Nach den Ereignissen in Ceuta braucht es ein progressives Umdenken in der europäischen Migrationspolitik – Von Valeria Hänsel.
Es überrascht nicht, dass sich Menschen in einer von globaler Ungleichheit gezeichneten und kriegszerrütteten Welt das Recht auf Bewegungsfreiheit erkämpfen. Dies zeigt sich seit Jahrzehnten an verschiedenen Grenzen. Europa lässt sich nicht hermetisch abriegeln – auch nicht in Ceuta. Dass die EU dann regelmäßig in Panik verfällt, wenn Menschen Grenzen überqueren und geltendes Asylrecht in Anspruch nehmen wollen, macht sie anfällig für Druck: sei es durch den türkischen Präsidenten Erdoğan, den belarussischen Machthaber Lukaschenko, das Königreich Marokko oder durch die europäische Rechte.
Lesen Sie HIER weiter.
