Gabun: Der Hymnen-Boy

Zum Wochenende mal eine nette Geschichte, die ich vor ein paar Tagen erlebt habe: Wir sitzen in meinem geliebten Hotel-Restaurant Tropicana in Gabuns Hauptstadt Libreville: 2 Franzosen, 1 Italiener und ich. Ein kleiner Junge (6), begleitet von seiner Mama, kommt an unseren Tisch und sagt: „Ich kann alle Nationalhymnen der Welt singen“. Na, ja, die deutsche bestimmt nicht, denke ich mal und schlage vor, er soll doch diese mal singen.

Er legt los, und ich bin hin und weg. Einfach toll! 

Manches ist zwar ein bisschen genuschelt, aber trotzdem unglaublich gut. Ich will ihm einen Geldschein in die Hand drücken, aber er sagt: „Ich bin ein Kind, ich darf kein Geld annehmen. Gibs meiner Mama“. Gesagt, getan. Der Franzose und der Italiener fordern ihn ebenfalls zum Singen auf, und er kriegt es super hin.

Ich habe das mal auf youtube hochgeladen, wer möchte, kann es sich anhören: https://www.youtube.com/shorts/NeNQ0mq2wX8. (Ingrid Aouane)