
In Sachsen erfahren Schwarze Menschen sowohl Ausgrenzung als auch Solidarität. Rassismus ist dabei kein ausschließlich ostdeutsches Problem, sondern eine gesamtdeutsche Realität. Ein Gastbeitrag.
Im Jahr 2024 wurden in Sachsen 328 rechtsextreme, rassistische oder antisemitische Gewalttaten registriert – gut 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahlen sind in allen ostdeutschen Bundesländern hoch, höher als in den meisten westdeutschen Bundesländern. Das scheint die oft verbreitete These vom rechten, rassistischen Osten zu bestätigen. Ich wollte wissen: Was erleben Schwarze Menschen in ihrem Alltag, wie stehen AfD wählende Sachsen zu Fremden und Menschen anderer Hautfarbe, und ist Rassismus wirklich eine ostdeutsche Erscheinung?
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