
Die im Netz veröffentlichten Bilder eines Massakers an 6 Wolfswelpen durch Nomaden in der Provinz Errachiadia hätten einen landesweiten Aufschrei auslösen müssen. Stattdessen riefen sie bei den marokkanischen Behörden nur eine laue, beinahe bürokratische Reaktion hervor. Routineanhörungen, zu erwartende Rechtfertigungen – und dann Schweigen. Dieses Verstummen angesichts eines derart grausamen Aktes sagt viel darüber aus, wie die Tierfrage behandelt wird: als nebensächliches, ja vernachlässigbares Problem.
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