WELT-SICHTEN: Wer Frieden im Ostkongo will, muss die Umwelt schützen

Der Klimawandel heizt den Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiter an. Mehrere Initiativen wollen mit Umweltschutz verfeindete Gruppen zum Nutzen aller zusammenbringen und so Frieden fördern.

Seit Jahrzehnten wird der Osten der Demokratischen Republik Kongo von Gewalt heimgesucht. Tote, große Vertreibungen und Zerstörungen sind an der Tagesordnung. Hauptgründe dafür sind Begierden der Nachbarstaaten nach den Bodenschätzen im Kongo, die Schwäche des kongolesischen Staates, die zahlreichen lokalen und ausländischen bewaffneten Gruppen sowie Spannungen zwischen verschiedenen Gemeinschaften.

Doch seit einiger Zeit wirkt sich auch die Klimaveränderung immer stärker auf die Konflikte in den Provinzen Nord-Kivu und Süd-Kivu aus. Familien verlassen aufgrund von Überschwemmungen oder ausgelaugter Böden ihre Dörfer und siedeln sich in anderen Gebieten an.

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