CD-Tipp: „Mersi“: Neues Album von Christine Salem – ein Mix aus afrikanischen Rhythmen und sanften Gitarrenklängen

Lange erwartetes Album der Ausnahmekünstlerin Christine Salem. „Mersi“ bewegt sich einzigartig vielfältig im World-Music Bereich mit Einflüssen aus Blues, Maloya, Rock und Jazz.

Geboren in Saint-Denis auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean, ist Christine Salem stark mit ihrer Kultur verbunden und will ihren Wurzeln auch mittels ihrer Musik Tribut  zollen. Doch so traditionell ihre Stücke auch klingen: die zu den renommiertesten Stimmen des Maloya zählende Salem macht sich frei von musikalischen Regeln und Traditionen, indem sie instinktiv ihre eigenen musikalischen Wünsche verwirklicht.

Salem selbst sagt von sich, ihre Mitmusiker verstünden meist mehr von Musik als sie, doch sie spiele ehrlich nach Gehör und Gefühl, weniger nach Noten oder Theorie. Das schafft ihr die Freiheit, die ihren inspirierenden Mix aus afrikanischen Rhythmen und sanften Gitarrenklängen besonders und authentisch macht. Inhaltlich erzählt sie von ihrer Jugend, Reisen, Konzerten und Begegnungen.

Meist in kreolischer Sprache interpretiert sie 13 Stücke und versetzt den Hörer geradewegs auf eine kleine, heiße Insel im Indischen Ozean, von der man nicht mehr abreisen möchte. (brokensilence.de)