyn Douala Manga  Bell, an den japanischen Komponisten Toshio Hosokawa und an die Tänzerin und Choreografin Wen Hui aus China. Mit dem offiziellen Ehrenzeichen der  Bundesrepublik Deutschland ehrt das Goethe-Institut Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um den internationalen Kulturaustausch verdient  gemacht haben. Die Festveranstaltung für die Preisträger*innen der Goethe- Medaille 2021 erfolgte heute als digitaler Live-Stream am 28. August, dem Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes. Goethe-Medaille 2021 ehrt Prinzessin aus Kamerun – mit Video vom heutigen digitalen Festakt weiterlesen

Kongress „Our Land, Our Nature“: melden Sie sich zur kostenlosen online-Teilnahme an!

Kongress „Our Land, Our Nature“: melden Sie sich zur kostenlosen online-Teilnahme an!Indigene und nicht-indigene Aktivist:innen und Expert:innen berichten über die wahren Zustände im Naturschutz und sagen den Mächtigen ihre Meinung: Die Klimakrise war in diesem Sommer angesichts des Weltklimaberichts, anhaltender Proteste der Umweltbewegung und den verheerenden Hochwassern in aller Munde. Selbst Politiker:innen, Milliardär:innen und multinationale Konzerne lassen verlauten, dass wir jetzt handeln müssen. Aber sie schweigen darüber, dass es ihre Gier und ihr Raubbau an den natürlichen Reichtümern der Erde ist, der uns an diesen Punkt gebracht hat. Die von ihnen vorgebrachten Scheinlösungen für die Klimakrise würden – wenig überraschend – noch mehr Probleme für indigene Völker und die gesamte Menschheit bedeuten. Aber: Es geht auch anders! Kongress „Our Land, Our Nature“: melden Sie sich zur kostenlosen online-Teilnahme an! weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Weitreichende Entscheidungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Weitreichende EntscheidungenAlgerien bricht diplomatische Beziehungen zu Marokko ab: Am vergangenen Montag hat Algerien seine diplomatischen Beziehungen zu Marokko abgebrochen. Den Entschluss verkündete der algerische Außenminister Ramtane Lamamra auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Dabei warf Lamamra der marokkanischen Seite vor, einen systematischen Krieg gegen sein Heimatland zu führen und israelische Spionagesoftware gegen Algier einzusetzen. Das marokkanische Außenministerium bedauerte den Entschluss aus Algier und stufte die Entscheidung als völlig ungerechtfertigten Schritt ein. Allerdings waren dieser Eskalation in den vergangenen Monaten deutlich wahrnehmbare Spannungen vorausgegangen, somit kommt der jetzige, vorläufige Tiefpunkt der algerisch-marokkanischen Beziehungen nicht überraschend. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Weitreichende Entscheidungen weiterlesen

BioNTech: Starke Unterstützung für die Produktion von Impfstoffen in Afrika

BioNTech: Starke Unterstützung für die Produktion von Impfstoffen in AfrikaHeute trafen sich Paul Kagame, Präsident von Ruanda, Macky Sall, Präsident von Senegal, Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, und Werner Hoyer, Präsident der EIB, mit Uğur Şahin, CEO und Mitbegründer von BioNTech, in der Barenboim-Saïd-Akademie in Berlin, um über den Aufbau einer nachhaltigen Impfstoffproduktion für Afrika zu sprechen. BioNTech hat sein Engagement bekräftigt, alle Impfstoffe aus der Entwicklung seiner Malaria- und Tuberkulose-Impfstoffkandidaten auf dem afrikanischen Kontinent herzustellen. BioNTech: Starke Unterstützung für die Produktion von Impfstoffen in Afrika weiterlesen

Compact with Africa: Umdenken in den aktuellen afrikapolitischen Debatten!

Compact with Africa: Umdenken in den aktuellen afrikapolitischen Debatten!
©Rilsonav/Pixabay

„Der ,Compact with Africa‘ bleibt eine Leerstelle für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Investitionspolitik. Der Ausbau der Zusammenarbeit mit ein paar wenigen, vermeintlichen Reform-Champions wird den Herausforderungen auf dem afrikanischen Kontinent nicht gerecht. Investitionen allein bringen noch keine nachhaltigen Arbeitsplätze. Die an die Initiative gestellten Erwartungen konnten so nie erfüllt werden. Auch innerhalb der G20 bleibt der ,Compact with Africa‘ ein Flop. So konnte Deutschland kein weiteres G20-Land für die Initiative gewinnen. Compact with Africa: Umdenken in den aktuellen afrikapolitischen Debatten! weiterlesen

IPG-Journal: Afrika-Pakt der G20 muss die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen.

IPG-Journal: Afrika-Pakt der G20 muss die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen.
Die Menschen und ihre Bedürfnisse berücksichtigen …

Sonst drohen alte Fehler wiederholt zu werden. Über sechzig Jahre nach der Unabhängigkeit leiden die meisten afrikanischen Länder immer noch unter Problemen wie mangelnder Entwicklung, einer enormen Infrastruktur- und Technologielücke sowie hoher Schuldenbelastung. Diese Lage wird durch eine Vielzahl externer Schocks stetig verschärft. Die bis jetzt von der internationalen Gemeinschaft vorgeschlagenen Lösungen haben eins gemeinsam: sie sind völlig ineffektiv. IPG-Journal: Afrika-Pakt der G20 muss die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen. weiterlesen

Handel zwischen Afrika und Deutschland wieder auf Wachstumskurs

Handel zwischen Afrika und Deutschland wieder auf WachstumskursAm heutigen Freitag findet die 4. Konferenz zum „G20 Compact with Africa (CwA)“ im Bundeskanzleramt statt. Die Vorzeichen der hybriden Veranstaltung sind deutlich besser, als viele noch vor einem Jahr erwarten konnten. Die Wirtschaft in Afrika scheint sich langsam von den Folgen der anhaltenden Corona-Krise zu erholen. Sowohl die Konjunkturprognosen als auch die Handels- und Investitionsdaten zeigen eine positive Tendenz. Handel zwischen Afrika und Deutschland wieder auf Wachstumskurs weiterlesen

Gemeinsam für nachhaltiges Wachstum in Afrika: Fragen und Antworten zur heutigen „Compact with Africa“-Konferenz

Gemeinsam für nachhaltiges Wachstum in Afrika: Fragen und Antworten zur heutigen  „Compact with Africa“-KonferenzBessere Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Beschäftigung in Afrika: Das ist das Anliegen einer Konferenz, zu der Kanzlerin Merkel heute afrikanische Staats- und Regierungschefs sowie Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und internationalen Organisationen eingeladen hat. Die Initiative „Compact with Africa“ entstand 2017 unter der deutschen G20-Präsidentschaft. Gemeinsam für nachhaltiges Wachstum in Afrika: Fragen und Antworten zur heutigen „Compact with Africa“-Konferenz weiterlesen

Mohamedou Slahi, Beduinensohn aus Mauretanien, Ingenieur in Deutschland, Gefangener in Guantanamo – eine Lebensgeschichte

Mohamedou Slahi, Beduinensohn aus Mauretanien, Ingenieur in Deutschland, Gefangener in Guantanamo – eine Lebensgeschichte

Es klingt wie ein Einwanderer-Märchen: Mohamedou Slahi stammt aus einem der ärmsten Länder der Welt. Der Sohn eines mauretanischen Kamelhirten kommt mit einem Stipendium nach Deutschland und studiert Elektrotechnik in Duisburg. Am Fraunhofer Institut wird er Ingenieur, seine Kolleginnen und Kollegen nennen ihn den „Formelzauberer“. Auf den ersten Blick eine Erfolgsgeschichte. Doch in Wahrheit führt Slahi ein Parallelleben, das ihm zum Verhängnis wird. Und am Ende steht Mohamedou Slahi im Zentrum der Weltgeschichte, wird im US-amerikanischen Gefangenenlager Guantanamo Bay 14 Jahre lang inhaftiert – ohne, dass je Anklage erhoben wird. Mohamedou Slahi, Beduinensohn aus Mauretanien, Ingenieur in Deutschland, Gefangener in Guantanamo – eine Lebensgeschichte weiterlesen

Hissène Habré / Tschad: Der einzige afrikanische Diktator, der vor Gericht gestellt, verurteilt und inhaftiert wurde

Hissène Habré / Tschad: Der einzige afrikanische Diktator, der vor Gericht gestellt, verurteilt und inhaftiert wurde
© Reagan White House Photographs

Hissène Habré starb am 24. August 2021 in Dakar, Senegal, wo er eine lebenslange Haftstrafe verbüßte. Der Mann, der während seiner achtjährigen Schreckensherrschaft von 1982 bis 1990 für den Tod von fast 40.000 Menschen im Tschad verantwortlich war, erlag dem Covid-19. Seine Opfer starben durch die gefürchtete politische Polizei, die er eingerichtet hatte, die DDS (Direktion für Dokumentation und Sicherheit). Wer war Hissène Habré? Wie ist er an die Macht gekommen, und zwar mit der Unterstützung der westlichen Mächte, die ihn zugunsten von Idriss Deby, der ihn stürzen wollte, im Stich gelassen haben? Ein Rückblick auf das Leben des einzigen afrikanischen Diktators, der in Afrika vor Gericht gestellt und verurteilt wurde. Hissène Habré / Tschad: Der einzige afrikanische Diktator, der vor Gericht gestellt, verurteilt und inhaftiert wurde weiterlesen

Deutschland und Namibia schließen Wasserstoff-Partnerschaft

Deutschland und Namibia schließen Wasserstoff-Partnerschaft
Martin Andjaba, Botschafter der Republik Namibia, Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der Beauftragte Grüner Wasserstoff im BMBF, Stefan Kaufmann © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der Generaldirektor der namibischen Planungskommission Obeth M. Kandjoze haben eine Wasserstoff-Partnerschaft zwischen Deutschland und Namibia abgeschlossen und hierzu am 25.08.2021 in Windhoek und Berlin eine gemeinsame Absichtserklärung (Joint Communiqué of Intent, „JCoI“) unterzeichnet. Deutschland und Namibia schließen Wasserstoff-Partnerschaft weiterlesen

Afrika-Lesetipp/stern: Sehr guter Kommentar zur Aufnahme von Afghanistan-Flüchtlingen durch afrikanische Länder

Afrika-Lesetipp/stern: Sehr guter Kommentar zur Aufnahme von Afghanistan-Flüchtlingen durch afrikanische LänderUganda nimmt mehrere Tausend Afghanen auf. 250 weitere Geflüchtete, Schüler, Lehrer und Eltern zumeist, sind gerade auf dem Weg nach Ruanda – auch das Nachbarland von Uganda will helfen. Und bei uns wird weiter Angst vor „2015“ geschürt. Das darf nicht sein. Afrika-Lesetipp/stern: Sehr guter Kommentar zur Aufnahme von Afghanistan-Flüchtlingen durch afrikanische Länder weiterlesen

Burkina Faso/Terrorismus: Dschihadistische Gruppen verwenden Waffen aus europäischer Produktion

Burkina Faso/Terrorismus: Dschihadistische Gruppen verwenden Waffen aus europäischer ProduktionAmnesty International hat eine Untersuchung über die Herkunft der von dschihadistischen Gruppen in der Sahelzone verwendeten Waffen durchgeführt. Der sahelische Zweig der Gruppe „Islamischer Staat“ und die mit Al-Qaida verbundene JNIM verwenden Waffen aus europäischer Produktion, insbesondere aus Serbien, so die am Dienstag, 24. August 2021, veröffentlichten Ergebnisse. Burkina Faso/Terrorismus: Dschihadistische Gruppen verwenden Waffen aus europäischer Produktion weiterlesen

Ethiopian Airlines errichtet Afrikas größtes Zentrum für die Umwandlung von Passagier- in Frachtflugzeuge

Ethiopian Airlines errichtet Afrikas größtes Zentrum für die Umwandlung von Passagier- in FrachtflugzeugeDie Covid-19-Krise hat das Luftfrachtgeschäft an seine Grenzen gebracht, da es zu einer Zeit, in der die weltweite Nachfrage stark gestiegen ist, an reinen Frachtflugzeugen mangelt. Ethiopian Airlines, unangefochtener Marktführer für Luftfracht in Afrika, will diese Lücke schließen. Ethiopian Airlines errichtet Afrikas größtes Zentrum für die Umwandlung von Passagier- in Frachtflugzeuge weiterlesen

Der Journalist Serge Daniel (Mali) wird „Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“

Der Journalist Serge Daniel (Mali) wird „Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres“Wie der französische Radiosender RFI bekanntgegeben hat, wird der Journalist Serge Daniel zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres (Ritter des Ordens der Künste und der Literatur) ernannt. Der Orden wird ihm von der französischen Kulturministerien überreicht. Der Journalist Serge Daniel (Mali) wird „Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“ weiterlesen

Tunesien: Inaktivität der Bundesregierung ignoriert Aufziehen der nächsten Krise

Tunesien: Inaktivität der Bundesregierung ignoriert Aufziehen der nächsten Krise„Die Verlängerung des von Präsident Kais Saied vor 30 Tagen verhängten Ausnahmezustands auf unbestimmte Zeit stellt die junge Demokratie in Tunesien vor eine große Bewährungsprobe. Es ist jetzt äußerst wichtig, dass der tunesische Präsident umgehend einen klaren Fahrplan vorlegt, um in den Rahmen der tunesischen Verfassung zurückzukehren. Ansonsten besteht die reale Gefahr, dass die demokratischen Institutionen Tunesiens schweren Schaden nehmen und das einzige demokratische Land Nordafrikas in autokratische Verhältnisse abrutscht. Tunesien: Inaktivität der Bundesregierung ignoriert Aufziehen der nächsten Krise weiterlesen

Afrika-Videotipp / ntv: Côte d’Ivoire – Werke mit politischer Botschaft – Künstler schafft Gemälde aus alten Flip-Flops

Afrika-Videotipp / ntv: Côte d’Ivoire - Werke mit politischer Botschaft - Künstler schafft Gemälde aus alten Flip-Flops
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Bevor Aristide Kouame sich in seinem Atelier an die Arbeit macht, liest er am Strand von Abidjan alte Flip-Flops auf. Afrika-Videotipp / ntv: Côte d’Ivoire – Werke mit politischer Botschaft – Künstler schafft Gemälde aus alten Flip-Flops weiterlesen

Geografie 6, setzen! – Für Armin Laschet liegt Landshut in Somalia

Geografie 6, setzen! - Für Armin Laschet liegt Landshut in Somalia
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Außenpolitik und Terror in der Vergangenheit waren u.a. Thema in der Rede des CDU-Vorsitzenden am Samstag zum Wahlkampfauftakt der Union: die Bundespolizei-Spezialeinheit GSG9 im Herbst 1977 habe „Deutsche aus der entführten Lufthansa-Maschine in Landshut befreit“. Na ja, Afrika ist groß, von Vielen oft als „Land“ zitiert, da kann man schon mal was verwechseln … Geografie 6, setzen! – Für Armin Laschet liegt Landshut in Somalia weiterlesen

Zentralafrika – CEMAC: Gipfeltreffen der Staatschefs drängt die Nachzügler zu Programmen mit dem IWF

Zentralafrika - CEMAC: Gipfeltreffen der Staatschefs drängt die Nachzügler zu Programmen mit dem IWFIm Abschlusskommuniqué des außerordentlichen Gipfeltreffens der Staatschefs der Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft Zentralafrikas (CEMAC), das am 18. August 2021 per Videokonferenz in Jaunde stattfand, werden die betroffenen Mitgliedstaaten in drei Absätzen am Ende des Dokuments aufgefordert, „die Programme mit dem IWF (Internationaler Währungsfonds) fertigzustellen und abzuschließen“. Übereinstimmenden Quellen zufolge ist der Abschluss neuer Programme mit dem IWF der Hauptgrund, der den kamerunischen Präsidenten Paul Biya, den derzeitigen Präsidenten der CEMAC, dazu veranlasst hat, diesen Gipfel auf Ersuchen der Bretton-Woods-Institution einzuberufen. Zentralafrika – CEMAC: Gipfeltreffen der Staatschefs drängt die Nachzügler zu Programmen mit dem IWF weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: Führungswechsel

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: FührungswechselOppositionsführer Hakainde Hichilema gewinnt Wahl in Sambia: Vergangenen Montagmorgen gab die sambische Wahlkommission (Electoral Commission of Zambia) bekannt, dass der Oppositionsführer Hakainde Hichilema die am 12. August abgehaltene Präsidentschaftswahl gewonnen hat. Damit setzte sich Hichilema bei seinem sechsten Antritt als Kandidat für das höchste Amt des Landes deutlich mit 59,38% gegen den amtierenden Präsidenten Edgar Lungu mit 38,33% durch. Bereits am Wochenende zeichnete sich der Wahlsieg des Herausforderers ab, der zuvor bei der Auszählung der Hälfte der Wahlkreise so weit in Führung lag, dass es keine Zweifel mehr an der Niederlage Lungus gab. Doch unklar blieb, ob der unterlegene Amtsinhaber das Wahlergebnis akzeptieren würde. Im Vorfeld der Wahl hatte Lungu eine Niederlage noch ausgeschlossen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: Führungswechsel weiterlesen

Gabun/Covid-19: Vollständige Aufhebung der Lockdown-Maßnahmen erst nach Impfung von 60% der Bevölkerung

Gabun/Covid-19: Vollständige Aufhebung der Lockdown-Maßnahmen erst nach Impfung von 60% der BevölkerungDie seit März 2020 eingeführten Maßnahmen gegen Covid-19 werden in Gabun erst dann vollständig aufgehoben, wenn die Zahl der geimpften Personen 60 % erreicht, kündigte der Präsident der Republik in seiner Rede am 16. August 2021 anlässlich des 61. Unabhängigkeitstags an. Gabun/Covid-19: Vollständige Aufhebung der Lockdown-Maßnahmen erst nach Impfung von 60% der Bevölkerung weiterlesen

CD-Tipp: BALAPHONICS „Spicy Boom Boom“

CD-Tipp: BALAPHONICS „Spicy Boom Boom“Zweites Album der vor allem durch internationale Liveshows bekannten, neunköpfigen, französischen Afrobeat-, World- und Brass-Formation BALAPHONICS. „Spicy Boom Boom“ erscheint passend zum bereits zehnjährigen Bandjubiläum und bewegt sich eingängig und tanzbar im  Afrobeat-Gewand zwischen World Music und Jazz mit Reggae Einflüssen.   CD-Tipp: BALAPHONICS „Spicy Boom Boom“ weiterlesen

13 europäische Länder leisten dringende Hilfe für Tunesien in der COVID-19-Pandemie

13 europäische Länder leisten dringende Hilfe für Tunesien in der COVID-19-PandemieDie Europäische Union und 13 EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, haben weitere Soforthilfen mobilisiert, um Tunesien bei der Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der besorgniserregenden Gesundheitslage im Land zu unterstützen. Die Hilfsaktion wird über das Katastrophenschutzverfahren der EU koordiniert. 13 europäische Länder leisten dringende Hilfe für Tunesien in der COVID-19-Pandemie weiterlesen

Tipp für Afrika-Geschäfte: G20 Investment Summit am 27. August

Tipp für Afrika-Geschäfte: G20 Investment Summit am 27. August
Beim letzten G20 Investment Summit 2019 hatte Bundeskanzlerin Merkel die afrikanischen Staats- und Regierungschefs noch physisch im Haus der Deutschen Wirtschaft getroffen – © DIHK / Jens Schicke

Wirtschaftsverbände organisieren Hybrid-Konferenz mit Kanzlerin: Wie ist es um die deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen bestellt? Status quo und Perspektiven können interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer Ende August beim „Compact with Africa“-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie hochrangigen Politikerinnen und Politikern aus zwölf afrikanischen Staaten diskutieren. Tipp für Afrika-Geschäfte: G20 Investment Summit am 27. August weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Ohne Zeitplan

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Ohne ZeitplanSudan beschließt Auslieferung von Omar Al-Bashir an Internationalen Strafgerichtshof: Die Übergangsregierung im Sudan hat am vergangenen Mittwoch die Auslieferung des ehemaligen Staatschefs Omar al-Bashir an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag beschlossen. Die Außenministerin Mariam al-Mahdi teilte der staatlichen Nachrichtenagentur Suna mit, dass das sudanesische Kabinett entschieden habe, neben al-Bashir auch alle weiteren Gesuchten wie den ehemaligen Innen- und Verteidigungsminister Abdel-Rahim Muhammad Hussein und den Sicherheitschef Ahmed Haroun an Den Haag zu übergeben. Die Entscheidung wurde in Khartum während des Besuchs von Karim Khan, dem neuen Chefankläger des IStGH, getroffen. Khan befand sich für die weitere Untersuchung des Darfur-Konflikts im Land. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Ohne Zeitplan weiterlesen

Ernährungskrise in Madagaskar: Ohne Visa muss Ärzte ohne Grenzen die Aktivitäten einstellen

Ernährungskrise in Madagaskar: Ohne Visa muss Ärzte ohne Grenzen die Aktivitäten einstellen
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Ohne Einreisevisa für internationale Mitarbeitende kann Ärzte ohne Grenzen die Aktivitäten inmitten einer ernsten Ernährungskrise in Süd-Madagaskar nicht fortsetzen. Seit März haben die Teams der Organisation rund 6.000 mangelernährte Kinder in den Provinzen Amboasary und Ambovombe medizinisch versorgt. Ärzte ohne Grenzen fordert die madagassischen Behörden auf, neue Einreisevisa schnellstmöglich auszustellen, um die medizinische Hilfe im Süden des Landes nicht zu gefährden. Ernährungskrise in Madagaskar: Ohne Visa muss Ärzte ohne Grenzen die Aktivitäten einstellen weiterlesen

Brände: Fußballstars machen sich für Algerien stark

Brände: Fußballstars machen sich für Algerien stark
©Screenshot twitter

Algerien wird seit mehreren Wochen von der dritten Welle der Covid-19-Pandemie schwer getroffen. Darüber hinaus wird der Norden des Landes seit Montag von einer Welle verheerender Brände heimgesucht, die bisher etwa 69 Todesopfer gefordert haben. Angesichts dieser kritischen und sich verschlimmernden Situation haben sich viele Fußballstars mobilisiert, um dem Land über die Seed Charity zu helfen. Brände: Fußballstars machen sich für Algerien stark weiterlesen

Afrika-Lesetipp: Afrikanisch-europäische Beziehungen seit dem Mittelalter

Afrika-Lesetipp: Afrikanisch-europäische Beziehungen seit dem Mittelalter„Die historischen Beziehungen zwischen Arabern und Deutschen sind gut erforscht, der Austausch mit dem Horn von Afrika dagegen kaum. Dabei entfalteten Deutsche und Äthiopier seit dem Mittelalter facettenreiche Kontakte“, schreibt Alfred Schlicht in der Zeitschrift „Zenith“. Afrika-Lesetipp: Afrikanisch-europäische Beziehungen seit dem Mittelalter weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Machtkämpfe

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: MachtkämpfeWahlkampf in Sambia spitzt sich weiter zu: Wenige Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl am 12. August verschärft sich die politische Lage in Sambia weiter. Der amtierende Präsident Edgar Lungu erlaubte am 1. August den Einsatz der Armee, der Luftwaffe und des Zivilschutzes, um die Polizei bei der Unterbindung der eskalierenden Gewalt zu unterstützen. Zuvor waren am Samstag zwei Parteimitglieder der Regierungspartei Patriotic Front (PF) bei einem Angriff auf das PF-Wahlkampflager in der Hauptstadt Lusaka getötet worden. Vier Verdächtige wurden festgenommen, wobei es sich nach Angaben der örtlichen Polizei vermutlich um Mitglieder der rivalisierenden Oppositionspartei United Party for National Development (UPND) handle. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Machtkämpfe weiterlesen

Italien/Libyen: 1.000 Flüchtlinge können kommen dank Kirchenengagement

Italien/Libyen: 1.000 Flüchtlinge können kommen dank Kirchenengagement
Flüchtlinge und Helfer, die eine Einreise von Lesbos aus ermöglichten. ©Vatican News

Dank eines von Kirchen initiierten neuen humanitären Korridors können 1.000 Flüchtlinge von Libyen nach Italien kommen. Sie stammen aus verschiedenen Ländern mit humanitärem Notstand. Das Abkommen ermöglicht 1.000 Flüchtlingen aus verschiedenen Ländern, die sich derzeit in Libyen aufhalten, legal nach Italien einzureisen. Die Begünstigten würden von Partnern im Libanon und anderen Transitländern mit humanitärer Notlage ausgewählt, informierten die kirchlichen Partner in einer Aussendung, berichtet Vatican News. Italien/Libyen: 1.000 Flüchtlinge können kommen dank Kirchenengagement weiterlesen

Mali: Abfall als erneuerbare Energiequelle nutzen – Internationales Verbundprojekt der TH Köln

Mali: Abfall als erneuerbare Energiequelle nutzen - Internationales Verbundprojekt der TH KölnDie Stadt Bamako in Mali gehört zu einer der am schnellsten wachsenden Städten in Afrika und zählt heute mehr als zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Urbanisierung stellt die Stadt vor Herausforderungen: eine funktionierende Abfallwirtschaft muss bereitgestellt und eine sichere Energieversorgung gewährleistet werden. Im internationalen Verbundprojekt ERA-SOLMAB arbeiten die TH Köln, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die University of Sciences, Techniques and Technologies of Bamako (Mali) und die University of Tlemcen (Algerien) gemeinsam an Konzepten und Strategien für eine energetische Verwertung von Reststoffen. Mali: Abfall als erneuerbare Energiequelle nutzen – Internationales Verbundprojekt der TH Köln weiterlesen

Afrika-TVTipp / WDR: Afrikas geheimnisvolle Welten – Die Insel der Affen

Afrika-TVTipp / WDR: Afrikas geheimnisvolle Welten – Die Insel der AffenDoku, D 2019 – Donnerstag 5.8. – 20:15 – 21:00 – WDR: Vor der Küste Zentralafrikas liegt eine geheimnisvolle Insel im Atlantik: Bioko. Bedeckt von dichten Regenwäldern ist sie die Heimat für eine der seltensten Affenarten der Welt. Bisher gab es noch keinen Film über die vom Aussterben bedrohten Tiere: Drills – dies ist das erste intime Porträt und zeigt erstmals ihren Lebensraum, der zu den artenreichsten der Erde zählt. Die Küste der Insel ist jedes Jahr das Ziel zahlloser Meeresschildkröten, die hier ihre Eier ablegen. Afrika-TVTipp / WDR: Afrikas geheimnisvolle Welten – Die Insel der Affen weiterlesen

Erneute Hängepartie für Rettungsschiff Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE: 553 Gerettete müssen dringend von Bord gehen

Erneute Hängepartie für Rettungsschiff Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE: 553 Gerettete müssen dringend von Bord gehen
Unter den 14 geretteten Kindern unter 12 Jahren ist auch ein drei Monate altes Baby. © Flavio Gasperini / SOS MEDITERRANEE

Seit vier Tagen wartet die Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE auf einen sicheren Hafen für die 553 Menschen an Bord ihres Schiffes Ocean Viking. Bislang ist keine Lösung für die am Wochenende aus Seenot geretteten und erschöpften Menschen in Sicht. SOS MEDITERRANEE fordert die Schifffahrtsbehörden in aller Dringlichkeit auf, unverzüglich einen sicheren Ort für die zahlreichen Geretteten an Bord der Ocean Viking zuzuweisen, wie es das Seevölkerrecht vorschreibt. Die Seenotrettungsorganisation appelliert außerdem an die EU-Mitgliedstaaten, einen Ausschiffungs- und Verteilmechanismus für die Geretteten zu schaffen, der europäische Küstenstaaten wie Italien unterstützt. Erneute Hängepartie für Rettungsschiff Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE: 553 Gerettete müssen dringend von Bord gehen weiterlesen

Drastische Verschärfung der Kriminalisierung queerer Menschen in Ghana

Drastische Verschärfung der Kriminalisierung queerer Menschen in Ghana„Dieser Gesetzentwurf zur Verschärfung der ohnehin schon menschenrechtswidrigen Rechtslage gegenüber queeren Menschen in Ghana scheint den schlimmsten Träumen selbsternannter Tugendwächter entsprungen, die anderen Menschen Liebe missgönnen. Sollte dieser Entwurf angenommen werden, würde nicht nur die bereits bestehende Gefängnisstrafe für Homosexuelle drastisch angehoben, sondern auch das zivilgesellschaftliche Engagement für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans und intergeschlechtliche Personen wäre mit bis zu zehn Jahren Gefängnishaft strafbar … Drastische Verschärfung der Kriminalisierung queerer Menschen in Ghana weiterlesen

Kamerun: Ärzte ohne Grenzen muss Teams aus dem Nordwesten abziehen

Kamerun: Ärzte ohne Grenzen muss Teams aus dem Nordwesten abziehen
Screenshot / © MSF-Video

Ärzte ohne Grenzen sieht sich gezwungen, die verbleibenden Teams aus Nordwest-Kamerun abzuziehen. Die Aktivitäten der Organisation in der Region sind vor fast acht Monaten von den Behörden suspendiert worden. Die Menschen in Nordwest-Kamerun sind seit Jahren von bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Separatistengruppen betroffen. Kamerun: Ärzte ohne Grenzen muss Teams aus dem Nordwesten abziehen weiterlesen

Burkina Faso, 4. August vor 38 Jahren: Thomas Sankara kommt an die Macht

Burkina Faso, 4. August vor 38 Jahren: Thomas Sankara kommt an die Macht
© AFRICAKITOKO

Thomas Sankara, Spitzname „afrikanischer Che“, geboren 1949, war von 1983 bis 1987 Präsident von Burkina Faso (damals Obervolta). Vier Jahre Revolution, die die Strukturen dieser ehemaligen französischen Kolonie erschütterten und durch die Ermordung des Präsidenten und eines Dutzends seiner Gefährten beendet wurden. Burkina Faso, 4. August vor 38 Jahren: Thomas Sankara kommt an die Macht weiterlesen

Konflikte, Covid und Klimakrise: 17 afrikanische Länder von akuter Ernährungsunsicherheit bedroht

Konflikte, Covid und Klimakrise: 17 afrikanische Länder von akuter Ernährungsunsicherheit bedrohtNach Angaben der Vereinten Nationen ist in den nächsten vier Monaten in mindestens 17 afrikanischen Ländern mit einer akuten Ernährungsunsicherheit zu rechnen. Diese 17 Länder gehören zu den 23 „Hotspots des Hungers“ in der Welt, so ein neuer Bericht der FAO und des Welternährungsprogramms (WFP), der am Freitag, den 30. Juli 2021 veröffentlicht wurde. Konflikte, Covid und Klimakrise: 17 afrikanische Länder von akuter Ernährungsunsicherheit bedroht weiterlesen

Marokkanische Auszubildende im bayerischen Baugewerbe: Pilotprojekt erfolgreich gestartet

Marokkanische Auszubildende im bayerischen Baugewerbe: Pilotprojekt erfolgreich gestartet
Bei der Teilnehmerauswahl in Casablanca. Foto: GIZ

„Nicht nur Krieg, Gewalt und politische Verfolgung können zu Flucht und Vertreibung führen, auch Perspektivlosigkeit am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im Heimatland ist ein Beweggrund für Migration. Das Bayerische Baugewerbe will mit der Ausbildung marokkanischer Jugendlicher ein wenig dazu beitragen, die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen und langfristige Perspektiven für diese Jugendlichen zu schaffen. Wir sind der Überzeugung, dass von einer geregelten und sicheren Migration das Herkunftsland, der heimatliche baugewerbliche Mittelstand sowie Migrantinnen und Migranten gleichermaßen profitieren.“ Marokkanische Auszubildende im bayerischen Baugewerbe: Pilotprojekt erfolgreich gestartet weiterlesen

Gabun: Kein Scherz – Heilpraktiker heiratet 4 Frauen gleichzeitig!

Gabun: Kein Scherz - Heilpraktiker heiratet 4 Frauen gleichzeitig!
Bürgermeister Nziengui mit Mesmin Abessolo und seinen vier Frauen. ©screenshot

In den sozialen Netzwerken war an diesem Wochenende die polygame Eheschließung von Mesmin Abessolo, einem Heilpraktiker aus Gabun, DIE Attraktion. Die Ankündigung der Eheschließung, die seit längerem im Netz kursierte, wurde zunächst für eine Fakenews gehalten, aber weit gefehlt: am 31. Juli heiratete der junge Mann in seiner Konzession in Libreville tatsächlich vier Frauen auf einmal. Vor einer großen Menschenmenge gab er ihnen unter dem polygamen Regime mit Gütertrennung das Ja-Wort. Die Zeremonie dieser „anderen Art“ von Ehe wurde vom vierten stellvertretenden Bürgermeister der gabunischen Hauptstadt Libreville, Édouard Karim Nziengui, zelebriert. Gabun: Kein Scherz – Heilpraktiker heiratet 4 Frauen gleichzeitig! weiterlesen

Afrika / Uganda: Soziale Projekte während Corona? Studenten zeigen, dass es trotzdem geht.

Afrika / Uganda: Soziale Projekte während Corona? Studenten zeigen, dass es trotzdem geht.Studenten der WHU initiieren Crowdfunding-Projekt für Ausbildung Jugendlicher in Uganda: In Subsahara-Afrika finden jedes Jahr über 15 Millionen Jugendliche, die in den Arbeitsmarkt eintreten, keine Anstellung. Ein großer Teil der jungen Menschen lebt daher von weniger als 1,90 Dollar pro Tag. Meist gibt es ohnehin nur wenige Arbeitsplätze oder die Fähigkeiten der Jugendlichen entsprechen nicht den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Gleichzeitig haben die meisten Jugendlichen keinen Zugang zu einer Ausbildung. Häufig ist daher die einzige Möglichkeit – dafür ist in der Regel, wie in Europa, ein Mikrokredit nötig. Für die Jugendlichen besteht aufgrund ihrer Situation aber meist keinerlei Hoffnung auf solch eine finanzielle Unterstützung. Afrika / Uganda: Soziale Projekte während Corona? Studenten zeigen, dass es trotzdem geht. weiterlesen

Ein großer Schritt in Richtung freier Kapitalverkehr in Afrika

Ein großer Schritt in Richtung freier Kapitalverkehr in Afrika
Screenshot Web DirectFN

Am 30.07.2021 wurde eine Partnerschaft zwischen der ASEA (Association of African Stock Exchanges) und dem Unternehmen DirectFN zur Einrichtung einer Kursplattform für ganz Afrika (African Exchanges Linkage Project: AELP) unterzeichnet. Das AELP, ein echtes Instrument für die wirtschaftliche und finanzielle Integration in Afrika, ist eine gemeinsame Initiative von ASEA und der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), um u.a. das Liquiditätsproblem der afrikanischen Aktienmärkte anzugehen. Ein großer Schritt in Richtung freier Kapitalverkehr in Afrika weiterlesen

Internationaler Tag der afrikanischen Frauen: wie stehts mit Gleichstellung in der Politik?

Internationaler Tag der afrikanischen Frauen: wie stehts mit Gleichstellung in der Politik?
Yvonne Makolo, CEO RwandAir, ©twitter

Am 31. Juli wird in Afrika der Internationale Tag der afrikanischen Frauen gefeiert. Eine Veranstaltung, die bereits seit fast 60 Jahren stattfindet. Der Internationale Tag der afrikanischen Frauen wurde erstmals am 31. Juli 1962 begangen. An diesem Tag versammelten sich Hunderte von Frauen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent in Dar es Salaam, Tansania, um die spätere Panafrikanische Frauenorganisation zu gründen. Internationaler Tag der afrikanischen Frauen: wie stehts mit Gleichstellung in der Politik? weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30: Am seidenen Faden?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30: Am seidenen Faden?Politische Krise in Tunesien – Präsident entlässt Regierung: Tunesiens Präsident Kais Saied, hat in der Nacht zum Montag im Beisein von Armeegenerälen Premierminister Hichem Mechichi entlassen und die Arbeit des Parlaments für 30 Tage ausgesetzt. Außerdem wurde die Immunität aller Abgeordneten aufgehoben. Saied kündigte darüber hinaus an, die exekutiven Aufgaben zunächst selbst an der Seite eines neuen Premierministers übernehmen zu wollen sowie künftig das Amt des Generalstaatsanwaltes auszuüben. Saieds Handlungen folgen auf einen Tag teils gewaltsamer Proteste in mehr als 20 tunesischen Städten gegen Misswirtschaft, Korruption und die Handhabung der Corona-Pandemie durch die Regierung und die stärkste Partei im Parlament, die islamisch-konservative Ennahdha. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30: Am seidenen Faden? weiterlesen

Kritische Lücken im Schutz für Menschen auf der Flucht in der Sahelzone und in Ostafrika

Kritische Lücken im Schutz für Menschen auf der Flucht in der Sahelzone und in Ostafrika
Äthiopische Asylbewerber kommen in Somalia an, nachdem sie aus der Oromo-Region in Äthiopien geflohen sind. © UNHCR/Oualid Khelifi

Die Unterstützung von Opfern des Menschenhandels und anderen schutzbedürftigen Menschen entlang verschiedener Routen in der Sahelzone und in Ostafrika weist Lücken auf. Am 30. Juli, dem Welttag gegen den Menschenhandel, warnteUNHCR vor lebensbedrohlichen Lücken bei der Unterstützung von Opfern des Menschenhandels und anderen schutzbedürftigen Menschen entlang verschiedener Routen in der Sahelzone und in Ostafrika. Kritische Lücken im Schutz für Menschen auf der Flucht in der Sahelzone und in Ostafrika weiterlesen

IPG-Journal / Naher Osten/Nordafrika: Müssen wir uns noch vor dem IS fürchten?

IPG-Journal / Naher Osten/Nordafrika: Müssen wir uns noch vor dem IS fürchten?Das Terrornetzwerk des Islamischen Staats wurde in den letzten Jahren deutlich geschwächt. Am Ende ist er dadurch aber keineswegs. Am 19. Juli 2021, dem Vorabend des diesjährigen muslimischen Opferfestes, sprengte sich ein Selbstmordattentäter inmitten eines belebten Marktes in Sadr City in die Luft, einem Bagdader Stadtteil, der als Hochburg einer der größten schiitischen Strömungen des Irak gilt. Fast 100 Menschen kamen ums Leben. IPG-Journal / Naher Osten/Nordafrika: Müssen wir uns noch vor dem IS fürchten? weiterlesen

Côte d’Ivoire: Einkommen für Fairtrade-Kakaobauern steigt – höhere Kakaopreise dennoch dringend nötig

Côte d’Ivoire: Einkommen für Fairtrade-Kakaobauern steigt - höhere Kakaopreise dennoch dringend nötigFairtrade-Kakaobäuerinnen und -bauern im westafrikanischen Côte d’Ivoire haben ihr Einkommen in den letzten Jahren um 85 Prozent gesteigert. Der Anteil derer, die in extremer Armut leben, sank deutlich. Das zeigen Ergebnisse einer aktuellen Studie. Durchschnittlich lag das jährliche Haushaltseinkommen einer Kakaobauernfamilie 2020/2021 demnach bei 4.937 USD und damit 85 Prozent höher als im Untersuchungszeitraum der Vergleichsstudie von 2016/2017. Côte d’Ivoire: Einkommen für Fairtrade-Kakaobauern steigt – höhere Kakaopreise dennoch dringend nötig weiterlesen

Video: Ex-Präsident Barack Obama wird strategischer Partner der NBA Africa

Video: Ex-Präsident Barack Obama wird strategischer Partner der NBA AfricaJOHANNESBURG, Südafrika, 28. Juli 2021/ — Die National Basketball Association (NBA) gab heute bekannt, dass der ehemalige Präsident Barack Obama der NBA Africa als strategischer Partner beigetreten ist. Präsident Obama wird einen Beitrag zu den Bemühungen der Liga um soziale Verantwortung auf dem Kontinent leisten, einschließlich Programmen und Partnerschaften zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der wirtschaftlichen Integration. In dieser Eigenschaft wird Präsident Obama eine Minderheitsbeteiligung an dem neuen Unternehmen halten. Video: Ex-Präsident Barack Obama wird strategischer Partner der NBA Africa weiterlesen

Kampf gegen den Terrorismus in Burkina Faso: Bewegung will Bevölkerung bewaffnen

Kampf gegen den Terrorismus in Burkina Faso: Bewegung will Bevölkerung bewaffnenDie sogenannte Union für die Befreiung von Burkina Faso (ULBF) hat am Dienstag, den 27. Juli 2021, in Ouagadougou eine Pressekonferenz abgehalten, um ihre Vision und ihr Projekt für den Kampf gegen den Terrorismus vorzustellen, der vorsieht, dass die Bevölkerung zu den Waffen greift. Kampf gegen den Terrorismus in Burkina Faso: Bewegung will Bevölkerung bewaffnen weiterlesen

Panafrikanische Fußballschulmeisterschaft für die afrikanische Jugend geplant

Panafrikanische Fußballschulmeisterschaft für die afrikanische Jugend geplant7 Länder der Union der Westafrikanischen Fußballverbände (UWAF) und die Confederation of African Football (CAF) engagieren sich: um eine neue Generation junger Afrikaner zu fördern, entwickelt die CAF einen Fußballwettbewerb, der in Schulen auf dem gesamten Kontinent eingeführt werden soll. Die CAF Pan-African Interschool Championship wird ein interkontinentales Schulfußballturnier sein, das für Jungen und Mädchen offen ist. CAF-Präsident Patrice Motsepe ist überzeugt, dass der Fußball die Macht hat, die Geschichte des Kontinents zu verändern. Panafrikanische Fußballschulmeisterschaft für die afrikanische Jugend geplant weiterlesen

Politische Eskalation in Tunesien: Deutschland und EU müssen dringend helfen

Politische Eskalation in Tunesien: Deutschland und EU müssen dringend helfen

Der über Monate eskalierte Machtkampf in Tunesien führt die fragile Demokratie nun an den Rand einer massiven Krise. Die politische Auseinandersetzung zwischen dem Präsidenten Kais Saied auf der einen Seite und dem Ministerpräsidenten Hichem Mechichi auf der anderen Seite hat mit der Absetzung Mechichis und der Aussetzung der Parlamentsarbeit einen kritischen Punkt erreicht. Politische Eskalation in Tunesien: Deutschland und EU müssen dringend helfen weiterlesen

Video: Schnee und eisige Temperaturen in Südafrika!

Video: Schnee und eisige Temperaturen in Südafrika!In Südafrika wurden in den letzten Tagen Rekordtiefsttemperaturen gemessen, so der Wetterdienst des Landes, der auch Schneefall meldete. Neunzehn Rekordtiefsttemperaturen wurden in mehreren Teilen Südafrikas verzeichnet, teilte der südafrikanische Wetterdienst (SAWS) am 23. Juli mit. Video: Schnee und eisige Temperaturen in Südafrika! weiterlesen

Marokko verschiebt alle geplanten Festivitäten und Zeremonien anlässlich des Thronjubiläums

Marokko verschiebt alle geplanten Festivitäten und Zeremonien anlässlich des ThronjubiläumsDas Ministerium des königlichen Hauses, Protokoll und Kanzlei kündigte am heutigen Samstag die Verschiebung aller Aktivitäten, Festlichkeiten und Zeremonien an, die anlässlich der Feier des 22. Jahrestages des Thronjubiläums geplant waren, und zwar aufgrund von Präventivmaßnahmen, bedingt durch die Entwicklung der Gesundheitslage. Marokko verschiebt alle geplanten Festivitäten und Zeremonien anlässlich des Thronjubiläums weiterlesen

Südafrika: Apotheke geplündert, Mauritier verliert über 170.000 Euro

Südafrika: Apotheke geplündert, Mauritier verliert über 170.000 EuroWährend der Unruhen in der vergangenen Woche in den beiden südafrikanischen Provinzen Kwazulu Natal und Gauteng wurden viele Lebensmittel- und Non-Food-Geschäfte geplündert, zerstört und sogar verbrannt. Auch ein Mauritier, Inhaber einer Apotheke in Durban, ist betroffen. Die Apotheke von Rajendraparsad Hurchund wurde geplündert und zerstört. Er schätzt seinen Verlust auf Rs 3 Millionen (über 170.000 Euro). Südafrika: Apotheke geplündert, Mauritier verliert über 170.000 Euro weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Komplott?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Komplott?Madagaskar – Attentat auf Präsidenten verhindert: Die Generalstaatsanwältin von Madagaskar teilte am Donnerstagmorgen mit, dass die lokalen Sicherheitsbehörden einen Anschlag auf Staatspräsident Andry Rajoelina vereitelt hätten. Gemäß Berthine Razafiarivony soll eine aus sechs Personen bestehende Gruppe geplant haben, verschiedene ranghohe madagassische Persönlichkeiten, unter ihnen Präsident Andry Rajoelina, zu ermorden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 29: Komplott? weiterlesen

Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen

Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen
©ia

FAIR & PRECIOUS, das Programm der ATIBT für die Förderung von zertifiziertem Holz aus dem Kongobecken: Die International Tropical Timber Technical Association (ATIBT) setzt sich mit ihren Aktionen weltweit aktiv gegen die Abholzung der Tropenwälder sowie den illegalen Holzhandel ein. Sie hat unter anderem das Fair&Precious-Programm ins Leben gerufen, das sich gezielt dem Schutz und der legalen Bewirtschaftung der nach wie vor bedrohten afrikanischen Wälder widmet. Sei es durch die Erhaltung geschützter Arten und Nutzungsflächen, den Schutz von Saatbäumen, schonende Abbaupraktiken oder 25- bis 30-jährigen Ruhezeiten: die Umsetzung all dieser Maßnahmen sowie die Beteiligung am Waldschutz und am Schutz der Biodiversität ermöglichen die Förderung von zertifiziertem und legalem Holz. Kamerun, Kongo und Gabun wollen ihre Tropenhölzer verantwortungsvoller nutzen weiterlesen

Burkina Faso: Rekordzahl an Menschen auf der Flucht vor anhaltender Gewalt

Burkina Faso: Rekordzahl an Menschen auf der Flucht vor anhaltender Gewalt
Binnenvertriebene Familien, die in einer Aufnahmestelle in Ouahigouya, Burkina Faso, leben. © UNHCR/Moussa Bougma

Die Angriffe auf Zivilistinnen und Zivilisten sowie Sicherheitskräfte durch dschihadistische Gruppen in Burkina Faso werden immer häufiger und gewaltsamer. Deshalb ruft UNHCR zu abgestimmten Maßnahmen auf, um einer Rekordzahl von Menschen zu helfen, die gezwungen sind, innerhalb des Landes und über internationale Grenzen zu fliehen. Burkina Faso: Rekordzahl an Menschen auf der Flucht vor anhaltender Gewalt weiterlesen

Madagaskar / Attentatsversuch auf Andry Rajoelina: zwei Franzosen verhaftet

Madagaskar / Attentatsversuch auf Andry Rajoelina: zwei Franzosen verhaftetDer Präsident der Republik Madagaskar, Andry Rajoelina, sei Ziel eines Attentats gewesen. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstagabend sagte die Generalstaatsanwältin des Berufungsgerichts, Berthine Razafiarivony, dass mehrere ausländische und madagassische Staatsangehörige einen Plan ausgebrütet haben, um hochrangige Persönlichkeiten zu eliminieren und zu neutralisieren, einschließlich des Staatsoberhauptes. Madagaskar / Attentatsversuch auf Andry Rajoelina: zwei Franzosen verhaftet weiterlesen

IPG-Journal / Südafrika: Nach der Krise ist vor der Krise

IPG-Journal / Südafrika: Nach der Krise ist vor der KriseVon wegen politische Befreiung: Strukturelle Ungleichheit und die Erosion staatlicher Strukturen haben Südafrika in einen Teufelskreis geführt: Der Haftantritt des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma am 7. Juli hat Südafrika in eine neue Welle gewalttätiger Proteste gestürzt. Mindestens 200 Menschen sind dabei bisher ums Leben gekommen, knapp 2 600 wurden festgenommen. Zumas Inhaftierung mag hierfür der Auslöser gewesen sein, ist aber nicht ihre alleinige Ursache und ist auch nicht das, was die Bevölkerung eigentlich umtreibt. IPG-Journal / Südafrika: Nach der Krise ist vor der Krise weiterlesen

Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBF

Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBFBei der heutigen WASCAL-Ministerkonferenz (West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use) in Ouagadougou, Burkina Faso, wurde auch der Grundstein für das neue Gebäude des WASCAL-Klimakompetenzzentrums gelegt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das westafrikanische Kompetenzzentrum für Klimawandel und angepasstes Landmanagement WASCAL gemeinsam mit elf westafrikanischen Partnerländern eingerichtet. Der moderne Neubau soll das Forschungs- und Datenzentrum von WASCAL beherbergen, an das auch eine Graduiertenschule für wissenschaftliches Datenmanagement angeschlossen wird. Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBF weiterlesen

Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt

Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt
In diesem kamerunischen Dorf leben nur noch Alte. Die Jüngeren sind ausgewandert nach Gabun.

Migrationsbewegungen in Westafrika und deren Ursachen stehen im Zentrum eines neuen internationalen Forschungsprojekts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Forschenden aus Burkina Faso, Deutschland, Ghana und Nigeria gehen der Frage nach, welchen Einfluss beispielsweise der Klimawandel auf Migration innerhalb des Kontinents hat und ob sich insgesamt zeitliche und räumliche Muster erkennen lassen. Ziel ist es auch, neue Steuerungsinstrumente zu entwickeln, um die Lage vor Ort zu verbessern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit rund zwei Millionen Euro. Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt weiterlesen

Verbundprojekt zur Mobilität in äthiopischen Städten mit fast 900.000 Euro gefördert

Verbundprojekt zur Mobilität in äthiopischen Städten mit fast 900.000 Euro gefördert
Studierende an der Uni Addis Abeba

Wie können digitale Planungsmethoden nachhaltige urbane Mobilitätskonzepte fördern und Stadtstrukturen optimieren? Auf welche Weise können diese Methoden in frühen Phasen bei der Planung äthiopischer Städte verankert werden? Forscherinnen und Forscher an der Bauhaus-Universität Weimar und an der in Äthiopien beschäftigen sich mit diesen Fragen im Vorhaben »INUMO – INTEGRIERTE URBANE MOBILITÄT – Digitale Methoden zur interaktiven Addis Abeba University Szenarienentwicklung einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur für neu entstehende Städte in Äthiopien«. Mit insgesamt rund 880.000 Euro wird das Projekt in den nächsten Jahren gefördert. Verbundprojekt zur Mobilität in äthiopischen Städten mit fast 900.000 Euro gefördert weiterlesen

Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf

Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf
Aufbau Solartainer®, © Africa GreenTec

Als Pionier für solare Mini-Grids auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt, projektiert und baut Africa GreenTec seit 2016 eigene ImpactSites, nachhaltige und holistische Energielösungen. Dadurch werden im Globalen Süden ganze Dorfgemeinschaften mit Strom, Kühlketten, Internet, Wasserpumpen und Trinkwasser versorgt – alles autark und ausschließlich durch Solarenergie betrieben. Africa GreenTec verlegt Produktion & Technik in den Senegal und baut eigene Ausbildungsakademie auf weiterlesen

Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet

Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet
Zwei erwachsene Männchen der Rekambo-Gruppe des Loango Chimpanzee Project in Gabun. © LCP, Lara M. Southern

Forschungsteam untersucht nun Einflüsse von Nahrungskonkurrenz und Klimawandel: Ein Forschungsteam der Universität Osnabrück und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig hat erstmals tödliche Angriffe von Schimpansen auf Gorillas in freier Wildbahn beobachtet. Ob dieses Verhalten auf die Konkurrenz um Nahrung oder einen durch den Klimawandel bedingten Rückgang der Produktivität des Regenwaldes zurückzuführen ist, soll nun näher erforscht werden. Gabun: Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet weiterlesen

Olympia: Torunarigha bei Testspiel rassistisch beleidigt

Olympia: Torunarigha bei Testspiel rassistisch beleidigtJordan Torunarigha, Spieler des Hertha BSC, wurde heute lt. einem tweet des Deutschen Fußball-Bundes beim letzten Testspiel der Olympia-Auswahl gegen Honduras in Wakayama rassistisch beleidigt. Torunarigha ist in Chemnitz geboren, sein Vater stammt aus Nigeria. Aufgrund dieses Vorfalls verließ das Team geschlossen den Platz. Olympia: Torunarigha bei Testspiel rassistisch beleidigt weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Ausnahmezustand

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: AusnahmezustandAusschreitungen in Südafrika: In Südafrika ist es nach der Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma die gesamte Woche über zu massiven Ausschreitungen gekommen. Insbesondere in der Heimatregion Zumas, der Provinz KwaZulu-Natal, sowie in den Städten Johannesburg und Pretoria wurden Geschäfte geplündert, Autos in Brand gesetzt und Einkaufszentren verwüstet. Die Unruhen kosteten bereits 117 Menschen das Leben, über 2000 Menschen wurden verhaftet. Zuma hatte sich vergangene Woche der Polizei gestellt, nachdem er auf Grund der Missachtung der Justiz zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt worden war. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Ausnahmezustand weiterlesen

US-Impfstofflieferungen nach Afrika: erste Lieferungen für Burkina Faso, Dschibuti und Äthiopien in Kürze

US-Impfstofflieferungen nach Afrika: erste Lieferungen für Burkina Faso, Dschibuti und Äthiopien in KürzeIn enger Zusammenarbeit zwischen der Afrikanischen Union (AU), dem African Vaccine Acquisition Trust (AVAT), COVAX und der US-Regierung werden die AU-Mitgliedsstaaten ca. 25 Millionen COVID-19-Impfstoffe erhalten, um die Impfabdeckung auf dem gesamten Kontinent zu verbessern – ein Beitrag zum AU-Ziel, mindestens 60 % der afrikanischen Bevölkerung zu impfen. Die Lieferungen dieser gespendeten Dosen folgen der Zusage des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Biden, vom Mai, weltweit 80 Millionen Dosen zu verteilen. US-Impfstofflieferungen nach Afrika: erste Lieferungen für Burkina Faso, Dschibuti und Äthiopien in Kürze weiterlesen

Berlin: Kundgebung am kommenden Montag fordert „Lufthansa abschiebefrei“

Berlin: Kundgebung am kommenden Montag fordert „Lufthansa abschiebefrei“Mit einer Kundgebung gegen die Lufthansa am Montag, 19. Juli, macht die Kampagne Lufthansa #abschiebefrei den nächsten Schritt. Die Berliner Gruppe No Border Assembly fordert Lufthansa auf, keine Abschiebeflüge mehr durchzuführen und sich klar gegen Rassismus zu positionieren. Mehr als 20 Organisationen haben sich bereits im letzten Jahr zum Kampagnenstart von Lufthansa #abschiebefrei angeschlossen. Nach einem Online-Twitter-Sturm in Juli 2020 und einer bundesweiten Posteraktion in November 2020 geht die Kampagne Lufthansa #abschiebefrei jetzt in die dritte Runde.
Wann: Montag, 19. Juli – 15:00: Demo-Startpunkt = Ringbahn (S+U)-Station Jungfernheide, 16:30: Kundgebung vor dem Lufthansa-Büro = Siemensdamm 62 und Nikolaus-Groß-Weg. Berlin: Kundgebung am kommenden Montag fordert „Lufthansa abschiebefrei“ weiterlesen

Afrika / Covid-19: Ruandas Hauptstadt Kigali vom 17. bis 26. Juli erneut im Lockdown

Afrika / Covid-19: Ruandas Hauptstadt Kigali vom 17. bis 26. Juli erneut im Lockdown
Kigali, © Portraitor/Pixabay

Die ruandischen Behörden haben angekündigt, die Hauptstadt Kigali und acht weitere Bezirke im ganzen Land ab Samstag, den 17. Juli, bis zum 26. Juli abzuriegeln, um die explosionsartige Zunahme der Covid-19-Fälle der letzten Wochen einzudämmen. Afrika / Covid-19: Ruandas Hauptstadt Kigali vom 17. bis 26. Juli erneut im Lockdown weiterlesen

Uni Bayreuth verleiht Ehrendoktorwürde an Professorin aus dem Senegal

Uni Bayreuth verleiht Ehrendoktorwürde an Professorin aus dem Senegal
©Fatou Sow

Die Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) und der Exzellenzcluster Afrika Multipel haben bekannt gegeben, dass Dr. Fatou Sow, Soziologin an der Cheikh Anta Diop-Universität in Dakar und am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Paris, von der Universität Bayreuth die BIGSAS Ehrendoktorwürde erhalten wird. Nachdem die BIGSAS-Mitglieder die Wissenschaftlerin einstimmig für die Auszeichnung nominiert hatten, nahm der Exzellenzcluster Afrika Multipel seine internationale Konferenz, bei der Fatou Sow am 14.07.2021 einen Keynote-Vortrag gehalten hat, zum Anlass, die Nominierung öffentlich zu machen. Der Festakt mit der offiziellen Verleihung ist für das Wintersemester 2021/22 geplant. Uni Bayreuth verleiht Ehrendoktorwürde an Professorin aus dem Senegal weiterlesen

Afrika-TV-Tipp: Tunesien im ARD-Weltspiegel am Sonntag, 18. Juli 2021, um 19:20 Uhr

Afrika-TV-Tipp: Tunesien im ARD-Weltspiegel am Sonntag, 18. Juli 2021, um 19:20 UhrTunesien: Vor dem Kollaps? In Spanien, Italien und Griechenland füllen sich wieder die Strände – die Urlauber suchen in Europas Süden Erholung. Auf der anderen Seite des Mittelmeers, in Nordafrika, sieht es ganz anders aus: in Tunesien etwa sind die Sandstrände am Mittelmeer gähnend leer. In das kleine nordafrikanische Land, das so auf den Tourismus angewiesen ist, trauen sich nur noch wenige Touristen, meist aus Osteuropa. Afrika-TV-Tipp: Tunesien im ARD-Weltspiegel am Sonntag, 18. Juli 2021, um 19:20 Uhr weiterlesen

Zusagen zur Beendigung der Kinderehen im frankophonen Afrika

Zusagen zur Beendigung der Kinderehen im frankophonen AfrikaAnfang Juli versprachen Regierungen, philanthropische Organisationen und Vertreter des Privatsektors auf dem “ Forum Génération Égalité“ in Paris, in den nächsten fünf Jahren fast 40 Milliarden US-Dollar im Kampf gegen die Geschlechterungleichheit zu investieren. Ziel ist es, den Fortschritt bei den Rechten von Frauen und Mädchen zu beschleunigen, auf den Gebieten geschlechtsspezifische Gewalt, wirtschaftliche Ungleichheit und Zugang zu Bildung. Verheiratung von Mädchen sind ein Beispiel für eine weit verbreitete und zutiefst schädliche Praxis, die mit besonderer Dringlichkeit angegangen werden sollte. Die Raten der Frühehen sind in vielen afrikanischen Ländern seit mehreren Jahrzehnten konstant hoch. Zusagen zur Beendigung der Kinderehen im frankophonen Afrika weiterlesen

Zwei Drittel der HIV-Infizierten leben in Subsahara-Afrika – Covid-19 verdoppelt Sterberisiko

Zwei Drittel der HIV-Infizierten leben in Subsahara-Afrika - Covid-19 verdoppelt SterberisikoLaut des heute veröffentlichten UNAIDS-Berichtes haben Menschen, die mit HIV leben, ein doppelt so hohes Risiko an Covid-19 zu sterben wie die Allgemeinbevölkerung. Die meisten von ihnen hatten Mitte 2021 keinen Zugang zu Covid-19 Impfstoffen. Besonders betroffen sind Menschen in Afrika südlich der Sahara. Dort leben zwei Drittel (67 Prozent) der Menschen, die mit HIV infiziert sind. Mädchen und junge Frauen in dieser Region trifft es besonders hart: Sechs von sieben HIV-Neuinfektionen bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren betreffen Mädchen. Zwei Drittel der HIV-Infizierten leben in Subsahara-Afrika – Covid-19 verdoppelt Sterberisiko weiterlesen

Proteste in Berlin und USA: Nobelpreisträger und NGOs fordern Bundeskanzlerin Merkel zur Freigabe der Impfpatente auf

Proteste in Berlin und USA: Nobelpreisträger und NGOs fordern Bundeskanzlerin Merkel zur Freigabe der Impfpatente auf
Screenshot People’s Vaccine

Friedensnobelpreisträger Professor Mohammad Yunus und 65 führende zivilgesellschaftliche Organisationen der People’s Vaccine Alliance fordern anlässlich Bundeskanzlerin Merkels Treffen mit US-Präsident Biden an diesem Donnerstag die deutsche Bundesregierung auf, die Patente auf COVID-19-Impfstoffe auszusetzen. Die gesamte Woche über finden Protestaktionen in Deutschland und den USA statt, um den Druck auf Merkel zu erhöhen, sich der Biden-Administration anzuschließen und einen Verzicht auf Patente bei der Welthandelsorganisation (WTO) zu unterstützen. Proteste in Berlin und USA: Nobelpreisträger und NGOs fordern Bundeskanzlerin Merkel zur Freigabe der Impfpatente auf weiterlesen

UN-REPORT: In Afrika ist die Zahl der an Hunger leidenden Menschen am stärksten angestiegen

UN-REPORT: In Afrika ist die Zahl der an Hunger leidenden Menschen am stärksten angestiegen
© ia

Weltweit leiden rd. 690 Mio. Menschen an Hunger – Erreichen des nachhaltigen Entwicklungsziels, den Hunger zu beenden, ist in Gefahr: Laut dem am 13.07.21 veröffentlichten UN-Report „Die Situation der Nahrungssicherheit und Ernährung in der Welt” leiden immer mehr Menschen an Hunger. Die Zahl chronisch unterernährter Menschen ist in den letzten fünf Jahren um mehrere zehn Millionen angestiegen. Gleichzeitig ist die Bevölkerung von Ländern rund um die Welt von unterschiedlichen Formen von Mangelernährung betroffen. Dies gefährdet das Ziel, bis 2030 den Hunger auf der Welt zu beenden. UN-REPORT: In Afrika ist die Zahl der an Hunger leidenden Menschen am stärksten angestiegen weiterlesen

PRO ASYL prangert an: Schwarz-Rot trennt Flüchtlingsfamilien auf Jahre

PRO ASYL prangert an: Schwarz-Rot trennt Flüchtlingsfamilien auf JahreZum Ende der Legislaturperiode zieht PRO ASYL eine kritische Bilanz zum Familiennachzug für Geflüchtete und wirft der schwarz-roten Koalition vor, das Zusammenkommen von getrennten Flüchtlingsfamilien systematisch zu verhindern und Mütter, Väter und Kinder in schier endlose Warteschleifen zu verbannen. Aber: Das Grundrecht auf Familie gilt für alle, das Warten muss ein Ende haben. PRO ASYL prangert an: Schwarz-Rot trennt Flüchtlingsfamilien auf Jahre weiterlesen

Elektromobilität aus Afrika für Afrika: Fünf afrikanische Startups erhalten Innovationspreis für E-Mobilitätslösungen

Elektromobilität aus Afrika für Afrika: Fünf afrikanische Startups erhalten Innovationspreis für E-Mobilitätslösungen
3-D gedruckte Drohnen aus lokalen recycelten Materialien, ©Mikromeg

Der E-Mobility Innovation Award 2021 zeichnet afrikanische Unternehmen mit innovativen E-Mobilitätslösungen und nachhaltigen Geschäftsmodellen aus. Im ersten Wettbewerb der Siemens Stiftung im Bereich Elektromobilität erhalten fünf afrikanische Sozialunternehmen Preisgelder zwischen 10.000 und 50.000 Euro, um ihre Produkte und Dienstleistungen weiter auszubauen und auf dem Markt zu etablieren. Die Gewinnerinnen und Gewinner zeichnen sich durch innovative Lösungen sowie nachhaltige und inklusive Geschäftsmodelle aus. Insgesamt wurden über 100 Bewerbungen aus 19 afrikanischen Ländern eingereicht. Elektromobilität aus Afrika für Afrika: Fünf afrikanische Startups erhalten Innovationspreis für E-Mobilitätslösungen weiterlesen

Marokko: Influencer Mustapha Semlali im Gefängnis wegen Verleumdung von Prinz Moulay Rachid

Marokko: Influencer Mustapha Semlali im Gefängnis wegen Verleumdung von Prinz Moulay Rachid
Screenshot youtube

Mustapha Semlali alias „Allal Al Qadous“ ist laut marokkanischer Justiz wegen Verleumdung des Prinzen Moulay Rachid zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 5.000 Dirham verurteilt worden. Auf seiner YouTube-Seite „3alal l9adoss“ beschuldigte der 53-Jährige ohne Beweise Prinz Moulay Rachid, die Mineralwasserquelle „Ain Ifrane“ im Mittleren Atlas an sich gerissen zu haben. Marokko: Influencer Mustapha Semlali im Gefängnis wegen Verleumdung von Prinz Moulay Rachid weiterlesen

Steuertransparenz: 16 afrikanische Länder mit Vorbildcharakter

Steuertransparenz: 16 afrikanische Länder mit VorbildcharakterVon 141 Ländern weltweit erfüllen 16 afrikanische Länder die von Washington festgelegten Mindestanforderungen an die steuerliche Transparenz. Die Côte d‘Ivoire, Togo und Burkina Faso gehören zu den Ländern, die die Mindestanforderungen für fiskalische Transparenz erfüllen, so das US-Außenministerium in seinem Bericht über fiskalische Transparenz 2021. Steuertransparenz: 16 afrikanische Länder mit Vorbildcharakter weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Enttäuschte Hoffnungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Enttäuschte HoffnungenAm gestrigen Freitag feierte die Republik Südsudan das 10-jährige Jubiläum ihrer Unabhängigkeit von der Republik Sudan am 9. Juli 2011. Coronabedingt gab es keine offiziellen Feierlichkeiten, wie der Ministerrat bekannt gab, der im gleichen Zug auch die Vereidigung der Übergangslegitative auf unbestimmte Zeit verschob. An sich ein Tag der Freude, der allerdings von den enormen Herausforderungen überschattet wird, mit der die jüngste Nation in Afrika bis zum heutigen Tag zu kämpfen hat: Das Land leidet unter den Folgen eines Bürgerkriegs und sieht sich großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gegenüber: DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Enttäuschte Hoffnungen weiterlesen

Afrika/Fußball/Fall Kanga Guelor: Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) lehnt Berufung der DR Kongo ab

Afrika/Fußball/Fall Kanga Guelor: Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) lehnt Berufung der DR Kongo abEpilog im Fall Kanga Guelor, der sich zwischen dem kongolesischen Verband für Verbandsfußball (Fecofa) und dem gabunischen Fußballverband (Fegafoot) abspielte: Am 8. Juli wies die Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) erneut die Demokratische Republik Kongo (DRKongo) zurück, die gegen ein Urteil des afrikanischen Fußballverbandes vom 26. Mai zugunsten der gabunischen Mannschaft Berufung eingelegt hatte. Afrika/Fußball/Fall Kanga Guelor: Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) lehnt Berufung der DR Kongo ab weiterlesen

Eurowings erweitert Marokko-Streckennetz

Eurowings erweitert Marokko-Streckennetz
© Eurowings

Vor dem Hintergrund weiterer Reiseerleichterungen entspannt sich in Europa die Pandemie-Situation deutlich. Dies macht nicht nur Urlaubsreisen wieder möglich, auch viele in Deutschland lebende Menschen können ihre ausländische Heimat jetzt endlich wieder besuchen. Eurowings hat jetzt neben weiteren Urlaubszielen auch Verbindungen nach Marrakesch in Marokko neu aufgenommen. Eurowings erweitert Marokko-Streckennetz weiterlesen

Stellenangebot: Hoffnungszeichen | Sign of Hope sucht Länderreferenten DR Kongo und Ruanda (m/w/d)

Stellenangebot: Hoffnungszeichen | Sign of Hope sucht Länderreferenten DR Kongo und Ruanda (m/w/d)Hoffnungszeichen | Sign of Hope ist eine christlich motivierte Organisation für Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Hoffnungszeichen engagiert sich von Konstanz aus weltweit für bedrängte und ausgebeutete Menschen. Stellenangebot: Hoffnungszeichen | Sign of Hope sucht Länderreferenten DR Kongo und Ruanda (m/w/d) weiterlesen

Video: Statements der Kanzlerin und des Staatspräsidenten der Republik Niger

Video: Statements der Kanzlerin und des Staatspräsidenten der Republik Niger
© Bundesregierung

Am Donnerstag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Staatspräsidenten der Republik Niger, Mohamed Bazoum, in Berlin empfangen. Merkel betonte, die Bundesrepublik stehe, mit Blick auf die regionale Sicherheitslage, weiter an der Seite Nigers und freue sich über die Stabilität der Regierung des Landes. Video: Statements der Kanzlerin und des Staatspräsidenten der Republik Niger weiterlesen

Angriffe auf und Entführungen von Kinder/n in West- und Zentralafrika sind ein zunehmendes Problem

Angriffe auf und Entführungen von Kinder/n in West- und Zentralafrika sind ein zunehmendes Problem
©UNICEF/Apochi Owoicho: Schüler der Urie-Grundschule im Bundesstaat Delta, Nigeria

Die Entführung von 150 Schülern aus einer Schule im nigerianischen Bundesstaat Kaduna am 5. Juli ist die jüngste in einer alarmierenden Serie von Entführungen und Angriffen auf Kinder, darunter auch Schulkinder, in Teilen West- und Zentralafrikas. Es ist zu befürchten, dass nichtstaatliche bewaffnete Gruppen und Konfliktparteien in Burkina Faso, Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo (DRK), Niger und Nigeria wie in den vergangenen Jahren in den kommenden Wochen, bevor die Regenzeit und Überschwemmungen ihre Bewegungsmöglichkeiten einschränken, diese Gewalt verstärken werden. Angriffe auf und Entführungen von Kinder/n in West- und Zentralafrika sind ein zunehmendes Problem weiterlesen

Menschenunwürdige Situation auf der Ocean Viking: 572 Menschen warten weiterhin verzweifelt auf Hafen

Menschenunwürdige Situation auf der Ocean Viking: 572 Menschen warten weiterhin verzweifelt auf Hafen
Die 572 Geretteten an Bord der Ocean Viking sind körperlich und seelisch am Ende ihrer Kräfte. Foto: Flavio Gasperini / SOS MEDITERRANEE

Die Geretteten auf dem Deck sind schutzlos der Sonne und dem Wellengang ausgesetzt, gestern Abend sprang ein Mann in akuter psychischer Not über Bord, die abgepackten Essensrationen gehen aus, und das Wetter verschlechtert sich: Mit 572 Geretteten an Bord wartet die Ocean Viking seit Montagfrüh auf einen sicheren Ort für die entkräfteten und vielfach verzweifelten Menschen. Luisa Albera, Such- und Rettungskoordinatorin auf dem Rettungsschiff von SOS MEDITERRANEE, der Ocean Viking ist entsetzt, dass die 572 geretteten Menschen so lange an Bord auf einen Hafen warten müssen. Menschenunwürdige Situation auf der Ocean Viking: 572 Menschen warten weiterhin verzweifelt auf Hafen weiterlesen

„afriZert“: neuer Zertifikatsstudiengang zu Afrika-Themen für alle bayerischen Studierenden

„afriZert“: neuer Zertifikatsstudiengang zu Afrika-Themen für alle bayerischen StudierendenKünftig können Studierende aller bayerischen Universitäten und Hochschulen von der international vielbeachteten Afrika-Expertise der Universität Bayreuth (UBT) profitieren. Den Startschuss für die Entwicklung des neuen Studiengangs „afriZert“ gab der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, mit der Übergabe des Förderbescheids an Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible. Jetzt kann die Konzeptionierung, Entwicklung und Etablierung des fachstudienbegleitenden Afrika-fokussierten Zertifikatstudienprogramms „afriZert“ am Institut für Afrikastudien (IAS) der UBT beginnen. „afriZert“: neuer Zertifikatsstudiengang zu Afrika-Themen für alle bayerischen Studierenden weiterlesen

Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen – für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“

Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen - für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“Mit der Teilnahme von US-Präsident J. Biden in Cornwall hat der G7-Gipfel 2021 eine kompaktere internationale Ausstrahlung erfahren und die brennenden Herausforderungen zu Pandemie und Klimawandel aufgezeigt. Er richtete den Fokus auf die Erwartungen des afrikanischen Kontinents für Hilfe zum Wiederaufschwung nach Covid-19, zur Koordinierung der weltweiten Impfstoffsicherungen und auf die schwerwiegenden Klimaschäden. Es heißt auch, dass die Versuche von Präsident Biden, sich auf der internationalen Ebene zu profilieren, auch zum Vorteil für Afrika sein könnten. Analyse: G7-Summit 2021 mit kräftigen Impulsen – für Afrika der Weg zur „Neuen Seidenstraße“ weiterlesen

CEMAC-Kommission: 35% der Beamten nicht auf ihrem Posten

CEMAC-Kommission: 35% der Beamten nicht auf ihrem Posten
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Nach Angaben der Kommission der CEMAC (Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Kongo, Gabun, Äquatorialguinea und Tschad umfassend) unter Vorsitz des Gabuners Daniel Ona Ondo (Foto), sind 35 % ihrer Beamten nicht auf ihrem Posten. CEMAC-Kommission: 35% der Beamten nicht auf ihrem Posten weiterlesen

Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo – Folge 2: Im Reich der Menschenaffen

Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo - Folge 2: Im Reich der MenschenaffenExpeditionen ins Tierreich: Der Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen der Erde. Tief im Inneren der dichten Urwälder leben die nächsten Verwandten des Menschen, drei der vier Menschenaffenarten leben im Kongobecken. Afrika-TV-/Videotipp NDR: Mythos Kongo – Folge 2: Im Reich der Menschenaffen weiterlesen

Dringend Ausbildungsplätze (Elektroniker:in/Elektrotechniker:in) für junge Tunesier gesucht

Dringend Ausbildungsplätze (Elektroniker:in/Elektrotechniker:in) für junge Tunesier gesuchtFür das neue Ausbildungsjahr ab 1. August bzw. 1. September 2021 sucht das Projekt THAMM (Towards a Holistic Approach to Labour Migration Governance and Labor Mobility in North Africa) noch Plätze für rund 50 tunesische Auszubildende und FacharbeiterInnen aus dem Bereich Elektronik/Elektrotechnik in deutschen Unternehmen. Die TeilnehmerInnen sind alle zwischen 18 und 27 Jahre alt, haben Abitur und Deutschkenntnisse, die sie im Juni 2021 mit dem B1-Zertifikat abgeschlossen haben. Manche von ihnen haben in Tunesien sogar bereits eine technische Ausbildung und teilweise einen angewandten Bachelor im technischen Bereich Elektronik absolviert. Dringend Ausbildungsplätze (Elektroniker:in/Elektrotechniker:in) für junge Tunesier gesucht weiterlesen

Junge Welt: Schockierender Bericht über Arbeitsmigranten aus Afrika auf italienischen Feldern

Junge Welt: Schockierender Bericht über Arbeitsmigranten aus Afrika auf italienischen Feldern
© couleur / Pixabay

„Mehrmals täglich ohnmächtig“, titelt die junge Welt ihren Artikel vom 06. Juli 2021. „Auf italienischen Feldern schuften Landarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen. Immer wieder kommt es zu Todesfällen. Wie kürzlich in Apulien“. Junge Welt: Schockierender Bericht über Arbeitsmigranten aus Afrika auf italienischen Feldern weiterlesen

Cheb Khaled, König des Raï: seine Affinität zu Marokko kommt in Algerien nicht gut an

Cheb Khaled, König des Raï: seine Affinität zu Marokko kommt in Algerien nicht gut anKhaled Hadj Brahim, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Cheb Khaled“, ist ein Nordafrikaner zwischen zwei Ländern: Algerien, seinem Geburtsland, und Marokko, seiner Wahlheimat. Geboren am 29. Februar 1960 in Oran, Algerien, hat Khaled nie einen Hehl aus seiner Verbundenheit mit dem Königreich Marokko und seiner Freundschaft mit König Mohammed VI. gemacht. Aufgrunddessen hat Letzterer als Marokkaner eingebürgert, so dass der König des Raï nun einen marokkanischen Pass besitzt. Cheb Khaled, König des Raï: seine Affinität zu Marokko kommt in Algerien nicht gut an weiterlesen

Ruanda-Burundi: „Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und das Kriegsbeil zu begraben“

Ruanda-Burundi: "Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und das Kriegsbeil zu begraben“Ruanda und Burundi sind entschlossen, ihre bilaterale Zusammenarbeit zu stärken. Die beiden Staaten gingen diese Verpflichtung am 1. Juli anlässlich der Gedenkfeier zum 59. Jahrestag der Unabhängigkeit Burundis ein. Dies ist vielleicht das Ende eines langen Zyklus von Streitigkeiten zwischen Ruanda und Burundi. Der burundische Staatschef Evariste Ndayishimiye und der ruandische Premierminister Edouard Ngirente gaben eine Erklärung ab, die einen neuen Anfang in der Normalisierung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten markiert. Ruanda-Burundi: „Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und das Kriegsbeil zu begraben“ weiterlesen

572 Gerettete auf der Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE brauchen dringend einen sicheren Hafen

572 Gerettete auf der Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE brauchen dringend einen sicheren Hafen
Nach bis zu drei Tagen auf See ohne Wasser und Nahrung waren viele Gerettete entkräftet. Foto: Flavio Gasperini / SOS MEDITERRANEE

Nach sechs Rettungseinsätzen in weniger als fünf Tagen hat das Rettungsschiff Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE insgesamt 572 Gerettete an Bord, darunter 183 Minderjährige. Die aus sechs Seenotfällen in den maltesischen sowie der libyschen Such- und Rettungsgebieten geretteten, entkräfteten Menschen benötigen nun dringend einen sicheren Ort, an dem sie an Land gehen können. 572 Gerettete auf der Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE brauchen dringend einen sicheren Hafen weiterlesen

N’Djamena, Lagos, Libreville – die teuersten Städte in Afrika für Expats

N'Djamena, Lagos, Libreville - die teuersten Städte in Afrika für Expats
Blick auf Libreville

Dies geht aus der kürzlich veröffentlichten Studie der US-Vermögensverwaltungsfirma Mercer hervor, die die teuersten Städte der Welt zum Leben im Jahr 2021 für ausländische Arbeitskräfte ermittelt hat. Der Bericht enthält Rankings für 41 afrikanische Städte. N’Djamena, Lagos, Libreville – die teuersten Städte in Afrika für Expats weiterlesen

Besteuerung multinationaler Unternehmen: 19 afrikanische Länder sind dafür

Besteuerung multinationaler Unternehmen: 19 afrikanische Länder sind dafürNach zweitägigen Verhandlungen in Paris wurde ein globales Abkommen mit 130 Ländern aus der ganzen Welt über eine Reform der globalen Besteuerung erreicht, um die 100 größten multinationalen Unternehmen stärker und besser zu besteuern, wobei insbesondere die Einführung und effektive Anwendung einer globalen Mindeststeuer auf Grundlage der Gewinne dieser Unternehmen ab 2023 vorgesehen ist. Auf dem afrikanischen Kontinent sprechen sich 19 Länder für dieses Abkommen aus. Besteuerung multinationaler Unternehmen: 19 afrikanische Länder sind dafür weiterlesen

Tigray /Äthiopien: 1,7 Mio. auf der Flucht – 5,5 Mio. droht Hunger – UNHCR weitet Nothilfe aus

Tigray /Äthiopien: 1,7 Mio. auf der Flucht - 5,5 Mio. droht Hunger - UNHCR weitet Nothilfe ausSeit Anfang November 2020 wird in Tigray (Äthiopien) gekämpft, getroffene Waffenruhen bleiben einseitig und brüchig. Der seit Monaten anhaltende Konflikt, die Vertreibungen und der eingeschränkte humanitäre Zugang haben zu akuter Ernährungsunsicherheit geführt, die die Region an den Rand einer Hungersnot gebracht hat. Mehr als 90 Prozent der Ernte von Tigray für 2020 gingen verloren, da der Konflikt zu Beginn der Erntesaison begann und bewaffnete Gruppen Berichten zufolge alle Lebensmittelvorräte geplündert haben, die sie unterwegs fanden. Etwa 5,5 Millionen Menschen droht nun Hunger. Der Hilfsbedarf steigt täglich, zusätzliche Hilfen sind dringend erforderlich, appelliert die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn. Tigray /Äthiopien: 1,7 Mio. auf der Flucht – 5,5 Mio. droht Hunger – UNHCR weitet Nothilfe aus weiterlesen

Aktuelle RKI-Liste: Welche Länder in Afrika sind wie eingestuft?

Aktuelle RKI-Liste: Welche Länder in Afrika sind wie eingestuft?Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete gelten für nicht notwendige, touristische Reisen aufgrund von Covid-19 grundsätzlich für Länder, die von der Bundesregierung als Hochinzidenzgebiet oder als Virusvariantengebiet eingestuft sind. Für Länder, die zwar als Risikogebiet – aber weder als Hochinzidenz noch als Virusvariantengebiet – eingestuft sind, wird von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten, sofern nicht eine sicherheitsrelevante strengere Empfehlung gilt. Aktuelle RKI-Liste: Welche Länder in Afrika sind wie eingestuft? weiterlesen

Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzieren

Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzierenNach Angaben der Weltbank könnte sich die Weltwirtschaft 2,7 Billionen Dollar an Verlusten ersparen, wenn die „Ökosystemleistungen“ der Natur besser geschützt würden. Das BIP der afrikanischen Länder südlich der Sahara, die den Folgen des Klimawandels ohnehin schon besonders ausgesetzt sind, könnte bis 2030 aufgrund der Degradation der natürlichen Ökosysteme um 9,7 % pro Jahr sinken. Darauf hat die Weltbank in einem am 1. Juli 2021 veröffentlichten Bericht hingewiesen. Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzieren weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Die Karten werden neu gemischt

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Die Karten werden neu gemischtWende im Tigray-Konflikt: In Äthiopien ist es am vergangenen Montag zu einem Wendepunkt im Tigray-Konflikt gekommen. Der militärische Arm der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) hat die Regionalhauptstadt Mekelle aus den Händen der äthiopischen Streitkräfte zurückerobert. Die äthiopische Armee hatte die Provinzhauptstadt vor rund sieben Monaten mit Unterstützung des eritreischen Militärs eingenommen. Nur kurze Zeit nach der militärischen Niederlage rief die Zentralregierung von Präsident Abiy Ahmed eine einseitige und bedingungslose Waffenruhe bis zum Ende der anstehenden Erntesaison aus. Der Waffenstillstand soll laut Zentralregierung zum einen dazu beitragen, den Zugang für humanitäre Hilfe zu verbessern und zum anderen den raschen Wiederaufbau der Region ermöglichen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Die Karten werden neu gemischt weiterlesen

Buchtipp: Mbwa wa Africa – Einblicke in das Leben von Straßenhunden in Tansania

Buchtipp: Mbwa wa Africa - Einblicke in das Leben von Straßenhunden in TansaniaJessica Hofmann berichtet in „Mbwa wa Africa“ von Straßenhunden, Freiwilligenarbeit und Tierrettung in Afrika. Dieses Buch erzählt den Leser:innen die fast unglaubliche, aber wahre Geschichte vom Leben zweier junger Straßenhunde in Tansania, die nach dem Tod ihrer Mutter gemeinsam mit ihren Geschwistern verzweifelt versuchen zu überleben. Nach Kämpfen mit der Realität und sich selbst haben sie endlich das Glück, von den Helden von Mbwa wa Africa Animal Rescue gerettet zu werden. Buchtipp: Mbwa wa Africa – Einblicke in das Leben von Straßenhunden in Tansania weiterlesen

AGYLE – neues afrikanisch-deutsches Führungskräfteprogramm gestartet

AGYLE - neues afrikanisch-deutsches Führungskräfteprogramm gestartet
Screenshot youtube-trailer

Eine florierende Start-up- und Tech-Szene, der selbstverständliche Umgang mit digitalen Kommunikationstools sowie neue Kryptowährungen und mobile Bezahldienste: Eine gut ausgebildete, junge afrikanische Bevölkerung betritt die internationale Bühne mit hoher Innovationskraft und Dynamik. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und den afrikanisch-deutschen Dialog auf ein neues Level zu heben, starten die Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) und Deutschland – Land der Ideen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erstmals ein gemeinsames Programm zum Aufbau eines Business-Netzwerks für junge Führungskräfte aus Deutschland und zunächst drei afrikanischen Ländern des Compact with Africa. AGYLE – neues afrikanisch-deutsches Führungskräfteprogramm gestartet weiterlesen

Gabun / Gescheiterter Putsch von 2019: Kelly Ondo Obiang und Mitangeklagte zu 15 Jahren Gefängnis und Ausschluss aus der Armee verurteilt

Gabun / Gescheiterter Putsch von 2019: Kelly Ondo Obiang und Mitangeklagte zu 15 Jahren Gefängnis und Ausschluss aus der Armee verurteiltKelly Ondo Obiang (Foto), Dimitri Nze Mekom und Bidima Manongo, die Organisatoren des Putschversuchs vom Januar 2019 in Gabun, wurden am 1. Juli 2021 vom Militärsondergericht zu 15 Jahren Haft verurteilt. Sie wurden alle des Diebstahls, der kriminellen Verschwörung, der Entführung und der Untergrabung der Staatssicherheit für schuldig befunden und müssen außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 31 Mio. FCFA (rd. 47.000 Euro) als Schadensersatz an den Staat zahlen. Sie wurden auch aus der Armee ausgeschlossen. Gabun / Gescheiterter Putsch von 2019: Kelly Ondo Obiang und Mitangeklagte zu 15 Jahren Gefängnis und Ausschluss aus der Armee verurteilt weiterlesen

Einreisebestimmungen nach Tunesien ab 1. Juli 2021

Einreisebestimmungen nach Tunesien ab 1. Juli 2021Ab dem 1. Juli gelten folgende Einreisebestimmungen nach Tunesien:
Allgemein:
– Alle Einreisenden müssen das Einreiseformular des tunesischen Gesundheitsministeriums online ausfüllen und ausdrucken: https://app.e7mi.tn/
– Als Pauschalreise gilt auch, wenn Transfer, Flug und Hotel über verschiedene Veranstalter gebucht worden sind. Der Transfer muss von einer Incoming-Agentur übernommen werden.
– Strikte Einhaltung des Hygiene-Protokolls-Anti-Covid19 des tunesischen Tourismusministeriums Einreisebestimmungen nach Tunesien ab 1. Juli 2021 weiterlesen

Sudan: Schwere Stürme beschädigen Unterkünfte von 16.000 äthiopischen Flüchtlingen

Sudan: Schwere Stürme beschädigen Unterkünfte von 16.000 äthiopischen Flüchtlingen
©OCHA/Gabriela Vivacqua: Zehntausende von Flüchtlingen haben die äthiopisch-sudanesische Grenze überquert, um der Gewalt in der Region Tigray zu entkommen

Mehr als 16.000 äthiopische Flüchtlinge, die in den Flüchtlingslagern Um Rakuba und Tunaydbah im Ostsudan leben, wurden über mehrere Wochen von Stürmen heimgesucht, die ihre Zelte dem Erdboden gleichgemacht, ihr Hab und Gut weggespült und die Infrastruktur zerstört haben. „Die Stürme begannen im Mai und verstärkten sich im Juni“, sagte UNHCR-Sprecher Boris Cheshirkov bei einer Pressekonferenz in Genf. Sudan: Schwere Stürme beschädigen Unterkünfte von 16.000 äthiopischen Flüchtlingen weiterlesen

EU unterstützt Mosambik mit humanitärer Luftbrücke

EU unterstützt Mosambik mit humanitärer LuftbrückeAm 30.06.2021 startete im Rahmen der humanitären Luftbrücke der EU ein gemeinsam mit Italien und Portugal organisierter Flug mit 15 Tonnen dringend benötigten lebensrettenden Hilfsgütern nach Mosambik. In den kommenden Tagen sollen noch zwei weitere Flüge mit zusätzlichen Hilfsgütern an Bord starten. Janez Lenarčič, EU-Kommissar für Krisenmanagement erklärte: „Die humanitäre Lage in Cabo Delgado in Mosambik verschlechtert sich in alarmierendem Tempo weiter. Wir entsenden einen neuen von der EU finanzierten Flug über die humanitäre Luftbrücke, um diesen schwer zu erreichenden Teil des Landes mit lebenswichtiger Hilfe zu versorgen.“ EU unterstützt Mosambik mit humanitärer Luftbrücke weiterlesen

Ergreifende Fotoreportage: Überleben in der Dürre Madagaskars

Ergreifende Fotoreportage: Überleben in der Dürre Madagaskars
©Unicef

Ein Thema, das in der letzten Zeit überall in den Medien präsent ist: Die UN warnen vor einer drohenden Hungersnot im Süden Madagaskars. Einer der Gründe für die katastrophale Situation ist die anhaltende Dürre. Wie dramatisch das in der Realität aussieht, hat ein Unicef-Fotograf in einer Fotoreportage dokumentiert. Ergreifende Fotoreportage: Überleben in der Dürre Madagaskars weiterlesen

CD-Tipp: “Wheels“ – Ray Lema (DR Kongo) & Laurent de Wilde

CD-Tipp: “Wheels“ – Ray Lema (DR Kongo) & Laurent de WildeNeues Album des bereits 75-jährigen Jazz-Virtuosen, Sängers, Pianisten und Komponisten RAY LEMA zusammen mit dem Ausnahmepianisten LAURENT DE WILDE. „Wheels“ erscheint vier Jahre nach dem gefeierten Duet-Meisterwerk „Riddles“ und bewegt sich kompositorisch hochklassig im zeitgenössichen Piano-Jazz-Bereich. CD-Tipp: “Wheels“ – Ray Lema (DR Kongo) & Laurent de Wilde weiterlesen

Eskalation in Mosambik durch militärische EU-Ausbildungsmission befürchtet

Eskalation in Mosambik durch militärische EU-Ausbildungsmission befürchtetDie beiden großen kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt warnen vor einer Eskalation der Situation in Mosambik durch weitere ausländische militärische Interventionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Lebenssituation der Menschen in der Region. Nachdem die südafrikanische Staatengemeinschaft (SADC) die Entsendung von Truppen nach Mosambik beschlossen hat und auch die USA, Frankreich und Ruanda Hilfe angeboten haben, will nun auch die EU am 12. Juli eine militärische Ausbildungsmission für die mosambikanische Armee beschließen. Eskalation in Mosambik durch militärische EU-Ausbildungsmission befürchtet weiterlesen

Exzellenter „WELT“-Kommentar: „Mal ehrlich, was hat die Bundeswehr eigentlich in Mali zu suchen?“

Exzellenter „WELT“-Kommentar: „Mal ehrlich, was hat die Bundeswehr eigentlich in Mali zu suchen?“Jacques Schuster, Chefkommentator der „WELT“, zum Bundeswehreinsatz in Mali – absolut lesenswert! „Seit ein Selbstmordattentäter zwölf deutsche Soldaten verletzt hat, bemühen sich Politiker wieder emsig, den Sinn des Bundeswehreinsatzes in Mali zu begründen. Die Wahrheit ist: Das Mandat ist fragwürdig, und das Ziel der Friedenssicherung liegt in weiter Ferne. Exzellenter „WELT“-Kommentar: „Mal ehrlich, was hat die Bundeswehr eigentlich in Mali zu suchen?“ weiterlesen

Wende im Bürgerkrieg in Äthiopien: Kommentar der „taz“

Wende im Bürgerkrieg in Äthiopien: Kommentar der "taz"Es ist eine dramatische Wende in Afrikas derzeit brutalstem Krieg. Äthiopiens Armee, kampferfahren, hochgerüstet und vom Nachbarn Eritrea unterstützt, muss die Waffen strecken und sich aus der rebellischen Bergregion Tigray zurückziehen. Die dortige ehemalige Befreiungsarmee TPLF, die hier in den Bergen zuhause ist, marschiert triumphal zurück in die Hauptstadt Mekelle ein, die sie vor gut sieben Monaten räumen musste. Wende im Bürgerkrieg in Äthiopien: Kommentar der „taz“ weiterlesen

AfDB: 1,2 Milliarden Afrikaner:innen haben keinen Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung

AfDB: 1,2 Milliarden Afrikaner:innen haben keinen Zugang zu angemessener GesundheitsversorgungDer Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), Akinwumi Adesina, sagte in einer Erklärung, dass 1,2 Milliarden Afrikaner mitten in der Covid-19-Epidemie nur unzureichenden Zugang zu hochwertigen Gesundheitsdiensten haben, und nur 51% der öffentlichen Gesundheitseinrichtungen verfügen über sauberes Wasser, und nur 31% haben Zugang zu Strom. AfDB: 1,2 Milliarden Afrikaner:innen haben keinen Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung weiterlesen

Zentralafrikanische Republik: Eine Tote und drei Verletzte bei Angriff auf Krankentransport

Zentralafrikanische Republik: Eine Tote und drei Verletzte bei Angriff auf KrankentransportAm Donnerstag, den 24. Juni sind in der Zentralafrikanischen Republik zwei von Ärzte ohne Grenzen angestellte Motorradfahrer in einen bewaffneten Hinterhalt geraten, während sie Patient:innen in die Stadt Batangafo brachten. Zentralafrikanische Republik: Eine Tote und drei Verletzte bei Angriff auf Krankentransport weiterlesen

Neue „heute“ – Moderatorin mit afrikanischen Wurzeln: Jana Pareigis

Neue "heute" – Moderatorin mit afrikanischen Wurzeln: Jana Pareigis
© ZDF/Svea Pietschmann

Die Moderatorin Jana Pareigis steigt  ins Moderations-Team der 19-Uhr-„heute“-Nachrichten ein. Die erfahrene Journalistin ist bekannt aus dem ZDF-Morgen- und Mittagsmagazin. Ab Juli 2021 wird sie im Wechsel mit Barbara Hahlweg und Christian Sievers die ZDF-Hauptnachrichtensendung präsentieren. Neue „heute“ – Moderatorin mit afrikanischen Wurzeln: Jana Pareigis weiterlesen

Covid-19 /3. Welle in Afrika: Fast eine halbe Million Neuinfektionen in weniger als 50 Tagen

Covid-19 /3. Welle in Afrika: Fast eine halbe Million Neuinfektionen in weniger als 50 TagenDer afrikanische Kontinent hat seit dem 3. Mai, dem Beginn der 3. Welle, bis zum 20. Juni (48 Tage) etwa 474.000 neue bestätigte Fälle von Covid-19 gemeldet. Laut einer Erklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die am 24. Juni veröffentlicht wurde, gibt es einen Anstieg von 21% im Vergleich zu den ersten 48 der 2. Wenn die derzeitige Ausbreitungsrate anhält, wird die dritte Welle der Pandemie voraussichtlich Anfang Juli die vorherige übertreffen“, so die WHO. Covid-19 /3. Welle in Afrika: Fast eine halbe Million Neuinfektionen in weniger als 50 Tagen weiterlesen

Deutsche Soldaten in Mali bei Selbstmordanschlag verwundet – heute werden sie ausgeflogen

Deutsche Soldaten in Mali bei Selbstmordanschlag verwundet – heute werden sie ausgeflogenAm 25. Juni 2021 wurden gegen 08:30 Uhr MEZ deutsche in Mali stationierte Soldaten rund 180 Kilometer nördlich von Gao durch einen Selbstmordanschlag mit einem improvisierten, fahrzeuggestützten Sprengsatz angegriffen. Dabei wurden zwölf deutsche Soldaten verwundet, drei von ihnen schwer. Ein weiterer UN-Soldat einer Partnernation wurde ebenfalls verwundet. Deutsche Soldaten in Mali bei Selbstmordanschlag verwundet – heute werden sie ausgeflogen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Wegweisend?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Wegweisend?Parlamentswahlen in Äthiopien: Vor dem Hintergrund steigender Spannungen im Land und inmitten des andauernden Konflikts in der nördlichen Region Tigray hat Äthiopien am vergangenen Montag Parlamentswahlen durchgeführt. Die ersten Parlamentswahlen seit 2015, die gleichzeitig die ersten freien und fairen Wahlen des Landes überhaupt werden sollten, waren ursprünglich für August 2020 angesetzt, wurden aber wegen der Corona-Pandemie und bewaffneter Konflikte zweimal verschoben. Insgesamt 38 Mio. Wählerinnen und Wähler waren für den Urnengang registriert, in 100 von 547 Wahlbezirken – darunter in ganz Tigray – konnte jedoch auf Grund der volatilen Sicherheitslage nicht abgestimmt werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Wegweisend? weiterlesen

Drei Mitarbeiter:innen von Ärzte ohne Grenzen in Äthiopien ermordet

Drei Mitarbeiter:innen von Ärzte ohne Grenzen in Äthiopien ermordetAddis Abeba/Berlin, 25.06.2021 – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist in tiefer Trauer über den Tod von drei Mitarbeiter:innen in der Region Tigray in Äthiopien. Die Notfallkoordinatorin Maria Hernandez, der Koordinationsassistent Yohannes Halefom Reda und der Fahrer Tedros Gebremariam Gebremichael waren gestern mit dem Auto unterwegs, als der Kontakt zu der Gruppe abbrach. Heute Morgen wurde ihr Fahrzeug leer gefunden, in der Nähe ihre leblosen Körper. Drei Mitarbeiter:innen von Ärzte ohne Grenzen in Äthiopien ermordet weiterlesen

Südafrika: Studie belegt massive Arbeitsrechtsverletzungen auf Zitrusfarmen

Südafrika: Studie belegt massive Arbeitsrechtsverletzungen auf ZitrusfarmenFehlender Zugang zu Trinkwasser, akute Pestizidvergiftungen, Schikane von Gewerkschaftsvertreter:innen – das sind nur einige Beispiele für massive Arbeitsrechtsverletzungen auf Zitrusfarmen in Südafrika. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der südafrikanischen Organisation Khanyisa belegt die Notwendigkeit eines effektiven Lieferkettengesetzes. Die untersuchten Produzenten beliefern auch deutsche Supermärkte von Edeka, Rewe, Lidl und Netto. Südafrika: Studie belegt massive Arbeitsrechtsverletzungen auf Zitrusfarmen weiterlesen

Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in Afrika

Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in AfrikaHäufig fehlt kleinbäuerlichen Betrieben in Afrika die nötige IT-Infrastruktur, um digitale Dienste für die Landwirtschaft zu entwickeln, etwa Wettervorhersagen, Anbautechniken oder hinsichtlich aktueller Marktbedingungen. UP42 leistet im Rahmen des Programms technische Beratung und stellt Zugänge bereit für die eigene Entwickler-Plattform, auf der sich die aktuellsten Daten für die Erdbeobachtung und verschiedene Analysedienste abrufen lassen. Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in Afrika weiterlesen

ZDF /Videotipp: Nationalkicker – Nationalstolz? Eine Doku über Schwarze in der Nationalmannschaft

ZDF /Videotipp: Nationalkicker - Nationalstolz? Eine Doku über Schwarze in der Nationalmannschaft
Screenshot, © BROADVIEW Pictures

Eine Dokumentation, die den Umgang mit Rassismus und Identität in Deutschland rund um die bewegenden Lebensgeschichten schwarzer Nationalelf-Spieler:innen in ein sehr helles, eher schon blendendes Flutlicht stellt. Fußballfans – und nicht nur sie – kennen den ein oder anderen dieser Namen: Jimmy Hartwig, Steffi Jones, Gerald Asamoah, Patrick Owomoyela, Cacau, Guy Acolatse, Jordan Torunarigha oder natürlich Erwin Kostedde. ZDF /Videotipp: Nationalkicker – Nationalstolz? Eine Doku über Schwarze in der Nationalmannschaft weiterlesen

Westafrika / Togo: Ethiopian Airlines ruft Voodoo-Priester zu Hilfe, um eines ihrer Flugzeuge zu „reinigen“

Westafrika / Togo: Ethiopian Airlines ruft Voodoo-Priester zu Hilfe, um eines ihrer Flugzeuge zu „reinigen“
© gnadoemagazine

Am vergangenen Sonntag kamen Voodoo-Priester am Flughafen von Lomé, der Hauptstadt Togos, an. Sie waren von Ethiopian Airlines gebeten worden, eines ihrer Flugzeuge zu „reinigen“, berichten diverse togoische Medien. Westafrika / Togo: Ethiopian Airlines ruft Voodoo-Priester zu Hilfe, um eines ihrer Flugzeuge zu „reinigen“ weiterlesen

Bundesregierung muss in Libyen jetzt einen Gang höher schalten

Bundesregierung muss in Libyen jetzt einen Gang höher schaltenBahnbrechende Ergebnisse hat Heiko Maas auf der zweiten Libyenkonferenz nicht verkündet. Doch das ist zumindest ehrlich und ein Fortschritt zur letzten Konferenz, auf der von der Bundesregierung viel angekündigt, aber wenig eingehalten wurde. Dass die Bundesregierung, die EU und die USA zusammen mit den Vereinten Nationen und anderen Partnern darauf bestehen, dass die für den 24. Dezember angesetzten Wahlen auch wirklich durchgeführt werden, ist richtig. Auch den Abzug der ausländischen Kräfte aus Libyen einzufordern ist richtig, wenngleich dies bestenfalls ein längerer Prozess werden dürfte. Bundesregierung muss in Libyen jetzt einen Gang höher schalten weiterlesen

Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger

Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger
UN Photo/Eskinder Debebe

Im von einer Dürre betroffenen Madagaskar steigt die Zahl der verhungerten Menschen. Der Exekutivdirektor des UN-Welternährungsprogramms, Beasley, erklärte, in der Region im Süden des Landes hätten rund 1,3 Millionen Menschen kaum oder gar nichts mehr zu essen. Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger weiterlesen

2. Berliner Libyen-Konferenz: Katastrophale Umstände in den Internierungslagern nicht als vermeintliches Randthema unter den Tisch fallen lassen

2. Berliner Libyen-Konferenz: Katastrophale Umstände in den Internierungslagern nicht als vermeintliches Randthema unter den Tisch fallen lassen
Screenshot Video Ärzte ohne Grenzen

Anlässlich der heute stattfindenden zweiten Libyen-Konferenz in Berlin fordert Ärzte ohne Grenzen von der Bundesregierung und der EU, die katastrophale Lage von Geflüchteten und Migrant*innen in Libyen nicht unter den Tisch fallen zu lassen und für eine menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik zu sorgen. Die Lage in zwei Internierungslagern in Tripolis, Mabani und Abu Salim, hat sich seit Anfang 2021 stetig verschlechtert, so dass Ärzte ohne Grenzen die schwierige Entscheidung getroffen hat, die medizinische Versorgung der dort Inhaftierten vorerst auszusetzen. 2. Berliner Libyen-Konferenz: Katastrophale Umstände in den Internierungslagern nicht als vermeintliches Randthema unter den Tisch fallen lassen weiterlesen

IPG Journal zu Libyen: Neben dem Frieden sollte die Migrationsfrage im Mittelpunkt stehen

IPG Journal zu Libyen: Neben dem Frieden sollte die Migrationsfrage im Mittelpunkt stehenDie zweite Libyenkonferenz auf Einladung von Bundesaußenminister Heiko Maas und UN-Generalsekretär António Guterres in Berlin beginnt heute. Eineinhalb Jahre nach der ersten Konferenz im Januar 2020 soll Bilanz gezogen und auf dem Weg hin zu Frieden und Einigung des Landes weiter vorangegangen werden. Das große Engagement Deutschlands hat einige vorzeigbare Erfolge gebracht: Der Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Gruppen ist beständig, die Sicherheitslage ruhig. IPG Journal zu Libyen: Neben dem Frieden sollte die Migrationsfrage im Mittelpunkt stehen weiterlesen

Anti-Covid-Quarantäne in Gabun: Pannen und Chaos von Anfang an verärgern Reisende

Anti-Covid-Quarantäne in Gabun: Pannen und Chaos von Anfang an verärgern Reisende
Flughafen Libreville, ©ADL

Die seit dem 15. Juni in Gabun geltende verpflichtende 24-stündige Quarantäne für Passagiere aus dem Ausland bereitet bereits jetzt Probleme. Sie sind größtenteils unzufrieden damit, insbesondere wegen der übermäßig langen Wartezeiten, die zu zusätzlichen Hotelkosten führen, und der Schwierigkeit, beschlagnahmte Pässe wiederzufinden. Anti-Covid-Quarantäne in Gabun: Pannen und Chaos von Anfang an verärgern Reisende weiterlesen

Geht doch! 55% höheres Einkommen für Ruandas Kaffeeproduzentinnen – Ownership statt Abhängigkeit!

Geht doch! 55% höheres Einkommen für Ruandas Kaffeeproduzentinnen - Ownership statt Abhängigkeit!
© Denyse K. Uwera

Anstatt moderner Sklaverei auf Plantagen und Hungerlöhnen wie im untenstehenden Artikel beschrieben, zeigt Angelique’s Finest, der Kaffee aus Frauenhand, dass es auch anders geht, wenn der Wille vorhanden ist: Das deutsch-afrikanische Unternehmen Kaffee-Kooperative, das ruandische Kaffee-Unternehmen Rwashoscco und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH starten im Rahmen des Coffee Innovation Funds ein Brand Building Programm. Es vermittelt den ruandischen Kaffeeproduzentinnen Fähigkeiten und Kompetenzen, um ihre eigene Kaffeemarke „Angelique’s Finest“ international bekannt zu machen und den Fokus auf ihr außergewöhnliches Handelsmodell zu lenken. Geht doch! 55% höheres Einkommen für Ruandas Kaffeeproduzentinnen – Ownership statt Abhängigkeit! weiterlesen

Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte

Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte
Unterschriftenübergabe der Kongo-Kampagne, Foto: Farys Difäm

11.815 Menschen fordern: Vergewaltigung darf nicht länger Kriegswaffe sein: Vertreter:innen der Kongo-Kampagne haben am 22.06. 11.815 Unterschriften an Dr. Bärbel Kofler, die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, überreicht. Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege und dem Kampagnenbündnis aus 16 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern die Unterstützer:innen der Kongo-Kampagne: Die Bundesregierung soll sich für eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen einsetzen und deutsche Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte in der Rohstoffgewinnung und deren Lieferketten verpflichten. Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte weiterlesen

Covid-19: Südafrika, Senegal, Ruanda und Nigeria sollen Impfstoffproduktionszentren bekommen

Covid-19: Südafrika, Senegal, Ruanda und Nigeria sollen Impfstoffproduktionszentren bekommenAls Reaktion auf die Covid-19-Pandemie erwägen mehrere afrikanische Länder eine lokale Impfstoffproduktion. Während Nigeria und Senegal das Projekt voranzutreiben scheinen, haben Ruanda und Südafrika das Interesse der Africa CDC geweckt, Drehscheiben für die Impfstoffherstellung zu werden. Südafrika, Senegal, Ruanda und Nigeria sind im Gespräch als Drehscheiben für die Herstellung von Covid-19-Impfstoffen in Afrika. Das gab die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala (Foto), während eines virtuellen Gipfels bekannt. Covid-19: Südafrika, Senegal, Ruanda und Nigeria sollen Impfstoffproduktionszentren bekommen weiterlesen

Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis

Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis

Moderne Sklaverei auf Plantagen, kaum Schutz vor COVID-19, Hungerlöhne trotz Rekordgewinnen: Deutsche Supermärkte erlebten im Corona-Jahr 2020 einen Umsatzboom, das Vermögen ihrer Eigentümer:innen wuchs um bis zu 30 Prozent. Die Arbeiter:innen in den globalen Lieferketten schuften trotzdem zu Hungerlöhnen, sind kaum geschützt oder haben ihre Arbeit ganz verloren. Das zeigt der neue Oxfam-Bericht „Pandemie-Profiteure und Virus-Verlierer:innen“. Recherchen in vier Ländern belegen Ausbeutung und schockierende Fälle von moderner Sklavenarbeit. Zudem erhalten Arbeiter:innen immer weniger vom Erlös der von ihnen geernteten Produkte. Oxfam fordert, dass die Rekordumsätze der Supermärkte bei den Menschen ankommen müssen, die unser Essen herstellen. Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis weiterlesen

Pläne für Produktion in Afrika dauern zu lang: Biontech muss sofort Formel für Corona-Impfstoff freigeben

Pläne für Produktion in Afrika dauern zu lang: Biontech muss sofort Formel für Corona-Impfstoff freigebenBerlin/Genf, 21. Juni 2021 – Anlässlich der morgigen Aktionärsversammlung von Biontech fordert Ärzte ohne Grenzen das Unternehmen auf, sofort Formel und Technologie seines Corona-Impfstoffs für geeignete Produzenten in ärmeren Ländern zur Verfügung zu stellen. Dadurch könnte die Produktion entscheidend gesteigert werden, um auch jene Länder zu versorgen, die bisher noch kaum Impfstoff erhalten haben. Pläne für Produktion in Afrika dauern zu lang: Biontech muss sofort Formel für Corona-Impfstoff freigeben weiterlesen

Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021

Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die simbabwische Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga zur diesjährigen Trägerin des Friedenspreises gewählt. Das gab Karin Schmidt-Friderichs bekannt, die als Vorsteherin des Börsenvereins zugleich Vorsitzende des Stiftungsrats ist. Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021 weiterlesen

Weltpolitiker müssen handeln, um die zunehmende Vertreibung umzukehren

Weltpolitiker müssen handeln, um die zunehmende Vertreibung umzukehrenTrotz der Pandemie erreichte die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Gewalt, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen fliehen, im Jahr 2020 fast 82,4 Millionen: Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat heute die Staats- und Regierungschefs der Welt aufgefordert, ihre Anstrengungen zur Förderung von Frieden, Stabilität und Zusammenarbeit zu verdoppeln, um den starken Anstieg der durch Gewalt und Verfolgung verursachten Vertreibungen im letzten Jahrzehnt zu stoppen und allmählich umzukehren. Weltpolitiker müssen handeln, um die zunehmende Vertreibung umzukehren weiterlesen

ARTE Reportage / Nigeria: « Skolombo », das heißt « Hexenkinder »

ARTE Reportage / Nigeria: « Skolombo », das heißt « Hexenkinder »Hunderte „Propheten“ in Nigeria vergiften die Herzen und Seelen ihrer Anhänger mit dem Aberglauben an böse Geister, die angeblich in ihre Kinder fahren, um den Menschen zu schaden. Viele Eltern verstoßen deshalb ihre eigenen Kinder, die leben dann verachtet auf der Straße, werden zu Freiwild für Menschenhändler und kriminelle Banden. ARTE Reportage / Nigeria: « Skolombo », das heißt « Hexenkinder » weiterlesen

Liberia: Wegweisendes Schweizer Urteil gegen Kriegsverbrecher

Liberia: Wegweisendes Schweizer Urteil gegen Kriegsverbrecher
©Daniel_B Fotos / Pixabay

(Genf) – Die Verurteilung eines ehemaligen liberianischen Rebellenführers durch ein Schweizer Gericht aufgrund von Kriegsverbrechen während des ersten liberianischen Bürgerkriegs ist ein wichtiger Schritt für die liberianischen Opfer und für die Bemühungen der Schweiz, die Verantwortlichen für schwere Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, so Human Rights Watch. Liberia: Wegweisendes Schweizer Urteil gegen Kriegsverbrecher weiterlesen

Nachhaltiges Bauen in Afrika: Projekt FALCONESS vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen

Nachhaltiges Bauen in Afrika: Projekt FALCONESS vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen
FALCONESS will Nachwuchswissenschaftlerinnen im Bereich nachhaltiges Bauen vernetzen. Quelle: BAM

Das Projekt FALCONESS – Female Academic Leadership Network for Conscious Engineering and Science towards Sustainable Urbanisation vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen für mehr nachhaltiges Bauen in Afrika. Koordiniert wird das Projekt von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der University of Lagos in Nigeria. Nachhaltiges Bauen in Afrika: Projekt FALCONESS vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen weiterlesen

Senegal: Minister Müller und Institut Pasteur geben Startschuss zum Aufbau einer Corona- Impfstoffproduktion in Afrika

Senegal: Minister Müller und Institut Pasteur geben Startschuss zum Aufbau einer Corona- Impfstoffproduktion in Afrika
Foto: Institut Pasteur, Dakar

Dakar, 18.06. – Senegal ist eines der wenigen Länder auf dem afrikanischen Kontinent, das über einen von der WHO zertifizierten Impfstoffproduzenten verfügt. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat gestern das Institut Pasteur de Dakar besucht, um Gespräche über eine künftige Produktion von Corona Impfstoffen zu führen. Senegal: Minister Müller und Institut Pasteur geben Startschuss zum Aufbau einer Corona- Impfstoffproduktion in Afrika weiterlesen

Côte d’Ivoire: Laurent Gbagbo ist zurück

Côte d'Ivoire: Laurent Gbagbo ist zurück
©Voice of America/M Motta

Das Datum des 17. Juni 2021 wird für immer in die Annalen der Geschichte des Landes eingehen. Ein unvergessliches Datum für das ivorische Volk, ob Anhänger oder nicht des ehemaligen Präsidenten der Côte d’Ivoire: Ex-Präsident Laurent Gbagbo kam gestern Nachmittag in Abidjan an, wo er am Flughafen von Führern seiner Partei, der ivorischen Volksfront, empfangen wurde. Côte d’Ivoire: Laurent Gbagbo ist zurück weiterlesen

Namibia: Herero-Anführer Chief Vekuii Rukoro an Covid verstorben

Namibia: Herero-Anführer Chief Vekuii Rukoro an Covid verstorbenLt. diversen Medienberichten ist Chief Vekuii Rukoro (66), Oberhaupt des Ovaherero Traditionellen Rates und Anführer der Hererofraktion, die vehement gegen das geplante Abkommen zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit protestiert, in der Nacht zum Freitag nach einer Covid-19-Diagnose gestorben, sagte der Generalsekretär der Ovaherero, Mutjinde Katjiua. Namibia: Herero-Anführer Chief Vekuii Rukoro an Covid verstorben weiterlesen

Parlamentswahlen in Äthiopien: Vor dem nächsten Boom steht viel politische Unsicherheit

Parlamentswahlen in Äthiopien: Vor dem nächsten Boom steht viel politische Unsicherheit
© John-i / Pixabay

Nach mehrfacher Verschiebung des Termins blickt Äthiopien nun auf den 21. Juni 2021 als neues Datum für die Parlamentswahlen – allerdings mit Einschränkungen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird in 78 der insgesamt 547 Wahlkreise vorerst gar nicht gewählt: In Konfliktregionen wie Tigray kann der Urnengang aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden. Parlamentswahlen in Äthiopien: Vor dem nächsten Boom steht viel politische Unsicherheit weiterlesen

TV-Tipp 18.06.2021, 20h15 auf 3sat: Kleine große Stimme – „Keinen Neger im Chor“

TV-Tipp 18.06.2021, 20h15 auf 3sat: Kleine große Stimme – „Keinen Neger im Chor“
©3sat

Kleine große Stimme ist ein deutsch-österreichisches Filmdrama, das unter der Regie von Wolfgang Murnberger 2015 gedreht wurde: Es ist 1955. Der knapp zehnjährige Benedikt wächst bei seinen Großeltern in einem kleinen Dorf in Niederösterreich auf. Er ist das Kind einer Österreicherin und eines US-amerikanischen schwarzen Besatzungssoldaten. Seine Mutter starb, als er vier Jahre alt war, seinen Vater hat er nie kennen gelernt. Er muss bereits in jungen Jahren Intoleranz und rassistische Anfeindungen erleben, nicht nur von Gleichaltrigen, sondern auch von seinem Großvater, der im Zweiten Weltkrieg von einem US-Geschoss verwundet worden ist. TV-Tipp 18.06.2021, 20h15 auf 3sat: Kleine große Stimme – „Keinen Neger im Chor“ weiterlesen

Umfrage zum Weltflüchtlingstag: Ja zum Asylrecht, aber Mehrheit für geschlossene Grenzen

  • Umfrage zum Weltflüchtlingstag: Ja zum Asylrecht, aber Mehrheit für geschlossene GrenzenWeniger Zustimmung für Asylrecht, mehr für Grenzschließung
  • Corona hemmt Aufnahmebereitschaft der Deutschen
  • Glaube an erfolgreiche Integration von Flüchtlingen nimmt zu

Eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die anlässlich des Weltflüchtlingstages 2021 durchgeführt wurde, zeichnet ein sehr gemischtes Bild bezüglich der Einstellungen der Deutschen gegenüber geflüchteten Menschen. Umfrage zum Weltflüchtlingstag: Ja zum Asylrecht, aber Mehrheit für geschlossene Grenzen weiterlesen

Statt Brennholz: Saubere, ungefährliche und effiziente Kochtechnologien für Mali

Statt Brennholz: Saubere, ungefährliche und effiziente Kochtechnologien für Mali
Traditionelle Kochstellen in Mali bestehen in der Regel aus zwei, drei kleineren Steinen, auf denen ein Topf steht. Ein Arbeitspaket im Projekt „C-COOK-MALI“ sieht vor, diese Konstruktion zu optimieren. (Foto: IPR/IFRA)

Im Binnenstaat Mali in Westafrika wird größtenteils mit Brennholz gekocht. Dies führt zu Problemen: Neben einer zunehmenden Abholzung der Wälder kommt es zur gesundheitsschädlichen Rauchbildung in Innenräumen. Zudem ist die Sammlung von Brennholz zeitaufwändig und gefährlich. Die TH Köln entwickelt daher mit internationalen Projektpartnern mehrere Lösungen für alternative Kochtechnologien. Statt Brennholz: Saubere, ungefährliche und effiziente Kochtechnologien für Mali weiterlesen

Arte-Afrika-Dokutipp: Madagaskar – Feier mit den Toten

Arte-Afrika-Dokutipp: Madagaskar - Feier mit den Toten
Screenshot: Feiernde vor einer Grabstätte

Auf Madagaskar feiert der Stamm der Merina die Einheit zwischen Lebenden und Toten mit einem fröhlichen und gleichzeitig makabren Totenwendungsfest. Während der Famadihana betrachten sie die Toten für kurze Zeit als Lebende, exhumieren sie und feiern mit ihnen zusammen. Arte-Afrika-Dokutipp: Madagaskar – Feier mit den Toten weiterlesen

Coronavirus – Afrika: Starker Anstieg der COVID-19-Fälle nähert sich dem Höhepunkt der ersten Welle

Coronavirus - Afrika: Starker Anstieg der COVID-19-Fälle nähert sich dem Höhepunkt der ersten WelleIn 23. Kalenderwoche wurde ein Anstieg von mehr als Covid-19-116.500 Fällen verzeichnet, im Vergleich zu 91.000 Fällen in der Vorwoche: Die COVID-19-Fälle in Afrika steigen von Woche zu Woche um mehr als 20%, da sich die dritte Welle auf dem Kontinent beschleunigt und sich dem Höhepunkt der ersten Welle nähert, die im Juli 2020 mit mehr als 120.000 wöchentlich registrierten Fällen ihren Höhepunkt erreichte, so neue Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Coronavirus – Afrika: Starker Anstieg der COVID-19-Fälle nähert sich dem Höhepunkt der ersten Welle weiterlesen

Geflüchtete: Griechenland macht mit Pushbacks weiter wie gewohnt, und die EU sieht tatenlos zu

Geflüchtete: Griechenland macht mit Pushbacks weiter wie gewohnt, und die EU sieht tatenlos zu
©Alexas Fotos / Pixabay

NGOs fordern unabhängige Überwachung der illegalen Praxis: Die Zahl der Pushbacks an den europäischen Außengrenzen in Griechenland ist seit 2017 kontinuierlich gestiegen. Trotz intensiver Medienberichterstattung und internationaler Kritik an den Zurückweisungen von Geflüchteten ist kein Ende dieser illegalen Praxis absehbar, im Gegenteil: Pushbacks werden inzwischen systematisch durchgeführt, und kritische Positionen der griechischen Zivilgesellschaft, die sich gegen diese Praxis aussprechen, werden diskreditiert. Das zeigt die neueste Ausgabe des Lesbos Bulletin des Griechischen Flüchtlingsrats und Oxfam. Die Organisationen fordern nationale unabhängige Überwachungsmechanismen zur Untersuchung möglicher Verstöße gegen Grundrechte. Geflüchtete: Griechenland macht mit Pushbacks weiter wie gewohnt, und die EU sieht tatenlos zu weiterlesen

Straßenkinder in Togo: Die Straße ist kein unabwendbares Schicksal – Zivilgesellschaft gefordert

Straßenkinder in Togo: Die Straße ist kein unabwendbares Schicksal – Zivilgesellschaft gefordert
©nambasi/Pixabay

Für die NGO Ange (Freunde für eine neue Generation von Kindern) ist das Phänomen der Straßenkinder unerträglich. 600 gibt es landesweit in Togo, davon 300 allein in der Hauptstadt Lomé. Aber wahrscheinlich sind es weitaus mehr. Straßenkinder in Togo: Die Straße ist kein unabwendbares Schicksal – Zivilgesellschaft gefordert weiterlesen

Haus der Kulturen der Welt, Berlin: Bonaventure Soh Bejeng Ndikung aus Kamerun wird neuer Intendant

Haus der Kulturen der Welt, Berlin: Bonaventure Soh Bejeng Ndikung aus Kamerun wird neuer Intendant
Foto: Alexander Steffens

Der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) hat Bonaventure Soh Bejeng Ndikung zum neuen Intendanten am Haus der Kulturen der Welt (HKW) berufen. Er wird das Amt am 1. Januar 2023 von Bernd M. Scherer übernehmen. Haus der Kulturen der Welt, Berlin: Bonaventure Soh Bejeng Ndikung aus Kamerun wird neuer Intendant weiterlesen

Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert

Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert
Foto: SAA

South African Airways (SAA) befindet sich nun unter dem Dach eines privaten Unternehmens. Nach einem Rettungsplan ist das Unternehmen nun zu 51% im Besitz eines privaten Konsortiums, kündigte der südafrikanische Minister für öffentliche Unternehmen Pravin Gordhan an. Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert weiterlesen

Sonderbeauftragter des UNO-Sicherheitsrats: Mali darf nicht in Instabilität versinken

Sonderbeauftragter des UNO-Sicherheitsrats: Mali darf nicht in Instabilität versinkenEl-Ghassim Wane (Foto) betonte die Notwendigkeit der fortgesetzten Unterstützung des Sicherheitsrates und der internationalen Gemeinschaft im allgemeinen für Mali: Vier Tage nach Ankündigung der Aussetzung der gemeinsamen Militäroperationen Frankreichs mit den malischen Streitkräften erklärte der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Mali heute Morgen vor dem Sicherheitsrat, dass sich Mali an einem kritischen Punkt befindet und rief dazu auf, nicht zuzulassen, dass das Land in eine neue Instabilität mit dramatischen Folgen für die Subregion und darüber hinaus abgleitet. Sonderbeauftragter des UNO-Sicherheitsrats: Mali darf nicht in Instabilität versinken weiterlesen

Neue Einreiseverfügung in Gabun ab 15.06.: ALLE aus dem Ausland Einreisenden müssen in Hotel-Quarantäne

Neue Einreiseverfügung in Gabun ab 15.06.: ALLE aus dem Ausland Einreisenden müssen in Hotel-QuarantäneDie gabunische Regierung hat ab 15. Juni 2021 die Verfügung erlassen, dass alle mit internationalen Flügen Ankommenden nach einem PCR-Test am Flughafen Libreville zunächst 24 Std. auf eigene Kosten in Hotel-Quarantäne gehen müssen. Dafür steht eine neue Webseite mit einer bestimmten Anzahl von akkreditierten Hotels (mit Preisen) zur Verfügung, auf der man sich vor Abreise registrieren muss: https://voyageurs.assistcovid19.ga/home. Neue Einreiseverfügung in Gabun ab 15.06.: ALLE aus dem Ausland Einreisenden müssen in Hotel-Quarantäne weiterlesen

BURUNDI KIDS-Gründerin Martina Wziontek bekommt für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz

BURUNDI KIDS-Gründerin Martina Wziontek bekommt für ihr Engagement das BundesverdienstkreuzDie Hoffnung auf Chancen und auf eine bessere Zukunft – für die meisten Kinder und Jugendlichen im ostafrikanischen Land Burundi bleibt diese Hoffnung bloß ein Traum. Der Kölner Verein Burundikids e.V. will jungen Menschen in Burundi die Chance ermöglichen, aus ihrem Leben das zu machen, was sie sich erträumen. Seit 18 Jahren unterstützt Burundikids e.V. Kinder und Jugendliche in Burundi. Das ostafrikanische Land ist weiterhin eines der ärmsten Länder der Welt. Mangelernährung, Gewalt, sowie vielerorts nicht vorhandene Bildungschancen, bestimmen den Alltag vieler Menschen. BURUNDI KIDS-Gründerin Martina Wziontek bekommt für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz weiterlesen

Empörter Gabuner startet Petition gegen Preiserhöhungen von Air France

Empörter Gabuner startet Petition gegen Preiserhöhungen von Air FranceDie von Jean-Philippe Essia, einem verärgerten Gabuner, auf Change.org gestartete Petition prangert den angeblichen Missbrauch des Monopols der französischen Gesellschaft Air France zum Nachteil ihrer gabunischen Kunden an. Für den Initiator dieser Kampagne ist es an der Zeit, Air France wissen zu lassen, dass der Kunde König ist. Empörter Gabuner startet Petition gegen Preiserhöhungen von Air France weiterlesen

Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen?

Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen?Die afrikanischen Länder stehen an einem Scheideweg. Die COVID-19-Pandemie hat das Business zum Erliegen gebracht. Die hart erkämpften wirtschaftlichen Errungenschaften des Kontinents der letzten zwei Jahrzehnte, die für die Anhebung des Lebensstandards unerlässlich sind, laufen Gefahr, auf null zurückzugehen. Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen? weiterlesen

Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika

Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika
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In Afrika hat der Weinmarkt großes Entwicklungspotenzial. Mit dem Wirtschaftswachstum und den steigenden Einkommen sind die Aussichten für den Konsum des Getränks positiv. Auf dem Kontinent ist Namibia das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA) konsumiert jeder Einwohner durchschnittlich 20 Liter des Getränks pro Jahr, mehr als jede andere Nation Afrikas. Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika weiterlesen

Lufthansa-Tochter Eurowings Discover plant Flüge nach Simbabwe mit Stopp in Namibia

Lufthansa-Tochter Eurowings Discover plant Flüge nach Simbabwe mit Stopp in Namibia
© victoriafallstravel.com

Die neue Langstrecken-Freizeitfluggesellschaft der Lufthansa, Eurowings Discover, will ab März 2022 Europa mit den Victoria Falls in Simbabwe verbinden. Ab Frühjahr nächsten Jahres plant die Fluggesellschaft drei Flüge pro Woche vom Flughafen Frankfurt (FRA) zum Victoria Falls Airport (VFA) mit einem Zwischenstopp am Hosea Kutako International Airport (WDH) in Windhoek, Namibia, durchzuführen. Lufthansa-Tochter Eurowings Discover plant Flüge nach Simbabwe mit Stopp in Namibia weiterlesen

Burkina Faso / Massaker in Solhan: Die Sahel-Region drückt ihre Wut mit einem Friedensmarsch aus

Burkina Faso / Massaker in Solhan: Die Sahel-Region drückt ihre Wut mit einem Friedensmarsch aus
Die Demonstranten übergeben dem Gouverneur der Sahelregion ihren Brief an den Präsidenten

Nach den Angriffen in Solhan, einer kleinen Gemeinde in der Provinz Yagha, die sich in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 2021 ereigneten, brachten die Bürger:innen der Sahel-Region ihre Frustration am Samstag, den 12. Juni 2021 durch einen friedlichen Marsch in den Straßen der Stadt Dori, der Hauptstadt der Region, zum Ausdruck. Burkina Faso / Massaker in Solhan: Die Sahel-Region drückt ihre Wut mit einem Friedensmarsch aus weiterlesen

Hilfszusagen der G-7 für Entwicklungsländer können nur ein erster Schritt sein

Hilfszusagen der G-7 für Entwicklungsländer können nur ein erster Schritt sein
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„Die von den Staats- und Regierungschefs der G-7 angekündigten Hilfszusagen für zusätzliche 2,3 Milliarden Impfstoffe und einen Infrastrukturfonds für Entwicklungsländer sind eine wichtige Initiative und ein pragmatischer Ansatz mit viel Potential. Für die Überwindung der aktuellen und von zukünftigen Krisen braucht es aber mehr als reine Hilfszusagen der Industrieländer,“ erklärt Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika Verein der deutschen Wirtschaft. Hilfszusagen der G-7 für Entwicklungsländer können nur ein erster Schritt sein weiterlesen

Togo: Der deutsche Minister kam nicht mit leeren Händen

Togo: Der deutsche Minister kam nicht mit leeren HändenGerd Müller, deutscher Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, begann seinen Besuch in Togo am gestrigen Sonntag mit der Übergabe von Beatmungsgeräten und Oximetern an das Gesundheitsministerium. „Sie sind nicht allein“, titelt das Onlinemagazin republicoftogo.com den Minister und zitiert weiter: „Wir sind bereit, Sie zu unterstützen“. Togo: Der deutsche Minister kam nicht mit leeren Händen weiterlesen

Marokko: Weltbank stellt zusätzliche Mittel zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des Schutzes vor natur- und klimabedingten Katastrophenrisiken bereit

Marokko: Weltbank stellt zusätzliche Mittel zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des Schutzes vor natur- und klimabedingten Katastrophenrisiken bereit
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Die Weltbank hat heute eine zusätzliche Finanzierung in Höhe von 100 Millionen Dollar genehmigt, um Marokko dabei zu helfen, die Auswirkungen von Naturkatastrophen besser zu bewältigen. Die Mittel werden verwendet, um ein bestehendes 200-Millionen-Dollar-Programm zu stärken, das sich auf Widerstandsfähigkeit und integriertes Katastrophenrisikomanagement konzentriert und die Kapazitäten marokkanischer Institutionen im Bereich Katastrophenrisikomanagement verbessert sowie in die Risikominderung investiert. Marokko: Weltbank stellt zusätzliche Mittel zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des Schutzes vor natur- und klimabedingten Katastrophenrisiken bereit weiterlesen

Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun – eine chinesische „Mafia“ im Zentrum des Übels

Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun - eine chinesische "Mafia" im Zentrum des Übels
©ia

Der gabunische Tropenwald, mit 22 Millionen Hektar die zweitgrößte Lunge des Planeten, ist mehreren Bedrohungen ausgesetzt, darunter die illegale Abholzung. Das grüne Gold Gabuns verfügt über mehr als 400 Baumarten, die von verschiedenen ausländischen Unternehmen, darunter auch Chinesen, abgeholzt werden. In Gabun ist jedoch 1/3 der Waldabholzung illegal. Eine alarmierende Situation, die die höchsten Behörden zum Handeln gezwungen hat, um diese Geißel einzudämmen, die die lokale Artenvielfalt bedroht. Der Wald, der 85 % der Landesfläche bedeckt, ist nach dem Öl (schwarzes Gold) die zweite finanzielle Einnahmequelle Gabuns. Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun – eine chinesische „Mafia“ im Zentrum des Übels weiterlesen

arte-Afrika-TV-Tipp: Mosambik – Wieder Terror im Namen Allahs

arte-Afrika-TV-Tipp: Mosambik - Wieder Terror im Namen Allahs
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In der Region Cabo Delgado im Nordosten Mosambiks terrorisieren die Dschihadisten der Al-Shabaab, seit 2019 mit dem Islamischen Staat verbunden, seit gut 4 Jahren die Menschen. Die Zahl der Gewalttaten hat sich im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Die Miliz greift Volksgruppen an und attackiert öffentliche Einrichtungen. Bis heute starben mehr als 2.800 Menschen. arte-Afrika-TV-Tipp: Mosambik – Wieder Terror im Namen Allahs weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Boykottiert

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: BoykottiertNigeria sperrt das soziale Netzwerk Twitter: Letzten Freitag gab die nigerianische Regierung bekannt, das soziale Netzwerk Twitter auf unbestimmte Zeit gesperrt zu haben und alle diejenigen, einschließlich der Rundfunksender, die die Plattform weiter nutzen, strafrechtlich zu verfolgen. Die Regierung würde keine Aktionen von Twitter dulden, die die „korporative Existenz“ Nigerias untergraben und hierdurch das Land destabilisieren könnten. Zwei Tage zuvor war ein Tweet des Präsidenten Muhammadu Buhari aufgrund von missbräuchlichem Verhalten gelöscht und sein Benutzerkonto für zwölf Stunden gesperrt worden. Ihm wird vorgeworfen, zu Gewalt gegenüber einer sezessionistischen Bewegung im Südosten des Landes aufgerufen zu haben. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Boykottiert weiterlesen

Anzahl der Coronafälle in Uganda fast vervierfacht: Breitet sich die Pandemie erst jetzt in Afrika richtig aus?

Anzahl der Coronafälle in Uganda fast vervierfacht: Breitet sich die Pandemie erst jetzt in Afrika richtig aus?In den vergangenen Wochen stieg die Zahl der Coronainfektionen in Uganda um rund 370 Prozent. Nach offiziellen Angaben wurden bisher rund 55.000 Menschen in Uganda mit COVID-19 infiziert, doch derzeit kommen täglich mehr als 600 neue Infektionen hinzu. Die Dunkelziffer könnte deutlich höher sein. Fast jeder fünfte Test fällt in dem ostafrikanischen Land seit einigen Tagen positiv aus. Anzahl der Coronafälle in Uganda fast vervierfacht: Breitet sich die Pandemie erst jetzt in Afrika richtig aus? weiterlesen

Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartet

Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartetImpact Diaries heißt die neue Plattform, auf der Fairtrade Projekte für existenzsichernde Einkommen vorstellt. Das Besondere: In kurzen selbstgedrehten Videotagebüchern berichten die Produzentinnen und Produzenten ungefiltert und authentisch wie nie über die Auswirkungen und Veränderungen vor Ort. Schirmherrin des Projektes ist Schauspielerin Emilia Schüle. „Ich habe das große Glück, dass ich von meiner Arbeit leben kann. Viele Menschen in Westafrikas Kakaosektor können das nicht – obwohl sie so hart arbeiten. Das können und müssen wir ändern“, so die 28-Jährige, die sich seit Jahren für eine bessere Gesellschaft engagiert. Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartet weiterlesen

Buchtipp: „Wir Gotteskinder“

Buchtipp: "Wir Gotteskinder"Der Roman erzählt aus dem Leben einer Familie aus Ghana. In Deutschland, in England und in Ghana spielen die Geschehnisse. Zentrale Figur ist Maya, in Deutschland aufgewachsen. Der Besuch der Internatsschule hinterlässt seine Spuren. Das Mädchen verbarrikadiert sich in seinen Tagträumen. Sie findet wenig Resonanz, wenn sie berichtet, dass sie eine Prinzessin sei. Die Autorin zeigt facettenreich in ihren minuziösen Schilderungen die zahlreichen schmerzhaften Momente im Leben des Kindes. Die Eltern sind mit sich selbst beschäftigt, Maya vermisst ihr Mitgefühl. Buchtipp: „Wir Gotteskinder“ weiterlesen

Aus afrikanischem Blickwinkel: was der Kontinent vom G7-Gipfel erwartet

Aus afrikanischem Blickwinkel: was der Kontinent vom G7-Gipfel erwartet
© Bundesministerium der Finanzen

Der 47. G7-Gipfel, der sieben der reichsten Länder der Welt (Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und die Vereinigten Staaten) sowie die Europäische Union zusammenbringt, beginnt diesen Freitag, den 11. Juni, für drei Tage in England. Das Treffen, bei dem auch Wirtschaftsmächte wie Australien, Indien, Südkorea und Südafrika zu Gast sein werden, war bereits im vergangenen Jahr aufgrund von Covid-19 verschoben worden. Das Treffen wird Gelegenheit bieten, den Wiederaufschwung nach Covid-19, die Koordinierung der weltweiten Impfstoffbemühungen und die Klimaherausforderungen zu diskutieren. Aus afrikanischem Blickwinkel: was der Kontinent vom G7-Gipfel erwartet weiterlesen

Coronavirus – Afrika: Neun von zehn afrikanischen Ländern werden das dringende COVID-19-Impfziel voraussichtlich nicht erreichen

Coronavirus - Afrika: Neun von zehn afrikanischen Ländern werden das dringende COVID-19-Impfziel voraussichtlich nicht erreichenMit 32 Millionen Dosen entfällt auf Afrika weniger als 1 % der weltweit verabreichten mehr als 2,1 Milliarden Dosen: Da die Zahl der COVID-19-Fälle in Afrika in der dritten Woche in Folge ansteigt und weniger Impfstoffe zur Verfügung stehen, wird erwartet, dass 47 der 54 Länder in Afrika – also fast 90 % – das Ziel, 10 % ihrer Bevölkerung bis September zu impfen, nicht erreichen werden, es sei denn, Afrika erhält zusätzliche 225 Millionen Dosen. Coronavirus – Afrika: Neun von zehn afrikanischen Ländern werden das dringende COVID-19-Impfziel voraussichtlich nicht erreichen weiterlesen

Afrika /Luftfahrt / Algerien: Air Algérie fliegt Frankfurt wieder an

Afrika /Luftfahrt / Algerien: Air Algérie fliegt Frankfurt wieder anMit der teilweisen Wiedereröffnung der Luftgrenzen des Landes hat Air Algérie letzte Woche ihren internationalen Flugbetrieb wieder aufgenommen. Der Carrier befindet sich nun in einem Prozess des schrittweisen Wiederaufbaus seines Netzwerks wie vor der Pandemie. Afrika /Luftfahrt / Algerien: Air Algérie fliegt Frankfurt wieder an weiterlesen

Madagaskar / Indien: Kinder schuften für Kosmetik, Handys und Haushaltsgeräte

Madagaskar / Indien: Kinder schuften für Kosmetik, Handys und Haushaltsgeräte
© Terre des Hommes

Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni weist terre des hommes auf Kinderarbeit bei der Gewinnung von Rohstoffen hin. In Indien und Madagaskar schürfen rund 30.000 Mädchen und Jungen unter härtesten Bedingungen das Mineral Mica. Die Jüngsten sind gerade vier Jahre alt. Kinder kriechen in selbst gegrabene und bis zu 20 Meter tiefe Schächte und fördern das Mineral an die Oberfläche. Jüngere Kinder sortieren die Ausbeute nach Größe. Immer wieder brechen Schächte ein, es kommt zu schweren Verletzungen und Todesfällen. Kinder weisen massive Schnittverletzungen an den Händen auf und leiden wegen der Staubentwicklung unter Atemwegserkrankungen. Madagaskar / Indien: Kinder schuften für Kosmetik, Handys und Haushaltsgeräte weiterlesen

Junge Geflüchtete in Europa: Eine verlorene Generation?

Junge Geflüchtete in Europa: Eine verlorene Generation?
Symbolbild: fsHH / Pixabay

Neue Studie zeigt, wie junge Geflüchtete drohen, durchs Raster zu fallen. NGOs fordern mehr Unterstützung: In einer neuen Studie schlagen vier Menschenrechtsorganisationen Alarm. In vielen Ländern Europas sind junge Geflüchtete besonderen Risiken ausgesetzt, wenn sie achtzehn Jahre alt werden und den Schutz verlieren, den sie bis dahin hatten. Ihnen drohen dann Obdachlosigkeit, Ausbeutung und Missbrauch. Oxfam, der Griechische Flüchtlingsrat, der Niederländische Flüchtlingsrat und ACLI Frankreich fordern einen besseren Schutz junger Geflüchteter, unter anderem durch vereinfachte Asylverfahren, Vormundschaftsregelungen und bessere Ausbildungsmöglichkeiten. Junge Geflüchtete in Europa: Eine verlorene Generation? weiterlesen

Zunahme in Afrika 16,6 Mio. in den letzten 4 Jahren: weltweite Kinderarbeit steigt auf 160 Millionen

Zunahme in Afrika 16,6 Mio. in den letzten 4 Jahren: weltweite Kinderarbeit steigt auf 160 Millionen
© Rod Waddington

Erstmals seit zwei Jahrzehnten wächst die Zahl ausgebeuteter Kinder – Zusätzliche neun Millionen Kinder könnten durch die COVID-19-Pandemie in Kinderarbeit abrutschen: Weltweit ist die Zahl der Kinder in Kinderarbeit auf 160 Millionen gestiegen – das ist eine Zunahme um 8,4 Millionen Kinder in den letzten vier Jahren. Millionen weitere Mädchen und Jungen sind durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie gefährdet, so ein neuer Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF. Zunahme in Afrika 16,6 Mio. in den letzten 4 Jahren: weltweite Kinderarbeit steigt auf 160 Millionen weiterlesen

Mysteriöse Zehnlingsgeburt in Südafrika – wo sind die Babys denn hin?

Mysteriöse Zehnlingsgeburt in Südafrika – wo sind die Babys denn hin?
© Pretoria News / twitter

Die Medien überschlagen sich derzeit mit der Ankündigung einer Zehnlingsgeburt in Südafrika. Die 37-jährige Gosiame Sithole hat angeblich zehn Kinder zur Welt gebracht. Das wäre ein neuer Weltrekord – wenn es denn wahr ist. Mysteriöse Zehnlingsgeburt in Südafrika – wo sind die Babys denn hin? weiterlesen

Digitaler ARTE-Filmabend zu Populismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Südafrika

Digitaler ARTE-Filmabend zu Populismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Südafrika
Screenshot

Im Rahmen des Leipziger Wissenschaftsfestivals GLOBE21 findet am kommenden Freitag, 11. Juni (19-21h30), ein digitaler ARTE-Filmabend statt. Zum Thema „Ist Demokratie ohne Wahrheit möglich? Die Gupta Leaks, Populismus & gesellschaftlicher Zusammenhalt in Südafrika” zeigt der Sender zusammen mit Globe|Dialogue ab 19.00 Uhr den Dokumentarfilm „How to Steal a Country“. Digitaler ARTE-Filmabend zu Populismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Südafrika weiterlesen

Afrikas Fluggesellschaften verloren über 10 Mrd. $ im Jahr 2020

Afrikas Fluggesellschaften verloren über 10 Mrd. $ im Jahr 2020
Togos Airline ASKY

Laut einem Bericht der African Airlines Association (AFRAA) verloren die afrikanischen Fluggesellschaften im Jahr 2020 10,21 Milliarden Dollar an Passagiereinnahmen. Dieses unterdurchschnittliche Ergebnis basiert auf einem Rückgang der Zahl der von afrikanischen Fluggesellschaften beförderten Linienpassagiere von 95 Millionen im Jahr 2019 auf 34,7 Millionen im Jahr 2020, was einem Rückgang von 63,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht, so die gleiche Quelle. Afrikas Fluggesellschaften verloren über 10 Mrd. $ im Jahr 2020 weiterlesen

Gabun/Covid-19/Tourismus: 1.650 Betriebe am Rande des Konkurses

Gabun/Covid-19/Tourismus: 1.650 Betriebe am Rande des Konkurses
Das Tropicana, Traditionshotel-Restaurant in Libreville

Die Covid-19-Pandemie hat das Tourismus-, Hotel- und Gaststättengewerbe in Gabun nahezu dezimiert. Nach Angaben des Tourismusministeriums befinden sich derzeit 1650 Betriebe in einer prekären Situation. Dazu gehören 715 Beherbergungsbetriebe, 450 Restaurants und Bars, 340 Reiseagenturen und damit verbundene Aktivitäten sowie 145 touristische Sehenswürdigkeiten. Gabun/Covid-19/Tourismus: 1.650 Betriebe am Rande des Konkurses weiterlesen

Wiederaufnahme der Flüge von und nach Marokko ab 15. Juni 2021

Wiederaufnahme der Flüge von und nach Marokko ab 15. Juni 2021Aufgrund der positiven Indikatoren der epidemiologischen Situation im Königreich Marokko und des Rückgangs der Infektionsfälle mit dem Coronavirus, insbesondere nach der Ausweitung der Impfkampagnen im Land, haben die marokkanischen Behörden neue Maßnahmen ergriffen, um die Einschränkungen für Reisende, die in das Staatsgebiet einreisen wollen, zu lockern. Diese Maßnahmen zielen einerseits darauf ab, die Rückkehr von im Ausland lebenden Marokkanern in ihr Heimatland zu erleichtern, andererseits dürfen auch Bürger:innen bestimmter Länder – inkl. Deutschland – wieder komplikationslos einreisen. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, die Flüge von und nach dem Königreich Marokko ab Dienstag, 15. Juni 2021, wieder aufzunehmen. Wiederaufnahme der Flüge von und nach Marokko ab 15. Juni 2021 weiterlesen

Westafrika exportiert immer noch fast 95% der Baumwollfaserproduktion

Westafrika exportiert immer noch fast 95% der Baumwollfaserproduktion
Baumwollernte in Mali. Foto: ia

Auf dem afrikanischen Kontinent besteht eine der größten Herausforderungen des Agrarsektors darin, die Wertschöpfung der Exporte auf dem Weltmarkt zu erhöhen. Von Cashewnüssen über Kakao bis hin zu Baumwolle, der Kampf ist derselbe. Westafrika exportiert immer noch fast 95% der Baumwollfaserproduktion weiterlesen

IPG-Journal zu Algerien: Angst vor neuen Monstern

IPG-Journal zu Algerien: Angst vor neuen MonsternIn Algerien stagniert der Protest gegen die politische Elite. Dabei verfügt das Land über enormes Potenzial – das sollte auch uns interessieren. Sie warten auf die neue Welt, derweil protestieren sie im dritten Jahr. Der alte Machthaber musste gehen, doch der erhoffte demokratische Aufschwung blieb aus – so sieht es in vielen Ländern aus, in denen es in den vergangenen Jahren zu massiven Protesten gegen die herrschende Elite kam. Algerien bildet da keine Ausnahme. 2019 hatten Hunderttausende Demonstrierende eine fünfte Amtszeit des greisen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika verhindert. Nun stehen vorgezogene Parlamentswahlen an. Der Straßenprotest, Hirak bezeichnet, geht währenddessen bereits ins dritte Jahr, ohne dass sich eine politische Lösung abzeichnet. IPG-Journal zu Algerien: Angst vor neuen Monstern weiterlesen

Message des Präsidenten von Burkina Faso: „Suche läuft, um die Täter der Solhan-Morde zu neutralisieren“

Message des Präsidenten von Burkina Faso: „Suche läuft, um die Täter der Solhan-Morde zu neutralisieren“Dies ist eine Botschaft des Präsidenten von Faso, Oberster Chef der Streitkräfte, nach dem Terroranschlag, bei dem in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 2021 in Solhan in der Sahelzone über hundert Menschen ums Leben kamen. Message des Präsidenten von Burkina Faso: „Suche läuft, um die Täter der Solhan-Morde zu neutralisieren“ weiterlesen

Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD

Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD
© Alexas Fotos/Pixabay

Der Klimawandel wird das Verbreitungsgebiet afrikanischer Menschenaffen in den nächsten 30 Jahren drastisch verkleinern. Dies haben Forscher unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) prognostiziert. Nach ihren Berechnungen reichten die bisherigen Schutzgebiete für die langfristige Sicherung wichtiger Populationen von Gorillas, Schimpansen und Bonobos nicht aus. Die in der Fachzeitschrift Diversity and Distributions veröffentlichte Studie floss auch in die ARD-Dokumentation „Planet ohne Affen“ ein, die heute gesendet wird. Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD weiterlesen

Beliebte Reiseziele in Afrika können wieder uneingeschränkt bereist werden – nur drei Prozent der weltweiten COVID-Infektionen auf dem afrikanischen Kontinent

Beliebte Reiseziele in Afrika können wieder uneingeschränkt bereist werden - nur drei Prozent der weltweiten COVID-Infektionen auf dem afrikanischen Kontinent
Bild: Voice4africa

Etablierte Reiseziele in Afrika sind eine sichere Option für den Urlaub im Jahr 2021. Laut der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC gehen nur drei Prozent der weltweiten COVID-Infektionen auf den afrikanischen Kontinent zurück. Die Lockerung der Wiedereinreiseregelungen für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete macht das Reisen in afrikanische Urlaubsländer nun noch einfacher. Die Quarantänepflicht nach Aufenthalt in einem Risikogebiet entfällt dadurch für deutsche Reisende und so rücken beliebte Urlaubsziele wie Kenia, Uganda, Namibia und Ghana in greifbare Nähe. Beliebte Reiseziele in Afrika können wieder uneingeschränkt bereist werden – nur drei Prozent der weltweiten COVID-Infektionen auf dem afrikanischen Kontinent weiterlesen

Burkina Faso im Kreuzfeuer der Dschihadisten – mindestens 114 Tote bei zwei Anschlägen

Burkina Faso im Kreuzfeuer der Dschihadisten – mindestens 114 Tote bei zwei Anschlägen
©Koch / MSC, https://securityconference.org/impressum/

Mindestens 114 Zivilisten wurden in der Nacht zum Freitag innerhalb weniger Stunden bei zwei Anschlägen im Norden Burkina Fasos getötet. Einer der Anschläge forderte rund 100 Tote, der tödlichste im Land seit Beginn der dschihadistischen Gewalt im Jahr 2015. Burkina Faso im Kreuzfeuer der Dschihadisten – mindestens 114 Tote bei zwei Anschlägen weiterlesen

Afrika 2021: Wer sind die Spitzenverdiener unter den afrikanischen Staatschefs?

Afrika 2021: Wer sind die Spitzenverdiener unter den afrikanischen Staatschefs?
Foto: Amanda Lucidon/ White House

Der kamerunische Präsident Paul Biya (Foto) führt die Liste der afrikanischen Führer mit einem Jahresgehalt von 620.976 Dollar an. Biya wird gefolgt von Marokkos König Mohammed und Südafrikas Cyril Ramaphosa, mit einem Jahresgehalt von 488.604 $ bzw. 223.500 $. Die Daten wurden von Länderwebseiten und Daten von Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds und dem CIA World Factbook ausgewertet. Afrika 2021: Wer sind die Spitzenverdiener unter den afrikanischen Staatschefs? weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Auf der Kippe?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Auf der Kippe?AU und ECOWAS suspendieren Mali: Die Afrikanische Union (AU) hat Mali am vergangenen Mittwoch vorübergehend von all ihren Aktivitäten ausgeschlossen, bis die verfassungsmäßige Ordnung im westafrikanischen Land wiederhergestellt ist. Zuvor hatte bereits die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) am vergangenen Sonntag in Folge des Militärputsches am 24. Mai Malis Mitgliedschaft ausgesetzt. Der Sicherheitsrat der Afrikanischen Union (PSC) verurteilte den Militärputsch in einer am Dienstag veröffentlichten Resolution scharf. Darüber hinaus wurden seitens der AU weitere Sanktionen gegen das westafrikanische Land angekündigt, falls die Militärjunta sich weigern sollte, die Macht an eine zivile Übergangsregierung abzutreten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Auf der Kippe? weiterlesen

Zentralafrika: ECCAS hält zum Tschad, fordert aber Wahlen nach Übergangszeit

Zentralafrika: ECCAS hält zum Tschad, fordert aber Wahlen nach Übergangszeit
©Amanda Lucidon / White House

Auf einem außerordentlichen Gipfeltreffen in Brazzaville am 4. Juni haben die Staats- und Regierungschefs der Wirtschaftsgemeinschaft Zentralafrikanischer Staaten (ECCAS) ihre Unterstützung für den im Tschad stattfindenden Übergang zugesagt. Die ECCAS-Führer bekräftigten das Prinzip der Ablehnung der Machtergreifung durch nicht-demokratische Mittel, betonten aber den außergewöhnlichen Fall des Tschad, dessen Staatschef Idriss Déby Itno bei einem Angriff durch feindliche, von außen gesteuerte Kräfte getötet wurde. Zentralafrika: ECCAS hält zum Tschad, fordert aber Wahlen nach Übergangszeit weiterlesen

Subsahara-Afrika / Covid-19-Impfung: 52 % der Bevölkerung haben das Gefühl, nicht informiert zu sein

Subsahara-Afrika / Covid-19-Impfung: 52 % der Bevölkerung haben das Gefühl, nicht informiert zu seinIn afrikanischen Ländern, wie auch in manchen anderen Nationen der Welt, wird der Impfprozess gegen Covid-19 unter anderem durch Skepsis gegenüber der Wirksamkeit von Impfstoffen behindert. Subsahara-Afrika / Covid-19-Impfung: 52 % der Bevölkerung haben das Gefühl, nicht informiert zu sein weiterlesen

TU Berlin: Gesundheitsforschung mit Afrika

TU Berlin: Gesundheitsforschung mit Afrika
Die Ahmadu Bello University in Zaria, Nigeria, ©facebook

Gesund bleiben in Nigeria und anderen afrikanischen Ländern südlich der Sahara: Alexander von Humboldt-Stipendiat Shafiu Mohammed von der Ahmadu Bello University forscht an der TU Berlin zu Gesundheitssystemen, die sich auf den afrikanischen Kontinent übertragen lassen. Die Forschung, und gerade im Gesundheitswesen, geht weiter, trotz und gerade wegen der Pandemie. Mitten in der Corona-Zeit, im Januar 2021, ist Prof. Dr. Shafiu Mohammed aus Nigeria in Berlin eingetroffen und hat die Arbeit am TU-Fachgebiet Management im Gesundheitswesen von Prof. Dr. Reinhard Busse aufgenommen. Der nigerianische Wissenschaftler erhielt von der Alexander von Humboldt-Stiftung ein Georg Forster-Stipendium für erfahrene Wissenschaftler*innen aus Schwellen- und Entwicklungsländern. TU Berlin: Gesundheitsforschung mit Afrika weiterlesen

Israir startet im Juli Direktflüge von Tel Aviv nach Marrakesch / Marokko

Israir startet im Juli Direktflüge von Tel Aviv nach Marrakesch / Marokko
©Oyoyoy

Die Fluggesellschaft Israir, ein privates israelisches Flug- und nach eigener Aussage größtes Touristikunternehmen des Landes mit Sitz in Tel Aviv und Basis auf dem Flughafen Ben Gurion, hat angekündigt, am 19. Juli Direktflüge zwischen Tel Aviv und Marrakesch zu starten, sieben Monate nachdem die beiden Länder die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen und die Aufnahme von Direktflügen vereinbart haben. Israir plant fünf Direktflüge wöchentlich zwischen Tel Aviv und Marrakesch. Israir startet im Juli Direktflüge von Tel Aviv nach Marrakesch / Marokko weiterlesen

Energie- und Mobilitätskonzepte: Nachhaltige Elektromobilität in Ghana

Energie- und Mobilitätskonzepte: Nachhaltige Elektromobilität in Ghana
Straße in Ghana

Hochschule Bochum unterzeichnete Kooperationsvereinbarungen für Forschungsprojekt „MoNaL“ des Labors für Nachhaltigkeit in der Technik: Durch das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum in vielen Regionen Sub-Sahara Afrikas nimmt auch das Verkehrsaufkommen und die damit einhergehenden Umweltbelastungen immer weiter zu. Leichte Elektrofahrzeuge können eine nachhaltige Mobilitätslösung sein. Das Labor für Nachhaltigkeit in der Technik beschäftigt sich bereits seit 2018 mit Lösungen für emissionsarme Verkehrskonzepte in Form von Light Electric Vehicles (LEVs) und startet nun ein Kooperationsprojekt mit zwei Partnern in Ghana. Energie- und Mobilitätskonzepte: Nachhaltige Elektromobilität in Ghana weiterlesen

Über 1 Millionen COVID-Tote seit G7-Versäumnis bei Impfstoff-Patenten vor vier Monaten

Über 1 Millionen COVID-Tote seit G7-Versäumnis bei Impfstoff-Patenten vor vier MonatenBeim aktuellen Impftempo in Ländern mit niedrigem Einkommen wird es 57 Jahren dauern, bis dort alle Menschen geschützt sind: Seit dem außerordentlichem G7-Gipfel im Februar sind mehr als eine Million Menschen an COVID-19 gestorben. Damals versäumten es die Staats- und Regierungschefs, sich für die Aussetzung des Patentschutzes auszusprechen, damit Impfstoffe auch in Ländern des Globalen Südens hergestellt werden können. Die People’s Vaccine Alliance, in der sich Oxfam, USAIDS, die Health Justice Initiative und weitere NGOs zusammengeschlossen haben, fordert die G7 auf, diesen Fehler bei ihrem kommenden Gipfel zu korrigieren. Denn ohne eine massive Ausweitung der Impfstoff-Produktion wird es nicht gelingen, die Bevölkerungen in einkommensschwachen Ländern – z.B. in Afrika – bald zu impfen. Über 1 Millionen COVID-Tote seit G7-Versäumnis bei Impfstoff-Patenten vor vier Monaten weiterlesen

Fischmehl- und Fischölexporte aus Westafrika nach Europa entlarven ein zerstörerisches Nahrungsmittelsystem

Fischmehl- und Fischölexporte aus Westafrika nach Europa entlarven ein zerstörerisches Nahrungsmittelsystem
© Greenpeace / Pape Diatta Sarr

Dakar, Senegal: Jedes Jahr tragen europäische Unternehmen zu einer tragischen Umleitung von frischem Fisch bei, der für die Ernährungssicherheit von über 33 Millionen Menschen in der westafrikanischen Region unerlässlich ist. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht von Greenpeace Afrika und Changing Markets,” Feeding a Monster: How European aquaculture and animal feed industries are stealing food from West African communities”. Fischmehl- und Fischölexporte aus Westafrika nach Europa entlarven ein zerstörerisches Nahrungsmittelsystem weiterlesen

Namibia / Botswana: Petition an Entwicklungsministerium übergeben: Mehr als 120.000 Stimmen gegen Pläne zur Öl- und Gasförderung im Kavango-Becken

Namibia / Botswana: Petition an Entwicklungsministerium übergeben: Mehr als 120.000 Stimmen gegen Pläne zur Öl- und Gasförderung im Kavango-Becken
Vertreter:innen der DUH mit Israel Kaunatjike, einem Vertreter der namibischen Zivilgesellschaft, vor dem BMZ. ©DUH

–  Namibische Aktivistin Ina-Maria Shikongo und die Deutsche Umwelthilfe fordern Schutz von afrikanischem Naturparadies
–  Über 120.000 Stimmen seit Start der Petition im April für eine Umweltverträglichkeitsprüfung und gegen Bohrungen der umstrittenen kanadischen Firma ReconAfrica
–  Bedroht ist das weltweit größte grenzübergreifende Naturschutzgebiet KaZa, das von der Bundesregierung über die KfW-Entwicklungsbank finanziell gefördert wird
Die Deutsche Umwelthilfe hat heute vor dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine gemeinsame Petition mit der namibischen Aktivistin Ina-Maria Shikongo und dem Bündnis Saving Okavangos Unique Life (SOUL) an die deutsche Bundesregierung übergeben. Namibia / Botswana: Petition an Entwicklungsministerium übergeben: Mehr als 120.000 Stimmen gegen Pläne zur Öl- und Gasförderung im Kavango-Becken weiterlesen

Mali: Abzug der Bundeswehr nach Putsch ist notwendig und überfällig

Mali: Abzug der Bundeswehr nach Putsch ist notwendig und überfällig
Das Einsatzgebiet der Bundeswehr bei MINUSMA ©Bundeswehr

„Die Bundeswehr muss unverzüglich aus Mali abgezogen werden. Schon nach dem letzten Putsch war die Legitimität einer militärischen Unterstützung zweifelhaft. Der erneute Putsch hat die letzten Reste zivilgesellschaftlicher Mitverwaltung beseitigt. Es ist unverantwortlich, in dieser Situation weiter Kämpfer einer Militärregierung auszubilden. Es gibt zudem glaubhafte Berichte von Überläufern zu islamistischen Milizen, die von der Bundeswehr ausgebildet wurden. Das zeigt: Militärische Ausbildungseinsätze sind kein Beitrag zum Frieden“, erklärt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE. Mali: Abzug der Bundeswehr nach Putsch ist notwendig und überfällig weiterlesen

Kooperation mit Uni Kinshasa: 1,5 Millionen Euro für Exzellenz im Kongo

Kooperation mit Uni Kinshasa: 1,5 Millionen Euro für Exzellenz im KongoDie von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) finanzierten BEBUC-Exzellenzstipendien in den Bereichen Medizin und Life Sciences sollen zukünftig Teil eines Else Kröner Fellowships werden. Mit diesen hat der Förderverein Uni Kinshasa – BEBUC in Zusammenarbeit mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) ein einmaliges Förderprogramm für exzellenten kongolesischen Nachwuchs ins Leben gerufen. Kooperation mit Uni Kinshasa: 1,5 Millionen Euro für Exzellenz im Kongo weiterlesen

Außenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres laden ein zur Zweiten Berliner Libyen-Konferenz

Außenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres laden ein zur Zweiten Berliner Libyen-KonferenzAußenminister Heiko Maas und der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres haben die teilnehmenden Staaten und Organisationen des Berliner Prozesses zur Zweiten Berliner Libyen-Konferenz am 23. Juni ins Auswärtige Amt in Berlin eingeladen. An der Konferenz wird erstmals auch die libysche Übergangs-Einheitsregierung teilnehmen. Außenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres laden ein zur Zweiten Berliner Libyen-Konferenz weiterlesen

Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werden

Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werdenKonferenz in Hamburg diskutiert Beitrag der deutschen Wirtschaft zu nachhaltiger Entwicklung in Afrika / Minister aus Nigeria und Ghana sprechen über Möglichkeiten, Norddeutschland zum Hub für Wasserstoff aus Afrika zu machen: Dass der Klimawandel nur begrenzbar ist, wenn die massiv wachsende Bevölkerung in Afrika mit CO2-freier Energie versorgt werden kann, ist den meisten Akteuren bewusst. Wie das konkret gelingen kann und welche Rolle dabei deutsche Unternehmen und Investoren spielen, das diskutieren Entscheider aus Afrika und aus der deutschen Wirtschaft am 1. Und 2. Juni im Rahmen des 14. German-African Energy Forum in Hamburg. Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werden weiterlesen

IPG-Journal: Namibia – Wie sühnt man einen Genozid?

IPG-Journal: Namibia - Wie sühnt man einen Genozid?
Foto: Peter Jupke / Pixabay

Die deutsche Kolonialmacht beging Völkermord, Berlin bekennt sich zur Verantwortung. In Namibia aber stößt das Abkommen auf erbitterte Ablehnung. Es ist sehr still derzeit um die namibische Regierungsspitze. Seltsam still angesichts der aufsehenerregenden Nachricht, dass nach fast sechs Jahren zäher Verhandlungen nun ein Entwurf für ein deutsch-namibisches Versöhnungsabkommen unterschriftsreif vorliegen soll. IPG-Journal: Namibia – Wie sühnt man einen Genozid? weiterlesen

Äthiopien: Schulen in Tigray besetzt und geplündert

Äthiopien: Schulen in Tigray besetzt und geplündert
Symbolfoto, ©Jhohn DL

Alle Kriegsparteien in Tigray sind seit Beginn des Konflikts in Angriffe, Plünderungen und Besetzungen von Schulen verwickelt, so Human Rights Watch. Nur ein Beispiel: Regierungstruppen nutzten die historische Atse Yohannes Schule in der Regionalhauptstadt Mekelle als Kaserne, nachdem sie Ende November 2020 die Kontrolle über die Stadt von der ehemaligen Regierungspartei der Region, der Tigray People’s Liberation Front, übernommen hatten. Sie besetzten die Schule bis Mitte April 2021. Äthiopien: Schulen in Tigray besetzt und geplündert weiterlesen

Burna Boy, der meistgehörte afrikanische Musiker der Welt

Burna Boy, der meistgehörte afrikanische Musiker der WeltDer globale Audio-Streaming-Dienst Spotify hat im Vorfeld des „Afrika-Tages“ am Dienstag, den 25. Mai 2021, die meistgehörten afrikanischen Künstler und Songs der Welt veröffentlicht. Die Liste basiert auf den Streaming-Zahlen von März bis Mai 2021. Dazu gehören Burna Boy, Nomcebo Zikode, Aya Nakamura und Master KG. Burna Boy, der meistgehörte afrikanische Musiker der Welt weiterlesen

Zentralafrika: Die Afrikanische Entwicklungsbank vergibt rund 1 Million US-Dollar zur Stärkung des regionalen Finanzmarkts

Zentralafrika: Die Afrikanische Entwicklungsbank vergibt rund 1 Million US-Dollar zur Stärkung des regionalen FinanzmarktsDer Zuschuss in Höhe von 994.638 US$ stammt aus dem Fund for African Private Sector Assistance (FAPA): Die Afrikanische Entwicklungsbank und die Bank der Zentralafrikanischen Staaten (BEAC) haben am 28. Mai in Abidjan eine Zuschussvereinbarung zur Unterstützung des Projekts für einen einheitlichen Finanzmarkt der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC) unterzeichnet. Zentralafrika: Die Afrikanische Entwicklungsbank vergibt rund 1 Million US-Dollar zur Stärkung des regionalen Finanzmarkts weiterlesen

Afrikas Beitrag zur Wissenschaft: Neue Ringvorlesung im Netz

Afrikas Beitrag zur Wissenschaft: Neue Ringvorlesung im NetzNicht nur in Afrika ist eine Tendenz spürbar, geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung an ihrer politischen und ökonomischen Relevanz zu bemessen. Insbesondere im frankophonen Afrika führt die Vorrangstellung der angewandten Forschung jedoch dazu, dass die dortigen Geistes- und Sozialwissenschaften im globalen Vergleich schwächer abschneiden. Um dem etwas entgegenzusetzen, hat vor einem Jahr in Bamako, Mali, die „Pilot African Postgraduate Academy (PAPA)“ eröffnet. Stipendiatinnen und Stipendiaten betreiben dort im engen Austausch mit ihren Betreuerinnen und Betreuern Grundlagenforschung auf internationalem Niveau. Afrikas Beitrag zur Wissenschaft: Neue Ringvorlesung im Netz weiterlesen

Tunesien hebt Quarantänepflicht und PCR-Test-Pflicht für komplett Geimpfte und Genesene auf

Tunesien hebt Quarantänepflicht und PCR-Test-Pflicht für komplett Geimpfte und Genesene auf

Gemäß einer Info des Fremdenverkehrsamtes Tunesien von heute gelten ab 1. Juni 2021 folgende Einreisebestimmungen nach Tunesien:

Aufhebung der Quarantäne- und PCR-Testpflicht bei der Einreise für:
– Passagiere, die zwei Mal geimpft worden sind. Diese müssen ihren offiziellen Impfpass mit QR-Code vorlegen.
– Passagiere, die von Covid genesen sind (mindestens sechs Wochen zum Zeitpunkt der Einreise). Diese müssen diesbezüglich ein ärztliches Attest seitens des Gesundheitsamtes vorlegen.

Weitere Bestimmungen: Tunesien hebt Quarantänepflicht und PCR-Test-Pflicht für komplett Geimpfte und Genesene auf weiterlesen

Africa Road Builders: Nigerias Präsident Buhari gewinnt 2021 Super Builder Award

Africa Road Builders: Nigerias Präsident Buhari gewinnt 2021 Super Builder Award
©Chatham House / All Progressives Congress, Nigeria

Während der Eröffnungskonferenz der Africa Road Builders wurde der Präsident Nigerias, Muhammadu Buhari, am Mittwoch, 19. Mai, in Kairo (Ägypten) zum Gewinner des Super Builder Award – Babacar Ndiaye Trophy 2021 ernannt. Der nigerianische Staatschef tritt die Nachfolge seines ägyptischen Amtskollegen Abdel Fattah al-Sissi an, der den Preis 2020 erhalten hatte. Das Auswahlkomitee wählte Präsident Buhari „für seine persönliche Führung und für die Bemühungen um die Verkehrssicherheit und die Gesundheit der Menschen im Zusammenhang mit Verkehr.“ Africa Road Builders: Nigerias Präsident Buhari gewinnt 2021 Super Builder Award weiterlesen

Südafrika / Polyandrie: Dürfen südafrikanische Frauen bald mehrere Ehemänner haben?  

Südafrika / Polyandrie: Dürfen südafrikanische Frauen bald mehrere Ehemänner haben?  
Das Ende der Monogamie? Foto: ia

In Südafrika sollen Politiker, darunter das Innenministerium, in Kürze einen Gesetzentwurf zur Legalisierung der Polyandrie, einer Verbindung, in der eine Frau mehr als einen Ehemann hat, einbringen. Das Thema hat eine große Kontroverse im Land ausgelöst, berichtet La Nouvelle Tribune. Südafrika / Polyandrie: Dürfen südafrikanische Frauen bald mehrere Ehemänner haben?   weiterlesen

Afrika/Fußball/Gabun: Guelor Kanga „Von diesem „Sturm“ habe ich viel gelernt“

Afrika/Fußball/Gabun: Guelor Kanga „Von diesem „Sturm“ habe ich viel gelernt“Nach der Veröffentlichung der CAF-Entscheidung bezüglich der Beschwerde der FECOFA gegen ihn atmet Guelor Kanga auf. Nachdem die Klage abgewiesen wurde, bedankt sich der gabunische Nationalspieler bei seinen Unterstützern. Nach der Entscheidung der CAF, die Beschwerde der FECOFA zurückzuweisen, freute sich Guelor Kanga zunächst in einem Live-Video auf Instagram. Kurz danach veröffentlichte er auf dem gleichen sozialen Netzwerk eine Dankesmessage. Afrika/Fußball/Gabun: Guelor Kanga „Von diesem „Sturm“ habe ich viel gelernt“ weiterlesen

Luftfahrt / Afrika: Marokko wird erstes afrikanisches Land mit einem Zentrum für Demontage und Recycling von Flugzeugen

Luftfahrt / Afrika: Marokko wird erstes afrikanisches Land mit einem Zentrum für Demontage und Recycling von FlugzeugenLaut IATA werden jedes Jahr mehr als 700 Flugzeuge aus den Flotten der Fluggesellschaften ausgemustert, und etwa 90 % der Flugzeugteile können wiederverwendet oder recycelt werden. Und doch gibt es in keinem afrikanischen Land ein Zentrum für den Rückbau und das Recycling von Flugzeugen. Eine Herausforderung, die Marokko annehmen will. Luftfahrt / Afrika: Marokko wird erstes afrikanisches Land mit einem Zentrum für Demontage und Recycling von Flugzeugen weiterlesen

Anerkennung des Völkermordes im heutigen Namibia: Deutschland muss nun alle Herero- und Nama-Verbände einbeziehen

Anerkennung des Völkermordes im heutigen Namibia: Deutschland muss nun alle Herero- und Nama-Verbände einbeziehen
©mailanmaik/Pixabay

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Ankündigung der deutschen Bundesregierung, die Verbrechen an den Herero und Nama in den Jahren 1904 / 1905 als Völkermord anzuerkennen. „Der Abschluss der sechsjährigen Verhandlungen sollte dabei einen Neubeginn in der Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte bedeuten, nicht deren Ende“, sagte Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung am Freitag in Göttingen. „Um die Völkermord-Verbrechen des deutschen Kaiserreiches im heutigen Namibia aufzuarbeiten, muss die deutsche Bundesregierung nun auch auf diejenigen Verbände der Herero und Nama zugehen, die sich von den Verhandlungen zwischen Namibia und Deutschland auf Regierungsebene ausgeschlossen fühlten. Nur dann kann es zu einer wahren Aussöhnung kommen.“ Anerkennung des Völkermordes im heutigen Namibia: Deutschland muss nun alle Herero- und Nama-Verbände einbeziehen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 21: Kurswechsel

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 21: KurswechselBreaking News: Deutschland erkennt seine Kolonialverbrechen im damaligen Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, bei denen zwischen 1904 und 1908 etwa 65.000 Herero und 10.000 Nama ums Leben kamen, offiziell als Völkermord an. Diese Anerkennung der Schuld ist Teil der Einigung zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Namibia, die nun nach mehr als fünfjährigen Verhandlungen zwischen den beiden Ländern erzielt wurde. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 21: Kurswechsel weiterlesen

Entwicklungsministerium für Ausbau der Impfstoff- Produktion in Afrika

Entwicklungsministerium für Ausbau der Impfstoff- Produktion in Afrika„Corona wird nicht in einem Jahr vorbei sein, das Virus mutiert. Wir müssen deshalb vorausschauend planen und Impfstoff-Produktionsstätten weltweit ausbauen. Wir stehen bereit, unsere Partnerländer nicht nur durch die Bereitstellung von Impfstoffen über die globale Impfstoffplattform COVAX, sondern auch beim Aufbau der Impfstofflogistik und einer eigenen Impfstoffproduktion zu unterstützen. Zum Beispiel beim Kühlkettenmanagement, damit Impfstoffe sicher in die ländlichen Gebiete gebracht werden können. Oder mit einem Sequenziergerät für Südafrika, das Virusmutationen entdecken und so deren Ausbreitung frühzeitig verhindern kann. Entwicklungsministerium für Ausbau der Impfstoff- Produktion in Afrika weiterlesen

Global Startup Awards Africa: Afrikas Top-Tech-Innovatoren entdecken, unterstützen und weltweit sichtbar machen

Global Startup Awards Africa: Afrikas Top-Tech-Innovatoren entdecken, unterstützen und weltweit sichtbar machenAfrikanisches Unternehmertum entdecken, unterstützen und sichtbar machen: Zum ersten Mal haben die Macher der Zukunft aus den 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union die Chance, am weltweit größten unabhängigen Wettbewerb teilzunehmen, der dem Startup-Ökosystem gewidmet ist, mit der Eröffnung der Nominierungen für die Global Startup Awards (GSA) Africa (www.GlobalStartupAwards.com). Diese Auszeichnungen bieten der gesamten Wertschöpfungskette des Ökosystems Sichtbarkeit, Zugang zu wertvollen globalen Verbindungen und die Möglichkeit, Partnerschaften auf dem gesamten Kontinent zu bilden. Global Startup Awards Africa: Afrikas Top-Tech-Innovatoren entdecken, unterstützen und weltweit sichtbar machen weiterlesen

Vereinbarung mit Namibia: „Wichtiger Schritt, aber bei der Aufarbeitung auch anderer Verbrechen aus der Kolonialzeit bleibt noch viel zu tun“

Vereinbarung mit Namibia: „Wichtiger Schritt, aber bei der Aufarbeitung auch anderer Verbrechen aus der Kolonialzeit bleibt noch viel zu tun“
©PeterJupke/Pixabay

„Die Einigung über eine gemeinsame politische Erklärung ist ein bedeutender Schritt zur kritischen Aufarbeitung der deutschen Kolonialverbrechen, und doch ist sie nur der Beginn eines weiten Weges. Diese Vereinbarung darf kein Schlussstrich sein, sondern legt den Grundstein für einen umfangreichen Prozess. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass Deutschland die deutschen Kolonialverbrechen als Völkermord anerkennt und dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Namibia um Entschuldigung bitten wird. Vereinbarung mit Namibia: „Wichtiger Schritt, aber bei der Aufarbeitung auch anderer Verbrechen aus der Kolonialzeit bleibt noch viel zu tun“ weiterlesen

Namibia lanciert COVID-19-Testoffensive für Bewohner und Touristen

Namibia lanciert COVID-19-Testoffensive für Bewohner und TouristenAm 10. Mai wurde die erste mobile COVID-19-Teststation in Okahandja eröffnet – weitere Teststationen an strategischen Orten entlang des nationalen Straßennetzes folgen. Das Angebot richtet sich an Bewohner und Touristen gleichermaßen. Die Initiative des touristischen Privatsektors verfolgt die Optimierung von einfach zugänglichen COVID-19-Testservices für die Tourismusindustrie. Damit unterstützt sie Maßnahmen der namibischen Regierung zur Wiederbelebung des Tourismussektors und Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Namibia lanciert COVID-19-Testoffensive für Bewohner und Touristen weiterlesen

Identitätskonfusion im afrikanischen Fußball: Fall Kanga Guelor – CAF lehnt Beschwerde der Demokratischen Republik Kongo gegen Gabun ab

Identitätskonfusion im afrikanischen Fußball: Fall Kanga Guelor - CAF lehnt Beschwerde der Demokratischen Republik Kongo gegen Gabun ab„Der CAF-Disziplinarausschuss weist die Beschwerde der Fecofa schlicht und einfach zurück“, lautet die Entscheidung, die die Konföderation des afrikanischen Fußballs (CAF) am 26. Mai im Fall von Kanga Guelor gegen den kongolesischen Fußballverband Fecofa und den gabunischen Fußballverband Fegafoot gefällt hat. „Die Disziplinarkommission ist nach Prüfung aller Elemente der Ansicht, dass die Behauptungen der Fecofa sowie die von ihr vorgelegten Elemente nicht als schlüssig und ausreichend angesehen wurden, um eine Identitätsfälschung seitens Fegafoot festzustellen; außerdem konnte die Disziplinarkommission keine Unregelmäßigkeit bezüglich der Spielberechtigung des fraglichen Spielers oder seiner Registrierung innerhalb der CAF feststellen“, schrieb der afrikanische Fußball-Dachverband. Identitätskonfusion im afrikanischen Fußball: Fall Kanga Guelor – CAF lehnt Beschwerde der Demokratischen Republik Kongo gegen Gabun ab weiterlesen

Berlin, 27. Mai: Grundsteinlegung für das House of One – Synagoge, Kirche und Moschee unter einem Dach

Berlin, 27. Mai: Grundsteinlegung für das House of One - Synagoge, Kirche und Moschee unter einem Dach
Geistliche mit Ziegelstein, (v.l.n.r.) Pfarrer Gregor Hohberg, Rabbiner Andreas Nachama und Imam Kadir Sanci, © Klemens Renner

Mit dem House of One entsteht im Zentrum Berlins ein Sakralbau in neuartiger Architekturtypologie mit einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee unter einem Dach – verbunden über einen für alle offenen Begegnungsraum im Zentrum des Gebäudes. Vertreterinnen und Vertreter anderer Religionen und Weltanschauungen sowie die säkulare Stadtgesellschaft werden durch diesen vierten Raum ausdrücklich eingeladen und einbezogen. Menschen jüdischen, christlichen und muslimischen Glaubens legen gemeinsam am 27. Mai 2021 im Zentrum der deutschen Hauptstadt den Grundstein für das House of One. Ab 10.30 Uhr kann das Vorprogramm und anschließend, ab 11 Uhr, die Zeremonie über den Livestream verfolgt werden. Berlin, 27. Mai: Grundsteinlegung für das House of One – Synagoge, Kirche und Moschee unter einem Dach weiterlesen

BBC demaskiert Mythen: Es gibt keinen König der Löwen, und sie leben nicht im Dschungel!

BBC demaskiert Mythen: Es gibt keinen König der Löwen, und sie leben nicht im Dschungel!
©Alexa’s Fotos / Pixabay

Vom Nemeischen Löwen, der von Herkules erschlagen wurde, bis zu Maahes, dem löwenköpfigen ägyptischen Kriegsgott, hat das zeitlose Bild des Löwen Mythen auf der ganzen Welt inspiriert. Neben den Hauptrollen, die diese Spezies in menschlichen Legenden spielt, hat der Löwe im Laufe der Jahre auch einige eigene Mythen gesammelt. Hier sind einige dieser Lügengeschichten und die Wahrheit hinter den Mythen. BBC demaskiert Mythen: Es gibt keinen König der Löwen, und sie leben nicht im Dschungel! weiterlesen

Mali: Der erneuten Machtübernahme des Militärs muss Einhalt geboten werden

Mali: Der erneuten Machtübernahme des Militärs muss Einhalt geboten werden„Die erneute Machtergreifung des Militärs zeigt deutlich: Es war fahrlässig von der Bundesregierung davon auszugehen, dass die Rückkehr zur Demokratie in Mali gesichert sei. Es hat sich nun als Fehler erwiesen, gutgläubig auf den guten Willen der Militärs zu hoffen. Die Bundesregierung verurteilt die jüngsten Geschehnisse zurecht, jedoch kommen sie nicht gänzlich überraschend. Angesichts des nach wie vor großen Einflusses des Militärs, insbesondere des ehemaligen Putschanführers Assimi Goïta als Vizepräsident in der Übergangsregierung, hätte die europäische Union diesen Kräften unmissverständlich politische rote Linien aufzeigen müssen. Mali: Der erneuten Machtübernahme des Militärs muss Einhalt geboten werden weiterlesen

Adenauer Stiftung Länderbericht: Abschluss des Aussöhnungsabkommens zwischen Namibia und Deutschland in Sicht?

Adenauer Stiftung Länderbericht: Abschluss des Aussöhnungsabkommens zwischen Namibia und Deutschland in Sicht?Fast sechs Jahre haben Vertreter Deutschlands und Namibia darüber verhandelt, wie das Unrecht, das deutsche Truppen während der Kolonialzeit im damaligen Deutsch Südwestafrika den Herero und Nama Volksstämmen angetan haben, überwunden werden kann. Nun scheint eine gemeinsame Grundlage für ein Aussöhnungsabkommen zwischen den beiden Ländern gefunden worden zu sein. So berichtete es die Deutsche Presse Agentur (dpa) vorvergangenes Wochenende. Eine offizielle Stellungnahme der beiden Regierungen liegt noch nicht vor; die Vertragspartner haben Stillschweigen vereinbart, bis beide Seiten grünes Licht für den von den Unterhändlern ausgehandelten Text gegeben haben. Was sind die Hintergründe der Verhandlungen, wie wird deren Abschluss in Namibia – und hier insbesondere von den Hinterbliebenen der Herero und Nama – aufgenommen? Adenauer Stiftung Länderbericht: Abschluss des Aussöhnungsabkommens zwischen Namibia und Deutschland in Sicht? weiterlesen

„No Border Assembly“ veröffentlicht Liste der Fluggesellschaften, die Sammelabschiebungen – u.a. nach Afrika – durchführen

„No Border Assembly“ veröffentlicht Liste der Fluggesellschaften, die Sammelabschiebungen – u.a. nach Afrika - durchführen„Seit 2020 zensiert die Bundesregierung Fluggesellschaften, die für Abschiebungen genutzt werden. Bisher wurden diese Informationen in parlamentarischen Anfragen immer angegeben. Dementgegen erhielt die Partei Die Linke auf ihre aktuelle Kleine Anfrage folgende Antwort: „Eine Veröffentlichung der Fluggesellschaften […] kann sich gegebenenfalls negativ auf die Wahrnehmung dieser Fluggesellschaften in der Öffentlichkeit auswirken. Eine öffentliche Benennung der Fluggesellschaften, die Rückführungsflüge anbieten, birgt die Gefahr, dass diese Unternehmen öffentlicher Kritik ausgesetzt werden und in der Folge für die Beförderung von ausreisepflichtigen Personen in die Heimatländer nicht mehr zur Verfügung stehen“. „No Border Assembly“ veröffentlicht Liste der Fluggesellschaften, die Sammelabschiebungen – u.a. nach Afrika – durchführen weiterlesen

Marokkos Außenminister Bourita verärgert: „Marokko ist nicht der Pförtner Europas“

Marokkos Außenminister Bourita verärgert: "Marokko ist nicht der Pförtner Europas“
© diplomatie.ma

Der marokkanische Außenminister Nasser Bourita (Foto) äußerte sich zu den diplomatischen Spannungen, die durch das Eindringen von mindestens 8.000 Menschen in die Enklave Ceuta entstanden sind. Diese dramatische Situation hat die ohnehin schon spürbare Krise zwischen Marokko und Spanien seit dem Krankenhausaufenthalt des Anführers der Polisario-Front, Brahim Ghali, noch verschärft. Das cherifische Königreich weigert sich jedoch, die Verantwortung für einen solchen Migrationsstrom zu tragen. Marokkos Außenminister Bourita verärgert: „Marokko ist nicht der Pförtner Europas“ weiterlesen

Ostafrika / Horn von Afrika: Mindestens 300.000 Migranten von der Covid-19-Pandemie betroffen

Ostafrika / Horn von Afrika: Mindestens 300.000 Migranten von der Covid-19-Pandemie betroffen
© IOM 2020/Alexander Bee, äthiopische Migranten in Obock, Dschibouti

Mindestens 300.000 Migranten im Osten und am Horn von Afrika sind im Jahr 2020 von der Covid-19-Pandemie betroffen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag mit. Der IOM-Bericht über Migrationstrends und Bevölkerungsbewegungen in der Region hebt die schrecklichen Folgen der Pandemie für Migranten hervor, darunter Binnenvertriebene, Flüchtlinge, Asylbewerber, unbegleitete Minderjährige und zurückkehrende oder gestrandete Migranten. Ostafrika / Horn von Afrika: Mindestens 300.000 Migranten von der Covid-19-Pandemie betroffen weiterlesen

Zum Afrikatag 2021: Junge Aktivist*innen aus Afrika und Europa fordern eine Partnerschaft auf Augenhöhe

Zum Afrikatag 2021: Junge Aktivist*innen aus Afrika und Europa fordern eine Partnerschaft auf AugenhöheEuropa und Afrika haben eine lange, bewegte Geschichte – politisch, wirtschaftlich und kulturell. Doch die Beziehung zwischen den beiden Kontinenten ist, vor allem aufgrund von Relikten der Kolonialisierung, immer noch nicht ausgewogen. Sie ist geprägt von einer Geber-Empfänger-Mentalität, Abhängigkeiten und strukturellen Ungleichheiten, obwohl sie so viel mehr sein könnte als das: eine ausgewogene, gerechte und für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft. Zum Afrikatag 2021: Junge Aktivist*innen aus Afrika und Europa fordern eine Partnerschaft auf Augenhöhe weiterlesen

Afrika-Tag 25. Mai 2021: Aufruf zur Solidarität

Afrika-Tag 25. Mai 2021: Aufruf zur SolidaritätDer Afrika-Tag markiert den Jahrestag der Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit im Jahr 1963, aus der 2002 die Afrikanische Union hervorging. Bei dieser Gelegenheit überbrachte der UN-Generalsekretär eine Botschaft, in der er seine volle Solidarität mit den Menschen und Regierungen Afrikas im Kampf gegen Covid-19 bekräftigte und gleichzeitig zur Einhaltung der demokratischen Praktiken aufrief, da mehrere Wahlen aufgrund der Pandemie wahrscheinlich verschoben werden. Afrika-Tag 25. Mai 2021: Aufruf zur Solidarität weiterlesen

Mali: Militär verhaftet Präsident und Übergangspremierminister

Mali: Militär verhaftet Präsident und ÜbergangspremierministerMalische Soldaten, die mit der am Montag, 24. Mai, von den Übergangsbehörden verkündeten neuen Regierung unzufrieden sind, haben den Präsidenten und den Premierminister festgenommen, berichtet die malische Nachrichtenagentur (Amap). Kurz nach der Bekanntgabe der Kabinettsumbildung gingen bewaffnete Männer zum Haus von Premierminister Moctar Ouane, so die Agentur. Mali: Militär verhaftet Präsident und Übergangspremierminister weiterlesen

IStGH: Große Anhörung zu Verbrechen in Darfur / Sudan am 24. Mai 2021

IStGH: Große Anhörung zu Verbrechen in Darfur / Sudan am 24. Mai 2021
Logo des IStGH

Eine wichtige Anhörung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) am 24. Mai im Prozess gegen Ali Kushayb ist ein Meilenstein in der Suche nach Gerechtigkeit für schwere Verbrechen, die in Darfur im Sudan begangen wurden, so Human Rights Watch heute. Vier weitere Hauptverdächtige – darunter der ehemalige sudanesische Präsident Omar al-Bashir – werden jedoch nicht anwesend sein, und es ist entscheidend, dass sie von den sudanesischen Behörden unverzüglich an den IStGH überstellt werden. IStGH: Große Anhörung zu Verbrechen in Darfur / Sudan am 24. Mai 2021 weiterlesen

Meinung: Der wirkliche New Deal mit Afrika besteht darin, der Ausplünderung und dem Neokolonialismus ein Ende zu setzen!

Meinung: Der wirkliche New Deal mit Afrika besteht darin, der Ausplünderung und dem Neokolonialismus ein Ende zu setzen!
© EU2017EE Estonian Presidency

Am 18. Mai fand in Paris ein Gipfeltreffen statt, bei dem mehrere afrikanische Staatschefs, Europavertreter und Vertreter internationaler Finanzinstitutionen um Präsident Macron versammelt waren. Das Ziel dieses Treffens war es, neue Finanzierungsquellen für den Kontinent zu finden. Der von Macron angepriesene New Deal, der als innovative Lösung präsentiert wird, steht in Wirklichkeit im Einklang mit der neoliberalen Politik, die weitgehend für die strukturellen Schwächen der afrikanischen Volkswirtschaften verantwortlich ist. Meinung: Der wirkliche New Deal mit A