Lesetipp/Agenzia Nova: Migranten: Ein Netzwerk von „falschen Seeleuten“ zwischen Libyen, Syrien und Europa zerschlagen

Lesetipp/Agenzia Nova: Migranten: Ein Netzwerk von „falschen Seeleuten“ zwischen Libyen, Syrien und Europa zerschlagen

Französische Behörden haben ein Schleusernetzwerk, das unter dem Namen „Die falschen Matrosen“ bekannt war, zerschlagen, das zwischen Libyen, Syrien und Frankreich operierte. Das Netzwerk nutzte ein System falscher Identitäten, um irreguläre Migranten an Bord von Handelsschiffen nach Europa zu schmuggeln. Dies berichtet die französische Zeitung „Midi Libre“.

Den Ermittlungen zufolge fälschten die Schleuser die Dokumente und Pässe der Migranten und gaben sie als Besatzungsmitglieder auf Frachtschiffen aus, insbesondere auf Viehtransportern, die den Hafen von Sète im Département Hérault in Südfrankreich anliefen. Nach der Ausschiffung setzten einige Migranten ihre Reise in andere europäische Länder, vor allem nach Deutschland, fort. Berichten zufolge gelang es in den vergangenen zwei Jahren etwa 20 Migranten, auf diesem Weg nach Frankreich einzureisen, hauptsächlich von den Küsten Syriens und Libyens sowie Algeriens. Die Kosten für die Reise konnten laut französischen Medienberichten bis zu 20.000 Euro pro Person betragen. Um Kontrollen zu entgehen, trugen die Migranten Seemannsuniformen und benutzten gefälschte Pässe, um als Besatzungsmitglieder aufzutreten.

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