
Seit über 40 Jahren harren die Saharauis in Flüchtlingslagern aus und warten auf eine politische Lösung. Es ist verwunderlich, dass die Saharauis in den Lagern einen nicht wutentbrannt anschreien mit den Tatsachen über ihr ungerechtes Leiden und die sie verschlingende Monotonie. Wer seit über 40 Jahren zum Warten verdammt ist, hat alles Recht dazu.
Dennoch ist die Stimme von Buhubeini Yahia, Präsident des Saharauischen Roten Halbmonds, ausgeglichen: „Die internationalen Geber fokussieren sich mehr auf Zonen, wo es Terrorismus und bewaffnete Konflikte gibt. Ein ruhiger Ort wie der unsere kümmert sie nicht.“ Dennoch liegt Ruhe in den Worten der jungen Journalistin Gabal Rachid: „Das ist die Hölle. Ich möchte lieber im Krieg sterben als hier mein ganzes Leben leben.“
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