Die Abschiebung eines Migranten nach Afrika kann die USA bis zu 1 Million Dollar kosten

Die Abschiebung eines Migranten nach Afrika kann die USA bis zu 1 Million Dollar kosten

In einem am 13. Februar veröffentlichten Bericht legen demokratische Senatoren die Kosten der Migrationspolitik der Trump-Regierung offen. Im Fall von Abschiebungen nach Afrika heben sie insbesondere die astronomischen Ausgaben für Partnerschaften mit lokalen Behörden sowie für das Chartern von Flügen hervor.

Die Gruppe demokratischer Senatoren, Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats, veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel „Zu welchem Preis? Ein Blick hinter die geheimen Abschiebeabkommen der Trump-Regierung“. Hinter diesem etwas pathetischen Titel üben die Kongressmitglieder scharfe Kritik an der Migrationspolitik des amerikanischen Präsidenten. Sie prangern deren enorme Kosten für die US-Steuerzahler an, ebenso wie die problematischen Auswüchse einer Verwaltung, die an Drittstaaten ausgelagert wird, sowie den Mangel an Transparenz seitens der Exekutive.

Dies ist einer der zentralen Punkte des Dokuments: Die Senatoren werfen der Regierung vor, ihren Informationspflichten gegenüber dem Kongress nicht nachzukommen, während sie gleichzeitig Partnerschaften mit ausländischen Regierungen eingeht, damit diese Migranten aufnehmen, die aus den Vereinigten Staaten abgeschoben werden. Auch wenn die verfügbaren Daten lückenhaft bleiben, schätzen die Senatoren die für Washingtons Partner in diesem Abschiebevorhaben bereitgestellten Mittel auf 40 Millionen Dollar (34 Millionen Euro).

HIER geht’s zum Bericht (engl.)