Ali Bongo: Gabun ist entschlossen, seine Wälder „zu einem Verbündeten im Kampf gegen die globale Erwärmung“ zu machen

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Im Kampf gegen die globale Erwärmung wird Gabun sein Engagement zum Schutz seiner Wälder fortsetzen, kündigte der Präsident der Republik Ali Bongo Ondimba anlässlich des am 20. März begangenen Internationalen Tages der Wälder an.

„Ich möchte die Entschlossenheit Gabuns bekräftigen, den Äquatorialwald, eine der beiden grünen Lungen des Planeten, die 88% unseres Staatsgebietes bedeckt, zu einem Verbündeten im Kampf gegen die globale Erwärmung zu machen. Es muss alles getan werden, um sie zu schützen. Deshalb ist Gabun entschlossen, sein Modell zu überarbeiten, um wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Erfordernisse in Einklang zu bringen“, sagte er.

Das Land hat sich bereits seit mehreren Jahren dem Kampf gegen den Klimawandel und dem Umweltschutz verschrieben. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass mehrere Reformen zum Schutz seiner Wälder verabschiedet wurden. Insbesondere das 2009 vom Präsidenten der Republik erlassene Verbot von Rundholzexporten hat dazu beigetragen, die Holzverarbeitung im Land zu entwickeln und die Investitionen in diesem Sektor zu erhöhen. Bis 2023 will das Land Weltmeister in der Verarbeitung von Tropenholz werden.

Um diese Ziele zu erreichen und gleichzeitig die Verpflichtungen zum Schutz des äquatorialen Waldes einzuhalten, beabsichtigt Gabun laut dem Premierminister, die Holzproduktion zu intensivieren. Ein umfassendes Programm für die Anpflanzung von Eukalyptuswäldern sowie anderen Holzsorten wurde bereits in Angriff genommen.