
Das südafrikanische Verfassungsgericht rollt eine Causa erneut auf, in der der Staatspräsident die Herkunft von Geld auf seiner Farm nicht schlüssig erklären konnte. Und auch jetzt spielt er auf Zeit.
Ende 2022 stand Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa kurz davor, alles hinzuwerfen. Seine Rücktrittsrede war bereits vorbereitet. Auslöser war der Diebstahl von mindestens 580.000 Dollar Bargeld aus Sofakissen auf seiner Wildfarm Phala Phala. Der Politiker erklärte, das Geld stamme aus dem Verkauf von Büffeln an einen sudanesischen Geschäftsmann. Doch Kritiker warfen ihm vor, den Vorfall vertuscht, die Herkunft des Geldes nie schlüssig erklärt und staatliche Strukturen für eine diskrete Verfolgung der Täter genutzt zu haben. Die Landeswährung Rand brach damals ein, Investoren reagierten nervös. Am Ende sollen aber Vertraute Ramaphosa zum Bleiben überredet haben.
Lesen Sie HIER weiter.