Lesetipp/DW: Tod auf dem Atlantik: Das Meer ist nicht die einzige Gefahr

Lesetipp/DW: Tod auf dem Atlantik: Das Meer ist nicht die einzige Gefahr

Die Überfahrt zwischen Afrika und den Kanarischen Inseln gilt als gefährlichste Migrationsroute der Welt. Rund 2000 Menschen kamen 2025 auf ihr ums Leben. Immer wieder kommt es auch zu Gewalt an Bord der Boote. Irgendwo zwischen Südmarokko und der spanischen Insel Teneriffa begann für Ismael Ouattara die Hölle. Innerhalb von 24 Stunden starben seine einjährige Tochter und seine Ehefrau. Da trieb ihr Boot bereits seit mehreren Tagen manövrierunfähig auf dem Atlantik.

„Meine Tochter starb in meinen Armen. Am nächsten Morgen wachte meine Frau einfach nicht mehr auf. Ich denke, wegen des Schocks über den Tod“, erinnert sich der junge Mann.

„Sie denken, auf hoher See könnten sie sich alles erlauben“
Wie Zehntausende andere hatte Ouattara zusammen mit seiner Familie die Elfenbeinküste verlassen, um in Europa einen besser bezahlten Job zu finden. Dass die Überfahrt zu einer solchen Katastrophe werden könnte, hätte er sich niemals vorstellen können. „Die Toten wurden einfach sofort ins Meer geworfen“, erinnert sich der Ivorer. „Die anderen fragen da nicht lange nach Erlaubnis.“

Lesen Sie HIER weiter.