
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule oder zur Arbeit zu kommen, gleicht für viele Menschen in Ghanas Hauptstadt Accra einem täglichen Alptraum. Die Regierung will jetzt den privaten Bussektor stärker fördern, doch es gibt Zweifel, ob das reicht.
Gegen sechs Uhr morgens beginnt rund um Accra der morgendliche Berufsverkehr – lange bevor die Sonne richtig aufgegangen ist. An der Busstation Amasaman, einem belebten Vorort am Rande der Stadt, warten Hunderte Pendler auf einen Bus zur Arbeit, zur Schule oder zum zentralen Geschäftsviertel. Nervös treten sie von einem Fuß auf den anderen. Sobald ein Minibus (meist des privaten Anbieters Trotro) einfährt, oft noch bevor er überhaupt anhält, drängeln die Menschen auf ihn zu, um sich einen Platz zu sichern. Das Ganze ist zu einem täglichen Ritual geworden, das die Leute erschöpft.
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