UNICEF: Ausblick auf 10 (+ 1) weltweite Krisen 2020 – darunter viele in Afrika

Kongo: Eine Familie in einem Vertriebenenlager Jean de Dieu, seine Frau Esperance und ihre sechs Kinder haben ihr Dorf verlassen, nachdem es von bewaffneten Gruppen überfallen wurde. Die Kämpfer kamen mit Gewehren und Macheten. © UNICEF/UNI330106/Desjardins

Wenn es keine Schlagzeile gibt, ist die Katastrophe dann wirklich passiert? Im Jahr 2020 stand die Corona-Pandemie im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit, und die Sogwirkung der medialen Berichterstattung ließ kaum Nachrichten über andere Katastrophen zu. Doch auch in diesem Jahr gab es Konflikte und Naturkatastrophen, die das Leben von Millionen Kindern weltweit geprägt haben. Die Corona-Pandemie hat die Situation für ihre Familien noch weiter verschärft. Hier stellen wir 10 (+1) humanitäre Krisen vor, bei denen wir in 2021 nicht wegschauen dürfen.

Eins der Beispiele aus Afrika:

Demokratische Republik Kongo: Kindheit zwischen Konflikten und Krankheiten

Aufgrund verschiedener Konfliktherde in der Demokratischen Republik Kongo gibt es im Land heute die zweithöchste Zahl vertriebener Menschen weltweit. Rund 5,2 Millionen Menschen mussten ihr Zuhause verlassen, darunter drei Millionen Kinder. Etwa die Hälfte der geflüchteten Familien haben in den letzten zwölf Monaten fluchtartig ihre Heimat verlassen und brauchen dringend Schutz. Denn gerade in diesen Situationen sind Kinder besonders verletzlich und können schnell Opfer von Gewalt werden. Zur Kindheit im Kongo gehört, dass Kinder verletzt, getötet oder als Soldaten zwangsrekrutiert werden. Zugleich brechen im Land immer wieder verheerende Epidemien aus: Im Jahr 2020 gab es zwei voneinander unabhängige Ebola-Ausbrüche. Hinzu kommen Cholera, Masern und nun auch Covid-19, die das Leben der Familien bedrohen.

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