Ein Handelsschiff, das in der vergangenen Woche im Golf von Aden gekapert worden war, hat offenbar acht Deutsche an Bord. Laut der britischen Marinebehörde haben somalische Piraten den Tanker entführt.
Der somalische Fußballschiedsrichter, dem vor der Weltmeisterschaft die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde, leitet im August das Finale um den UEFA-Superpokal zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa.
Dem somalischen FIFA-Schiedsrichter Omar Abdulkadir Artan, der bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 als Unparteiischer eingesetzt werden sollte, wurde die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert. Nach seiner Rückkehr nach Mogadischu wurde er von einer großen Menschenmenge empfangen, die ihm ihre Unterstützung und Solidarität bekundete.
Im vergangenen Dezember war Israel das erste Land der Welt, das Somaliland anerkannt hat. Diese abtrünnige Region erklärte 1991 ihre Unabhängigkeit von Somalia und übt faktisch ihre Souveränität aus. Somalia beansprucht dieses Gebiet jedoch weiterhin, und bis dahin hatte kein Mitgliedstaat der Vereinten Nationen Somaliland offiziell anerkannt, berichtet RFI.
Es gibt Worte, die vor allem denjenigen beschmutzen, der sie ausspricht – mehr als jene, gegen die sie gerichtet sind. Die jüngsten Angriffe Donald Trumps auf Somalia, auf die Somalierinnen und Somalier und insbesondere auf die US-Abgeordnete Ilhan Omar gehören eindeutig in diese Kategorie. Sie sind weder Ausrutscher noch vereinzelte Provokationen. Sie folgen einer wohlkalkulierten politischen Strategie: durch Hass regieren, durch Demütigung herrschen, durch die Benennung bequemer Feindbilder politische Existenz sichern. In diesem toxischen Schauspiel ist Ilhan Omar zur idealen Zielscheibe geworden.
„Es hat keine Regierung, keine Armee, keine Polizei.“ Somalia sei „nicht einmal ein Land“, „es hat keine Regierung, keine Armee, keine Polizei, nichts“, und Somalis seien „Menschen mit niedrigem IQ“, die trotzdem nach Minnesota ausgewandert seien und Milliarden von Dollar aus der Staatskasse gestohlen hätten. Das sagte der Präsident der Vereinigten Staaten.
Die somalische Regierung hat energisch Behauptungen zurückgewiesen, sie habe ein „geheimes Abkommen“ mit Schweden geschlossen, das Entwicklungshilfe an Abschiebungen knüpfe. In einer offiziellen Erklärung bezeichnete Mogadischu die Berichte als „falsch, irreführend und unbegründet“.
Angeblich flohen sie vor Gewalt und Terror, in Deutschland angekommen versuchen sie nun Gelder und Kämpfer für Milizen in Somalia zu rekrutieren. Seit geraumer Zeit leben zwei Somalier unbehelligt in Deutschland, die im Netz zur Unterstützung des bewaffneten Kampfes in ihrer Heimat aufrufen. Nach Kontraste-Recherchen ist einer der Influencer ein berüchtigter Pirat: Er soll Anführer einer Geiselnahme vor der Küste Somalias gewesen sein, bei dem Menschen über Jahre gefoltert wurden.
Somalia ist bereit, den Vereinigten Staaten exklusiven Zugang zu wichtigen Luftwaffenstützpunkten und Häfen zu gewähren, wie aus einem Schreiben von Präsident Hassan Sheikh Mohamud an den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hervorgeht. Laut dem Schreiben bietet Somalia den USA exklusiven Zugang zu den Luftwaffenstützpunkten in Balidogle und Berbera sowie zu den Häfen von Berbera und Bosaso an.
Eine Achtjährige verschwindet in Somalia und wird Monate später durch Zufall entdeckt: Eine Verwandte hatte sie mit einem Onkel zwangsverheiratet. Junge Aktivistinnen hoffen, dass das Aufsehen über diesen besonders krassen Fall einen gesellschaftlichen Wandel im Land bewirkt.
Sonja N. wurde 2018 aus der somalischen Hauptstadt Mogadischu entführt. Nach jahrelanger Funkstille gibt es nun das erste Lebenszeichen der deutschen Krankenschwester.
Die Polizei ist weiterhin auf der Suche nach dem 12-jährigen somalischen Jungen Suheb HARED aus Germersheim, der seit dem 03.03.2025 vermisst wird. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass Suheb, der in der Vergangenheit bereits allein unterwegs gewesen ist, öffentliche Verkehrsmittel nutzt, lässt sich der Suchradius nicht auf ein bestimmtes Gebiet eingrenzen.
Filmstart 30.01.2025: In einem abgelegenen Dorf in Somalia kämpft Mamargade, ein alleinerziehender Vater mit den Herausforderungen des täglichen Lebens. Seine Schwester Araweelo sucht nach ihrer Scheidung bei ihm ein neues Zuhause. Cigaal, sein Sohn, wird in den Turbulenzen dieser zerbrechlichen Familie manchmal übersehen. Trotz unterschiedlicher Ziele in einer komplexen Welt findet die Familie durch Liebe, Vertrauen und Zuversicht, ihren eigenen Weg.
Bundeskanzler Scholz mit Somalias Präsident Sheikh Mohamud. Foto: Bundesregierung/Sandra Steins
Stabilität am Horn von Afrika ist von großem Interesse: Kanzler Scholz hat den somalischen Präsidenten Sheikh Mohamud im Kanzleramt empfangen. Es war das erste bilaterale Gespräch der beiden. Im Mittelpunkt ihres Treffens standen Themen der beiderseitigen Zusammenarbeit – und die regionale Lage am Horn von Afrika.
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