
Kameruns Präsident Biya weilt in der Schweiz, Oppositionsführer Tchiroma lebt in Gambia. Beide sehen sich als Staatschef – Platz ist nur für einen.
„Sämtliche Interviews müssen mit den gambischen Autoritäten abgesprochen werden“, sagt Issa Tchiroma. Um keinen diplomatischen Eklat zu verursachen, halte er sich zurück, erklärt „der gewählte Präsident der kamerunischen Bevölkerung“, wie Kameruns Oppositionsführer sich selbst vorstellt, am Telefon in Gambias Hauptstadt Banjul. Er weiß: Jedes Wort, das er öffentlich äußert, wird in der Heimat genauestens registriert.
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