Radio France Internationale (RFI) verurteilt Brandanschlag auf das Haus seines Korrespondenten in Niamey/Niger, Moussa Kaka, aufs Schärfste

In Niamey, Niger, wurde das Haus des RFI-Korrespondenten Moussa Kaka am Morgen des 25. Februar von Unbekannten angegriffen und teilweise niedergebrannt. Moussa und seine Familie sind unverletzt. Er beabsichtigt, bei der Kriminalpolizei in Niamey Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten.

Da dieser Angriff vier Tage nach der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen erfolgte, geht RFI davon aus, dass Moussa Kaka zur Zielscheibe wurde, weil er Journalist ist. „Dies ist ein sehr ernster Angriff auf die Pressefreiheit und die Sicherheit unseres Kollegen“, schreibt der Sender in einer Pressemitteilung.

Als langjähriger RFI-Korrespondent in Niger war Moussa Kaka bereits zahlreichen Drohungen ausgesetzt, einschließlich Cyber-Belästigung durch Unbekannte Ende letzten Jahres, und hat bereits Anzeige erstattet.

RFI spricht Moussa Kaka und seiner Familie seine volle Unterstützung aus, verurteilt diese Akte der Repression und wird weiterhin die Freiheit seines Korrespondenten verteidigen, seinen Beruf als Journalist unter optimalen Sicherheitsbedingungen auszuüben. (Foto: geralt/Pixabay)