Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Zentralafrikanische Republik: Verbreitung gefälschter Dokumente nimmt extrem zu

Symbolbild

In der Zentralafrikanischen Republik nimmt die Fälschung von Verwaltungsdokumenten ein besorgniserregendes Ausmaß an. Geburtsurkunden, Diplome, Bescheinigungen oder auch Ausweisdokumente – solche Fälschungen kursieren zunehmend in bestimmten Vierteln von Bangui sowie in mehreren Provinzstädten. Dabei stuft das zentralafrikanische Gesetz diese Praxis als „Urkundenfälschung und Gebrauch gefälschter Dokumente“ ein – ein Delikt, das strafrechtlich verfolgt und mit Sanktionen geahndet werden kann. Trotz der Risiken wenden sich viele arbeitslose oder in prekären Verhältnissen lebende Jugendliche dieser Tätigkeit zu, die für manche zu einer schnellen Einnahmequelle geworden ist, berichtet RFI.

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Warum ziehen immer mehr Menschen afrikanischer Herkunft zurück nach Afrika?

Afroamerikaner, Karibikbewohner, schwarze Europäer: Immer mehr von ihnen lassen sich in Accra, Cotonou oder Dakar nieder. Diese Rückkehrbewegung nach Afrika, die lange Zeit marginal blieb, nimmt heute eine völlig neue Dimension an – getragen von neuen Gesetzen, gezielten Attraktivitätspolitiken und einer wachsenden Ernüchterung gegenüber westlichen Gesellschaften.

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Marokkaner stellen die größte Gemeinschaft ausländischer Herkunft in Israel

Mit 190.607 in Marokko geborenen Personen, die in internationalen Migrationsstatistiken erfasst wurden, bilden Marokkaner inzwischen die größte Gemeinschaft ausländischer Herkunft in Israel. Dieser Rang verweist jedoch nicht auf eine jüngste Einwanderung, sondern auf die tief verwurzelte Geschichte des marokkanischen Judentums, seine massenhafte Auswanderung im 20. Jahrhundert sowie auf die bis heute sensible Verbindung zwischen Rabat und Tel Aviv.

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Falsche Medikamente in Afrika – ein persönliches Fallbeispiel: Wurmmittel gegen Malaria und sonstige Fehldiagnosen

Von einer Dienstreise in den Kongo zurück in Libreville, öffnet mir Oumar, mein gardien, das Eingangstor. Sein übliches „Bonne arrivée, Madame“ fällt recht schwach aus, und er sieht furchtbar eingefallen aus, hat einen völlig verklärten Blick, zittert und schwitzt entsetzlich. Malaria, ganz offensichtlich. „Ich nehme seit drei Tagen Medikamente, aber sie helfen nicht“, wispert er schwach. 

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Interpol: Afrika an vorderster Front im Kampf gegen den Handel mit gefälschten Medikamenten

90 betroffene Länder, 269 Festnahmen und fast 6.000 geschlossene betrügerische Websites: Das ist das Ergebnis einer Interpol-Operation gegen den Handel mit gefälschten Arzneimitteln. Die internationale Polizeiorganisation beschlagnahmte in diesem Jahr weltweit gefälschte Produkte im Wert von 15,5 Millionen Dollar, berichtet RFI.

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Nachkommen marokkanischer Juden: Rückkehr zur Staatsangehörigkeit in Sicht?

Marokko belebt eine Debatte über die Staatsangehörigkeit der Nachkommen von Juden marokkanischer Herkunft neu. Eine von mehreren marokkanischen Medien aufgegriffene Bürgerinitiative fordert, den Kindern und Enkeln marokkanischer Juden, die im 20. Jahrhundert ausgewandert sind, die Rückkehr zur marokkanischen Staatsangehörigkeit zu ermöglichen oder zu erleichtern. Diese Initiative wirft Fragen zur nationalen Erinnerung, zur Beziehung zur Diaspora und zur Rolle Marokkos in einem arabischen und regionalen Kontext auf, der von der Palästinafrage und dem Bündnis mit Israel geprägt ist.

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Fremdenfeindliche Angriffe in Südafrika: 130 Nigerianer fordern ihre Rückführung

Nigeria reagiert auf die seit Mitte April in Südafrika gegen seine Staatsbürger gerichteten Angriffe. Laut der nigerianischen Bundesregierung haben 130 von ihnen um Evakuierung gebeten. Das Land hat bereits bei früheren Wellen von Gewalt gegen Ausländer in dem südafrikanischen Staat ähnliche Maßnahmen ergriffen, berichtet RFI.

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Mangel an Friedhöfen in der Zentralafrikanischen Republik: „Jeden Tag sehen wir sein Grab“

In Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, sind Beerdigungen längst nicht mehr nur ein privater Trauerakt. Sie sind zu einer organisatorischen und sozialen Belastung geworden. Seit fast zehn Jahren gibt es in der Hauptstadt der Zentralafrikanische Republik keinen allgemein zugänglichen öffentlichen Friedhof mehr. Viele Familien haben deshalb keine andere Wahl, als ihre Angehörigen auf dem eigenen Grundstück zu bestatten – hinter Häusern, unter Mangobäumen oder auf kleinen Feldern. Dort liegen heute Väter, Mütter und Kinder begraben, berichtet RFI.

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Videotipp/arte: Malis Hauptstadt Bamako: Alltag trotz Ausnahmezustand

Screenshot arte

In Malis Hauptstadt Bamako herrscht weiterhin Ausnahmezustand, seitdem die Zufahrten dorthin von islamistischen Milizen blockiert werden. Spürbar ist die Angst vor möglichen terroristischen Überfällen und auch die Lebensmittel werden knapp. Frankreich hat seine Staatsbürger:innen zur Rückkehr aufgefordert.

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WELT-SICHTEN: Streit um Orania, die Stadt nur für Afrikaaner in Südafrika

Symbolbild

Die Apartheid in Südafrika ist überwunden, aber in einer kleinen Stadt wollen Weiße – genauer gesagt Afrikaans sprechende Weiße – unter sich bleiben: in Orania. Kritiker erinnert das an das System der institutionalisierten Rassentrennung und der weißen Herrschaft, das 1948 errichtet und erst in den frühen 1990er Jahren mit Nelson Mandela, dem ersten schwarzen Präsidenten, wieder abgeschafft wurde. Als Architekt dieses rassistischen Systems, unter dem schwarze, farbige (coloured) und indischstämmige Südafrikaner weitgehend rechtlos waren, gilt Hendrik Verwoerd.

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Infolge politischer Unruhen leiden junge Menschen in Afrika vermehrt unter häuslicher und anderer Gewalt

Studie zeigt erstmals direkten Zusammenhang zwischen politischer Gewalt und Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch Familienangehörige, Bekannte und Peer-Groups. Befragt wurden über 35.000 jungen Menschen in neun Ländern Afrikas.

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Buchtipp: Andrea Böhm “ Fighting like a woman: die Geschichte der Frauen, die zurückschlagen“

Andrea Böhm formuliert im Eingangsartikel ihre Motivation, ihren Anspruch, sich der Thematik Frauen und Gewalt anzunähern. Frauen haben schon immer gekämpft. Die Autorin will diese vergangenen und gegenwärtigen Spuren aufdecken.

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DR Kongo: Psychose nach Gerüchten über das Verschwinden von Geschlechtsorganen

In der Demokratischen Republik Kongo (DRK) kursieren in der Region Katanga seit etwa zwei Wochen Gerüchte über das mysteriöse Verschwinden männlicher Geschlechtsorgane – angeblich durch einfachen körperlichen Kontakt. Diese Theorien werden durch die sozialen Netzwerke weiter angeheizt, sodass etwa zehn Personen, denen diese angeblichen Taten vorgeworfen wurden, von Menschenmengen angegriffen wurden. Mindestens vier Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Polizei droht nun damit, jeden festzunehmen, der sich an solchen Gewalttaten beteiligt, berichtet RFI.

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Viele weiße Südafrikaner, die im Ausland leben, entscheiden sich für eine Rückkehr nach Südafrika

Symbolbild

Kaum angekommen und noch mitten beim Auspacken der Umzugskartons, erzählt Naomi Saphire von ihrer Rückkehr nach Südafrika. Nach 25 Jahren als Auswanderin in den Vereinigten Staaten begann sie nach einer Familienreise in ihr Geburtsland darüber nachzudenken, zurückzukehren.

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