
In einem eigens für sie errichteten Quarantänezentrum in Kenia sollen US-amerikanische Ebolapatienten behandelt werden. Eine Menschenrechtsorganisation vor Ort sieht »ernste verfassungsrechtliche Bedenken« und geht juristisch dagegen vor.
Eine kenianische Menschenrechtsorganisation hat nach eigenen Angaben inmitten des Ebolaausbruchs in Afrika Klage gegen ein von den Vereinigten Staaten geplantes Quarantänezentrum für US-Staatsbürger in dem Land eingereicht. Das Katiba-Institut erklärte am Donnerstag, die geplante Einrichtung werfe »ernste verfassungsrechtliche Bedenken« auf. Der geplante Betrieb solle gestoppt und die Einreise von möglicherweise Infizierten verhindert werden. Nach US-Angaben soll die Einrichtung am Freitag in Betrieb gehen.
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