
Ein Entwurf für ein neues Anti-LGBTI-Gesetz in Ghana greift tief in Privathaushalte, Schulen und Redaktionen ein. Die Initiative, über die das Parlament in Kürze abstimmt, trägt deutliche Spuren einer koordinierten internationalen Bewegung.
Das Parlament in Ghana steht kurz vor der Abstimmung über ein Gesetz, das Bürger*innen rechtlich verpflichten würde, queere Familienmitglieder bei der Polizei anzuzeigen. Journalist*innen drohen Haftstrafen, wenn sie sachlich berichten. Lehrkräfte riskieren Gefängnis, wenn sie grundlegende Gesundheitsinformationen weitergeben. Der „Human Sexual Rights and Family Values Bill“ greift tief in Privathaushalte, Schulen und Redaktionen ein.
Ghanas politische Führung stellt das Vorhaben als innerstaatliche Kulturfrage und als Schutz „afrikanischer Werte“ dar. Die verfügbaren Belege zeichnen ein anderes Bild.
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