
Der afrikanische Fußball versteht es zu schweigen. Über Verletzungen, Prämien oder Machtkämpfe mit den Verbänden wird gern gesprochen. Andere Themen hingegen bleiben streng tabu. Homosexualität ist das wohl deutlichste Beispiel dafür. Kein afrikanischer Nationalspieler von internationalem Rang hat sich bislang öffentlich geoutet. Nicht, weil der Kontinent von menschlichen Realitäten verschont bliebe – Homosexualität existiert dort ebenso wie überall sonst –, sondern weil die sozialen, familiären und beruflichen Kosten eines solchen Bekenntnisses schlicht verheerend wären.
Ghana, Senegal: Kann ein Spieler in diesem politischen Klima während der WM 2026 noch die Rechte von LGBT-Personen verteidigen? weiterlesen