Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in Afrika

Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in AfrikaHäufig fehlt kleinbäuerlichen Betrieben in Afrika die nötige IT-Infrastruktur, um digitale Dienste für die Landwirtschaft zu entwickeln, etwa Wettervorhersagen, Anbautechniken oder hinsichtlich aktueller Marktbedingungen. UP42 leistet im Rahmen des Programms technische Beratung und stellt Zugänge bereit für die eigene Entwickler-Plattform, auf der sich die aktuellsten Daten für die Erdbeobachtung und verschiedene Analysedienste abrufen lassen. Airbus-Tochter UP42 und GIZ unterstützen Kleinbauern in Afrika weiterlesen

Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte

Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte
Unterschriftenübergabe der Kongo-Kampagne, Foto: Farys Difäm

11.815 Menschen fordern: Vergewaltigung darf nicht länger Kriegswaffe sein: Vertreter:innen der Kongo-Kampagne haben am 22.06. 11.815 Unterschriften an Dr. Bärbel Kofler, die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, überreicht. Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege und dem Kampagnenbündnis aus 16 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern die Unterstützer:innen der Kongo-Kampagne: Die Bundesregierung soll sich für eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen einsetzen und deutsche Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte in der Rohstoffgewinnung und deren Lieferketten verpflichten. Sexualisierte Gewalt im Kongo, Straflosigkeit und Rohstoffe: Kongo-Kampagne überreicht 11.815 Unterschriften an die Menschenrechtsbeauftragte weiterlesen

Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis

Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis

Moderne Sklaverei auf Plantagen, kaum Schutz vor COVID-19, Hungerlöhne trotz Rekordgewinnen: Deutsche Supermärkte erlebten im Corona-Jahr 2020 einen Umsatzboom, das Vermögen ihrer Eigentümer:innen wuchs um bis zu 30 Prozent. Die Arbeiter:innen in den globalen Lieferketten schuften trotzdem zu Hungerlöhnen, sind kaum geschützt oder haben ihre Arbeit ganz verloren. Das zeigt der neue Oxfam-Bericht „Pandemie-Profiteure und Virus-Verlierer:innen“. Recherchen in vier Ländern belegen Ausbeutung und schockierende Fälle von moderner Sklavenarbeit. Zudem erhalten Arbeiter:innen immer weniger vom Erlös der von ihnen geernteten Produkte. Oxfam fordert, dass die Rekordumsätze der Supermärkte bei den Menschen ankommen müssen, die unser Essen herstellen. Plantagen u.a. in Südafrika: Supermärkte machen Kasse durch Corona-Boom, Arbeiter:innen zahlen den Preis weiterlesen

Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert

Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert
Foto: SAA

South African Airways (SAA) befindet sich nun unter dem Dach eines privaten Unternehmens. Nach einem Rettungsplan ist das Unternehmen nun zu 51% im Besitz eines privaten Konsortiums, kündigte der südafrikanische Minister für öffentliche Unternehmen Pravin Gordhan an. Luftfahrt Afrika: Südafrikas South African Airways privatisiert weiterlesen

Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen?

Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen?Die afrikanischen Länder stehen an einem Scheideweg. Die COVID-19-Pandemie hat das Business zum Erliegen gebracht. Die hart erkämpften wirtschaftlichen Errungenschaften des Kontinents der letzten zwei Jahrzehnte, die für die Anhebung des Lebensstandards unerlässlich sind, laufen Gefahr, auf null zurückzugehen. Analyse: Wie lassen sich private Mittel zur Finanzierung der Entwicklung Afrikas gewinnen? weiterlesen

Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika

Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika
©Mastertux/Pixabay

In Afrika hat der Weinmarkt großes Entwicklungspotenzial. Mit dem Wirtschaftswachstum und den steigenden Einkommen sind die Aussichten für den Konsum des Getränks positiv. Auf dem Kontinent ist Namibia das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA) konsumiert jeder Einwohner durchschnittlich 20 Liter des Getränks pro Jahr, mehr als jede andere Nation Afrikas. Namibia verzeichnet den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Afrika weiterlesen

Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun – eine chinesische „Mafia“ im Zentrum des Übels

Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun - eine chinesische "Mafia" im Zentrum des Übels
©ia

Der gabunische Tropenwald, mit 22 Millionen Hektar die zweitgrößte Lunge des Planeten, ist mehreren Bedrohungen ausgesetzt, darunter die illegale Abholzung. Das grüne Gold Gabuns verfügt über mehr als 400 Baumarten, die von verschiedenen ausländischen Unternehmen, darunter auch Chinesen, abgeholzt werden. In Gabun ist jedoch 1/3 der Waldabholzung illegal. Eine alarmierende Situation, die die höchsten Behörden zum Handeln gezwungen hat, um diese Geißel einzudämmen, die die lokale Artenvielfalt bedroht. Der Wald, der 85 % der Landesfläche bedeckt, ist nach dem Öl (schwarzes Gold) die zweite finanzielle Einnahmequelle Gabuns. Zentralafrika: Illegaler Holzeinschlag in Gabun – eine chinesische „Mafia“ im Zentrum des Übels weiterlesen

Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartet

Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartetImpact Diaries heißt die neue Plattform, auf der Fairtrade Projekte für existenzsichernde Einkommen vorstellt. Das Besondere: In kurzen selbstgedrehten Videotagebüchern berichten die Produzentinnen und Produzenten ungefiltert und authentisch wie nie über die Auswirkungen und Veränderungen vor Ort. Schirmherrin des Projektes ist Schauspielerin Emilia Schüle. „Ich habe das große Glück, dass ich von meiner Arbeit leben kann. Viele Menschen in Westafrikas Kakaosektor können das nicht – obwohl sie so hart arbeiten. Das können und müssen wir ändern“, so die 28-Jährige, die sich seit Jahren für eine bessere Gesellschaft engagiert. Westafrikas Kakaosektor: Neue Plattform für Projekte für existenzsichernde Einkommen gestartet weiterlesen