Friedrich-Ebert-Stiftung: Kampf um Ressourcen am Horn von Afrika infolge des Klimawandels

Wie kann Klimasicherheit in der Region des Horn von Afrika politische Berücksichtigung finden, um Frieden wahrscheinlicher zu machen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die „Climate Security Working Group“, bestehend aus Vertreter_innen der Zivilgesellschaft und regionalen Expert_innen aus verschiedenen Ländern des Horn von Afrika. In der Region des Horn von Afrika sind extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Dürren unberechenbarer geworden und nehmen infolge des Klimawandels an Häufigkeit und Umfang zu.

Weil Ressourcen knapper werden, steigt die Wahrscheinlichkeit und die Dynamik von gewalttätigen Konflikten. Friedensprozesse werden hierdurch erschwert. Der Klimawandel führt damit zu einer weiteren Verschärfung von Sicherheitsrisiken in einer Region, in der verschiedene laufende gewaltvolle Konflikte regelmäßig Grenzen überschreiten.

Vor diesem Hintergrund wurde die „Climate Security Working Group“ 2018 vom Kenia-Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Kooperation mit dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) und der Panafrican Climate Justice Alliance (PACJA) gegründet. In der Arbeitsgruppe kamen Vertreter_innen der Zivilgesellschaft und regionale bzw. internationale Expert_innen aus Ländern des Horn von Afrika zusammen und berieten gemeinsam, wie Klimasicherheit in aktuelle Friedensverhandlungen und -prozesse integriert und zur Prävention von Gewalt beitragen kann. Darauf aufbauend erarbeitete die Gruppe politische Handlungsempfehlungen, um Klimasicherheit im Horn von Afrika zu verbessern. In den vier Treffen der Arbeitsgruppe einigte man sich daraufhin auf konkrete Kriterien, die in zukünftigen Bemühungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene stärkere Berücksichtigung finden sollten.

Lesen Sie HIER weiter. (Friedrich-Ebert-Stiftung)