
In Südafrika eskaliert die Gewalt gegen Migrant:innen und Minderheiten. Das weckt Erinnerungen an vergangen geglaubte Zeiten.
Seit Monaten hetzen rechte Bürgerwehren in Südafrika gegen Migrant:innen. Nachdem sie ein Ultimatum ausgerufen hatten – zum 30. Juni 2026 sollten alle Migrant:innen ohne gültige Papiere das Land verlassen haben –, jagten bewaffnete Mobs durch die Armenviertel von Durban und Johannesburg, plünderten Geschäfte, setzten Häuser in Brand und töteten Menschen. Die Polizei blieb meist untätig oder patrouillierte gemeinsam mit den Bürgerwehren. Tausende Menschen flohen in Richtung Simbabwe, Malawi, Mosambik.
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