Schlagwort-Archive: Flüchtlinge

Lesetipp/ND: Flüchtlingsabwehr – Algerien, Libyen und Tunesien vereint gegen Migration

Lesetipp/ND: Flüchtlingsabwehr - Algerien, Libyen und Tunesien vereint gegen Migration

Das zwischen der EU und Tunesien ausgehandelte Flüchtlingsabkommen zeigt erste Wirkung. Erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit traut sich Ibrahim Zekel vorsichtig an die Landstraße nach Tunis. Als sich ein Auto nähert, sucht der Nigerianer Deckung hinter einem Baum. Zusammen mit fünf anderen Migranten ist er seit drei Tagen auf dem Weg zurück in die Hauptstadt und orientiert sich an Straßenschildern. Meistens gehen die Migranten durch Felder oder neben Bahngleisen.

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IFRC und SOS MEDITERRANEE fordern dringend einen näheren sicheren Hafen für Überlebende von Tragödien im Mittelmeer

IFRC und SOS MEDITERRANEE fordern dringend einen näheren sicheren Hafen für Überlebende von Tragödien im Mittelmeer
Foto: Johanna De Tessières / SOS MEDITERRANEE

Marseille, Berlin, Mailand, Budapest, Genf: 16. März 2024: Zwei Tage nachdem mehr als 60 Menschen auf einem Schlauchboot im zentralen Mittelmeer ums Leben kamen, befinden sich immer noch Überlebende von Rettungseinsätzen dieser Woche an Bord der Ocean Viking, Tage entfernt von dem zugewiesenen “sicheren Hafen”. Die Teams an Bord der Ocean Viking führten in dieser Woche innerhalb von 48 Stunden vier separate Rettungseinsätze durch und retteten 361 Männer, Frauen und Kinder aus lebensgefährlichen Bedingungen auf See.

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Lesetipp/taz: Somalierin berichtet – So lebt es sich mit der Bezahlkarte

Lesetipp/taz: Somalierin berichtet - So lebt es sich mit der Bezahlkarte

Als Djamila Nadir im Dezember aus Somalia nach Deutschland geflohen ist, kam sie in eine Ersteinrichtung in Hamburg. Während die Behörden ihren Fall prüften, musste sie sich für Dinge des täglichen Gebrauchs wie Kleidung und Schuhe in den ersten Wochen Geld bei anderen leihen. Doch als die Behörden ihr im Februar erstmals finanzielle Hilfe gewährten, bekam sie die sogenannte Social Card statt Bargeld.

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EU-Mauretanien: (Nicht bindende) gemeinsame Erklärung zur Migration

EU-Mauretanien: (Nicht bindende) gemeinsame Erklärung zur Migration

Mauretanien und die Europäische Union (EU) haben am Donnerstag, den 7. März, in Nouakchott eine (rechtlich nicht bindende) gemeinsame Erklärung unterzeichnet und veröffentlicht, die die Stärkung einer Partnerschaft im Bereich der Migration festlegt, berichtet RFI. Die Punkte, die insbesondere die Steuerung und Bekämpfung der irregulären Migration betrafen, wurden von der Öffentlichkeit mit Spannung erwartet, nachdem sie Gegenstand von Spekulationen in den sozialen Netzwerken gewesen waren. Spekulationen, die von der Regierung mehrfach dementiert wurden. Die Details des öffentlichen Dokuments:

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Lesetipp/Münchner Merkur: Dobrindt fordert Asyl-Pakt mit Ruanda – „Ampel-Regierung ideologisch nicht dazu bereit“

Lesetipp/Münchner Merkur: Dobrindt fordert Asyl-Pakt mit Ruanda – „Ampel-Regierung ideologisch nicht dazu bereit“
Alexander Dobrindt 2024 bei seinem Besuch in Ruanda © Foto: CSU im Bundestag

Mit einem brisanten Asyl-Plan will die CSU Bewegung in die Migrationsdebatte bringen. Alexander Dobrindt schlägt nach Gesprächen in Ruanda einen Pakt mit dem kleinen ostafrikanischen Land vor.

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Geflüchtete: Recht auf Arbeit, anstatt populistische Arbeitspflicht-Debatten

Geflüchtete: Recht auf Arbeit, anstatt populistische Arbeitspflicht-Debatten

PRO ASYL und alle Landesflüchtlingsräte lehnen die Arbeitspflicht für Geflüchtete ab und fordern stattdessen die Aufhebung aller Arbeitsverbote für geflüchtete Menschen. „Es ist rassistisch und menschenverachtend zu suggerieren, dass Geflüchtete arbeitsunwillig seien, die man jetzt zur Arbeit unter ausbeuterischen Verhältnissen zu 80 Cent pro Stunde verpflichten müsse – während viele von ihnen schlichtweg nicht arbeiten dürfen,“ sagt Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher von PRO ASYL.

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Lesetipp/FAZ: EU-Hilfe für Mauretanien – Niemand soll sagen, es gehe nur um Grenzschutz

Lesetipp/FAZ: EU-Hilfe für Mauretanien - Niemand soll sagen, es gehe nur um Grenzschutz

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Spaniens Regierungschef Sánchez sind nach Mauretanien gereist. Sie wollen das Land mit 500 Millionen Euro unterstützen. Von dort gelangten zuletzt immer mehr Migranten auf die Kanaren.

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PRO ASYL kritisiert: Länder machen Bezahlkarte zum Diskriminierungsinstrument

PRO ASYL kritisiert: Länder machen Bezahlkarte zum Diskriminierungsinstrument

Nach der heutigen Einigung von 14 der 16 Bundesländer auf gemeinsame Standards bei der Bezahlkarte für eine bestimmte Gruppe von Geflüchteten hält PRO ASYL an der grundsätzlichen Kritik an der Bezahlkarte fest: Bund und Länder planen mit der Bezahlkarte ein Diskriminierungsinstrument, das den schutzsuchenden Menschen in Deutschland das Leben schwer machen soll.

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Lesetipp/msn: Afrika ist von der Idee nicht begeistert – So will Giorgia Meloni Europas Flüchtlinge loswerden

Lesetipp/msn: Afrika ist von der Idee nicht begeistert - So will Giorgia Meloni Europas Flüchtlinge loswerden
Bild: Giorgia Meloni/X

Weniger Flüchtlinge – das hatte Giorgia Meloni (47) ihren Wählern versprochen. Sie sollen in Afrika bleiben, so ihre Strategie. Jetzt lud Italiens Premierministerin 46 Länder zu einem internationalen Treffen in Rom ein und lockte mit einem 5,5-Milliarden-Euro-Deal.

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Europäisches Modell abgeguckt? Tansania will die Flüchtlinge in seinem Land in ihre Heimatländer zurückschicken

Europäisches Modell abgeguckt? Tansania will die Flüchtlinge in seinem Land in ihre Heimatländer zurückschicken
Samia Suluhu Hassan, Foto: X

Die tansanische Präsidentin Samia Suluhu kündigte am Montag, den 22. Januar, an, dass sie die mehr als 250.000 Flüchtlinge überwiegend aus Burundi, die sich auf tansanischem Boden befinden, in ihre Heimatländer zurückschicken wolle. Obwohl diese Flüchtlinge offiziell freiwillig ausreisen sollen, wird der Druck auf sie immer größer, berichtet RFI.

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Lesetipp/SRF: Entführt, gefoltert, vergessen: das Elend der Migranten in Libyen

Lesetipp/SRF: Entführt, gefoltert, vergessen: das Elend der Migranten in Libyen

Vor den Toren Europas vollzieht sich ein humanitäres Elend: Geflüchtete sind ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert. Sie verließen ihre Heimat mit dem Ziel, es nach Europa zu schaffen. Nun warten Hunderttausende Migrantinnen und Migranten in Libyen auf einen Platz auf einem Boot, das sie übers Mittelmeer bringt.

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Die Anzahlzahl der afrikanischen Migranten ist geringer als die der europäischen Migranten

Die Anzahlzahl der afrikanischen Migranten ist geringer als die der europäischen Migranten
Bild: UNO Flüchtlingshilfe

Anlässlich des Internationalen Tags der Migranten am 18. Dezember geht RFI auf einige Missverständnisse ein, insbesondere in Bezug auf die afrikanische Migration, und erinnert an die Zahlen.

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Lesetipp/NOZ: Jens Spahn: „Alle neuen Flüchtlinge nach Ghana oder Ruanda bringen“

Lesetipp/NOZ: Jens Spahn: „Alle neuen Flüchtlinge nach Ghana oder Ruanda bringen“
Bild: jens.spahn.de

Ganz andere Pläne bezüglich Ruanda hat Jens Spahn. Der Unions-Vize hat eine Idee, um die Asylkrise zu lösen: Man sollte die Menschen nach Ghana, Ruanda oder europäische Länder außerhalb der EU bringen – frei nach dem „so erfolgreichen“ britischen Modellversuch.

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