
Das Unity-Ölfeld zählt zu den wichtigsten Export- und Einnahmequellen des jungen Staats Südsudan. Gleichzeitig beuteln Korruption und schwere Umweltzerstörung Land und Menschen, deren Überleben weitgehend von humanitärer Hilfe abhängt.
Ein junges Mädchen geht auf einem Deich entlang, auf dem Kopf ein Waschzuber. Hinter ihr zieht ihr kleiner Bruder einen leeren Kanister; er will ihn gleich mit Wasser füllen. Auf der einen Seite des Deichs reihen sich die Zelte der Vertriebenen, auf der anderen erstreckt sich das Wasser bis zum Horizont – seit Jahren zieht es sich nicht mehr zurück. Wir sind in Bentiu im Bezirk Rubkona, mitten im Bundesstaat Unity im Norden des Südsudan.
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