Niederlande wollen Tausende aus der Ukraine geflohene afrikanische Studenten abschieben

Niederlande wollen Tausende aus der Ukraine geflohene afrikanische Studenten abschieben

Die niederländische Regierung hat Tausende von internationalen Studenten, die nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine im Jahr 2022 in den Niederlanden Zuflucht gefunden haben, aufgefordert, das Land noch in dieser Woche zu verlassen, da sie sonst Gefahr laufen, abgeschoben zu werden.

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Libysches Patrouillenboot bedroht Rettungscrew und Menschen in Seenot

Libysches Patrouillenboot bedroht Rettungscrew und Menschen in Seenot

Am Samstag, den 2. März wurde die Crew des zivilen Rettungsschiffes Humanity 1 auf dem zentralen Mittelmeer mehrfach von der sogenannten libyschen Küstenwache bedroht. Ebenso wurden die Flüchtenden in Seenot unter Waffengebrauch bedroht, als die Besatzung sie in internationalen Gewässern zu retten versuchte. Am Samstagnachmittag konnte die Crew der unter deutscher Flagge fahrenden Humanity 1 aus drei Booten in Seenot insgesamt 77 Menschen retten, trotz des gewaltsamen und rechtswidrigen Eingreifens der sogenannten libyschen Küstenwache.

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Lesetipp/ND: Gefängnisstrafe für Pushback-Kapitän – Wegweisendes Urteil

Lesetipp/ND: Gefängnisstrafe für Pushback-Kapitän - Wegweisendes Urteil

Der oberste italienische Gerichtshof in Rom hat den Kapitän der »Asso Ventotto« zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, weil er am 30. Juli 2018 insgesamt 101 Geflüchtete aus Seenot gerettet und anschließend der libyschen Küstenwache übergeben hatte. Diese wurden daraufhin nach Libyen, von wo sie die Überfahrt nach Europa angetreten hatten, zurückgeholt. Unter ihnen waren Kinder und schwangere Frauen.

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Entwicklungsministerin Schulze besucht Burkina Faso und Benin: Mit besserer Zusammenarbeit dem Terrorismus den Nährboden entziehen

Entwicklungsministerin Schulze besucht Burkina Faso und Benin: Mit besserer Zusammenarbeit dem Terrorismus den Nährboden entziehen

Entwicklungsministerin Svenja Schulze bricht heute zu einer viertägigen Reise in die westafrikanischen Länder Burkina Faso und Benin auf. Schulze ist die erste europäische Ministerin, die Burkina Faso seit den Militärputschen im Jahr 2022 besucht. Ein Thema der Reise sind die möglichen Folgen der Austrittserklärungen von Burkina Faso, Mali und Niger aus der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS. Schulze will in Burkina Faso zudem erörtern, welche Fortschritte es bei der Rückkehr zur Demokratie gibt und wie die Zusammenarbeit in dieser kritischen Phase gestaltet werden kann.

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Gabun: Zwei hohe Gewerkschaftsfunktionäre nach Ministeraudienz plötzlich verschwunden

Gabun: Zwei hohe Gewerkschaftsfunktionäre nach Ministeraudienz plötzlich verschwunden

Alain Mouagouadi (Foto), prominenter Vizepräsident des Gewerkschaftsbundes Dynamique Unitaire, und Thierry Nkoulou, ein Berater des Präsidenten, wurden beide nach einer Audienz beim Minister für den öffentlichen Dienst als vermisst gemeldet. Die von Alain Mouagouadi geleitete Gewerkschaft Conasysed bereitete gerade eine wichtige Generalversammlung am 2. März vor. Die Gewerkschaft prangert eine Intrige an, die von „dunklen Kräften“ in Zusammenhang mit dem vorherigen Regime inszeniert wurde.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9/2024: Von Verlusten und Versöhnung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9/2024: Von Verlusten und Versöhnung

Unruhen im Tschad nach Ankündigung von Wahlen: Am Mittwoch wurde der Vorsitzende der tschadischen Oppositionspartei Parti Socialiste sans Frontières (PSF), Yaya Dillo Djérou, bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften der Militärregierung in der Nähe der PSF-Parteizentrale getötet. Dies teilten der tschadische Staatsanwalt Oumar Mahamat Kedelaye und der Kommunikationsminister Abderaman Koulamallah am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit.

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Buchtipp: Tierno Monénembo „Der König von Kahel“

Buchtipp: Tierno Monénembo „Der König von Kahel“

Auf der diesjährigen Berlinale hat der Dokumentarfilm „Dahomey“ den Goldenen Bären gewonnen. Dieser Film, eine Koproduktion von Frankreich, Senegal und Benin, beschäftigt sich mit der Rückgabe von Kolonialraub an Benin. Einen anderen Blick auf das koloniale Geschehen der Vergangenheit wirft der fiktive Roman des Schriftstellers Tierno Monénembo aus Guinea. Er Roman beleuchtet die Zeit, in der die Kolonialmächte Europas mit allen Mitteln versuchten, sich die afrikanischen Gebiete mit unglaublicher Gewalt anzueignen. Immer mit dem Ziel, ihre Einflusssphären auszuweiten.

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Terminhinweis: 8. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW 2024 am 6. März – Mit afrikanischen Geschäftspartnern erfolgreich in unruhigen Zeiten!

Terminhinweis: 8. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW 2024 am 6. März - Mit afrikanischen Geschäftspartnern erfolgreich in unruhigen Zeiten!

Als Medienpartner der Veranstaltung möchten wir Ihnen diese besonders ans Herz legen! Denn: Die Intensivierung der Geschäftsbeziehungen zu den Ländern Afrikas gilt als Erfolgsfaktor für die Zukunft. Gerade in unsicheren Zeiten bieten die riesigen Potenziale der afrikanischen Märkte Resilienz für Unternehmen und Volkswirtschaften auf beiden Kontinenten. Alle Branchen können hier profitieren! Die Chancen sind enorm!

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Lesetipp/Münchner Merkur: Dobrindt fordert Asyl-Pakt mit Ruanda – „Ampel-Regierung ideologisch nicht dazu bereit“

Lesetipp/Münchner Merkur: Dobrindt fordert Asyl-Pakt mit Ruanda – „Ampel-Regierung ideologisch nicht dazu bereit“
Alexander Dobrindt 2024 bei seinem Besuch in Ruanda © Foto: CSU im Bundestag

Mit einem brisanten Asyl-Plan will die CSU Bewegung in die Migrationsdebatte bringen. Alexander Dobrindt schlägt nach Gesprächen in Ruanda einen Pakt mit dem kleinen ostafrikanischen Land vor.

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TV-Tipp-ARD-Weltspiegel, 03.03.24, 18h30: Elfenbeinküste: Bittersüße Schokohasen

TV-Tipp-ARD-Weltspiegel, 03.03.24, 18h30: Elfenbeinküste: Bittersüße Schokohasen

Ostern naht und Osterhasen stehen in vielen Familien für ein positives Lebensgefühl. In den beiden afrikanischen Ländern Elfenbeinküste und Ghana werden rund 60 Prozent des weltweiten Kakaos produziert. Die Elfenbeinküste ist der weltweit größte Kakaoproduzent.

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Taktische Militärübung in Algerien, um Marokko Angst einzujagen?

Taktische Militärübung in Algerien, um Marokko Angst einzujagen?
Said Chanegriha 2020, Foto: Lisa Ferdinando, U.S. Secretary of Defense

Armeegeneral Said Chanegriha, Stabschef der Nationalen Volksarmee (ANP), beaufsichtigte eine taktische Übung mit scharfer Munition unter dem Titel „Sturm im Hoggar 2024“. Die Übung fand in einem Klima starker Spannungen mit dem marokkanischen Nachbarn statt.

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Senegals Führer schlagen Wahltermin am 2. Juni vor, um die Krise zu beenden

Senegals Führer schlagen Wahltermin am 2. Juni vor, um die Krise zu beenden

Senegals politische, religiöse und zivilgesellschaftliche Führer haben die Abhaltung von Präsidentschaftswahlen am 2. Juni als Lösung für die seit Wochen andauernde Instabilität in dem westafrikanischen Land vorgeschlagen. Der Vorschlag ging aus zweitägigen Diskussionen in Dakar hervor und muss noch von Präsident Macky Sall genehmigt werden, der seine Absicht bekundet hat, nach seiner zweiten Amtszeit am 2. April zurückzutreten, wie Bloomberg berichtete.

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Tansania: Katja Keul, Staatsministerin im AA, will mit Regierungsvertretern und Nachfahren der Opfer besprechen, wie gemeinsam die dunkle Geschichte Deutschlands in Tansania aufgearbeitet werden kann

Tansania: Katja Keul, Staatsministerin im AA, will mit Regierungsvertretern und Nachfahren der Opfer besprechen, wie gemeinsam die dunkle Geschichte Deutschlands in Tansania aufgearbeitet werden kann
Katja Keul MdB, Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

„Deutschland und Tansania pflegen seit vielen Jahren enge, auf Freundschaft und Vertrauen aufgebaute Beziehungen. Tansania ist ein wichtiger Partner bei der Bekämpfung der Klimakrise und spielt eine Schlüsselrolle zur Stabilisierung der Region der Großen Seen.

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Geflüchtete: Recht auf Arbeit, anstatt populistische Arbeitspflicht-Debatten

Geflüchtete: Recht auf Arbeit, anstatt populistische Arbeitspflicht-Debatten

PRO ASYL und alle Landesflüchtlingsräte lehnen die Arbeitspflicht für Geflüchtete ab und fordern stattdessen die Aufhebung aller Arbeitsverbote für geflüchtete Menschen. „Es ist rassistisch und menschenverachtend zu suggerieren, dass Geflüchtete arbeitsunwillig seien, die man jetzt zur Arbeit unter ausbeuterischen Verhältnissen zu 80 Cent pro Stunde verpflichten müsse – während viele von ihnen schlichtweg nicht arbeiten dürfen,“ sagt Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher von PRO ASYL.

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