Schlagwort-Archive: Klimawandel

Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBF

Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBFBei der heutigen WASCAL-Ministerkonferenz (West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use) in Ouagadougou, Burkina Faso, wurde auch der Grundstein für das neue Gebäude des WASCAL-Klimakompetenzzentrums gelegt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das westafrikanische Kompetenzzentrum für Klimawandel und angepasstes Landmanagement WASCAL gemeinsam mit elf westafrikanischen Partnerländern eingerichtet. Der moderne Neubau soll das Forschungs- und Datenzentrum von WASCAL beherbergen, an das auch eine Graduiertenschule für wissenschaftliches Datenmanagement angeschlossen wird. Burkina Faso: Neubau des Kompetenzzentrums für Klimawandel und angepasstes Landmanagement mit Hilfe des BMBF weiterlesen

Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt

Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt
In diesem kamerunischen Dorf leben nur noch Alte. Die Jüngeren sind ausgewandert nach Gabun.

Migrationsbewegungen in Westafrika und deren Ursachen stehen im Zentrum eines neuen internationalen Forschungsprojekts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Forschenden aus Burkina Faso, Deutschland, Ghana und Nigeria gehen der Frage nach, welchen Einfluss beispielsweise der Klimawandel auf Migration innerhalb des Kontinents hat und ob sich insgesamt zeitliche und räumliche Muster erkennen lassen. Ziel ist es auch, neue Steuerungsinstrumente zu entwickeln, um die Lage vor Ort zu verbessern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit rund zwei Millionen Euro. Migration innerhalb Westafrikas: Uni Halle koordiniert internationales Forschungsprojekt weiterlesen

Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzieren

Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzierenNach Angaben der Weltbank könnte sich die Weltwirtschaft 2,7 Billionen Dollar an Verlusten ersparen, wenn die „Ökosystemleistungen“ der Natur besser geschützt würden. Das BIP der afrikanischen Länder südlich der Sahara, die den Folgen des Klimawandels ohnehin schon besonders ausgesetzt sind, könnte bis 2030 aufgrund der Degradation der natürlichen Ökosysteme um 9,7 % pro Jahr sinken. Darauf hat die Weltbank in einem am 1. Juli 2021 veröffentlichten Bericht hingewiesen. Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte das BIP in Afrika südlich der Sahara um 9,7 % pro Jahr reduzieren weiterlesen

Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger

Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger
UN Photo/Eskinder Debebe

Im von einer Dürre betroffenen Madagaskar steigt die Zahl der verhungerten Menschen. Der Exekutivdirektor des UN-Welternährungsprogramms, Beasley, erklärte, in der Region im Süden des Landes hätten rund 1,3 Millionen Menschen kaum oder gar nichts mehr zu essen. Folge des Klimawandels: Menschen im Süden Madagaskars sterben an Hunger weiterlesen

Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD

Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD
© Alexas Fotos/Pixabay

Der Klimawandel wird das Verbreitungsgebiet afrikanischer Menschenaffen in den nächsten 30 Jahren drastisch verkleinern. Dies haben Forscher unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) prognostiziert. Nach ihren Berechnungen reichten die bisherigen Schutzgebiete für die langfristige Sicherung wichtiger Populationen von Gorillas, Schimpansen und Bonobos nicht aus. Die in der Fachzeitschrift Diversity and Distributions veröffentlichte Studie floss auch in die ARD-Dokumentation „Planet ohne Affen“ ein, die heute gesendet wird. Für die afrikanischen Menschenaffen wird es eng – Film dazu heute 07.06. um 20h15 in der ARD weiterlesen

Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werden

Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werdenKonferenz in Hamburg diskutiert Beitrag der deutschen Wirtschaft zu nachhaltiger Entwicklung in Afrika / Minister aus Nigeria und Ghana sprechen über Möglichkeiten, Norddeutschland zum Hub für Wasserstoff aus Afrika zu machen: Dass der Klimawandel nur begrenzbar ist, wenn die massiv wachsende Bevölkerung in Afrika mit CO2-freier Energie versorgt werden kann, ist den meisten Akteuren bewusst. Wie das konkret gelingen kann und welche Rolle dabei deutsche Unternehmen und Investoren spielen, das diskutieren Entscheider aus Afrika und aus der deutschen Wirtschaft am 1. Und 2. Juni im Rahmen des 14. German-African Energy Forum in Hamburg. Klimawandel kann ohne grüne Elektrifizierung Afrikas nicht eingedämmt werden weiterlesen

Friedrich-Ebert-Stiftung: Kampf um Ressourcen am Horn von Afrika infolge des Klimawandels

Friedrich-Ebert-Stiftung: Kampf um Ressourcen am Horn von Afrika infolge des KlimawandelsWie kann Klimasicherheit in der Region des Horn von Afrika politische Berücksichtigung finden, um Frieden wahrscheinlicher zu machen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die „Climate Security Working Group“, bestehend aus Vertreter_innen der Zivilgesellschaft und regionalen Expert_innen aus verschiedenen Ländern des Horn von Afrika. In der Region des Horn von Afrika sind extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Dürren unberechenbarer geworden und nehmen infolge des Klimawandels an Häufigkeit und Umfang zu. Friedrich-Ebert-Stiftung: Kampf um Ressourcen am Horn von Afrika infolge des Klimawandels weiterlesen