Kategoriearchiv: Gesellschaft

Schwarze Kinder verlieren nach rassistischen Drohungen ihren Safe Space – Solidarität mit Each One Teach One

In Berlin sorgte ein geplanter Schwimmnachmittag im temporären „Volksbad“ vor der Volksbühne für Streit. Das Becken sollte am 14. August für mehrere Stunden exklusiv Schwarzen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen. Organisiert wurde die Aktion vom Verein Each One Teach One (EOTO), der damit einen geschützten Raum für von Rassismus betroffene junge Menschen schaffen wollte. Kritiker warfen den Veranstaltern vor, damit Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe auszuschließen. Nach heftigen Reaktionen und rassistischen Drohungen wurde die Veranstaltung schließlich aus Sicherheitsgründen abgesagt. Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, Ex-Mitglied des Europäischen Parlaments und Co-Vorsitzende a.D. der ARDI-Intergroup (Anti -Racism and Diversity Intergroup), erklärt dazu:

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Lesetipp/ZDF/Südafrika: Alle 2,5 Stunden ein Femizid – Wie sich Südafrikas Frauen gegen die tödliche Gewalt wehren

Symbolbild

Siphosihle Mavimbela lebt versteckt vor ihrem Partner, hat durch ihn Gewalt erlebt, wie Millionen Frauen in Südafrika. Der Protest gegen ein System, das sie nicht schützt, wächst.

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Kamerun: Mit der deutschen Sprache den eigenen Weg finden

Prof. Dr. Bertin Nyemb: Germanist, Kulturvermittler, NGO-Gründer. © privat

Germanistik-Professor Bertin Nyemb hat für die deutsche Sprache einen außergewöhnlichen Weg gewählt. Heute vermittelt er seine Begeisterung für den kulturellen Austausch zwischen seinem Heimatland Kamerun und Deutschland.

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Leben und Überleben im Kongo

Von *Volker Seitz • Ich lese in der Regel keine Bücher, die von menschengemachten Katastrophen handeln. Bei Judith Raupps Buch „Morgen gehe ich einkaufen, falls der Markt noch steht. C. H. Beck 2026“ habe ich eine Ausnahme gemacht, da ich ihre Berichte als freie Reporterin in der Süddeutschen und in Schweizer Medien aus Goma seit Jahren mit großem Interesse gelesen hatte. Einen besseren Bericht aus erster Hand über den Ostkongo und Umgebung kenne ich nicht.

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Rastafaris in Afrika kämpfen weiter um Anerkennung

Die kenianische Justiz hat am 15. Juli den Antrag der Rastafari-Gemeinschaft abgelehnt, Cannabis für religiöse Rituale verwenden zu dürfen. Das Urteil macht den widersprüchlichen Status der Rastafaris in Afrika deutlich: Einerseits werden sie teilweise anerkannt, andererseits sind sie vielerorts weiterhin gesellschaftlich und rechtlich marginalisiert, berichtet RFI.

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Der Fall Kamerun: Schutz der eigenen Bürger – Eine fast vergessene Pflicht

Von *Volker Seitz: Menschenrechte werden nicht mit Sonntagsreden verteidigt, sondern mit Konsequenz und Druck. Botschafter a.D. Volker Seitz schildert, wie er in Kamerun deutsche Frauen aus einer faktischen Entrechtung befreite – gegen den Zeitgeist der konfliktscheuen Diplomatie und gegen die Bequemlichkeit des eigenen Apparats.

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Mali: Der Besitz einer Shisha kann künftig bis zu einem Jahr Gefängnis einbringen

Mit einer am 7. Juli 2026 unterzeichneten gemeinsamen Ministerialverordnung verschärft Mali seine Maßnahmen gegen Shishas erheblich. Fast vier Jahre nach dem ersten Verbot nehmen die Behörden nun nicht mehr nur Bars und Händler ins Visier, sondern die gesamte Liefer- und Nutzungskette – von der Einfuhr bis zum bloßen Besitz. Die Null-Toleranz-Politik ist zugleich ein Eingeständnis, dass die bisherigen Verbote die Shisha aus dem Alltag nicht verdrängen konnten.

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„Wir haben keine Nation. Wir haben Stämme.“

Von * Fatimoh Danjuma Bintu aus Lagos. Sie sprach mit Franck Zanu (Foto), einem in den USA lebenden Journalisten, Blogger und Enfant Terrible aus Benin – über Journalismus, Geld, Korruption, Identität und das bis heute unabgeschlossene Kapitel von Sklaverei und Kolonialismus.

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Marokko: Aktivistin Zineb Kharroubi verurteilt – Justiz geht weiter gegen GenZ-212-Bewegung vor

Symbolbild, KI-generiert

Ein Gericht in Casablanca hat die Aktivistin Zineb Kharroubi zu sechs Monaten Haft auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 5.000 Dirham (rund 460 Euro) verurteilt. Die 29-Jährige ist eine der jüngsten Personen, gegen die im Zusammenhang mit der Protestbewegung GenZ 212 vorgegangen wird. Seit Ende 2025 häufen sich in Marokko Prozesse und Festnahmen gegen mutmaßliche Teilnehmer und Unterstützer der Bewegung.

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Senegal | Belästigungsvorwürfe während der WM: Chefkoch der „Löwen“ weist Anschuldigungen entschieden zurück

Symbolbild, KI-generiert

Der Chefkoch der senegalesischen Fußballnationalmannschaft, gegen den während des Aufenthalts des Teams bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erhoben wurden, hat sich erstmals öffentlich zu den Anschuldigungen geäußert.

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Côte d‘Ivoire: Mädchen im Alter von 3 bis 9 Jahren Opfer heimlicher Genitalverstümmelung

Symbolbild

Fünf Mädchen im Alter von 3 bis 9 Jahren wurden in der Nacht zum 30. Juni 2026 in Bongouanou im Osten der Elfenbeinküste Opfer von Genitalverstümmelung. Zwei Verdächtige wurden festgenommen, Ermittlungen wurden aufgenommen.

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Kamerun: Ist es eine Sünde, Witwe zu sein?

Anlässlich des 16. Internationalen Tages der Witwen, der am 23. Juni 2026 begangen wurde, richtet Kamerun den Blick auf die oft prekäre Situation dieser gesellschaftlich ausgegrenzten Frauen. Zwischen entwürdigenden Witwenritualen, Enteignungen und solidarischer Unterstützung kämpfen viele von ihnen täglich um Würde, Gerechtigkeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit.

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