Lesetipp/E+Z: Warum militärische Lösungen in der Sahelzone immer wieder scheitern

Symbolbild, KI-generiert

Ein dauerhafter Frieden in der Sahelzone hängt weniger von ausländischen Militärpartnern ab als davon, dass die Missstände der Tuareg, klimatische Belastungen und Regierungsversagen angegangen werden. Bewaffnete Gruppen nutzen diese Umstände weiterhin aus, insbesondere dort, wo es den Staaten an Legitimität und öffentlichem Vertrauen mangelt.

Als die Militärregierungen von Mali, Niger und Burkina Faso die französischen Streitkräfte aus ihren Ländern vertrieben und sich Russland als neuem Sicherheitspartner zuwandten, sahen viele darin eine geopolitische Neuausrichtung. Für die Bürger*innen dieser Länder spiegelte diese Veränderung jedoch tiefer liegende Probleme wider: Die jahrelange internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus hat weder Sicherheit noch Stabilität oder Entwicklung gebracht.

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