
Es gibt Worte, die vor allem denjenigen beschmutzen, der sie ausspricht – mehr als jene, gegen die sie gerichtet sind. Die jüngsten Angriffe Donald Trumps auf Somalia, auf die Somalierinnen und Somalier und insbesondere auf die US-Abgeordnete Ilhan Omar gehören eindeutig in diese Kategorie. Sie sind weder Ausrutscher noch vereinzelte Provokationen. Sie folgen einer wohlkalkulierten politischen Strategie: durch Hass regieren, durch Demütigung herrschen, durch die Benennung bequemer Feindbilder politische Existenz sichern. In diesem toxischen Schauspiel ist Ilhan Omar zur idealen Zielscheibe geworden.
Wenn der US-Präsident sich auf eine schutzlose Frau somalischer Herkunft einschießt weiterlesen