
Südafrika: Fußballspieler Jayden Adams mit 25 Jahren überraschend gestorben Der südafrikanische Fußball trauert um WM-Teilnehmer Jayden Adams. Der Mittelfeldspieler der Mamelodi Sundowns und der südafrikanischen Nationalmannschaft ist im Alter von nur 25 Jahren verstorben. Die Todesnachricht wurde vom südafrikanischen Minister für Sport, Kunst und Kultur, Gayton McKenzie, bestätigt.
Zur Todesursache wurden bislang keine Angaben gemacht. „Mit tiefer Bestürzung und schwerem Herzen habe ich vom Tod von Jayden Adams erfahren“, erklärte McKenzie in einer auf X veröffentlichten Mitteilung. Er würdigte Adams als eines der größten jungen Talente des südafrikanischen Fußballs und betonte, dass das ganze Land gemeinsam mit seiner Familie, seinen Teamkollegen und Millionen Fans trauere. (Quelle: Africanews)
Mali: Armee nennt Verluste nach den Angriffen vom 4. Juli Die malische Armee hat eine vorläufige Bilanz der Militäroperationen vom 4. bis 9. Juli veröffentlicht. Demnach kamen rund 30 Soldaten ums Leben, etwa 60 weitere wurden verletzt, einige davon schwer. Gleichzeitig seien nach Angaben des Generalstabs mehr als 1.000 Angreifer „neutralisiert“ worden. Die Einsätze folgten auf koordinierte Angriffe gegen Militärstützpunkte in Aguel-Hoc, Anéfis, Gao und Sévaré sowie auf das Gefängnis von Kéniéroba. Generalstabschef Elisée Jean Dao stellte die Zahlen am Freitag vor. (Quelle: Apanews)
DR Kongo: Smartphones werden für Soldaten zum Sicherheitsrisiko Die Streitkräfte der Demokratischen Republik Kongo (FARDC) haben ihre Soldaten eindringlich vor dem unkontrollierten Gebrauch von Smartphones in den Einsatzgebieten gewarnt. Nach Angaben des Generalstabs können eingeschaltete Mobiltelefone, Fotos in sozialen Netzwerken oder geteilte Standortdaten die Position von Truppen verraten und dem Gegner entscheidende Vorteile verschaffen. In modernen Konflikten seien digitale Geräte deshalb zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko geworden. (Quelle: Afrik.com)
Korruptionsbekämpfung: AU-Kommissionschef fordert entschlossenes Handeln Zum Afrikanischen Tag der Korruptionsbekämpfung 2026 hat der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, die Mitgliedstaaten zu konsequenteren Maßnahmen gegen Korruption aufgerufen. Er betonte, Integrität, Rechenschaftspflicht und Transparenz seien unverzichtbare Grundlagen für die Umsetzung der Agenda 2063. Ohne konkrete Reformen werde das Ziel einer wirtschaftlich und politisch starken Afrikanischen Union nicht erreicht. (Quelle: Africapresse)
Guinea: EU verschärft Visa-Regeln Der Rat der Europäischen Union hat beschlossen, die Bedingungen für die Erteilung von Kurzzeitvisa für guineische Staatsangehörige vorübergehend zu verschärfen. Grundlage ist die jährliche Bewertung der Europäischen Kommission, wonach Guinea bei der Rückübernahme eigener Staatsangehöriger, gegen die Rückkehrentscheidungen vorliegen, nicht ausreichend mit den EU-Mitgliedstaaten kooperiert. Die Maßnahmen sollen Conakry zu einer engeren Zusammenarbeit bewegen. (Quelle: LSI Africa)
Senegal: Nationaltrainer Pape Thiaw entlassen Pape Thiaw ist nicht länger Nationaltrainer des Senegal. Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 trennte sich der senegalesische Fußballverband von ihm. Die „Löwen von Teranga“ verloren gegen Frankreich und Norwegen und schieden bereits in der Runde der letzten 32 gegen Belgien aus. Die Entscheidung fiel nach einer langen Sitzung des Exekutivkomitees des Verbandes. In der offiziellen Mitteilung wurde das Ausscheiden allerdings irrtümlich als Achtelfinal-Niederlage bezeichnet. (Quelle: RFI)
AfCFTA: Freihandelszone als Schlüssel zur Industrialisierung Afrikas Die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA/ZLECAF) ist nach Einschätzung der Weltbank eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Industriepolitik in Afrika. In ihrem Bericht zur afrikanischen Wirtschaft vom April 2026 weist die Weltbank darauf hin, dass die meist kleinen nationalen Märkte allein nicht ausreichen, um wettbewerbsfähige Industrien aufzubauen. Eine stärkere Marktintegration könne Investitionen fördern, regionale Wertschöpfungsketten stärken und langfristig die Industrialisierung des Kontinents vorantreiben. (Quelle: GabonMediaTime)
Botswana: Bruttoinlandsprodukt soll sich bis 2036 verdoppeln Botswana will seine Wirtschaftsleistung bis 2036 von derzeit rund 20 auf 40 Milliarden US-Dollar steigern.
Um die starke Abhängigkeit vom Diamantensektor zu verringern, setzt die Regierung auf Reformen sowie Investitionen in Landwirtschaft, Tourismus, erneuerbare Energien, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Für 2026 wird ein Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent, für 2027 von 5,4 Prozent erwartet. (Quelle: Africa 24)
Nigeria: Drei Mexikaner nach Drogenlabor-Zerschlagung angeklagt Die nigerianische Drogenbekämpfungsbehörde hat zehn Verdächtige, darunter drei mexikanische Staatsangehörige, nach der Zerschlagung eines Methamphetamin-Labors angeklagt. Den Beschuldigten wird unter anderem der Betrieb eines illegalen Labors, die Herstellung von 2,67 Tonnen Methamphetamin sowie Drogenhandel vorgeworfen. Sie mussten sich vor dem Bundesgericht in Lagos wegen insgesamt elf Anklagepunkten verantworten. (Quelle: TRT Afrika)