
Ugandas Open-Door-Policy gegenüber Geflüchteten galt lange als Vorzeigemodell. Doch mit der Kürzung internationaler Hilfen stößt das Land an seine Grenzen.
Vor dem heruntergekommenen Gebäude der Flüchtlingsbehörde in Ugandas Hauptstadt Kampala herrscht schon am frühen Morgen Trubel. Hunderte Kongoles*innen, Sudanes*innen, Eritreer*innen und Geflüchtete aus Somalia stehen in den engen staubigen Gassen Schlange.
Unter ihren Armen klemmen braune Briefumschläge oder bunte Plastikhefter, in welchen sie ihre Bewerbungsunterlagen und ausgefüllte Formulare einsortiert haben. Viele sind ohne Reisepässe oder sonstige Ausweispapiere aus ihren Konfliktländern geflohen. Die meisten kamen zu Fuß oder mit dem Bus über die Grenze, besitzen nur noch das, was sie am Leib tragen oder in eine Reisetasche passt.
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