
Zum 8. März eine persönliche Geschichte: Marie-Louise war Ende 50, klapperdürr und ausgemergelt, als ich sie 2014 zum ersten Mal sah. Sie hatte am Ende der Straße, in der meine Freundin Josèphe in Libreville wohnt, ein Restaurant aufgemacht. Mit ihrem nutzlosen Mann, der nichts anderes konnte als fremden Röcken hinterherzulaufen und Geld an Spielautomaten zu verlieren, hatte sie sich im fortgeschrittenen Alter noch aus Kamerun aufgemacht, um im „Eldorado“ Gabun ein neues Leben anzufangen.
Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant weiterlesen